Skip to main content

Full text of "Hanns Reissner Collection 1821-1977 Bulk: 1955-1975"

See other formats


AR 4147 

Reissner, H. G. (Hanns Günther) 

1902- 

Hanns Reissner Collection 



LEO BAECK INSTITUTE 

Center for Jewish History 

15 West 16th Street 
NewYork.NY 10011 

Phone: (212)744-6400 

Fax:(212)988-1305 

Email: lbaeck@lbi.cjh.org 

URL: http://www.lbi.org 



Date: 6/14/2010 



Sys#: 000196254 



Box: 1 



Polder: 1 



ß 



Ctt/V/Av\#«vfj^ 



^u' i, ii^ i-« 



_ » 




Ulrich K. Goldsmith 
8271/2 NiNTH Street 
BouLDER, Colorado 

January 8, 1968. 



Dear Mr. Reissner: 

Thank you so much for your letter 
of Dec. 24 and the good wishes it contained. 
I like my new position, but have an wwful 
arnount of work. This is- of course natural 
in a new place; but in the Christrnas holidays 
I had to rush especially, because my 
excellent typist is leaving for Europe 
presently and had to have a LiS fed to her 
befpre^ her departure. - ^//^/-v^jj« 2^^,A< '^c^c^u^,->^ //u 

I am not at present making a ätudy of 
20 th Century German exiles xiLxidci in Paris 
at all. /im rather occupied with studying 
(not writing yet,-not by a long shotl) the 
French liüterateurs who transmitted German 
Romanticism to France (translators, essayists 
etc.) during the first half of the 19th c. 

My knowledge of Tucholski in Paris 
is NIL, and I should be very interested in 
your findings, I hope there is some "ergiebiges 
Material" available to you. 

I am looking forward to seeing Heine-Gans 
in its fiixal form in P:;LA soon. 



I, :■'■ 

* 

\. 

Surope in the suramer was wonderful, especially 
Italy and England, The Germans: terribly busy, ;* 

efficient, prosperous, and fussy«^ Mit sehr angenehmen 
Ausnahmen: unsympatisch. Leben möcht ich da nichtl 

All good things to you in 1958, 

Sincerely, 



y/u^-UU. 4^A 



z^-c^^-^^-^ ^ ^ 



Cariisie. pji. 



V^V^ 



J)e£U /ia^n^K^ • 




u-t-^ 






(f^o^ üCi/trA " /W. //T 



/W r. {TliJrC 






CuX>Uj 



Ä 



,^/^J^ 

ft 



/ 












U.»_-f 









7 'vJ. //ttt^f y^^K 

4, Lj- 




ycru^ ^^-^^/, 








''-^^ •WV !ä<'/. 




H<^ 



19.9.58. 



Lieber Herr Werner, 

-vielen Dank für Ihre frdl. Zeilen v.T. 9. aus Koa» und Ihre i^eiertagswllnsche, 
die ich nachträijjlich bestens erwidere. 

In der Zwischenzeit habe ich die mir feh/<lende Information über Felix* 
Studium an der Berliner Universität und die Liste der von (ians dort ge- 
haltenen Vorlesungen von anderer Seite bekommen. Auch habe ich das Re- 
saltat meiner Studien diesbeaüglich im Entwurf eines Aufsatzes "Pelix- 
Mendebsohn-Jiartholdy und Eduard Gans" niedergelegt, aber noch niemand zur 
Veröffentlichung angeboten. 

Die einzige Präge, die mir im Augenblick bleibt, ist : ob Felix weitere 
Kolleghefte führte. Er hat 1828/9 insgesamt 7 Vorlesungen belegt. Von 
der Gans-Vorlesung Über die französische Devolution vom Sommer 1828 
besitzt Dr .Gilbert das Original »md hat es mir zu obigen Zwecken leih- 
weise zur Verfügung gestellt. 

Er weiss auch von der Existenz eines zweiten (goographischen)Koliegiieftes, 
aber sonst nichts, insbesondere nicht, ob Felix zwei weitere von ihm bei 
Gans belegte Kollegien mitgeschrieben hat. 

Die Texte sind an und für sich interessanter für eine Biographie von 
uans;aber natürlich bleibt markant die Tatsache, mit welchem Ernst Felix 
d«s ihm doch an und für sich ferner liegende Thema uitgehbrt hot. 

Ich würde mich freuen, nach Ihrer Rückkehr unseren Gedankenaustausch 
- evtl. telephonir,ch - fortzusetzen. Wann immer es Ihnen passt, rufen 
Sie mich doch bitte an, entweder 

PL 8 - 4053 abends oder am Wochenende, oder 

HO 9 - 5150 wÄhrend der OeschÄftszeit (J.Ballay Ä Co.). 



\^ 



>^ 



U. 

'.■>■<> 



V 



Pre'indlicbe GrOssc und auf Wiederhören, 



Ihr ergebener 



THE HEBREW UNION COLLEGE ... CINCINNATI 
JEWISH INSTITUTE OF RELIGION ... NEW YORK 



3-y 





40 W. SIXTY-EIGHTH STREET . NEW YORK 23, N. Y. 
TRAFALGAR 3-0200 

J 



^r^j 














'fit- 














^^ ^ <■/< 



Dear Dr. Werner: 

I refer to oorreaponclf^noe an5 telephone convorsationa we 
have had during the pao L two years -üd v^oii?.d Ijfce tc in- 
quire about 1,he atate of youi' Felix Ilsndelssohn studies. 

Dr.Felix airoert sent me reoantlj F^lix Kendelssohn's f)i, 
pa,c;es of handv,/ritten not es on ^Iduard Oana's leoture on tlte 
History of the Frenoh Revolution, ön the last pase.the 
writer inserted the date of 8/16/1823. In other ivords.F.M. 
was ahout 19 ^-ears old at that tipe. 




am 



V/hile I certainly do not v^ant :jfyxi to do th^ work v.aioh I 
intereated to ^o njself, you will appreoiate that I am anxious : 
to profit from youi' invoatigat.1.ons,if I may^ as a Icind of 
Short öut. 




$-■" 



F.M.: was he immatrioulated at Berlin Unlvcrslty at that 
time? Or did he jast attend the leoture out of personal in- 



«% 








thOTlgl 

children, was obviou&ly a '•gern ge.sehener Gast" in the "Palais 
Jitend eis söhn" in Pütsdamerstr^isse. 

I would not want to bypass theae "biographioal features in lüy 
evaluation of the manu^ioript, v/hioh,to all apearanoes ^is a 
"Reinschrift" , put dowr v.ith mu3h care. 

The intrinaio inportance cf the text is naturally to be seen 
in opnneotion v>itA Oans hinseif ..Vaterially it represonts the 
"F;)iLth" of the ''VoijlesunÄen ueber die Oesohichtj der letzten 'V) 
fünfzig Jahre^'The lv%:i\ pft>^ \\v^^. appearod in print in the Jf \ 

183?. -md lRi54 editions or Raimer's K^.Btorisohes Tasohcnbuoh. ^^^ 
I öhall have to find fron "Vorlesungsverzeiohniase" of Berlin ^^>S "^ 
Unlxersity ^Yi%n (rPjis actually df]jvered thesc leotures and, i'^^.-L 
po3sib]y,hovv oftßn he repeated them. In this oonnection,! had ^-^ i "1 
asked v\-^ above question relative to Felix L.endel£sohn. ^^xJ 

If it is less inoonvcnient to give me your ansT<.er orer the *>l ' 

telephono.please rin^ ne^durin^ off loe hours^at BO .9 5150 5 

(J.Ballay & Co.^Ino.^06 V/all St). Than)cin,p: you in r*dvanoe for "* 
your oooperation^and v;ith Icind pcrnonal regardSp i remain, SN^ 




ff ^ 



'/U^- 



Hallische Jahrbuecher #132 3, Juni 1839 (ungezeichnet) J/U^<^ /^ 4 i 

p>13e. Am 8,Mai bewegte sich ein unabsehbarer Leichenzug dja-ch die Strassen Berlins, Die 
Professoren und die Studirenden der Universitaet, Beamte, Kauf leute,Kuenstler und Litteraten 
folgten zu Fuss in schwarzer Kleidung^geleitet von den Marschaellen der Studenten, 93 Wagen 
schlössen den Zug^der den Raum einer halben Meile fuellte« 



Grab nahe bei den Ruhestaetten Hegels, Fichtes und Solgers 



STARBUCK'S NECK 
MARTHA'S VINEYARD ISLAND 



TELEPHONE EDOARTOWN 444 



Harbor View 

EDGARTOWN, MASSTTS. 



JOHN S. PACKARD, Innfcceper 



^-. l ^7 



'i^yU"^ ff^' ^X^ho 



^yXJL^ 



fu^ ^n-t^^^ ,u^jy^ ^^j^^ £^ ^;^^ "i^:U£<f^ 



1 — 









1</i 



'^^'^'^-^^y^^ r^vr Äv^^^ ^f^^/ i^^in^tUfA^ ^lu^kTrU, ^/^ 



J>(/u 



^ 



;^ 



/ 






^./r 






7/27/58 



Lieber Herr Dr^Baerwald^ 

zmiaeohöt moeohte ich mioh nooh einmal bei limen f uer Ilare Gast- 
freundschaft bedanken^ und ebenso fuer die Zusendur.g des Artikels» 
Die Bilder haben uns SQhr beruehrt ^gerade weil sie aus dem all- 
taegliohen Leben, daß v^ir kannten^genoamen sind« Und zu denlcen|dass 
alle die Kinder, die darauf abgebildet sind, noch gar nicht am Leben 
wai'en^als wir dort lebteni 

loh komme aber heute auch mit einer Frage, und zwar nach dem Satze 

Ist daß ein biblischer oder ein liturgiEoher Text? 

Und wiüsen Sie, ob er auch in der proteatantisohen Liturgie eine 
Stellung einnlmrat? 

Meine Präge ist herrorgerufen durch die Lektüre der Grabrede, die 
der "Kbnlgl.Ober Consistorlalrath ^ond Senior ^ex theolog. iTacultät" , 
Dr,itarhcineke,am S.irlai 1339 dem verstorbenen Eduard Gans gehalten 
hat. '^^T letzte Satz laatet wie folgt; 

••• denn das Gedaechtnlss der Gerechten bleibet in Segen.Amen, 

Ist dad protestantlf7Oh0 llturgiaohe "Routine" oder eine dramatische 
iuiaplelung auf Gtms* juedlsohe Herkunft , oder vielleicht eine hoef- 
liche Verbeugung vor ^en anv/esonden Angehoorigen (liutt er, .Bruder und 
zv;el Sohive«ternJ? 

Sa hat mit der Beortv.ortung keine besondere Eile.Ioh hoffe, Sie ge- 
niofisen er^t elniral Ihre Ferlenl 



Kerzliche Gruease Ihnen und Frl.Dr.Fulvormacher, 



Ihr ergebener 



/)7K- . . . ^ ^•'-^^^ ^^^»*'-'*-«^«^/ '»^ '^ 



/ 






/f^/ , pj'mj v-M 








c4^ ^/uuiÄp/^u/e^ ^CcA/\ ^t 






(^mT 




7/i/t^^U' ^' > i y^/^^ j^li- -a-t^/, ^^s^ 









r. 



"^^H^t-^^^-A^ » h ^f-^t^^C^\; ^1^4 /^Wv / //'/ / A- 



• — ^^ 






flJtflU /i/z/t^U^i- \6>^l^Wtl ^l-t t^f^tu >\nn CAJ-p-^^t ^T^t^/v 



<Ä^f**rw/ 



r 



y 









/ 



^ QxfjiJ-^^ , ^yi c/- 









7.^. 



7 










y 



*-*-* 






yr 






^/^^ 



Vt^i 




^7^ /^/^ /i^<^ /^ 



f 



H * Fl^ //SV /v / ^4.^t^/ir^rYtj.^ (^///^>/i^ 



^^-^^^'i- 






-^Z*» /Vi^-TfUu^-u^Z) 




/ 



I / 



/^ 



;^ ht^(y^ 



7!/^iK-**e 




3" 



T 



^nfu/^,1. /^i^J/t ^ // 1 //^ ^^i^^-P^ -6/^* 




^ii ^CV/( /// 



/< 




^k}M^tt^^C^^ ^4y ^'i^yt^^A^ 



/JU^ A^ y, -yiflj^^/^^ 1/^ 



\f 



/?/ 



■J^ 



c /i^tlt\^^t 



1 1 



<^/x/y^ 



HALLISCHE JAHHßUECHl^:R,1840,# ,p.900 

Wastebook 
46. lieber Eduard Gans 

In lebhafter Erinnerung an den viel zu frueh verstorbenen Gans koennen wir mit allen, die 
den Menschen, wie seine Gesinnungen und Kenntnisse noch jetzt ehren, dem neuesten Biogra- 
phen des Verewigten, einem Ftanzosen Saint Marc -Girardin, dem Dr.E.Meyen,der dessen Skizze 
uns Deutschen zugaenglich gemacht, und der Hedaction der Zeitung fuer die elegante Vat, 
die diesen Aufsatz aufgenommen hat *), nicht genug dafuer danken. Denn allerdings bleibt 
es auffallend,dass bei dem hohen und vielfach begruendeten Interesse, 



*) Zeitung fuer die elegante Welt, 1840, Nr. 14 - 16. Noch gedenke ich der Worte am Grabe 
Eduard Gans' von F. A. Märker, in der Zeit, f.d.eleg. Welt, 1839, Nr. 98. 



9M 



« « 



9W 



> IHI, tria U«U I v«f m^ Hit. m l*. t^^c MU, |«itt 14 üi«4 9t«MUH 
\it0itfll4p4 tili i(«f«ilr7. «»'» •>'v lr(ft!l^ ^«^««llWrrll iWrat tai tiM fcir|f 



#fl||tf k«««» fr'-mi i»> m^rUm i« ^ftn. ^ x«! \u mH 
tfVAttMM ai«#f4U, |i«(«ümni' 



inlMiii %f^f, Hm« 0tt»Mi, tot (• ftetfiteU i« M< 

ftit^eii SMmfft Wi NSII4 » •ötffMi»**« »«^ f^^ >•*• 

•4f«ir «Bl 1) wmint fUtxHbn WUmur.%t%, 

I) tHr »lfeii(4»«tff*4f«i4rai»iV •u ir«r i>««» Wr frA*ctem 

M« Aff4t4(»«ffrtjf(t«ft *M44it4f/r 'A>oi. O^f korih«f bMA»«« 

5«»fffi I4*^*^fft. drlr von Itf !•«. tH!»nJ<i>t €^»U »•#« 
•4 ipi4 fohn mit UT •f1#i4fe ¥f <#t» . «•> Mb« ««41 f^ 
f«f bifh^r'Ac Vwrl«tu;»<|fa «n bff fcu«^r« Ui»<frTltt4f «»M^« 
tri», tu« »'ffr fjrubtr« «nfc «ttlrfÄH^m l*«n» f i »i » r ^»r«f 



V^it^'tL. 



«•tMiHM «M >4Tui4T<i iUw rt« •tmi#ÄA4o«4 iß i*f' 
IM , M« eHf «»• ri« Mi#« lUfrMH ••* ■•> •w«#M* 

ftqiMiiK« l**^ "»^' m\xn\ !»«• •♦»« »^ Wc»« •« 
•4<tHr« U«n«« ln»nr«»>« Ml X««4f m. >«♦ nr* aar 
f. in fifhci.« N* »rffwtflci »an* ^rldr -^fti »ftcrn K. 
(« « ff Ml 3»it*ii». H>t »♦■• »'• »*• •»« w<>#«w»t(fn* 
N« «♦htm-) Mf ec|»kM»«»i %dttl»^ «t^c fMi wrn«< 

um tft«4 tiiA »iifrTl«4fl fhw», »<»■ f4»« |<nn^f»i 









»«« Ilr tM«Hf «••♦<, »it >#• «4 WfB« ♦ Wf#n^T* b« 
fr«,*iiltf ••«, M« M« »et Kt*^ «'<^« Wt««f«Mfi»M« Tt» 

tfli X(M|fCit/ Ml Ui4r««« •^•* *<• <3lc^pi4}< MlllCfB* 



^h^ 



J^Mn^yt/ 



^hBttfM»««, »otjo« )« rfnti t^ Irr t\(t\^ -X^J #r^> 
trn f»l, |4f «b^.ft/t ti' •ftr^tB^ftl nurr ^fiV«rrv4C^4*« 

i« «(Bfff... •- -'^. ^^' ' f4t.N««fn iril fci* iBf. ••• I^^ttU'" Wt Tk\frx BM ib 

•Bt Bfl|ilM«^ |«il<i4. •« »nAtlt*. M •* T^'* »*<> ^«' ' »•» efM'fW'iU' ► ♦ «r<4*4«<«<M^ «an^r« K«ff«B>M *unu» 

ft;ff(r««tlfaiiM Mtt<4». b'il •<i' «^w ^«»* f'"« rft»|W»« 4« j i»r»irR Tr^wr^rB fT»»ttlf r* «.♦! b't ««•••*«<• ••nr.iiw- 
grt Wf^ AlAi« ktt*«B BTfTH, *ctJ««ffff4, Ml «r*^« 9^4^ I »Wt WB^ frt »ttfBK«/BBt M« ttniHim» /« k<H« fWfi Tu 
iT«!!, •«' fffmUlrti« t^fU^fW»« ««»» »tl^w* •»♦•KrftBt, I t»^t*B»wB<i mi\ t««t^ »<»«tf Wer nt<| Ht ÄrUBirrtiB^. 
•«f M«f iu M<«r ifHrrBt Mi riur<4UBil lui |V «ni*. ff. . «<m \tm •tb^^>#«« •«• •« i.fffn OflMff^ HtM €»• 

fv»« aa«r|«4CB, >i%i «4 »'<t tc4 n rmdi« «• »»Uf* fK>t' 
iTfU lf1»«:WB »iJ^f^BltTB .i*T«3, UrV*'^ •«i4«"*' <4 ^f 
«•««*i»»»«»ni. W'»* ■"«» n4|lt(%. b^r t«^ '•«*• t^r*»* «•>•*« 
»«• Hfl»« »«fHMt r-mwi fl»»i y» »T#.'« W4kf^ tPun** 

%tmt ina ti|«r tH« ^i\ BBNtiR »*<i;«^ ac%«KB fn»*», 

UB» »»«« »*•»• t»*"! I«»*«« «••tt JP »ICB B»»I<^CT •»»♦'■•t 
fjb. |it ««4 »flM BBB >*B«4 #^t M« •»« 4' l^*«M*f^^ 

^ ^ ^ «, ' Wim« VfW4 »«iwfT !•♦« f»ö^<l4t *•♦ %t« •tBÄf »«4 ^•fl<«^t 



.diU( 



CM (VBlt n4ti^ fKI#nfl4trr> fDr4l4nBliMUi4 tm'^rtt» f(i« 
\rtM Iwi PttiBÄf» WBii tn «iUa.*jm »miB#r -«M^ CtUl, 
««fV, ff»«, »»n^^fn. annfifl :f , »i%iTn»i bmb Ib M^b 
rif«ttfti4 f»itrfi<t*« ^«i«B# 1« T-«f^« "•' •»«•♦♦»• tt*'«»»« 
UtM« HBl k4 MMl 4»HrB ttBi»r%«tUt» •^•*"v fllrifn «nftr* 
^«iMm »M WM »t« Ht Bi«4|«a N« «iB^cmil^«« ••frr«4«« 

|r«B»f. m% »«4t Mfi»t|w #4f«4*««, ^^ »»nim^gfB* u^.n. 
»(4 41*4«. ^<t «MfcB(4Bf« fr^« n»MN»4< wM I«byr4 ^'* 
Itllm »«nfic, #aBii*irri, fi^ttt«. 



a<K4^<M pr ••B< »»« (^ •«rlriMtf«* «81 • M«< IMB »•! 9««'« tr»» 

\H #«t« •«!«« •«'* «««4« ••♦I I« »«Im^f'^« |*«H«M*if« 

ti« \«B«M 4«^l't ••• •'•• ♦•'" ♦•'»• '• •'•» ••• ••'• 
IMH »M*«! »et •«»Hlf44Htt *•• •»b«« MÜ «(• «^ 
#9*t*« BM . •»• |t« ••#%«••*•• •• •«^m •r*«««*»<«4( 
IMB •« IU •• «■. IW #t«i<;r<*«< »«•»■i i« '••4 ••• 
)«»«•«#•«« <«•. t>^ ^* ^ *'* '**' i#lf««v«r#«« t«'4«| 



»rr 4tlrt4Ht. ^♦l» 'i^\^^ ftiBB-ni ftmn |?l<ni\ €»b ^if«. 

»♦»f.tft^H« Wt ^'^Of^Xin BBb |^^<lB»f#b:t4<« ^t#C^t4MK• 
4in4lBI •lt4i!.*?««t'1 «ll»»« ll^ft'^iB 

^ il h»<« pfrrrwJ^nf^ #4«tf «B«)h« tft <4^^t4' •'^*«f 

>fB tr JBf •f*«|'>i¥i«l| BB) fl-Ät«onB <t1ufl1 .t««>M«. «»•• 

»44 »4rttiH« fl»fB4^ai|rtl. mW %'t ^4 •;< w«l «m««» ♦l««»«* 



I««, »•# t« rita« ••••ii«< #f(«|i«*« lUMUrliMB f|«>« »ff^ 



lt'itaa%«it« »*« !•' fii ^^'«f 



)• ^1 . t*««t (4. «■ •!' ff» 



Mmua 



t l.d M^Wc»»!* ttM«« i««t«»B< 



«flr..i- 



»-YC I 



Bf« ,i« » «■» f'tiM«!«« •♦ ♦-»!.% «•«•ttMI.I 
•>4fl« Vtait« ««ffQ »<l<*^ • »«•« }««f<B k>«| 



• «■ «« 



/ «•• • I 






903 



<S 



904 



5»rTf brat btff« ^ir«i<« w ^<r ISirrcrW |« ^fn <^^e(iki 

jiuui <l^ai «Mf^ ^fii^rr um» »<fct»»cf !■ ttt^t*««!^, »<x«ifnc>r 

tt« »♦* rh«i<^R Cfr^iltf«*^**, »H^fii: «Wf ->p'.frtt to irr 
ficnkb« C><»ui<. rmrnUiö) »•** ^«ri^u? dnc tK'.i *>in 
tu aKUMr t>^$i,Tt(dt)ni Üuiif^o^n ,üiv jtn ircUt« , (>4rai:f a'.^ 

m^^unA auf #t«6tn?»>. .vj<(uil^ aut ic&i tS^fi^-,. ir(cuM0 
l»«T. «Trcl b€fln (^ab YH*^ "^^^ f"^ l)4rfi4;i . m^ m^i t:n. 



UtrtiT Yt<»i« »rtte»»sfti, £>«»»»« «U«hf ,t^ uns, M< 4f|( 
t'i^^ffuttm e-lr^t^NtTin^ r » PMTttm «Tot«:!« »ä dUc» Sr« 



»«« <P,at>«^v jju »«r^Äw-jm 



lam LTfeünanu« rrt» ,njit Tvist, ti iTir/aDira ' iifS , <m 

umt>a loJI. S?«;^< ^a*.J3 a&iQU4:tö?# kntircrt frfalrita, 

fxiiitf / 1U16 rfu et |;i pf£lVii.*a' i|l^< m riAm )d4)üd}:n ' 
CiCrrii tM rm.:» f«i>'ia'.»tii urftiti^cUtv i« fcBn»^. Co» 
M4119 (M<. ^^ '^ >* »*< ^(UttU^l fax, a»$ »rtlrtbri» filc i 

9rbli<t^c C^ntt( gttt;<ai ^uiu am mi(B| ;;>:*! tftrrrt;^« c^.- 

mtit^v t al>a nur in Wir (c^ltRöc^ 2fti«^ IVi'U , tu £^^ 
ffrmff :ja?t f<» ^tihiü ^Uliim ^vü^fxi MtiHt^ nftit ^ruat- 

■t^ >( Mit itn^n AU»<im«inV(;<fjVrT t^&^trii. tSr-M |'.U(l^^.u 

*S<i%xi 1^ Hl ttt IC ^ •<»*^*<* ^■'^* »<^ ^**^ »«mrr ma brr Qfttvivtnb'it ^«* 
• «ifti»« ^nUiLi^ tMugt, cbnx tatin^^ft uut »um« iimf 

vorfitxo^M. I 

|4»4d<|t vft««<bc, gfbYcf« Mtv<n. bit t^ in kti ft4}«^i|l^.*j 
MkP lact 3(ai: B 1\J4 ^«v .<t.t |^cr. Oltinc fnrvtr a f^r^^uu 
fuit) . ,, tJ i r »^ ; I cti i * e * c . f : c n ' C^ Ti^it., r -iicr. lU^,, . 

uitb t>;iti RtA bi{ V^tUfeftM ^cr 9« d:(^ti |u ^<^cr|i<n. 

fBmn -ttid^ bi4 f«Uti^^<p ictruugra axvb fint^r orti-rr flU;« 
ru H4b antrftannil übet CMol, ftta« t)(|twb«i^* ur.b (ftara 
l« fruit- Bfrlaf grikufm bibre, fc fiii» »<f« ^#<| auc l«i|< 
«tm^lf, 2f(crt1ht4^( l^tfTftfun^m , bu |iuii nfrafK^a 



47. <S^fbi4»te t>en !>f. :'»irfitfrffr J^mf^rt 
(i. HR., 1H40. t>r,Ug von SLin^irx. 

<Jjri , au rvc«ir«»«i «st bn foef ^4»«n y.iti.cu «crny^f ^^r 
«camuMtif rbf« «f «nfft «b<n o<r>^:eR, aI* r.«f<r'ut "4 • 

fM» klbt/' ticb HMt\a ^tc i'Siikrtnr» ^c3■ fT^iwa «<^.'i. :f. 

as.^tbcr «a> W(a, bU Ai: .e» »^^ fiiulkni (»* bitrea - 1 ? 
Alaufc c«, flKta itu^aa, ; ^jsat u asM /' • if( fc^t .ri 
iftfrr<'f»afr Hl/»ti,t||. bt* )um 0.ir-r»'ffa ..r\jfT, • : i 
•f Cirmrafi»«- . bc-n aü.i, »a« ^tntir ti,;,Ta tfl» .^rr.. 






f*********" *•••• L»f« l«3a :.( »«j «• i>i|Mr> .»/••f. . Ha-*«, fc, 

' b» •*- t' Isft^««« la Hiii|«r« ft<rir«tu>r >ii *». n*^ 
!■« W*fi«(ib(«tt. •««. :• t>»lff«ri| ««v »I«« b«ir>.tt #ra*>« 

'*Aftr«4 Ti«fV«t , t«« rr^«n«k <Ki •«ft|f r*«a|«« k«i (|,,, 
ftilalfica I«« Ufiftift M C«rm« '««• i4 «t* *»4 aubi «n 
in rwttfti 4t><a •anAriiMf ■ 941? <f k«t .,a«t^ i 9«it«« - 
b«v««4|r|t»«a ««« Ur ^fiat. fi»t,»4 'f'VIt« . «*J7 . »t* jm 

<»af MCMf r«ij».>«it4 JluMailB*« ff Vi^uri »%i ^« « Hai 



Orotf »an •rtiff^vf oab J^irtfl *n ff>v^t|. 



J<^ 



3>"l 
^7 



m 



— Ir 




7(MJ/^if^4^xAi4^. : ^ /W"/i^i^4 .^. 



<.-o 



/^^v /cf y^ V 






< # 



.4^N ^f » :^ 



^< 



♦'V^ I 



/v^ . .:^i.*. /./^i^r^w^ ,ß/i4/i/a 






if ^ti.4 i^i -H ^ #rH 




J^^'^^ Jr ^ i^^^^^^_:t__ ^\ ^ii <^ iM^^-^^^r^ Q^^iu ///t^ 




r 



// 



|iÄd..1^Vii /. ^-.V,f 



/'-d 






/r 



4"ik^. / ^ > f ^'fiA , 



^ßUiA 



\/yU m^y vt/i 



(^'^ 






lf£^i/rUy%^ 9i<vf/l/fliHrftx 3 4 U^ ^^^^ 



/ 









7/ 









^r.' 



«1^ 






I 



J 



♦ I 



^^«'»V^y^ ^,h^u, ^u 7.4.. C^ ^, . 

f^uU^m 



^6 f 






• I' 



-i- 



■4f 



-/ 



^ 



sy 






/ 






.♦^* 



8 CORRINGHAM COURT. 

LONDON, N.W. 11 

31s t Jan uary, 1956 

Dear Peter, 

I also wish to thank you for both of your letters 
of the 6th and l6th Jan. and in particular for the private 
copies of your manuscripts on "The Kulturverein" and "Heine 
und die Vereinigten Staaten"which I have studied both with 
genuine interest and pleasure. I share your feelings about 
our diffioulties that you and we cannot exchange our views 
without an effort i.e. read being too preoccupied with life's 
hard necesseties and being mostly too tired in the evening. 
I frankly admire your activity the mote as work and climate 
put much more strain on you compared with our oonditions 
although it takes certainly more than one generation to get 
used to the English climate. 

This Weekend I have looked through my Heine books whioh 
I bought quite haphazardly in former years. I am particular ly 
glad to have the Philadelphia Edition I855/I856 

Amerikanische Volks - Bibliothek Deutscher Klassiker 

Philadelphia, 
King und Baird. Haupt=Agent: John Weik, 

195 Chesnut=Strasse 

In 6 Baenden (in gotischen Lettern), die wegen der zahlreichen 
in Europa zensierten Stellen und Gedichte sehr interessant ist. 

Ich habe ferner den Supplement band (22.) der "Recht- 

maessigen Original-Ausgabe" von 1869 und den weiteren 

Supplementband von 1884 (Einleitung von Eduard Engel), welche 

wohl nichts besonderes sind. Interessanter sind vei^mutiloh 

die 

Heine Reliquien, von 1911* 

herausgegeben von Maximilian von HtJine-Geldem 
(dem Sohn von Gustav Heine) und Gustav Karpeles. 

In diesem Buch ist ein Brief von Ed.Gang ^ an Heine vom 
7.6,1838 wiedergegeben mit einer Einfuehrung~"des I^usikers 
Spontini. In den Anmerkungsn heisst es; "Eduard Gans (1798 - 
1839), der beruehmtö Jurist, war ein Jugendfreund Heines aus 
der Berliner Zeit. Die Briefe des Dichters an ihn scheinen 
saemtlich vernichtet zu sein. 

Im Tannhaeuser-Lied (3) lautet die l6.Strophej 

Zu Potsdam vernahm ich ein lautes Goschrei- 
IJWas giebt es?" rief ich verwundert, 
••Das ist der Gans in Berlin, der liest 
Dort über das letzte Jahrhundert". 

Gans war 1838 in Paris, hat aber Heine, der gerade 
in Granville weilte, nicht gesprochen." - 

Hierzu ;"Heine und die Verein. Staaten" S.2 •• kamen in 
Stralau zusammen, und Gans war, o V«under ! stumm wie ein Fisch". 
• • warum in Stralau ?* Nach dem Tannhaeuser Lied kann man 
hinzufuegen: Warum Gans in Potsdam ? - 



- 2 - 



31/1/56 



Zu Deinen interessanten Ausfuehrungen ueber die Ver- 
schiedenheit der Jugendlichen Enthusiasten des Centralvereins 
in Berlin von der gesetzteren Mentalitaet der Hamburger 
Mitglieder des SpezialVereins: e?&S^^®'^ ^®^ Centralverein bereits 
im Mai 1824 sich aufloeste, ist ciiser doch sonst ungewoehnliche 
Name deshalb wieder uebemotanen worden von ijinserm wohlbekannten 
C#V»,dem Central-Verein deutscher Staatsbuerger Juedischen 
Glaubens", den die Zionisten benannten den ^Gentrai- Verein 
Juedisoher Staatsbuerger deutschen Glaubens* ? - - 

And so I could keep on,but better not. Perhaps one day 
you may have an opportunity to uncover the Personalities and 
reasons for the establishment of the C.V. I do not know when 
the C.V. Started but perhaps another hint regarding an older 
Jewish historical fact may be of interest. I have here a letter 
of the 21. Januar 1897 signed by Dr. Gustav Karpeles, addressed 
tc my uncle Benas Levy. The letter heading reads : 

REDACTION 

der 
Allgemeinen 
Zeitung des Judenthums 

Begruandet von Dr. Ludwig Philippson. 
60. Jahrgang. 

Zu Ihrem heutigen Ehrentage sendet Ihnen der 
Verein fuer jüdische Geschichte und Litteratur" 
seine herzlichsten und innigsten Glückw^sche. . . usw. 

Accordingly the "Allgemeine Zeitung des Judentums" 
must have started already in 1837 , well in Heiners time and 
period. Certainly there should be somewhere the fitst editions. 

I may mention in this connexion that I consider the 
periodlcals of the Verein fuer Juedische Familien -Geschichte 
to which you have often contributed as quite important 
documents for anyone interested in the History of the German 
Jews , now gradually becoming past historical period. • Tlmeir 
mar che s on. - 

Dear Peter, please do not take these remarks for a reason 
to answer in detail. I consider such elaborations as a most 
regrettable relapse iriifo former bygone habits which I cannot 
afford any longer. 

The two manuscripts are boing posted by sea-mail, 

Thanks again, keep well and I remain with best re^ards 
to Yvonne and you. 



Yours, 






^^%^Z: 



New York, 3/16/56. 



Dear Mr.Aronsfeld: 



Thank you very much Indeed for your clrcvunspect letter of 3/8 
and your prcanlee to keep on the lookout on my behalf. 

You may be rlght,ln prlnciple, that those in Oermany who ad- 
vocated emlgratlon prior to 1848, were blased In favor of the 
UbA. I know poBltively that Immanuel Wohlwill referred to 
Dr.Leo-Wolf« 8 attention so and so many individual cases^i.e. 
from Hamburg to New York. «oco,x.c. 

Jp^on? fiSf^n^^'^'^u®''^ H *^* testimony quoted by me in the 
recent article on the Kulturverein, whereln Heine is said to 
have advocated emigration to the USA,"or at least England". 

Moreover, with so and so many individual instances of trans- 
lll *o ^land from Hamburg, Prankfurt etc., I am positive that 

i^«L^ 4 instances can have been due to economic considerations 
preaomlnantly . 

iJ^'^J endeavor to follow up the various individual instances 
and references mentioned by you. I happen to know that Tobias 
Theodore grew up in Hargolin and that he left for England tn 
3üdi at the age of 16, in the Company of an uncle, whereas two 
of his brothers went to the USA. 

?f?i i"*^^''*^'^ ^°^ "•* ^*^ y°"^ little sumraary of opinions 
held by Eduard Gans at various times. His historical review 
?L^ u*J^!®.°^ medieval Jewry in Eng lind, pr int ed in the 
?«i ^Si^if fes Kulturverein8,i8 known to me. When reading it 
for the first time, I did not conclude that such review had 
any bearing on his contemporary attitude. I still think so. 

^ooC^'^.f^,'^ ^***' ^^^ visited England twice,i.e. in 18 25 and 
1Ö31. At least on his first Visit, he would have been glad to 
accept any offer of a Position if such had materialised. 

I happen to read just know his "Rueckblicke auf Personen und 
Zu8taende",Berlin,l836.It contains t^ articles which were based 
on impressions gathered during his 1^31 visit,i.e. 

pp. 198-214 Ein Besuch bei Jeremias Bentham 

PP. 322-343 Die Sitzung des Oberhauses vom 7ten zum 8ten Oktober 

1031. 

Both articles are very friendly and visibly impressed by the 
f?!^;^®*^.*^"'**^^^®^® prevailing in contemporary England. Or 
did I read too much out of, or into, your letter,and you did 
not mean to pin Oans down to an anti-English blas? I do not 
hesitate to admit that I can crystallize my Judgments only 
as I go along. Oans whose writings are difficult to procure 
over here, happens to be on my agenda Just now. The little 
volume mentioned above is Dr.Kreutzberger's personal prop- 
erty,by the way;he lent it to me.So,you see I have profited 
already inoidentally by the establishment of the Leo Baeck 
Institute. 

Howeyer,I have not yet come across Oans« remaik about America 
as the comfortlng big hole in the European dungeon. Can you 
ti'^T^ r *° ^i?® relevant place,and also other Statements he 
?^^hi*fA?fi°ü^f° r^® ^^f Judgment on America more realistic? 
In the 1836 vol. he speak8,a prpposfhis Paris visits,quite 
?f °^-^!?^y about'^ocqueville,author ^of the work on democracy 



^ijUu^ 



19 Thurlby Close, Kenton Road, ilarrow, Müdx. 

Dr. H.G. Keissner, 
43-18, 168 Street, 
Flushing, 58 



• • • 



8 March,ig56 



Dear Dr. Keissner, - Thank yoa for your letter of February 28. 

I don't think I can refer you to any original 
evidence showing that German Jews came to England, before 1848, in 
search of liberty. It seems likely enough they did, but proof,öuch 
as is available for the second half of the Century, I have not seen. 
1 did come across an interesting passage in M.P, Modder* s book "The 
Jew in the Literature of jingland" {Philadelphia. Jev/ish rublication 
Öociety. 1944* p.l45). He quotes an i^inglish novelist, Charlotte An- 
ley, writing in 1829 of a Jew who had been forced to leave Gernany 
and seek refuge in üingland "where the Jew as well as the Gentile may 
safely rove in unsuspected liberty", etc. Ihis of course is second 
hand evidence, although if it were possible to obtain a copy of the 
novel ("Miriam"), a few relevant clues might be discovered. 

I do not know of any record left by an immi- 
grant before 1848, certainly of none reporting antisemitic discrim- 
ination. If there really is none, it almost looks as/\they they w ere 
ashamed to mention it. liscriminätion can, therefore, only be assuÄ 
ed. I happen to know of one Ur. W. Freund described by the Jewis h 
Chronicle of December 26, 1851, as "the well-known lexicographer of 



the Gymnasium of Hirschbecke, Prussia, .. now on the way to LondDon 
whither he has been called to assist in an extensive literary emter- 
prise"; he came because "sectarian prejudices prevented him from 
receiving a prof essorship" . It seems prettyfcertain that there were 
many more like him before 1851- Adolphus Bernays, for example, Pro- 
fessor of German at jiing*s College, London, who' came in 1817, pro- 
bably had much the same experience. At the same time others (though 
perhaps not many others) found the balance of liberty not necessari- 
ly in iilngland's favour. Ignaz koscheles, the composer and conductor 
came to England in 1822 (where he was host to Heine in 1827), but ^ 
in 1846 he went back to Leipzig. 

I know nothing of any German Jewish immigrants' 
having been pupils of a Jewish school. i\o doubt some were, e.g., 
Louis Loewe, ,Theodores j Tobias^. l^or do I know anything of people 
having been inspired by the ivultur verein. It seems to me that so 
far as the kulturverein concerned itself with emigration, its at- 
tention was directed towards the U.S. rather than ii-ngland. There 
is a terrible Vision, casting its sombre light over more than 100 
years, in their letter to i^.k. l^oah, in 1822, suggesting a largp- 
scale emigration to the U.ü« from the "endless slavery and oppress- 
ions" of hurope. i shall be surprised to hear that they cherished 
a like yearning for i:*ngland. 



p. t .0 • 



Gans* lecture on the history of Jews in England can 
hardiy have encouraged among his friends a marked partiality 
towards that country. The opinions held on John Bull by the 
Vereines most illustrious member are probably typical, and no 
less significant perhaps his remarks about america being the 
oomforting big hole in the iiiuropean dungeon, thoagh he later 
restored his judgment to a more realistic balance. 

I am sorry to be of so little Service to you. I 
confess I have not searched far into the German Jewish immi- 
grants* early associations in Germany; I was always more con- 
cerned with their later associations in England» i3ut I promisB - 
to keep an eye on your subject and will let you know if anythirig 
substantial comes my way. 



With kind regards, 

Yours sincerely, 





• C. Aronsfeld 



w^ 



First fold hcrc 



\ 



t 



J3 



a 

o 
o 

H 



o 

50 



DO 

O 
D 

2 

> 

> 



m 

n 

O 

er» 

c 

m 



C/5 Tl 

m 



m 

CO 



cn 

C 

n 

X 

> 

O 
m 

ö 



> 
> 

r- 
m 



m 

5Ö 



^ O 

c 



m O 



H 
> 



> 
Z 



B 

n 

1 



1 



2. 
a 



H 




I 

00 






1=^ 





Kpi/xX , ^^ ^^tu^ ^ 



i / 



/ ly-fl j^^ /^#^^it«^-4^#, 



Y 






/*-t^^*VÖ[^, 












^u. 



'^^ 



/ /^ f -^i^LL^ 






/ y 



J ^ 



/ 



i . '^^ 



Ir V^V ^Uii 



/* / 






^f '?^ 




V 



f >'/.'yr;/, 






/ 



J(^ <H^ 



I*« 

■^ 



^^'Ljl/' J. ^^C<tü^ y /^^t^^^U^^lh^S^ 



^^i>^h^yC^vuiy(y 



A-***-«-*^ 



Jii>f4^^i^ 



^^^y^cUf ^'^'^^J^^.U^^ /A^^/^^.^ JfUU/U,'^ 




/^M^^l^^K? /^V 



-4!^ ^^ 



^^^^/-^^ -^^V-^^ 



^^^!l^ ^f'UUfC^ , /^^/<-/^^ 



•^^ T-y^^i/X, 



-^y^ ^; ;^>tA ^2^ V. . . ,^.,4^^', ^^^^^..^ 



r7 






Ix "^ 



r/Z^L^^ ^^ 



^^^uuC 



^^ 



/ 









"Ä^ y^ V**^*- ^-t >t-^ >^^ 



-^Jl^%i^^ ^Ui^ m^'iZ 



tZu. nJU^ i/'-iht^ 



^ 



J^^ 



^^6t4^ 






fyh^ "h^ 



lA Kui 










Vihi. 



"H^^ 







-^O^PPH/l/l, 



/ 




V V » 



S.IS'i 









^2^ 



'^^^^ >v!^ ^i^i^PiX?yi^ 



9^i 



/4 




^^^^t4^J^lt4^'^ 



^J€U^ / 



■4eI"' 



/ 






^k 



Heinrich Heine an Ernst Christian August Keller 



Gnesen^den 1« September 1822 



• • • 



Einige Wochen vor meiner Abreise von Berlin lernte ich den Dr. Eduard Gans kennen 
Gans ••• machte mir den Vorschlag, mit ihm und noch einigen anderen eine Berliner 
kritische Zeitschrift für Rechts- und Staatswissenschaft herauszugeben; indem er mir, 
bei dem fühlbaren Mangel einer wirklichen Literatur-Zeitung in Berlin, das Gedeihen 
einer solchen Zeitschrift wahrscheinlich machte, und sich erbot, für Verleger usw. zu 
sorgen, so das ich bei der Sache nichts zu riskieren hatte,als einige Rezensionen 
staatswissenschaftlicher Werle.Vfie Sie es von meiner Ehrlichkeit erwarten können, lieber 
Keller, gestemd ich ihm,wie wenig zu einem solchen Vorhaben meine Kenntnisse hinreichend 
sein möchten, und ich verspraeh ihm, Sie, den tüchtigen St€tatswissenschaftler,für dieses 
unternehmen zu gewinnen. ... Im Falle Sie meinen Antrag, Mitherausgeber jener projektier- 
ten Zeitschrift zu sein, genehmigen, so wünscht Gans,dass Sie mir bald melden, welche 
Federn Sie als Mitarbeiter der Zeitschrift zu gewinnen gedächten,und <ikiiTt g Hn»t 
überlässt diese Bestimmung gftnzlich Ihrem Gutdünken. Er seinerseits wird Ihnen anzeigen, 
welche Mitarbeiter er besorgen konnte. 



Keller (1797 - 1879) studierte Rechts- & Stfiatswissenschaften 
und war damals preussischer Regierungsreferendar in Potsdam 



THIS MONTH 



APRIL 



S M T W T F S 



1 2 

3 4__5_^e 7 8 9 

10 Ui l2 13l l4 15 16 

nWiWWzi 22 23 

24 & 2(B 27 28 29 30 




NEXT MONTH 



MAY 



S W T W T F S 



lj[2j3 4 5 6 7 
8^10 11 12 13 14 
15 16 17 18 19 20 21 
22 23 24 25 26 27 28 
29 30 31 






h*N t • * 



fr 



— r — -- 

««i> ■/ «11 111—11 <■ 



\iWnt; 




■ ^o f]^^i\ l^ 



C)W ^WW^-^V^ Äi^J^.fl ^ A , ^ iL"lk4j£iuÄ7l^ 




><MCV/M,>,v* 



92 



.1 >, 



Friday, April 1, i960 



»Wy^ 274 



/ 



^ 



4 



/ 





?€ a^^ 



/ < /j^-r^^^'/ ^ Ä 



^ 



yr->^t i^^ ' ^ '" fJx 7^ ^/ 



^. 




^-T- 



i^. 



^^. '/ . ^ 



L^^y-^t^^^^ /^e>->c/ /i^e-^ 



^^. ^^ ^^S"^ 



/ 




,2- 




9/13/58. 



Daai- Mr.GoldsBlth: 

«extloÄed your preparatory studlea relative to Frenoh 
lltteratears who traxamlttsd Ger«a» Ro»aHtiois« to Fra*o«. 

Iä thia oojweotio*, I waiited you to Iciio« that «y reoent 
studies of HeiMe's friend, Professor Eduard ILlb hla «l 
oomslder his PreHoh oofttacts. ProTisioSy:fJ|'yoSj ?m 

de!l^J?tri^.-«.*^%^:!°^^°*'*? ^*' «eueste* Zelt.whioh 
deal wlth Frajtoe aMd the ReTolutlo» .i«arly «xolubiTely. 

Sif!\!**f°? ''*f Drought atout whe« a great-grandaü» of 

Jft^ju°ip:iLj;jj;/r-jriiSii Ä 

jotea I haTe aade i« the yarious reJards.Fleise le? ie 

"II??x*iilr,fi^oIu ^*14^«« the. for a llttle study e*titled 

Felix MeÄdelssohn-Bartholdy and Eduard C}a«3''«howÄve» t 
haTe Äot offered It to a«ybody for publloatioi aa ve?' n- 
aoooiuit of the .a«y quotatlo.a I had to JSri Jm fr?« the 
"Kollegheft" I hare wrltte» It dow» 1« Gernii. 

J*irthere?* ^"""^ «««ti«'!« to llfce Eoulder a«d your worJc 



7, ?/t*/ liX 1> 






U;Ä^- 



' . ^/^ 



^ .^t 'i 




/ 



^^ f 



O 



J-tjU -^y-^UU -^ii ^t. -^t^iÄJi^i^ id^ 



^^^i>C^, , /-: 




;>-<l, -^^/-L^^ ^ S 



^?-^-^ 




r 




'?^^<£- 



>i-^l 




i^u ^^L^^-c^-^C^^^r^fi^t^^j^^ 



^/, 



r- 



--/ A iJP:^ 






^.t;.^.wÄ-^5^>^,.^^^ 



^ 






'yT 



A y, 




; '>Mt Mf "/^i^ 






(f 




rt-'y yitß't'X^^^t^ .y^'j^'- 



.1 



Hh 




f 



i {t/f f--^* ^i^^c 2%^.^). p . Z^ { ^/, ^ . /S2/J 



...J^^iKAjUt 



S^i-uuMCU 



^Y,^,/2Z^}kH4Ay 



- - -f 




^ : ^ f 






« 



f^l/i Vrn <^<w.' ^^ '«i^^^ 



— o 

m o 

X 

> i> 
OSE 
HO 

-n, 

CO > 



to 



:f5 









^ ' 



> 

-4 












S 

3 



o 

m 

3: 






> 

o 






-2 



o 









C3j 



X 



o 
c 

« 

o 

o 

O 

o 

c 



€0 

i 



CO 






' - =:-, 9 •^ "-^ <*^ 

CT o n c^ r=i c^ 
f ■' *< <» c; 
r^^ i-i o -k4 »< 

> O » K O 

t:> n M O X3 t.; 
O a >v r 

U KH C} :>> 

2:^' tü: CO 2> \ »<; 

:^ n ^ o 
t^i "»i M 3> -n 

»-^ »H r^ r* r* 

>-i o ^^. 
3> n fi »-^^ 

M ^c »-» .: 

C3 »xi er :,:• 

3> O C1 ^ - ' 

»-* ö c: 2 
u ^ > /) 

«^ x> c -IS \n 
c: c o : : 
>-* o C5 r-T ^\ 

o r--i XJ m 

> CO o u ^ ' 

O > ü ^ -. j 33 

r*"! \ ci^ 5c! ••••« fif^ 

o > r=< ■ ;• tn 

5? ^ •< </> I'i K 
O > «< 

C «» *»1 t^J »-f 

•H r!: <; -xj ^-, O 

M o o r-T c 
» 2: c: iz ci na 

c- r- u; c/> t::/ 
er t-^ 
r*i »-• ^t!: CO c? 
c:c>Ho 

•-* c: o r ' 
so Cj m "o r-' 

^ c: cj UJ ::;r 

•H O X» M t*: 
O t^J c (*i 

zr c^ c^ X ir. 

CO r»7 -< r- 



e 

€0 



A' 



^(' 



''r? 



f\5 



'J > 



/f*i*itl^^4l ^f^^ 



// 



7/^ 



^u/it- ii^ii/^nfk/ 



^ r^uOn m f^ ?^i^duu// /6i ^^;^/ 



fXifiH 



/■ 



/ 



irt 



H^ ^-ii-i^ -Hi^U fit 



I ^ tti 



ir t ^ 



i^ 







(/K4Ü 



PU 




^^'Ti'Ai U^^$^ /^l 



1^1 f^ 



^ 



hi^uL^c . ^? "^/^ r^di^i^ nfi^ f^H^t^ -^ 



r^/ 



/ 



j 



r> -^i^^« ^i^H-H\^^ '^^U^i^M,\^ 



«V <'/'.•'< // '/i' 




r? 



^UX4 t^lt. /> 



» 




^v ?^-*./Ä4*** 







CW) 



(fr 



c/7^' 



•*i 



/ 



A 



•^♦^ '^/^Z / / * /^M^^ 



a, 



^ //^Hf^ffUrU^^^ 




AI 



v-^ 












7 






r \ -/ 



<^>^^^^^ 



r 



V/>A^ // s^c4. ^^'-*» y*^^ ' 



*^ ci 



y. 



f^ ^yy^^^/O'tV,^ h^ 



/^v^ 



!»^^/*i ^>i^. 



/¥ ' 



^ 



/^i^ 



r 



/ 



i^>^-<.-# 



^.i 



4^4 fn '-i tt tr^ 



//, 



f 



'r^' 



% 



g^/fwVi^ ^♦^ 






i >*<^?vr 









^ 



>üUtmj 



tu 



^ thHn^\ 



K^ ^^f r^i^^i i^^ 



fi/f h*t KfUi^ 



/• 



k^i^^M.sZn^ . ^'i .;>K,>/*i*^ ^<L /HPV 



^ >/i.tiJ^>44^ ^-tt^^/i 






r 






"f'h^ rl^MX^t-t/ •e.t4-i^ t^<</<t<t«.^C*- < -< 




f^^t-^'- 










Jk 



/ •> 







^M*<*/i^/V/*4 4^/tyV//<^( 



'^/i 



^^#/U*v 



/^i' 'H/i4A ü./**^<'< 






o 







'^JiUMjiu/^^ -eSu^^Ui^- ?»'<:4^yA«-//* tZ^ 
^£u'^^^Uui. Ju^^'^A^'i**^- 'f*^^^^^^^ 













^ /M4A%iM^ 




^*4 



V . \ .J 



/ 



;e^<^. 




<><ii. ßUu^f^, 



> 



> * V i -» N 



:?/>'^'^^^ 







\ 



€ 



• 






* >^ ^^' » 's.. 









f^. /^^ 



V 



W^^(fi\ 




/yuL^yu 




/Ci^y (^^^<'^/r/^Uyu\^ 



t « 



luU 



>fÄ4^ 



/ftTb 



4^Ccui^ 



'^u^^ 



V>^L«^<^^»4^^ 



^2^^^*f4^<i^f^ /^f^^/^'^UcJ^^ 



-^-^^AM/i^ ; ^i{|^ ^ 



^ 



•^♦^^ Ä^ 




'^^1^9^ 



"Z^iHt) 



^j^cHiaA^ ^fcS^',^tM;tu^€^''^Ct^ 



ikJU/^^^^^ 



Uiu/y/Z4^ >^^-^^ 



W6^ 



(^üi^ 



^2^-^ 



iO^^^Ua^Uc^C^Pi^ 










76f^ 



-p^ 




3 



Ä /Cf:p^<fLu 9Ü^'^ ßUti^'t/i v^/7^^^^^^ä£c 



LleTjf>r Herr Prof^Klsoh, 

mit yielew Dank fuer Ihr frdl. Interesse sohioke loh Ihnen 
heute Ihi*e Hespreohimg von SrJZm^Ti/iFJi zurueok, Inzwisohen 
habe loh auch deinen Buoh seiher von Leo Baeol: Institute 
ausgehoi'gt und diu'3h£5esehen» loh finde Ihren Komraentar ob- 
;'ekti^ an^ehT^aoht ; uebe:<» dio nenaohliohe Beurteilung de;:3 
Emigranten ^der diese Poleiaik in seiner laolation fuer not- 
v.erdici he.-^an(5.,?>;ind v;ir beide m3 Ja Viohl einiß» 

Fuer nein si:er:iellos Thema, neeml ich GA1I3, war Hir nooh eints 
kleine Eintüelheit V'ichtijg, die .^.oh SlnzPieiner entnahm- ioh 
hatt rdr nieht ^rer^^jc^emvaerti^jt ,da8S F,J.3Ti.HL der llaohfol- 
ger ihins' aaf dessen Lehrstuhl an der Berliner Uriiveraltllt 
vjurde, 

^v.'jsc/^cn Weihn^^chtm und ITeuJahr hatte ioh mir einige Xa^e 
frei ^enonnen und derweil fl-issig fuer nein beabaiohtigtes 
Ganc- thema weiter^elesen, 

loh v^uerde mieh freuen, Sie zu Anfanß des naeohsten Jahres 
elnrüal treffen zu duerfen,v;enn Ihre Zeit .^s erlaubt. 

Mit froundliolien Gruessen verbleibe ioh 



Ihr er^eboner 



^ > < 



^ t* 



n-t 



I h 4J<£ (^d 



l^i^ih% p^l^ 



A - 



5 



iXilS^ 






^VMMA 



c^ 



0Ui4 



^'>^/i?^^^'^'. . c^^ 



f> 



K 



hy/Ui 



SS61 



ÄvaiHj 



S8-08Z 




^^m TS aaqojoQ 







i i 



'Jo-m 



10. % 



^ 









/' 



-/t. 



• -»^^v /y/ui^j^i ^/*i. 



c 



"/h4/ /J?/'/ mXj /^^ß^ui^^ß^^L^. L.ryC^} t rv ^/{u //r^t^u^^ .V uUi^^ /v^/i y» »J/ ^ ^^* '<^ 



C^Chduti^J i4.4 L^/j^rU-H-i i ♦ 



j fY=— — 



VviäU^\ Äl^ 



0^ 



rt 



i^tr^ 



^Ctc A«-^'*'«' • « *— 



-M *- 



/y^v 



p^^\ 



f 

iniiK c^vt^ f^i^^4^^ 



/ 






- -^1 -vt^ 



/Vv«, TVA-)'// ^^<:.v ^^«^ V i^i . i 



A^^*>|. 






oUaAt l/Fvr/^inM) > ^ <.•«. 



^^.^^^l^ 



'^^^4^i^ 



t..4^ ei<u^ 



fu.ih 



^-t^rw 



l^ ^f^4^-r\f^ ' ' - ^v^^<^//Hu^ «^A y/vA^^^ ^ ,^/^/C 







-v^tA^^u/^ , ' 4i^ i^^A^J-^-A^ />/i. fi^t^A /^/r ^('^ ^ *^€ JtJL A Vi'^A lu 



^C4-fvC A^* 



^^;^^^ 






^, 



?v*^ r; ^ t -^^ 



OlÄ^filut^ 'UuL ^i^'^i^'uMßuu^^ <^>u:Xu ^^i.i.^c^i^ ^ kg d^ 



^H.^t.iK«. 



il 






V<^ 



5^ 



^ ^t' r /a . '-• > wv 4-^4C^-^^ zsy t ü^i 



/ 



q\^tL/icf ^>i , Ai4j^ 0Üi //^UK M4^f^A4 "^PH^^-lm^ -^^^U^^^U^^^*^^ 



^t^ku^AJ^. .'^^Ut^ \ ''/ua. 



'tfdjL^ 



i 



^3 



f 






T 



^ 







Üil, üJQ,/4yU^,i. 



^p'ih^ 




'A^üj^Jui^^M//^ rrj.VH<L 



ilidU^. 



7. 



/ 



ja mdi^c/iC^ T/g^i^/ a ^*f^if^fi 



\' 



fz 



-^1^ 



k# a4^*J^^^U^it^r>^^4ti^^ 



/^64 






r v' 



S(^i/^'^'<^k 














^^^J:^hl'i**^^jryf^<^-^^ 









^yv^o^'yt 



Q^t>-rv 










cH^u^^ ^?^^^i(^;<4^^ V^t/^1 



"iki/u ''>*'*i ^ ^^fV'f^r/^^^*.^^*'«'^-' ^'>*^^^M.^6^ 



'^^-#' ^t^ >ut^ 



/>'^«JCU^K^ 



^3 f^ 




^t-^^^^"*" 






^tt^i^ 



^^^w^^ 




^^^7^i^ 






>***->^ i^»'?^'**'*-'«-^^ 






HA^r^ h^ -^^^^^"i^ uC/'Ui^ /^ ^/:'^ ^iU^^^t^ ^ 



)/l/^ /^.^C,^,,.^/!,^.'^^ 




7^ 



'^- ^i^^u-^ 





^U^ f^M^ -cUi 



^^i-t-i^ >1,^^ 







\;hAf 



v^'i-^i^^ ^t't^^.^f/i^^ 4^^4^^i.g^ Ä*^ ^^^4^1^^^ .i-t^^^^U^t /^^t:^st^:^-^ 






«^ ^^^«.^g^.^^ .^^ J 



^y^.^^^^ 



r. 



«j^ 



^ 



j^ 



'^v« 




» • » 






lUi^*-^-<f^y^ //KV'^ ^Ut^i^^^^^^^t»^ 



-^^/<-<- 



-^^^C-/^^ 







^riAM^ ■^i^^^^ '^ 'f^t^^^ '?^rV' \ 



li/-i 




'^i, »i-^-f H^^i'-Ux, 



-j-.- 




rr 






e 



9k 







"Vpt^l- ^^C '^^^T ^ "Mt-i^uij^ ^i^-C *^tn^ 



-i- 



^^ 



U 




7 



r 




^^^^^ 



/* 






/x> 




^^y^'^^U^' 



7^ 



77 



//>V^ >>^ ^^^t^r^ 






^ 




^\ /yy"^'h^^yf'^-i^y\^^^ H^ /7Vt.^^ y^/y^ir^^l^ /i^ t ^ 



/;^TA.^(^^t^>V-t^^l^ >^'i^f^^-^'(^ ^^^^f^L^A.^^ 'g^^-^ 



'^4^l^i^^''^^<0''t'X^ 



U_ 



^^* uWt rf^'i.i^.'vi^ /liMü^e. ,{Pui '^t.yv^ ^^ / öUJiA, <iXe^v r^i ^'\^Ajuc^^^ /^/ 



^ 









Ui<\r 



'l_, <* — V't^ • 



1 ä^-"^ -':y^ — ^ 




•* €>f äUU^ /yWiM4. 



t^ ;^ /e^i^ ^. 



J^i_M<^i^J^_^-l^M*: 




<__i^X!/_^ 





^ ^ J^^i^ , y^i.<^ 



> 




iiLAJ^A 



1^4. 



///. / < tIaX i 



t 






^c^ 



e^ 









w um ■/ ^v 



^, Jk u/t'i' ^l'/tf. 



^t-clt 



'"/f' 



^ 



4^#i 



w ^#^ 



^^^-^^4^, 



/ . — 7/^/7r' \ 

-^ -- / -^ 



^o- -^t Vr, 





















Dr. Dr. Alfred Cohn 



Berlin-Zehlendorf. den 27« J SUllBT 1959 
Berliner Straße 35 a 
Fernruf 84 57 96 



"^•ehr geehrter Herr Dr. Meissner! 

Leider komme ich erst heute dazu, Ihr v;ertes, mich ausserordent- 
lich interessierendes Schreiben v. 11. er. zu beantworten. Bisher 
war es mir nicht möglich, mich für Ihre Heine-Wünsche zu interes- 
sieren, da ich ausser meiner für mein J\lter noch umfangreichen 
Praxis noch geistig angespannt bin und einen Teil meiner freien 
Abende am Schreibtisch sitze. 

Ob ich mit meinen Nachfragen Erfolg haben werde, vermag ich nicht 
vorauszusehen, und ebenso weiss ich bisher noch nicht, ob dokumen- 
tarische Aufzeichnungen vorhanden sind. Ich denke in den nächsten 
Tagen auf die literarische Jagd gehen und mich zunächst mit Herrn 
Eisner in Verbindung setzen, den Vorstitzenden der Vereinigung 
ehemaliger Föllneraner, und werde an Hand der Mitgliederliste zu 
ermittein suchen, wen ich dafür interessieren kennte. Allzu opti- 
mistisch bin ich nicht. 

Nach meiner Erinnerung bestand eine Fusion Kölln-Kloster nur nach 
dem ersten Weltkriege, als das Kölln eine Begabtenschule wurde, 
und die noch vorhandenen Generationen in das Kloster überführt 
ifurdöB. ^«ch darüber kann ich mich täuschen, f^obald es mir gelingt, 
etwas zu ermitteln, werde ich mich wieder melden. 



¥it freundlichen Grüssen 



Ihr 



/ 




I'e'.. /ork,ll.Ji.fi,5j, 



ieehitv Kerr Doktor, fHftUC*U^ihUi7\)tUt^vdU^ 



ioh erlau'* K.1r,,-ie.h T^ei Ihnen als ein Bekannter 

lUv. /fn. i..7d i echter v^.r so freujiilleh.-^l- Th-* 
t«n^id r.n?urag8n.da3s ioh folgende ..nf^ag"« dir* 

In Jieiner Freizeit habe loh rcioh seit einigen Jm 

ri.^<. . eine ur.! seinen Berliner Freunden be^Sj^ 

Jl-^^T? nJ"^^?'' Publl7.1ert. Kein Interes«« kon^ 
74r7,eit auf seinen Jußendgef nehrten ffi);.-; ^^^\ 

io^. f-.f ^?- ^''^ -'^^'^ abrunden «ollten; oh.eVt 
ich glaube. eine uinfasaend« Waardl^ung: 



Ihrer Toohter 

Hoseno\v,ein2;u- 

Adreüßa zu .ge- 

k:t an Sie riohte 

'nx^.n nlt Heln- 
tlgt and darae* 
er.trlert sioh 
- "-l^Avri -TQeinö 
"üir eine voll« 
30lche n:laat, 
Hlohten.bel de- 
verdient 9r,vvie 






^ana 



ist 1797 in Bariin geboren, wurde - nnoh a^in^r -pc„^. ,n^. 



a.o. rro:fea8or an der j^orifstischeri l'uicolt^et - -i« - .-•',.„ •, • 



Eigenartif,erweiae sind eine ^nrah] bio>'rachi'-c?'--r -'i.-y v-.-,iv 
umstritten;.1.dooh hat .ich mir bl.her^is^^u;er'iL^3i^'4-;^iM 
le Ju.aus .;duH.rd Kit5.ig's "(^eüehrte^ Berlin I^Joh^e 13: r,/'JJ^- 
y;i^^«.^- ^^"zlg .ta^t.daes Gans ein 3ehueler i^s Küvi,fiTT-^r.3r ?^4 

Kio.2Sttr :b?^iJ?:j?: ^"^-^^^^^^^ - •-■^« ^-" '^y-- vi;^ ^'ün^ÄJrS" 

er Ausate ,1ec.ooh ni.iht,v.F.nn das c-^ev^esen rel. S«*'e.i6i,, 

SoJlte (Jans mit 6 Jahren auf die "'n'nronhnl^i'' «*y«^m«,« ^^4_ 
mue.sste du8 In Jahre loO.V statt^ef u^JJÄSbenf §rc?S{?rM^ 
Ostern Itac b» in ^«iLbitui«" f.emaoht m,ban; jedenfalls wurd^ 3r erst- 
mallß lu6r a^ia Sünrüer-i^enestör 1316 auf ^f:iv Berliner ■nirersi+wt 
imiüatrikullÄrt. - - . ^^ 

Meine Anfrage geht nun dahin ^ ob :.ie von der i:.xibtenz,aei e« ei- 
ner iionO(Hiiai>hi& uebor daf, r.o«Ilni.-.ohe C-rr,rif,rJ.un,r): er fir^r JPßto- 
rischen Arbjit ueber das iierliner hoehere 3ohulv.ep.en wissen in 
^er insbeaonaere auoh die '/.^V:. yu:\ Anfutic dfta 19*c.u^rhiaiaßrt? 
behandelt v,aere. 

Mich v.uerde das generell ale ^•baofc^rouncl mterial'' interes- 
sleren. Ioh kcenntt- rair aber auah 7orsiollen,dan8 ^.ine -jolohe 
Sonographie auch die sp-.eter bekannt gewordenen abbol^^enten er- 

Wenn ni<5ht^ ^rh.-ibt aJoh die J-ra.i^ot die .i^h,,ie n.,... .n^ j3t.« 
aus Jener Seit hat; aber da dies vermutlloh in Oat-Perli; lue^e 
l^-^t c Je naeohste Fr£.ße»ob una v.le ,;rn daran hery.n<oZ^l,t^^' 

I^'ind 7u ßehen? lassen und mir ir,lt Ihren Rat an die 

tere3sf :^t^^ff^^;r^L!:^!^!^r^^f^^^^^ ^^^^ ^-oh alt ,.os.en In- 



hot-mi 



ig.^ /> , ^1,^^'HW /Jc i ,^i^u^ y2Uc'iA (i/>f 6/ü^' i/-\^ 



-"HP^ ^'UiaJ' C^x <^/ ilA ^1^ /^^j^/^i^iV ^^**^>i^^^^ 






J 



'pn'äMA ifi'"^ 



.^4^^ 






t Ct uii^ ^ 



llui^ nAh^vt 




^CHfCi/ C ^v 







mmconTAim cospoMnonf 

4200 WEST42ND. PLACE 
CHICAGO 32, ILLINOIS 



-t 







:| 



t-L^W;. 



H. G, REISSNER« 
43-18 - 168TH ST., 
FLUSHING 58, L. !• N. Y 



L,xx^ 



/' 



tx 



^1 



(3^ 

2. 



^4^-1444^^ 'V^)'// 



•P'. 



^ 
//(/ 



^^/<^^ J^^l A lyv^Ul 



i 



t 




I 



(M-i^ihj^ 



9 



/' / 



n 



» I " 



AuUfCp'iht 



^K (ix pUiH- l-i-xfU 






t 



f 



r~' 



rrv^ 



iM'\, 



tiAw yii>/ 



-^-fou^ N^aaaaa, Vf/i 



l 'Ji ilii 



' fr! 



'5-/^ 



Uiu ^M 



\ / 



i/ 






ö 



Uli 



ii 



lliA 



^. jtj» 



/^If 411 



/k r-' 



HmU 



m 







/ 



\ 



relchneten Naohruf in den H^ni^heii Jab r-biicohor n fv. ^r aout;:i3he Km.Bt und 
Wlaa enflc^ haft (#13-^ vor* 55, Juni lB?i9) snx letzen: 

'*71el interea^ante Brief e, namentlich von Alexander von Iium"boldt ,7arnhagen 
**von jnae und Heinrich Heine 80II sein Ilaohlass 3nthalten;Benary .der sich 
'•i/iit der He^ulil^aii^ dssselben besohaef ti>-i;,!vird diese hoffentlich apaeter 
'^in den Druck geben. . 

Ein halbes Jahr apa c li fef berinh^cto Dr.E.IIeyen (in ,/16 t^x Zeitung fuer 
die ele,7,ante /»elt vom F.3. Januar 1840): 

^^.• ueber die Herausgabe seines I.>.chla3ses int noch nichts belcanntja es 
'»scheint fast, als sei die.selbe ganz aufr,e^eben v/orden.V'ir i^^oljer nicht hof- 
'»fen.aaas poj.iti8che rurohtaamkeit eile Srihuld daran trage, und erwarten, dass 
;^iiotho,j3enary, sovile die uebrigen Freunde recht bald ihrer Pflicht naohkom- 
laen werden»* 



mÜ^u ^^^ 






/Hjo 



^'iMrfy^-A^ d > /. ^. y^H^^.^**..^ ^''^, '^y^. 







/ 



£ - 7- ^ 



'd^<i^ifi^ C^c'^^iü -<^(J--v- k. 



S^'^l 



^ 



<J 



•^t^^-l^ »c 



/> 



pf^i:i<^ f 



o- 1 .:.^>it- 



^^d- <-^V^ tr^ ^/"C Vc' ^- -*' 



2A-<1L <>< 



<.ic 



'X^iLK 



4 



X fi^jt^yx^u 



'^^-t^JLl 






s 



'•. J 



/• ^ 



^^. 



*^t/</ 



r. 



U' t' 






Li 



^ >s ( 



Ö7 



^-'>' 



y 






V 



/>^ 



'r!f 



% 



O 






6: 



;^ 



^^ 



(^Y" 



<Ä^ 






'^/- /r^/r/.; 



/i''' .fxOfÄJ 



^ 



-C.-U^- 



ff^^/f v> ' -^'^^"^ /.-^^^-^ '^ "^^ 



^tV. 



i . i. <- t 



-^ 



-<-t. 



/o.-.- .^-A-C^ ti^^itk.^^ 



< l< 






nU r.v.w-'*/M-t 



V.jW 



r 



r- 




! ! ! ! 


1 ' ' 


im 


U\ 




^It 




^^^^HfiB » 




^^^^^^^^m ^ 



U ) 



LU-- 



cn 



■r-LU I 



C_J . 



oc 

CD 



CsJ 





•^^^l-W^^ 






I 



^ 



4- 



g- 



.^ 



>M4^ 



l^V 



J~lA^i fiAMAyCf 



in 



A 




■^Ja 



^ 



TZivS*^^ 



>/ 



/V.//-'^^' 



r 



)6i- 



ü 



UJ 



^ z 



.- Ü 



(/) 



ü 

bJ 



o ^ 



q: 
m 



q: 



bJ 



A^ 






bJ 



f 



^^^yi^. 



f 




3^7 sJh^^^^ 7^ 



;/- 



/ 



A4 



^. 



iX^/hv 



U 



'iiU'^- f^ii 



\ 



(. \ 






i^u< 



l^^AMi^iQ' ' nud(^ ^ylSl^i^J T0-£A4^t^ jfyuf/^i^ ikih^^^^ 



^U'i^^^'^.U^*^ .^ ^ ^i^/fZf 






/>/f ••• -*«iV /^'^ l^(^^^-J**'/tut^a^^,^^ TJ^Z ^yki>'^> -JUP'^ 




' fit.c J^kZi:^^ 



-i 



-.^i^i.^#<-^i/ 




"f^ ^ $^^/i^ ^^:U,:.^Ha^^ t^t^J^^ /U,^..^^ 



Ci^-UA. ^(4^ 'HuM A^H^ «VV**y^^ 




^ 



t^ 



./oM 



A^**W 



ß^c^^u^ 



'^4^*C^ 



U« 



^'4 



*^y'»*-***«t>^»4e^<****.</t^Jfe^^^^ 



■£\ (»<*** 



^*T 



V/'/su^ 




<»«<^ 



■^^-»t. 











/; 




9Ai^t. ^^^u^A44 ^fi^ ^^^^ ^'^W^**u*^.u,.*i^.^yU,^ 






-*«*<. M^Sit lUi^oi^ /hU>^'AA^fpu^ 



•^ 



* * % 






r'^^i^^^^^^^v^-^^:^ (^£^ 



'/^^^ 




[im-im] 



1 i 







/{^ 1'^y/. ^U. /jJU /U7 4*M^ -Uu^Ut^ i^' P^'^ -e^v^ - 









lv<^ ' ^if-h4i**t* %»,U*^ ^i)^i^yiA*^. -**«-^ ^'* /fit**'**- 



*<' « ^ 



d' HASt^ -H^ 9UPU^4t 3. J!u4.c4y$^^iu% xfjLS^yiwZd. l/Mt^P^t^t^^^^ y^ -^^-^«.^ 



*^***^^^*Uf'^rrtHr^t*^ ^M^ aJ$^ 




lä.)%(U^)kf*d*^(l^^):p4*Piff^M'^-^^> "^ /^'^^d s^XS-.i^^p, Um/f/^, Qf"^"^,^ I 

*y**ri^ -tAu*** >7#wc; Nn-tf^ v\, ( 




<fi*^>tW*\ 






DEPARTMENT OF HISTORY 

Bryn Mawr College 

BRYN Mawr, Pa. 



h^.^ 



lUct ka^^^^/hjtt: 







/Uy ae.4u^ 



u^^f^t^ A/*- 



/Är^^t^Ä^/ -/Au' 



/^ fi^^e^y/ij^ /o j^OLJC ^U»^jr 



^ ^a44cf>ÜA le iC>f ^^ a^ J^ ai) /t. ^><^»^^ 



l 



a4je 



"A-. 
M 



«^ 







^. 



t^ 



T 



/ 



^it^ e^ A^Ci 







^^ Aä^ 




/^ A^e^ 



i:^</ 




^i>:^ 






"V 



-CCt^t/ 



7^ 



A>»r ^5^2«^ /^^ c^U<^^ /U, ut^%ctA ^ ^ 



(Un-nf^A^ ^ 






-e^s. 



^^"^■♦^ — J'i»>^u eaeitiu ''krü^ 



CtyH. iKC* 



^kr?<^. 



»^ (3L44.U 



k^i^J^y^^u-^ 



fu/t^hy^yrv^^ : f^ ^p&34 /^t<^«r fi^ ^^O^ 



/«p«^ 



/#Ä/^ 






X^ 




^''^^4^n 



DEPARTMENT DF HISTDRY 
BRYN MAWR COLUEBE 

Bryn Mawr» Pa. 









Ua /Piy c^Hte^ötJi^iyM ^ A>vtÄ<t^/^^^^^r^ 



y. 



/^ >*^ ac^'c^ ) ■ ^/at^ ^ 0&>^ 






,&^ 



l^C^'i&tt^ 



14^ 



(Jly^ ^^Äcy^ ^>tAtJ«-C>*«fc/'. 






^a^ /pet^(i^ £^)2/?Sa-ii^ 






JciliAfyf^^^ 







C^^^AÄf 






\ I 



t' 









Lo A<? Gsff S^-r^ 



a^ 



^ 



(yic>t4<yU^i 



tij^ 



^fite^j Z*^*^ ^o ^*>f (f^o, 



/ 



I \ 






üAc fix^ A'^ -^MS. aJ^'»^c^ 




^^ <^/ J'a^ 'Uf/u^^ 



&&e^ ^ /^ ^^^ ^'^ ^ ^^ ^t^-^!lr- 






/** 



'IHumJ 



<t" 



^fi^CLtLCC^ 



^^ ^*><^ 











"47Z*^ 



^-d^^ 4^KytX»^ 



U^ CC£^0^ 



^ 



^ 



CdLi^ 



y^co^ jhH 



7^ (^"^^r^ 



7 



( 



^**^^ 



K ' c- 









■ / *' 'f * 






/^ J 



't 






/ 

^ ' / 






Uli 






M^ /4 / /^ > ' ; 



/^5 3 


















\/ 



'St^5'-/<^^V 





WpV 



"Ä?^ 



n?RPir 



7* 










T 




yW<tv'^ 



' ^f "'. ^ 



f(/i^/i (MK^^ A^i> 7/uM^ 



^1 



r / 



^f 



-/A\kiHm 



r 



^\^iMJhlJ(A^^^ ^ ffK^I-'^l'fi 



■il 



r. 



r,i-^'hp\ : Vixy^'M 




f •• y^^i< 



li,Ut^ VMI 



2^^5 <^v-e r^' r 



U4<^ 



'd 



BJMtk 



w. 





V'l/ 






^?) [•^'/i'fi'W' ^ Z.1. tUrür, ^ULJt'j^ diu fit2tkiM 







I 



X)/ die /fvv<^^/vvva^ di^ ^tt^yn^iA^L' lyL-u^ c^ eU^ /4A^<^6f4r< 






m 



\ • 



^ 7 



^ - • 0Ly\^l tiAjltitAjL^^ "hAKUiUl SLv ^G^il^(c iMhUiuM ^^ 



4' 



irrud^ 



i 







ViA\4i^^ 




'M^iyLvu :^Udit .iAny%\^<.i. %/7^.^p^WUU. 



yuL 



\A Vt^v^i/i^ 






1/UL\J 



W(/ 



V//// 



>!/ 



vy 



VX/// 



AX// 



x^Ti/ 



OLw (tClwüliU' ^Vi Z{^M y^'x^^^h^v ^(M^ "^l^^viyA^ W\AA^ ^^H' 







f -^ 



'^ "^UUly ^'^^ ^'-^^ /^<^ 



U/)yilA M4AA fjyrA^ d'Jo ?uili^ ü^iAAliM m\^ dut^u c<^ dto ^fiH^li^u^^ -^^la^, 

lA dvl/ W'UdidiHi^PiA. -yyy\d d^ ^(^i.4f^UuliA4Q^td /uli^ -dU'JiJi- 

^ » ■ di^A^ Tv^x/utff try^^KwUdiL Iriv^didr'^ ^ • 



'pt'Ct'L^ 



'^UAAA. 










[ä.m ^^|fm^ ^v Sih.ih'p^^ IdM/dh {^ pdJdd4^i ^dh^"^^,^, 
/>u/\d^ d Juu^ iLu^i^tx. , ^f*^^ : J - }lu&Hdfij^ 



^lUd 



7 
VI 







\Uhi<^ 1 Am diK djdiv^ du/id^'t M-^ijfvd-iyU ^^yuidtd^ '71.^ ytHcc^ 



XY\/ 



WiJ 






h 



xxX 



r> < 



^n^, 



XX ^ 



XxX 



f 







uU\ MMJiliwuc^jjyy^^ olxitUM m^ ^iA h/vt^L^l Oy^^iMiii'^ 




w 






A^Ctti. 



üci^ 






Vl^fVUVH^UUUy 






ic' 







]pv\AXi/i iM d ^u^]/Uv ^\Aoli M. ilu^'iNC'Up 



-UamL äv KlyV^^^^ Ui/l /udJv Sa^iouL f^^ f "M cluu dii^ J-Up ^ 

d4±i Tlill di^ rf(^\ Ui^im^idc ^ 
Ä> %^>^ ^^ ^^ <^IU d/di^ ^^.u^ Mluä^ ^,d ,ujU 

JjiCi- oüx K'^i^aA dv, 2Mdd,. ^^ ^'c /8t/^^w..^c^ 

V) I44d ?ldLid^L dl, 2ctU X. ^, ^ 






/¥^ d^<^ HM/Lh du (HäiiclJuUi "h^ dln (f^icicUo 
h.vi\M ärdli JU^J -iyiti iiid^uttdiUy ZA,h4^Lpi.iu "h %diridu^ ^ 

ckiv niH. 








XX//^ 



y^cxin 



k)(Xi/ 



KXv^i.! 



Wj^^^.A^ 






er /^ ^ // . 



-^^^ /^ ^^T^/^ ^'^ ^^'^ ^' 



/ 



ji^> ^»^ fVv^ ^yi/fyt^LL^ 



A.Ai/\^ 










^7 





mh^^LUu^i^ l ^ 7/i'c r?iy^i, di^A . V^^K^ 



\CC^Cc 



p^t^. 



m 



iL^ Hui^i^Ui^i^iuv^u^ 'U't^ /i^Uci^ ]/v-cm ^r-^i^ iv/^ 



m 



Vl^k^^JjVVtA' h^ ^f^^p.yt^j^l ^«^-M. _ 






^.^/ 










?(^M]/'l 



yx:xi//^l 







w/o 









yuf 



m 






4/i Myu^i/i^i. ^^A 



,yt/UU^^^ — 



^-^^^O 







r^Cl.^1^^ >;C^^^ ^^~-t4^t-i^ 






-t-i^? 










X/// 










i'V 






6 



n^cn^ 



W*<- '^ ^^ u^^^^ 6^ 



[Jm^ J/uMu, l^iuM ^^ M^ ^ JaaJu' m I^PWK f) Hill 



riAy 



'IVL 







liTA^dK^H^idvc H\y^ 



U\^\J-\4dÄt 



\XKli 



f -i i 



y A. 



i^< ^^ x^ /, *< 



'^ ! n Ä ,' J^^> ) i ^f\ t^t-tf fi 












)L^ f. 



/"' 



•■ / / /,■ 



^Ati,^-/| 



/?////. 



' ' , u t 






^ I f^U4,, 













/ 



. / 



* . 



» k 



', ^' Mvvvi^ 



l'^H^n. . 



J 



,r 



''■c7(' Ali/i; , 



/.s_. 






fi 



ü ^^ 






• • • w* 



V,Sj7(/ 



.L 



1- 1*^1 



m 



trt 



l!i 



Hii^ic--'^ 



/// 






'- in 

5 f) 








-1 




% \0 -Vi 




t 

t 




• 


r 




>-• 


i 

m 




• 
• • 




* 


OQ • 




« 


J 




CO 


o:: 




K 


E- • 




t/i 


00 00 




C/3 


vD lA 




►H 


f-4 




u 


O 




o: 


1 z: 




• 


CO rr: 




o 


1 3 




• 


K\ J 




X 


<* Ui 



^» 






I * 



i^ß\( ' ;\' 






VT- " V V 



nn^; 



M/i 



firS SilUui^ i^M häu^^ nun, cf^ÄA."^ 




^l^/A**^^iR^^^^< ^**v^ A^ >^«^ 



o 

l-H 

H 

« 3 
O 2 

Ph r/j 

H 



o 

u 

UJ 



uu 

00 



O 

<—* 

O 

Ol 

O 

H 

< 

Q 




//^^ 



m z Kit < 



[•-> 



/ I 



l 



U- 



ro 



H^^ 



/ 



// 



f\ 






/ 



/ 



^0Uüü ^ 



.-4\ \ 



^ 



ti^^iCl' 



l^^ 



yUA 



'Ci V iA / /r^M 



/; 



rvw^i /-i^v^ 



fT 



G 





n 



J 



*iA ^%\4^ 



V I 



A V 



^4 



¥ 



Y. 



7. Ai >"^^ 



^^» 

^ 



A 



V.V. 




y. 



#1 



.\4a^U* 



f 



t 



( i 



a 



1. 



-,) 



»\AV 



^t 



;W ^v->li iU >i^ ^^<'^ ^'M 



/&v>^ 



/VM 






^ o 



V 



( ^ 



^ 



r 



'/ 



(..' J 



i^>0' 






y 



) v> 



// 



v/f> 



/a;/ f>vf/)t f 



A'../ 



'-^i 



;''Vf 



v»,r 



V^ 



; 



.<-' 



f 



I "^ 









4-r 



y V 



Wh 



./ 



Wf-.i/. J%«»A, ' 









•• ) 
2>X vvM.((io Yj^!^^ 






^ i |i.AMA 




?) 



% 



J V 



tVwv^ / 



Vw-V 



-i^vf^ 



//..; 



3^ ■ • ^rUA/^'-- 









14 vi 



/ • ^ 



>> 



i -v/t ^f-; } . 



' i/y/-T/1A/yr'i'n 







~ 'H\MLvtn U\,'^l J-i i^vHi 









y\/\,xCi,u.\. 




V- 



ö 



^^ ^'t4 W '?>''t^ ^idluuU^j^tAj^r^d'^''''^^ 







H^V* V>v>W^ "hM/^ 






/O 













^SfUUiua -^ ^ KA^m^Mj!^ 










^. 



j 

^ 






t <■> 









■ ' • I 



V - ü o V * " -i 



^^?'" Ali 






-^ 



^^1 



/ 1 






v^ :^" 



W\ 



/ 1 



. 1 



^U^ihaA^ 



\ 



* ' • . 






^'H^ 



tAA-Äi^ 



^•^ 



i 



2/26/59 



Thiiok /ou Tory auca for your iiote of the 24th oxki^in particular, for the caro 
you took in analyoing aad eraluating Gans* d^aoriptlon of th«i Xawa of iniiar-* 
itance as dereloped in Intlia. Tour opinion vill h% invaluablo to ■• wheii I 
attdopt iö record this work withia the fraa«work of Gans* personal biography, 
(IncidoQt^ily, Gans was only 27 yaars old in 1824). 

I «ish I couid oüce be of assi^Uimce te you lest I foel ashaaed of trespassing 
upoa your tiute aad goodwill« 

As rtgdrds the return ot the Uook - I vouldyOf o^urse, liKe to use ttiis ais a 
pretext to eay halXo to you in porsoa one of Uieso duys, te the otber band, 
if yoar tine 1) precioue, wi^ .lon't you returu it torough the saail? Since 
the Dook i« not «y personal propert^ ^^ probably hard to replace, I «iah 
yoa \fouid oe good eoough to inaure it witn 10 (S ^or diO, ovor aad above the 
parcel }>09tage of, X reoalX, 24^* 

Sinco somebody will have to sign for it»aiid uaually nobody is at hoiae >^'iien the 
postuian call 3 round about noon^ kixkliy addreas the paroeX to ue 

o/o J.iuUAi k CO., im. 

^6 V^aXX Ötroet 
New Xork Cily,N.I. 



Sorry to caua^ you aXX thia additionaX botbor. 

üith tay repea bed thanlca for your jreat courteay and Cooperation, I recealn, 

3inoerely yoursp 



UNITED NATIONS imm NATIONS UNIES 

NEW YORK 



CABI.E AOOREaa • UNATIONS NEWYORK • ADREBME TELEB RAPH I Q ki E 



FILE NO. 



li/L f^^^ 



1 



{\\) 






JU^ (^^>5 ^^\L 



>^K.e.\ 






Uf//^^^"^^ 






/sc^»4- "^ ^Tv-'^ii V 







IH 



7. 



^l 



^ 



^^K* 






£.*-54J12l ^^ Anclent Indi"7ila\v of Inheri tance. 

i) 

Edward GnnS v/rote bis treatise o;" law of inherit^ince in 1823-4.. f^i- 1-U7 of infee- 
ritance in Inaia is contained in Vol.I pages 71-97, ?'^9-2/,0, and 2^5-"-". Hi:- book was 
the basis for Warnkonig's »'StoSxHS Juristirsche Encyclopädie n .1?8~9 fErlanVrv 1B53). 
» E.Cie.ns.aid not base his study on Sanskrit orif^inal Torks but on treati^es of Hindu law 
written in English. His main source w-.s Sir William Jones» translation of tbe !\1anaVk- 
dharmasf^tra (Menü) and the Code of Gentoo^^aws i.e. the Vivadarna7v-s<^tu compiled 
in 1773 i'or Warren Hastings by severo/.pa'Xrlits. Duringj^printing of ^his book ^ -qme 
across the Daya-sfkma-samgraha i.e. a treatise by iCrsna Terkalanka/a being a n ib-m^^ha 
of the lavv of inherit?^nce according to Jiniütavahana^i Gans hov^ev^r )cou] o not g-'^t and'use 
H.Colebrook^s a Digest of Hindu law on contracts and succetsions tr:'nsl' t-d ';^oii the 
original Sanscrit, Calcutta et Lonaon 130^. He seeins tot to be aware of the follo^dn^ 
treatises on law of succession ^vhich WEHiärBSTta: :vere kno^'.n at his time and v;hich would 
certainly iinprove his work^viz. Two Treatises on the Hindu law of inherit'r.nce translated 
by H.T. Colobrooke,Esq. Calcutta 1810 vfhich contains the main works on Inc^i' n I-jw of 
inheritance, viz. the Daya-bh^a, a treatise of inheritance by Jimüta^ahTna and the Law 



1) 



Bas Erbrecht in weltgeschichtlicher Entwicklung. Eine Abhandlung der universal- 



rechtsgeschichte, Berlin 1824 

2) Institutes of Hindu Law or the Ordinances of Menu's Calcutta-London 1796 

3) A Code of Gentoo Laws or Ordinations of the Pfcndits from a Per.dan translation, made 
from the Original, written in the ^nscrit Language London 1776. ( Translated inte English 
from Persi-n by N.B. Halhed^ 

;^ wvitvL A^e^j-A^j^ un^tUe tii^c^ 










C0utc<Ay{f 



of Inhcritr^nce from the Mitäksara^a commentary by Vijijinrnesvara on the Institutes of 
YajfTavalkya. To vn-ite on the law of succession in t .Hc . inn» India without the knovdedge 
of these tTO ivorks is^'to^ .vrite about any law without %.ing about the exiatance of the 
bills on the subjcct^^^iL- 

Also in 1824 appe.'ired in Serampore Sir F .W.Macn.-'^hten's, Considerr.tiona on the 
Hindoo Law as it is current in Bengal. This work coul.d have been unknov.n to E.teny^in- 
ce it appeared in 1824. jyvc^. 

The lack of knowledge by E. Gans of the fundamental and essentiv.l laws govcrfting the 
law of inheritance in India reduces to a minimum the value oC his ork. This fact ia par- 
ticularly ±kB deplor'.ble, since Colebrook's f^o/ tre.:,ti,.ss on Hindu Law of Inh-ritance 
and hiG Digest of Hindu Law on Contracts and Successions were well-kno;7n at the time 
when E. Gans wrote his chapters on^Indian J^horitance Law. 

As stated above^ E.Gans ba.scd his vork on the Vivä'>-rpa,a,-'Jetu(Gentoo fes) v.hich 
is gener?.lly accepted as a very unsatisfAatorj- v.ork and on the Malava-dharmas'k-stra 
(Gesetzbuch of Menü) v.hich is the main and most venerab-e dharmasWtr? of ancient Tn^a 
but not neccessarily the authority on the Indian law of -^herit.xnce . 

Generally gpeaking, E.Gans U3ed the i;länaVa-dhaina^a:.tra intelligently and came often 
to right conclu.sions in particular wh.n he discussed on pages 245-55 the principies of the 
Hindu law of succession although^as many other European did in the eightcenth and nine- 
tcenth Century, he uoproached the Hindu Institutions v.ith unpalle;^d^rom.j.ti.m(pagos 
239-40). 

As far as details are concpmed he made many mi.^takes, •5ince kno wi t original 
he oft-n gave^-^o-ong Interpretation to V.'. Jones' translation of ,*i., or ref • rrcd to -^om- ru- 
Ics .-.nd otrdtted othr.rs dealing ivith the same subject. And so. r. Jones tr.nslr.tsd fto. (13.1?) 
" ^ ^^^^ "°''"'-" °n-y ''"^•^••t be the wife of a SÜdraj she and a Vnl^ya of a Vi.i/ya, they t.-o 

1) P.V. Kane, Hiotory of i-haja /a~stra, Vol.J. Poona 1930, p.465 

2) Latsr abbreviated .'.»n. 



and a Ksatriya of a K,satriya; those t. o and a BrahJ^ni of a Brahman. E.Gans interptrats 
this ^loka ^7^) as me^ning that a Brahman \dio vvisl^to raarry ?j wSudra . om:m has to mariy 
first a Brahmani, a Vaisya and a Ksatriya woman and than a Sudra ivom-in. This int-^rpre- 
tation ±3 v.rong, since Im (3.13) means only that the ^^ife cannot belong to a high-^r 
caste than "bhr husband, but does not refer to the plurality of wives. 

On page 76 E, Gans int3rpret;3 rule im. B.Alb as meanin,^ that neither p> v/ife nor a 

son can o^vn pro^erty. Even IV. Jones tr- nslating this rules added in itallßftL j^JiÄfuka »s 

if 

commentary that this rule should be ret.d that the v;ife and the . on re declared by law 

to have in ^ener--l no wealth exclu sively their own. There is no üoubt th- t E.Gans's In- 
terpretation is wrong. ^ He did not bother to look up rules in 9.194, and 9.206, v/hich 
give a clear definition of the property of vrives and sons, Tf E.Gann -'ould think this 
question over he .sho'.dd not make such a blunt and incorrect otateraent sincr in several 
place^ later he himself quoted some rules according to v/hich -vives and sons could inherit 
the proper tyijjf belonging to their husbands or gathers and thus enjoy the right of proper- 
ty about the inhcrited goocs(p.85-6, 91, 92.), 

E.Ge.ns al.)0 did not know that the Ivlanava-dnarraasa' tra quoted diff^-rent schools and 
therefore containeijf contradictory rules. Pto.9.64.-3 are rules relatin-^ to niyoga (Levi- 
r ats^jäba) and contradict the rxiles givcn in the preceding ones. . ..,n.9.64. re^trict ■ the 
n iyoga to SuSras tVough - other rules ao not contain such restrictions; conser^uently 
it wasUrong to state, as E.Ganz did, that the niyoga applied tc öudras only(p.77-S). 

Despite these mi3t?kcs and misunderstandings E.Ganz 's description of the law of 
inheritance gives a fairly good picture of such law according to one Incian oource,viz. 
the Manava-dBiarmarastra, though it cannot be called a study of ancient Innian law of 
inh--^rit.:.nce. 



l) That is not a modern adaition(Ap.2.27.2-6, B.2.3,'^4, Brh. ann othrrs) 




UNITED NATIONS i«Ä| NATIONS UNIES 

NEW YORK 

CABLE AOOREBB ■ U N ATI O N S NEWYORK ■ ADREBME TELEQRAPHIOUE 



FILE NO.i 



3 February 1959 



Kr. H.G. Reissner 
43-1Ö - l6öth Street 
Flushing 58, N.Y. 

Dear Mr. Reissner, 

I th-^nk you for your letter and wish to inform you that I shall be 
glad to have a look into Gans' vork on the Indian law of succession, and 
shall try in my soare time to give you an opinion on the value of his 
book, although I am not an expert on the Lav; of Succession in Ancient 
India. 



Sincerely yours, 




Dr. L. Sternbach 
United Nations 
Grand Central F.O. Box 20 
New York 17, N,Y. 



/ ^ i ^ ' 






^J-CiU--w<a /ivV*^>^- 



/ 



jf J^tA^^' 4a_»'(. /cw, ^'^^ 



»r 






A^.^ 




C-^H-. 



c^/Vt-^-wX^ 



C^<, s^M.> 



Ct^ 



/-^^^/d 



^^^^ iui /kt. c,Ji^ 







—/(^^^ ^t 



'fßJ^-^ 




C^xLc 



> 



ür. lud/;Il( 5T'"'''""*1 

UiiicJ f ■• 



Crsnd "■ 






Dear ;■ '^.Sternbaoh: 



i/bilsr^i) 



1 svißoec^t it ic yec.rir ".Tiriee I hearrl from ^-ou last, and I v.ould 
like to eii'iaira^f irst of all, hov; you -i^n^l ^''oar laotUv^i» ':U*e. 




Berlin >riyersity in hii« '».ays .■ 






"'to al'*^ 



iJ 



iJ.Giio i>'iBr 



. :; major tiaovooornin.^, ^a"; .'^'^öönt^j.a "^hüt 1 («aii^iOu ev.Jaaue vr^.no' 
oontributions to "^/ae s'^ienoe of luv*'. I oan hr.rcHy exi.eoi; to olose 
trij5'' ,^np ??' tj,nfroi;or j ly ;>'ut. j. v.o.'^d'^r if 1 nay m«'i ioit u c.)- ;:--vJv\t- 
ively anall oontrlhution ort your part, 

One of Cronn' rnoro anl:;it5.ouH x/ro.lectß v^us uhg *'wi'bi.eaiit in VvGlt- 
t^«i-cihiahtj icher . rtv ioklanß" in 4: volh v;hoiie firsi; .;..pj;fc<.ir«;;u iu 
i^l^A . It oontains a ^h? pter of rib pafe^ on "Indi^r-oheü .irbj'oaJit'^ 
unci I \ioulc like i^o shov- thiü to you v<ith the. re;i»«.eöt that ^'Ou 
7'eari ,at /^our oonvfnienoe^ the ^5 paf.es anö teil .^e \]u^t ;/oa 1 tink 
of i;hf'.ri, ' hAri_->u.siy^they :o not reprefiort t/ie iesiü^t oi cu i£,i/.al 
etu-üies/nut a oor«.pM.H'*"ion orly# Vat yoii nlp,ht be able to teil rrie 
v^aetfier c»r to y,'hnt extent ho ni.de uae of i*erjearoa v,hioh ..ab t*,yall« 
p/ole f,t that tine,rina f virtherncre , how hi.^- t ^e^.ontritiori "»oii.ros 
\«ll*;h ':r»ov>leä^To nve :'Aaule tocliiy. 

I ha^-^e f'iyi elf re(3oiveu the ^rolanc t^n lo;u'i ..i.J. ii.iiili ö.i ..,iau oo 
ne.lce it HVsr^.ilahle lo you if yoa ai^r jsist ne in tVj not too die- 
tänt futuro, Cn t-ie othor iiand it : not ox^ylly be öOiiorrov^, 

V.e<:)huee 1 miv ncint; on -o oh(- loan for Lone tir-ie« 

I hoi»e that you uill haTe « kind ai^'er::t«.nlln^i foi^ ::y troHpfits, 
tu'.'l \'ii']\ I \'0alv oe Hblo to j*eoip;'ooalo. 



I reraain^ 



v'oii ;it yoiir lon^i'-niünco. 



\ 



o'inooroly yo»u'S , 



i--'^"«^ t 



/ 



r 

I !i 

f I 



fi- 


v^^ 


















Vv 



r 



; 



_.^- — 



V 



w 




o 



r\ 












^ 



Kc^i^fiuU^^^^ yv'tStAu^ ^^{A^ '^'^^fi^U^ 






r^A^/S^ 



^ i^^iXUfiU^ ZUc^Myt^ 



7^ >! !^>^ ^*^^***^ ^K,ä^. L 



'^'ypd^i^'fw^ 







^ff^ ^^^^^^^ ^jt4 /^^ /^)> Q u 0t^u^i4 ^ V>t^;<^ 











/^^ 



r-^ 



• » • 



.^«^•^ /^ 






^^^1^- 



^/^lA^Jl4UUL » * ^ ß<>_^l^ ^'m c4ui. 4^/4U*^^:^/vi^<:^^-. /^^#; 



'■Z 






^y •«<4.-«' 



i.^cAl^ 



t .^-cW 




l^-^-ßC^ ,, 



ßu^i- ^'W<^ 









fF- 



'>HJU^ 






^^4yt'UA4t4.Ci^ 





i^-nluit}^ 










/y i^ A^^^/^v^r'^Zv»^'^ ^»^ <^'*^i 





^^^ c/t ' «O '^t-^^^-^A-d^f^^Pt^ 








/s^ 



.4^^*'^^ 



J^cUr p^^t^^ <^'^U^ 1.0..^^^ ^ p^^^^'e^ ^ ^Vt^ i^;>f 







:2k^. 



;^ ^; 



t^U^U 



OliA> 



^^e 





-^>ä^4^ <^ 







/' 





ek^^^^t^j^ ^!^^t:c._y^<±t^ ^ > ^-^.^^^^^. ^ ;^ ^ ^>^^>'^^»^>^_3^ 



; htl±^. ^ 'ij^ ^'^ ^Ui^c^t^ ;^; ^"^a^ 








^«-t^ 



?\H.i^c 



^ 








^^^^'^^^ ' ^ >v44^ i-'^A.^ '/^^tA/ /)^ ^i^^ ^ ^^Lc./c/^^^ 






>CJU<^»^ >yv»-*^ yr<W ^> /4-f^ /><- ü^W/}.*^ ^t^**^c. ;Vv^**.«-«, ^^ <*«* ^ 



1^^ 



'^ i^-t'/i^-i^ 






^„ ^r^t^^i^ />^'^^ /'^^ >**<^ >%^.^^ /i 



Pt^'C'^^ 




fi^*^ M^ 








y 



>Yf^i- /Z^CH^ ^^-2^-t ^ ^t^ i^ ^^^.<^ t^t ^^>-^^-^ W<<^ /^^-^*.wt-fcc f'j^ ^^4^^ 






2^^ €^ /^4^ ^c^ v4^<^ t^W-<v4^i^^^-4^t> ^^CX^L. 



''^ 








^^L^ 












r ^ ^^ ^ __ 



^^^-•-y >^ 



;--«^ 



iC^'t,*'^,'^ 



^1^ 





I 





biO; fx ^^^^^^^^:^Ay d^ i'-U. /ü^^^'^V. ^Atc 













v'C^^fy****-^!. , At-IA. P»*tH,^^ 






St-«-*-*-!, ^-^ 



.*^ 



^^o-^ 





^* 



i^A^^ 



<U^Uu^t^iA^^?u^ l/('%a>-^^ 







y 



^>H^ 



A.»<^ 4^U?-> v^ u^ v,-t^J^^M*^ 




^'^'t^THr 



A/itA^ 



^ di^_ß^^ ^ : a4 ^>l M 



^. 



^f'^^ö^l^^-^^c^ 










** * •» 



'c^ ^^'. 



/^«^ 



A 



*-»^ A»-^ 



1^"^*^ 



^"tt^^C^ 




P4'4.<,.^C. 



311) 



-^^*?^l^i±^.'r**y'^^^^ /-*^//^ >^^^^^ - ''» ■^^y i^^.tj^''/ 



1^^^ z^ M^***-» 






il^ /kt-'^t^-*^ ^'^hJ^m^ ^'^^^f^^/Z^^ --• ^ /^^„.t^... 

z> — ?f — ^ — ^;:^ ^ — " fr ~ "" ^ ^^ <^A-"^- 










1 




^tA.^t^^ ■C-i'i.'^i'l.-t^^ 



/<i"i-t/Vfc«. 



■K 



.1 






/r^;V^4.^:^i#<_ ^f'Vy*^^ . .^i ^ ">i^c^>f*«'^<^^ 







s» 






^ ^*^i/*X/^ ^ 



^ ' ^**-<^ 



^i7 



2^ li'c^ K^'t^/-4^ Z^i-^i^t^ ( >/)'^ »^ /^ ^^■«^*..*ty- ^'^^ ^^'^^'i^^Ä^^ .^^^ 



p^fc»-*.,^,-«^ . ^ t t '(■''t'^1^4^ " 






SU^^-^^^^-yA^^ 




tj^C-A^V^*^ A^C^^z,^ 







'C444>u>^ h ^L^'UH^i^ - - ' 



i z:ji^^' ^^'^^'^^ olj^\t^ 








u^ 




^::^/^^'AJh^^l}f{^^ 



44^ 



-U*^ fiü. i^U^^Ayy , >i^'- r /^'^'i^'»'^ <^C<«w,- A^ ^^ ^/ ^*^ ^*^4f^.,4C4^ 



mP^ ^^» ^ w^ ^^<^' i^-y • • • / t*<cfc> ^»^ ^^'> >^ ^^,^^ . - ■ ^^ / 4^>>/p,»4^, 



?v^'<t^<fc ^li^- /TOVxsMw^tv ^H'e^u^i^- i't^ 



/ 














i^ll:f- 4^A.J^*^^ /v»*>^^«^-* 



-^^*^^>'<*#^^ /l^ 



:^^^ _^W j^^p>7 '^.y^ ^ /^f\/i ^^^^^^^ ^^j^^ 4./!^^^^^^ ;^^^ ^'i^y^ 








nMA' /4^^t^ /W^ /U^ di4. ivwi^^ /^ .*'^^; /^ A^ /l^ . /W' 4^ 4^^ /L^ 



>14>^^ -H^t'^ /€^^ /^i^jt 



f - ' - _ - - _ . _^ 



' \ \ 



liiy/ l i 










-^%^^ 




.^^^ ^ ^ _ ___ 



O^f^'^'-'^p'^^^ 



^ t^i,yifi^t><^t^i,-t, <'♦ c- ' L 




lg>^ ». « .«. ■*■ 



H^/it^ A.^ 



fit^u äL.u ^f^,,^ [ix^ >^^ v<?>^7 c/i-^ 






^ r 






/(ä/\A /fU^A-»' ^^^ ^ fiU^u^^ J^^^^±^ W»V*< yt^ U^4 



-c-t ^'^(-'-»-«-t. 



^t^t^Ci^-i^ 








^rd 



f^i^ . 



- i 



V 




c/e*ic ^< 



'&M 



^u^/ioi'^K ^v^ivi^^ fc/i^^^^ d/^^jjf^mi 6^Mr^;fe^ 



\ 



Mi 



^y,t/ 



Ijl at^ /Ha j^ ' ^^^^ ^A, n i ^t^ ;, iÄ 



^4M 



in 



i A *A 



U 



/ 

4 i 



1 



•.->' 



^ 



3 



^^^ ^'^ fyyyU^i. ^^^ ,//;t^oät^;^ yu^ S/usUfc^. 








"^^ 



^f 



T/i^'di/L ^^L^ '>1^^i^ ^^^'^4^4^U^ A^'?^^^,.^ a/c^ >U^f^X.^i.^Jt^^.^^ ^L^ 



--^A^-TT^ 



Z"-*^ 



^/♦t^^^-c 



^Jr £^A\4^9^ ^/f^C^fU^^'P^.^^a^i^ ^^C^ /^L4^ 




^'WtJtH^ Ai./p-r-^'^^ -s^^i '-^^^t^ -pp*^ ^iiu^^^^ c^ ^4^i^i^ ^i^ U4^ 



^^tUPi^yi, 



4^ 



H^4^yi^ On^'i^pX'Pt^ 



Qu-u^UiUc >«i**^ ^i^^ yiH^y ^p^i,^ 



^^^H/i/V 



-^^l^'/.f-M^ 









'^^^^i^v^ , '>^^ A^>put 



'^kt^ 



Vy^Z.*!^ /Jl^tyC^uC 



ir^Pl^i^i^ 



t 



9^ 



"/^ 



^i-«^*. 



.C'piu^ >y*^i^^^ . f^iu^^ 




^yv^#^^ 



'***^ 



'.^ 



>W«^ 



'»^t. -^l-^^t-^-«^ 



>t:i^ ^i.^ 4^ ^^<^ 4^ 5^/1^ t^ _ 






^ ^fU'l/^ 



V}^-M-^ 



v/iP -^^y nu^^^ 



_^^^^^^ ^^.^^»*^ 



.1^ 



^^ 




"T 



>^ V7Ä^»<^V?^ ^O^'^ i^ /iy^AfUA /^ 



/r*'*^^. 



.^.g.// 



S¥<^<**^ 



%^/^ 



^ 




i^ 



^^Wyh. 'yvfi^i^ ^^U*^ Au^Ji/^. -^ 



/^^*.^-«-* 



^3i^«^ 



'^ 



/44^^f4^ 



/^^ 



r'«'*t— 







ly- 






G^i. HU^iÜ mM4^ di^C }Pyyh^ ^(At A4^u^Äa4.^^4^^ >Ac ß^ ^/i^'UuA^h^^ ^JB 



-Ui^'^^ pUi fUiJu^444 




h^H\ 



^/^/ 



^^Ü^ 'UH^i^ 



^h"^ 



mMi<t' 



^<.**^ M'Tht'^^L^ 



fiU4^ oui/i/o y^ Ä^4^>f^:^>,*»W .ß^^^w*»^/^^^ «^ /^eUA 



^HuAj^ fiUc M'^y^^Pi aA4l^, sMt, -^t^C^^ n^A ^ -^*U«*^ W!t -djl^-ti-tH^ 



-eiiU' 



m 



1^1 



7< 



^^/r(' 



i/l^yv 



/t^/M^ 



^^^u^fü^ t^uA^Ua^ MaX^ /u^ 



^r^^ti^ SuJiM ^'^^ ^ /Z^^^^p^ //uMSj^^^- 






ymx 



fyyu/^^ /{-«^^^M^TrAV- <h^ ^Cu/^^s^/^*^/ ^^^y^ ^^^^ /k^ <^ 




P^V»-^/ Out\^^ A^ /Ud^f H/y^/<^ A'4^ /i^A^u^^-^^^^-^-t^^-^^^ 



du^fiUiUc /ijit ^ m^'uj.-^/^LU^ 



w 



> 



.k 



i.-io.riÄi, 



\ 



I 





Herrn 

Dr. phil. H.G, Heissner 



Humboldt -Universität zu Berlin 

DER REKTOR 

BERLIN W8, Unter den Linden 6 

Archiv 



43-18 I68th Stree t 
Flushin/^ 58/ N« Y» 

New Y o r ]c. 



USA 



(M2) Bm G 096/58. 3 



Ij, cp - ^^^^/(POf' 



ARCHIV 

* DER 

HUMBOLDT- UNIVERSITÄT ZU BERLIN 

Herrn 

Dr. H, G, R e i s s n e r 

43 - 18 168 St . 

Fliishin^ S8, N, Y. 
Li e V/ 1 _o 



BERLIN W8. den .?..•. l«. 

Unter den Linden 6 

Telefon 20 02 91. App. 276 

Bonkverbindung : Deutsche Notenbonlc Berlin 

Kto.-Nr. n 27 600 



1959 



- A 07/59 - 



r Ic 



Betr. : Eriuard Gans 



Sehr geehrter Herr Dok:tor, 

für Ihr freimdliches Schreiben vom 18.2.1959 danke ich Ihnen sehr. 

Es folgt fiie Aufstellung üb r öle Vorlesun^^en ah Sommer-Semester 1829 

bis zum Sommer-Semester 1839. Ich bi te, als Entgelt zu gegebener Zeit 

der üiiiversitätsDiüliotheic zu Berlin 1 Stücic der Biographie zuzustellen 

Sommer-S emester 1 829 " • 

1 . ) Pandekten 
2.) Krbrecht 

3.) Die Geschichte der letzteren Zeit seit 1814, vorzüglich in Rücksicht 
des öf -"entliehen Rechts 

"Vinter-Semester 1829/30 - • 

1.) Naturrecht oder Rechtsphilosophie in Verbindung m.it üniversalrechts- 

geschlchte 
2.) Institutionen rles Röm.ischen uechts 
3.) Dcis jb^reussische Landrecht 

S.S. 1830 

1 . ) Pandekten 
2.) Erbrecht 

3.) Über das heutige Staatsrecht oder über die Verfa^rsung in beider), 
Welttheilen 

V/.S. 1830/31 

1.) Universalrechtsgeschichte oder Rechtsgeschichte der Orientalen, 
Griechen, Rönler, des Mittelalters u. ^er neueren Zeit 

2.) Institutionen des Hörn. Rechts, mit einer kurzen Einleitung in das 
Jtiecntsstuaium 

3.) Preuss. Landrecht 

4.) Über das Zettalter Lud"'ig des XIV., vorzüglich in staatsrechtlicher 
BeziehTing 

S.S. 1831 

1 . } Pnnfiekten nebst Erbrecht • - 

2.) E^iropäisches, insbesondere Deutsches Staatsrecht 



W.S. 1831/32 

1.) Naturrecht u. 
2.; Geschichte u. 



Uni versalrechts."re schichte 

Tns"^ itntio--,en r\eT^ Rom. Rechts mit vorangocrchickter 
kurzer Einleitung in aas getarnte nechtsstudiura 
3.) Geschiente der neuesten Zeit vom Jahre 1814 an, mit besoudercr 

Beziehung auf Staatsrecht 
4.) Preuss. Landrecht 

S.^.IR'^P 

(92) BmG 096 '58. 01 



1 

2 

Y/ 



1 

2 

S 



s 



W 



1 
2 



S 

T 



2 
5 

w 



1 

2 



1 

2 

W 



1 

2 

3 



s 

W 



1 

2 

5 



s 



1 

2 



1 

2 



S. 18 32' 

) Pandekten und Erbrecht 

) Europäisches u. besonders Deutsches Staatsrecht 

S* 1832/3 3 

— — »— i»l— — »— — »imI II 

) Naturrecht oder Rechtsphilosophie in Verbindimr^ mit üni ver?=^--lreGhts- 



1 



geschichte 



) Geschichte u. Institutionen des Rom. Hechts mit einer vorausge- 
schickten ijiinieituiig in das gesamte Kechtsstudiujn 

S. 1833 



ehe S,b. 1852 
S.. 1833/34 

H iHd— IUI »li fcM w '■ ■'■w i m II I — l aw*— fct^MMM— — 



) Naturrecht u, Universalrechts^p-eschichte 

Geschichte u. Institutionen d. Rom. Rechts mit vorausgeschickter 
kurzer Einleitung in das gesamte Rechtsstudiiim 

S. 1834 



s. S.S. 1332 
Positives Völkerrecht 
S. 1834/35 



) Naturrecht u. Rechtsphilosophie in Verbindunp- mit üniver^alreohts-. 

geschichte 
) Geschichte, Institutionen u. Altertümer d. Rom. Rechts mit ein6>r 

Einleitting in das gesamte Rechtsstudium 

S. 1835 



) Europäisches u. insbesondere Deutsches Staatsrecht 
) Positives Völkerrecht 

S. 1835/36 



) NatLirrecht u. Rechtsphilosophie in Verbindun^r mit ünivers' Irechts- 
geschichte 

Philosophie der Geschichte 
Preuss. Landrecht 

S. lS3ß 



] 



s.S. 1855 
S. 1836/37 



) Naturrecht orier Rechtsphilosophie in VerMnr'Tin-^ mit Univcrsalrechts- 

gescnichte 
) Criiiiinalrecht mit Ausschluss dos Crirainalprozenses 
) Preuss. Laxidrecht 

S. 1837 - ■ ■ ■ 



S.S. 1835 
S. 183 7/38 



j s. /.S. 1836/37 
S. 1838 



Europäiscne», oesoiiüers t/eutsciies Sta..tsrecnt 
Positives Völkerrecht 
Preuss. Landrecht 



W.S. 1836 /39 



W.S. l8?8/39- 

^ .) Naturrecht oder Heclitsphilosophie in Verbind-ung mit üniver ai- 
recht s Preschich te 

2.) Die G-e<=?chichte des Zeitraums vom Westphälipchen Frieden ah mit 
besoadereirBerücksichtigun.^ des btac.ts- u. VölcerrechtG 

?•) Das gesamte Criminalrecht mit Ausschluss des Criminalprozesses 

S.S. 13 39 
s. S.S. 1838 



Mit vorzüglicher Hochachtung 
(Göber) 



ARCHIV 

DER 

HUMBOLDT- UNIVERSITÄT ZU BERLIN 



Herrn 
Dr, H, Ci. 



Reissner 



43-18 I58th Street 

Flushinp- SB, H,Y, 



ii e W 

TT 



York 



S A 



BERLIN W8. den 26... 1... .1.9.5.9 

Unter den Linden 6 

Telefon 20 02 91, App. 276 

Bankverbindung: Deutsdie Notenbank Berlin 



Klo.-Nr. n 27 600 



- A 07/59 - 



Betr^ ; Eduard Gans 

BezufT! Ihre Anfrapre vom 8»1.19^9 



Sehr geehrter Herr Doktor, 

zu Ihrer Anfrage können wir Ihnen zunächst folgendes mitteilen: 

1.) die Schrin "Urthell eines Unparteiischen ..." ist leider nicht 
in der Universitätsbibliothek vorhanden, jer^och besitzt sie die 
Deutsche Staatsbibliothek. Dort ist sie unter der Si^^natur 
Ay 13 Ü54 zu bestellen, als Verfasser ist Sigmund vjilhelm Zim- 
mern angegeben. ' . , , 
Wir bitten Sie, die Fotobopie bei der Deutschen Staatsbibliothek, 
Berlin \W 8, unter den Linden 8, direkt zu bestellen. 

2.) Wir hOi'fen, Ihnen in absehbarer Zeit eine Aufstellung der von 

Gans 

(92) BmG 096/58. 05 



Gans an der Berliner Universität gehaltenen Vorlesun-en land Übim^en 
vPr^pfnhnt'^ können fir besitzen leider nicht mehr^alle Vorl^SnSs 
yerzeichniHPe imß^Tnd damit auf nie UniverRitätshihliothek an^-ewie- 
^en. iJort ist z. Zt* der infrage kommenae Band verlienen. 

3.) iiline Zeitschrift "Die Leuchte" haben wir für die an^-ep-ebene Zeit 
m der Üniversitätsbibliotnek nicht ermitteln können."' • 



Mit vorzüpclicher Hochachtimg 

(Göber) 






Nev/ Yorkj3.Jan,59 



Hftrrn >ö'bf*r 

Archiv der H\5iabolc.t-l''niverEJ.bät 

Berlin W.R. 

Sehr geehrter H«rr rrftber, Betr. : iJ)üAiilJ (xaIho 

Sie \s^.r^n bereits z?jeimal so freundlioh, mir mit Ihren 
Schreiben - h. 07/50 • Nachrichten betr.Ldoard Cran« t'-ukommen 
zu lassen^ 

Nach nl<^ht anerhehlichen Vor-«^3'beiten linbe Icjh mich enttichlofc^ 
sen.eine liinfasöencle Biographie Grejis* in ^ngriil" 5:u nehi.en* 
Da?:a rioeoht'ü ich izevne noch einmal Ihre frdl, Mithille in 
An5:pruoh nehinen. ISr liegt an Folf;6ndeia: 

1) vvaere ich dankbar fuer Anfertif,unß und üeLer^endun^i einer 
Photolcopie der anonym erschienenen, aber von iuluard Oana 
her ruehr enden Lchi-ift 

Urtheil eii.ec ünparteüi^oher aber das iieneliiiien der 
Juristenfacuität j-.u Berlin in der Habilitations- 
An^^elegenhtit des Pr.jNurl k.ittc, i:^erlin a i rank- 
fL;rt a/0,1817 

die nir hier rieht verf ttgbar ist. 



2) ha'^ttf; ich {?errr» ^ewuset. 



^* 



/^ 



a) ob (xans ausser äien schon in Ihrem Schreiben vom 
lV,7.f)8 erv;pebnten AVorl€.?\iri^en iüi V, inter-Stices- 
ter 18rR/9 noch writere Vorlesungen» Jebungen oder 

Seininari'e angokuencligt hat; 

b) welche Titel er fuer die Zeit vom Sonra^r^oemester 
18;'9 bis SoEmer-3emer>t9r 18r^9 (waehrend dessen 

er verstarb) r.nßPioiendigt hat. 

3) was ist bekF.nnt ueber e.lne Zeitschrift i;ie Leuchte, die 
I\eu.iahr IgjfB yu erscheinen begann? 

'^^l'^J'l}}*^ sohi^eibt in einem Briefe, der sich facsimiliert 
1 : "^ '^^^' ^^^^ ^^'"^^ J-leb.ia.ui 1010 hf r.uißee^.ebenen :v.;it.- 
pbe der i^^utychen .»m-ißtenzeitun^. zur Jr.hrhunriertf eler 

der *'riedrien^'.iihf=jlUi9-üniver??itH.t zu J-.er] in finu^^t 

dass der Heraus^^eb^^r (Name* rieht recht leserJich 
- vielleicht ^ymarky ?) ihm und (lanp kontraktlich 
Toilrahir..- an der :.er3.,ictior ru^es^^t hatte. 

ti^rf^^'f^Tv!:^^^'^ Berliner Universitaet (19PI.6) hoffe Ich 
keine -ehlbitte ge^an i.u haben. xiu'en i<efl. j.itl ei lur ^p« * 
rt^r ''^^^'^-^^ ^«^ ^^^cr raclisuch.n.ihotokoI)Je j ori^ 
v:';Sp1n?Je,cn!^^ '^^^ ^" verS:i;;äii;2rianri. 

Ihr ergebener 



(i>r.pAii,H,G^,,^eiasner 
4J5-18 168th otreet 

i'Jur.r.inei 5ö,;j,Y.) 



i 



Universitätsbibliothek 
Heidelberg 



Heidelberg, 16. Aug. 1958 



Herrn 

Dr.H.G. Reissner 
43-18 168 Street 
Plushing 58, N.Y. 



Sehr geehrter Herr Dr. Reissner ! 

Meine Anfrage beim üniversitätearchiv ergab, 
daß die Akten kein Geburtsdatum des Eduard Gans 
enthalten. In der Matrikel heißt es bei der Immatri- 
kulation am 1.9.1818, er sei 20 Jahre alt gewesen, , 
.und .bei der Promotion am 6. 5. 1819 stand er nach den 
Akten im 21. Lebensjahr. '-•, 



<M 



> 



Von d^n beiden angegebenen Geburtsdaten kommt 
also danach nur das vom 22.3.1798 in Frage. Und die 
Verwechslung des Geburtsjahres geht vielleicht auf die 
verschiedenenBezeichnung desselben Lebensjahres zurück. 

r 

Mit besten Empfehlungen und Grüßen 

Ihr 



(Dr.H.M.Werhahn) 



H.G.Reissner^Dr.phil* 
43-18 168 Street 
Flushing 58,N.Y. 
5.Aug.l958. 



V 



Herrn Dr,H.M.Werhahn 

tfniversitaetsbibliothek 

Heidelberg 



Sehr geehrter Herr Dr.Werhahn! 



He tr •Geburtsdatum Eduard Gans 



Vielen Üank fuer Ihre frdl.Anregun«:? vom 15.Juli,da3s ich mich mit der Universitaets- 
bibliothek ^rburg in Verbindung setzen solle. Diese hat mir eine Abschrift der Thesen 
Ton Gans, datiert 6.Maerz 1819 uebersandt und bemerkt, das» kein curricuJum viae ange— 
fuegt sei. * 

Umgekehrt regt Marburg nun an,da33 man Eduard Gans* Personalakten auf der Heidelberger 
Universitaet wegen Geburtsdaten und Namen der Eltern befEage. 

Duerfte ich Sie sehr bitten, dies entweder fuer mich tun zu wollen, oder meine vorlie- 
gende Anfrage an die zustaendige Stelle xeiterzuleiten? 

Mir liegt in erster Linie daran festzustellen, ob er ara 22.3.1798 [reborea war, wie 
die rteisten bio-rraphisch^^n \^otizen aa^ebr»n,oder arn 23.?.1797,^vie Juliu.i Jikiuard 
Hibzirr in ••lelt^hrtes Berlin'' scbreibt. 

Ich l9;T3 wiederuTf 2 Internatioimla Antwortacheine mit der Hitto bei, mich frdl. durch 
i'Uftpost unterrichten zu wollen. 

Bitte entschuldifjen Sie di« wiederholte Bola<»sti«.nmg, 

Mit vielem Dank im voraus und freundlichen Gruessen verbleibe ich 

Ihr ergebener 



\ 



UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK HEIDELBERG 



Herrn 
Dr.H.G.Reissner 

45-18 168 St 

Flushin^' 58, N.Y. 



15. Juli 1958 






Sehr geehrter Herr Dr.Reissner ! 

Der beil%ende Leihschein gibt Ihnen wohl die i^rklärung (und 
hoffentlich auch Entschuldigung) für die Verspätung meiner Antwort 
auf Ihre Anfrage vom 29. Mai, Die Dissertation von Ed.Oans muß hier als 
vermisst gelten. Daher kann ich Ihnen nur empfehlen, sich direkt an 
-"^die Univ. Bibliothek Marburg zu wenden, die ihr kürzlich verliehenes 
Exemplar dann sicherlich wieder zur Verfügung hat. 

Mit besten Empfehlungen und Grüßen 

1 Anlage (Dr .H.M. Werhahn) 



Universitäts-Bibliothek 

Ar' ^^6 /(SP 



Tgb.-Nr. 



@ Marburg (Lahn), den ^^ ^ 

Friedrichsplatz 15 



^ 



\J (Z^^^ f^^j^.^'^S'J^^ v-c-^ ^^r . ncr: 



^^Vx U* 






flf 




^s 



A» ^^ <K,-fc-r 















^v^ 



^<:=c.C 
















yji Cr' c^' ^^i'T-t.^i^S?^ « i^'c;^* 



<^€4u 



n* 






IV 









l/m 






t^t <^<r^^^4:h^Q ^cwtt^ 



-"H^^ tfY 



O^JK^ 



f- ^ -^-^^^Uk x^-^^UUt 



hr:^-J2JUr 



tM JL-f 



/ 



/•-^ <f 



^fto^-ÄX.^^/C^J-i 



/Cx-^t^t^^ 






t/ 



AV^ 



^iTT^-^Vc?^ /C^er7 



^c^rn^^c^tA 



OYtC^ 



^t^ <-« ''/t^ 



exCo£-«--» 



/A. 



ARCHIV 

DER 

HUMBOLDT- UNIVERSITÄT ZU BERLIN 

Herrn 

Dr. H. G. Reissner 

43-18 I68th Street 
y lushing gS: Hew York 

— u § "^a' 



BERLIN W8. den 17^... 

Unter den Linden 6 

Telefon 20 02 91. App. 276 

Bankverbindung : Deutsche Notenbank Berlin 

Kto.-Nr. 11 27 600 



7. 1958 



- A 07/58 - 



Betr» ; Studitim von Felix Mendelssohn-Bartholdy 

u# Dissertation von Edxiard Gans 
Bezug; Ihr Schreiben vom 5#7»1958 

Felix Mendelssohn-Bartholdy hörte folgende Vorlesungen: 

im Sommer-Semester 1828 : 

Ethnographie u# Geographie von Asien 

Geographie von Griechenland u, Italien 

Licht und Wärme E r m a n 

Heueste Geschichte Gans 



C. Ritter 



(92) Bm G 096/58. 05 



im 



ARCHIV 

DER 

HUMBOLDT- UNIVERSITÄT ZU BERLIN 

Herrn 

H«G« Heisner 

43-18 I68th Street 
Flushin/? 58. New Y»rg 
TJ. 3. aV 



18* 6. 1958 



BERLIN W8, den. 

Unter den Linden 6 

Telefon 20 02 91. App. 276 

Bankverbindung: Deutsche Notenbank Berlin 

Kto.-Nr. 11 27 600 



A 0VS8 



Betr»: Vtrlesxingen vtn Eduard Gans 
lezu^: Ihr Schreiben vom 28, 5. 1958 



in den Jahren 1826-1828 



Aus den V#rles\ingsverzeichnissen ist folgendes zu entnehmen: 

1.) Im Stmmer-Semester 1826 hat Gans keine Vorlesungen angekündigt 
( Am 13»3#1826 war Gans zu» ausserordentlichen Pro-f^cssor an 
der Friedrich-Wilhelms-Ühiversität zu Berlin eißinnt worden. 
Es ist möglich, dass er nicht rechtzeitig seinen Vorlesungs- 
plan für das Vorlesungsverzeichnis des Sommer-Semebters 1826 
einreichen konnte.) 

2.) Im Winter-Semester 1826/27 : 
a) Pandekten 



(92) Bm G 096/58. 05 



b) 



im Winter-Semester 1^ 28 /PQ ? 

Ästhetik 

Naturrecht 

Neueste Geschichte 



Hegel 
Gans 



Die Dissertation von E. Gans besitzen weder wir, noch die 
Universitätsbibliothek, 

Hochachtungsvoll 
(Göber)^^ 



b) Exegetische Ubimgen 
3») Im Stmmer-Semester 1827: 

a) Pandekten 

b) Die Lehre v©m Gericht der Geschworenen 

c) Srbrecht 

4,) Im Winter-Seraester 1827/28: 

a) Geschichte und Institutionen des Römischen Rechts 

b) Das Englische Staatsrecht in seiner historischen Entwicklung 

c) Naturrecht oder Rechtsphilosophie in Verbindung mit Univßrs^l- 
recht sgeschichte 

5*) Im Sommer-Semester 1828: 

a) Pandekten 

b) Erbrecht • • 

c) Geschichte der neuesten Zelt von 1789 an, ii^ besonderer Be- 
siehung auf öffentliches Recht» 

Felix Mendelssohn-Bartholdy war vom 8, 5*1 827 bis zum 8.4.1829 in der 
Philosophischen Fakultät immatrikuliert. Er belegte bei Eduard Gans 
im Sommer-Semester 1828*neueste Geschichte", im Winter-Semester 1828/29 
'neueste Geschichte* und "Naturrecht"! 
Die Nachschrift des Kollegs könnte demnach doch nur aus dem Sommer- 
Semester 1828 sta^mmen? " jß Uj 



Mit vorzüglicher Hochachtung 



(Göber) 



FREIE UNIVERSITÄT BERLIN 
UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK 

Auskunft s ab teilimg 



Herrn 

Dr. H. G. R e i s s n e r 
43 - 18 I68tli Street 
Flushing 58. New York 



BERLIN-DAHLEM, den 6 . 6 • 58 
Garystraße 39 
Ruf: 76 52 61 

Tgb.Nr.Her Rektor 2907/58 
ÜB: D 268/58 



Sehr geehrter Herr Dr. Reissner! 

Leider können wir die in Ihrem Brief vom 28.5.d.J, ausgesprochene 
Bitte die Vorlesungsverzeichnisse der Berliner Universität für die 
SS 1826 - 1828 durchzusehen, nicht erfüllen, da wir diese alten Ver- 
zeichnisse in Westberlin nicht besitzen. 

Wir haben daher Ihr Schreiben an das Archiv der Humboldt-Universität| 
weitergeleitet, Sie werden von dort unmittelbar Antwort erhalten. 

Mit vorzüglicher Hochachtung 



i.A. 



/ 



I 



ll LL^ 



(Vetter) 



Bestellnummer: 



?St( 

•fr 



0855 



X 



y( Friststempel 



y- ', 



Bemerkungen der Verwaltung 



Signatur 






^ 



J 



Aus der Bibliothek zu. .^ hat die 

unterzeidinete Bibliothek erhalten: 

Gans , Eduard : / 

Verfasser mit Vornamen j^g poeiiitendi coHtractibus quo s vulgo 

dicunt innominatös • . . 
Jur.Diss, Heidelberg,. -^019. 



Friststempel 



Signatur bzw. Titel 



A 



Nähere Bezeichnung 
(Folge, Serie, Klasse, Jahrgang, Band) 



Titel 



Ort und jähr 



Zahl der Bande 



Zahl der Bände 



L JUNI fr 



Eingangsstempel 



" 5 JuH «51 



Rimmler 



UNIVERSITÄTSBIBLIOTfckEK 
HEIDELI 




UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK 
HEIDELBERG 



Best.! 


»Nr. 


085: 


^ 


g 


s. 


(T) 


OQ 


CO 


n 


CT 


cr 






O 


3 


3" 

77" 


n D- 




3 n 




C/3 


< 


DO f^ 


a 


C 3 

9- > 


9- 


bsdini 
beizu 




■— ^ ^-^ 


03 


n <->■ 


n 


OQ ju 


t/> 


3 ^ 




. N 


^■* 


c 


C 


-1 


3 


n 


OTQ 


3 




3 


O 


ri 


-1 


3 


O) 


C 


Cu 


3 
Cl. 


crä 



J 



^7 






xy/ 



2y^ 




-r/s 






+ 






^H ^*A^ 






,c^./^ 



Nathan ist das Resume alles dessen, was Lessing in seinen verschiede- 
|,nen Richtungen als Kritiker, Philosoph und Dichter geleistet hat:es 
"ist Lessing selbst, und wenn man dem achtzehnten Jahrhundert eine 
•Statue errichtete: man wuerde kein reineres Erz dazu finden koennen, 
I als in diesem Stuecke zu haben ist. So weit von der Seite des kriti- 
. sehen Verstandes dem dichterischen G-enie nahe gekommen werden kann, 
I so wei' hat sich Lessing demselben genaehert;er wird von dieser Sonne 
j beschienen, die zwar schon erleuchtet, aber noch nicht erwaermt. Die 
Sprache ist, ohne zu duften, so rein und klar,dass selbst Ausdrueteke, 
die sonst trivial erscheinen wuerden hier gehoben und geadelt werdenj 
die Charaktere so/( einfach und einleuchtend ,dass man meinen koennte, 
die Personen brauchen nur die Worte zu sprechen, um auch das was sie 
.bedeuten sollen, anzugeben, und wenn man auch den Mittelpunkt des 
Stueckes die Geschichte von den drei Ringen angreift, und etwa die 
Nivellierung der Religionen bekaempft,so hat doch Lessing schon da- 
'durch,dass er die Muselmaenner,den Juden und die Christen ganz ver- 
schieden schildert und af treten laesst,von selbst gezeigt, dass er 
gnr nicht im Sinne hatte, was er von der einen ausM^ äWv UiU dCc^ 



andere zu uebertragen. Diese Gleichheit ist nur dadurch hervorgebracht id-^ss 
Nathan, wie er selbst sagt, nicht als Stockjude auftreten darf, und wenn^sich 
auch im Dichter ein hoeherer Sinn offenbart, der gleichsam ueber den Reli- 
gionen schwebt, so wird doch der groesseren Tiefe der einen vor ,, der an4eren 
hierdurch noch nichts in den Weg gelegt. 



bjH^ t/fi\^utiu -/t^^// dc(* J^^44./i 







ÖZ/ 



^OÜI. 






u 'fi^i 



4f/^ 



^ 



<H4I, J.it Th/lrl , 






3S~3 
3t^ 



^i CflA'Jt /":./■ 



« '^ 



( 






/ 



•\' //^itiiu JVn )kU^%^iiiul -ftitJ^ J/^y/w/ti^i^4t jfdul^ 



Hl 



H 






-?/♦ 










A 






ft^H0 •?> 



rr 



li 4p, 



*J^<P 



-ivi-li Hvtvix. Ai^/Seydelnann nimmt den JhylocK ganz anders £:<i ist 

nl^ht als urspruengllch und angeboren. son?e?nI?s 'ein ??oduSt der 

Sr.Tf ''•*''^?"^'ff'' *^«^ empfundenen Verachtung Anderer des Ver 

hlndertv^ems in Allem v.o er oIq 7j[Ana/>v, c.,,-^4. »»^^g ^imcier, aes ver- 

wollte. Der erste t'iS^ ^d das^ln«?i^ *'^^^^^^'^ ^^"^ bev.egen 
Ton IIa ise aus nicht fS^d^el?ent?i«hri£!? J"" "^^^ ^^^^"^' ^°"^^* — 
erlauerte ^relegenhelt.dle Sachf die rn.>h n?^ü!^ vor. sondern als die 
_2a kuehlenjdahfr die Äsende 3pannS?a?tJ^r /li^'^'r. '^" ^^ «oH. 
flur.h das Fliehen der Toohter üel ?n las lolerMeF.^^ Leidenschaft .als 
sovon angefachten Zornes geworfen wird nfhf^^f ®^®^ seines frueher 

endll^^h-unberwln^llohen fntsohlusses ^n^ n «L^*^*^ ^eusserste des 
stlez-en l.t.das tragische vlrSlnkfnCreknKv!? "?" f^««« «««^e er- 
sten Loes;xn^.naemllch zu einem rl«"t^. ^f^H?''!^!^".'^^^ zu der rein- 



kJ=.ö 



i 



1>(^_ 




fll»»w 



H 



HufJi44^4ii4iifn ♦»il^J 



und poetisch ertragbar wird, '../»»ir aber v^ollen ••• kein urtlaeil 

iarueber faellen,ob das eine oder das andere Nehmen der Holle den 
VoT7\ip, verdiene. 



^eit sieben Jahren hat sieh Referent nicht um das Theater be- 
3^5-^uen-iert;//3eydelmann hat den 3inn,der laengst abgewandt v.ar,Vvieder 
[p^eweckt: aber, weil ^ nun einmal wieder hervorgehoben ist, wollen 
fevir uns naechstens damit besohaef tigen, aeber den Verfall des deut- 
schen Theaters zu schreiben, und die Oruende angeben, die nicht al- 
lein in den Schauspielern, in dem Publicum und in den Dichtern 
lie/^en, sondern eine tiefere Ursache haben, die nur in diesen Or- 

"^^Cv^xf^'^^x^^^ giebt,und Ungeuebteren dieselbe haeufig als 
selbstthaetig dabei erscheinen lassen. 






V-IH^ 



c# 










^ 










/^^:/B^/4^ 



^^W//^ ////,. 



\fypi4fA^ 



und a/^ 






^(Ü^UA4^^ ^C ) 








<^^-^-^ 



0^<f^ 




■^./t^Cl^^L. ^-7 /t.'^l-v'^/.t-t-^ '^^V 4^ /«-^'^^< 







h^^A. , 






A3/#*/^'x'*^ -^rvv^^t^ujM^i'U^ IhJt^^j ^ j^>/rt' /u^ilA^l^ ^'^^ >8^^^ /ljh^lJ't'i^'/^^^ ^/^ ^ 






/ 







L^y^ji/^^^^' ■^^i^'i^yi^y^ ^ l a.)sytl/Lin.c ^Hr^i./^ n^, i>Ui^i./6/L/.ctt>i? 

fd^i^i'i^ ^ /(^^^> 7^1.^ ^\u..^^^ 7^'f^^t^^ ><^ .t^^ ^:^^/iU.^ 

^iH/J^'^^^ü ^ /H^^f^ ^^ 77 /'.. M/7/^1 A 









.^.^^^...^^Jut 







A^^WT^ ^l.i^ fUi. aM^Pi^'y^l^ McAAm^ C^Clk'^^ 'CiJl^ ^t^^^t^ 



On^^ni 









f l^/nc /üi.fflr/U . 



ß 



3) 



cftKi^ \^ui 






'>^^' 







I^JS-^^^^ 



-^/l 



i 'Al^^// 



T 



i'iH4^l 



MpiC^Mi^t Cli^L.i^(.i^A(.i.cvA^L^ jL^i^i,, 0^/ /^CA^^^/L. } /i<U'C^^^ 






f 






M<*^u^ ^ 



-«^^^^W^T^^-W^ äV»^ w 3s,A^/t^^ 



^. ^^ ^>^. ;^,^^ ^^^^ ^,^, „^ ^.<^^..^I^- 

/ -7 ^ / 



Cy 



4t.i,^^^: /1^'aOy,'U^ 



h^^ 







'f 




^i^i£ ^CkL^ 






ypu/i/t^ 




i^i/a^^ayA^ 






't44UU.. 



Kji 









Ott*-u*^) 



d^*t^ Jn\^^Ur ^n^A^t PUAM. isA^HA^ ^^i^u44^ jftkX^ ru<uc ha^^a tu ^>Uc« /Ct^^ /*<^/- 



s) 






'^ff '^^^'^ /^»i^v/" ^i^) ^cMUcU iff-» Mci^ff'^^^ 



■^ 



/W(/9%wr-At.i. 




^«■<-<«-*<**««*»' pfO^ft^ f^UuK^-^ ^TZ/u^ti'i'''^^-i^ 



^^ . l(Jj^>f^^ Uk link ^yy^ C^kt^ cJv ^H^ ^ yUit. 

CÜi^. ^^ ]'^« dt^^tUc TCc'yJ^UiM^ ^v^^^'*-^, -^i^ A ^:i' 



i^f//x] 



^■i^^U / LA^/{ ^Atu^ ^^H^A"' 









// 







^/ 



/V^rA^ 







^•4<M^rri^. inj 



-->v 









m^pi4c*tA,*i^ 



^Cil\ Myi^i^ .' Obi'MU^^^^ ' 



-»♦*w> 






i^ 



17 






* •• ^fii^^ 




-"'^^ > . 7 / 




t 



^tUiJt^Htlf. 



^tf^l ^fjl^ Xii j^i't^A^)m^/^ -^hi/^ti ////^^//^ /^i^ 







l<> 







^>%^nri^ud 



i^tAtt^t/fl}^ 



tt 



;uii1_^ 



Ä_ 7. 



*^' 









;; 












■iw 



,-) 



I 









^M^i^^^t^^r- /tUA^M 




mtH^^ ^(kA 



p-*^ 



*A4A-i 






'lM^<. 






filt 



^ ^'-^^^i. 



/dr/r«^^^.^;7>5^^./^ 



uA^U 



M^^ 

.^1^^ 



^/<^ 



J/^ 






^'ir 5.f<f 






"T 







t^^iUfi^ 









-fiuh^ M^ 



n7^-mo 






UJU 



.^^^TtK^*^ '^^' 



1 

I 



^ii ^ ; 




i*^4l^^ 6€/^ 











ßc-;ir) 30^0 



^'^ < T^Ar/l//^/'^^ /^ //.^^ 




T 



/v -^ 



X* /^'<- ^rA^'*^^ ^' 






i'^Z> l^fUl^m^ 



f 



7, ^i ^ feÄ 













»^M^ 



i^^iV- 



^ü?. 






'T'pt^f^^t^A 



'-^^-^ 



/*^ A^^V^i 







«1 



^7\A<i^ p^A ^^^^ M^^i4a^ -TTXM^ ^'£^g.^i/^74^ lli 



-iA^U^ 



4 ' ^ f 



TtxH^ Al9^'$^yppyLp ?Pui/^ 'HpuC -^ MU^A^A^(X^'^ ^ d^^t^t^ ^^I^c.^.ttf4mi 



"fi^^A/^Pi^l^ >t^ ii^Vi^^^i^^^ 



'>Hi4^^44^: 




y<V 44it^ fiCCc /7^t^e^, 












fß 



T^p-n 



i(t- 



MmiAAlLc M*< A4,i^ jJJu^ ae^'yt^ 




— ^ /f*^ -<t#«*t- ^-♦^-i, *.«^t /Aui^ffilc^t. 



435 






> 



Zuletzt Ä es der dritte Stand ...,der durch das Nichtanerkanntsein nicht minder als 
durch das stille Ausbilden aller seiner Kraefte einen Gegensatz vorbereitete, an dem 
die Monarchie «es siebzehnten JahrhmKlerts zerschellen musste.Sprach es gleich erst 
6ieyes vor dem b.ginn der franzoesischen Revolution aus, dass der dritte Stand die 
Wation sei, so war er es doch schon ein Jahrhundert vorher,nicht bloss der Anlage 
und Moeglichkeit,sondern dem wirklichen Einflüsse nach.Die neue Pinanzkunst hatte 
es einsehen lassen,dass der Staat.um besser und reicher zu bestehen, industrielle 
Unternehmungen befoerdern nniesse.üa der Adel wol den Erwerb durch die Verbindung 
mit Partisanen und durch Spiel,nicht aber durch die einfaeltigen und niedrieenBe- 

Zen'^d ?r, "''•'.^ ""' '•' Oeschaeftsfleisses liebte,so mussten Hu^rgSfche! «6 
Juden und Italiener dazu verwandt werden. Dadurch fetzte sich hier nicht allein ein 
gewisser Beichthum und ein Bewu3stsein,das aus diesem zu komnen pflegt, fest. sondern 
auch ein selbstaendiges Gefuehl von Preiheit,das der absoluten Gewal! Cider^trebt 

,^%Ü?/'°"" «•"""" "^l^*: "* «*•"• Handelsstand genoethifjt.freisinnigen Gedanken 
zu huldigen,wenn er auch eine feste Grenze hierin nicht zu ueberschreiten pflegt. 
Ihm kann nichts mehr entgegen sein als eine despotische Macht.die das seiner Natur 
nach Veraenderliche nach unveraender liehen Gesetzen zu behandeln strebt.Nur der «e- 
'H«rn ^r"** f !'^^!'^'w""^ unbewegliche Caravanenhandel mag in despotischen Lftn- 
hIhI? /k ""'^ n" ''" *""'*•' "" gedeihen. Im siebzehnten Jahrhundert musste deT 
Handel welcher als Organ dienen 3olite,bald eine selbstaendige Macht werden.die in 
Ihren Anforderungen die Regierung bedraengte und nach und nafh mehr Prllhlit ver! 
Haüdi?:!if r° J. «•*»«hren zu koennen geglaubt hatte.Dem frei umherschweifenden 
Handelsgeiste schlössen sich,um den dritten Stand zu heben,Wi3senschaft und Kunst 
dl. Kenntnisse der untern Geistlichkeit und der Parlamentsmaenner an.üiese Masse in 
l'ht H :"T.T* ^^*l''"t gebildeter Kraefte zermalmte im Stillet wlehre^d "es 
achtzehnten Jahrhunderts Alles,was noch im siebzehnten Autoritaet,zuerkannte Hechte 

altriger Gestalten so sehr an seiner Wurzel, dass er,dem ueberraschten Auge zur Ver- 
-underung,auf den ersten Wink der franzoesischen Revolution einstuertzt^und den 
Ka,un anfuellte Ohne sich je wieder erheben zu koennen.Der dritte Stand s^^ch aus 
dass er die Nation sei.und Geistlichkeit,Adel und Parlamente schwanden wie gebam.le 
Ueister.die zwar noch erscheinen, aber nicht mehr leben koennen. gebannte 






r^f^w^ (^^^-»«^ §,p f ji^^»tf>C.-X^ 






W^f 






Pii^U /U^ Yii e^> 




<*** hiW^^pr^t^ /«*» >**t4 T*^yai{>^'/4**t*t^ ^i^^ut^v fu4Ji/d'^^i*t^ 



y-HOi^hdyi44^^4^U4^ iH^U^mJr/pin^ ^Ui^ d^i. ^?Ü44<4l/^M^ *^/^^ 






/ / 




M 



^JT'^ 









V 






y 




Die Hegentschaft des Herzogs von Orleans ist ... durch die Veraenderungen bemer- 
kenswerth,die waehrend ihrer zehnjaehrigen Dauer in der ^esittung der Nation vor- 
gingen. Das Privatleben loeste sich von seiner oeff entlichen Umhuellung und wurie 
der Inhalt der Zeit, Bis zu seinen untersten Hefen haben es erst Ludwig XV und seine 
Umgebungen ausgekostet; aber hier erhebt sich schon^wie wir in der folgenden Vorle- i 
sung sehen werden, die seiner ueberdruessige und nach andern Richtungen hinstrebende 
&ÄÄ Feistigkeit, deren ploetzliches Auftreten nach langer Sammlung die franzoesische 
Kevolution ist, ' I 



\ 

\ 



Ysf^^r^U^ 



STAMROWE TRADING COMPANY, INC: 

^OÜÖHT ^ ^ 



(P'^^%^\}-1/Ui^r\h nru^^^^ys. 






7? 



..^U<!ä^. 



f^vH,-ltkiüv^ 'h^y^^^^Uh U^'U,Cf-', 



-y... 



/1<*^ 



^7 -Wl* 



H/V /*► 



i^ jU/yL.1^ 



ii^i^ l^^vw*i^^^ /W-?, 






'*4'K'^^ 









l/M^yu -ih'i^i /^U4li4^ 



».y ^, 



STAMROWE TRADING COMPANY, INC. 



BOUGHT 



■y ? -> 



(ff'W 



/: 



FROM: 
THRU: 



T7 ,././/^. ^.A I 



l^(/[ßy^ f(' ^bMJ^ 



t^ii- 



% I L ^ 



^VVi j^ ^ 






' ■'/.M><^' 



T~^ "^ 









\ i 



1 



•//. 



rf V V ar 



; V 












j/i^/^- 



^imi\ 



i^iids 



ti < 



^4#/i 









> t * 



CT^ 



^^[^K^ 



A Hl 









> ,»* 



k'*^^ 



itff»^. A 



;^. 



^ 



4(<i 



0{(«( Wm^u^'iiTi in; ^r/lfe/i 



r 



■in-vws Y» 



^ f 'u t 



'V ^ 



f)A 



kl 



Y<' 






SmMi/fi 



irvK 



VV iT 



'Minf^st 



t 



rJV 



^m ^ 



u 



TVI' 



l / 



S iTM - 



j_ h'i^ii V// A/it^/n '*»^*'^^*'^^'^ < i'i'-rfin vv^' 



» >. », V * » 



//HH-f»^ 



.ii Vi^ 



/»M 



^\^^ 



> tv »(^lU * ♦ 



» y 



* f'^^ 



/. 



/w» 



/ 



7< 



•<4^^ J^-'^'^A^ 



^//. /,,^^..fUiif v:v//. 



# i 



f^:rfi-.-;>d,/ütri «^H/ 



/v< * /*« t 






ii^ 



l-'^/ltt V 



i ÄU 



t « it u:' 



. ".ff* 



,w./- 



STAMROWE TRADING COMPANY, INC. 



BOUGHT 




1 , ■ 





H **; 



iU. /^^-'^ 



FROM: ''"/'-. .WvU^'!^l^^^"^<^^ ' ^' 

THRU: 






^^/y/(f- -^ . A./!^^ 



' V 



'^- 



/\ • ^ »w- , >^ . / * 



/i..v..: :!:... Y..... @....^^<*?^:.: Commission 



:;.t.A.i;^;;^ ■ .nur -^.^wur^ 



i^^^' , "i' .: "".TT;^ 



:)^VotvJ4i^i^< ^^^^^^ 



/(/tivu/l t\ ■ ' '£ 



U\Mu ., 









) . ^ iiii li^\ 



't 



>tx^. 



T<^Jui 



t^P- 






/.'• 



V' 



r 



«^ •— i» ' 



V 



%' 






^tl»^^, .;, 



'::irtU^U , 



V, 



.' 1 /'ii'i' 






FRIEDLÄNDER. Ludwig /. 

Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms 

in der Zeit von Augustus bis zum Ausgang der Antonine 
4 Bände. Neudruck der 10. von G. Wissowa besorgten 
Auflage 1921-23. Aalen 1963. Mit Bildnis. Geb. 180.— 

1: (1922) Mit Bildnis. XXXIV, 490 S. 

2: (1922) VIII. 383 S. 3: (1923) VIII, 372 S. 

4: (1921) VII. 336 S. 



'i 



'■■I 



FRIES, Jakob Friedrich 

Politik oder philosophische Staatslehre 

Herausgegeben von E. F. Apelt. 
Neudruck der Ausgabe 1848. Aalen 1962. 
XII,404S. Lwd. 



60,— 



t 



GANS, Eduard 

Das Erbrecht in weltgeschichtlicher Entwicklunj 



4 Bände. Neudruck der Ausgabe 1824-1835. 
Aalen 1963. Geb. 



300.— 



Band 1 und 2: 

Das römische Erbrecht 

in seiner Stellung zu vor- und nachrömischem 
1: (1824) XLI. 416 S. 2: (1825) XIV, 471 S. 



160.— 



Band 3 und 4: 

Das Erbrecht des Mittelalters 

3: (1829) XVI. 480 S. 4: (1835) XIV. 714 S. 



'V., 



/\ CK^^ O^^V- 



160,— 



31 



III 



GARDTHAUSEN, Viktor 

Augustus und seine Zeit 

2 Teile in 6 Bänden. Neudruck der Ausgabe 1891-1904. 

Mit 1 Karte, 2 Bildnissen und 41 Abb. im Text. Geb. 

Subskriptionspreis bis 30. 6. 1963 300, — 
später 330,— 

1. 1: (1891) Mit Bildnis. X S., 1-488 
1,2: (1896) Mit Bildnis. V S., 483-1032 

1.3: (1904) Mit Karte und 32 Abb. IV S.. 1033-1378 

2, 1:(1891)S. 1-276 

2, 2: (1896) S. 277-648 

2, 3: (1904) Mit 9 Abb. S. 651-910 

Neudruck mit Genehmigung des Verlags B. G. Teubner, Stuttgart. 



IM 



GENGLER. Heinrich Gottfried Philipp 

Deutsche Stadtrechte des Mittelalters 

teils verzeichnet, teils vollständig oder in 

Probeauszügen mitgeteilt 

Neudruck der Ausgabe 1866. XXVIII, 576 S. Geb. 

Subskriptionspreis bis 30. 6. 1963 70,- 
später 80,- 



III 



GENGLER, Heinrich Gottfried Philipp 

Deutsche Stadtrechts-AItertümer 

Neudruck der Ausgabe 1882. VIII, 512 S. Geb. 
Subskriptionspreis bis 30. 6. 1963 
später 



60,- 
70,- 



32 




AR 4147 

Reissner, H. G. (Hanns Günther) 

1902- 

Hanns Reissner Collection 



LEO BAECK INSTITUTE 

Center for Jewish History 

15 West 16th Street 
NewYork.NY 10011 

Phone: (212)744-6400 

Fax:(212)988-1305 

Email: lbaeck@lbi.cjh.org 

URL: http://www.lbi.org 



Date: 6/14/2010 



Sys#: 000196254 



Box: 1 



Folder: 11 






<=\ 



. ^Ka 



'1 \fr > ) fh > ■'' • ' •'» 



Ki: 




H'if^. 



's Ä4i 



Jjuf/i^^if. 



ri^M lOfiH 



»^ W^ '» 






s*' 



Ui^n /^M?^V iWv Ä'l^ /^^: 






) 






. '.P 



l^Ajf^y^^-^^^u^ dii iU^iftc 













vVv^. 7H^it^M^i 



iL 7^ r 

f^-f H. G. 



t 



REISSNER 



■ s 

J 







U^i^ 



I ( 



^ßl^J^c 



tvv^ \ 



ßank uuUi 



^aue. 



wUk 



BANK LEUMI LE-ISRAEL B. M. 



STRELT • WHl TEHAl 



3440 



''Qnow^ wäk 96Aad - Jleip^ 96Aad cyuuA^" 



Kew Ycr!c,.:/lo/j5 



#. — t-Mxöx X 



Juüt re.coiTc. o.:_' ircLiiirj oi tlxe 14-tli« I tliirJ: I caii acslßi» 






♦ • *i • f 



lo li. .loorcij was ^ülias^jol^TiQU^l:" ab- 



you 1:, .. Ig Iias boon ä Je./iDh ouaton to i^ane a ner/2^ to: .. jMld 
L . 11 allve« 

I Iiave Gone to the coa.;.clUBion that Gaiio v/ao,iiicIeed,Sorn in 1797 > 



IiO' :ovc^ " ■ , ■■ ' :*. n- pat or:: c;l 



i-V. • # 



..._ : -t 



; .() 



c bon naio G.ioul 






^laidor**« 






!• brotiior 






• *^«>^ IV O.A. ■». 






UV 



oratl:;.:. oac: i... Licarch oö? ;:; jri-:-3i; .^-...iO« l^ras, Eluard Gans ro- 



JLt. 



;:i:%vü*i i;=j-uG-J:el v.-'^o }• .^ diod in B'^lia iii 1791» 
I J.u-\/g üct/ .oad iieli^e^u lot*!;o: .. i;o : ,oijur lor a lo: 



icc.ct .;- ..101:0:1:7» Cou-Lv. i'i 






io io oonvoy ar. irordo 4ouT:lc-onton-lro! fron all "uc laiov/ :/l-;ai^d 



^o ::r '.-.: i iCo:ii li-^oc?; -^o obvain 



ji'.o, hc "-^ill :"^u:x*l;/ .^•itc you 



,-.. . you .« : 

ii- :.^cnl^7» *^ . - ; .at ;ic ..ill .rirai; i:^ to ;Gin aocc3o -l-c a 

co'xr C-? ,i . ^^.wlDco'iu'c '^^-'»'^'^'•:u:?e ivhica oii;;J:t to uo availablc -tliic 
::ildc of tlio Ai;la3.tic, ,i.v-icr iii «aaliojn^pn or ir. Icv; Yorl:# 



jt Jjöv , .1': ./er of a latc c 
,d l . io y plaoc, 



'.r lic, ..i-'oto ne f. :i.i; 
'::^7^ lie .;a:; rc'jeivc'J.,a;^l 



.iith 13;,- ,-..;- Ij:. u ..i:;:ia:j, I rcriaiiip 



Cordlallj yourü. 



F.H.Eisner . 

74, Shephf^ixls Hill, 

Uond on , N • 6 . 



London, 1%/IV7^5 



Deax^ Dr Reissner, 



r 



Many thanlrs f or your kind lin< 
to the Heine-Letter in Philadelpä: 

■ * ■ ■ 

shall write tomorrow both to Rabt; 
as I do not seem to have the exac 
gl ad that Adelman does not object 
owners of autogripiphs have done, 
questiön, 

My manuscript of the Hein e LJ 
but small addition? can still bej 

The Notes ( called Comiüentaxyj 
this year, and will be contained 
Hirth's last edition where an enc] 
be found, but most of that doea,- 

You have not told m.e in your 
to have an extract of the pamphli 
will, and thus I aai askin^ him^ 
the br<)chure by Joseph Mendelsso^ 
um. 

Apropos Eduard Gans : Heine 
ELI, once he writes even ELI-GrAl 
idea what this allusion to ETI c< 
know, kin^ly teil me as I need .i 
Heine-l^etters • Many tnan^-ks in 

Yours sinQ.e, 



3 and for the assistance with regard 
.%p^jl am following your advice, and 
nfi^rn and to Mp Adelman, especially 
address of the latter. I am very 
as some ( forrtunately only 2 eo far)| 
o let me have a copy of the letter in 

Otters is practically finished by now, 
made before it will go to the printerj 
) will only be ready by the end of 
[inr-^lume only instead of the three of 
"mous amount of useful information can 
[otr. really explain the Letters at all. 
ines whether Haobi Korn is interested 
pegard-ing Salomon neine and his last 
ys-^lf , as 1 found out that a copy of 
\n still exisfcs in the British Muse- 

lludes to Mm in letters to Moser as 

instead ol ELI GANS,. Have you any 
n mean with re^-arö to Üans ? If ^ ou 
uch explanation for my NOTES to the 
dvance ! All the best, 



f 



>-( 




vW^ ^^<^ 



/^C' -ciati-t/üpi^ f^^t^TTjiiiu^ <^l^^^ -ArA-^^^^ 



u^. 






9-A>p^ ^^A'^^CH^^-t^l^^i^t^ 




^^/&^, 



**</^ 



tT 



e^if^A^^in^t'^i^ 







^^ ^, /cf^. /"^^a:^ .e^ 




5% , /f^//X' <ii^ fi^u^4^ 



-/^ 



!/- 






/^^^^ /fn^^ou^ 






UUU^t^ 




JU^ i/^ 



I 



II 






^/!^4 



^ity 4^ 



y 



A'5.^.?,V„(^«!*V,;^^/^_^.^^._^^. , , ,^,f,fr 



ix 






.^■n^M >U< /«^^,i /u^f /u J'uu 



j^V- ^Ui^-t^ fCm, ?^%^H^f^ ,uu4 ^^^-ku^ü.n f/^. 



(»U^ ,(i'i*^vt^/uxM\yv^iUi^ ^Ui^i^^^ . 



^-^-it-^ 






'f 



^ 









/ ^i i/ T 






T/le ßioh 4as heutigo Eiaropa wus darstollt^so Ist «a nicht daa.Werk imd die 
acüurt einea zufailiÄOÄ Wurfes, der wftgllcher Welse anders, besser oder 
schlechter hatte ausfallen können, sondern das nothwendige Ergetuis der 
vieltausendjährigen Anstron£ung des Vernunft l^^en aelste8,der sich In der 
Weltgeschichte offenbart ^Tr et en T/lr seinen Begriffe xi&her.so ist ccr , ab)i^- ' >• 
jtra3ct ausgedrliokt dor der Vlellioit, deren Einheit allein In Ganzen Ist» - '.; 
Dless aber haben wir Jetzt aus zuführen »Wenn wir die El^enthttMllohlceit 
des heutigen Europa^ s ins Axige fassen, so beruht diese hauptsachlifeh auf dea 
EeichthUÄ seines vlelgllodrlgen Organlsatis,Pa ist kein Gedanke, der nicht 
zu seinem Dasein und zu seiner Grestaltung ge können ^wäre, da ist keine Rich- 
tung und keine Tätigkeit, die nicht ihre Dlaensionen gewoiuion hÄtteoUeber- 
all zeigt sich die fruchtbarste Mannigfaltigkeit von St&nden und Verhält- 
nissen, das Werk des seiner Vollendung iaaer näher röickenden Greistes* Jeder 
diciser Stände ist ein geschlossenes, in sich vollendetes Ganze, aber dennoch 
hat er seine Bedeutung nicht von sich, er hat sie nur von dea Anderen; Jedes 
Glied hat sein besonderes Leben|Und dennoch lebt es Aur in den organischen 
Ganzen« Was ein Stand ist, ist er nur durch alle;v?as alle älnd,slnd sie 
nur durch das Ganze »Darua ist kein Stand gegen den andern und kein Ver- 
hältnis gegen das orÄre in scharfer Linie begrenzt, sondern alle haben sie 
ßanfte,dle Verschiedenheit und die Einheit zugleich bezeichnende;^ Ueber- 
gänge.fileee Totalität hervorzurufen, hat der Orient seinen Konotlielsaus, 
Hellas ceine Schönheit und Ideelle Freiheit, die rbmißohe Wolt ^9». Ernst des 
Staates de» Indlvlduu» gegenüber, das ChrlstenthuÄ die Schätze das allge- 
Äeln-aensohlichen Lebens, das Mittelalter seine Gliederung zu sdharf be- 
grenzten Ständen und Abtheilungen, die neuere Welt ihre philosophischen Äe- 
Ltrebun^en gespendet, danlt sie alle als Momente wieder er scheinen, nachdem 
ihre zeitige Alleinherrschaft aufgehört »Das Gesamtprodukt dieses vieltau- 
send Jährigen Lebens hat das heutige E\iropa der anderen HcDilsphäre als Ver- 
mächtniö übergeben, aber ohne das sichtliche Gerüste seiner Geschichte; und 
da:3S der Ge^^ensatz sich vollende in Asien, darf es sich noch heute seiner 
Wiege bevaisst werden, ein glücklicher Alter. Das ist dea europäischen Men- 
schen Glück und Bedeutung, dass er in den »aniilgfachen Ständen der bürger- 
lichen Gesellschaft frei \ieü seinigen sich erwählen dcu*f ,daas er in deki er- 
wählten alle übrigen Stände der Gesellschaft fühlt. Uehaen Sie diese Jrei- 
helt hlnwe,5,und Sie haben auch seine Grundlage und seinen Begriff gonoÄBon* 
Also ist das europäische Leben" • 



/ 



k. A3 



p/^//S 



fhi'-^/ tf{h) 



I 



¥ 



11 







if I 



Pi/l^/'My 










-SUiH^^viß^ 



ikui4^ /-M^i^' 



ß 






^d'iiu^ 



J'U'<yty$' 



JUfHt'i/!^ 



kflJkii/ H^UuH 




\ \ 



i-t^ 



/7t^^9.^6£^4.4^ 



^^ - 






U^jidol/lÄ^hy^di^u^ ^f£i^ ßM44.}- 0l/Jd<t ^^y^^ ^^ >'^ >o At^ 



^M^ ^^/^ 



^ 



/Üh^^j *UvU^ /^il^ ^f^^ Hi/i^ ^l ^^^^^A^A'^^^pPt 



^vyA/C « phy^ >uhA pU^t^»^ A^Am\4/k. n//7 tft^Ayp^ ^^i^uuj^ ^"^^'^.hJ^^j^ 



vu - 






-nUM.^i 'M^hMM4^( i^^^t ^Ü^^^^Uh 



-H^tiU. 



MUt 



^ 



yui/L 



/)j^4^^/ui^ ^ 



ll^uUc /lA^ii4^ ^H)^^ 



•eU 



/rvn^'iM^^^ dHy/ ^^^i^^^^ CiYpuc^'j^^^ 



J^M 



AiJii^^^, 



'i^ 



'tdiMtUjA^ ^IH^U. JtA 0fHiÄ J4i, /\M.4^/^i^^ 



rUM4iJt/ißcM 




ou(^^ ^U4i/^ f^)^^H^u^j ^<^v >A^^.^ i^r^ifh^i^ if^^/t^4^H<.^^ 



^^^4^ 



^>*4^4^iyL^ 



V -C^HH/i 



i^'^ud ^ AiM/g U^^^4^ut 



i^A^^^^^Ji^i^^^^»»*^ 




^IM^Pi, KM^^t^x, 



'?^ 



H4U^ 






(i^ ' t,Jt t n ftu( , r ' ft 



/ 



ftnitkriH^ 



5<^ >4C^UA 






JfkiH 



S'UUt4^ /«-<* f/ifX' ^/MAy^ H't^lA^ rf^^^^-^hU'^ H^^^-t^Uc/^ 



^' ^U^^pAA^ 4Li^/Hyl ^yryi^ 



^^^'y^^u. UfivU ^ii^^ %U^ J^ 9ki.Aju , 1¥a^ )f>t^h^ht^^ tHc i^. , 



X 



Ilev. York:,3.April 1961. 



Lieber Herr iuisner, 



vielen Dank: fuer Ihre frdl. Zeilen r.'^.li.Y.l^its» - Der iiinf aoaheit halber 
habe loh die beiden Originalseiten Ihrer Abschrift aas dem Berliner ivU- 
senalmanaoh faer IG^'SO photokopieren lassen and lege sie bei, so dass Jie 
mir nichts zurueokzusohioken brauchen. 

Ich habe auch mit Dr.Kreutzberger von Leo Baeck Institute gesprochen und 
seine Crenehnigung erhalten »dass Sie mioh,bzv^. :ienriette ::encielssohn,bzv.', 
G-ans als Kronzeugen anfuehren fuerfen,aber ohne Lrv*'aehnung des im LBI niC' 
dergelegten I.endelssohn ^rohivB. 

Der G-rund dafuer ist, dass die Eigentumsverhaeltnisse noch immer iüaklar 
sind \ind dass auf keinen Fall in diesem Zeitpunkt Staub aufgev.irbelt wer- 
den darf. 

Um Kissverstaendnisse,auoh unbeabsichtigte, zu vermeiden, bitte ich Sie, 
Vienn Sie das Ilanuskript fertig haben, mir die Saetze ,v.orin Sie mich zi- 
tieren iwollen, zur Dui^chsicht zu uebersenden. Ich werde ihnen dann post- 
wendenci mitteilen, entweder , dass ich einverstanden bin, oder dass ich im 
Interesse aller Beteiligten diese oder jene Jmstilisierung vorschlage. 



Mit freundlichen Gruessen verbleibe ich 



Ihr 



i 



F.H« Eisrer. 



London, 22 März 61. 



.en 



Lieber Herr üeissriQr, r 

Besten Dank für Ihre Z-ilen vom I9 ds , die ich gleich beantworten 
möchtei 

Vorher möchte ich Ihnen noch mit teilen, dass das Carnegie-Booksh.p 
mir schrieb, dass sie meine Bitte um eine Kopie des Briefes von Heine an 
Ignaz Moscheies, der neulich in New York versteigert wurc e , an den anony 
men Erwerber dieses Briefes weiter geleitet haben. Nun muss dieser sich 
- entscfieiden, ob er mir die Fopie machen lassen will od.er nicht ! 

Ich freue mich, dass ich Ihnen eine gute Kopie des einzigen erhalte- 
nen Briefes von Gans an Heine schicken konnte. Da ich inzwischen all die 
anaern Briefe an Heine aus der gleichen Sammlung bekommen habe, so kann 
ich Ihre Frage, was die von spaterer Kam geschriebenen rc^schen ZahL 
und lA/orte bedeuten, kurz beantworten : 

Der Brief an Gans bildet Ja einen Teil einer Sammlung von Briefen 
AN Heine, die dessen Bruder GUSTAV oesass und die sein Sohn, mit dem 
stolzen Namen "Maximilian Freiherr v. Heine-Geldern" zusammen mit G. 
Karpeles. I9II al^ Teil der "Heine-Helijuien" druckte. Wahrscheinlich hat' 
Heine dem Bruder, bei dessen letztem Besuch in Paris, I855, oiese Briefe 
geschenk.t, denn dass Mathilde, mit der Gustav nach dem fode Heine 's nicht 
besonders stand, sie ihm geschenkt hätte, ist mehr als unwahrscheinlich. 
Jeder Brief dieser kleinen Sammlung trägt, i-^ie ich mich überzengt haoe 
em^ römische Nummer in ier linken Ecke, die entweder von uustav Heine' 
oder sonstwie dort eingefügt ist. Ferner tragen dir meicten Briefe den 
Ja ---chmal C nicht bei Gans ) schw-r leserlichen Nam.-n des Empfän-ers 
am Kopf der Briefe. Übrigens l-se ich anders als Sie, n.ämlich es sieht 
mit 30 au s, als wenn elnö Französin die worte ( nehcn "^\,'-) " üiv-rs 
Lettre de Gans" geschrieben hätte. Abpr, das ist sicher nicht von irg 
welchem Belang, wenn m?»n sich vergegenwärtigt', oass Ja praktisch alle" 
Briefe, die H^ine nicht mit nach l^ris genommen hatte, in 2 Bränden in 
Kamburg vernichtet *aren, und es is^ Ja sicher, dass Gans keine weiteren 
Briefe an Heine nach Paris geschickt- hat. weil ^a wohl der Briefwechsel 
der Beiden Endo der 20er Jahr entschlafen war. I;ass aber H-ine uioht nur 
den vor einiger Zeit aufgetauchten Brief an Gans, sonaern, insoesonaere 



ena 



g.us vGötting^n, eine Reihe von Briefen an Gans geschrieben hat, glaube 
ich bestimnrfc, glaube aber auch, dass sie nicht so bedeutend waren, wie 
die an Moser, da Heine ja öfters auf Gans' angeoliche Schwatzhaft igkeitl 
anspielt, sich also Gans gei::^enüber nncht so freimütig ausgesprochen ha-| 
ben wird, wie gegenüber Moser. So deute ich mir auch die Stelle in dem 
Brirfe Heine's an Varnhagen. Aber es ist ^a wenig wahrscheinlich, dass 
diese Briefe Heine's an Gans gere^ttet sind und wieder auftauchen könn- 
te en-r ' o 

V 

Ich bin von Dr G-dley, Düsseid ox"'f gebeten woxd.en, für ein projek- 

« ■ ' - 

tiertes Heine-Jahrbuch einen Artikel beizubringen^: über echte una un- 
echte Gedichte Heine's, und ich sehe so'^ben, o.ass ich Ihnen seiner Zeit 
die Loewenthal'sche Kopie der Distichen Heine's geschickt habe. Darf 
ich Sie deshalb bitten diese Kopie mir auf 8 Tage per gewöhnlich Brief 
wieder zu schicken, ich returni^re sie dann sofort auf gleichem vvege. 
Besten Dank im Voraus. Darf ich Sie zitieren, und Gans als I^X'onzeage 
der Echtheit anführen ?— Ihr Aufsatz über den Messias oei Heine wird 
mich sehr interessieren.- Freundlichste Gr^Asse >^ jl ]/ .^^ / 

< Plrst^old here ^ 



t 






a 

o 
o 

H 



OV 





m 






Z 






n 

O 


> 




CO 

C 


> 


o 


Tl 


50 


5ö 




rr 


C/3 




■ 


tn 


^^ 


rn 


Z 


H 


5ö 


H 








a 


CT) 


CO 


o 


n: 


•-< 


m 


o 


O 




c 

r- 


2 


H 


D 


V, 


^ 


Z 


> 


1— 


o 


50 


n 


H 


•-< 








to 


O 


^ 


tn 


O 


• 


CO 

C 


z 

> 




n 


Z 




ff 






> 


> 




?= 


z 




c 


-< 



0^ 

ro 



ilr' 



! . 



du 



I 






l O 



5^ 
0> 



i 



<i 



1^ 

10) 

13. 

i W 

: H- 

I M 



^ 



CO 
H 



t 

r 

D 

a 



o 

a 

CT 



I- 



.Li L 



:• 

ICO 



^ 



CO 
M 



CX) 
w» 



^^ 



I 

00 



0^ 
00 

cc 



ö 



'.0 



50 


T9 Vi 




> 1^ 


t- 


» M 


m 


> K 


H 


o BS 


H 


z Jg 


m 


m^ 






r.' 

1 x 




•r.^ 


" C^ 




.1. 




-yf 




:^ 




'ij 



■ I ! ' 



tn 
O 




Tri 



Lieber Herr iOisner, 



Ifev. York, 19. 3, Cl. 



vielen Dank fuer Ihren frdl. Brief v.^4.2:^, ,cien ioh diese ..oohe, 
nach unserer Rueokkehr von einer Garibbeun Cruise auf der 3/J 
Jerusalem vorfand» 

Wir v,aren in ö.en ersten Jahren unseres hiesi£;en xiuf enthaltes 
oft mit Dr.h'ueo Eieb^r zusammen, i'Jr ist vor einigen Jahren ge- 
storben (ioh {T/laube vor mehr als mindestens 6 Jahren), Jeine 
vVitv/e lebt auch nioM mehr in New York, Jetzt moef.lioherv.eise 
bei ihrem Sohne koni/ad ,der|V:ie ioh mioh erinnere , Prof essor der 
Fran^oesischen Spraöhe an einem New England College ist, 

Fuer das Photostat des (lans 'sehen Briefes bin ioh Ihnen sehr 
dankbar. - Mir ist die llandsohrift des Jugen Kduard Gans (aus 
der Periode aes Culturvereins) gut bekannt ;daher vmr es mir 
nioht sohYv'er,das vorliegende rhotostat zu entzif f ern.Invviev.eit 
sloh seine ilandschrift zv^aohen den fruehen ^>Oer Jahren und lBi58 
veraendert hat^muesste ein gesohalter Grruphvologe beurteilen. 

(NB:die unleserliohste Handaohrif t ,die mir aus jener Zeit vorge- 
kommen ist, ist die Alexander von Humboldt' s). 



Sie erwaehnen Heine' s Brief an Varnhagen v. 5. ^.,1840, ..orin von 
"Brief sohaften von Oans und Moser" die Hede ist, und naohsonder- 
lieh betont "die Briefe von mir, die sich bei Moser finden koenn- 
ten". Diese Formulierung liesse die Deutung zu,das8 Hein^ k±k so 
XK iH^xxx gut Vvle nie an G-ans geschrieben habe (d.h# nie, ausser 
dem Brief, der sieh in Leningrad gefunden hat). Ich erinnere 
mioh in Heine' s Briefen an Koser eto. immer nur an "Oruesse" 
fuer Grans und psvohologisohe Erklaerungen,Vvaram er an u^ans vor- 
bei ging. 

Hingegen bitte ioh Sie um eine ürklaerung, falls Sie mit den 
lateinisoh geschriebenen Worten ^' Seven letters to G-ans" oder 
\iohl richtiger "of G-ans" etv^as anfangen koennen,die von anderer 
Hand an Kopfe von Grans' Brief vom 7.6.1838 vermerkt sind. 

Binnen kurzem ervjarte ioh oonderdruoke meines Beitrags 
"Heine's Tale of the 'Chained I.essiah' " zu der Lesohnitzer Fest- 
schrift, loh werde mir erlauben, Ihnen einen Sonderdruck zu ueber- 
senden. 

Sonst bin ich mit literarischen arbeiten im letzten Jahr nicht 
vorwaertß gekommen. Die Tagesarbeit bei Bank Leumi,lTev, York, hat 
mich mehr als voll absorbiert. Ich moeohte gerne die Biogra:>hie 
von vians fertigstellen. muesste aber den Text ganz von vorne be- 
ginnen, wobei ioh die vorliegende Fassung nur als ITotizen verwen- 
den wuerde. 

Kit besten Wuenschen fuer den Fortgang Ihrer Arbeit und 
freuno Hohen Gruesser bin ioh 



\ 






Ihr 



F. H. Eisner. 



London, 
2V2/61 . 

Lieber Herr Keissner, 

Endlich komme ich dazu Ihnen eine Foto- 
kopie des so viel ich weiss einzigen erha! 
tenen Briefes von Eduard Gans an Keine, 
aus der Slg William Roth, New York, zu 
schicken* Gans' Handschrift ist übrigens 
bedeutend schwieriger zu lesen als die vo; 
Heine. 

Da fast alle Briefe AN Heine aus der 
Zeit vor Paris in Hamburg verbrannt sind, 
ist es wohl ausgeschlossen, dass noch Brii 
fe von Gans an Heine zum Vorschein kommen 
könnten. Dagegen besteht wenigstens die 
theorethische Möglichkeit, dass die frühe; 
Briefe Heiners an Gans noch existieren 
könnten. Heine hat ja nach dem Tode von 
Gans ( und von Moser ) sich bemüht seine 
Briefe wieder zu bekommen. Zum Glück ist 
ihm das bei den Briefen an Moser missglü- 
ckt, und es ist auch unwahrscheinlich, 

^ss er seine Briefe an Gans wiederbekam. 



Heine le£;te in oem Brief an Varnhagen, 
5 Februar 1840, mehr Gewicht auf seine 
sichrelich mehr intimen Briefe an Moser 
als auf seine Briefe an Gans, aber es is 
doch schade, dass nur ein einziger Brief 
neine's an Gans bekannt wurde. 

Meine Arbeit an den Briefen geht ganz 
gut weiter, uno. ausser aexx Schocken-Samm. 
lungen, die bisher noch nicht zugänglich 
sind, habe ich wohl alles Material in dei 
grösseren öffentlichen und privaten Heim 
samiiilungen erfasst. 

Zum Schluss noch eine Frage : kennen 
Sie Dr.Hugo Bieber, der verschiedene Bü- 
cher über Heine geschrieben hat und in 
New York leben soll. Falls ja, schreioen 
Sie mir bitte, ganz gelegentlich, seine 
Adresse. Ich knnnte ihn von Berlin aus. 
Mit freudnlichen Grüssen bin ich 

Ihr 




■IS' 



V 






/^ 



/ 



.^ / 



V 1 



c 





^^ -^ 


< ,^' . 




-i// 

y 








e'^ /'/ /^// 



' >f c 



i y **-f / 



(X 



/^ 



► < -^ 



y 



/ 



r: 



• * . •/« 



^ 



I 

I -» 





^ / (7 ■ " 




^V 



7^ dt/ir -t^ 



**•#! **** 



















/a^^ 



f JJ'.J 



'/' 



i^^ ?y^/i^^ 





^"^^ -^/*^-^ 















TTuü/vC/Il 






Cd a: 






>^..^£.^U.^|« j:,:^_^;^_^^ ^^^^^^^. 



• 00 32 

Ü '-* CO 

f o 

» ^ Pm 













P'P^U -^^/i 






^.^/A /2r^ z*:?^^^. Z^:/liZ^. 



z^Vx^,^.^^^^^^.^.^^;'^^^^^'^^:^' /,, 



sg^i^?. 



^*i :?. 







At'j^^^ dtC C/,^0^^^ , ^/i<JU* ' A^rr^ ^ 



^^^-<-*^ 






A^i^ 



24^/^.^ 




?r^^, 



-^^^^^^ 



o<^Z^^ 





^t^ 



^^^ 



/ 




/ 



-^^ 



;^k^»€;/ ^ * - ^j'^c 4^t 



^^ 




-<^*^^V', 




^ 




>i^^^ 



y5^^^ 



/ //? 









*U4*t\ 



•^K<Mt 






Jjluä 4c*x^^/U/' £jj^ ... 



;^»./»»t<»«<< 




**<^**^ 



^.HiM^ ^ WW««* 



S1JUGU4. fü^Af^^ujU^M^ai-, 



« 



/^ 











I. 



12 



M -^nbfm.tfc n^rg, „„b ,>e|>,rrr f,(t «„ »ebner ^ »nb ^ofctferrn 
norhM, rcn brr rtun^n (^r(rUf(^n gebert ju «^b«; bir UmrrbaUuna 

e "Sbl ^'^'^^7'""'»*- ^-B , :Dra„, na.^ Ce J^f e, 
^rlN^ffubl trae alMmnn bractm ftpn n„U , ».rfrr« ba mcbr ,u 

T.r" s ^'^rr '*""* ^^''"' ^" ^^^'' ^^-» ^'^ «el , 

«^^X -^ 7" K '''" "^^'«^«ng, brang fn„e Ärb. cbnr t.r 
Zil^L , V"^'"' ""' ^''^ «^r r.c «mrr nnrn b.bri.rrnrrn 

C^r nrar rft fc rrrunM.ct. m.it ;«« ^W.rtagrtfrn nni«latf« , unb ba 
mnnfTf ,(t m.ct, ba^ m.r ff.„ ?rrbctalrnt nact nnrr fcKM C^WIrgn, 
bru mrbr alf k .wrcn.rtf. (f^ «^ar bf.^rr 3rimnfT. b.r t^.er brudic 
un.ftf gnn.gf ^rannfra^ n.rbfr, unb umVr ^n?abr «u 3mf.fn a«f fr, 
nc« fannrr^.mwrr m brt (FbarfcrtrnnTaftf rtai m CHffprdcb unb Sn 
rrgung ungnröbnhct farg u«b rrag rcrubrrgrgangr«. T.r 3c.r n^.u 
amb cbnr v^cmmrt ba«ale grbrucfr unb «au, unt bce trrn.g «rran 
ia^fiuig^ Äiagrn borübrr, ,« br„r„ (Ha„e ,m»a brrni .rar, Herrn 
w^ig Ubfif, »rrnn fir burct fn« Cppcfinon brlrbi, burct (r.nr üue 
^*t gfbcbrn irrrtn.. C^an^ «.or ron ,f„nB faum.cbc« (^rHctre^uar 

fnnr fTcbufncnefroft frp <ufa«.«fngf»cgo, unb u«fTg,fb.g. (Jr botir 
«brrbaurr m*i b.e (.ab< bca ««eiauf^grfpra^, , bct%.ngrbr„., 
39ifbfTgfbf nf . «bfrnngfnd , fur^ brt (Mr^Kf, »a« rfn«t.rbf«f In 
ifTtrffn anmu.big nrbfnnnanbfr an^ubnngni mt^. (Fr fc^ilbfrif ftf^tt 
auer.nanbrr. bnr.ff ; fennir rr bafür ntcDi angerrgt «^rbr«, fc mar 
tt nur Vpb afinn, trat ibn rin »rnig rnBunirrff. Tat baut ict bru 
I4^ aui, n.iti ratfrnb nnb Incbr ,ur f^anb, unb alt wtx na<t brm 
IVablf unter brn V.nbrn f,.a*,frfn g.ngr«, fab tt mit unt burtr.a unb 
funimrrl.ib auf. ,a, rf mctrfiftr ».6 fonc J^mcrfung. baÄ er K..t 
ncd, ,„ b.nrm .^unantr brr Unaufgrlrgf^r.i ;»« ^lunttn b.nrrr nn 
onbrr Ärürg.um Irfcn «ufr über bm >«f|,^Äcn (HrgrnÄanb rcn ba 
»Hl. über ciaarc «nb »clferrei>r. ...Ibr e^rmMn bab.c gu,,' 
•Mfr et >r .(hre.br «.enn >r f^nni, .rn aber «unen (m(be,. 



23 



au« wnn mx rk^i fcnnen ; fonrnrn «le mii buKiR in'< »ubite 
nnw, brr neue 3ubörer w.rb mk^ virttrtc^ in m»«# bdebfn. " 

Da< tbat itt, er ging n9^ auf einige Winutrn in'0 Itonferen^ 
)iM«fr , II» ben ÖJong b« «ertrag* in fnnrn «ottjrn ju Iberfr^en, 
bann foM nr, unb fproi^ bei ^mki ermbm lang ftbn bie fc^irng 
tifn DHUHticnm unb f^rbdlwife fli<#mb nnb mritcrboft. 6e febr 
»ar er im 6tanbe, fict fikr ritt mtfftn^^HU^ t)ar«rflnng )ufainmrn. 
iuraiffn , unb fc febr fanb i^ , war Vit4 rnimal bcwcrfflraigt , bai 
wunnigfac^e, unuiuerbrci^f IB^rt )tt Qkb^tt. ®a# etntn frofeffcr, 
etnm b^mU^n (?»fri(tl#rfbnfr , einrn im forlanieni fi^rectenben 
ataat^mann )u ben glin^enb^m Zeigen bffd^gt, ba« bffa§ er »ar • 
ein önnbfT, baf er ^^ »cr)ugtfn»etfe einnn etaaiit^erbonbe ^uiren 
bete, n^o fc((^ ^^d^gfeitrn 9la«ni unb flu^^eii^ntfng finben V Wn 
nnb ta immfr am rrgiebigüen , irc iwr unfere ^^bigfnt anerfanni 
mitfen, unb n?ir fui^n beürn JnfJmfw bie tW>4(tniffe , nxl^t im« 
felbA am wirffanifien «ai^en. 

Sic ^t>orae(^nb bie yptgenfcMtm b« &an$ au«feb<n mcgen. 
eei itar b«<| vcr^ugiwe.fc ta$ fcUene Qkmii^ bfrfrfbfn , wcburc^ er 
eine .niereffowe l^iour 1« dfendii^ ^rbf n , in bcr Sifmf^aft unb 
t'itrralmr »nrte . [€c ftammt er^ vca 3Mbfiit»tnM nnb i»ar ffbrift 
rcn imoR befof er ben üac^lnben ^rang na<| Hu<)e.(bnnng, brr br. 
geringer fVrfi|hgung ^ubringlict erf^r.« , bn wuleigen ffrdftfn un 
unierbrci^ färben , unb bic UebflWnbe bfr Qhttttttt mu tmienv^b 
renbfT Tbii.gfnt bebfrfi. Bern Jubfntbunie ffmnr bffa§ er ienrn reli 
gi6fen tfifrr für fUltt, rta€ er ^€rh4n, nn ^ifrr, bcr, )nr t^äfftf blc<i 
rafbft.f<>, )ur t^dlfte tt».rfli<> pcetifit, i»nifr nnc grcfk Hn^iebungei 
traft aueübr. f^emer b.e 5?airrtii , oflen fkuMt^n unb biirgrrli0en 
Juflanb in frinen Urfprunge unb frinrr mxflt^n ^brurung auf^u 
fu6ni; benn ber ,"^ube, übnaU beengt unb fau» )ugelaifen, mu^ )u 
eigenmi 6^iee auit ba einer Äaifon bn Sfrbilfmffe na^geM. wo 
He nn< nnfroghit, la »le 57atun9n>burte geüufig finb. I>fr 3ube 
enblM> , je mrbr er ^ugeiaffen unb rwonMIKrt »^r^en , ift um fc webr 
bernfm nnt gef^idt , ba4 fnnere 9lerT>«igf«r*t b«ton(<^n Unre(^« 
anjubmim; bmn brr Unglücflic^ bat am rmHingli^fkn ba« t^erfcm- 
mm bfr »elt enn^funben; ber ^ube ifl vcrjngiwctfe |ur rPDcnncn 
q^gn« bii^nf^i ÄetH berufen, benn e« ifk gegen iH nn ininierT»ah- 
renbe« Unreell gewfen ; ibm tu rcr^uginHife bie 5?aticn lieb unb 
n?<rtb nnb gr»#, n^l^e mit gpinem etreii^ ein rnn ratuHieUe« ^lauf«. 
unb ^ürgrrre^ bur^^ufefen grifft bat\ t>m t« ber fran|c(e ein 
SbgefanNer tf4 Wefna« | «cn aU feigen Regungen «sir CHan# 



34 



K«>«l.g., i«i.n au4 nuc Ut^tibgl . »••b r»oi »«| w«, ««mWJftc 

«nn fb.(Dfcrb.t, M, ,uft j. v.n.m «>b ^on«« fü, wUcrifAc ff«. 

Ol« «anr.am »i,, >„ ,üt,f^ abfcm«« f4«rib«krr gnrortai, «i, 
©fädianfT rennic rr inifrcffaiiftt «.fr»«, «o üd e« btn, «»« .„^u 
-bm ju, fTätr« f („icfoi,!,,, brt ©^4,4,„ ,i, t,, 4j„.„^,^, ,;„^j. 
itxtn. Wan< bat« aufrfrbn« btn ©cr.b«I, in ttr bfutf««« euM 
«uf,utrj*(fn, ., <Prrlm, „ b,> <4b,.V*« «Ulammu«« o« «^,.#n, 
©cruribflc ,u txagn, bat; f„n Ufb^oan« ,u« ffbnftnifbu»« «K,r fonfl 
unb unmcrfl,* ;u bnrrrfftf a,«™ ; ^lürfl,*, Cnn,cgti.«umftänb« »,ri« 
ou(b UH» un.fr8fcrbn„t Wonr binn^«, u«b öan* , birfo »»ntth. 
««..nbm ,♦, rolifhmf*, tctf. b««, bc* .„ M u.b ncbo «i« « 
rnnfrlt. flctcntfr, t« m grcH.« »otntbft tiuft , mit |üb.f<b,r Sft 
friminaMcn ,u f^affcn. Brr 3«bc «*nfft ,bn, cb^cb, „ ^„»j,^ 
frpffffcr ifor. ,u bfn «prcBImatn (tmr« Stimmt«, üb w« »»li 
auf nnrn fc fdifnfit i8mbfin«»T brt Üertf*ri>tf« ; bn ff^h«, »Wiba 
mcbfrnt c.aat.flfmfnif bfrbf,n.ün(*.f , ba*.f ,«t n.«!, fUi »»m 
«rrt an brn luMxbrn llrirrun^ nnc« trfffffer« , ml*a mntn w 
^frlm, in tn llmrm..af*ju|j , rot nnrn unnbcrt lablrn««. „,„, 
Kti gf»,fd.,fn tubWun. übet b.e «,(*.*,, brt fra«,*|i(4,. ««»I«. 
-cn U<, m.. „nrt H,rl„b. f«r ba« tbrn,., ,„ ,„„. »rn,«.», 
I«, «..c « ba™al.fl,r 3f" bcbrnfl.« (*„n, unb «.« „ ,«, „,„ „ 

ubn b« mfanm,«», tb„,, „ ^^„^„^ ^ ^ J^ 

TlLT:""'^'''"' ^'""*' -' ^ '"""^ »"•*• ^!S^ 

b.. OHan,, t„ «cnrrni«, mxtt übfri^nm« ».rbf», rto »<t 
.«StTorbcn,(,4«c »,*,« .» «rt, »„b»« br. a.«f.O f. grf^.*, bo» 
«tt« flcban unb rr a. ffnb, b<. e.,,, b»4 n«« ... ..r ,,Mh 
nrar iM,., b,t b.,# M.,r.l.4< «.ü<»< W u. f«,rt ..b bn f.lg«, 
ttn 3n. bc. bfgabtn, Cwtoen.««,,« mfi^fni burf«, b«. »drt 
b,f baremc frcU «bn b» .«rrtffa«« O^.it, b.H,, gfb„.f,„, »„, 
f.»jjthc*fn. unb ,4 für*,,,, ba,4l,, »,b für*,, „,, nc*, n,«, »,, 

flcnbr (-rrra.,, n,*, b.c «r.»!,*, .Su^tfi«,, (onbrri. M, ,»»,♦, 
*r,«.,4, ffrgcbun« bao,« fi« cm^^lrt,, .nb »4«,n (««, (».^ k,,. 

Wjriwfinfrr, br, r.n, b.ntf.^^b, J»f«,mm,„g f„„ f,,^,, 



35 



w» Raii«ti«M« - »«w fw f»i4(T n k^rtit aUHt - *•« M 
Wim bfi bf« Zrigmi hmpUi^ttn MOwag. Wr r«wa *■ 3#rt 35 
bf« 9{a4M ).f«mni m< rim «tfcW^ofi, brr «ra» f«k« M, n» 
"■»n Stg fMrtt ibn bn (>«ii«««g«nvi«f . ff,« »n »an« B«4ni 
•ot 14 bm ««f<«««i«f nHfMMMi, »«( bitfca VC««« bn 9«mi 
«*, «.b b,f »««♦, flW..fr««g br«*« rt »it M, b«# 14 ,Hi ^ 
•«.« (W.n««f4«fi rrvJm»; (ni« «.brii^«*« »r««« fA»«ni c« 
iKrt,. , bo« »,r ibn f«« h«» «rfr, f,^„ , b.» »w ,. ,„4ani 
wtfu4,ni , ».c n #4 «« f. »In f««, boK^an i^rt«. txn f^,. 
■«^ffr,.. ini. «♦• b«*« , •«» b« »iiKT f. ,«», (ürt, »i, fe rt 
ISJ5 «nb nrb«* btt t>ati*»*«tn m<an. 9x uttofa*« Mb« (4MMa««. 
If« fr.« »fl*»rgni«ni ffHinif4«frf«, grt<,b f,«c e4i.M( «tot bm. 
Mit» ■Pnhi tigniin. mb ring«,,, »4«, t^ f,r4 ««Mtf«! j>, ,^4, 
brfcnbn« »ort ünbni, ia ba« «r««„ U.glirf fit >H f»»« »irbf. 
0tlurfl.4n»nft .« n m4, m bic «bk f«j, gna*« ; bn Sltafti«««. 
nfn r«a 3«brc IH33 N« IKH rnf4»«Rb »er (<«n ■■nwaitc, brni«. 
btf4<itbo,, t«R4 «abna t«a>fr««MtaK«»igfM : bn t«iHli(4< «Imrt 
n»»» M. fnmtn mmttt (hx »TMr«<ari(4( e«ttM« cinM^wa, 
«(•«ig, Snf,4tng, »llTMli4< nhang w«i»ni «»«»•oibig, mmtttm 
«i4«g, ii bt( eMb,air*f4(ifi «ib !■■«, R,|i v«,« ,« f^„, »^ 
g,li,b„« ?'T»f,ffer »a»i nn, 9r<«mi«ür j« bn»gni. Oka« Mt aic 
««« bcR »raiKD „nn gr««bli4 riionnirnbrn Crbefin»« tttrttn. m— 
»«b«, M» ■■ ^ittrtHt bn enafkarvb, ffnv«« na gtgn (»14, «■«. 
|^4n«iig, fi, fanb »an, «nb Wan* («b tia, fron, aab nfrnl,4n( 
»ir«aarf„i vor (,4. «,b«« f,i.aB ffTbr,4<f, wt na Cmbiaa la 
f4>»nn, |. ?. bn flavii*,« ei>ra4fa, «ab b<«NI» Md 3<iiaaf»«a» 
a»c».g aia4„, gi,g „ n^„ ,,, f,^,, k,^^,^„ ^^^ fraa^büf*« 
nmlann - äbn CHn4t4<( bn rrfln f«af|,g Oa»n - bni<»fniia 
(a mt4tn. Dn IV,f«« !•«( ,»« , »mu, b» ««ff4e< Ua ffnafrn* 
«ab SItifrbrgfgaangn - „SNrfHirfc «af f>nfoan aa» 3a«te»t« _ 
<< fflb« lam Mab« «n»{4«n e4nf,n, Jt,,c>|i,«,a cMbalttab, «af. 
gn»«mn mmtn. 3a »,i(n<4«fili4n eKa4« bf« ffiM«« g«wi| 
ta b««.tn»rf4n X>arM»ig bar4 bn ffrftlg bn „SMAImK " naummt.' 

«Li - «»^""■»i« »tun. mttnrm bff.abn« «i«.,*(if«n 

' ". '"*7 f**"""*«« »• »"**" n,fmnnmlt„ ..f bn |l«fn. wll- 
M.,.gn »-„b ann^, mw. ff r gnH ,.m 3«,««, a« r,g«ab.l,f4, 
ew"', »ab aain«»g «4 ►„(„ ffw^braag g«., h.«f<^,»,. ««an 



26 



St^nfinroHtgUit unb frif<^n ^bai#farbf balbrr fcHnic man ibii la^t 
für r^ifuräif«^ ^Utn, nr »ar aha in brr Tbat iMMcr mä^tg grtrffrn, 
Mb »f«n fr IN gan) grfttnbcr 3«! gut )u cfftn viib |u rnnftn Utbtt, 
fo nsir rr bo<^ nie bffonbnri borauf grtrflt. ^m i^f^tntbtiW, obircbl 
maiKbrr füntlrrtfct« Q^<^macf in ihm, tvor rr grgrn fön»nrlt(^ (Hfniiiffr 
brinabf (e glnc^ülrig, wr gegen faubere (JFIrgan^ ber (3Frf(trinun)) ; 
brm CHebanfen leben gab er fi(^ von ^abx tu 3abr au<f<blte#li<^r hin. 
Um fo nbrnrafc^ber nnb erfc^rerfenber trat ini ^nibiabre 1K30 
bie j^arathrctbe ein; - dne ©ifife abRartenb trarb er pleflt(t T>on 
einem neuen unb bie^mal befolgen v?<bla^anfaU übereilt , ber ibn benn 
tur tiefe iSelt brtf ?1tbmen^ ni<tt mebr ^u ft6 fommen lie^. 



ommermann, jwft 3abrt früber, a\t i^nt, 17% in iWagbebiirg 

geboren, war eine gan) anbere ^atar. I*a ift fein C?*emif(t, feine 

SufammenfreUnng , fem Vereinen mit ber Ärembe, feine offene tSeitfel* 

irirfung mü bem gefeQigen unb gefeUfctaftlicben (**eifte ber 3^»'. f'»n^ 

f9flematii(t ' rbilofotbifc^e (**ebanfenweli , weicter bie Werfen nur in 

etnKiner ^uanee Xon unb ^arbe gegeben. 'J^ein, hier tfi ein ftarfer 

i^ittelpunft, ein ffern, bin if} ein 5?arureU, au« befTen Vtitu herauf 

fi6 frei unb eigen, u eigenfinnig eine geifiige fAtU empor- unb auf 

etnonberranft. öa« wir auct an J|orm folc^en ^orbilbem , wie »^ba 

feopeare, C**efbe, Iierf, ^uf^retben mögen in ^mmermann'e iHobBftio«, 

bie gan^e innere flnfc^auung^welt , bie brufelnb unb brobelnb beroor» 

bringt, fie ifl eigen 3mmermannif(^. t>fr fjater, ein Hlrpreu^ ani 

;^riebri^ be^ (<*roM 3f«^ hattt i>m reibli«^ ben barten, fhengen 

alrrreufiifi^n 3inn mitgegeben, inb ndbrte ibn bur<^ eben fo borte unb 

fhrenge (Fr^iebang. Da »or 9?i4t< ron 'ilVoi^fi^t für geniale Unrcj^el 

mafei^feit, fem enreii^fn Mb 5^eioben für anmutbige Üeii^ening, ba 

war nur militärifc^e* Regiment, nüchterne« (Mt^ ii brn iBortei: 

0»eborfam, Crbning, ;^lei^. fBa# eine fc^wä^hi^e ^aiur rafummert 

bäfte, Zi4 feitigte bie florfe ^atiir 3mmeTmann'«; ber Äern würbe 

}ii(ammengebatten, rubte unb gebirbi wie ber bracbliegenbe Bda, unb 

altf ba {Mlfemiitef genug rorbaaben waren, begann ein neue«, friicbi« 

bare« (Hebeibn auf ber Xie^e ttt wobi gefdwnien ^bei#. Ärub jwai 

ircUtf ter Drang ;u 'Perfen. ba ^n\ bee Tbfa.'T« n^ äußern, aber 



27 



ba« preH§if(|( ^t(ffal brai^ etf mit fk^, bof Die« miti .Kebenfai^ 
blieb neben einer für(btfr(ii|n lbhrgi|ftt, Pof r^ ebenfo, wie afle innere 
tSeli be« tungen Wanne«, )nm 3<n»<nrtni aaf Steife genöfhigt würbe; 
bie ^retbeir«fnege gingen mä t^er X^amtlt bcrübrr bin, 3i>*^ 
mann w«rb erf) fretwtfligrr 34gcr, er ^anbfltr erfi la allerlei SBeife, 
ebe an nne gefammeUe ^obufüon gff^rtttm wurte. Dte burcb ben 
ibrieg unterbroi^ene unb na4^ bemihrieg wieber aufgenonmme <&mbien> 
teil in .^aQe fübrte ben aifo eigen gearteten 3üngltng ebmfaü« ^u einer 
<8teUun»^ , bie auffaUenb abwtdf von ber XOgemembett. Da« etgenge 
fe^Iiite 3 tubentenwefen erregte fnnen Siberfianb«geii>, er trat auf gegen 
l^eTbln^ungen unb l^omment ber dtvbentrafdKift , er wenbete fi<^ mti 
einer <r(^nft bagegen unmittelbar an ben Acntg. Die4 war fo ge^en 
Ten aliiiemeinen Ion ber 3w, baf man biefe öcbrift auf bem ©art 
biirgffffte rerbrannte. tBer bitte oermutbet, ta^ ein DiArer, ber 
aitteutf^en Dichtung ^ugetbaa, ber mtt *J?eigung rcmanttfcber Di<tn(tule 
boribt , alfo mobem aufgetreten fep gegen rrafnfite« flitbeutfcttbum ' 
C^^egen bie 97o(^bmttag alter ditte dauert er fi(t rü(fii(tt«(o« al« ^tubrnt, 
unb bei einer !39a(^btlbttng be^ alten &ttUkft Znftan unb 3foIbe über 
ratest ibn ber Xob! 

Aommen wir niibt bei allen i)?enf(^en, bie wirflti^ QFbaraftere 
iinb, grlegentli^ an einen "fünft, wo fie, bie un« fonfi ^cblbefanntrn, 
"iBoblrertrauten , plöelic^ rdtbfelbaft, befrembli<^ , unjugänglict , cm 
erfctrerfenb oor vn« ftebnV Die« ift eben ber rerfönlK^e, ber eigene 
dbarafter, ber an gewiffen fünften unb tBenbungen imma regeUo« 
oom 9lebfnmen fiten abwa(t^ 

3mmermann warb 3unÄ, unb fam balb nac^ ben ©eftprormKn 
freuten«, wo er, erft in il?ünfter, bann ron 1^27 in Duffelborf, bi« 
an feinen lob rerblieben ift. Die erfie fruittbare f eriobe femer 6<t)nfi 
fktterei gebt bi« ^n biefem 3*3bre, bi« ^ur rafften Sbfaffung be« 
„Xrauerfpiel« in Xyrol." ^eine i^rcbuftion begann ror)ug«wfife bra 
matif(t. Huf bal fulKpfel: ,,Die frin^n oon ^vrafu«," weI6H l'^^l 
erf<>ien, folgten Trraerfptele : „Da« Ibal ron Äonceral," „^fbwin," 
„i>etrarra/' ei folgte ein ^anb (^bictte, unb ein romanbofter '^nb ; 
„i^apierfcnfhi eine« Eremiten." — Da »Eremit war ^in ron ben 5fo 
maatifrn mu befonban Borlieb« erwäbita !{^egnif^ Dem Diama: 
„i>aianbfr" folgte 1824 ein fu#fp«el : „Dao fluge ba hebe. ' roU c**rt* 
unb focfk, snb «■# foflK^, borHeUbara, al« bie iin9rafti»(ten l'u0 
fpiele, Wie fir bie Slomantifa im iHegenfo^ ^ur fcgenan« MnTo«ia»ti«>en 
tBeli gaben. ^ war tyine rorbebalten, bie iHfrb<'i^ (Hrbomfunn 
irtebrr auf^unebmen. bau jUer. aiiit tn gr4eNir.i:iMr (uitaitr ni4i 



^■■: :^^^^^^^^^^^^^ 
















ikfJ^jAi jukll t/^^^ :^^/ '^ "^^^ ' )haA<^ ^i^t nX'Jm y^yiM Siuu ouui 41M^ 



/, 



ti hM ^iu hmm:^. it^H u 






^ / ' fA/ii4<i<^ i^didt^^ ^ ui^/jffnt^ Sr mi^An mtM i/ik/i//nfi4^^^ 






t:^äM^ji^ 






■yppt^p^^l^ 



- /^^ /^^-^»^ */y^/ f^^/ -i^i^ H4^.A4^ 



'lUH^ 




^/ ^^^^ ^^^#^^i^ 



A^M'^^*'*^ 




















..v.^^. 









> .v:.^vJ»" 



."i 



lU^ ! Ihhli/vH t C/ui/^i^JUp'. 






./^ 






yj 



"VVj^^t X«^, 



^VW»»^ rt^'i'^i;^ ^4-t4l^i^ 



1-t-^.^tr 






/ 



# 'i -. , / 



/ 



//^ 



ii^- 



^^^^/e/t^ 




LiW. 



^»^V^^^^»^M»1 



^ 




\ 



y 



Tatsachen und Aussagen 
zur medizlnisohen Beurteilung von Eduard Gans' 
Konstituti on, Temperament und fr uehem Tode 



Dr.H.Cr.Keissner 
43-18 168 ot 
Flushing 58, N.Y. 
13. Mai 1959 



^) 



k 



loh arbeite an einer Biographie von .nJdaard Oans , i rof essor der 
Heohte an der Universitaet Berlin. Das mensohliohe Interesse an 
ihn beruht auf 

1) seinem j^eistigen Gef olgsohaftsverhaeltnis zu Hegel, dessen 
Philosophie er auf dem O-ebiete ^ev Heohtsv/isBensahaft ,im 
Kampf g'^gen die "hlstorisohe" Keohtssohule durchgesetzt hat; 
seiner Jugendfreundschaft mit dem Dichter lieinrich Heine, 
die mir in ihren urspruenglichen positiven und spaeteren 
negativen Spannungen als eine "alter ego" Beziehung erscheint. 

Eduard Oans lebte in Berlin von seiner Geburt 1797 bis zu seinem lode 

1839 im Alter von 42 Jahren« 

Er war das aelteste von 4 Kindern aus einer Jhe von nicht Blutsver- 

vmndten. Die Eltern waren im Zeitjunkt des Eheschlusses 30,bzvi<, 19 

Jahre alt. 

Weder Eduard Gans noch sein juengerer Bruder (der als "Taugenichts" 
galt) heirateten. Deren beide Schv/estern heirateten Jedoch und hatten 
ihrerseits Kinder; die boehne der einen von Beiden vollbrachten nicht 
unbedeutende v;issenschaftliche J.eistungen. 

In Eduard Gans' innerer Entv;iok.lung erscheinen mir zwei Krisen-perio- 
d.en von Bedeutung, die erste 1819 - 18^i5 (als er Zk.^l:i Jahre alt war), 
die zweite 1828 - 1831 (als er 31-34 Jahre alt war). 
In der frueheren kritischen Periode kaempfte Gans um die Erfuellung 
der gesetzlichen Em^ji^ipatioisversprechen zugunsten der Juden, und fuer 
sich persoenlich un die Zulass'ong zur akademischen J.aufbalin.^ls sich 
r.e^er das ^ine noch das Andere als erreichbar herausstellte, versuchte 
er zunaeohst im westlichen Europa eine .Anstellung zu f Jnden.-xis auch 
dies sich nicht verwirklichte, Hess er sich in Paris tauf en.^^ehrte 
nach Berlin zuruBOk ur.d erhielt die Professur. 

In der zweiten kritischen Periode wollte Gans seine akadernisohen 
Schueler zu einer ütaatsauffass mc erziehen, die westliohen konstitu- 
tionellen Vorstellungen entsprach. Kar legte ihm &en xtbbruch dieser 
" Staat sgef aehrlichen" Vorlesimgen nahe, was er auch tat. JTaoh ^lusbruoh 
der Julirevolution 1830 eilte er nach Bruessel und Paris, um x^ugenzeu^^e 
des Jmschv;ungs zu sein, ^uoli von dieser .?eise kehrte er resigniert "^ 
nach Berlin zurueok. V.enig epaeter (1831) verstarb sein Kentor Hegel. 
Im selben Jahro wurde Gans' politisches "zu A.re,.ze r.riechen" mit dem 
Dekanat der jui^istischen Fakultaet belohnt. 
Die letzten 8 Jahre seines Lebens fuellte Gans mit umfangreichen, jedoci 
nicht mehr eigentlich produktiven .issensohaf tlichen und^ literarischen 
Erntearbeiten. 

liir erscheint Gans' fruehe Einstellung zu Haennern (d.h. in der ^eit 
bis lo31) uls ur.bev.uisst und geistig homosexuell, etwa im Jinne von 
V.yneken's Delinition der "Rolle der Erotik in der maennlichen iesell- 
Schaft , bei Gans unterbewusst stark beeinflusst auch durch die klas- 
sische Erziehung, die er genossen hatte. 

In der frueheren kritischen Pedode (1819-18^:5) manifestiert sich eir 
aussergewoehnlicher Geltungs- und Fuehrertrieb unter rleiohaltrigen. 
Gans war der eigenwillige Praesldent eines Vereins, der fuer die Eman- 
zipation der Juden kaempfen sollte (und in o.en Gans auch Heinrich 
Heine hineinzog) .Gans' Handschrift in dieser Zeit erscheint mir auf 
seine Rechte pochend" und seine .«ortwahl ein -i*.uadruck fast uebers^ itz 
ter oelbsteinschaetzung. (In seinen /vonzepten findet sich imner v.ieder 
ein spontanes "loh", beim Ueberlesen verbessert in ein reflektiertes 
"er", d.h. ''ä^er Praesident" ). 



/ 



2 



IP^^ 



?n IZ ll^\^^^ kritischen Periode (1828i.l831) versetzte er sich mehr ., 
in die Rolle des ueberlegenen Leiters einer öohar von Juengern. Felix \ 
kendelssohns öohv-ester Fanny beschreibt Ihn 18H8 als "ßenefal ^d be- - 
liebten Protektor der j aengeren Leute". Sie erv-aehnt aaoh.dass er. der 
i-rolessor, sioh gesellig mit Letzteren zu "balgen" und "praegeln* 

In beiden Perioden bezeugen zunaeohst Heinrich Heine und spaeter Fanny 
Kenaelssohn.dass G-arts auf Geaellsohaften gefraessig war, 

»n^Lf^vH i'^^^^*^^^.''^,^®^ '^'^'^ ^" ®^"«^ Sentenz zusammen: "halb i,ena& 
und halb Kind oder »Ulder", - was loh als 'nur halb ausgereift" inter- 
pretieren moeohle. ° 

Gans v-ird zu allen Lebenszeiten als des v,lr;cliohen Zwiegespraeohs un- 
faehlg geschildert, imraer musste er seine eigenen Auffassungen apodlk- 
tlsoh und mit oratorisohem Aplomb, allerdings geistvoll zu Oehoer brin- 
gen« 

Seine v;lssensohaftliohen rolemiken v.urden bis 1831 gereizt und ausfael- 
llß vorgetragen. als cb er sioh unterbei^usst in seiner Bedeutung ver- 
kannt iina 5!urueokßesetzt fuehlte. Erst seit dem ^nde dieser xeriode - 
a^?es-iJe ^T^ ^^^ Wuerden bestallt ., aenderte Gans seinen fraeheren 

AUS 'Jans' let?:tem Jahrzehnt , den 183Cer Jahren. liegen zv.ei .Besohreibun- 
ffn ll'^^^ll ^^? i^einrioh Laube' s vor. die mit dem iiindraok der erhal- 



ten gebliebenen Zeiohnun,^en von aans' 



iiJrsoneinang 



uebereinsti;imen; 



"dieser mittelgrosse. fleischige. roth \mö. gesund aussehende 
^ann.mlt nervortretsnden blnuen ^u^en und krausem, hinter die 
^tirn zuruecktretendea sohvvarzen Haar..." 

"Er i^ar von feister ..eibesf uelle.v^elohe Blutandrang naoh dem 
Kopfe veranlasste. r>aa Antlitz v.ar stark geroethet .die ^ugen 
traten hervor. üpoplektisohj sagte der Kundige .weloher ihn 
feurig perorieren und gleioh darauf klein beigeben hoerte. 
sobald e.T.ne praxitisohe Einv^endung auf g.faohrliohe >^olgen 
seiner Rede hinv/iea. Leider toedtete ihn auoh v.irklioh ein 
oolilagfluss..." 

Orans yerbraohte den oommer 1536 mit einem Badeaufenthait in Boehmen 
(nir ist im Augenbliok nicht gesif^ertig.ob in Karlsbad.. aar ienbad oder 
rranzensbad) . 

1637 aatte aans.v^as j.aube als einen ersten 'leichten ochlaganfall" 
beaonreibt.Kach seiner »»iederaerstellong sah sioh ^ans '^zu grosser 
Aufmerksamkeit auf den starken. voliblueti^jen i.eib ' uiid zur konse- 
quenten Innehaltung vegeta.*isr5 her iilrnaehrungsv.eicje veranlusst. 

^ J-u^^^^^^^^T®^-"^^® ""^^^ ^®^" Mittagsmahle im b-freur.deten Hause 
Dlrichlet-Mendelnsonn ein zv^eiter Sohlaganfall.dem er vjer Ta^e 
ßpaeter erlag. ° 




















>? 


















4^ 












» ■ • • . 




. **♦«-«' 









'J¥^i^, 









*/ (^ 



•?-^*^ 



'IOa/^^ 



(^^U^(£f^ 2LuS^ 






/<f/.r 



'^ 






Vi. 

6^ 



XI ( 



bSSs •••Gans...erklaerte die bewunderungswuerdige Produkt! onskraft der franzoesischen Cirili« 
^ sation ron Ludwig XIV. bis zu Napoleon •., Gans behaupte te,dass es nur ein Frankreich 
gebe, und aus de» politischen und philosophischen Charakter unserer beschichte bildete er 
sich den Stoff seiner Vortraege. - 

Diese Vortraege hatten einen fuer deutsche Universitaeten unerhoerten Erfolg.Gans hatte 
mehr als 1500 Zuhoerer,es war ein Publicum, und der Professor wurde selbst darin zum po- 
litischen Redner, etwas,was neu und fremd in Berlin war. Die oeffentliche Gratis-Vorlesung 
wurde ihm spaeter untersagt, er sollte sich, dem Brauch der deutschen Universitaeten gemaes^ 
auf einen festbegrjtenzten und bezahlten Cursus beschraenken,doch auch dieser Curajis hatte ' 
einen bedeutenden Erflog.Die Wirkung des Professors verlor an aeusserem Umfang, aber sie 
gewann an innerer Lebendigkeit. 1500 Zuhoerer bilden ein Publicum, 100 eine Schule und 
eine Secte *). 



*) Gans las im Wintersemester 1830 ueber neueste Geschichte, publico, und zwar 
fuer zwei Abtheilungen,weil das groesste Auditorium die Zahl der Zuhoerer 
nicht fasste.Auf diese Weise las er vor etwa 1500 Zuhoerern ,die allen Staenden angehoer- 
ten. Spaeter las er "Philosophie der Geschichte»» vor etwa 500 Zuhoerern. E.M. 

(Dr.E.keyen) 









I 



välA-V^t^/ ^ 



^r 



l^i^ß^ -fi^^ -li i y^ M^^«^y4/ 



'/>W^ » 






^ 






nii(t, na* v?tr«*(»urd lu frmmrn •»» 

flrfilfn , iijit xtt\ nrik •!>. 

K , •'" "*'"'" ^'^.n^ rt „n< n„t» 

haar T/l '''l" "''' '^ *'" *'*"'' ""^ ^-^ 

a fKt. rh.rrbi ,r „et .„:, ^,„ ,,,„,„,,,„ , 

a. Irr., ... ,>t„.M.^^ ...-, ,,... ,,^,„„„.* 

7, *"''V'' -'"""*''" ^^-"-." nnr ..,*,,* 

freier .<» al, tn a,fn(,tl.<t»rrr|,,nf „„r r ,| C, ,, 

eitaf.,,.^ t., «,rmrn,.,n,n I,„j, f b ,„ ^„ ^,,„ 
fr -Irr rr M.rU.r.r ,n M «rb,.,f,pt„ e,, t4,«(f.d.u 
»frn rr Ut ««r j,brnb„i,„ ,„ >rr c^nf^r.-,,,,, „, f ,, 
.»rcM 'W.iff,« b.urfbMJif, unb tur r.,,a«(.* b*.j> 
rr fuu m,rf»,.,rMr ««rrrb.f«,fr„ f„ ^„^ .,,„,„„^ 
ü«b ^Jlh rr...(« »,,, |j,> ^^f„, ^„^ ^^,^ j, ,^ ^^^ 

CjtroÄ Nr<rr e<t„u „n, acrfaurb,«, >^r»#|,„„.„ rrr. 
..i1.,<t. . rrnn fr b..,rf ,„ di# ,„„ tf\u . n, .,tj, „,. 
>anbrt,r («„»ji, <„►„ Hr <I^.ol..u rfd..«,ri„„ „j<> 
»fr«.if.nir ub»rf»«i,nf« b«« »„ ,„ j,^,,,,^, ,,j^^ 
JU fr.,,, rr abr, b„„ fi, U% b.« j.« r,br,*4,.«,^ „. 
nbr, b,<ln, ,|.n„„^ ,^ Wr^,n,br.< la, ,« « 4^^ 
♦-♦r iu Srbrrn rrn K«l.««rr W,,ju ..^„ ,„,,„ „^ 
frryn^ unt .br «,*, • , ni.r ,,-, „,^,, .^ „,., 

') litt tl«Mt,.fni» r>«n ««nd ,u l , ,1, ,,,4 , 
I»«r0, er fr/,,. (S,,j,t,„ ,^. „, ^^.._^_ ^ ^, 
tr- «.♦. uui t.«,« ,.,,,,. .^, ,.„ ^^ \^^^^^- 



^i/M^Uc 



•^« üha b., t>.lof.pbu b,r (M4,,*,, f,,,A„ ^ 
( t 1 « ■< » r H » » u ,. , M Ä ( ) 



^ A^F'i ''.""'" ^'"""' "" O-^ — f.'.r b*rff,f,,bg-- fc„ 

*^-^^ .« r,r..p .,.,.,, rr,.,.N,„r„..V,.>,,«,J, ^'i;,^ 

mj :.1:t' '''"' ""'*' "* ■-* "1- e.T. 

•*""-' <^ ■"^' -' • f -• «•..., er^ b.r r .7 







Bn'tung für bi'c clrgöntc Söelf. 



II tt >i 



••r • « «äka. 



»»'»Hf, r 



.r > 



)***• I r. 



^\t fj.finrrr in.it unfn f|..^,rm riMrr Ijn^rn lln. 
lfrK.lM.nj r, „,r „„ f,„ Är„„h,,,, ^j,„„ j.,, 
-«rr..(brr., ,,) ,„. fiM„rr \N«jri ,r., m.,„ ^,,,„ ,„ ^^ 
Hm.V.,r.t *4r,„„« ä„br, J..f f,,« U.,^«„ f,,,,, ,x,„ 
«fU »!rb, r.., ,,(,,.,„ «V..n„„„,„ ,„^ fi„f„,f,„ j„ *f„ 
e.raf ^rr «*r.„„„,j,f,,„, -^ j ,, j^^, ^^^^^ ^^^ 

m.mrnlr b„ .^< ,«,„ ^,^,,„^ e^i.,tl,n rp.. rr,.,„ 
1« n.r bjnr »rriJ-M, >,.„„ r„„ t.r f.„.„|.,t,„ , .^y,. 
r,n« rr,.,b.rn r.,, rc. „,.l„« e„,,„ „„^ ,,„ „,^ ^^^^ 
r.ufu.««rn <rr.,1.r« mt re». ,^,..a .„,p r,„ ,Vj,,,„, 
.,r,» l,Mb .,.,..,. j. /j4f.' <,^„ iMj„, ,j,,, ^ ^^^ j^^^ 

n«f" /.jr b.bM, ji,.dh^ vf.fH^r arb-b, e„ ^.,^,„ 

^•r Hr.fr, j,m.«f, ..„b4,„<^,„ „, ^,^,„ ,^^^ ^^^ ^^^ 
r.ii.«*r ^«...b-.r c»..rrM# jr*,br„„ ^br bJh. „,., ri,( 
pfjH-r.. Pb,rrbl >r ,.n« <|.,x(jj„. b.,b, Jb, (,j^, 

lir# b.r 4M|,,^br<l bn burj-rl.*»« H,,,^, „„f p„ ^«,„, 
km »rr *<rfn^(,„..j 4,arbrn «itu«. »4« ^b, ,,„ | ;^, 

rrla«„, b.,b, tfV.r , ,,„ ,„ ^,^,„ ^.^^^ ^^^^ ^^^^^ 

«rhr., b.i-, ,r.f labrn r..r* .„„„, ^„,, ,^„ ,^, , 
^•r «rlK «<frf,ni.h.n« *fh,»*r... ,,. brr ;br Irb,,' ,„ 
»^r .^br ..,<t>« Ubr, fa„«,„ u„^ brir-^f,",,,, «u w'.i« 
nHr.n ,rob..,4 U, |..4lr.4, «n,r«*,bar „„b ,„„ »„, 
f" <*m.,br,. ,t,r bc«b«lb n.<t, .«»„„b, „„,,„ ^„ 
►fr4,.,.a,„ *.,rMUarp tl(,0, U, f,| ,„ ^,.^^,,^^ 
►-r. t^r.,#,n« »,„ >-.- b^.r, < >„a |j, ,„ ,.„,,,„ . 
«»*«ffrn ..nl Mnfrrrr «rrMUHni „,«,„ »a4 ,ir,rbr.# • 



^rn 21. Januar l*"44). 



t*iri«.).r r>*»«.* 9 • t. 



►. <«. .ii(# «.i4«(.,th<ifrif »brr aui T»«M.f n»* rn 
brwi'ftrn «if,,|ji,„ bfwjhrr kjrir. Wir budfrn. b«ft 
trrntrr, mn („„f, ^,^, 4bl.<rn ai4 nanr^aUn Urmfr. 
•■<• frfnrr t^rrwalf»,.« ,rfl4r »ir em^r »rr «ur.ri. 
Mlii..,(tf rrrj<t.frrr n,i( (<i.„n Wjnwrn Mr,reri4 «, 
»'l<tr n.ir ,ic^ tnu («(«fi br«n#ft,« <fr*abrun<| »jrrn, 
«Jff UM» ffi.i<f„^ <„. \rnj inji, mh« un'rrr e«»4(tr 
MM^ rj brjjnnr,. ivir «., (rit<»r« MtJiUm «u «r^nirn 
r»r l.br,.,l, «*r,„ f,, ^„^ p„ ,„^^„,^ f»rn.(ifn« 
•r.:r fjiM „„, ,„ ^„„, y,, ^^^, ^^^^ ^^^^^1 

^«r t' b.r rtiif^rbr b.r ni«(| jnb„r» ,« al« c^utr 
J|'e.',cr.r..rn Tn ^rnbru »en e,r„ .rM-Mr b.r 
«.."•r.rah.j,,,. «„b ,„>,„ „ f,,,, £«,^j,.„^,^ ^^^ 
Tr.,„ f„ ,*,„*b,., „„ ^^, ,., ^^^,„^^^ ^^.^^^^ 

'"' ^" *.'f"l*Urr# n,r»«|« ,u4rla«f» >«,ri.^ iUab. 

rrn^ ^br .n h^.UtbMn, r..br„ iC»,j|,„ ,„> ,„ ^u,„ 

if.cbrruna r.„.,,.,r, „.ba,r., ,^r 6r .m« frlb* ,„brm 
•t.r »V.ro,. „ b„ nnj.j, ,^« «rwjitfrnr Jlrj». br« 
^'|^rrJl.,w,„ ,.„f f,„ ^„^,^ ^^^ fj.<fri„t*n mttnt 
m«t# b,r f,„.,r„„ br# »Hf„>u.l,*rn Ära„frr,A# 

rfM, i»,l<tM Krb „ur L»in )»clt h.ib,„ »„j „^, 
rm uMb b„..,b, ,4,,^ ft^ ^„^,„^, ^.^ ^^ ^^;^ ^^ 

tr.r4.. •„ «„ V>...*r br* ^r.,br„# h4 mbrr.i«, un* Nr. 
<.. ..n.r,, .4..M b,b, Jh brr ^rU «r.rb,. bur<t b,r 

.N n.« brm Cbr.*r,„bu. b., ,rc|u c»»^ rur bu 
tf ."hn, tn 1H^,„ ,,„ (W m M- rr..K., »rr h- 






^,,*t^^^' 



hh^^^Um, f^^^ . ^!A»t^^^^*^ *»4^, ^ 



r^,t.^.s^^ 



I 



I 






<iT 



,ui a^//»^ / 



./^ \l\<n ^V 






in? 



^UU^ ^^ß^^{£u^J\ 






c 



X{^.i^k^L Av^i fUvv,^^^^ dii^ ^unil'ut^i^^^ m 



I'e/t ittif c . wt /vt^'*''^» >T> / u''^ i Äfi I 



■HIL// /jf/j/^ ^ 



MM Ä' t'^ 



^^^i-a /^^"^diAn -MViW^Hv 



4W 4ii.^ diiv^ I^Ui^r^^^v ^Pi^v 



0^ I H l V 



la^l^ 



J, tjl\l^^^f 



mi 



:>/ 



VhKi^ 







l\r4 



AiJ\a^^l^lirU'^ ^^ -^-^ 




•^l-l t t-l 



vAjC^i /i * ^f^*^ j^r A.A.S'i 



■i i 



• / / 



% 



V 



/i/^ i ^/^ W ^'^ ,ü^ «^^d 



J 



wm4^.v ^yy^y^^^^'^'^^^y^i^^^^ l'lMü ^-^ :>A/>^/ 



X 



/ ( 



r^ 



(j 



/r 



T 



Q) lM4^'i W^^'C-V' ^' 



'^V -i^l fvw 



..^<^W^(^ n^vui^Pi^jUlr^X^i^ )^^'^^t^^^ -*^'^'-f^ ^^i- ^i^^ '^^'^ //U^ s Vf^nti/ztc 



ox 



' 4Jfii ^iti,c •/" ^(^'^ /'> /^^tr'!»/.- *'->^nu mKv3 /$ö7 



&M 



•• 






lin'itrn mit trr h'ir,)rtli4r" Srub'" rrniamiil Ärafi 
ttt tmt.»*rn Dualiiai «I« Äfmi; •<* 5'^'» ►rfufm. 

nirfini Tu *rün,rfi((tf *f»»lumii bM fin t^iiiinrr 
in ^fr yi«rii >iii<4fri(tirf um ba* 'i^t ♦r^ib^r p^fr j^i» 
in tit ^Vfii'tfni üUft »Njiictifn pfHamoiflii BiuÄrn, 
fiit pfbnhati« 2*.iiinrr a"» ttm in.tn IrWn fjiiii „lln 
irt t!f«rm ^-J.id-fii iviiU Ju lifUfii" flii^ r^riihartn 
fid' »ni ^ft ti-iiitiM:" tfti ?HfrrliiMrii iibfrall, m ^fr t^r 
Ulf trr tiinariir, ttt Äunt!, in allfii^Kl'i ^l» ^pii 
rrii rtr v*n>bfii ir(,«tf ^•^♦ 3"' ^'^* ÄNmi^bfit l*. 
t*fli.ivtlfi ffii .tri'.i rrr ^»<'rpl;Mipii ttn .^nt^. tn 
^♦iirrra ^ ' •"'•- t^- '*■'■* ^^rf,u b.ii "-HWiin »rir 
ibn nur III tfiiirt T.i t . .f intuii ^♦f.-l.un hftractirn, 
♦ r 1»! ff .MH *.»:;rf cm arm' i'.itcr ^Itirj ri \\\\t 
»Sifjr ^tt .:,•'. (fii . /'.Ml' ■'..■••^(llll'Af!l trt y.aitrr. 
ijrh fif Xa# iH bft «*;.« Jilft «lu.tf ?Jhn irriiii 
irir (finr llT<4(trn uvb l.>n C*iifr hfluAif" )c »mtfii 
inr rmm hfi i rtin v.'h>i';»ifr 'rüi *l>t*UJit^ ttt Ai'ij 
rrliiii^, r<" IN fin i»i( iiuii.k fi if J la* ^rut iKiiifl, 
tihfr ^r^l ».'h.Uüfift w.t tif iH.iiui fuf* »lrif^f# t» "'• 
ihfiirn i»t , Ifiiifi fiutiaJin iii hfirvid^fii rft ircn. 
rt i.i«<t' /^^lf^f , mtfU» rr m rniii^tlane ttt iVjiti 
f'» <*frtf»i iMtifm.i» aiiiifiMif ^full'|>^flf ttn hfteni 
► "•1 Ohatififi iit ftniin, ibna'ii Äiif4f# tff nii %{ 
jMffifrifj ir u X(r OiM^u» viü ilMfi' , mtfm rr 
II >^ratifin<t ttt '<<f»i4nt juph ar iVfttt bfirminir .imt 
^r^ (5(mrarirr ttt ^^CfirlüHPii^fnfa" , t" "" iJ«»"» P«" 
ii«,t«'r *rif4 ivar f"i Mi .J |»t'<tfii ttM dllm mit 
Mriirii ?H,jiitifni On iSc . ..i ..»'nu >* Munurnu 
a la'Hifiiifr «'tri i. ir.ir '♦ anl in t tnii .'♦iirplti. 
!irii#fnfjf itv t i'itii' 4 irar niu .lUjftnfihf Jff 
«.ii:^ fiftf iii tft /^ri«t»ii#rfnraa rm it\>>'^< I" ?•»' 
•laur.iiirtt i« f(n H*f«t ,tl#fff i.unfi »i.r Arn fint. tcn. 
tnii rill i«*f»ti<ti#M' r'.ii V? '^ra* ii'it f" Äall Nr 
.-•(fH.iiifaiir»', irMiii lu ».illi i r.-tf llnirrtairm a «ai.t im 
«Vai t « litff» I-'*'» »Kill» u .rt I i<ti "i" '"t tt\Un 
f^tir<it fiii ».♦rfiaiiiH »iir fir l^f'titif <ir iiifcnt« . ♦ci> 
Niii fi'i fi rrrai'df» ^♦rfijtM»i 'mi. t»lU .^iiti.intf tut 

ir(i iniiia ii'ii riiianrfr tfifiiur t balifti »li; arafi'. 

♦f.tia .ni'.r.1r fir uiii.r 'iVf'! ••» "n .n.»i.# iX»? tf< 
(».' '»V,n4<»i illf an» f-nmal f'.iuiii llr^ »iit hfirr;'« 
llnifTf VJiM i»i tiidt lllr^r r iii't "J l' »ar i.iit/i». j -d- 
»I» <*'t. iH tiir^fiinafiir >i»t rinti«* lMt^ «U» i*firr 
jui jr ' f »rMtfrii im» r nn iirl" ^"l WfarnMO* vi i«i fui 
»fiiMr.'Mi in» jllr -««iiWfM »it an' Miiifut '»(-.►rii ,, t 

it.. im Uli ir.Mr S •-> tin If' ■ 04"ri.j» >■'. > 



36 unirrhai^ i^n ftirr un( (a^ir „ff ur C*inr< 
hrunru^ifi Mi^ birrbrt. ti^ai f»M in ^lr(rr tfM<tf ttx 
Ifinbril unb trr tl<r«ik^un|) <iu4 brn 3"^**''^»*'* 
»ntrn < " 

„■•Kb '" fTiWfbfrtf fT, , d» brrübrrn ^a br« irun« 
brn i^lrrf. Wriin tir <5rri|)iiilfr |i^ ^c maitni i»rnn 
fu in (cl^rn )PYaffrn fi<t rrbrhrn, bann iirbinMi tir aiiit 
fpipfTalf t^rcpciiipiirn rin, unt irnfni iiftfnb»i<i ftf'fr 
tir iVrntitf", nun' fir Urihrn, it.i» tir irar<n, fir Hu. 
hm ttrin. X'u <*rrlgnitfr rrtljn,)rrn fi(t. \t> {u (««rti, 
ubfr bir ))aiiif Cbfrlld^r (lurcr«i# fu brhnrn M^, rr 
hfbrn fiit »ra(t(rti «iit rirr mallc'f -H^fifr abft »rr 
^VriMd« fann iii^i iihrr (rin grwcti.liit'* 'JVaÄ bmaiif 
unb l'iribt, ital rr and; ibun mt^t , m ^rn Mini ptrr 
<r<t« >^u|» Ifinrr Wri>»if , unt in tn\ ' >i* ettt UJt* 
Jsbrm Uiiir# i^ntir« r in,)ri^lcl^rn. Xabri tu<r* !Wil». 
rrrbairnifl (mid'fn ttn i^a^rn unt trn iHriii<trn, ta# 
»ir la^litt ifbrn , unb bd« taali^ rnirnnMiitM >••'(• 
rifir Älnnbril ttr >IVrnf<trn iK fnr iiiitrrr if\t unter- 
nifiMi<t Jrbf» <Kal ububauK , »rnn ml ll»irn<(tfM 
bn rinrm kJifianiil aiiMrrirn, ifl tn fliilbul tti [ftU' 
trlnrn flnii. UHrnii r« nrl ^i'*'*'»'»" '»"' ^" ^<f»i» 
ijibf, bai brr Vfiniflnr »rnM I" <a^rn , rr blnbi cinni 
flujriiblKf , wir«! rin rbrr »wn ^tuvtr bin unb irilC 
lrlf^ff bmiff tir ^'oiuirtr Tir <fpl iif ui* ta# Ibrj. 
in aUid'ni \\^ i" tirUr t^rti'buni) au' rihr mrrfvur 
tiar i\<tt\U. t^Mcaitifn «£ir ttt aniifr ItiAtttt lu 
inali bir rM^rllld:laMrll unt tjl lliiAlutf br* Vrlbrn, Hr 
(uUi ba« /trairt siil riiirr rui,iArn t^rrfcn . rbrn lo 
aii^ in brr «f »Imt , nur rin|i||< >frii»ii , rin »(frftrr 
iltann rin Crrui, rin i^rrifli« . rin y3(iU4 <iiUrn ba« 
/brairr an ibn fr"" ♦•♦ «U'« 3" ^" /ra><rbir. pbrr 
rirtmrbr bnn inrbrrnrn X rdina , i« ba# jnirrrfr ni^i 
m«br bfi bfii (.«bdrafirrrn. («nbrrn bri brn c'iriA'"''"'. 
bri bfi /brairrr»!!»«, brn ni^l mbnibcn fnfniir'nnjrn, 
unb bann abnrlM |i6 /br«irr unt >feliiil lum v.*iiitir' 
(frn v^ruiitildiir nia^i fi^ b<r )t*rAiinmuni| brr t^t^' 
fri rcn frlMi tinb aUrin J'ir /\nbiftriini tt>l|irn brn 
V'rnaii'l'fn, lir ina^rn lid", na^ rinn» 4ri»ir»UrM flu«, 
brud tu fi^lit^ni .'♦(rrpluiien , tu rimrrn brr t^orir* 
bu'<4 Mrmanft Arbl Mibr «n bri ^t^^t bri XinAr, 
, man jrbr m bn ?«\rpbr Wfln IritrI bir **rri«ni|jr ni^l, 
man ^rii( ibnrn .iiib bir 3'" •* n*'"' " ■ «"• "nirlnc 
iifn'i-f-i n* >;4;i<f)dl rmrr Äanen nia^irn. C*« ^tbi 
nur nr4 nnrn V*''*"'. '••"•» Wrnl^rn rcn lÄrnir brr 
iM bif a ii'jr A*rti , brr ifl b.i# «elf t»bn bal bat 
t'flf fn'fii JKatfi' iH t4 tw Xnbiribiiuni ttm 3'" 
man* Hn i ^a» /»elf iM <*ll <rlbti "wr nn c*rri|ni^, 



*fnn thtn f» mt bic 9rri«niff« M b«« RUIf rtwt 
96«f(4l»^ri , 3n(linrfa4fuir#. tfl |r^ unb UuU 
«uf rinr un»ibrr|irbli4^ Mkik , ti bdl in frmni lPr> 
»rgun^rn nnr b*br unb iirfr Drrnunfi , bir ibn «ba 
ni^l |u grbeirn f^rinl. (?< li »rriiiinfli^, wir bir iPr« 
»rj|nn,jrn ^rr vfrbr , Pbrr i»ir bif igirrnc br« ^Siaairl*, 
bir brn (4r|r|rn brr X<rrfrbuiM foiijrn, ti i« »rrn»nffi|, 
»ir bir Jnfiiumnilr unb Xirnrr Utoilr«, »rrnunfii« unb 
blinb llnb Miir Jbrniififahon brr <<clfrr rnui)i bir 
Mrii<^rn bui4 bir filn^mafii^rrr /brilun^ brr Xm^r, 
fir IN brr iPfMit^b'il gunlti^ , unb «Hrrbing« br« }n. 
biribuum •ni.blKfc, brnn ür rrrni<tlrl bic iiiMlri(tbrii, 
lu luaiti Mr WrWUt^afi Mlrid.^rr, rini^rr, iii(t( plai. 

irr, irir -^r ia,)rn nprUirii ' 

H'* wir na<b brr s;Jiabl iiirurffrbrirn , (jbfti ivir 
in brn Ht«r*rrHi4'labni uiiirr brn Kinbrn bii< 4»iie 
i^fapclfpi t. Tu* <*ilb ivjr baaal« ubrrall in «frrn. 
»im wir in aani rruil*{jiib, in dUrn iranbrrn du*jr. 
IwUi Xir {*tc<ti ttt inirfrurfiiXtrii eirriir« ivar rcr. 
ubrr. bir j»(a<tirrii braann. 

,.irbrn ^ir, lagir i^ ^u Hjn« , ,, birr lA rin 
'IWann frr ^a« ^siibinbunoi, irrl^r« Jbr ii>nrm pftm, 
rin »rrinj n-iffn aiitii4)in • 

...Ui. ' rripirbrrir Han<,„dbfr rr in and- bir ir^ir 
3nbitif.ialiidi, ff iii bir «rriiir , nnb iit babr in «*r 
iu| «u* ibn Mrl na^iiibPlrn sS» »itriiM, bafi i«fa»p. 
Irpn brr »Üirii Irin n^rvrt Whirf du'arbr.lnai . unb an« 
(nnr« e*i«fial bj» cSiirfa« arbilbri baf, c»r bat fubn 
bir »lan.riiidr JKfrriuiirn njiiilrn , rr bji »ir , bilb 
»iUm balb irirrrMirbnil an fir ^luWn irinr« «aiirr. 
ibrpnr« «rlnin |lrn brr V»pbr birlr« ttu tt bai rr 
L*urppa iridii'ini, bat rr bir JiMiaii.rn umarNurii. 
Hbrr mrilrf i,h,ii iu ibn im Hnlnrf, fnnr t*'r«fn. 
Ii^fni rrfdriMi b.rr «.il» iip<t piaHii^rf ai* tin H»lu(f 
enn ^'.HiurldKf rn|i,| irir (rin {*\„<t bii ni rHtiai 
unb nnrn t*i m,, b,, nnr ibm (»rbt rrn e,i„ «^.Id'irf 
unb 1(111 .'•iiibm iirbni nniM ba nnirr brn dipfcm ||n 
«lurflii^r« »ir unirr brn C*rrbrfnn ^nbaimf n i^ ^i 
V>rirnj «i.l rmrr rb.n \ui,i tinid-ui |irri \»\.riirii. 
iirbl rr unIrr brn ?liijrn bn ilwli unb birtr« l«*iab 
duf rinrm Innm «^,|i,n uiiri nnrm jnrrrn V.niuid. 
bdi r»»a«iN..|iildr#. tu bir ir^inbnbair fiuwrr ru ,>bi'. 
iKbfrii (.mm trhrn» hi (rinr« fi»,..,j„j ,.,.b «nn.« 
^.•mdUM b.Jr.in lln» »«.«, tr t bai a..* b-rin IVann 
wrf^rr tU \abtt biiibur^ bd# (M,i4«„< ^„ ^«, , k, 
W.mwi |u babrn (^irn, nur b.m Wr«fii nni.i« '»jbr. 
bunfrrr« i»birni . „ Nl ibm in >.,•„ ^„^,,,, ,.idi 
rniÄrbrn rfi-nrn «u« rr IN »m irrn^nilirn inebr ^t 



[ f»i|(, «1< rr (W §h*mt, n bat bu 1^mmu»itn brr 
(l»rV#««i| dw«f rhibvi , «brr b«' mt^ti nr^tt^fm , m^^i 
bd« Mrrf frmr« H^ilm« »drr unb, airrfvurbifl' U\ltt, 
m^ii ti fr4rn bu« M^lrf br« 3*'^'''""^"" *'^^ ^*^ 
Mrtfi Nr 3'" '^*'" <**<'" '"'X ^rrftrn ■iliMrii^ru 
tt^n, (riM 9rd|»rair , (rinr /brpnr in ^»anirn, ^lo^ 
lim unb I'rurf^ldnb , lllir« rnbliA , w^t nur in ib«i 
bfrubtf, »i lai' ibM (Kfiurit. tUu »tri Tinir bd^rNrn, 
bir rr , »#<ir ibrr ^»(«rR ^u ubrrWbrn, braann , bdbrn 
fnnr #(a4i ubrrlrbi' ivir nrl ^u^*^"^« rubrrn ren ib« 
b«T, bir rr ni^f arpUir! Qr bai Xrui(^ldnb na4 (ruj 
nrr ^bdniafir )rr»iutfrll unb itx¥t»dtit , unb Ttuti^- 
lanb id unirr (nnrn )^inbrn rini^rr unb frdMittrr rr<| 
Nanbrn. {!t ircUfr i|>Tru|rn »rrni^irn, unb im 3 ibrr 
I**I4 irar «fnuftrn «il^tiarr al« unirr ^nrbri^ bria 
(<*rr(irn. ^e baf frlbd Mayplrpn brr Mribirnibi|)fril 
brr Xin^r (irbpr^r. fp *«rrn »ir tfrri|ni#r Narfrr, unb| 
PtrUniti dii4 arriur dl« rr." 

/^nr U^dn« jab tt fnnr 3'*^'biburn nirbr, tt aabl 
nur, »d« HU |r|i (rbrn, ^aririrn, b. b i*lrn(d'rn. »rl^rl 
fi4 |ii firin nnbrn , um aUnii ^rurn bir t<rrb<lllnilfr| 
dn(iifamr*rr birtr rrrrtui||rn fi^ , bidn^rn fi^ du rin 
Atibrr , unb ludern nnr .^trattdnNfrn^unj )u uiai^rn. 
flbrr bannn üt < C*ni)lant bat mil (nnrn !h^bi«l« ui.5| 
Ittitt bunbrri 3abrf «(rlrbi, |r|i dbrr , »ir nrl ^ar> 
Irirn rnlNrbrn. Irbrn unb Nrrbrn ni^l in (rbn Jvabrrn 'I 
flu4 lir «faririrn rrn brui bdbrn ni^i mrbr ffraul 
unb Taiirr al« bir 3"^"i^iu"- Unb »rnti «ir rcnl 
brr t^rliiif iura Wn^ br« INrbdnfrn« ubrrjrbrn. fr (rJ 
brn irir birl(i'>r v.*r<<tnnuni|. {*t jihi fnnr t^u^rr airbri 
wir brn , K*|irti dr« iuts" pbrr brn .,< ouiiai •«*• i«l , r«| 
Nibi nnr 3cu'>ialr Xrnn tra« iN rin 3cur'i«l ' JN til 
brr Wfbjnfr nnr« ^''^'d^uum« , nnr f ntpn < vJ« ifl 
nn lK*rifM b<« t<rrnjiibr*. rmr rrinr tibnrarnrn S^tnl 
3i'urrj| iN nir t* "in niii brr f(rbrr i« brr i'^.inb , r«j 
IN fnnr fnion. JH<«r »«ti'ibi m Nn 'rnrndlrn < Jr.l 
brrmann ' ii|jn (jrfi , baN lai «lirribum Jrbrraiaxn 
fcri war wrfTiiiann bi^nir bann biibnrn (rairr binr 
irrirruirn l««riaiidr txit rrruidrrn i^rbaurrn. inbria »ir 
fi^ rrrrMi'4irn bir ^iid« pbrr bir £ fpHrr. Cbni Ic iN 
r« aiit brn ^nrnalrn . iir aiad'rn li^ wir t'i^ »rnN 
bir rriid^rn »^rbiifir mj4>irM Xa« »Mb bir v^rcf.vn 
unUrrr «J.ii iir finb rniNjnbrn irir bir dllrn v.*rrrPrn| 
bur^ niibrfa' nir i<bap«rfrn. wiid'r. Wir tuu ifriTf«»' 
brn l*rbinfni brr t<»ifrr irrtainmira 

Xidr lliiiribaliura a>bi nn 4^ilb rra brr ^.i>r 
mr l«»jii# bn irinrn ««rirrad>rn bu aUjrwnnrn Ibrnil 
JM< bir errmmilr unb bir Xm^r ttt I441* bfi»^, m. 







Sf 







f 'Ihn AA Ma\ WU >4w(f^**^^ ^' 4^^ ^^'^ 










y^ü^^ fo// 



'iT'^^ -f^'f^ * 



/ 



' 1. ' r 



-cfKVT*^ 



i^ 



V»»- 



i)hAi/c )/^^ '"''' 



M . v/ 



Hi' 



4. n-i 1 ^A 



u. 



m^^ ^ 



^u 



9d 



t^ iAirAh^^^ /■■/viC' 




-i\\ 



-f I *V 



^- " l 



l/ 



1^0^^ 



A 



\^ 






D^ar 



1. 



Yo 



et J 



/9/65 



i/ill T/o haTc tho ploacatre again tliis ßUnrüör 
in Uew Yorlr? 






3ooins you 



Ag I liad writton you in advanco I mado a big s^ieop of the 
üaolrlog of accnioü vaoation and ntilizod it to ro-writo ny 
Ganr loript* I ahall now havo to typo it up in the noar 

futuro# X foel liko Iiarinc oamod ünrself "both an honorary 
Dr.of Iiav/ and an honorary Br* of Hcörow Lcttors dc/Teo,lnit 
I doubt T/hothor I will gct it. 

Inaormoh aa I did not traco ^xvj additional partioulars ab out 
xxarl Marx, I rootriotod riycjolf to a dotiilod doscription of 
Gana' rolationaliip vd.th tho »'Gocttinrer Scvon»^ (inoluding 
Dalxlnann'ö lottor to vrtrLch you had Icindly di»awn mj attention)« 
and/ahcn^propoöG to continue aa followö: 

Sepp Hillor und Bruno Sawatsldl noluion "mit Sicherheit»» an, 
daoB Karl Marx.der von v/intor 1836/7 bic zmi \7inter I840/I 
in Berlin ötudier^be, an der Denonctration fflr G-ana und'dio 
Göttinccr Sioben toilnalin (aaO.S*84X3io haiton os femor tnn- 
"nicht SU beL'v;oifGlii,daaü die toiaeemvon boi Eduard aanf3 
iJtarlcon Bindracl: (auf Plarl Mar:-) hintorlic ; und dr^o Gano 
• •• die EntT/icl:lunc dos j:.-u\':on Harre • Jialtic bcoinfluoot 
hat"(aaO,L>#42)#Dor cinsifro dolnincntariGcho ioilmltapunlrfc^don 
sie bcibrin^:cii,i£jt liar^:« Ab -an, de von dor Berliner Uni- 

vo-citftt (aaO,u.ll3).J.:a. . hörte ....-^ bei Gann in Jintcr 3o- 
me;::tor 1836/7 Kriiiinalro oht uncl in SoriLicr Gcmoctor 1858 Prcuc- 
öiochco Landrooht^In beiden Jcrioatern erliiclt er das Zou'-rJ.rr^ 
"außgoseichJiot flciocig"« 



'fhcn,! contimic roportin^ obout Eduard Bcmctoin^a M" 
prior to her narria^o . apent oonc ycarfl in G .:..» hov 
a "GoDcllG .ftorin" xo his nother» 



r \7:;o, 
. a3 



Vhart I did not oay in tho provious para^ruT^h io that Karl 
Marx alöo attondod lootureo by 3avi{^^, and'* that it c-^-^i to 
ne equally far fotohcd to aacimo irjriuoncoo on liarx xign ci-* 
thcr aavicny er Gan;3« "ICrl-^-'^alrooht" and "prcuca^L ^ ■ ht" 
juflt becauso he attendod oithor profojsor'r looturoa* 

What io your Icamcd opinion? 

To cur c^cat rclicf ,Gaby has finally piclced up af^bor the biß 
Operation (rcnoval of the callbl..-..,jr) and cnsuin^ oonnlic- 
ationa, - Her dau^itor is ali^ady cravvlinc about and ucc3 her 
flrlrt four toeth» 



I lool: forvrard to hoaring freu you^ 



Ccrdially, 



$^- 



tu-^t^ 



II 



EMIL KAUDER 

6761 22ND WAY. SOUTH 

ST. PETERSBURG, FLORIDA 



/vT. ^^tc^ 6? i. 



^'li^\hiy%4i/) 



N 






S^ 






I 



EMIL KAUDER 

6761 22ND WAY, SOUTH 

ST. PETERSBURG, FLORIDA 



^. 



<i^ 



ß tfi^ A'£*>fC-*c>e StiJta^^ ^^yr 4.^ JL^iB.*^»^- 



K 















ie.^f.*^*^-*^ 






;ji*j^*^a*yyr 



^^;--^-«^«r^^^^»* 






^:^ 



• - -J ' -» -t 



V •••• ^ 



V 



;,'AV2. 



•u 






'<J* 



•1 «rsf« ■ r 



">' V^' «Om* 



J J.. 






,1 nv, 






k • V .. 



'' ■} "] C'-p . 



^.^A tlioy *'ari..._ 



-iv 



tlie "Goctti: iOT -l'-ton" ^V' 



^■■. • ■«■• j^ " 



-t;. 



• 



xl (■. 





» 








;i- ■.- 


11 










<•' ■ 


■ * - 


■ • 


• ■ 1*^ 


**»' 




.,-b 












^ • 



7 C 






. . --t 1 












COr'^TtCi xT***^. "'r:^"*'-fr 


ir, _^. 


r 




w -> 


. XOIIL ^ 


i woixCiür ...:c*': 


■> ^», 


""Xi 


a«c# t . ' 


* 


--'^ 



jL0<i~*>— XX».^v^ • ' ' 



i ft 



-■ \J m-.>m V>' ! «<H» W 






r^r>^- 












ov.'i-t*". of JuIt 



-^1 

X 

i*01 



-"^.c ficld;'bu-o: tliiü ... .., 



jal r: 

lr.*to a fruitful ncütal Jwü.oor. .^ould ' 



mIw i^ 






jo could ci.tor 



.1. y.^: 



/ i 



Florida Prestyterian College 

St. Petersburg, Florida 

April 26, 1962 



Dr. Hans Reisnner 
43-18 I68th Street 
Flushing 58, N.Y. 

Dear Hans, 

This ia to thank you for sending me promptly the address 
Inqulred about. I wonder whether or not they will answer at 
all. But this suspenso will not last very long. 

When I threatened my friends that I will come for three 
months to New York, everybody assured me that I can not stay 
In Ms or her house. This shows how populär I must be. Of 
course I have no Intention to molest people for three months. 
Even the most charming person must overatay his welcome under 
these conditlons and I am sure that I am not the most charmlng 
person. By the way I have enough money from this grant to 
pay for my living quarters. 

I found the following data which may interest you: In 
the y.ar 1837, Karl Marx lived as a student in Stralau to be 
near Eduard Gans. Do you know anything about the connection 
between Gans and the young Karl Marx? it seems to me that Gans 
during the last years of his life, piayed some role in the 
mtelleotual life in Germany. He knew Dahlmann. (See Gustav 
A. Wetter, Der dialektische Materiallsm^, Wien. Herder.) if 
Gans had any influence on Marx, this would be very important. 
He together with Marheinicke was responsible for the first 



- 2 - 

! 

Floriaa PresDylerian College 

St. Petersburg, Florida 



coxnplete Hegel edltlon. By the way did you reoelve the let- 
ter I wrote to yoa In late June I96I from Kyoto? There, I 
mentioned some reasons I found by accldent which might play 
a role in the flrst refusal of Gans by Hardenberg, If I am 
right, so I concluÄed, then Hardenberg was in a tough Posi- 
tion and found his way out by offering a bribe. 

Since this morning I am almost sure that I will come to 
New York* Please can you do me a favor and find out whether 
Hotel Paris near Columbia University will accept me for tbree ^l/d^C^C 
months, rate per week, aooomodation? I am very much interested 
in comfort, eleanliness, quietness« My aunt has already lo- 
cated something eise, but I do not know, what I will accept • 

We will have ample time to solve all the problems under 



the sun« 



Very oordially yours, 

f/)H-l, , ^/ , Emil Kauder 



EK/lr 



>^'^' t4if 0,'fAt /f-^ ''in* <V "^' ^^- 

^y Mßftx ^^^ -^AW , ^y* ^y 



i 

t 

1 

CO 

VA 






1 



hUA (M (m«' ^^' ^'^ f^ *^"' 



'U^'U eUi' '7^ 



hJoJ^ 













v/u-' ■''■/!' 

I D; ' •:-■ I r! 1 1 IV 







|^;jj;,j^....^..j^^j^jp^j,^^;....^.j. ^ijrr-Ailty 



5i,oU4h lA H^ (r$iiL teeg*, ^pM^ 



t 



u 



IL, 



I 



i^. \iÄA~SId.. 

11 4 A 



Second fold bere < 



Scnder's name and address 



?i..,...£thlb. .?^..!Mi^..:. 

l/OHihlio^ 




I 
i 
I 



AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN ANY 

ENCLOSURE ; IF IT DOES IT WILL BE SURCHARGED 

OR SENT BY ORDINARY MAIL. 



waq jna oado oj 



-^»«y 



JTev,' York, IB. 4. i960. 



Lieber Herr Dr. Jacobson, 



loh nehme an^Sie haben inr.wisohen meine eingeschriebene Sen- 
dung ("Juedisohe Wohlfahrtspflege»' eto.) erhalten. Fuer iiJmp- 
fangsbestaetigung v.aere ioh dankbar. Die Sendung ging hier am 
7.Maerz per Sohiffspost ab. 

Heute moeohte ich Ihnen von einer Seitenlinie meiner Forschung 
erzaehlen und um Ihren Kommentar bitten. 

Im Aufbau y.^.^>. 1.1960 schrieb Gershon Swet unter dem Titel 
''Er inner un/^en an Eduard Bernstein. Zu Shazars 70. Geburtstag" . 

er aus Shazaii (frueher:Zalman Hubashoff'sT 
dass Eduard Bernsteines llutter, Johanna Ho- 
von Eduard Gans erzogen wurde. 



Darin berichtete 
Buch "Or-Ishim", 
senberg im Hause 






Shazar war unlaengst hier. Als ioh ihn nach obigem befragte, 
konnte er sich nicht auf Einzelheiten besinnen, gab mir aber 
die Adresse einer Crrossnichte von Eduard Bernstein, einer Frau 
Lili Zadik in Holen, Israel. Diese schreibt mir am 10/4/60 wie 
folgt: 

Meine Grossmutter v;ar Eduard Bernsteines Schwester, Johan- 
na Hosenberg also meine Jrgrossmutter. Sie ist 18^0 in Ilal- 
berstadt geboren und hat 1840 Jacob Bernstein, den Vater 
von Eduard, in Berlin geheiratet. Beide Eltern von Johanna 
Rosenberg starben, als sie noch ein junges r.ind war, and Jo- 
hanna wurde bei Verwandten erzogen. Ilit 16 Jahren machte 
sich tiohanna selbstaendig;3ie wui^de Gesellschafterin bei 
einer reichen Bankiersfrau "Bamberger" (Berlin, Jnter ö.en 
Linden; diese Frau Bamberger war die Schwester von .'Eduard 
Gans' Mutter. Frau Gans bat ihre Schwester um Johanna, und i 
so wurde JohMnna Gesellschafterin bei der verwitweten Frau 
Gans. - Es scheint, dass der zweite Sohn von Frau Gans Jo- 
hanna lieb hatte. 

Eduard Gans scheint doch zu jener Zeit bei seiner llutter 
gewolint zu haben. Jedenfalls traf sich in diesem Hause ein 
Kreis interessanter junger Kenschen, darunter auch der Be- 
gruender einer juedischen Knabenschule in Berlin, Lehrer ^jsxxl 
<^Horwitz. Dieser fuehrte Johanna in den Kreis im Hause Aron -0^''^ 
Bernstein ( Schrif tstelley:Voegele ilaggid, Hendel "Öibbor, und 
, naturwissenschaftliche Arbeiten)ein.Aron war der Bruder von 
Jacob Bernstein, den sie dort im Hause kennen lernte und hei- 
ratete. 



Interessant waere fuer mich festzustellen, ob Eduard Gans' Mut 
ter In den dreiasiger Jahren den Hausstand ihres Sohnes in der 
Charlottenstrasse teiltccVo vrV,..6_..^,.. ......,,„ "-^0.^^...^..^. i,/,,u 

Ferner: wer v.ar die Banklersfrau Bamberßer, Jnter den Linden 
eine geborene Karouae? - Sie nennen Im LBI Yearbook 1956 auf 
0.0^6 unten den Namen "Bamberger" als eine rilntragun« im Ber- 
liner Juedlsohen Buergerregister. - Koennte sie die Kutter «e- 
wesen^ein von "j..Bamberger, der ^rr.ney Beflissenen". der am ? 
hoy.1820 in den "Culturvereln" eingefuehrt w^ordStaber elJjahr 

dur«J^D/-i?>,^°*''r^r? ß^"« l^'^- ?«^"« Nachfrage in SchSeien' 
durch Dr. ..ilhelm, fuehrte zu nichts). • 

V/er war der Lehrer Horwitz? - <^issen Sie etwas von RosenberÄS 
in Halberstadt? ^ 



•Jh wuerde mich freuen, von 
^aus. Freundliche Gruesse 



Ihnen zu hoeren. Vielen Dank im 
Ihr 



IM^IÖ.^. U). 



uVv qSidUl^^ h'. (KpiMyuM^ , 



* , ^ / Z<,*vV <^iÄf^, at^iMli, Mia^^^^^i^ ' 






jf^'t^id^aAju ^ ( 6r^cA J^oi^ V^/äa /'^Uj -<**^r<^«<^ 
^i^a^k ^<^..,.ILc4t. ^a^:^. - ^ ^ 













•jo» bgp 



r 



r^ 















"W 



l'gc L^/mll 
^^ / 



m 
X 
•o 
m 
o 






m 

C 

7i 

I 

3 



J 



e i 



ü 




^^uui ptlS^ /U/^^ a4p^^ V^^^^'^JJ^^'^ ^^wN^^^Htc 



Hevv Yorkj^.Aprll 19G0, 

Mrs.Lllli Zadik 
Rohov Bialik 16 
Holon (Isrr.el) 

Sehr geehrte Frau Zadik, 

Vor einigen Tagen hatte ioh hier eine sehr interessante un- 
terhalt. mg mit Herrn Zalman Shazar, in deren Verlauf er nioh 
an Sie mit der Bitte um weitere Aufklaerung verv.ies. 

Wir sprfiohen ueher ö.en beilaeufigen Bericht in .seinem Buche 

"Or Ishim'\ dass jJduard Bernsteines Ilutter (vermutlich Ihre 

arossmutter) , eine geborene Johanna Rosenberg, im Hause von 
Kduard G-ans erzogen Y;orden sei. 

Er sagte mir, er habe diese Remerkung jJrzaehlungen Ihrer 
Mutter entnommen; wegen alles Naeheren Jedoch solle ich am 
Besten bei Ihnen nachfragen. 

Mein Interesse gilt in diesem Augenblick vor Allem der rer- 
son von Eduard Gans, dem Jugendfreunde Heinrich Heine' s und 
Gefolgsmann des Philosophen Hegel, Ich arbeite an einer Bio- 
graphie von Kduard Crans, die bisher noch nicht existiert , und 
deshalb sind mir auch die scheinbar .cleinsten persoenlichen 
ümstaende von Dichtigkeit. 

Zeitlich koennte es stimmen, dass Johanna Rosenberg im Hause 
Gans gross gezogen wurde (üiduard Gans lebte 1797 - 1839). 
Aber wie kam es zu dieser Familiengemeinschaft ? 

Herr Shazar sagte mir, dass Johanna Rosenberg einer Berliner 
juedischen buergerlichen Familie entstamme. Haben .^ie die 
Lebensdaten Ihrer Grossmutter, und vielleicht auch deren in- 
tern ? 

Dann frage ich mich aber: warum wurde Johanna Rosenberg nicht 
im Hause ihrer Eltern erzogen? 

Und wenn im Hause Gans: sollte das nicht vielleicht heissen: 
im Hause von Eduarc- Gans' verwitweter Kutter? 

Denn Eduard Gans fuehrte in der Tat einen eigenen Haushalt- 
aber er lebte und starb als Junggeselle, oollte er nicht ' 
habir?" ^'^^^ Haushaelterin statt eines Zoeglings benoetigt 

Andererseits ist bekannt, dass er auch zumindest an einem 
anderen Berliner , ehemals juedischen, Jungen Liaedohen ein 
Im woertlichen Sinne "platonisches" Interesse genommen hat 
naemlloh an Felix Mendelssohn-Bartholdy» s Juengster Jchwe- 
ster .vebekka, mit der zusammen er Plato las (woran die der- 
zeitige ^esellTschaft sich die Zungen zerbrach und sie mit 
Unrecht, fuer verlobt erklaerte). öxe,nii; 




Eduard Gans ? (Eduard Gans erhielt seinen Vornamen in ..rln- 
nerung an einen verstorbenen muetterliohen Jrgrossvater 
Elias Hir.sch Fraenkel). ° 



Denkbar (aber mir unbekannt) Ist natuerlioh auch die 



Hoeg- 








^' 



h/ 



\ 



J 



'/t-uui 



^sJyA 



lA",^ rfi ^ 




rrV 



- Ak 



u 




^ 



/^d^ 



» Y-. xii i 



'^M 



^rrr i^'i,^^( 



■^ 



't^t 



i^¥^ • 




~/^jiÄ}^i^ 



l^V 



Li^*,"- 



/(h4/^^ *> if^trr l^^y^ 




V 



AA^i. Ji/uui-'^t^ 



lu 



ScM^lpi^^ 



tl 1 1 



(7i 





IL 



J/uu^U ^/^rU 



r 



^ /lurntJui*^ A^t'iii^df'i y? 




/IC 



/ 



^m Kj ^' ^^i/^V ^!4 4U4'ikAÄ /^/«/g/^^^vw^w^itj 



I* 



Dr.H.G-.Reissner 
42-18 168 Street 
Flushing 58, N.Y 

Maroh 1^^,1960 



Dear Mr.Shazar: 

I noted from the press that you are in Nev^ York at present and 
would llke to inquire whether you reoeived my letter v.hioh I 
v.rote to you on February 4 c/o Jewish ^genoy, Jerusalem, and where- 
m I had solicited your guidanoe for relevant material on 

Muard Bernsteines mother Johanna, nee Rosenberg, 

Who, as Gershon Swet tiuoted you, was eduoated in the home of 

Eduard Gans, 

V/ould it perhaps be less tedious and more oonvenient for you 
to oall me on the phone and talk the matter over ? 

You oan reaoh me during offioe hours at miitehall 4-3282 (Bank 
Leumi Le-Israel New York Agenoy) or in the evening at home FLushing 
8 — 4053» 

I shall oertainly also be delighted to oall on you in person, if 
you prefer and your time permits. I assume we might have many topios 
of soholarly conoern in common, ever sinoe you wrote the artiole 
"Erstlinge der Entjudung". 

I look forward to hearing frora you and remain,with kind regards, 

Sincerely yours. 



^. 



, "4 . xit'H^^2- 



/ 



New yorlc,4,Fel)r,1960. 



>:. 



'X 



Sehr geehrter Herr Shazar, 

ioh bin vftrnutlioh einer von der inzwischen ''l^sanmenge- 
sohrumnften Zahl urapruenßlioher Leser, die sioh nooh mit 
-«wT^ Ihres Aufsatzes "Erstlinge der Entjadung" erinnern. 
E^ha? damals - es «ar «ohl 1918 ? - auf nioh als aymnas las- 
ten der den "Juedisohen V<illen" als "Keilmaterial" zuge- 
sohiokt erhielt» bleibenden Kindraok gemacht. 

Tr,(7v.i<:!(.hen mocÄen Sie aus dem Leo Baeok Jahrbuch etc. erse- 
hen habSn^dass^iJh mich selber dieser Periode studienhalber 
zu^eSSJ? habe. Zurzeit arbeite ich in meiner l^^'fßl^Hl'f 
(Bank Leumi.Kev; York) nicht absorbierten /-eit an einer Bio- 
graphie von Eduard Grans. 

Vorige Woche fand ioh im Aufbau (Hü.Januar) ^«^'s^on a^et's 
K^ltrL "Erinnerungen an iiduard Bernstein", der u.a. auf 
Ihrem BucS"0?!l^im" basiert, und darin die Bemerkung, dass 
FS!?ohanna Rosenberg im Hause von Eduard Gans erzogen v.ur, 
de. 

Swet teilt mir mit, dass Ihr Artikel ni«l;^\'»«';^^,^^!„J^*._,t- 
Tatsaohe, nebst dem klassischen ileine-Zitat ueber .ans ent- 

haelt, 

iM«v. iPflooh vmerde panz besonders interessieren zu erfahren, 
ias Sie mir an"eite?en Einzelheiten und Quellen dazu mit- 
teilen koennten» 

loh habe mir ausgerechnet, dass Johanna Rosenberg vermutlich 
Anfang de? 1820er Jahre geboren war. ..ar ihre .amilie mit 
Aer Gans' sehen ver*.andt oder befreundet? 

Da Eduard Gans bis 1839 l^^^e.tmd zwar vermutlich von Mut 
und Bruder in Berlin getrennt (-die ^^i^«" ^^J^^^^J^^^J^^* 
nach Hamburg verheiratet-), koennte es zeitlich aufdehen. 

^n«?ererseit8: warum sollte sioh dieser den taegliohen ßinge, 
AnttererseiT^B. n j g^ solchen verantwortlichen mdiviui 

eneHi^gaie SJeJzieffi Oder war Frl.Kosenberg «i" J«^^«:! 
?es 5atätedchen7 - ^ eine dritte ^^^-fli^^JS^* ^f J^J^i^f ^ 
gar nicht denken, da mir ohnehin von Gans ^"f «J^* •J^^Jf*' 
nlatonische Liebesbeziehung, und zwar mit Rebeoka ;..endels- » 
^JhHekLmt geworden ist Tder Schwester von Felix und spa«.» 
teren Frau Dirichlet). 

Odar lebte Johanna Rosenberg vielleicht unter der aufsieht 
von Ed^rd Gans' kutter (diS Juedin geblieben war und auch 
ihren Sohn ueberlebt hat) ? 




B...0.. .^i^^ .sÄ?i'f-"y!!!i?!';H'!!^!:t^ä^" 



All diese 



Ihrer Rueolcaeusserung sehe ioh mit ßrossem Interesse und 
vielem Dank im Voraus entgegen. ^ 



Freundliche Oruei se 



Ihr ergel)ener 



/ 



/ 



---^^4 



LEhigh 5-3789 



TRafalgar 9-1300 



GERSHON SWET 

155 East 77th Street 
New York 21, N. Y. 



Member, United Nations Correspondents' Association 
Member, Overseas Press Club 
Regulär Contributor to 

Maariv, Tel Aviv 

Aufbau, New York 

Novoye Russkoye Slovo, New York 

Hadoar, New York 

2Jon Syndicafe 

Herrn H.Q. Reissney Ph.D.) 
45-18 I68th Street 
Flushing 56, N.Y. 



51. Januar I96O 



Sehr geehrter Herr Doktor Reissneri 

Zu der Anfrage in Ihrem Brief vom 25« Januar kann ich Ihnen 
mitteilen, dasa in dem Artikel von Shazar, den ich zitierte, nichts 
eteht, was Ihre Neugierde befriedigen koennte . V/as dort steht, ist 
folgendes i 

"... Und im Haus von diesem Eduard Gans wurde Johannalj Rosenberg, 
Eduard Bernstein's Mutter, erzogen. In jenen Jahren, als sie bei Eduard 
Gans lebte, war Gans - um mit Heine zu sprechen - ein^ Kapitaen, der das 
sinkende Schiff verliess, bevor die anderen gerettet waren./ Er war 
bereits als Jurist bekannt und bezahlte dafuer, dass er Professor wurde, 
den Preis, dass er sich taufen liess." 

Ich kann Sie im uebrigen nur auf Herrn Shazar in Jerusalem ver- 
weisen. Sie koennen ihm schreiben: 

Mr. Zalman Shazar, J wish Agency, P*0«B.92, Jerusalem, Israel 



In vorzueglicher Hochachtung 



r/K 4 




H.G.Reissner (.h.D.) 
43-18 168 St 
Fluöhinä 58.N.Y, 
1/^5/60. 



Pear Mr.Sv;et: 

Your contribution "Erinnerunt";en an Muard Bernstein" in the ^ufbau 
of 1/^^.2/60 v»as füll of information v.hioh is no longer generally 
Icnown. 

Of special interest for me ytae your passing remarlc: 

Die Mutter Eduard Bernsteins, Johanna Rosenberg, wurde 
im Hause von Eduard Oans erzogen, 

Obviously, you oame by this bit of information in ohazar^s book 
"Or-Ishim". Inasmuoh as this is not easily available to me, I v^ould 
be more than grateful to you if you oould tiuote me in extenso v»hat 
Bernstein may have told Shazar about Johanna Rosenberg' s early youth. 

In that Eduard Bernstein was born in 1852, his mother was probably 
born in the early 1820' s. 

In that Eduard Qans lived until 1839, it oould lilcewise be ussumed 
that Johanna Rosenberg spent part of her early youth in r.duard ^ans« 
home in Berlin (Charlotten oorner Behrenstrasse), 

What Puzzles me,though, is the faot that Muard G-ans was a baohelor, 
and ailing during the last few years of his life. 

Why should he have taken it upon himself to oare for her ? (KB: I do 
not question the faot, but I would lilce to Icnow the explanation) . 

Was she related to his family ? Or was she,in faot, his donestic ser- 
vant ? Or was she perhaps eduoated by MuHrd Oans' mother, who survived 
her son (and inciddntally diel and was boried as a Jewess) ? 

My inquisitiveness is prompted by a fellowship grant I have reoeived 
from the Claims Conference to write a biography of Eduard Crans. I work 
on it at present; but the little faot pioked up by you has so far es- 
oaped me. 

I trust that you will be good enough to enlighten me. i lease aooept 
my thanks in advance for your Cooperation. 

oincerely yours. 




i/H4'iei^ 



AUFBAU 



Erinnerungen an Eduard Bernsfein 



Friday, January 22^ 1960 



Zu Shazors 70. Geburtstag 



ZaJinan SJwzar (frühpr T?iiha ' "D^<^^^ r,. ,, 
shov) ErueUungJln^:; -^f- ' Ehren ^„°" iU^^T^'T^'t ' H " "' 



Jorusalem, war anlässlich seines 
siebzigsten Geburtstags in der 
vorigen Woche Gegenstand gros- 
ser Ehrungen. 

Shazar ist für deutsche Juden 
kein Unbekannter. Vor 1914 stu- 
dierte er an den Universitäten 
von Freiburg, Sirasshurg und 
Berlin, Während des Ersten Welt- 
krieges m Deutschland interniert 
war er dann zusammen mit dem' 
verstorbenen Leo Harmann, als 
Cheiredakienr der Jüdischen 
Rundschau tätig. Nach dem 
Kriege, als er bereits in Tel Aviv 
ebte, pflegte er oft nach Deutsch- 
end zu kommen und hielt in' 
Berlin und in anderen deutschen' 
Städten Vorträge, die grosse Mas- 
'^en anzogen. 

Historiker 



«e lo„ -^er ^nlT""?" "'^ Historiker 
nd F?,f,"ki ^S'„''S'' Sabb.,ii'„'i.,X" 



Vi..nji ' --•■-'.. III jungen Jahrrn AVi 
kritiir Cetchichle der Bibel 

i(^rS^F^f"rT^''^''''-'-""'''^w' 

IiMdel. In den letzten .T.,liren h;if er 

jTh 'kLT»'"''"»**! Bücher %".S'ff'em!: 
Julit. Kochave Boker" ("Morgenröte"» 

'uhiL"'*A'T. ^''•H^«>••.»^^'^'•e. und °Or- 
Uhim Artikrl über bekannte und ue- 

Hger bc.kün,)1cPerMinlic.hkeiten denen 
Sesnot y«r.^'" ^ "«•^'•'^^•'^en Leben be- 

In diesem Buch erzählt Ruha- 
shov einiges über den Vater des 
Revisionismus im Sozialismus 
Eduard Bernstein. 1932 feierte 
man in Deutschland in soziali- 
stischen und progressiven Krei- 
sen den achtzigsten Geburtstag 
Eduard Beinsteins. Die Berliner 



sehen Sozialisten begrüsst wurde 

<.t^L^!r^'^^"* ^"^'''' ^'^'^s Eduard Bern- 

OnSf '*»^*»n" gewesen ist.' Sein 
Onkel war der berühmte Aaron Bern- 
nf^H <.\812-1884). Autor von 'Mendel 
Gibbor" und "Voegele der Maggid" °o- 

fihi vAiw K-'u"" .; Naturwi».en»chaf t- 
K "u V^^>««*»ucher" wurden von dem 
berühmten hebriiischen .SchriltsteH^- 

felzi'^x.fd"'*'!"^". "^« Hebräische über- 
l^Hf f ^ r^'euten sich grosser Popu- 

Aaron Re^J-lff •'*^" •^"'^^" Osteuropas. 
Aaron Bernstein vor übiigens ein An- 
hange, von Leopold Zunz. dem Be- 
giunder der Wissenschylt des Juden- 
tums, und predigte dessen Idee einer 
I völligen Assimilation der Juden ;m die 

ikltk^Reln^"'':!"' "^*^•^t ^^'^»^ Tür^adi! 

I 1^- ,^*"^ ^^'' '«"'igiösen Sitten ein 

I Die Mutter Eduard Bemutins 
Johanna Rosenberg, wurde im' 
Hause von Eduard Gans erzogen, 
dem Rechtsphilosophen und jüdi- 
schen Publizisten, der sich später 
taufen Hess. In der Atmosphäre 
völliger Assimilation ist Eduard 

Bernstein 

hat 

nie 



gross geworden. Zwar 
er seine jüdische Herkunfi 
verleugnet, betrachtete aber 
^ sein Judentum als eine Episode. 
I die ihn zu nichts verptiichtete 
I und keinen Faktor in seinem per- 
sonlichen Leben darstellt<\ Al< 
man in der Aera Bebeis die so- 
zialistischen Führer aufforderte 
aus religiö.sen Gemeinschaften 
au.<:zutreten. trat Bernstein aus 
dem Judentum aus. Di-. Oscar 
Colin, damals Mit-Iied des Preu-'- 
sischen Landtages. w;..r der ein- 
zige, der Jude und Mitglied der 
Poale Zion blieb. 

Rubashov fiel die Mission zu 
Jje Unterstützung Born<;teins für 
die Aufnahme dei 
die Sozialisti.sche 
zu gewinnen. 

dass uh mit Bernst« in ..nders r.- 

deCts'cheT*' sö: 'V'\ ^*"" -^•h.jüdi.^chen 
aeutsehen So/idl,sten. Bei letzteren 



hatte ich bloss um politische Hilfe zu 
bitten, um die Unterstützung von Ge- 
nossen. Mit Bernstein aber verband 
mich ein gemeinsames Band von Jahr- 
lausenden." 

Im April 1919 wurde die Poale Zion 
m die Sozialistische Internationale 
aulgenommea. Die Berliner Gruppe 
veranstaltete aus diesem Anlass einen 
i^estabend, zu dem Eduard Bernstein 
als einer der ersten erschien. "Von da 
«m , erzählt Shazar-Rubashov, "halt 
Bernstein, wann immer er konnte. Spa- 
ter, als eine seiner Nichten, die Tochter 
Dr. Ignai Zadeks. des Präsidenten 
des Sozialistischen Aerzteverbandes 
Deutschlands, sich dem Poale Zion an- 
schloss und nach Palästina auswan- 
"^V*®'..^"^'*® ^^^ Aufbau des jüdischen 
Palastina für Eduard Bernstein eine 
Angelegenheit, die ihn nahe anfing. 

Als 1928 das Internationale So- 
zialistische Komitee für das Jü- 
dische Arbeitende Palästina ge- 
gründet wurde, unterschrieb er 
den Aufruf als einer der ersten, 
zu.sammen mit Leon Blum und 
Arthur Henderson. "Es ist wie ein 
geschlossener Ring in der stürmi- 
schen Ge.schichte der jüdischen 
intellektuellen Schicht Westeuro- 
pas" ~ schrieb Shazar. "Zuerst 
messianische Träume von Gerech- 
tigkeit, dann Entfremdung vom 
eigenen jüdischen Volk, und zum 
Schluss Erwachen des nationalen 
Gewi.ssens, Rückkehr und ein 
Mitgeris-senwerden im Strom der 
Träume von der Erlösun«^ 

Gershon Swet 



Poale Zion in 
Internationalo 



/ 



Dr. Hanns Neiman 



/ 



QUITO- ECUADOR 

CALLK 9 DE OCTUBRE 1178 

Casilla 6S9 

TCLEFONO 31680 



4.Mai i960 
i^ehr geehrter lieber Herr Dr. Reissner 

Bank fuer löre Zeilen vom ?8.4. mit ihren Hinweisen auf Preslauer Eadlauer- 
Desoendenten.lch koennte mir vorstellen.dass eine Verfeindang mit dem erwaehn- 
ten Ministerialrat i.R. noch ergiebiger .erden koennte.falls er, wie ich ver> 
mute, auch zu der betr.Pamilie gehoert. 

Dr.la^x Eing,m.W. ein Schlesier (ich glaube; oberschlesier aus Pless) ist mir 
dem Nsmen nach bekannt, er lebte I8I7 - I90t und wird als- gerngelesener Pecaie- 
tonist^and Romanschrif tsfeeller" genannt; er s.ll auc. bei Varn.agen verkehrt 
haben, r ist mir im Schrifttum gelegentlich begegnet, dich besitze ich nichts 
von Ihm, Kann ihnen also leider darin nicht «-eiterhelfen. 

in seiner Marx-Eiographie er.aehnt Franz Mehring weder Ring noch.was ueberra- 
sehender ist,euch nicht Gans.diesen weder als Mitglied jenes Junghegeliane -D« 
torclubs,demKarx in seinen Berliner universitaetsjahren zugehoerte.noch d?ss 

''IZ.llTr'VT T '"''^"^^^ ''" '^^ '^'^'^'''^ ^'^'' aussohliesst) 
Einige Notxzen betreffend Gans fuege ich, als ihnen vielleicht dienlich.bei.i* 

bin sicher.dass in allerhand Priefwech.ln und Lebenserinnerungen sich in mein« 
Biblioth.k noch a^lergand finden muesste.Doch da in den dicltf^ten Bueohdrn lei- 
der meist der Pindex fehlt, muesste man wie mit dem «..hmetterlingsnetz auf die 
^ufallsjagt gehen. 

Lassen Sie s^lhre Gans^tudien, trotz Arbeit und Familie, nicht verdriessen. 
.Aber sichern ^iar sich bei Zeiten den geeigneten Verleger, damit sie nicht r»ch 
vollbrachter Muehe Kraft-, zeit- und Kosten-Verlust zu beklagen haben.Vielleiclt 
laesst sich das BaecK-lnstitut eine so inteiessente Arbeit nicht entgehen. 
Vielleicht hat es fuer sie Interesse, dass am U.Mal Prau Falcks Enekelin Anita, 
die Tochter des hier lebenden Werner F., einen Kordamerikaner john W.Honeycutt 
(ttetereologen) hier hq^tet,mit dem sie, wie ich hoere,lm Juli nach u S Jt ue- 
bersiedeln soll. 



Mit recht f/eundLichen Gruessen 



Ihr 




• • 






s^o erschieilir auch Herr von Varnh&gen,sls ich ihiv' Rennen lernte, ake ein] 
sölcber Chevalier sans peur dt sans reproche des galabten geistreichen Ber- 
nini !!h?"'! '^^ ^^^^^«» Loui? Ferdinand begann and mit dem dicken Professor 

"~ ^" (AuBt Erinneyningsblatter aus drr Biedermeierzeit von Akexander von 
ote rnberg. Gustav Kiepenheuerr-verlag.potedam-Berlin.i9l9 ) 






.ari 




Dr.pistor in einem an uhland am 16.September 1856/gerichteten Brief worin erl 
Sl^t? t^^^"^^"«^^°^^?f* «^ einem^unter seiner Leitung demnaechst erÄlSen! 
L^ .^^! '"''^i® politique et litärarire ersucht, das ohne parteibolitisrhe 
Blnduhg der (franzoesischen) Ann^gherung .insbesondere auch dem geiptigen 

t^^J^n^r^rr'^i ^^'^^r'^^^"'^ ^"^ dienen bestimmt ist, .erwaehnt.dasp in Deutsch 
land Ihre Unterstuetzung zugesagt h^^ben I9 namentlich Genannte, da runter Gans 

^Aue:u blande Friefwechsel,Dritter TeU 1854- 185o. I G Cottasche Buch!| 

handlung Tiachfolger^Stuttgart/Berlin igUJ^'" , 

Schleiermacher an( seinen Rcnwager) Ernst Moritz Arndt.Berlin U.April 18?6 
(Beide sind ueber die politische Reaktion in Berlin beim Min?ierium ver- 

^^HIfer"tiaBen-sre äurch Ansetzunö des Gans, gegen den sich -auch aus ande^l 
ren Gruenden als wegen Feine» damals noch nicht abgewsscbenen Jucffentums^ die 
Facultaetsebr stark- erklaert. und der sich seitdem gegen den sehr suscepti^ 
blen savigny mit der groessten Arroganz betragen hat, alles Moegliche cetan 
um den Letzteren wegzubeissenC^ . ivioofexicae geuan, 

(Aus;Schleierm8claer als M^iasch.Sein Wirken.Familien^und Freundesbriefe 

1804 - 1834.Verlag Friedrieb Andreas iSerthes A-G .8 tuttgart/Gotba 1923) 

?rief von Eduaid Gans an Heine nach Paris, aus Berlin, 7ten Juni 1838 
beginnt;^;Lieber Heine. V^ir heben .seitdem Bu mich an dem grossen Geschrei in 
J&otsdam.erkamntest^nichts von Einander vernommen, und damit eine ehemals en^e 
Verbindung nicht ganz gel-est erscheint, bin ich so frei hier einige W6rte 
an Dich zu richtenoSie betreffen den Herrn Generalintendanten der Musik. 
Herrn Ritter Spontini,der Dir empfohlen zu sein wuenscht. . .V^enn er etwa 
Absichteh auf Deine literarische Hälfe haben sollte, so nuetze ±t so weit 
Du willst und kannst .Zu jedem Gegendienste bin ich gerne in Befeitschaf t. 
Las^, alter Freund, etwas weiteres Icon Dir vernehmen, und wenn die p;prachroeh~ 
xen einer Vervollkommnung entgegenzusehen haben, duerfte ich bald in paris 
hoerbar sein. Mit Freundschaft und Hochc^chtung Der Deini.ge Gans^^ 

(Anfang und Ende des Briefes sind Anspielung auf Heises Tannhaeud^r- 

^®^ 3,16iGtrophe; 

' "in Potsdam vernahm ich ein lautesUeschrei- 

"Was giebt es?" rief ich verwundert. 

•TDas iefi der Gens in Berlin, der liest" 
Dort ueber das letzte Jahrhundert." 
Spontini wer bei Heine, der darueber auch geschrieben hat. Gans war I8l8 in 
Paris, het aber heine,der verreist war, ni cht ges prochen .Jfie Briefe Heines 
an Gans sollen vernichtet sein) ""^ '- ^ — -i 

i^^^ Brief iät abgedruckt in^Heine-Reliquien-Herausgegeben von 

Maximilian Freiherrn von ]:)eine-(;erd-rn und Gustav Karpeles. 
Verleg Karl Curtius , Berlin I9II) 



B*Jci*Jöi;x^ijcte>Sas Gedieht Heines, das in meinei Ausgabe unter den "eit^edinh 
ten 1830- 1853jU.nter der nebers^nrif t- An i^duard G .^. mit . den Worten beginnt 
_ -Du hast nun Titel^Aemter,Wuerden,orden. . .- '^^SlIfiiciÄfßGans rten4 eben 
falls Heines Gedicht "ü^inem Abtfuennigen- ,d8s in meiner Ausgabe 'unmittelbar 
davor st^ht und das Gans sehr scharf angreift, es soll anleesslich d 
von Gans entstanden pein; 



pr Taufe 



.r- a 



uch in den Nordseebildern erwaehnt Heine im Gedicht-jm Hafen" neben v &sz&\ 

UCh CrBUB. • ■t-^ft'^-»- 

eine erwaehnt Gans u.A in seinen Briefen an ^n m -/^i / 

18-Juni i8P3,Hitzebuetel P^. August 18?^,f SeKggfifgJq^^S^^^äj^^ 



Samstag, 26. Oktober 1957 



EREIGNISSE und GESTALTEN 



Nummer 249 



TLycr Steins Geburts- und Wohnstätte be- 
W sucht, das Schloß in Nassau an der Lahn, 
bekommt eine Reihe von Räumen zu sehen, 
die im höfischen Stile des ausgehenden An- 
cien Regime eingerichtet sind. Dann aber be- 
tritt er einen seltsamen Turm, der in einem 
ganz eigenartigen Stil gehalten ist. Man 
könnte ihn mit einem Widersprudi in sich 
Empire-Gotik nennen. Darin ist die umfas- 
sende Bibliothek sinnreich untergebracht, der 
Arbeitsraum und eine Gedenkhalle mit den 
Büsten der drei siegreichen Monarchen von 
Leipzig — eine Art privater Befreiungshalle 
von Kehlheim. Unten befindet sich, aufwen- 
dig, für seine Zeit fortschrittlich, das Bad. Es 
muß vom weitentfernten Schlafgemach aus 
nur unbequem zu erreichen gewesen sein. 
Das Ganze ist dem aus der ersten Hälfte des 

17. Jahrhunderts stammenden Schlosse ein- 
oder angefügt, in dem wohl ältere, mittel- 
alterliche Bauteile stecken mögen. Der Bau- 
herr, der unbekümmert um kunsttheoretische 
Systematik Altes und Neues zu einem sehr 
persönlichen Ganzen vereint hat, muß ein 
ungewöhnlicher, eigenwilliger, nur schwer in 
seine Zeit, in die herrschenden historischen 
Klassifikationen sich fügender Mann gewesen 
sein. 

Ein solcher Mann ist Karl Freiherr vom 
und zum Stein denn auch gewesen. Noch viel 
schwerer nämlidi als die Behausung, die er 
sich geschaffen hat. läßt sich sein Denken, 
Wollen, Wirken in die geläufigen Einteilungen 
nach Systemen, Schulen. Richtungen oder Par- 
teien einordnen, gar etikettieren. Er paßt in 
keine; er steht merkwürdig fremd, vereinzelt 
in seiner Zeit und Umgebung. Kind des 

18. Jahrhunderts, ist er doch nicht, wie so 
viele Reformer, Rationalist, Aufklärer. Das 
verbietet schon eine schlichte, ungebrochene 
lutherische Frömmigkeit. An ihr, nicht an der 
abstrakten Vernunft, findet er Halt und Rich- 
tung. Die klassische idealistische Philosophie, 
der die tiefsten und edelsten Impulse der 
deutschon Erneuerung entstammen, bedeutet 
ihm kaum etwas. Er ist überhaupt kein syste- 
matischer, kein philosophischer Kopf. Der 
Zeitgenosse eines Kant und Fichte, eines 
Schclling und Hegel betrachtet es als seine 
Aufgabe, die Dcutsdien von „leeren Hirn- 
gespinsten der Metaphysik" abzulenken, zu 
bieder tüchtiger, gemeinnütziger Tätigkeit. 
Zur Romantik endlich lassen sich gewiß auch 
Annäherungspunkte finden. Allein zum Ro- 
mantiker ist er viel zu gesund, zu unlitera- 
risch, unkünstlerisch, feind allem Schwärmen 
und Schwelgen, eine nüchterne, eben un- 
romantische Natur; und Adam Müllers, des 
Begründers der politischen Romantik. ,.pre- 
ziös-Iächerliches Kauderwelsch" lehnt er, der 
einfach ist, was jene sehnen, herzhaft ab. 

„ Uhpral'kon .nervati t'** 

Kein Wunder, daß Steins politische Absicht 
und Stellung — von Anfang an vielfach miß- 
verstanden — nur schwer sich eindeutig be- 
stimmen läßt. Ein Anhänger der Französi- 
schen Revolution ist er, zum Unterschied von 
manchem der späteren Führer der deut- 
schen Befreiung, niemals gewesen. Das Grund- 
prinzip der revolutionären Demokratie, die 
Volkssouveränität, ist ihm immer fremd ge- 
blieben. Gegen ihre Gleichmacherei, ihren 
Sdiemati-i^mus, Atomismus, gegen ihre ehr- 
furditslose Zerstörung überkommener „orga- 
nischer" Bindung und Ordnung in Staat und 
Gesellschaft und Sitte hat er zeitlebens ge- 
kämpft. Dem Ancien Regime aber gehört er 
auch nicht an. Dem absolutistischen Fürsten- 
staat ist er feind. Gegen dessen mechanisches 
Wesen, Vielregiererei, Beamtenallmacht, Be- 



Freiherr vom Stein und der freie Bürger 

Von Otto Vossler^ Professor an der Universität Frankfurt 



art und gewachsene Vielfalt der Individuali- 
täten entgegen wie auch seiner mehr praktisch- 
empirischen als theoretisch konstruierenden 
Denkart und endlich seinem rechtlich morali- 
schen Sinn. Zugleich aber weiß sie das ver- 
erbte Erbe der Vorväter den veränderten 
Verhältnissen der Zeit behutsam mutig anzu- 
passen, es fortzubilden, indem es ohne hem- 
mende Starrheit neuerwachte Bedürfnisse, 
Kräfte und Gedanken anerkennt und auf- 
nimmt, der Zukunft geöffnet. Ist es doch in 
England — anders als auf dem Kontinent, 
dessen moderne Freiheit revolutionären, „un- 
historischen" Ursprungs ist — gelungen, die 
vielen feudalen und ständischen Freiheiten 
der Privilegierten allmählich zu der einen, 
allgemeinen Freiheit des Volkes zu ent- 
wickeln. 

Wahlpreuße 

Mit solchen Ansichten tritt der Freiherr in 
den Dienst des am meisten monarchisch ab- 
solutistischen, bürokratischen, „künstlichen" 
deutschen Staates, Preußens — aus Verehrung 
für Friedrich den Großen, der als Retter der 
alten Reichsverfassung gegen Kaiser Joseph 
II. „durch die Erhaltung von Bayern die 
Dankbarkeit dieses Landes und des ganzen 
Vaterlandes" sich erworben habe. So lautet 
seine ebenso bezeichnende wie höchst seltsame 
Erklärung. Indes trifft er in den vom übrigen 
Hohenzollernstaat sehr verschiedenen und 
auch vernachlässigten westlichen Provinzen, in 
deren Verwaltung er nun ein Vierteljahrhun- 
dert lang tüchtig und selbständig lernen und 
wirken kann, Verhältnisse altständischer Art 
an, wie sie ihm wohlvertraut und lieb sind. 
Als er in Münster, im fürstbischöflichen Schloß 
residierend, die Besitzergreifung der west- 
fälischen Bistümer durchführen soll, bemüht, 
„das Gehässige der Sache" möglichst zu mil- 
dern, schreibt er: „Ich hoffe, man wird die alte 
deutsche Verfassung, die auf Grundeigentum 
aufgebautwarunddie sich in Westfalen erhal- 
ten hat, nicht umstürzen und an ihre Stelle 
eine bloße Bürokratie, deren Unvollkommen- 
heit wir kennen, setzen." Er will in den um- 
zugestaltenden Landtagen neben dem Adel 
audi den grundbesitzenden Bürgern und 
Großbauern Sitz und Stimme verschaffen. Da 
ist schon der echte Stein der Reformen zu er- 
kennen. 

Spät erst, 1804, kommt der Provinzialpräsi- 
dent, dessen „westfälischen" Ansichten man 
in Berlin mißtraut, als Finanzminister in die 
preußische Zentrale, Und noch später erst, 
in den Kämpfen um den Außenkurs, gerät der 
Mann der Verwaltung in die Politik, zu der 
er sich nicht drängt, wird er zuerst bekannt 
als der Führer einer inneren Oppositions- 
gruppe aus Kreisen des Hofes und der höch- 
sten Behörden gegen den König. Nach Jena 
wird er entlassen als „widerspenstiger, trot- 
ziger, hartnäckiger und ungehorsamer Staats- 
diener". Erst die neuerliche Demütigung und 
der völlige Zusammenbruch des alten Systems 
in Tilsit machen für den unbequemen, kanti- 
gen, leidenschaftlichen Mann den Weg frei, 
mit nahezu diktatorischer Gewalt den Auf- 
bau eines neuen Preußens zu versudhen. 

Die Lage ist ähnlich wie beim Zusammen- 
bruch der Monarchie in Frankreidi. In bei- 
den Fällen gilt es, die im Absolutismus ent- 

1 




Freiherr vom Stein. — Nadi einem alten Stich. 

des ganzen Steinsdien Reformwerks zusam- 
men, mit seinem Bestreben, „einen sittlichen, 
i-eligiösen, vaterländischen Geist in der Nation 
zu heben, ihr wieder Mut, Selbstvertrauen, 
Bereitwilligkeit zu jedem Opfer . . . einzu- 
tlößen." Dem Bürger wird nicht erlaubt, son- 
dern beföhle;;, seine städtischen Angelegen- 
heiten selber zu verwalten; er soll,^ muß im 
übersehbaren Kreise der Gemeinde erst ler- 
nen, sich sei' st zu regieren. Denn geplant ist 
über der V* itretung der Städte die ganze 
Stufenleiter, die Vertretung der Kreise, die 
Provinzialsl; ide, die preußische Nationalver- 
sammlung l i hinauf zum deutschen Reichs- 
tag. 

Schon nyh einem Jahre, das freilich dem 
glaubens- n' d willensstarken Manne ^genügt 
hat, das aiolutistisdie System in Preußen 
prundsätzlid zu durchbrechen und neuen 
Kräften der. Weg zum Staate zu öffnen, wird 
er, nicht oh le eigenes Versdiulden, gestürzt 
Von Napolt n geächtet, geht er ins Exil. Er 
setzt maßh hassend seinen Kampf als Be- 
rater des Z ten fort, kommt aber nie wieder 



in leitende amtliche Stellung. Fortan tritt der 
Künder und Kämpfer deutscher Einheit und 
Freiheit in den Vordergrund. Sein National- 
gedanke wurzelt wieder im alten Reich, nicht 
v/ie bei den anderen Patrioten in Philosophie, 
Literatur und Wissenschaft. Bekannt ist sein 
V7ort: „Ich habe nur ein Vaterland, das heißt 
Deutschland, und da ich nach alter Verfassung 
(als Reichsritter) nur ihm und keinem Teile 
desselben angehörte, so bin ich auch nur ihm 
und keinem Teile desselben von ganzem Her- 
zen ergeben." 

Sittlicher Kampf 

Gleichfalls aus dem Erbe des Hauses ist 
seine verachtende Feindschaft gegen die klei- 
nen und mittleren, später rheinbündischen 
Fürsten herzuleiten. Nur von Preußen und 
Oesterreich erwartet er das Heil Deutschlands. 
Auch ist sein nationales Denken stark durch- 
setzt mit religiösen und ethischen Elementen. 
Es geht dem Unbeugsamen um mehr als die 
deutsche, um die europäische, die menschliche 
Befreiung. Sein Kampf gegen den verabscheu- 
ten Korsen, der „die Menschen als Mittel, 
nicht als Zwecke behandelt" (eine über- 
raschend kantische Formulierung), ist ein 
mehr als nur politischer, ein unversöhnlicher 
.sittlicher Kampf. Diese starken un- oder über- 
politischen Elemente sind einerseits eine un- 
entbehrliche Kraft, sein hinreißender mora- 
lischer Enthusiasmus wirkt mit zu dem großen 
Entschluß des Zaren, den Krieg über die Gren- 
zen Rußlands nach Westen fortzuführen; und 
dadurch erst ist der deutsche Befreiungskrieg 
überhaupt möglich geworden. Sie sind ander- 
seits aber auch eine Schwäche, machen den 
schwungvollen Stein einem kühl wägenden 
raetternich hoffnungslos unterlegen. Seine 
^»roßen Pläne zur Verfassung eines .starken, 
freien, nationalen Deutschlands, schwankend, 
unsicher, ja wirklichkeitsfern, vermag er nicht 
zu verwirklichen. 

Als Stein nach der Befreiung im Alter, fast 
als vergesse er seine eigenen Reformen, die 
restaurativen Züge hervorkehrend, sich von 
der großen Politik zurückzieht und sein letz- 
tes bedeutendes Werk tatkräftig und rührend 
eifrig vollbringt, die Begründung der großen 
Quellensammlung der Monumenta Germaniae 
Historica, zeigt er sich wieder eigenwillig 
zeitfremd. Das Unternehmen, das größte der 
deutschen Geschichtswissenschaft überhaupt, 
soll ein nationales sein — aber ausschließlich 
von seinen Standesgenossen vom Adel ge- 
tragen. Bürgerliche Stifter weist er ab und 
erweckt so bei Liberalen wie bei Konser- 



vativen entgegengesetztes Mißtrauen, Miß- 
verständnis. 

Sollte am Ende gar die ganze geläufige 
Auffassung, die in dem ausgemaditen Außen- 
seiter die Verkörperung der preußiscli-deut- 
schen Erneuerung sieht, in dem stachelig 
standesbewußten Herrensohn den Stifter un- 
serer modernen Volksfreiheit, etwa auch ein 
Mißverständnis sein? Er repräsentiert keine 
der großen Strömungen seiner Zeit, die den 
modernen Staat in Deutschland geschaffen 
haben. Er vermag sich nur ein Jahr an der 
Macht zu halten und hinterläßt ein halb zu- 
fälliges Fragment, das den Vergleich mit dem 
in Frankreich und anderswo Erreichten nicht 
verträgt. Vieles, ja das meiste dessen, was 
er wollte, hat er nicht zu verwirklichen ver- 
standen. Die gelehrte Forschung hat nach- 
gewiesen, daß manches, was unter seinem 
Namen geht, seinen Mitarbeitern zu ver- 
danken ist, daß diese ihn im Drange der Not- 
zeit weiter getrieben haben, als er eigentlich 
gehen wollte. Was von seinen Reformen, 
durch andere Hände in anderem Geiste teils 
rückgängig gemacht, teils fort-, teils umgebil- 
det geblieben ist und weiterwirkt, ist nur 
sehr schwer zu fassen. 

Die geistigen, gesellschaftlichen, politischen 
Voraussetzungen seines Wollens sind von den 
unsrigen grundverschieden; sein Freiheits- 
ideal altständischer Art ist überholt. Das alles 
mag gelten. Er ist kein großer Denker — das 
war nidit seines Amts. Er ist, alles andere 
als ein Diplomat, kein großer Staatsmann. 
Gewiß, aber: er ist ein grofjer Charakter; und 
die volkstümliche Auflassung, die in Stein 
den Vorkämpfer unserer städtischen, natio- 
nalen, menschlichen Freiheit verehrt, hat ganz 
recht. In ungelehrtem, gesundem Instinkt 
spürt si^, was an Stein und an aller Freiheit 
wesentlich ist und bleibend: nicht die zeit- 
gebundene, wech.selnd vergängliche Form, 
sondern der Charakter, Sittlichkeit, Mut, Frei- 
heitsdrang. 

tjin freier Herr 

Der Freiherr, der wie nur einer Mannes- 
stolz vor König.^throncn beweist, der in den 
starren obrigkeitlichen Kasten- und Beamten- 
staat Löcher haut, damit aufrechte Kerle wie 
er sich regen und gemeinnützig wirken kön- 
nen, der unbeugsam der Macht Napoleons 
trotzt, der ist wahrhaftig ein freier Herr, ein 
Vorbild und Erzieher zur Freiheit. Mag er 
dieser auch enge ständische Grenzen setzen 
wollen, die uns heute unerträglich sind, mag 
er auch von der Lehre demokratischer 
Volkssouveränität nichts wissen wollen, er 
weiß, er lebt uns vor, was weit wichtiger, 
grundlegend ist und ewig: daß Freiheit als 
sittliches Gut sittliche Verantwortung heischt, 
daß Freiheit Mut voraussetzt und tätigen 
Freiheilsdrang. Das sind seine überragenden, 
großen Eigenschaften: das ist seine bleibende 
Lehre, die die Freiheit als Täuschung erkennt, 
falls sie nicht täglich neu aus dem Charakter 
erwächst, aus der Persönlichkeit. 



Bewußte Elternschaft 

Gestern umstritten^ heute anerkannt — in Euf^land I Von lleddy Neumeister 



Bs ist -tis der schmalbrüstigen, dreifen- 
strigen Ei ^"uüenhäuser, wie sie — zugleich 
bescheiden fnd würdevoll — in diesem west- 
lichen St) Ipeil von London zu Tausenden 
steihen. D f ist eine „gute Adresse", das 



Untersuchung und Behandlung von Ehepaa- 
ren, die sich ein Kind wünschen, und schließ- 
lich das, was man landläufig Geburtenkon- 
trolle nennt, wa<s aber auch nicht auf eine 
Propaganda gegen das Kind hinausläuft son- 



men der Ratduchenden Zwei Drittel der Ein- 
nahmen der Organisation kommen auf die- 
sem Wege ein; der Rest kommt aus wohltä- 
tigen Spenden. Auch in England ist die Ge- 
burtenkontrolle nicht unbestritten: die Kntho- 



ligkeit, tätige Mitarbeit des Volkes, selbstlose 
Hingabe an die gemeinsame Sache, ans Vater- 




Das Arbeitazimmer Steins im Sdiloß Stein in Nassau 



land. Man hat ihn einen Liberal-Konservati- 
ven genannt, was nur besagen kann, daß er 
weder den Liberalen noch den Konservativen 
angehört. Gegen die beiden großen Lager der 
Zeit führt er seinen gedoppelten Kampf. 

Diese merkwürdige Sonderstellung ist am 
besten zu verstehen aus seiner Herkunft und 
einschichte. Er stammt, selbstbewußt, sehr 
adelsstolz, aus reiclisunmittelbarem Freiherrn- 
geschlccht. Allein den Kaiser erkennt er als 
seüien Oberherrn an. nicht die Fürsten, de- 
nen er sich gleichgestellt weiß und feind. Er 
stammte ferner aus den buntzersplitterten 
westlichen Gebieten Deutschlands, wo, vom 
aufräumenden Wirken des absolutistischen 
Staates kaum berührt, in den Kantonen der 
Ritterscliaft, in Gilden, Stadtverwaltungen, 
Landständen und Kapiteln die alten korpora- 
tiven Freiheiten sich i.m Leben erhalten hat- 
ten. Seine Kavalierrsreise führt ihn nicht, wie 
sonst üblich, an die Höfe des Auslands, son- 
dern nach Wetzlar, Regensburg und Wien, zu 
den Zentren des absterbenden Reiches also. 
Solche Umwelt wirkt seltsam altertümlich, 
ehrenfest und ahfränkisch, aber nicht frei von 
Enge. 

Die notwendige Ausweitung erfährt der 
Student in Göttingen. Dort, im Nebenlande 
der englischen Krone, wird er durch seine 
Freunde Rehberg und Brandes mit englischer 
Staatspraxis und -Weisheit vertraut; vor 
allem Edmund Burkes politische Lehre schätzt 
rr. Sio konmil seiner Vorliebe für allchrwür- 
dige Ordnungen, für landschaftiidie Sonder- 



keit, von Machtapparat und Geist, von Regie- 
rung und Volk oder Population, von Staat und 

Nation zu" überwinden 
und die unheilvoll ge- 
trennten Teile zu ver- 
schmelzen, indem an 
Stelle des bevormun- 
deten, teilnahmslosen 
Untertanen der freie, 
tätige Bürger tritt, der 
im Staate seine eigene 
Sache erkennt, selber 
Staat wird. Nur daß in 
Frankreich dieser Wan- 
del von den elementar 
aus der Tiefe hervor- 
brechenden Kräften ge- 
schaffen, die Lehre des 
Naturrechtes unmittel- 
bar in die Praxis um- 
gesetzt wird, während 
es sich im geschlagenen 
Preußen um eine Revo- 
lution von oben han- 
delt, wie man treffend 
gesagt hat, um „die 
Selbstüberwindung des 
Absolutismus", welche, 
lange nicht so konse- 
quent und weitgehend 
wie in Frankreich, ans 
Ueberkommene an- 
schließt und gar vieles 
•von ihm bestehen läßt. 
Diesem Ziel also, der 
Verbindung oder Wie- 
derverbindung vonVolk 
und Staat, dienen ein- 
heitlich die drei Refor- 
men Steins: die zen- 
tralisierende Behör- 
denorganisation, sein 
eigenstes Werk, von 
dem nur wenig ins Le- 
ben getreten ist; die 
Bauernbefreiung des 
Oktoberedikts, schon 
(Foto: dpa/Hans Breuer) weit vorbereitet, fällig, 

erst der Anfang eines 
langen, verwickelten Prozesses, der aber 
doch mit der staatsbürgerlichen Freiheit 
der Bauern die Voraussetzung schafft für 
ihre Teilnahme an der gemeinen Sache; end- 
lich die bedeutendste und erfolgreichste Re- 
form, die Städteordnung, die „Magna Charta" 
der Städtefreiheit. Als Emanzipation von der 
Herrschaft der absolutistischen Beamten — 
„Mietlingsgeist" dieser abstrakten Menschen 
ohne eigene Persönlichkeit, „die in Formen 
und Dienstmechanismen und in Unkunde des 
Bezirkes dahinleben", so lauten die un- 
gerecht harten Worte dessen, der selber Be- 
amter war — wird da die verlorene mittel- 
alterliche Freiheit wiederhergestellt, freilich 
auch der veränderten Zeit angepaßt, insofern 
an Stelle von Geburt und Zunft Grundver- 
mögen und Leistung treten. Die Absicht ist, 
„die Belebung des Gemeingeistes und Bürger- 
sinns, die Benutzung der fälschenden oder 
falschgeleiteten Kräfte und der zerstreut lie- 
genden Kenntnisse,* der Einklang zwischen 
dem Geiste der Nation, ihren Ansichten und 
Bedürfnissen und denen der Staatsbehörden, 
die Wiederbelebung der Gefühle für Vater- 
land, Selbständigkeit und Nationalehre". 

Selbst vertva It u ttß 

Daß der grundlegende Gedanke der Selbst- 
verwaltung in Preußen an der untersten, 
städtischen, nicht wie in Frankreich an der 
obersten nationalen Vertretung einsetzt, hängt 
unter anderem, wie man sieht, auch mit der 
t,ehr ausgesprochenen erzieherischen Tendenz 



gleichförm en Seitenstraßen von Kensington 
haben oft ^ >ch etwas von der noblen Zurück- 
gezogenheit des achtzehnten Jahrhunderts. 

Und V'unehm imd ladylike wirkt die 
schlanke äU'-re Dame, die uns selbst die Tür 
öffnet. Wir sind in der englischen Zentrale 
für Geburtenkontrolle oder — wie der offi- 
zielle Name der Vereinigung jetzt lautet — 
der Family Planning Association, des Ver- 
bandes für Familienplanung. Der Name be- 
zeichnet plastisch ein Programm. Es handelt 
sich nicht me'ir um malthusianische Missions- 
bestrebungen, wie sie den Befürwortern der 
Geburtenkontrolle um die Jahrhundertwende 
vorschwebten nicht um die bare Angst vor 
der Uebervölkerung der Welt. Es handelt 
sich darum, die jungen Familien zu beraten 
und zu lehren, wie siq aus ihrer Ehe einen 
„Erfolg" machen können — dies der hand- 
feste englische Ausdruck, der so weit entfernt 
ist von süßlicher Sentimentalität wie von ver- 
logener Prüder-ie. Zum „Erfolg" der Ehe ge- 
hört ein harmonisches Zusammenleben der 
Gatten, nicht nur, aber auch in sexueller Hin- 
sicht. Zum „Eifolg" gehören Kinder — und 
so findet man hier in dieser Zentrale, die 
sonst in der Hauptsache Büros und Bera- 
tungszimmer enthält, im Keller ein kleines 
Laboratorium, wo in einem Nebenraum eine 
ganze Schar afrikanischer Kröten glücklich 
vor sich hinlebt. indem sie fortwährend Bier 
legt. An ihnen verden die in Deutschland als 
„Froschtest" ''>ekanntgewordenen Unter- 
suchungen vorgenommen, die im frühesten 
Stadium etwas Sicheres über eine Schwanger- 
schaft aussagen l:önnen. 

Die glückliche Familie 

Die Aufgabe die sich die Frauen und 
Männer — Mitji.,iieder der Aristokratie und 
des Bürgertums, Aerzte und Wissenschaftler 
— vor rund dreißig Jahren stellten, als sie 
diese Vereinigung: gründeten, war also keines- 
wegs dbs, was dem Unwissenden unter dem 
Wort „Geburtenkontrolle" vorschwebt. Nicht 
die Verhinderung von Geburten oder gar die 
Befürwortung kii.derloser Ehen war ihr Ziel, 
sondern im Gei;enteil: die glückliche, mit 
Kindern gesegnete Familie. Nur sollten, so 
meint man, die F inder zu der Zeit kommen, 
wo die Eltern sie wünschen und wo sie dazu 
auch ökonomisch m der Lage sind. Der Zwi- 
schenraum zwischi'H den Geburten sollte nicht 
zu klein sein; ein^n Zeitraum von etwa drei 
Jahren zwischen zwei Geburten halten die 
Aerzte für wünschenswert. Manchmal spre- 
chen Krankheitsgründe, ungünstige Wohnbe- 
dingungen, ökonomische Gründe oder eine be- 
reits zahlreiche Familie dafür, noch kein Kind 
zu bekommen oder keines mehr. In allen die- 
sen Fällen gibt die Vereinigung Rat, aber 
das ist nicht ihre <Mnzige Aufgabe. Sie berät 
und hilft ebenso ien jungen Familien, die 
sich ein Kind wünschen und bisher keines be- 
kommen haben. Gerührt liest man die Dank- 
briefe junger Eltern denen von hier aus durch 
Untersuchung und < ntsprechende Behandlung 
geholfen worden ist. Sdiließlich handelt es 
sich bei vielen Beratungen oft auch gar nicht 
direkt um die Fragi des Kinderbekommens, 
sondern um allgemeine Eheschwierigkeiten 
physiologi.scher oder psychologisdier Art Oft 
ist schon die Möglichkeit, ednmal seine ganzen 
Sorgen bei einer vei ,-tändnisvollen Fürsorge- 
rin abzuladen, ein<* große Hilfe. Das hat 
manche Ehe, die an einen kritischen Punkt 
gekommen war, wieder in Ordnung gebracht 

Drei Hauptaufgaben hat man sich also in 
diesem Haus und in dieser Organi??ation ge- 
setzt: einmal das G<--hiet dessen, was wir in 
Deutschland Eheberaung nennen, weiter die 



stand zu setzen, ihre Kinder dann zu bekom- 
men, wenn sie sie sich wünschen. Es werden 
nur Ehepaare und Brautleute beraten. Stellt 
die Untersuchung eine Empfängnis fest, so 
wird (abgesehen von der eng begrenzten medi- 
zinischen Indikation) niemals ein Eingriff ge- 
macht; sondern es wird dem jungen Paar Be- 
ratung imd Hilfe gewährt, so daß es nach 
Möglichkeit das zunächst ungewünschte und 
unerwartete Kind doch als ein erwünschtes 
erwartet. 

Tabu in Deutschland 

So ruhig und unbefangen, wie uns die 
Damen in dem kleinen Haus in Kensington 
die Ziele ihrer Organisation auseinander- 
setzen, so freundlich und sachlich ist auch 
die Atmosphäre in der eigentlichen ,, Klinik", 
wo die ausführlicheren Untersuchungen und 
Beratungen der jungen Paare stattfinden. 
Sie liegt in einem Arbeiterviertel in einer 
industriellen Nebenstraße; und dies sieht die 
Vereinigung und die Klinik als eine ihrer 
Aufgaben an: gerade die Schichten der Be- 
völkerung zu beraten, die sich keinen teuren 
Spezialisten leisten können. Die deutschen 
Besucher, die übereinstimmend zu berichten 
wissen, daß das Thema in Deutschland fast 
tabu sei, ja, daß derjenige, der es in einer 
öifentlichen Diskussion zu behandeln wage, 
gewöhnlich persönlich angegriffen werde, 
werden von den Engländerinnen erstaunt ge- 
fragt: „Ja, gibt es denn in Deutschland 
lauter kinderreiche Famülf^n?' Die deutschen 
Besucher lächeln: „Natürlich nicht. Gebur- 
tenkontrolle wird weithin praktiziert, auch 
in der katholischen Bevölkerung. Aber zuge- 
ben darf man es nicht!" Die Engländerinnen 
oind über die Heuchelei überrascht, und eine 
sagt ermunternd: „Sie müssen sich zusam- 
menschließen, müssen auf die Straße gehen. 
Wir sind auch mit Tomaten beworfen wor- 
den, als wir vor dreißig Jahren demonstrier- 
ten. Aber heute sind unsere Kliniken ein 
Teil des normalen Lebens in England; und 
niemand bezweifelt unsere Respektabilität." 

Vorlesunfien für junße Paare 

Im Marriage Weifare Ccntre — in dieser 
„Klinik für glückliche Ehen" — arbeiten 
einige jüngere Fürsorgerinnen zusammen mit 
der älteren Leiterin der Klinik. Die Aerzte 
halten abwechselnd ihre Sprechstunden hier 
ab. Sie halten auch Vorlesungen für die 
jungen Paare, in denen diese sich über Ehe- 
probleme aussprechen können. Die Paare, die 
sich — noch — keine Kinder wünschen, er- 
halten Schutzmittel. Die Klinik gibt auch 
Kurse für Aerzte und Schwestern, die in die- 
sen Fragen bisweilen so unerfahren sind wie 
die Laien. Die von der Industrie hergestell- 
ten Mittel, die nicht alle gut sind, werden 
geprüft und nur die brauchbaren empfohlen. 

Unfruchtbare Paa' j, die sich ein Kind 
wünschen, werden untersucht und behandelt. 
Junge Frauen, die ein Baby erwarten, lernen 
die modernen Entspannungsübungen, die die 
Geburt sehr erleichtern. Sie werden über die 
Vorzüge der Brusternährung belehrt. Eltern 
bekommen Ratsdiläge für die sexuelle Auf- 
klärung und Erziehung ihrer Kinder. Ehe- 
paare, die Angst vor einer Erbkrankheit in 
ihrer Familie haben, werden beraten; oft ist 
die Angst übertrieben, und ein glückliches 
junges Paar, das bisher nicht wagte, ein Kind 
zu bekommen, verläßt die Klinik. Manchmal 
ist die Angst aber auch berechtigt; dann rät 
ihnen die Klinik ab, ein Kind zu bekommen 
und versieht sie mit den nötigen Schutzmit- 
teln. Die Beratungen und die Hilfen sind 
(anders als beim Nationalen Gesundheits- 
dienst) in dieser Klinik nicht kostenlos; die 
Preise richten sich aber nach dem Einkom- 



Gegner. Dartim wurde die Arbeit der Orga- 
nisation bisher nicht in den staatlichen Ge- f 
sundheitsdienst übernommen, sondern bleibt 
privat. Aber, wie der Gesundheitsminister es 
einmal ausdrückte: „In einer freien Gesell- 
schaft muß Raum für die beiden, einander 
widersprechenden Auffassungen sein." 

Menschen, die die Welt kennen 

Der Warteraum der Klinik ist an diesem 
Vormittag leer. Viele Stühle stehen an den 
Wänden entlang; seltsamerweise haben sie 
die paarweise Anordnung behalten, die ihnen 
wohl die vielen jungen Paare, die hier war- 
tend saßen, verliehen haben. Die junge Für- 
sorgerin wird gefragt: „Genieren sich denn 
die Ehepaare nicht, wenn sie hier so in aller 
Oeffentlichkeit zusammen warten?" Die junge 
Fürsorgerin lacht: „Ach ja, manchmal beim 
erstenmal. Aber schon beim zweitenmal 
sind sie so erleichtert, über alle diese Dinge 
mit uns sprechen zu können, daß sie gar 
nicht mehr daran denken, sich zu genieren." 
In England tritt, wie sie uns sagt, manches 
Mädchen auch heute noch ganz unaufgeklärt 
in die Ehe. Die Ermittlungen der Royal 
Commission über die Scheidungen vor eini- 
gen Jahren hat die Klinik in ihrer Arbeit be- 
stätigt: Manche Scheidung wäre wohl nicht 
zustande gekommen, wenn das Paar über 
die intimsten Ehefragen besser beraten gewe- 
sen wäre. 

Sicher ist, daß die Bestrebungen der Fa- 
milienplanung gerade in England die erste 
und stärkste Resonanz finden mußten, weil 
die Menschen dieses Landes — auch die Frau- 
en — die Welt kennen wie die keines ande- 
ren Volkes. Sie, die noch vor einer Genera- 
tion als Kolonialbeamte und auch heute nocJi 
als Berater, Lehrer, Aerzte, Kaufleute in 
Asien und Afrika wirken, haben die unheil- 
vollen Folgen einer planlosen Bevölkerungs- 
zunahme deutlich vor Augen. „Die letzte 
Hungersnot in Indien war ein Fchlsdilag", 
so hieß OS vor vielen Jahren einmal trocken 
in dem Bericht einer karitativen Organisation: 
„Für jeden, der starb, wuchsen in kurzer Zeit 
zwei neue Hungernde auf." Der malthusiani- 
sche Gedanke ist für die sogenannten unter- 
entwickelten Länder auch wohl heute noch 
nicht von der Hand zu weisen. Die Arbeit 
der Family Planning Association erstreckt 
sich gerade auch auf jene Länder. Sie ist in 
siebzehn Staaten vertreten. In den westeuro- 
päischen Ländern und in Amerika ist ihre 
Aufgabe — wie geschildert — differenzierter. 
In England gibt es jetzt 250 Kliniken für 
glückliche Ehen. In Deutschland ist die Ge- 
sellschaft „Pro Familia" um diese Fragen 
bemüht. Frau Dr. Durand-Wever in Berlin 
und Professor Harmsen in Hamburg sind 
ihre wichtigsten Förderer. In Berlin gibt es 
vier, in Hamburg drei, in Kassel eine Klinik. 
In diesen Tagen findet in Berlin ein internatio- 
naler Kongreß statt, auf dem in Vorträgen 
auf alle diese Probleme eingegangen werden 
soll. 

Mehr l nhpfnuftenhvit 

Von diesen Einrichtungen wissen in 
Deutschland häufig gerade diejenigen nichts, 
die eine Beratung nötig hätten, einfache Men- 
schen, die damit ihrer eigenen Unerfahren- 
hcit überlassen sind. Dann kommt es — nidit 
zur Enthai Lsamkeit (die die Idealisten wün- 
.schen), .sondern dann kommt es zu Gesund- 
heitsschäden und oft genug zur Abtreibung. 
Die Familienplanung, die Werbung für „Be- 
wußte Elternschaft", wie os in Deutschland 
heißt, will das. was jeder rechte Dienst an der 
CJesamtheit will: vorbeugen statt heilen. 



i 



J 



i 



«^ diukc dtiiA 



n 



y^'-l 



*^i 



Al' 



LK(i\i\'iiT -acut 



Joe./ 



y 



I * 



*^ 



>^> r ^'' 



(L Jn/(. 



:iVt 



SJ 



\ 



B^ 



EMIL KAUDER 
'6761 22ND WA Y. SOUTH 
I^T. PETERSBURG, FLORIDA 



December 22nd 19ö2< 






'S! 







Lieber Hanns« 

Es tut mir leid, das 2 ich nicht frfther 7eit gefunden habe Deinen Brief 

zu beanJv;orten» Die ganzen Klausuren nussten durch£;e;£ehn v.'erden 

md sonstige Seherza » Noch dazu arbeite ich die ganze Zeit an der 
Mathematik, der mathematische Teil ist anscheinend nicht nach dem Wunsche 
Morgensterns ausgefallen» Deshalb muss ich wohl Ende dieses Jahres nach 
Princeton pilgern und dort mich mit den gelehrten Herrn über die Vifahrscheinlich- 
k:€<ltsrechnTing unterhalten» Wie fühlst Du dich als q^o^ssraterX Meine herzliche 
aber sehr verspätete Gratulation an die Eltern und Grosselt©rn»Es ist nicht ^ 
ganz unmSglich, dass ich zwischen dem 29 und dem ersten oder zweiten Januar iui^ 
in New York sein werde, ""ch habe zwar den Arthur gebeten mich für ein paar 
^age^^aufzunehmeiw WitPrid hat ja ganz rerht, er solle sich die Mexikanische 
Landwirtschaft ainsehn, hoff entlieh verdirbt er sich den Magen nicht, 
auch Fcechten und andere schöne Dinge kann man sich holen» Uns interessiert 
allerdings viel mehr Brasilien, die verrückte Landwitschaft ist noch 
im er auf Kaffee und Getreide spezialisiert, dazu haben sie eine reizende 
Inflation, die mir nicht vollständig klar ist» Bitte was macht dein 

Magen, darf ich eine Vorweinachtspredigt loslasen, ohne Klingelbeutel, dann 
ist die einzige Heilung txx eines Magengeschwürs ruhige Nerven» (Ende der 
Vorwe ihnachtspred igt») 

Wie ich schon mehrfach gesagt habe, ich habe mich schon seit etwa 
zwanzig Jahreh nicht meh^it der Graphlogie beschäftigt, ich weiss nicht ob 
mir noch etwas vernünftiges einfällt» Auch wenn ich ein hervorragender 
Grapt^ologe wäre, künnte ich nichts mit der zweiten Heindschrift anfangen» 
(Probe 2)». Na was ich sonst weiss, ist nicht das Papier wert auf dem es 
geschrieben ist. Nach der Handschrift ist der Mann deni doch nicht so 
unsympathisch wie Du und viele^^dere an .hhmen. Gans hat doch anscheinend 
sehr weibliche und einfühlende Natur ( Schriftprobe 1)» Er ist allerüngs 
verdammt eitel und eingebildet» Er hat viel Phantasie und für einen Professor 
der Rechstwissenschaften oder wenigstens einen zukünftigenProfessor, recht wenig 
Klarheit» Er ist durchaus nicht ehrlich, auch nicht imraer offen» Die Eitel- 
keit ist recht stark entwickelt. Frauen und gutes Essen haben top pr«iority» 
Mit seiner Intuition und seiner Phantasie ist sein stark entwickelter 
Instinkt verknüpft» Ich kan 1 mir vorstellen, dass Gans der geborene Interpret 
Hegels war» 

Der dritte Brief an HeinefProbe 5) ''eigt eigentlich keine wesentlichen 
Aenderungen» Der Schreiber wird viel klarer, er kann wesentliches vom Unwesent- 
lichen unterscheiden, er kann viel klarer denken, sein Gefühl für Rhythmus 
und künstlersches Einfühlen hat sich verstärkt» Die Instinktsicherheit 
ist merkwürdiger Weise schwächer als sie früher war» lir liebt es zu kommandiern» 
Er ist sicher gereifter , weniger auf äusserlichen Dingen bedacht» Einen 
Verfall der Schrift kann i^ nicht feststellen» Auch Kr ankheits Symptome 
sind nicht zu sehn» Er hat die merkwürd ge Professoreneigenschaft, dass 
er glaubt und weiss man müsse ihn verstehn, wann man hingeworfne Worte nicht 
versteht, dann sind die StuAnten daran schuld und niemals der Lehrer. Ich 
fürchte er ist offener als er früher war, das widerspricht der Chafftcter- 
•ntwicklung vielleicht aber die Sicherh it der Posi ion spielt hier herein» 

Du siehst es ist durchaus nicht sehr erge bnis reich» Meine^er zeichen Wünsche 



^" 



/fr3Xr^ 



/ 



"J^'-ft. 444^^VHrt 



-nuh 



Q^oül^Mi h^'i^ 








M, fOX Äu'v l^j^ 



1)C*.; 



rc»Tx. 



n.O.Heisoncr 
43-13 160 3t 



T 



«, «, 






T 



: to your audreao to t 












er J:iB-cn€T I ocic/- aöl: j^^. ^ -^-vror ii. udvaxiceV 



t».- -V-,. 



to loarsii aorc oi^ tlio ♦»Oalc^i« ' ot -..i.l3c» von 
in Borlin fr--; :^ ^'^0-1324» 



I V 



'.Id li::e 



r^b- ■:^Jj. 






^n 



DC 



Uo thcy f^r^nti.1. 



if 20, '.. 

vor::- olio-*- 






w •<-... 



Are yon a.; o of, 

•2 



.rV-, 



to ov/x., ai^r 






ycii rery ..v^oli ii. acLvr^j^icq ^""c: war oo 






/ 



,' / 



•^ • 



»-. 






1. 






1 .^ • ♦ 



^% »- / ^ k ■ ■■ 



1% •« 



?;r» 



'.oa 



'^r 



.Ä 4. 



1"« 



^'ajOb 



cior 






^ «4,>tf «fe V'^V*»» 



• » ■ i »» 



■^v;a0 






< 



1 ^T' 

-3 V 



^ ^^ 



,,». i..' 


r t' 


.- ;lj.ric 


vor. 


• 


^ -! .*- - 



- ) 



:.::'ii »m^ 



ti.j «w4 *. 



.w;^ 



*«M>tw' *•' 



Auu liu- ,..., j G ^ . i V. .. m-* ^ ^" 



<!/ 



•A»* W » ■ 



-»i. ^^ Iw 






^.l« «af *J 






•-»y 

's/«^ 



'jl915,voi 



!; CL, 



1^ 



1, ,♦ . , -] 



<«V'. H^ . 



..^,.^4 ^''ic 



.■v ,. 



•>««l^.. <^J.^- ^. A. 



^ ■»»-. , - ."t ^ 



.-^ " » ^ 



IGC 



-.•k^«*' 1^ 






*?'-■« -J» "^ *">/*\ ' 






* 



J. 



. O f Cl,». sr». 






d\ 



' lifc»*. j* 



' ^ ♦ -•>._ ", .. 



■'0. 



wTOtehcia. .^.. ""^-.uciJicii .Ic 



i.C: 



-i a 



s :: 



;3.*c 



.0 1 



r-'.c 



■p"^ ''* ■ * T*^*^ ^:^T,cr 



• • 




!ä 



yukM^U;, / Ma^^ v^Hi. <^^^JLu4^ 



4Ui 



'^i^^*- /i^ ^/"^i^^ r/*//3 ^^4i 



W ' gr^ ^ ^ 



1*4. 



/rtiUiyl^^v^A.^ 



>^ ^/)^\ ^r/i., i^/r 



~i 






-f 






/^ 



f^^^'^^fi/r/^^^^^^^ 



^^6H : 



^\JHrJ» ^i^i/- du^ ^ i^'^r/]U^ n4^4^ri^ ^tHi.^ ßLi^^ 9i^j ^<*^^ ^^"* «»^^i^W^^ 






K • A. 



?-"r 






>^.; 



/u^ 



ik^ 






:^/i v f,-i^ ^./ii u^hAi>(i'^ 






THE NEW YORK TIMES. SUNDAY, APRIL 28, 1963. 



Birth of Meteorites Linked to the Collisions of Objects in Solar System 



By WALTER SULLIVAN 

Special to The New York Times 
WASHINGTON, April 27— 
Evidence presented here in re- 
cent days indicates that bodies 
orbiting within the solar Sys- 
tem have been banging into one 
another throughout the last bil- 
lion years and probably longer. 
The products of these colli- 
sions are the meteorites, visi- 
tors f rom space that plunge into 
the land or sea er cur planet 
about once a day. 

The new Information would 
seem to rule out the traditional 
View that the meteorites are 
debris from a Single planet, de- 
molished by an explosion. Such 

a concept was based in part on 
the varying composition of these 
objects. 

Of those seen to fall from the 
sky, some 6 per cent are made 
of solid iron with varying ad- 
mixtures of nickel. These, it 
has been assumed, are frag- 
ments of the core of a body 
large enough to have a molten 
intcrior, like that of the earth. 

A mere 2 per cent consist of 
iron packed with pebbly frag- 
■ments of stone. It was thought 
that the.se could have formed 
in the transition zone between 
the coro and mantle of a planet. 
The mantle of the earth, lying 
between the core and the sur- 
face crust, is some 1.800 miles 
thick and comprises 84 per cent 
of the planet. 

Rost Are Stones 

The rrst of the meteorites, 
roughly 92 per cent of the total, 
are stones, most of them pep- 
pered with grain-like bodies 
that resemble nothing found in 
earth rocks. In this category is 
a rare form of crumbly meteor- 
ite, rieh in carbon Compounds 
and in microscopic structures 
that a few scientists believe 
may be fossil forms of lite. 

It has been argued that the 
stones are fragments of the de- 
stroyed planet's mantle and that 
the carbon-rich specimens are 
from its crust. 

However, it now appears that 
one meteorite, which feil near 
Farmington, Kan., in 1890, may 
have beeil embedded in its par- 
ent body as recently as 25,000 
to 100.000 years ago. Other 
meteorites seem to have been 
f lying around the solar .System 
for hundreds of millions of years 
since being blown from the 
heart of their parent. 

This has persuaded some sci- 
entists that the meteorites are 
largely the fruit of repeated 
collisions of asteroids — small 
planets — circling the sun be- 
tween the orbits of Mars and 
Jupiter. The largest asteroid 
visible from the earth is Ceres, 
some 480 miles in diameter. 

The histories of various me- 
teorites are being reconstructed 
by techniques for measuring the 



extent of various forms of ra- 
dioactive decay. Each kind et 
decay is like a stop watch, set 
running at an extrem ely slow 
rate by some event in the pasl. 
These watches, with varying 
degrees of accuracy, make it 
possible to estimate the follow- 
ing: 

1. The time when the mate- 
rial within the meteorite solidi- 
fied from the molten state. 

2. The time when this mate- 
rial cooled to temperatures such 
as those in the earth's crust. 

3. The time when the meteor- 
ite was ejected from its parent 
body. 

4. The approximate date that 
it feil to earth. 

5. Its shape and size before 
being fragmented and eroded by 
its flaming plunge through the 
atmosphere. 

Urey Offers Theory 

These techniques have all 
been devised du ring the last 
few years and are still very ap- 
proximate. They were discussed 
last Saturday at a Symposium 
on meteorites, held at the Na- 
tional Academy of Sciences as 
part of the annual meeting of 
the American Geophysical 
Union. 

They were dealt with further, 
on Wednesday by Dr. Harold C. 
Urey in the course of the acad-| 
emy's annual meeting. Dr. Urey, i 
winner of the Nobel Prize for 







The New York Time« 

Dr. Harold C. Urey, who 
gave theory on meteorites. 



his discovery of heavy water,' 
has long sought to determine, 
what the universe is made of — i 
the cosmic abundances of all! 
the elements Irom hydrogen to! 
uranium. j 

The meteorites captured hisj 
interest as our only specimens 
of extratervestrial matter, mat- 



ter originating outside the earth 
or its atmosphere. 

In a paper prepared with Dr. 
V. Rama Murthy of the Univer- 
sity of California in San Diego, 
Dr. Urey sought to account for 
some of the peculiar substances 
that have been found in various 
meteorites. The two men sug- 
gested that these materials 
were injected by collision with 
a comet hoad. 

Comet heads are thought to 
consist of frozen gases with, 
perhaps, grains of dust or other 
material embedded therein. 

The time when the meteorite 
material solidified has been de- 
termined by a variety of decay 
modes, naniely that of rubidium 
87 into Strontium 87; rhenium 
187 into Osmium 187; and ura- 
nium 238 into lead 206. Anal- 
ysis by all three methods shows 
a striking uniformity of ages: 
roughly 4.6 billion years. 

Time of Cooling Fixed 

It is possible to determine 
when the bodies became cool 
because, as long as they are 
hot, gaseous products of radio- 
active delay filter through them 
and escape. Hence the time of 
their cooling off can be leamed 
by examining decay modes that 
produce gases, such as helium, 
argon and xenon. 

In 1960 Dr. John H. Reynolds. 
Associate Professor of Physics 
at the University of California 
in Berkeley, discovered that 



some meteorites contained an 
abnormally large proportion of 
xenon 129. Xenon gas, as it ap- 
pears in our air, is a character- 
istic mixture of nine forms, or 
isotopes, of which xenon 129 is 
one. 

Dr. Reynolds concluded that 
the extra xenon 129 is a rcm- 
nant of iodine 129 that has long 
since decayed. Analysis of a 
meteorite that feil on Bruder- 
heim, Alberta, in 1960 has 
shown that its xenon 129 dates 
back almost to the time oi its 
solidification from the molten 
State. 

Since, to retain the xonon, 
the material had to be cooler 
than 200 degrees, Fahrenheit, 
it has been concluded that it 
cooled rapidly, probably in lessj 
than 100 million years. How- 
ever, the cooling then halted 
for the next 3 billion years, this, 
presumably being the period 
when the fragment was orbit-' 
ing the sun inside a large body.j 
such as an asteroid. j 

The reasoning was explained| 
as follows by Dr. Edward An-! 



ders, Professor of Physics at 
the University of Chicago: 

The most widely-used decay 
mode, in dating ancient speci- 
mens, is that of potassium 40 
into argon 40, but at tempere.- 
tures above 120 degrees below 
zero, the argon escapes. 

A potassium-argon analysis 
of the Bruderheim meteorite 
shows that it has been retain- 
ing its ar^on for only 1.6 bil- 
lion years. This is thought to 
be the time that has elapsed 
Gince it was cast naked into 
Space by collision. 

Furthermore, according to 
Dr. Anders, it could not, during 
that time, have orbited closer 
to the sun than the asteroidal 
belt, beyond the orbit of Mars. 
Otherwise it would have become 
too warm. 

He believes that this supports 
the view that the meteorites 
are collision debris that remain 
in the asteroid belt, but occa- 
sionally are yanked out of or- 
bit, perhaps by close encoun- 
ters with an asteroid, and swing 
in close to the earth. 



&m> 0PENIN6 mi., «. mw. uRciR. „on 



ALL STORES OPEN MONDAY NIGHT 

K*W YORK 1* Y . PAKAMUa. K J. . »•A.TKRÄOM. t* J. 







SATIN HOSIERY GASE 
. . . perfect Mother's Day 
gilt cas«, youri with 
purchas« of Kayf«r 
Super-Support hoM. 



SHELF. STUDIO 

MTC- fifi? Ipxmptnn Ave fhptw ^^\h t t;tth <;tc ^ PI 'ic^oc.c ^ ,„, 



^-^^^.^-ii. 




OPFN 

MON. & THURS. TO 9 



N.Y.C.: 662 Lexmgton Ave. (betw. 55th & 56th Sts.) PL 3 6255 • FOREST HILLS: 102-25 Queens BIvd. (Cor. 68th Ave.) BR 5-2881 




LEO BAECK INSTITUTE 

129 £AST 73rd STREET • NEW YORK 21. iN. Y. • RHinelander 4-6400 



BOATtO OF DiRKCTOlia 

MAX GRUEN EWALD 
PRESIDENT 

FREDERICK H. BRUNNER 
CHAIRMAN 

FRITZ BAMBERGER 
VICE PRESIDENT 

FRED W. LE88ING 
TREASURER 

MAX KREUTZBERGER 
•ECRETARY 

ALEXANDER ALTMANN 

LEO BAERWALD 

JULIE BRAUN-VOGELSTEIN 

RUDOLF CALLMANN 

MANFRED GEORGE 

NAHUM N. GLATZER 

HUGO HAHN 

EDITH HIRSCH 

GUIDO KISCH 

HANS KOHN 

ADOLF LESCHNITZER 

MRS. GEORGE MANASSE 

HERMAN MULLER 

JOACHIM PRINZ 

CURT C. SILBERMAN 

NATHAN STEIN 

6ELMA STERN-TAEUBLER 

LEO 8TRAU8S 



Fellows 

FELIX GILBERT 

INST. FOR ADVANCED STUDIES 

PRINCETON. N. J. 

N. N. GLATZER 
BRANDEIS UNIVERSITY 

ERNEST HAMBURGER 
NEW YORK 

ERICH KAHLER 
PRINCETON. N. J. 

FRANZ KOBLER 
BERKELEY. CALIFORNIA 

HANS KOHN 
NEW YORK. N. Y. 

GUY STERN 
OENISON UNIVEFibliY 

SELMA STERN-TAEUBLER 
BASLE, SWITZERLAND 

BERNARO WEINRYB 
OROPSIE COLLEGE 



July 10, 1961^. 

Dr. Hanna G. Reissner 
1^.3-10 I68th Street 
Plushing 58, New York 

Dear Dr. Reissner: 

4.U ^ ^^am very happy to be able to teil you 
that the Executive Committee of the Leo Baeck 
g?^t of^ ^^<^i^«<i to award you a research 

$1,500 (Fifteenhundred Dollars) 

Tor the extensive research necessary for vour 
work on ^ ^^ j^^lll 

"Eduard Gans - Ein Leben im Vormaerz". 
$1,000 of this grant come from the 

Nathan-S tein-Fund . 
With klndest regards. 



Slncere 



'fj, D 



n-^f^i.^^ 



Max Kreutzberger 
Director 



dz/ 



CONTRJBimONS TO THE LEO BAECK INSTITUTE ARE TAX DEDUCTIBLE 



CABLES: 

"JOINTDISCO" NEW YORK 



TELEPHONE: 
ELdorado 5-5600 



President 
Nahum Goldmann 

Senior Vice-Presideni 
Jacob Blaustsin 

Vice Presidents 

JüLE8 BrAUNSCHVIG 

Samuel Bronfman 
Rudolph Callmann 
Frank Goldman 
Israel Goldstein 
Adolph Held 
Barnett Janner 

Treasurer 
Moses A. Leavitt 

Secretary 
Saul Kacan 

Counsel 
Maurice M. Boukstbin 



Memher Organxzatxons 
Agudath Israel World OrgaDization 
Alliance Israelite Universelle 
American Jewish Committee 
American Jewiah Congress 

American Jewish Joint Distribution 
Committee 

American Zionist Council 

Anglo-Jewish Association 

B'nai B'rith 

Board of Deputies of British Jews 

British Section, World Jewish Congress | 

Canadian Jewish Congress 

Central British Fund 

Conseil Representatif des Juift de 
France : 

Council for the Protection of the Rights s 
and Interests of Jews From Germany 5 

Delegacion de Asociaciones Israelitas 1 
Argentinas (D.A.I.A.) | 

Executive Council of Australian Jewry 

Jewish Agency for Palestine 

Jewish Labor Committee 

South African Jewish Board of 
Deputies 

Synagogue Council of America 

World Jewish Congress 

World Union For Progressive 
Judaisra 

Zentralrat der Juden in Deutschland 



s 

i 



• 

I 



CONFERENCE ON JEWISH MATERIAL CLAIMS 

AGAINST GERMANY. Inc. 



7thFloor 



3 East 54th Street, New York 22, N. Y. 



June 10, 1959 



Dear Mr. Reissnerj 



I am pleased to inform you that the Conference has acted favor- 
ably on your application for a fellowship grant. 

The funds at the disposal of the Conference do not make possible 
a füll grant to cover maintenance and the cost of the project. 
The grant should be considered as a Supplement to the candidate's 
present income to help the grantee to carry out the proposed 
work. It is also assumed that those funds may relieve the can- 
didate from certain material obligations and thereby provide 
additional time for creative work. 

This grant is for the academic year 1959/60 and will be paid in 
three installments as follows: October 1, 1959, January 1, i960, 
and April 1, i960. In advance of each payment a progress report 
has to be submitted by the grantee setting forth the actual work 
accomplished during the preceding period. 

The amount of the grant and the purpose for which it is given are 
listed below. Conference funds may not be used for any other 
purpose than the one designated. We would like to draw your 
attention to the fact that the Conference does not provide funds 
for the publication of the works resulting from fellowship grants, 

It is essential that we receive an acknowledgment of this letter 
and an acceptance of the terms of the grant by July 15, 1959. 
Failure to do so will result in cancellation of the grant. 

I hope that this grant will enable you to carry out your project 
successfully. 



Sincerely yours. 



/ 



MU:fm 



Mark Uveeler, Director 
Department of Cultural and 
Educational Reconstruction 



Purpose of Grant: To iroik on a biograpjy of Bdu*rd a«ia. 



*V7 



Amount of Grant: $1,000 



ixegründet - 1883 



VEREIN DER NEW YORKER DEUTSCHIEHRER 



1969 



Ehrenvorsitzender 
Adolf Lesohnitzer 

Vorsitzender 
Harold Lenz 
Queens College 
Flushing, N.Y. 

Zweiter Vorsitzender 
L. Leo Taub 

Dritter Vorsitzeider 
Erich Berger 

Kassenwart 

Seymour Flaxmeui 
N.Y^University 

Schriftwart 

Joseph Schwär zhaoh 
1324 Brooklyn Avenue 
Brooklyn 3, N.Y. 



NACHRICHTEN: 



76, Vereins jähr 



NOVEMBERSITZUNG 



1960 



Sonnabend, den siebten November 1969 
Goethehaus, 120 Ost 56 Strasse, New York City 
Anfangt 2 t30 am Nachmittag 



1. Berichte des Vorstands 

2. Beamtenwahl 

3« Vortrag« *Strib und Werde* in Goethes 

"Märchen von der grünen Schlange" 

Professor LEONIE SACHS 
(Sarah Lawrence College) 



Lssion 



4. Disl^t 



■^ 



1. Das Herbsttreffen des Metropoliteua Chapters, A.A.T.G. , ist angesagt für Sonn- 
abend, den 31. Oktober 11 Uhr vormittags im Goethehaus. Frau Judith Brodkin 
spricht über ihre Erfahrungen in der Bundesrepublik als Fulbrightlerin. Dem 
neuen Vorstand: David Weiss, Seymour Flaxman, Elisabeth Boise, und Etta 
Schreiber wünschen wir herzlichst Glück und Erfolg. 

2. Am Mittwoch Abend, den 11. November, 8:30 Uhr, findet in Town Hall eine grosse 
Schiller Festfeier statt, veranstaltet vom Literarischen Verein, dem Deutschen 
Theater N.Y,, und dem Konsulat der Bundesrepublik. Namhafte Schauspieler und 
Sänger treten auf, Karten bis zu $3.76 erhältlich durch Felix Gerstman, 140 
West 42 Strasse, N.Y. 



3. 



4. 



Vom berxiflich-menschlichen Diwan t Recht baldige und völlige Wiederherstellung 
wünschen wir den erkrankten Kollegen Walter Erhom imd Percy Matenko vom 
Brooklyn College; xrnser zweiter Vorsitzender L. Leo Taub unterrichtet in die- 
sem Semester am City College; Kollege Hanns Re issner hat ein Sonderstipendium 
der Conference of Jewish Material Claims Against Germany zur Anfertigung ei- 
ner Biographie von Eduard Gans; "Sprach- laboratorien " ist das Thema der 
1959er Konferenz über Sprachen an der New York Univers ity am Samstag Vormittag 
den 14. November. 

Dezember Sitzung, am 6. Dezember; Vortrag von Professor Joachim Seyppel (Bryn 
Mawr und Middlebury), Thema :Schwenkfeld, Sudermann und das Barock." 

H, Lenz 



begründet - 1883 



VEREIN DER NEW YORKER DEUTSCHLEHRER 



1969 



Ehren vor s i t z end er 
Adolf Leschnitzer 

Vorsitzender 
Harold Lenz 
Queens College 
Flushing, N.Y. 

Zweiter Vorsitzender 
L» Leo Taub 

Dritter Vorsitzender 
Erioh Berger 

Kassenwart 

Seymour Plaxman 
N.Y.University 

Sohriftwart 

Joseph Schwarzbaoh 
1324 Brooklyn Avenue 
Brooklyn 3, N.Y. 



76. Vereins jähr 



NOVEMBERSITZUNG 



1960 



Sonnabend, den siebten November 1959 
Goethehaus, 120 Ost 66 Strasse, New York City 
Anfang: 2 i30 am Nachmittag 



1. Berichte des Vorstands 



2. Beamtenwahl 



3. Vortrag« »Strib und Werde» in Goethes 

"Märchen von der grünen Schlange" 



Professor LEONIE SACHS 
(Sarah Lawrence College) 



4« Diskussion 



NACHRICHTEN : 

1. Das Herbsttreffen des Metropolitan Chapters, A.A.T.G. , ist angesagt für Sonn- 
abend, den 31. Oktober 11 Uhr vormittags im Goethehaus. Frau Judith Brodkin 
spricht über ihre Erfahrungen in der Bundesrepublik als Fulbrightlerin, Dem 
neuen Vorstand: David Weiss, Seymour Flajonan, Elisabeth Boise, und Etta 
Schreiber wünschen wir herzlichst Glück und Erfolg. 

2. Am Mittwoch Abend, den 11. November, 8:30 Uhr, findet in Town Hall eine grosse 
Schiller Festfeier statt, veranstaltet vom Literarischen Verein, dem Deutschen 
Theater N.Y., und dem Konsulat der Bundesrepublik. Namhafte Schauspieler und 
Sänger treten auf, Karten bis zu $3.75 erhältlich durch Felix Gerstman, 140 
West 42 Strasse, N.Y. 

3. Vom berxiflioh-menschlichen Diwan: Recht baldige und völlige Wiederherstellimg 
wünschen wir den erkrankten Kollegen Walter Erhom und Percy Matenko vom 
Brooklyn College; unser zweiter Vorsitzender L. Leo Taub unterrichtet in die- 
sam Semester am City College; Kollege Hanns Reissner hat ein Sonderstipendium 
der Conference of Jewish Material Claims Against Germany zur Anfertigung ei- 
ner Biographie von Eduard Gans; "Sprach- laboratorien " ist das Thema der 
1959er Konferenz über Sprachen an der New York University am Samstag Vormittag 
den 14. November. 

4. Dezember Sitzung, am 6. Dezember; Vortrag von Professor Joachim Seyppel (Bryn 
Mawr und Middlebury), Thema :Schwenkfeld, Sudermann und das Barock." 

H« Lenz 



JOSEPH WULF 

Herrn 

Dr. H.G.Reissner 

45-18 168 Street 

Flushiap; 58, N.Y> 



1 BERLIN 12 (CHARLOTTENBURG), den 9 • 1 • 19^4 



GIESEBRECHTSTR. 12, IV 
TELEFON : 32 42 47 



Sehr geehrter Herr Doktor Reissaer, 

zu meinem Bedauern muss ich Ihnen auf Ihre Anfrage vom 4.11.1963 

mitteilen, dass ich nicht feststellen konnte woher das von Ihnen 

angeführte Zitat stammt. 

Ich bedauere, Ihnen bei Ihrer Arbeit nicht behilflich sein zu 

können. 

Mit vorzüglicher Hochachtung 

Ihr'~^hr ergebener 







•'•^•Adr^ 



.lO-'i 






... Y : 



v^ 



3eh:/ ji^clirfcer Her*^ -.If, Bete» :Dio I)ildejiclf^r -.-v.,^-.... 



-{■^^-.^ ,t.j. 



T?ri*' .»i!-» 






r- 









¥ol:30 d, 



ft» 



** ■ ■ • 1 

lloii 3o.^lte,v;ar 



♦ .!-.'.♦ 



der 10v;w»w^w«.w-.^v-.wxi Juloix vrio vor ^^ ' Jalireii# 



lo:. : 



qI»c 



■Jan oc 



i:C't;ci^ ( 



■I. 



g:' 



•/ •■ 






^.CIlO ä.L%(X{ 



r 









Vor 



o>- 



)v. 



11'; 









rrdl» ^\r;aöt: li 



"ii; vioic:.i Daiili ia voraus nicr Eire :?rül«^ermo:i::i.c; vorMcijc icli 



I!;r c: 



. «f» 




AR 4147 

Reissner, H. G. (Hanns Günther) 

1902- 

Hanns Reissner Collection 



LEO BAECK INSTITUTE 

Center for Jewish History 

15 West 16th Street 
NewYork.NY 10011 

Phone:(212)744-6400 

Fax:(212)988-1305 

Email: lbaeck@lbi.cjh.org 

URL: http://www.lbi.org 



Date: 6/14/2010 



Sys#: 000196254 



Box: 1 



Folder: 12 



^ 



Ä6^^<S', 









LxiJ}4Üt^ HmuH^» 






hcUC 



-r, 

i>tJU*i<it, A^htx. HnJiU, K«-«^ i'tK st'K-Ji fttefc. 
Yv^^, Wo>^^^ ^iUX dir seif ui>'4M,lr 

(^ou^ K-6«u ^ K«-^ muj<^iok^uvi^ 

,-Uur^cuK^cii, VU^K^ 5U K«-tm.*/ »^ 



-^- 



'/ 



Jii^, Arte* €. m.4«'«*Afc- ro^*'^^'' 



?. 

t 



j^ieber Haxms, 

Ich danke Dir für Deine beiden Briefe» 
Eine konservative Hinstellnng kann sich 
sovohl auf Plato als auf Aristoteles stuetzen. 
Ich hoffe, dasz der Aufsatz ueber ^enger and hls 
llbrary auf Englisch sBXSkxlBkasDcx gedruckt wird« 
Ich fuerchte allerdings, dasz er auf Japanisch 
erscheint» Dann kann Ich mir mit den schoenen 
Schrift zeichen die Waende dekorlem» Der 
Loewltt wird Dir zugeschickt. Dein Aufsatz ueber 
''^ellx ^Wdelssohn und Gans Interessiert mich sehr» 
Bitte sende mir das Manuskript» Ich spiele noch Imm^ 
mer mit dem Gedanken wegen milnes ^'Manuskripts 
nach dem Osten zu fahren und mit Professor von 
Merlng zu sprechen. Wegen der Juristischen 
Problematik In dem Gans, das Ist natuerllch so eine 
Sache. Man kann natuerllch sich die noetlgen 
Kenntnisse aneignen, aber man bekommt doch nicht 
die noetlge Souveraenltaet der Stoffbeherrschung» 



Wenn ich einen Rat geben darf, dann wuerde ich docl 
mich mit einem Deutschen Juristen verstaendi- 
gen* Dieser Jurist koennte daim die noetigen 
Kapitel schreiben* Aber ich weiss nicht, ob Du 
das gerne willst. Es wird oft getan, aber die 
Gefahr besteht, dasz dann die von fremder Feder 
geschriebenen ^apitel nicht in Deinen Aufbau 
hineinpassen« 
Ich habe schon wieder gelesen, dasz Friedrich 

Cr 

entz juedischer Abkunft war, ich glaube, da 
hat einer das behauptet, und alle andered 
schreiben das Zeug ab. 

Mit dem Mexico City College hatte ich leider nur 
sehr schlechte Erfahrung gemacht. Es kam zu 
mir ein Student, der dort einen Kurs mit 
Auszeichnung gemacht hat, der konnte nicht 
mal eine Nachfragekurve von einem Nachttopf 
unterscheiden. Aber, ich hoerte aus guter 
Quelle, dasz die Soziologie viel besser waere als 
die Nationaloekonomie. 

Gruesze die ganze ^amilie und schreibe bald 

Ojt. ^^56. herzlichst 






Emil 




/ 



fMIL fCAUDER 

1303 North Park 
Bloominctori, Ülinois 



^^<,.,J^ /o^f f^S', 






)vC4^**t^^CA« 



^^^i.uxJUi'"^ Äu Äui^ 






ju^ ^kJJ4^ U*;t. 3):^ £^'i^'<^>^oJi 



ntvujtx. /i^ 



UX ^^i*M*'j**^^*<^'^*Pf^. 



A.d4A- 



^^ . ' .._9^,....-Ra«>»o</<«'^ 



m «<'»**• 



.^f^'-H^-^i«.^ ö '«-♦«-* 



(i^e«c .^^9 H^oK«**«o/^' 



UTIiU ^•'^ -^-^r-'^ 3 ^r' 









/..^v**.^. Wo^ .'c^ W**^ 



/\ ( 



OU:f&J^'^'^^*>^^'^-^ 



>iK. 



d ^ .1. 



hf> 



Qf^^tUh 






a/c5 






v^' 



Yvi 



W^ i*c^ 6^^ 



X^^ 5^oU4^^'c^ 



t*^**- 



Ocl.«/KAA**J<. ^^Ui>^^^ 









AdMi 



M 



JJC-^'*-^ 



j^ K.M^Ii^'^ 



k^t ^f ^"^ ^ *^*^ ^"r*^ ^ 



1)a< «. J.*«- "^ 






, ^ ^ lt«^«vt yvc*V t^v^A* R«**-^ TT 



K.-f i)€,s,^*^ '^'^''(f 



i't«o 



nw 



t 



TELEPHONE 
WHiTEHALL 3-04^82 



CABLE ADDRESS 
"BLEBING, NEWYORK" 



Bleichroeder,Bing 8i Co., Inc. 



161 WILLIAM STREET 
NEW YORK 3 8,N.Y. 



August 5, 1958. 



Mr. H.G.Reissner 
43-18 168th Street 
Flushing 58, N.Y. 



Dear Mr. Re issner: 



I am addressing you this way, in line with the customs of 
this country, not as Dr.Reissner, although you deserve this 
title far more than I. At least, this is what I have to 
say, after I have carefully read your very interesting write- 
up, which I return herewith. You have really written a very 
learned article, but it*s not only learned, it is highly in- 
teresting, and should give the incentive for further studies 
of that most interesting period of Jewish history, when the 
Jewish intelligenzia, with the intellectual power accumulated 
over many centuries, and with an unsatiable thirst to learn, 
Started to participate in the cultural life of Germany. 

I would be thankful to you if, as soon as your paper will 
have been printed, you would let me have a copy. 



With kindest regards. 



As always yours. 



l^ 



Arnold Herzfeld 



AH:1W 
ENG. 









^4.*4444i 



^^f^ 



/ I ' 






^'^■; • 



'^<c^ 



— f 






'.'i4ti^ 



B.f^ 



^*mI W» /^W*fc -JlnwiJyu /«^'^«^ 



t 

f ^ 

I 









/. l-^ hHfifr<!äui^ ; ii'<^iu "• UuiinHtti, 



/ 



JyMUn ilmuL f^^^^^ ^iuH^UU^H^H-^ n^h*^ ^^\jtlUi)(\\ 



i^^mn 









IM^x 







4 ^ c 




1-/ /VM S 



Sa// ) ^ '44/^Ai i/*^^>t4i//^ -^H^^ /^^ / € H^iUiiA ^ ' ' ' td/// ' ^ 



"i n^^^/ f 



'^7). 



xi\ 












^'''11 



n 



li 




^yn^j Jtd\Ai^^^ 4n^iiv dwy^^x^ f^y^,^^^/4i-r^a^, ^^ijA^^ 
//iV>i/i^, ^/>¥ 4^^ //^^ i^ /f/^ur 



PAUL F. GOLDSMITH 
EDWIN M. SEARS 
THOMAS A NELSON, .JR. 



Sears and Goldsmith 

ATTORNEYS AT LAW 

C13e FIRST NATIONAL BANK BUILDING 

eSl SEVENTEENTH STREET 

DENVER S , COLORADO 

ACOMA 2-4824 



Tl 



QZ) 






'^ <^Z^t^ . ^, 



"{v^UU u/ 



^ / ^/^^■^-^-«^^ 






^Tc 



6^ 



•?c 



tti-'A^-^t «;^ 



'^ Yr-- /^ ^X^_ , ^ 






>^;^ 



^. *-/ ^. ^«-H^.;^ 



"^^-^^ A;, 2 






Z/ 



A^^-v^-t^i^,^-^^ 



Ä^-Pt 



^ 



•tn.-vt 



*^r;^ 



•c? 



(•«it 






i^t^iyu-^A^L^ 



*^^^-ixu7 



'^^ 




/^^•t-Uf 



^ 



•^ / '-^-.c^ 



It 



^^-^^-^l 



^yyy 



Uc^ 



/ 



^'•^ 



«**^ 



^^ ^^ 



^2<. 





LEO BAECK INSTITUTE 

Founded by the Council of Jews from Germany 
JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



LONDON 

4. DEVONSHIRE STREET. W.l 

LANGHAM 3493 



12. Februar i960 



Lieber ^r. Reissner, 

Ihr Brief vom 7. Februar hat mir natürlich einen Schock 
gegeben, und ich werde die Druckfehlerberichtigur.gen für 
den nächsten Band vormerken. 

Die Jahreszahlen für die aus dem "Jüdischen Lexikon" 
entnommenen Bilder;^ stammen alle aus dem "Jüdischen Lexi- 
kon, und da die Bilder zu ganz anderer Zeit gedruckt wer- 
den als die Artikel, habe ich leider im Augenblick nicht 
daran gedacht, dass Sie auf die Jahreszahl 1797 ganz beson- 
deren Wert gelegt hatten. Das "Jüdische Lexion" sagt 1796, 
die Encyclopedia 1798 undSie 1797! 

Dass Ausgangspunct eigentlich "Anfangspunct" heissen 
muss und naturlich auf den entsprechenden Seiten gekürzt 
und ausgeschrieben stehen müsste, habe ich vorgemerkt. 
Und dass alle, die es gelesen haben, das "n" bei Französi- 
schen Revolution übersehen haben, ist eins von den Langen, 
die einem nachher ganz unverständlich vorkommen. 

Sie werden von Ihrem Aufsatz nun doch aller Wahr- 
scheinlichkeit nach nur 50 Sonderdrucke bekommen. Damit 
würde sich mein Brief vom 1. Februar erledigen. 

Als Ihr Brief eintraf, war ich gerade dabei, die 
Rezensionsauszüge zu machen. Ich füge sie anliegend bei. 

Mit freundlichen ^rüssen 

Ihre 



Öou^ Si 



't^^^ 



at 



s • « 



MEMO RANDOM 



FROM 



TO 




y 



<?<k 








o 



o 



-• o 







</l 



O uu 




DATE 



4/3^£. '^^ /^^; 



o 
o 

z 

u 



z 

3 






< 



af 



» » • 



MEMO RANDOM 



FROM 



TO 






^ V 







cr-^ZA. 




^ 




fH 



DATE 



^^^^^ <:iU^^ ^di.M^'^ V^Jr 








z 
o 



v^ I 



< 
o 






<A 



> 

z 



y -fvc4^ 5. 






< 



UNIVERSITÄT MANNHEIM 

(WIRTSCHAFTSHOCHSCHULE) 

PROF. DR. H.-M. PAWLOWSKI 

Johann Braun, wiss. Ass. 



68 MANNHEIM, den 4. 5. 1977 

Schloß, Westflügel 
Telefon 2921, Apparat 3382 
Durdiwahl über 2923382 



Herrn Professor 

Dr. H. G. Reissner j 

2 A Meadow Lane Apts. , Meadow Road 

Princeton, New Jersey 08 540 

USA ; 



.,- a, 



Sehr geehrter Herr Prof. Reissner, 

haben Sie herzlichen Dank für Ihren freundlichen Brief vom 28. 3. und die 
Bereitschaft, mir Ihre eigene Kopie und Abschrift leihweise zur Verfügung 
zu stellen. Ich habe mittlerweile bei Herrn Prof. Gilbert angefragt, ob er 
mit diesem Verfahren einverstanden ist, und er hat sich entgegenkommen- 
derweise bereiterklärt, mir eine eigene Fotokopie zu überlassen. Ich 

zu 
brauche Ihr Anerbieten insoweit also nicht mehr in Anspruch nehmen. 

Eine große Erleichterung würde es jedoch bedeuten, wenn ich die Übertra- 



'C«v<"«tt'vnu«,v.C "^i'^ 



itffmr> Xao S^-"^^ einmal einsehen könnte, von der Sie in Ihrem Brief berichtet haben. 

Für ein derartiges Entgegenkommen wäre ich Ihnen sehr zu Dank verpflich- 
tet, um so mehr, als auch Mendels söhn- Bartholdy wie viele Skribenten 
dieser Zeit eigene Kürzel verwendet zu haben scheint, die eine Entzifferung 
nicht eben erleichtern. Wenn Sie mir diese Abschrift überlassen wollten, 
wäre es vielleicht das einfachste, mir eine Kopie zu übersenden und die 
dafür anfallenden Kosten mir in Rechnung zu stellen. Ich würde mich in 
diesem Fall selbstverständlich verpflichten, die Ablichtung ohne Ihre Ein- 
willigung keinem Dritten zu überlassen. 

Hochachtung s voll 



^ 



'J^(\MajO 



Prliicoton, 2-. ';. 1977 



iJchr {;coIirtor 



^jraim: 



in r'cGit;: I.'iror 



iU-iJ-X 



?ar:c von 23. cl: 



j • 









ciann 



I'mcn !.ii- 



c .»I ; u-> 



' • <■■« 



t«.'- t/ 



tCi 



■»ff 



n.'i 



cloü ruilin ClrlroJct Cüi ilii 



prcuD-ic dxG cicutnc-iG ist» üic Izocimcr 



J-r./T - 



2GC Horccr ];:oi:xl 



1 ./oncioii. i^öxno rr:.val;r:.Uj;'eccc int 



Princoton 1^ 



><■■' • 



00540 



. k^ 



t iniiiyinoJion "cnorituo" co^^ Iniitituto oi: AcIvaiiG. 



.'.. , ,•? 



iec luicl lelii-i; da C 



,(N 



(ich \/ci 
A 






K-;. 



OG-oproiot^oor oz\ einer Ciidcixin ■üiiivorai-GOct 






'T-! 



cva v/elCiiGrj3e:irG3.1)cn Sic iJiii aber rai oh±r:o 



'o <"t '"'' 



3nc, lon nGiune r^i,ciic 






V 



'^ -:►/♦ 



omc Hictolio: 
in üjnor von 



xj-LLi nac/arcG 



r^ r% I'' 



» j 



1; ÜGDltUG 



'^ " "I ^ ' *. ' . 



Gl* JoJt noinor clc^nalirrGn 



* j_ 



•i r' 



VOJl 



1-, 



lix I!onclolc:cjo*^nn Kollo ''■:]aoi't 



(::ooc/}ricbcn 



!.''• j <-• 



»j 



0\/j. 



iiiür üxcii üolohJt Gn-ü^/ic":üruon ICui-^üoJirift 



) 

o OHIO von Mir :zoT^qx cav-Gror-ticte Unoolirift olmo Al)laiGr- 



5^iiui;^{ra 



VJ 



Dao cinrriiIi;juG Tiior alle Jjc-i;cili^:tGn wiora VGn.uvülicIi,v;cnji Hie 
Prof. üiUji ort un JrlwUibairj bitten v;vLorclGn, die boluGn obi.-en 



Dojainento \^on nir zw ontlGi^icn ir 



^ »^- 



ton 



(Ol]} 



ruor .üirc 



:.j\/Ga 






:c 



0';i r«" 



^<ij 



zxxr^o 1 



:. L 



ijt 



XG 



c« 



«-^.L'.L» 's. 



ir llcaicl üu nGüon) 



Lclile ioll nioli nicht bc-Tu 



i . »j f 



..oim i:jic von Pror.Cilbert cliG__r^^;7ncn';oh.tG Jrlaubnirj 
halben, bjüi ioh ;-;omG burcit, ihnon die boidon JH-.ioo' 



'jrGUon .:r^nlG"n loiliv/oiao liu iioborlannon 



lue v/ncrdo nich intoronciorGn,sii (jccobonc?. 
Ihrer Porcchini/:Gn zw leoen. 
'lit bcGtü}! 'Jiionochen .f-i'.r 
.'Jo ich oic 



.', .?- 



iO'XX c 






i:o Olli tat 



'^•fc _ j.L .'^ U J, 



i ■ * I * 



wiiueliim/jon bor*raon- 



Iioohach.t-^n.nr:voll 



UNIVERSITÄT MANNHEIM 

(WIRTSCHAFTSHOCHSCHULE) 

PROF. DR. H.-M. PAWLOWSKI 

Johaim Braun, wiss, As©,. 



68 MANNHEIM, den 
Schloß, Westflügel 
Telefon 2921, Apparat 3382 
Durchwahl über 2923382 



23^3-1977 



Herrn 

Hannff- Günther Reicsner 
Meadow Lane Apartments 
2-A Keadow Road 
Princeton^N^J» 08540 



Sehr geehrter Herr Reissner! 



Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit einigen erhalten geblie- 
benen Kollegnachschriften nach Vorlesungen von Eduard Gans und 
habe die Absicht ^verschiedenes davon zu übertragen und für eine Publi- 
kation zu bearbeiten. Durch Ihre Gans-Biographie bin ich u.a. auf 
F.Mendel SSO hn-Barthol dys Nachrift nach Gans* Vorlesungen über die fran- 
zösische Revolution aufmerksam geworden. Ich besitze bereits die Kopie 
einer Vorlesungsnachschrift von D.F.Strauß über die erste Zeit der Re- 
stauration, die sich mit dem Manuskript von Mendel ssohn-Bartholdy ver- 
mutlich zu einem zeitlich lückenlos geschlossenen Ganzen zusammenfügen 
dürfte^Wie Sie sicher verstehen werden, bin ich daher nicht wenig daran 
interessiert, auch die Nachschrift von Mendel ssohn-Bartholdy näher ken- 
nenzulernen. 

Der kürzeste Weg hierzu wäre ohne Zweifel der, den von Ihnen angegebenen 
Eigentümer der Handschrift, Herrn Dr. Felix Gilbert, Institute of Advanced 
Studi es, Princeton, direkt anzuschreiben und ihn um Überlassung einer Ko- 
pie, notfalls eines Mikrofilms zu bitten. Meine englischen Sprachkenntnisse 
sind indessen nicht so gut, daß ich sicher sein kann, Herrn Dr. Gilbert 
mein Anliegen mit den geeigneten Worten erklären zu können, Erlauben Sie 
mir daher, daß ich mich mit meiner Bitte zunächst an Sie wende: Wäre es 
Ihnen möglich, mir bei der Beschaffung einer Kopie durch einige Zeilen 
a» Herrn Dr.Gilbert behilflich zu sein?(Auf entsprechende Anforderung 
würde ich die für die Anfertigung einer Kopie anfallenden Kosten gern 
vorweg überweisen.) Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir auf diese 



Weise einige der Schwierigkeiten erleichtern könnten, denen man bei 
der Beschaffung von verstreutem Material leider ausgesetzt ist. 

Falls Sie Ihrerseits an neuen Informationen über Eduard Gans interes- 
siert sind, stehe ich selbstverständlich jederzeit zu Ihrer Verfügung. 



Mit vorzüglicher Hochachtung 




^^AAÄAf 



(Johann Braun) 




AR 4147 

Reissner, H. G. (Hanns Günther) 

1902- 

Hanns Reissner Collection 



LEO BAECK INSTITUTE 

Center for Jewish History 

1 5 West 1 6th Street 
New York. NY 10011 

Phone: (212)744-6400 

Fax:(212)988-1305 

Email: lbaeck@lbi.cjh.org 

URL: http://www.lbi.org 



Date: 6/14/2010 



Sys#: 000196254 



Box: 1 



Folder: 13 



H.G.Reiesner (Ph.D.) 
43-18 168th St 
Flushlnß 58,K.Y* 



Helssner 1 



A 



HEINRICH HEINE TO EDUARD G-ANS : "^ÜANP MEME ..." 

H.Ö.Reissner (Fh.D.) 

Shortly after the death, on May 5,1829. of Pr. Eduard (Jans, late 
Professor of law at Berlin ünlrersity, Heinrich Heine Toioed appre- 
hension as to the fate of his letters to this friend of his youth. 
Writlng to Varnhagen von Ense on Feb 5,1840, Heine asked for pro- 
tection against imauthorized publication of his letters to both 
Eduard Gans and Moses Moser. ^ From this re^uest it may be gathered 
that Heine '8 letters to Gans wer© of an intimate oonfessional 
nature,oomparable perhaps to those he had written to the other 
friend, Moses Moser • Unf ortunately.the letters to aans,with one ex- 
ception, do not seem to hare esoaped some third party's "proteotive" 
aotion : one found its way into the Saltykov-Sohedrin State Library, 

I reoeived a photographed oopy of this letter through 
the oourtesy of Mezhdunarodnaja Kniga,Mosoow. It reads as followa: 



Leningrad, ^ 



Lieber öansl theurer College] 



Hamburg, May 1826. 



Das Wort College bezieht sioh auf die Jurisprudenz und nicht 
auf die Theologie. Das Wort "lieber" bezieht sioh auf mein 
Herz, das Dloh nooh Immer sehr liebt, und reoht herzlich liebt 
-quand meme- Vlelleloht schriebe loh Dir gar nicht, wenn ea 
kein auand m^me glbe. Du verstehat mich nicht, loh will nemlloh 
andeuten dasa es mich Im Grunde meiner Seele Ärgert, dass unsere 
Bacher keine Quellen mehr 8lnd,da88 loh Dir und mir selbst deas- 
halb grolle, und es mlr,eb.n solchen Grolls *eaen,Eum Bedürfnisse 
wird Dir zu sagen,dass loh Dich dennoch llebe,das8 ich Dich llebfi 



Relssner ü 



quand m^me— ••Die ubersendxmg des Buohes ist bloss eine Ausrede 
um eine G-eleßenhelt zu haben Dir zu schreiben. Das Buch selbst 
ist wahrhaftig nicht viel werth— ich habe in diesem Momente 
mehr Liebe in der Brust als in diesem ganzen Buche enthalten 
ist— es ist so müde, farblos, zahm, und das Beste dran ist der vor- 
gesetzte Name der Varnhagen. Ich habe diesen Namen, der mir so 
lieb ist, an äiexi Eingangspfosten meines Buohes angeschlagen, und 
es ist mir dadurch wohnlicher und gesicherter geworden»Auch 
Bücher müssen ihre Mesusse haben.— Leb wohl, behalte mich lieb, 



mich, 



Deinen Freund 
H.Heina 



The above letter marlcs a phase in Heine 's relationship to Gana 
whioh^for want of dooumentation,had,hitherto,escapedaef inition. In 
the beginning, to borrow Heiners expression,there had been "love", 
an elective affinity as, in Grerman academio fraternities,may link 
the "Big Brother" (Eduard Gans) to his "Pledgee" (Heinrich Heine). 
Grans had met Heine first in the winter of 18^1-^ in the home of 
Berlin banker Veit. ^ For the past two years,c;ans had been the Pres- 
ident of a "Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden". Gans 
aroused Heiners enthusiasm for the cause of the "Verein". Sponsor ed 
by Gans, Heine Joined it on Aug 4,1822 and partioipated in its activ- 
itiea the ensuing fall^winter and spring« 

The Verein had had its origin in a meeting in Berlin, on Not 7,1819,of 
Eduard Gans, Leopold Zunz, Moses Moser and four others. Bifferently from 
what the scholarly name of the Verein might conTey,its purpose »s 
eminently political. Gans had oalled the initial meeting under the 
fresh impression of antisemitio mob outbursts in various placesA in 
Germany, "to consider help twhere an emergency existed,and to delib- 
erate hov, the deep rooted malignanoy could be eradicated best"« * 



üelssner Z 



However.by the time Heine Joined in August 18^2, the aims of 
the Verein had undergone a far reaohing adjustment.lt ha4,meanwttlle, 
become apparent that the "Christian" Grerman states and öerman society 
v^ere willing to integrate aspiring yoxmg Jewish intelleotuals only 
at a prlore,that ia: if they iwere prepared to embraoe Christlanity» 
In View of this dilemma,the youths oonoerned had begun to look out 
for an alternative,-- emigration and oolleotive settlement overseas* 
By ooinoidence,an American, Mordeoai Manuel Koah, had Just launohed 
a oolonization projeot of his onn in upstate Nei» York. His plea had 
reoeived oonsiderable publioity in the Grerman general and Jewish 
press« ^ A member of the Berlin Oulturvereln,the medioal stadent 
E.S.Kirsohbaum, wrote a memorandum su^^ßesting that the Verein ally 
iteelf with Noah. ^ On Jan 5, 1822, the Culturverein eleoted Noah as 
an extraordinary memher and honorary oorrespondent for North Amerioa. 
A day later,a oonfirmatory letter ,signed by the offioers aans,Zun2 
and Moser, was dispatohed to Noah, inviting an exohange of Inform- 
ation so as to ooordinate emigration and resettlement plans. '^ 

Heine absorbed the Ideas of the Verein at this partioular Junot- 
ure. He wholeheartedly aooepted the moral authority and polltioal 
leadership of Gans. Teaohlng at the private high sohool of the Verein, 
Heine preaohed the gospel of emigration. "nfheneyar he talked about 
toleranoe and freedom of belief " ,relate8 L.J.Braunhardt.one of his 
pupll8,"he advised us to emigrate to Amerioa or,at least to England 
.•• * Jeder Jcann da naoh seiner Faqon selig werden' ". ® 

For a fleeting moment,the hope of Jewish social and oultural 
renewal and the promise of polltioal freedom In Amerioa beoame syn- 
onymous In Heiners mind. At preolsely this time, the plan for "The 
Rabbi of Baoheraoh" began to orystallize in Heine 's thoughts, and it 



Meissner 4 



y 



has teen su^gested with a great deal of inherent probablllty that 
"the vlsta of America ••• may have had deeper signifioanoe" for the 
novellette,l»e. ,that Its never iwritten thlrd part ?vas to have hailed 
the daiivn of Jevilsh llberatlon on Amerioan soll, ^ 

How deeply Heine ^as,then^under G-ans^s personal spell,is borne 
out by the flrat letter he v^rote to Moses Moser, after having left 
Berlln^in early May 18H3« Therein Keine reoorded,or ooined, the 
name of "Ganstown'* for the future oolleotlve oentre in Amerioa. Tha 
leader's personal name "was to be tdtc symbol^of the projeot, 

Howerer^the scheme proved too diffioult of achievement, The 
Verein iwas dissolved in 1824, Heine iwent throu^h with baptism on 
June 28pl825f Gans followed on Peo 12,18:d6« Both met onoe more, for 
the last time, in person at this oritioal Junoture of their lires. 
Gans pioked Heine up in GBttingen shortly after the latter^s final 
law examination. They travelled together as far as Cassel» "^^ what 
they had to teil eaoh other on this ooousion^is not on reoord, That 
Heine had gradually shunned his former hero-v.orship,is obvious from 
repeated oritioal remarlcs on Gana in letters to Moses Moser, ^^ But 
in a way, Heine still oontinued to attaoh himself emotionally to Gans. 
Or rather, his ov*n fate and fall was refleoted wgo noflgglnid in the 
sorappinß of the former hero-image« Heine 's epigram "üinem Abtrttnni- 

gen^^probably written late in 18^5 or early in 18H6,i8 generally in- 

13 
terpreted as referring to Gans, This is what Heine had to say "To 

an Apostate": 

des heil 'gen Jugendmutes J 
0,wie sohneil bist du ,*^,ebÄndigt / 
Und du hast dioh,k;lihlern Blutes, 
Mit dem lieben Herrn verständigt. 

Und du bist zu Kreuz gekrochen, 
Zu dem Kreuz, dns du verachtest. 
Das du noch vor wenig Wochen 
In ^en Staub zu treten dachtest.' 



Kelssnex' 5 



0,dri8 thut das Ylele Lesen 
Jener Schlegel, Haller ^Burke — 
Grestern nooh ein Held gewesen, 
Ist man heute schon ein Sohurke« 

Heine 'e verdiot ,imdoubtedly,f Its the moral dilezama in whloh 
Grans fourid himself* But the last line of the epigram seems to lend 
itself to a more general Interpretation. Kad Heine v/anted to exoliide 
himself from Its applioation, he ought to have wound up ivith the 
words "Bist du" in lieu of "Ist man". 

How far Heine was yet from "teing done" with Grans, is demons- 
trabla further from a letter to Moser ,whioh he dated "Hamburg, the 
23rd of the month of Gans, 1826". The pun was to sujf^gest that aans was 
as ohangeable as April weather,or vioe versa. Though apparently deal- 
ing with Grans, Heine was, in reality, passing Judgment upon himself. 
"I think of him", Heine wrote in referenoe to öan8,"beoau8e I do>^iiot 
want to think of myself". Then he oompared Gans, the dootor of law, 
with Moses, the Lawgiver. Finally he oonfronted Gans with Hoah, the 
Amerioan.This soene is laid in a "dream": "I dreamt also, Gans and 
Mordeohay Noa met at Strahlau,and Gans was — miraouloasly — mute 
like a fish", 

The symbolio signifioanoe of the meeting plaoe — Stralau, a 

suburb of Berlin on the Spree river — • must have been as dramatioally 

poignant to Moser, the addre88ee,a8 it was to Heine, the wrlter of the 

letter. The young Student members of the now defunot Verein had often 

gone there on group exoursions. The desoription of Gans as being 

"mute like a fish" raust have ooourred to Heine as an unlabored simile. 

It followed out of the given link between Stralau and the "Fisohzug" 

an annual event on August 24, for whioh it was — and remains -- 

looally famous.On this date, Berliners were wont to oome out and par- 

by 
tioipata in the oelebration mt the fishermen's guild ^^ ^^® seasonal 



t 

/ 



Relssner 6 



resumption of their Operations. 

In hls aforementioned letter to Moser of early May 182^3 pHelne 

hlmself had oontrasted the fviture bllss of "Granstown" on the banks 

of the Misslsöippi with the preaent drudgery on the "banks of the 

Spree" (and^by iraplioation, with the Biblical "Captivity by the 

Rivers of Babylon" ) • The mutiial Interdependenoe of slmiles and as- 

soolatlons oould,then,suggest an even bolder oonjeoture: might not 

preolsely suoh a revelry on August i^4,1822,three weeks less one day 
after Heine' s formal induotion into the Verein^have aparked the 

day-dream of (ianstown: "a future happier generation blessirig the 

lulaf L^eremonial palm branohj and munohing mazzoth 1 unleavened 

Passover bread^ on the banks of the Missisaippl" 7 

Be that aa it may, here and now Oans was made to faoe Noah, 

and Grans, so talkative by nature^ was silenoed by his ghost challen- 

ßerm iÄfhat eise oould the Situation symbolize but an embarrassed ad- 

misaion of failure ^politioal as well as moral^on the part of Grans 

15 

andjby implioation, of Heine himself 7 

A few days after Heine had so written to Iloser, his publisher 
happened to release the first volume of the Heisebilder , with the 
dedioation of the initial section^the 88 poems of "Heimkehr" to Urne 
Varnhagen,as related in Keine 's letter to Grans, Heine busied himself 
Immediately v.ith the distribution of oomplementary copies. His letter 
of transmittal to Leopold Zunz is dated as vagaely as the one to 
Gans, i.e. /'Hamburg, in the holy month of Kay 1826", which parallelism 
suggests that both letters originated m a similar mood.^^ Heine 
addressed Zunz by his obsolete titles as Noah's "fippointed Judge over 
Israel" /'Vioe President of the Culturverein" eto. He sißned himself 
as "member of the Verein •••in the 13th oentury" .This is probably no 
Slip of the pen,but intentional irony. The enolosed oopy of the 



■>. 



RelBsner 7 



"Rel8el)llder" is to be routed to the "llbrary of the Verein" (as Its 
by-law8 had,onoe,made mandatory for all members' publloatlons) , with 
the guallfloation though,as Heine put it:"unles8 It fl.e.^the librarjr] 
has been transferred to Ararat ji.e.jKoah's planned settlementj in 
the meantlme'*. 

Should he^or should he not,aToid Gans? On May ^6, 18^6 .Heine wrote 
to Joseph Lehmann »another former member of the Verein: "Wenn ich 

Zeit habe, schreibe ioh dieser Tage auoh an Gans ....den ich doch 

17 
im Grunde meines Herzens sehr liebe" • In other Ksords, his mind was 

made up; even the "auand meme" motif of the eventual letter was 
antioipated. 

Writing to Moser, Heine had oonfronted Gans with Noah, In the letter 
to Zunz^had also assooiated the late Vereines library with Noah's 
project. Nowjin our letter to Gans, Heine onoe again alluded to the 
library of the Verein, as a repository of "Jewish" literature.ile ex- 
pressed annoyanoe,if not a feeling of guilt,"that our books are no 
longer souroe material" ,i.e. ,that both authors' oonversion had sep- 
arated them from the mainstream of Jewish literature cuid poetry. To 
heighten the tragio irony, Heine, the oonvert ,explained to Gans, the 
oonvert,why he had dedicated his book to Mme Varnhagen,another oon- 
vert, and he did 80 with a metaphor borrowed from Jewish ritual: "I 
have fastened this name,whioh is so dear to me,to the doorpost of my 
book, and it haa,thus ,beoome raore horaey and seoure to ne»Book8,too, 
must have their mezuzah" ,i.e. ,the little box oontaining a paasage 
from Peuteronomy, fastened to the right doorpost of the Jewish home. 

It is regrettable that we do not know how Gans reactad when in 

19 
receipt of above message. Ron deeply disturbed also Gans wa8,C€m 

be gathered,in general terms, from an apologetic aperju he recorded 
on his onwea-d trip following the brief reunion with Heine: "••• tht 



Relssner 8 



aocusatlon of being Inoonalstent Is applioable rather to the bl« 
waves of world history.then to hlm whom they aeize".^° 

From a dlstanoe .Heine oontlnued to watch Gans 's aoademlo oareer 
as a disciple of philosopher Hegel.Oooasional referenoea to üan^, the 
Professor and leoturer.sound rather saroastio.^l (Jans 's death In 1839, 
as we hare mentioned In the beginning, provoked no outburst on Hein« 's 
part.but only a oautlous effort to oonoeal the evidence. Howeyer.the 
tragio death of Ludwig Marous.another former member of the Verein In 
1843, oaused Heine ^ to assess^ (Jana's personallty in hlstorloal 
retroapectlon, 

How emotional Heine feit, and oontlnued to feel,about the "llttle opus" 
Ludwlf; Marcus. 3)enkworte as a whole.ls apparent from oomments he made 
m writing to his publisher.^^ Theref ore.the unlnltiated reader must 
not let hlmself be deoelved by the pollshed aurfaoe of the memoir. 
In thelr tlme .Heine had shared the "Intentions and illuslons" of Gans 
and the other fellow members. Into a psyohologloal Interpretation of 
the late Ludwig Marous Keine poured hls own personal nostalgio »on- 
fea8ion:"Ihm selber", Heine wrote with referenoe to the deoeased, 
mag ebenfalls [italios are ourj die Zelt, wo er sieh den Bestrebungen 
und Illusionen Jenes Vereins hingab, als die aonnlMste Bllitenstund» 
[itallos are oursj seines kttmmerliohen Lebens ersohienen sein". ^3 

By the same token, the pen portralts of other leading indlTlduals 
inoludod in the memoir^must have been oharged with emotion. Only one 
of those portrayed - Leopold Zunz - was.then.still alire.The others 
- Bendavid, Gans, Marous .Koser - had long since passod away. All, how- 
ever^with one exception, v.ere eraluated positively. The ^ exoeption 
waa — Eduard Oan«. The topio Justlfied Heine 's taking Gans to task, 
eyen posthumously, for dereliotion of his seif assumed duties. as Heine 
put it: "Es ist hergebrachte Pflioht,da88 der Kapitän Immer der letzte 



Meissner 9 



sei, der ftas Sohiff rerlftset ^werin dasselbe soheitert — Gans aber rettete 

sieh selbst zuerst" • The basted hero-image — a hero yesterday, a 
vlllaln today — ^permeated oloo thio final evaluation ... 

Was there^then, a oontradlotlon between the personal attachment, 
as professed in Heiners private letter to Oans of May 18i:i6, and the 
oorrodlng orltlolsm oommitted to prlnt In 1844 7 The ?,(iuand meiae" 
motif of the letter itself goes a long v/ay towards explaining thls 
Inoongrulty of spontane ous feellngs and subsequent ratlonalizatlon* 
Theref ore,the letter raay safely be aooepted at Its faoe valua: Heine 's 
emotional attachment to Grans had been "<iuand lueme" — aa ivas,lncildent- 
aliy, that of the oontemporarles to the poet, as remains posterlty's 
to the Immortal« 



Rei80ii#r 



10 



NOTES 



Th« bulk of H«in«*s l«tt«r9 to Moses Moser appeared first in a separate ▼oluiiie,ed, 
Laur (Leipxig,1862), Heinrich Heine Brief e. ed, Friedrich Hirth (Main», 1951 ff), contain 
•ome Bore which haTe coae to light sinoe» 

Hirth,l.c«,iy,lK),iBentioned its exi8tence,but was unable to quote it. Since the 
present articie was written,Dr.P.H. Eisner has incorporated the text of the letter as an 
addenduA in the 6th Tolume of Hirth 's ediiion,unfortunately not entirely free fro« 

Printer*« aistakea« 
3 

See Joseph Lehoann in Magagin fflr die Literatur dee Auslandes . toI. 37. # 2,p.l7 of 

Jan 11,1868. 

^ See Rede bei der Wiedereröffnung der 3it»ungen de« Verein« ..> Gehalten (Berlin, 
den 28. Oktober 1821) Ton Dr. Eduard Oan«. printed Hamburg, 1 822, p, 12. 

' See B.D.Weinryb'« articie ''Noah*« Ararat Jewish State in it« Historical Setting-, 
P.A.J.H.S. (Philadelphia, 1953), XXXXIII,pp.l72ff Ib 181. 

See the suaffiary,in Hebrew, in B.D.WeinxTfo'« articie ^'Zioniaa aooug the Geman Jew« 
during the Period of telightenBent** in the periodical Kneaset (Tel ATiT,1936). 

'^ Noah,in tum,had the letter froa Berlin inserted in the Albany Daily Adrertiser 
of Oct 4,1825. 

Quoted hy G.Karpele«, H.Heine .Au« seinen Leben . p. 64. 


See Srioh Loewenthal in hi« introduotion to Heinrich Heine, The Habbi of Bacherach 

(New Iork,1947),p.90. 



10 



See Hirth, 1.0., 1,80. 



See Eduard Gans. Rflckbl icke auf Personen und Zuattode (Berlin, 1836) ,p. 3. 
^2 See Hirth, I.e., 1,101 (of Aug 23,1823) }pp.l74f/ (of June 25,1824) ;p. 186 (of Oct 25, 

1824) ;p. 229 (of late «uiHier 1825)|p.258 (of April 23,1826). 

13 

See Strodti e a nn . Letate Gedichte und Gedanken Ton Heinrich Heine . Au« dem Nachlas« de« 

Dichters «um ersten Male reröff entlicht ( Hamburg, 1 869 j,p. 166; al«o Ernst Elster, ed. 

Heinrich Heine« SImtliche Werke (Meyers Klassiker Ausgaben), II, p. 512. 

^^ See Maximilian Heine, Erinnerungen an Heinrich Heine und seine Familie (Berlin, 
1868), p. 239} also an — unpublished — original letter froa Moses Moser, Berlin,to Lmsanuel 
Wohlwill, Hamburg, dated May 27,1825,made awailable to thi« writer by it« owner,Dr.Paul 
Wohl will, Hamburg. 

^' Thi« writer*« Interpretation of the '^dream** dif fer« radically from thoae of two 
other American author«,Ti»..A.B.Makower. Mordecai M.Noah from the Jewiah Viewpoint (New 
lork, 1917) fp.64, and laaac Goldberg, Major Noah.American^Jewish Pioneer (Philadelphia, 1936), 
p.207. Makower had suggested that Heine found in Noah '*a butt for humorous reference**. 
Goldberg opined that Heine wa« '*poking fun at Noah**. 



/) 



Uaissn^r // 



^ Htin^'a leit#r to Zunm, &•• Hirth,l.e.,I»263, waa translated into English l^ Israel 
Tabak, Judaic Lort in Haina (Baltiaor«,1948),p.45. 

^7 See Hirth, I.e., 1,267 

18 

*^ Tha archaic sounding word ♦•wdhnlioh" oocurs also,by way of contrast,in Helne'a 

aecond lattar to Auguat Uhwald. Öbar die Frameaische Bühna ,)lay 1837, to explain tha 
mood of an axilat"..« dasa una nie ao ganz wohnlich auiaute wird in der Atmoaphftre der 
FreoMla'*« 

Of Gans' 8 lettera to Heine, only one,dated seven yeara later,i.a. ,June 7,1833,haa 
aurTived,see Heine Haliquian . ed. Maximilian Freiherr von Heine-Feldern ft GusUr Karpelea 
(Berlin, 1911), pp.l87f/. Therein Gana triea,though obrioualy not without strain,to recip- 
rocate the magnanimoua dispoaition of the friend of yore* 

*• ... die Anklage der Inkonseciuenz trifft weit mehr die grossen Vfellen der Weltge- 
aehiohte,al8 denjenigen, welchen aie ergreifen" in Rückblicke auf Peraonen und ZuatRnde 

(Berlin, 1836) ,pp.l3f. 

21 

See,for ins tance, Heinere poeio "Im Hafen**, Buch der Lieder. Wordsee II, as well aa 

the 16th stanza of TannhAuaer<-Lied (3). 

22 Utter to Campe of Uar 19,1854, aee Hirth,l.o.,III,494. 

23 That Heine, indeed,identified himself with the mood of "aonnigste Blütenstunde", 
can,perhapa,alao be inferred from a atyliatic analogy. In "Introduction to 'Don Quichote' ", 
written in 1837, Heine had uaed a aimilar poeiical metaphort^Ala ich fitalica are oural 

ina Jflngl ingaalter emporblühe te und mit unerfahrenen Händen in die Rosenbüsche dea Lebena 
Titalica are ouraj hineingriff ...••. 



H.G.Reissner (Ph.D.) 
43-18 168th St 
Flushing 58,N.Y. 



Reissner 1 






HEINRICH HEINE TO EDUARD G-ANS 

r 



".iUAKD MEME ..." 



H.G.Reissner ((Ph.D, ) 



\ 



Shortly after the death, on May 5,1839, of Dr. Eduard Gans, late 
Professor of law at Berlin University, Heinrich Heine roiced appre- 
hension as to the fate of his letters to this friend of his youth» 
Writing to Varnhagen von Ense on Feb 5,1840, Heine asked for pro- 
tection against iinauthorized publication of his letters to both 
Eduard Gans and Moses Moser. ^ From this recLuest it may be gathered 
that Heine 's letters to Gans were of an intimate confessional 
nature,comparable perhaps to those he had written to the other 
friend, Moses Moser. Unf ortunately,the letters to Gans,with one ex- 
ception, do not seem to have esoaped some third party's "protective" 
action : one found its way into the Saltykov-Schedrin State Library, 
Leningrad. I received a photographed copy of this letter through 
the courtesy of Mezhdunarodnaja Kniga,Mosoow. It reads as follows: 



Lieber GansJ theurer CollegeJ 



Hamburg, May 1826 • 



Das Wort College bezieht sich axif die Jurisprudenz und nicht 
auf die Theologie. Das Wort "lieber" bezieht sich auf mein 
Herz, das Dich noch immer sehr liebt, und recht herzlich liebt 
— quand mSme— Vielleicht schriebe ich Dir gar nicht, wenn es 
kein (juand meme gftbe. Du verstehst mich nicht, ich will nemlich 
andeuten dass es mich im Grunde meiner Seele ärgert, dass unsere 
Bücher keine Quellen mehr sind, dass ich Dir und mir selbst dess- 
halb grolle. und es mir, eben solchen Grolls wegen. zum Bedürfnisse 
«ird Dir zu sagen.dass ich Dich dennoch liebe. dass ich Dich liebe 



Reissner 2 



/U^cJ^ 



> 



q.uand meme — •Die Übersendung des Buches ist bloss eine Ausrede 
um eine Gelegenheit zu haben Dir zu schreiben. Das Buch selbst 
ist wahrhaftig nicht viel werth — ich habe in diesem Momente 
mehr Liebe in der Brust als in diesem ganzen Buche enthalten 
ist — es ist so müde, farblos, zahm, und das Beste dran ist der vor- 
gesetzte Name der Varnhagen, Ich habe diesen Namen, der mir so 
lieb ist, an den Eingangspfosten meines Buches angeschlagen, und 
es ist mir dadurch wohnlicher und gesicherter geworden.Auch 
Bücher müssen ihre Mesusse haben. — Leb wohl, behalte mich lieb, 

mich, 

Deinen Freund 

H.Heine 
The above letter marks a phase in Heiners relationship to Gans 
which^for want of documentation,had,hitherto,escapeddef inition* In 
the beginning, to borrow Heine 's expression,there had been "love", 
an elective affinity as, in German academic fraternities,may link 
the "Big Brother" (Eduard Gans) to his "Pledgee" (Heinrich Heine). 
Gans had met Heine first in the winter of 1821-2 in the home of "^^ 
Berlin banker Veit. 2 p^p ^^e past two years,Gans had been the Pres- 
ident of a "Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden". Gans 
aroused Heiners enthusiasm for the cause of the "Verein". Sponsored 
by Gans, Heine joined it on Aug 4,1822 and participated in its activ- 
ities the ensuing fall, winter and spring* 

The Verein had had its origin in a meeting in Berlin, on Nov 7,1819.of 
Eduard Gan8,Leopold Zunz,Moses Moser and four othera. Bifferently from 
what the scholarly name of the Verein might convey,its purpose ^ 
eminently political. Gans had called the initial meeting under tue 
fresh impression of antisemitic mob outbursts in various places^^ in 
Germany, "to consider help where an emergency existed,and to delib- 
erate how the deep^rooted malignancy could be Wicated best". 4 



Reissner 3 



-^ 



j' 



However.ty the time Heine joined in August 1822, the aima of 
- the Verein had undergone a far^reaching adjuatment.It hai.meanwülle, 
tecome apparent that the "Christian" German states and German society 
were willing to integrate aspiring yoiong Jewish intelleotuals only 
at a pri<e,that is; if they were prepared to embrace Christianity, 
In View of this dilemma.the youths ooncerned had begun to lock out 
for an alternative,— emigration and colleotive settlement overseas, 
By coincidence,an American.Mordecai Manuel Noah, had just launched 
a colonization project of his own in upstate New York. His plea had 
recelved considerable Publicity in the German general and Jewish 
press. 5 a member of the Berlin Culturyerein,the medical Student 
E.S.Kirschbaum, wrote a memorandum suggesting that the Verein ally 
itself with Noah. ^ On Jan 5, 1822, the Culturverein elected Noah as 
an extraordinary member and honorary correspondent for North America. 
A day later,a confirmatory letter,signed by the officers Gans,Zunz 
and Moser, was dispatched to Noah, inviting an exchange of inform- 
ation so as to coordinate emigration and resettlement plans. "^ 

Heine absorbed the ideas of the Verein at this particular^ junot- 
ure. He wholeheartedly aocepted the moral authority and political 
leadership of Gans. Teaching at the private high school of the Verein, 
Heine preaohed the gospel of emigration. "Whenever he talked about 
toleranoe and freedom of belief " .relates L.J.Braunhardt.one of his 
pupils,"he advised us to emigrate to America or,at least to England 
... 'Jeder kann da nach seiner Faqon selig werden' ". ^ 

For a fleeting moment.the hope of Jewish social and oultural 
renewal and the promlse of political freedom in America became syn- 
onymous in Heine 's mind. At preciaely this time, the plan for "The 
Rabbi of Bacherach" began to crystallize in Heine 's thoughts, and it 



Reissner 4 



has teen suggested with a great deal of inherent probability that 
"the vista of America ••• may have had deeper signif icance" for the 
novellette,i.e, ,that its never-written third part was to have hailed 
the dawn of Jewish liberation on American soil. ^ 

How deeply Heine was,then,under G-ans's personal spell,is borne 

out by the first letter he wrote to Moses Moser, after having left 

10 

Berlin, in early May 1823. Therein Heine recorded,or coined, the 

name of "Ganstown" for the future colleotive centre in America. The 



leader's personal name was to be 



symbol^of the project. 



However,the scheme proved too diffioolt of achievement. The 
Verein was dissolved in 1824. Heine went through with baptism on 
June 28,1825. G-ans followed on Dec 12,1825« Both met onoe more, for 
the last time, in person at this critical juncture of their lives. 
^ Gans picked Heine up in Göttingen shortly after the latter 's final 



law examination. They travelled together as far as Cassel. 



11 



What 



they had to teil each other on this occasion,is not on record. That 
Heine had gradually shunned his former hero-worship,is obvious from 
repeated critical remarks on Gans in letters to Moses Moser. ^^ Bat, 
in a way, Heine still continued to attach himself emotionally to Gans, 
u-^--^^ Or rather, his own fate and fall was refleoted ^Äftft=33rf±8 



in the 
scrapping of the former hero-image. Heine 's epigram "Einem Abtrünni- 
gen" ,probably written late in 1825 or early in 1826, is generally in- 

13 
terpreted as ref erring to Gans. This is what Heine had to say "To 

aji Apostate" : 

des heil 'gen Jugendmutes.' 
0,wie schnell bist du gebändigt/ 
Und du hast dich,klihlern Blutes, 
Mit dem lieben Herrn verständigt. 

Und du bist zu Kreuz gekrochen. 
Zu dem Kreuz, das du verachtest, 
Bas du noch vor wenig Wochen 
In den Staub zu treten dachtest.' 



Reissner 5 



4 



/^^ 



0,das thut das viele Lesen 
Jener Schlegel, Haller ,Burke — 
Grestern noch ein Held gewesen, 
Ist man heute schon ein Schurke» 

Heiners verdict ,undoubtedly ,f its the moral dilemma in which 
Gans found himself • But the last line of the epigram seems to lend 
itself to a more general interpretation. Had Heine wanted to exclude 
himself from its application, he ought to have wound up with the 
words "Bist du" in lieu of "Ist man"» 

How far Heine was yet from "heing done" with Gans, is demoiö- 
trable further from a letter to Moser, which he dated "Hamburg, the 
23rd of the month of Gans, 1826". The pun was to suggest that Gans was 
as changeable as April weather,or vice versa. Though apparently deal- 
ing with Gans, Heine was, in reality, passing judgment upon himself. 
"I think of him",Heine wrote in reference to Gans,"because I do;?not 
want to think of myself". Then he compared Gans, the doctor of law, 
with Moses, the Lawgiver. Finally he confronted Gans with Noah, the 
American.This scene is laid in a "dream": "I dreamt also, Gans and 

Kordechay Noa met at Strahlau,and Gans was — miraculously mute 

like a fish"» 



The symbolic signifioance of the meeting place — Stralau, a 
suburb of Berlin on the Spree river — must have been as dramatically 
poignant to Moser, the addressee,as it was to Heine, the writer of the 
letter. The young Student members of the now defunct Verein had often 
gone there on group excursions. ^^ The description of Gans as being 
"mute like a fish" must have occurred to Heine as an unlabored simile. 
It followed out of the given link between Stralau and the "Fisohzug" , 
an annual event on August 24, for which it was — and remains — 
locally famous.On this date, Berliners were wont to come out and par- 
tioipate in the oelebration M the fishermen's guild of the seasonal 



Re issner 6 



resumption of their Operations. 

In his aforementioned letter to Moser of early May 1823, Heine 
himself had oontrasted the future bliss of "Ganstown" on the banks 
of the Mississippi with the present drudgery on the "banks of the 
Spree" (and.by implioation, with the Bihlical "Captivity by the 
Rivers of Babylon"). The mutual interdependenoe of similes and as- 
sooiations oould,then,suggest an even bolder conjecture: might not 

preoisely suoh a revelry on August 24,1822,three weeks less one day 
after Heine' s formal induction into the Verein^have sparked the 

day-dream of aanstown: "a future happier generation blessing the 

lulaf rceremonial palm branchj and munohing mazzoth [jinleavened 

Passover bread J on the banks of the Mississippi" ? 

Be that as it may, here and now Gans was made to face Noah, 
and Gans, so talkative by nature, was silenced by his ghost challen- 
ger. What eise could the Situation symbolize but an embarrassed ad- 
mission of f ailure,political as well as moral,on the part of Gans 
and,by implication, of Heine himself ? ^^ 

A few days after Heine had so written to Moser, his publisher 
happened to release the first rolume of the Reisebilder , with the 
dedication of the initial section,the 88 poems of "Heimkehr" to Mme, 
Varnhagen,as related in Heine 's letter to Oans. Heine busied himself 
immediately with the distribution of complementary oopies, His letter 
of transmittal to Leopold Zunz is dated as vaguely as the one to 

CK, 

Gans, i.e. »"Hamburg, in the holy month of May 1826", Which parallelism 
suggests that both letters originated in a similar mood.^^ Heine 
addressed Zunz by his obsolete titles as Koah's "RppoiJ^"tecL Judge over 
Israel" , "Vice President of the Culturverein" etc. He signed himself 
as "member of the Verein ••• in the 18th Century" .This is probably no 
Slip of the pen,but intentional irony. The enclosed copy of the 



Reissner 7 



(TK 



"ReisebilcLer" is to "be routed to the "library of the Verein" (as its 
by-laws had,onoe,made mandatory for all members* publications) , with 
the gualification though,as Heine put it:"unless it /"i.e^jthe librar; 
has been transferred to Ararat Ji«e.,Noah's planned settlementj in 
the meantime". 

Should he,or should he not,avoid Gans? On May 26 ,1826 »Heine wrote 
to Joseph Lehmann, another former member of the Verein: "Wenn ich 

Zeit habe, schreibe ich dieser Tage aaoh an Gans ...»den ich doch 

17 
im Griinde meines Herzens sehr liebe"« In other words, his mind was 

made up; even the "quand meme" motif of the eventual letter was 
anticipated. 

Writing to Moser, He ine had oonfronted Gans with Noah. In the letter 
to Zunz^had also associated the late Vereines library with Noah^s 
project. NoWjin our letter to Gans, Heine once again alluded to the 
library of the Verein, as a repository of "Jewish" literatore.He ex- 
pressed annoyance,if not a feeling of guilt,"that our books are no 
longer source material" ,i»e. ,that both authors' conversion had sep- 
arated them from the mainstream of Jewish literature and poetry. To 
heighten the tragic irony, Heine, the oonvert ,explained to Gans, the 
convert,why he had dedicated his book to Mme, Varnhagen,another oon- 
vert, and he did so with a metaphor borrowed from Jewish ritual: "I 

have fastened this name,which is so dear to me,to the doorpost of my 

18 
book, and it has,thus ,become more homey and secure to me«Books,too, 

must have their mezuzah" ,i«e. ,the little box containing a passage 
from Deuteronomy, fastened to the right doorpost of the Jewish home. 

It is regrettable that we do not know how Gans^reacted when in) 
receipt of above message. How deeply disturbed also Gans was.can 
be gathered,in general terms, from an apologetio aper9u he reoorded 
on his onward trip following the brief reunion with Heine: "••• the 



Reisaner 8 



'--> 






aoousatlon of Deing inconsistent is applicable rather to the Mg 
waves of world hlstory.then to him whom they selze".^° 

Fron, a dlstanoe.Heine oontinued to watch Gans 's academic oareer 
as a disolple of^ philosopher Hegel. Occasional referenoes to Gan^, the 
Professor and leoturer.sound rather saroastic.^1 Gans's death in 1839, 
as we hare mentioned in the beginning. proroked no outburst on Heine 's 
part.but only a cautious effort to conceal the evidence. However.the 
tragio death of Ludwig Marcus . another former member of the Verein, in 
1843. oaused Heine ai« to asaesa^Gaiis's personality in historical 
retrospection. 

How emotional Heine felt,and continued to feel.about the "little opus" 
Ludwig Marcus.DenVwort. aa a whole.ia apparent from comments he made 
in writing to his publisher.^^ Theref ore.the uninitiated reader must 
not let himaelf be deceived by the poliahed surface of the memoir. 
In their time. Heine had shared the "intentiona and illusiona" of Gana 
and the other fellow membera. Into a psychological Interpretation of 
the late Ludwig Marcua Heine poured hia own peraonal noatalgic «on- 
fesaion:"Ihm ae_lber" . Heine wrote with reference to the deceased, 
mag ebenfalls [italica are ours] die Zeit, wo er sich den Beatreblgen 
und Illuaionen jenea Verelna hingab,als die sonnigste Biat.n...^. 
[italics are oursj seines kümmerlichen Lebens eraohienen sein". ^3 

By the aame token, the pen^portraits of other leading indiriduals 
included in the memoir^muat have been charged with emotion. Only one 
Of those portrayed - Leopold Zunz - was. then. still alive.The othera 
- Bendavid. Gans. Marcus .Moser - had long aince paased away. All, how- 
ever^with one exception, were evaluated poaitirely. The «-^ exaeption 
waa - Eduard Gans. The topic Justified Heine- s taking Gans to task 
even posthumously. for dereliction of hia aelf^aaaumed dutiea. .s H^ine 
put it: "Es i3t hergebrachte Pf licht. daaa der Kapitän immer der letzte 



Reissner 9 



sei, der das Sohiff verl&sst , wenn dasselbe scheitert — Gans aber rettete 

sich selbst zuerst". The busted hero-image — a hero yesterday, a 
villain today — permeated aloo thio final evaluation ••• 

Was there,then, a contradiction between the personal attachment, 
as professed in Heine 's private letter to G-ans of May 18E6, and the 
corroding critioism oommitted to print in 1844 ? The q.cLuand meme" 



m 



otif of the letter itself goes a long way towards explaining this 



incongruity of spontaneous feelings and subseq^uent rationalization» 
Theref ore,the letter may safely be aocepted at its face ralue: Heine 's 
emotional attachment to (Jans had been "a^and meme" — as was^indldent- 
ally, that of the contemporaries to the poet, as remains posterity's 
to the immortal« 



Reissner 



10 



NOTES 



The bulk of Heiners letters to Moses Moser appeared first in a separate volume^ed. 
Laur (Leipzig, 1862)* Heinrich Heine Briefe. ed. Friedrich Hirth (Mainz, 1951 ff), contain 
some more which have come to light since« 

Hirth, !•€♦, IV, 130, mentioned its existence,but was unable to quote it. Since the 
present article was written,Dr»F.H.Eisner has incorporated the text of the letter as an 
addendum in the 6th volume of Hirth's edition,unfortunately not entirely free from 

Printer *s mistakes. 
3 

See Joseph Lehmann in Magazin fttr die Literatur des Auslandes , vol. 37. # 2,p,17 of 

Jan 11,1868« 

See Rede bei der Wieder er Bffnung der Sitzungen des Vereins .♦» Gehalten (Berlin, 
den 28« Oktober 1821) von Dr. Eduard Gans , printed Hamburg, 1 822, p» 12, 

See B.D.Weinryb's article "Noah's Ararat Jewish State in its Historical Setting**, 
P.A.J.H.S. (Philadelphia, 1953),XXXXIII,pp.l72ff & 181. 

See the summary,in Hebrew, in B.D.Weinryb^s article "Zionism among the German Jews 
during the Period of Eklightenment" in the periodical Knesset (Tel Aviv, 1936). 

' Noah,in turn, heul the letter from Berlin inserted in the Albany Daily Advertiser 
of Oct 4,1825. 

SJuoted by G.Karpeles, H.Heine .Aus seinem Leben . p. 64. 

Q 

See Erich Loewenthal in his introduction to Heinrich Heine, The Rabbi of Bacherach 
(New Iork,1947),p.90. 

^^ See Hirth, I.e., 1,80. 

See Eduard Gans. Rttckbl icke auf Personen und Zust&nde (Berlin, 1836) ,p. 3. 
12 See Hirth, I.e., 1,101 (of Aug 23,1823) 5 pp.l74f^ (of June 25,1824) ;p. 186 (of Oct 25, 

1824);p.229 (of late summer 1825);p.258 (of April 23,1826). 

13 

See Strodtmann, Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine . Aus dem Nachlass des 

Dichters zum ersten Male veröffentlicht (Hamburg, 1869) ,p. 166; also Ernst Elster, ed. 
Heinrich Heines Sttmtliche Werke (Meyers Klassiker Ausgaben), II, p. 512. 

See Maximilian Heine, Erinnerungen an Heinrich Heine und seine Familie (Berlin, 
1868), p. 239; also an — unpublished — original letter from Moses Moser, Berlin, to Immanuel 
Wohlwill, Hamburg, dated May 27,1825,made available to this writer by its owner,Dr.Paul 
Wohlwi 1 1 , Hamburg . 

15 This writer 's Interpretation of the "dream" differs radically from those of two 
other American author8,viz. »A.B.Makower. Mordecai M.Noah from the Jewish Viewpoint (New 
York, 1917), p. 64, and Isaac Goldberg, Major Noah.American-Jewish Pioneer (Philadelphia, 1936) , 
p.207. Makower had suggested that Heine found in Noah »»a butt for humorous reference**. 
Goldberg opined that Heine was **poking fun at Noah**. 



He issner 



// 



X 



^^ Heiners letter to Zunz, see Hirth, I.e., 1,263, was translated into English by Israel 
Tabak, Judaic Lore in Heine (Baltimore, 1948 ),p. 45. 

17 See Hirth, I.e., 1,267 

1^ The archaie sounding word **wöhnlich»' occurs also,by way of eontrast,in Heine's 
second letter to August Lehwald. Uber die Französische BOhne ,May 1837, to explain the 
mood of an exile :**..• dass uns nie so ganz w8hnlieh zumute wird in der Atmosphäre der 

Fremde". 

1^ Of Gans*s letters to Heine, only one,dated seven years later,i.e. ,June 7,1833,has 
survived,see Heine Reliquien . ed.Maximilian Freiherr von Heine-Geldern & Gustav Karpeles 
(Berlin, 1911), pp.l87f/« Therein Gans tries,though obviously not without strain,to recip- 
rocate the magnanimous disposition of the friend of yore. 

20 »• ... die Anklage der Inkonsequenz trifft weit mehr die grossen Wellen der Weltge- 
schichte, als denjenigen, welchen sie ergreif en** in Rückblicke auf Perso nen und Zustande 

(Berlin, 1836) ,pp.l3f. 

^^ See,for instance,Heine*s poem "Im Hafen", Buch der Li oder. Nordsee II, as well as 

the 16th stanza of Tannhäuser-Lied (3). 

22 Letter to Campe of Mar 19,1854, see Hirth, I.e. ,111,494. 

23 That Heine, indeed,identified himself with the mood of "sonnigste Blütenstunde", 
ean,perhaps,al30 be inferred from a stylistic analogy. In "Introduction to 'Don ßuichote' 
written in 1837, Heine had used a similar poetical metaphor:"Als ich iTtalics are oursj 
ins Jünglingsalter emporblühete und mit unerfahrenen Händen in die Rosonbüsc he des Lebens 
Pitalics are oursJ hineingriff ..•". 



Tt 



/ 



H.O.Reiaener (Ph.D.) 
4S-18 168th St 
Flushlng 58,K,y. 



Heissner 1 



HülNKICH HEINiä Tü EDUaHD GAKS j %üaND JiSMi; ..." 

H.G.Reisgnor (Ph.D.) 

Shortly after the death, cm liay 5,18S9, of Dr.Muard Jana, late 
Professor of law at Berlin Unlversity. Heinrich Heine voloed appre- 
henalon as to the fate of hia letters to this frlend of hla youth. 
wntlng to Varnhaßen von Änse on Feb 5.1840, Heine asJced for pro- 
tection asainst unauthorized publloation of hia letters to both 
Muard Gans and Moses Moser. ^ From this re.iueat it may be gathered 
that Heine 's letters to Gans were of an intimate oonfessional 
nature.oomparable perhapa to those he had dritten to the other 
frlend.Moaea Koser. ünf ortunately.the letters to Oana.with one ex- 
oeption. do not seem to hare escaped some thlrd party'a "proteotive" 
aotion : one found its way into the Saltykor-Sohedrin itate Library, 

1 reoeived a photographed oopy of this letter throußh 
the oourtesy of Kezhdunarodnaja Kni6a,J.osoow. It reada as follows: 



Leningrad. '^ 



Lieber OansJ theurer College 1 



Hamburg, May 18ii6 



Das Wort College bezieht sioh auf die Jurisprudenz und nicht 
auf die Theologie. Daa Wort "lieber" bezieht aic^auf mein 
nerz,da8 Dich noch immer sehr liebt, und reoht herzlich liebt 
-quand n?me-. Vielleicht schrieb, ich Dir gar nicht, «enn es 
kein auand m^me g&be. Du verstehst mich nicht,ich will nemlioh 
andeuten dass e. »loh im Grunde meiner Seele ärgert,da.« unaer. 
Bttcher keine Quellen mehr si„d,dass ich Dir und mir selbst d.aa- 
halb grolle,und .. „ir,eben solchen Grolls v.egen,zu« iiedürfnisae 
Wird Dir zu 8aßen,das8 ich Dich dennoch li.be.dass ich Dich liebel 




aoisaner 'd 



quand meme«»««I>l6 Übersendung des Buches ist bloss eine Ausrede 
um eine Crelegenheit 2u haben Dir z\i sclireiben« Pas Buoh selbst 
ist i«ahrhaftlö nicht viel werth-- loh habe in diesen Momente 
mehr Liebe In der Brust als In diesem geaxzen Buohe enthalten 
Ist— es Ist 80 mfide^farblost zahm I und das Beate dran Ist der Yor* 
gesetr.te I^arae der Varnhagen« loh habe diesen Kamen »der mir so 
lieb Ist, an d^n Elngan^spfosten meines Baches an^escl\lat5en,and 
es Ist mir dadurch i^Bhnlloher und gesicherter gev^orden«Auch 
Btlcher müßsen Ihre Mesusse haben«~Leb vvohl^behalte mich lieb» 



mich 9 



Deinen Freund 



U^Helne 
The above letter marks a phase In ilelne's relatlonshlp to ^an$ 
i*^hlch for want of documentHtlon^had^hltherto^escapeddeflnltlon« In 
the beglnnlng» to borrow Heine 's expresslonithere had been "lore'*» 
an electlre afflnlty as. In German aoademlc fraternltles^may link 
the "Big Brother" (-ßduard G^ans) to hls "Pled«ee" (Heinrich aelne). 
Cranß had met Heine flrst In the Klnter of IB^il*^ In the home of 
Berlin bnnker Veit« ^ For the past ti^o years^uans had been the Pres- 
ident of a "Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden"« Grans 
aroused Heine 's enthuslasm for the cause of the "Verein"« ;>ponsored 
by ÖnnSt Heine Jolned It on auä 4pl8H£ and partlcliated In Its actlT- 
Itles the ensulne fall^wlnter and spring« 

The Verein had had Its orlgln In a meetln^^ In Berlin» on Nov 7»1819,of 
üduard (jran8|Leopold Zunz^l^oses Uoser and four others« Jlllferently from 
iNhat the scholarly name of the Verein night oonreyilts purpose ims 
enlnently polltlcal« QmnB had called the Initial meetlng under tJie 
fresh Impression of taitlsemltlo mob outbursts In rarlous places^ In 
Germanyi "to oonslder help iK«here an emergency exlstediand to dellb- 
ernte hovi the deep rooted nallgnancy could be eradlcated best"« 



Helssner ü 



quand m$me— .Die Dberaendung des Buohes igt bloss eine Ausrede 
um eine Geleeenhelt zu haben Dir zu eohrelben. Das Buoh selbst 
ist wahrhaftig nloht viel werth— loh habe In diesem Momente 
mehr Liebe In der Brust als in diesem ganzen Buche enthalten 
ist— es ist so müde, farblos, zahm, und das Beate dran ist der Tor- 
ßesetzte Kane der Varnhagen, loh habe diesen Kamen,der mir so 
lieb ist, an den Eingangspfosten meines Buohes angeschlagen, und 
•• ist mir dadurch wohnlicher und gesicherter geworden, Auch 
Bttoher mttssen ihre Uesusse haben.— Leb wohl, behalte mich lieb, 

mich. 

Deinen Freund 

H.Hein« 
The above letter marJcs a phase In Heine 's relationship to üans 
whlch^for want of documentation,had,hitherto,esoapedaefinition. In 
the beglnning, to borrow Heine 's expresslon,there had been "love", 
an eleotire affinity as, in öerman aoademic fraternities,may link 
the "Big Brother" (iüduard Sans) to his "Pledgee" (Heinrich Heine), 
öan« had met Heine first in the Winter of ISül-i; in the home of 
Berlin banker Veit. 3 j-or the past two year8,c;ans had been the Pres- 
ident of a "Verein für Cultur und Wlssensolvaft der Juden". Jans 
aroused Heine 's enthusiasm for the cause of the "Verein", Sponsore! 
by Gans, Heine Joined It on Aug 4,1822 and particli.ated in its actir- 
ities the ensuing fall,winter and spring, 

The Verein had had its origln in a meetinc in Berlin, on Hot 7,1819,of 
Bduard Gans, Leopold Zunz, Moses Moser and four others. »ilferently from 
what the soholarly naae of the Verein might conTey,it« purpose %a 
•■Inently politlcal. Gans had called the initial meeting under the 
fresh Impression of antisemitio mob outbursts in rarious place»* in 
Oermany, "to consider help where an emergenoy exi8ted,and to delib- 
erate how the deep rooted malignanoy could be eradlcated best", * 



üulasner Z 



/ 



Hov.ever.V the tlme Heine Jolned in Auguat 18iJ2, the alaa of 
the Verein had underßone a lar reaohlnö adjuatment.lt hat.meani.lUle. 
beoome apparent that the "Christian" German etates and Ciernan soolety 
*are wllllng to Integrate asplrln« youns Jev.i3h intelleotuala only 
at a prlw.that la: if they *ere prepared to embraoe Chrlatlanlty. 
In View of thls dllemma.the youths oonoerned had beßun to look out 
for an alternatlTe.- emlßration and oolleotlve aettlement oyersoas, 
By oolnoldenoe.an Amerloan.Mordeoal Manuel Ifoah, had Juat launohed 
a oolonlzatlon projeot of hls o^n in upatate Hew York. Hla plea had 
reoelved oonslderable publlolty in the Oerman «eneral and Jewish 
preaa. » A aember of the Berlin Culturverein.the medloal atudent 
fi.S,Klraohbaun. wrote a memorandun suflßeatlnß that the Verein ally 
itself T.ith Noah. 6 on Jan 5.1822.the Culturvereln eleoted Koah aa 
an extraordlnary nember and honorary oorreapondent f or Korth Amerloa. 
A day later.a oonflrmatory letter.slgned by the offloera (Jana.Zune 
and Moaer.waa dlepatohed to Noah. invitin« an exohange of infürm- 
atlon ao na to ooordlnate eolgration and reaettlement pljuia. "^ 

Uelne abaorbed the ideaa of the Verein at thia partioular Junot- 
ure. He ».holeheartedly aooepted the ooral authorlty and politioal 
leaderahip of Sana. Teaohinß at the prlrate hißh aohool of the Verein, 
Heine preaohed the goepel of emlgration. "Whenerer he talJced about 
toleranoe arid freedom of belief " .relatea i^.J.Braunhapdt.one of hia 
pupila."he adTlsed ua to eaigrate to Anerloa or.at l.aat to England 
• •• »Jeder Jcann da nach aelner ra9on aelig werden' ", ^ 

For a fleetlns moaent.the hope of Jewlah aoolal and oultural 
renewal and the promlse of politioal freedom in Anerloa beoame ayn- 
onymoua in Heine'a mlnd. ^t preoisely thia tlme.the plan for "Tha 
Rabbi of flaoheraoh" began to orystHllir.. 1„ Heine'a thoughta. and it 



Holssner 4 



haa teen su^ßested wlth a great deal of inherent probabllity that 
"the rlsta of Amerloa ••• may have had deeper aignifioanoe" for the 
novellette^i.e.pthat its never written thlrd pari vms to have halled 
the dai»n of Jev^lsh llberation on Amerioan soll. ^ 

How deeply Heine waagthentunder aana^s personal spell,is borne 
out by the flrat letter he wrote to Moses iloser,after havlnß left 
Berlin, In early May 18H3. ^° Thereln Heine reoorded^or oolned, the 
name of "C>anatoi»n" for the future oolleotlve oentre in junerioa. The 
leader'a personal name i«as to be te« symbol^-of the projeot. 

However^the soheme proved too diffloult of aohlevement. The 
Verein Viaa diaaolved in 1824. Heine iwent throußh with baptism on 
June H8|18£5. öana followed on Deo 12tl9^8* ^^^^^ ^^^ ^^^^ more, for 
the last time, in person at thia oritioal Junoture of their lires. 
öana ploked Heine up in aöttlngen shortly after the latter 's final 
laiw examination. They travelled together as far as Cassel. rthat 
they had to teil eaoh other on thls oooaslonpia not on reoord. That 
Heine had gradually shunned hls former hero-worship^is obvloua from 
repeated oritioal remarlca on Grans in letters to Moses Moser. ^^ Butt 
in a waytHeine still oontinued to attaoh himself emotionally to Oana 
Or rather, hls o\^n fatt and fall v^aa refleoted «luu i«eflci3to*- in the 
aorappinß of the former hero-lmage. Heine 's epigram "i2;inem ^btrlinni* 

6en",probably Witten late in 1825 or early in 1826,1» «enerally in- 

13 
terpreted aa ref erring to Oana. Thls ia v,hat Heine had to aay "To 



an Apostate'*! 



dea hell'gen JugendmuteaJ 
0,ivie aohnell biat du geb^digtj 
Und du haat dloh,k;lihlern Blutea, 
Mit dem lieben Herrn yerat&ndigt. 

Und du bist zu Kreuz gekrooheng 
Zu dem Kreu£,dH8 du veraohteat, 
Daa du nooh vor nenlg iioohen 
In den Staub zu treten daohteat/ 



Meissner 5 



O^das thut das viele Lesen 
tiener Sohlegel, Haller, Borke ~ 
Oeatern nooh ein Held £^ewesen9 
Ist man heute sohon ein Sohurke« 

Heinere Terdlot^undoubtedly^fits the moral dilemma in whloh 
Grans found hlmeelf • Bat the laat line of the epigram seema to lend 
itself to a more a^neral Interpretation, Had ileine i\ranted to exolude 
himself from its applioation, he oußht to have wound up with the 
morde "Bist du" in lieu of "Ist man". 

How far Heine was yet from "being done" with Gans, is demons- 
trable further from a letter to Moser, whioh he dated "Hamburg, the 
2ZräL of the month of Grans, 18^.6". The pun was to suggest that uans was 
as ohanßeable as April weather,or vioe versa. Though apparently deal- 
inß with Gans, Heine was, in reality, passing Judgnent upon himself, 
"I think of him", Heine wrote in referenoe to Gans, "be cause I do/^not 
want to think of myself". Then he oompared Gans, the dootor of law, 
with Kose8,the Lawgiver. Finally he oonfronted Gans with Koah, the 
Amerioan.This soene is laid in a "dream": "I dreamt also, Gans and 
Mordeohay Noa met at Strahlau,and Gans was — miraoulously •• mute 
like a fish". 

The syrabolio slgnifioanoe of the ineeting plaoe — Stralau, a 
suburb of Berlin on the Spree river — must have been as dramatioally 
poignant to ].l08er,the addres8ee,as it was to Heine, the writer of the 
letter. The young Student members of the now defunot Verein had often 
gone there on group exoursions. The desoription of Gans as being 
"mute like a fish" nust have ooourred to Heine as an unlabored simlle. 
It f ollowed out of the given link between Stralau and the "Fisohzug" , 
an annual event on August ii4, for whioh it was •• and remains — 
looally famous.On this date, Berliners were wont to oome out and r^ar- 
tioipate in the oelebration wt the fishermen's guild ^^ ^^® seasonal 



■y 



j 



Helssner 6 



resumption of thelr Operations« 

In hl 8 aforementioned letter to Moser of early May 18H3, Heine 

hlmself had oontrasted the future bliss of "Oanstonvn" on the banka 

of the Mlsßlsölppi wlth the present drudgery on the "banks of the 

Spree" (and^by implloatlon^ wlth the Blblloal "Captlrlty by the 

Rivers of Babylon")» The mutual Interdependence of slmiles and aa- 

aoolatlons could^then^sUtSgest an even bolder oonjeoture; ralght not 

preolsely such a revelry on AU^ußt i:;4,18^E,three v*eeks lees one day 
after Keine' s formal Induotlon into the Vereln^have aparked the 

day-dream of CJanstown: "a future happler generation blesalng the 

lulaf L^eremonlal palm branoh^and munohlng ma^zzoth unleavened 

Passover breadj on the banks of the Mississippi" ? 

Be that as It may^ here and novu Oans was made to faoe Koah» 

and Crans^ so talkatlve by nature, was silenoed by hls ghost challen- 

ger« What eise oould the Situation symbollze bat an embarrassed ad» 

mlsslon of fallure^polltloal as well as moral^on the part of Gans 

15 
and^by Implloatlon, of Heine hlmself 7 

A few days after Heine had so wrltten to lioser, hls publlsher 

happened to release the flrst volume of the Helsebllder , wlth the 

dedloatlon of the Initial aeotlon^the 88 poems of "Helmkehr" to Mme 

Varnhagen,as related In Heiners letter to Grans* Heine busled hlmself 

inmedlately wlth the dlstrlbutlon of oomplementary ooples» Hls letter 

of transmlttal to Leopold Zunz Is dated as vaguely as the one to 

GanSjl.e. ^"Hanburg.ln the holy month of May 13^6", whloh parallellsm 

suggests that both letters orlglnated In a almllar mood«^^ Heine 

addressed Zunz by hls obsolete tltles as Noah*s "Sppolnted Judge orer 

Israel" ^"Vloe President of the Culturvereln" eto» He slgned hlmself 

as "member of the Verein ••• In the IBth oentury" «Thls Is probably no 

Slip of the pen^but intentlonal Irony» The enolosed oopy of the 



iielQaner 1 



"Reloetildar" Is to be routed to the "llbrary of the Verein" (aa Its 
by-laws had^onoe.made mandatory for all members^ publloatlons) , wlth 
the quallflcation thoueh.aa Heine put lt;"unleas it ri.e.,the llbrar^ 
haa been transferred to Ararat (l.e.^K ^ 

the meantlme"* 



lOah's planned settlement/ In 



Should he.or should he not.avoid (Jana? On May lt:6.19H6 .Keine wrote 
to Joseph Lehraann.another foraer member of the Verein: "Wenn loh 

2eit habe, schreibe loh dieser Tage auoh an Gans .••,den loh dooh 

17 
im arunde meines Herzena sehr liebe" • In other worda, his mlnd waa 

made up; even the "^uand meme" motif of the eventual letter waa 
antloipatedt 

«Irlting to I^:oser,IIeine had oonfronted Gans iwith Noah. In the letter 
to Zunz^had alao aaaoolated the late Vereines library with Noah'a 
projeot. Iio>v,in our letter to (Jana, Keine onoe again alluded to the 
library of the Verein, aa a repoaltory of "Jevriah" literature.ile ex- 
preased annoyanoe,if not a feeling of ßuilt/'that our books are no 
longer souroe material" ,l.e.,that both authora» oonrersion had aep- 
arated them from the mainstream of Jenviah literature and poetry. To 
helghten the tragio Irony, Heine, the oonvert ,explained to öana,the 
oonvert,why he had dedioated his book to Mme Varnhaßen.another oon- 
vert,and he did ao iwith a metaphor borrowed from Jeivlsh ritual: "I 
have fastened this nHme,whioh la ao dear to me,to the doorpoat of ray 
book,and it haa,thuß,beooint aore homey ^® and aeoure to ne.ßooks,too, 
Buat have their mezuzah" ,l.e. ,the llttle box oontaining a paaaa^a 
from Deuteronongr.faatened to the right doorpost of the Je^ish home. 
It la reßrettable that v^e do not know hot. dana reaoted iiYi<^Ti in 
reoelpt of above meaaage. ^ Kow deeply dlaturbed alao Oana ivaa,oan 
be ßathered,in general tcrma,from an apologetlo aper^u he reoorded 
on hla onfiard trlp follov/ing the brief reunlon wlth Heine: "••• the 



y 



Meissner 8 



aoousation of belng inoonslstent is applicable rather to the big 
waves of world hlstory^then to hlm whom they sej.ze".^^ 

From a distanoe,Heln# oontlnued to watoh aans's aoademlo oareer 
as a dlsülple o.f philosopher Ileßel.öooaalonal referenoea to C^an^^ the 
Professor and leoturer.eound rather saroastio»^^ aans's death in 18^9, 
as we haye mentioned in tho beglnning» pr ovoked no outburst on Keine »a 
part.but only a oaatious effort to oonoeal the evidenoe, However^the 
tragio death of Ludwig Marcus ^anot her former member of the Verein, in 
1843, oaused Heine häds» to asseas^Oans's personality in historioal 
retro8peotlon# 

How emotional Heine feit, and oontinued to feel,about the "little opus" 
Ludv>i^ Karous^Denkvvorte as a whole.is apparent from oomments he made 
in y/riting to his publisher*^*^ Theref ore,the uninitiated reader must 
not let hinseif be deoelved by the poliöhed sui-faoe of the memoir. 
In their time, Heine had shared the "intentions and illusions" of (Jans 
and the other fellovv members. Into a peyohologioal Interpretation of 
the late Ludwig üarous Heine poured his own personal nostalgio Äon- 
fession:"Ihm selber", Heine iwrote with referenoe to the deoeased, 
»Aß ebenfalls j^italios aro oursj die Zeit, wo er sioh den Bestrebungen 
und Illusionen Jenes Vereins hingab, als die sonni^.ste BlBitenstunde 
l^itftlics are oursj seines kümmerlichen Lebens ersohicnen sein",^^ 

By the same tcken, the pen portraits of other leadin^ indiriduals 
included in the memoir^must have been oharged with emotion, Cnly one 
of those portrayed — Leopold Zunz — was, then, still alive.The others 
— Bendavid, Trans, Uar<?uP, Moser — had long ainoe passed away, a11, how- 
ever^with one exoeption, v,ere eraluated positirely. The (Ji^k exoeption 
was — Eduard Oans. The topio Justified Heiners takin« Gans to taak, 
9^yfin poßthumously, for doreliotion of his seif aseomed duties, ^s Hein^ 
put it: "itls ist hergebrachte Pf licht, dasa der Kapit&n immer der letzte 



Kelasner 9 



sei, der das Sohlff verlftsst ^wenn dasselbe scheitert ~ Crans aber rettete 

sieh selbst zuerst". The busted hero-lmage -• a hero yesterday, a 
vlllain today — '^permeated also thto final evaluatlon #•• 

Was there^theni a oontradlotlon betwecn the personal attachment , 
as professed in Heine 's private letter to Oans of May 182^6 ^ and the 
oorrodlng oritlolsm oommltted to prlnt In 1844 7 The fl^uand m^me" 
motlf of the letter Itself ßoes a long nay towards explainlng thls 
Inoongrulty of spontaneous feellngs and subseg^uent ratlonallzatlon. 
Therefore^the letter may safely be aooepted at Ita faoe valua; Heine' al 
emotional attachment to Gans had been "(luand meme" ~ as uras^incildent«-! 
ally, that of the oontemporarles to the poet, as remalns posterity's 
to the Immort al. 



Reisan^r jO 



NOTIÖ 



Th« bulk of H«ia«*8 lettars to Moses Moser appeared first in a separate voluaeyed« 
Uur (Leipaig,1862). Heinrich Heine ßriefe, ed, Friedrich Hirth (liÄainz,1951 ff), contain 
soae Bore which hare come to light since. 

^ Hirth,l«c,,IV|130tni«ntioned its existenoe,but was unable to quote it. Since the 
present article was written^Dr.P.U. Eigner has incorporated the text of the letter as an 
addenduffl in the 6th volume of Hirth*s edition^unfortunately not entirely free fron 
Printer *s nistakes« 

See Joseph Lehmann in Ma^asin für die Literatur des Au8landes, Tol«37,n^ 2,p.l7 of 
Jan 11, 1868. 

^ See Rede bei der Wiedereröffnung der Sitsungen des Vereins ... Gehalten (Berlin, 
den 28. Oktober 1821) Ton Dr, Eduard üans, printed Hamburg, 1822, p, 12. 

' See B.D.Weinryb's article '*Koah*s Ararat Jewish State in its Historical Setting**, 
P.A.J.H.3. (Philadelphia,1953),XaXlH,pp.l72ff k 181. 

See the 8Ufflmar3r,in Hebrew, in B.D.Veinryb's article **;f^ionisffl among the Geman Jews 
during the Period of Balightenment** in the periodical Knesset (Tel AviT,1936). 

' Koah,in turn,had the letter from Berlin inserted in the Albany Daily Advertiser 
of Oct 4,1825. 

Quoted by Q.Karpeles, H, Heine, Aus gelnea Leben . p. 64. 

Q 

See Erich Loewenthal in his introduction to Heinrich Heine, The Rabbi of Bachorach 

(New York, 1947), p.90* 
10 



See Hirth, I.e., 1,80. 



11 



See Eduard Qans. Rflckblioke auf Personen und Zustünde (Berlin, 1836), p. 3. 

^2 See Hirth, I.e., 1,101 (of Aug 23,1823) |pp. 174 f^ (of June 25,1824) ;p. 186 (of Oct 25, 
1824))p.229 (of late summer 1825)|p.258 (of April 23,1826). 

See Strodtaann. Letste Gedichte und Qeiianken Ton Heinrich Heine . Aus de« Nachlass des 
Dichters sum ersten ^\e Ter8ff entlieht ( Hamburg, 1869 ),p. 166; also lilrnst Kister, ed, 
Heinrich Heines Simtliche Werke (Ueyers Klassiker Ausgaben), II, p. 512. 

^^ See Maximilian Heine, Erinnerungen an Heinrich Heine und seine Pamilie (Berlin, 
1868), p. 239; also an — unpublished -— original letter from iioses Moser, Berl in, to Immanuel 
Wohlwill, Hamburg, dated May 27,1825,made available to this writer by its owner,Dr.Paul 
Wohl w i 1 1 , Hamburg . 

^' This writer *s Interpretation of the '*dream** differs radically froui those of two 
other American authorstWis. »A.B.Makower. Mordecai M,Noah from the Jewish Viewpoint (New 
Iork,1917),p.64,and Isaac Ooldberg, Major Noah.American-Jewish Pioneer (Philadelphia, 1936), 
p.207. Makower had suggested that Heine found in Noah '*a butt for humorous reference**. 
Ooldberg opined that Heine was '*poking fun at Noah'*« 



) 



H^issnor // 



^^ H«iii*'8 l«tt«r to Ixukz, se« Hirth,l.c., 1,263, was tronalated into Kn^jliah by Israel 
Tabak, Judaic Lor» itt Heine ( Baltimore, 1948 ),p. 45. 

^7 See Hirth, I.e., 1,267 

^® The archaic souiKliog word %öhnlich" occurs also,by way of contra8t,in Heiners 
secoDd letter to August Uhwald. über die yranzasiscfae BQhne ,May 1837, to explain the 
mood of an exile :**..« dass uns nie so gans wohnlich xuaute vird in der Atmosphäre der 

fremde'*« 

^^ Of Gans's letter» to Heine, only one,dated seven years later, i.e., Juno 7, 1833, ha» 
surYived,see Heine Reliquien , ed.Maximilian Freiherr von Heine-üeldern & Gustav Karpeles 
(Berlin,1911),pp.l87f/. therein Gans trie»,though obviously not without strain,to recip- 
rocate the laagnanimous disposition of the friend of yore. 

^ •• ... die Anklage der Inkonseciuenz trifft weit »ehr die grossen Wellen der Weltge- 
schichte, als denjenigen, welchen sie ergreifen** in Rückblicke auf Personen und Zuatftnde 

(Berlin, 1836) ,pp.l3f. 

^^ See,for ins tance, Heiners poein "Im Hafen**, Buch der Li oder. Nordsee IX, as well as 

the 16th stanza of Tannh&user-Lied (3). 

22 Letter to Cainpe of Mar 19,1854, see Hirth, I.e., HI, 494. 

23 That Heine, indeed,identified himself with the »ood of '•sonnigste BlOtenstunde**, 
can,perhaps,also be inferred fro» a stylistic analogy. In "Introduction to 'Don j^uichote' 
written in 1837, Heine had used a similar poetical metaphor:"Als ich Fitalics are oursj 
ins Jünglingsalter eaporblühete und mit unerfahrenen HKnden in die Rosenbüsche des Lebens 
Pitalics are ours J hineingriff ..•**• 






lUa.Relasner (Ph.D,) 
4S.18 168th St 
Flushlna 58,11. Y, 



Helssner 1 



A 



KüilNHICH iifcllKE Tu HDUüüD GANS : "^UüNP Umj& ..•" 

H.a.Heissner (Ph.P.) 

Shortly after the death, on Hay 6,1639| of Dr.iiiduard Gans» late 
Professor of law at Berlin ünlvereity, Heinrich Heine voioed appre- 
henßlon as to the fate of his letters to thir. friend of his youth« 
Writin^ to Varnha^en von Änse on Feb 5,1840| Heine asked for pro- 
tection againiit unauthorif'.ad publlofc^tiün of his lotters to both 
Muard Crans and Moses Moser» ^ From this recxuest it may be gathered 
that Heiners letters to Gans ivex*e of an intimute oonfessional 
nature»oonparable perhaps to those he had \^ritten to the other 
friend^Koses Moser» Unf ortunately^the letters to Grans^iwith one ex« 
oeption» do not seezo to haye esoaped some third party's "proteotive" 
aotion i one found its way into the SaltylcoT-Sohedrin otate Library , 
Leningrad» I reoeiyed a photograrhed oopy of this letter through 
the oourtesy of Keshdunarodnaja KnigatKosoow» It reads as follows: 



Lieber Oansi theurer College! 



Uamb\irg ^liay 18£6» 



Das Wort College bezieht sioh auf die Jurisprudenz iind nioht 
auf die Theologie. Das ir;ort "lieber" bezieht sioh auf mein 
Herz «das Dioh nooh iraner sehr liebt, und reoht herzlioh liebt 
-«•liuand mome~ Vielleicht sohriebe ioh Dir gar nioht «wenn es 
Icein (iuand mdme g&be. Du verstehst mich nioht , ioh will neralioh 
andeuten dass es mioh im Grunde neiner Seele ärgert »dass unsere 
fittoher keine ^^uellen mehr sind^dass ich Dir und mir selbst dessJ 
halb grollSiund es nir^eben solchen i>rolls v^et^en^zum BedOrfnisse 
wird Dir 2u sagen^dasa ich Dich dennoch liebe »dass ich Dich lieb 



delQBner L 



Quand mene—.Ple Übersendung des Buohe« Ist bloss eine Ausrede 
um eine Gelegenheit zu haben Dir zu sohrelben. Das Buoh selbst 
Ist isahrhaftig nloht viel werth— loh habe in diesem Momente 
mehr Liebe In der Brust als In diesem ganzen Buohe enthalten 
lst~es Ist so mttdSpf arblos, zahm, und das Beate dran Ist der vor- 
gesetzte Name der Varnhagen. loh habe diesen Kamen »der mir so 
lieb Ist, an den Slngangspfosten meines Buohes angesohlagen,and 
es ist mir daduroh wöhnlloher und gesloherter gev.orden.uUOh 
Bttcher mOssen Ihre Mesusse haben,-- Leb wohl, behalte mloh lieb, 

mloh. 

Deinen Freund 

iU Heine 
The above letter marks a phase in Heiners relvitlonehlp to aans 
T>.hloh^for want of dooumentatlon,had,hltherto,esoapeddeflnltlon. In 
the beglnnlng, to borrow Heine 's expre88lon,there had been "lore", 
an eleotlve afflnlty as, in Üerman aoademlo fraternltles^may link 
the "Big Brother" (Kduard Oans) to hls "Pledgee" (Uelnrloh Heine), 
aans had met Heine flrst in the hinter of 1321-;:! in the home oX 
Berlin banker Veit. 3 For the past two years,aans had been the XTbb^ 
Ident of a "Verein fttr Cultur und Wlssensohaft der Juden". Jtois 
aroused Heiners enthuslasm for the oause of the "Verein". Sponsore! 
by Gans, Heine Jolned It on Aug 4,18i^2 and partiol^ated in its aotlv- 
Ities the ensulng fall,ivlnter and spring, 

The Verein had had its origin in a aeeting in Berlin, on Nor 7,1819,of 
Muard aans,i-eopold Zunz, Moses Koser and four others. Jlfferently fron 
ivhat the soholarly nane of the Verein mlght oonyey,its purpose m 
eainently polltloal. Gans had oalled the initial aeeting under tlie 
fresh Impression of ontlsemitio r^ob outbursts in rarious plaoesjt in 
Oeraany, "to oonsider help ?.here an emergenoy exlsted,and to delib- 
erate ho¥i the deep rooted mallgnanoy oould be eradioated best". * 



Koiasnor 3 



f 



Ko?,erep,l)y the tlme Haine Jolned in August 13ü^, the alms of 
th© Verein had undere^one a far reaohlng adjustaent#lt had,raeani»ttlle, 
beoome apparent that the "Christian" Grerman states and aerman sooiety 
yuere willing to integrate aepiring young Jewiah Intelleotoale only 
at a prlee^that lai if they v«ere prepared to embraoe Chrlstianity. 
In vleif of thiß dilemma^the youths oonoerned had be^^un to look out 
for an alternatiTei*-«* emigration and oolleotive eettlement o^ertfeas« 
By ooinoidenoe^an Amerioan^Mordeoal Manuel Noah» had Juat launohed 
a oolonization projeot of his onn in upstate New York# IIls plea had 
reoeived oonslderable publioity in the German general and Jev^ish 
presa. ^ A raember of the Berlin Culturvereln^the nedioal atudent 
£«S#Klr80hbaum9 \^rote a memorandum au^geatin^ that the Verein ally 
Itpelf v^ith iToah» ^ On Jan 59l8H2 9the Culturrerein eleoted IToah aa 
an extraordinory member and honorary oorreapondent for Korth Amerioa« 
A dny later^a oonfirmatory letteriSi^ned by the offioera öans^Zxxn« 
and Moser ^waa dlapatohed to Iloah, invitlng an exohonße of Inform- 
ation 80 aa to ooordinate emi^ration and reaettlesant plana« 

Heine abaorbed the ideaa of the Verein at thla partloular Junot* 
ure« He v.holeheartedly aooepted the moral authorlty and polltloal 
leaderahlp of Gmna* Teaehing at the private high aohool of the Verein» 
Heine preaohed the goapel of emigration« "iihenever he talked about 
toleranoe and freedoa of belief »relatea L«J*Braunhardt,one of hla 
pupllat'*he adTlaed ua to emi^^rate to Afflerioa or^at leaat to i^gland 
••• * Jeder kann da nach aeiner Fa9on selig werden* "• ^ 

For a fleetln.: momont»the hope of Jewlah aoolal and oultural 
renei^al and the proniae of polltloal freedom in Amerioa beoaat syn* 
onymoua In Heine *a mind» At preolaely thla tlme^the plan for "The 
Rabbi of Baoheraoh" be^^an to oryatallize in Heine *a thou^ht8| and It 



Holssner 4 



haa been su^^^eatod wlth a great deal of Inherent probabllity that 
"the vlßta of Amerloa ••• may hare had deeper sißnlfloanoe" for th« 
novellette^l.e» jthat its never dritten thlrd part was to have hailed 
the dawn of Jai^lsh llberation on Amerioan soll« ' 

Hovi; deeply Heine v<a8|then|Vinder (rans's personal spell^ls borne 
out by the flrst letter he nrrote to Koses Moser »after havin^ left 
BerllHiln early May lB2Zm Thereln Keine reoorded^or oolned^ the 
name of "Cranstown'' for the future oolleotive oentre In Amerloa. The 



leader'a personal name ivas to be 



symbol'^of the projeot» 



Hov^erer^the soheme proved too diffloalt of aohlevement. The 
Verein was dlssolyed in 18^4» Heine v>ent through ivith baptism on 
June H8,18i^5# Oans followed on Pee 12jl8::^:5# Both met onoe nore, for 
the last tlmsi in person at thlß oritloal Junoture of thelr lives« 
Gans pioked Keine up in ööttingen shortly after the latter* s final 
law examination» They travelled together as far as Cassel* ^^ iiihat 
they had to teil eaoh other on this oooasion,ls not on reoord» That 
Heine had gradually shunned his former hero-worship^is obrlous from 
repeated oritloal remarks on uans in letters to Uoses Idoser« ^^ Butt 
in a way^Helne still oontinued to attaoh himself emotionally to Qans« 
Or rather, his own fate and fall was refleoted w ao r e flee^ed In the 
sorapplnß of the former hero-ima«#. Heine*» eplßram "iiiinem Abtrttnni- 

ßen"|probably written late in 18<i5 or early in 18ii6,is genorally In- 

13 
terpreted as referrlng to Oans« This is iNhat Heine had to say "To 



an Apostate": 



des heiligen JugendnutesJ 
0|Wle ßohnell biet du gebündlgt/ 
Und du hast dloh,klihlern Blutes » 
i^it dem lieben Herrn yerst&ndlgt« 

Und du bist zu Kreuz gekrooheni 
Zu dem Kreuz |dHS du veraohtesti 
Das du nooh vor vjenlg n'oohen 
In den Staub zu treten daohtesti 



Kalssner 5 



0,d' 8 thut das viel« Losen 
Jener Schlegel, Kaller, ßurke ~ 
Oestern nooh ein Held getweseni 
Ist man heute sehen ein Sohurice« 

Jlelne's verdlot^undoubtedl^/^flts the moral dllemma in whloh 
Gans found hlmself . But the last llne of the epigram seema to lend 
itself to a more general Interpretation, llad Heine ivanted to exolude 
himself frora Its applioatlon, he ought to have wound up ¥^ith tht 
ivorde "Bist du" in lieu of "Ist man". 

How far Heine was yet fron "being done" with Grans, is demona- 
trable fürt her from a letter to Moser ^whioh he dated "Hamburg, the 
2Srd of the month of (lans, 18^.6". The pun \^as to su^geat that a^ois was 
as ehangeable as April i^eather^or vioe versa» Though apparently deal- 
ing Viith aans, Heine was, in reality, passing Judgment upon himself, 
"I think of him", Keine wrote in referenoe to (}ana,"beöause I dornet 
want to think of myself". Then he oompared aans,the dootor of law, 
with HoseSjthe Lav;giver, Flnally he oonfronted Gans v.ith Hoah, the 
Amerioan.This soene is laid in a "dream": "I dreamt also, Gans and 
Mordeohay Koa net at ütrahlau.and Gans was --miraoulously ~ mute 
llke a fish". 

The symbolle signif ioanoe of the meeting plaee — Stralau, a 

•uburb of Berlin on the Spree river ~ nuat hare been as dramatioally 

poignant to Koser, the addre8aee,a8 it was to Heine, the writer of the 

letter, The young Student aembers of the now defunot Verein had often 

gone there on group exoursions. The desoription of Jans as being 

"nute like a fish" raust have ooourred to Keine as an unlribored similej 

It f ollowed out of the given link between Stralau and the "Fisohzug" , 

an annual event on August Ji4, for whioh it was — and remalns — 

looally famous,()n this data, Berliners were wont to oorae out and par- 

by 
tioipate in the oelebration mt the fisherman's guild ^' ^^® seasonal 



Re Issner 6 






reavunptlon of thelr Operations. 

In hlB aforamentionea letter to Moser of early May 18ü3,Helne 
hlmaelf had oontrasted the future bliss of "Ganatown" on the banks 
of the klsslssippl vvlth the present Orudßery on the "banks of the 
Spree" (and.by loplloation. wlth the Blbllcal "Captirity by the 
Rivers of Babylon"). 5he mutu&l Interdependenoo of slmiles and as- 
aoolatlons oould.then.sxißgest an even bolder oonjeoture: mlght not 

preolsely such a rerelry on August ^4,18Hg,three weeks less ono day 
after Keine- s foriaal induotion Into the Verein^ have aparfced the 

day-dream of Oan8to\vn: "a future happler goneratlon blessing the 
lulaf [oereraonial palm branoh] and munohing naazoth [unleavened 
Pasaover breadl on the banks of the Kississippi" ? 

Be that as It nay, here and now Gans was made to faoe Noah» 
and aans, so talkatire by nature. «as sllenoed by hia ehost ohallen- 
ger. What eise oould the Situation symbolize but an embarrassed ad- 

mlsslon of failure.polltioal as *ell as moral.on the part of Öans 

15 
and,by Implloation, of Keine himself 1 

A fei» day» *fter Heine had so »ritten to lioser, his publisher 
happened to release the first ▼olume of the Keieebilder. with the 
dedioation of the initial seotion.the 88 poems of "Heinkehr"^ to Urne 
Varnhagen.as related in Keine 's letter to (Jans. Heine busied himself 
Immediately wlth the distribution of oonplementary oopies. llia lette 
Of transnlttal to Leopold Zunz is dated as vaguely as the one to 
Gans. i.e., "Hanburg.m the holy month of Uay 1826% whioh parallelism 
auggests that both letters originated in a slmilar mood.ie Heine 
addressed Zunz by his obsolete titles as Hoah's "»ppointed Judge ore: 
Israel" ,"Vloe President of the Culturverein" eto. He sißned himself 
AS "member of the Verein ... in the lath oentury" .This is probably 
Slip of the pen.but Intentional irony. The enolosed oopy of the 



Keißsner 7 



.1 



"Reißebilder" Is to be routed to the "llbrary of the Verein" (aß Its 
by-lans had^onoe^made mandatory for all aembers' publloatlons) > i»lth 
the quallfloatlon though.aB Keine put lt:"unleaB It [l.e.tthe llbrary| 
has been transferred to Ararat fl^e.^Noah's planned settlement^j in 

the meaufitime"« 

Should he.or should he not.avoid Clans? On May 26, 18H6, Heine wote 
to Joseph Lehmann »another former member of the Verein: "Wenn loh 
Zeit habe.BOhreibe loh dieser Tage auoh an Gans •••»den loh dooh 
in Grunde meines Herzens sehr liebe"* In other iwords, his mind was 
made up; oven the "«luand meme" motif of the erentual letter was 
antioipated« 

l^rlting to L!oser|Helne had oonfronted Gans wlth lioah« In the letter 
to Zunz had also assoolated the late Verein 's llbrary wlth Hoah's 
projeot, How.ln our letter to Oon«, Hein« ono« agaln alluded to th« 
llbrary of the Verein, &8 a repoaltory of "Je»<l8h" llterature.Ue ex- 
pressed annoyanoe.lf not a feellnß of «ttllt,"that our boolcs are no 
longer eouroe materlal" ,l.e,,that both authors' oonverslon had aej»- 
arated them from the malnatream of Jewlah llterature and poetry. To 
helghten the traßio Irony, Heine, the oonTert,explalned to (Jana, the 
oonvert,why he had dedioated hie bock to iloe Varnhagen.anothep oon- 
vert,and he dld so wlth a metaphor borrowed from Jewlsh rltual: "I 
haye fastened thls name,iihloh la so dear to iae,to the doorpost of iv 
boolc,anä It has ,thu8 ,beoome more hoaey ^ and aeoure to iae.Boolca,too, 
nust hure thelr me»u»ah",l.e.,the llttle box oontalnlnß a pasaas« 
from Deuteronomy, fastened to the rlght doorpoat of the Jewiah home. 
It la regrettable that we do not know hoTf CJana reaoted when In 
reoelpt of abore meaaaÄe.^' Ho* deeply disturbed also dans was.oan 
be eRtliered,ln general terms, from an apologetlo aper^u he reoorded 
on hls onward trlp followin« the brlef reunlon wlth Heine: "... the 



delBQzier 8 



aoousatlon of being inoonsistent Is applloable rathor to the big 
i»av«8 of vvorld hlstory^th^n to hlm whom they seize"^^° 

From a dlstanoe^Helne oontlnued to v;atoh Grans 's aoademlo oareer 
as a dlßolple of philosopher Haßel.Oooaslonal referenoes to Gan^, the 
Professor and leoturer,8oiind rather saroastlo«^^ Grans's death in 18S9, 
as we have mentioned In the beginnlng^ pr ovolced no outburst on Heiners 
part^but only a oaatious effort to oonoeal the erldenoe« Howerer^the 
traßlo death of Ludwig Marous^another former member of the Vereinzln 
18439 oaused Heine slwe to assess^Oans's personallty In hlstorloal 
retrospeotlon« 

i 

lioJN emotional Heine feit, and oontlnued to feel^about the "llttle opus" 
Lud¥>l.fl; Marous^Denkworte as a )Mhole,l8 apparent from oomments he made 
In ivrltlng to hls publlsher» Theref ore^the unlnltlated reader mixst 
not let hlnaelf be deeeired by the pollshed surfnoe of the menolr» 
In thelr tlme|Helne had shared the "Intentlons and llluslons" of (»ans 
and the other fello\i members. Into a psyohologloal Interpretation of 
the lata Ludwig üarous Heine poured hls own personal nostalglo «on- 
fesslon:"Ihm selber*^, Heine wrote wlth referenoe to the deoeased, 
mag ebenfalls I Itallos are oursj die Zelt^ivo er sieh den Bestrebungen 
und Illusionen Jenes Vereins hingab ^als die sonnigste Bl&tenetuade 
[jLtalloB are oursJ seines Icünnerllohen i^ebens erschienen sein"«^^ 

£y the scone token« the pen portralts of other leadlng Indlriduals 
Inoluded In the memolr^must haye been oharged wlth emotion« Only one 
of those portrayed — Leopold Zunz — waSpthen^stlll allre^The others 
•• BendaTldpOans^KaroufliUoser — • had long slnoe passed away» ^J.!» how- 



ever wlth one exoeptlon, v»ere evaluated positlvely» The 



exoeption 



was — £d;iard Gans» The toplo Justlfled Heiners taXlng Gans to task, 
eyen posthumously, for derellotlon of hls seif assumed dutles» as Heine 
put It: "JiSs ist hergebrachte Pflloht|dass der Kapitän immer der letzte 



ii« Issner 9 



Bei, der das Sohlff TerlR8st,v.enn dasselbe aoheltert — Gans aber rettete 
Bioh selbst zuerst". The busteA hero- Image — a hero yeaterday, a 
vlllaln today — ^pemeateA »3.0 thln final evaluation .•• 

Wao there.then, a oontradlotion botwoen thc personal attachment, 
as profeesed in Heiners private letter to Jana of iiay 13:£6, and the 
oorrodlng orltlolam oommltted to print In 1844 7 The P^auand aeae** 
ffiotif of the letter itself goes a long way towards explalnin^ thls 
Ineongriilty of spontaneous feelln^s and subseauent ratlonalization. 
Therefore.the letter may aafely be aooepted at Ita faoe value; Heiners 
emotional attachment to Gana had been "<iuand meine" ~ aa ivaa^lndldent- 
ally^ that of the oontemporarlea to the poet, as remalns poaterlty'a 
to the Immortal» 



RelBtntr 



l(r 



NOTJiö 



Th« bulk of H«in«'8 ldtt«ra to Hoses Moser appeared first in a ««parate volua«,«a« 
Uur (Uipxig,1862). Heinrich Heine Briefe. ed.yriedrioh Hirth (Main», 1951 ff), contain 
some Bore which bare come to lighi since. 

Hirth, l.c«, IV, 130,mentioned its exi8tenoe,but was unable to quote it. Since the 
present article was written, Dr. F.U. Eisner has incorporated the text of the letter as an 
addendua in the 6th Tolumo of Hirth's edition,unfortunutely not ontirely free fro« 

Printer *s nistakes. 
3 

See Joseph Lehaiann in Maitasin fttr die Literatur des Auslandes, ▼ol. 37. li^ 2,p.l7 of 

Jan 11,1868. 

^ ^»^ ^•<i» bei der ^iiedereraffnung der Sitaungen des Vereins ... Gehalten (Berlin^ 
den 28. Oktober 1821) Ton Dr. Eduard Oans. printed Hamburg, 1822, p. 12. 

^ See B.D.Weinryb's article "Noah's Ararat Jewish State in its Historical i>etting'*, 
P.A.J.H.S. (Philadelphia,1953),XUXIII,pp.l72ff a 181. 

See the suaiaitiry,in Hebre«, in B.D.Weiniyb*s article **:&ionisa aaaoug the Cerman Jews 
during the Period of EUightenBent*" in the periodioal Knesset (Tel ATiT,1936). 

' Noah,in turn,had the letter from Berlin inserted in the Albany Jkily Advertiser 

of Oct 4,1825. 

8 

Üuoted by Q.Karpel es. H.Heine. Aus seinen Leben . p. 64. 

See Srieh Loewenthal in bis introduction to Heinrich Heine, The ttabbi of Bacherach 
(Kew Iork,1947),p.90. 

^^ See Hirth, I.e., 1,80. 

See Eduard Qans. Rückblicke auf Personen und Zustande (Berlin, 1836), p. 3. 

^2 See Hirth, I.e., 1,101 (of Aug 23,1823) >pp.l74f;^ (of June 25,1824) ;p. 186 (of Oct 25, 
1824);p.229 (of late sumer 1825)|p.258 (of April 23,1826). 

See Strodtaiann. Lotste Gedichte und Gedanken Ton Heinrich Heine . Aus den Nachläse des 
Dichters sua ersten üale veröffentlicht ( Hanburg, 1 869 ),p. 166; also Ernst ßlster,ed. 
Heinrich Heines SUitliche Wtrke (Meyers Klassiker Ausgaben), 11, p. 512. 

^^ See Maxiailian Heine, Jürinnerungen an Heinrich Heine und seine Familie (Berlin, 
1868),p.239) also an — unpublished — original letter fro« Moses Moser, Berlin, to Inaanuel 
Wohlwill,Hasiburg,dated M«y 27,1825,flMide available to this writer by its owner,Dr.Pkul 
Wohl will, Hamburg. 

^5 This writer*s Interpretation of the ''dreaa" differs radically from those of two 
other American authors,Tis. ,A.B.Makower. Mordecai M.Noah from the Jewish Viowpoint (New 
lork, 1917) fP.64, and Isaac Goldberg, Major Noah.American'^ewish Pioneer ( Pili ladelphia, 1936), 
p.207. Makower had suggested that Heine found in Noah **a butt for humorous reference**. 
Ooldberg opined that Heine was **poking fun at Neah**. 



H«is8n«r 



// 



^^ H«iii«*8 l«tt«r to ZuBM, ••• Hirth|l,o., 1,2639 ^"^ traiuilated into Engllsh l^ Israel 

Tabak, Judaic Lor» in H^in» (llaltiuiore,1948),p.45. 

17 sae Hirth, I.e., 1,267 

1^ The archaio souoding word **w5tinlioh'* oocurs al80,by way of contrast,in Hein«*« 

fi 
second letter to August Lahwaldt Ubar dia franaOsischa Btthna ,May 1837, to axplain tha 

fflood of an axila:**««« dass uns nie so gana wQhnlioh zumute wird in der Atmoaphftre der 

i^eade** • 

1^ Of Gans's letters to Heine, only one,dated aeven years later,i*e«,Juue 7,1833,hiia 
surrivedysee Heine Reliquien, ed. Maximilian Freiherr Ton Heine-X) eidern A Gustav Karpelea 
(Berlin,1911),pp.lS7f/. Therein üans tries,though obriously not without atrain,to recip» 
rocate the magnanimoua disposition of tho friend of yore« 

^ ** ••• die Anklage d9T Inkonseciuena trifft weit nehr die grossen Wellen der Weltge- 
schichte, als den jenigen, welchen aie ergreifen** in HttcRblicke auf Personen und Zustände 

(Berlin, 1836), pp.l3f. 

21 

See,for ins tance, Heiners poeu "Im }!afen",Buch der Lieder .Nordsee II, as well as 

the 16th stanza of Tannh&uaer-Jiied (3). 

^2 Utter to Campe of Mar 19,1834, see Hirth,l.o«, 111,494. 

^^^ That Heine, indeed,identified hinself with the aood of **sonuigste Biatcnstunde'*, 

can, per haps, also be iaferred fro» a stylistic analogy. In '^Introduction to *Don Quiohote* 

written in ld37,iieiue had used a siailar pootical metaphor:'*Al8 ich litalics are ouraj 

ins Jünglingsalter emporblühete und mit unerfahrenen Ilftnden in die Rosenbttsche des Lebens 



f italios cre oursj hineingriff •••**• 




AR 4147 

Reissner, H. G. (Hanns Günther) 

1902- 

Hanns Reissner Collection 



LEO BAECK INSTITUTE 
Center for Jewish History 

1 5 West 1 6th Street 
NewYork.NY 10011 

Phone: (212)744-6400 

Fax:(212)988-1305 

Email: lbaeck@lbi.cjh.org 

URL: http://www.lbi.org 



Date: 6/14/2010 



Sys#: 000196254 



Box: 1 



Folder: 14 



LEO BÄECK fNSTrrUTE, INC^ 

129 EAST fSnö STREEa 
NEW YORK 2!, N. t; 



M^rch 18, 1968 
X/17P-FG/IS 



Mr. Edward Gans 

10 Rock Lane 

Berkeley, Cilif. 9^708 



Dear Mr. Gans 



Our common frlend, Dr. H.O. Reissner, talked with 
me about correspondence he has had wlth you. 

I must apologize to you that I have not yet intro- 
öuced myself to you, a good frlend of our Institute* 
^fter I took over the directlon of the Leo Baeck Institute 
upon Dr.Kreutzberger 's appolntment as general Consultant 
of all three Leo Baeck Institutes v/ho moved to Switzerland. 

The executive responslblllty for such an Important 
and scholarly Institution as the Leo Baeck Institute Is 
certalnly a greai challenge for rae, You can be assured 
that the Institute Is contlnulng as actlve as ever. Our 
LBI-News and our publlcations are v/ltness to thls fact. 

Dr. Relssner mentloned to me that there Is a hl|;hly 
interestlng project whlch you mlght want to dlscuss wlth 
US. I am only too anxious to takc up thls matter and to 
hear from you what your plans are, 

Please i'eel completely free to wrlte to me and let 
US Start a'transcontlnental 'conversatlon, Meybe somethlng 
qulte excltlng can develop out of it. You certalnly made 
me curlous to know what you had in mlnd when you wrote 
to Dr. Relssner. 



With klnd personal regards. 




ely yours. 



Fred Grubel 
Secretary 



iX<^ 



Dr. Haas 0. Relssner. 



N UM I SMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



lYlarch 4th 68 



Dear lYlr. Reissner:- 



Thanks v/ery much for your letter and kind 
offer to let me see your seals. 

The luord "seal" is misleading. liJhat I collect 
are actual seals not seal-impressions , äNd further- 
more I try to stick to earlier cultures before the^ 
Christian era, though I do make exceptions , as f.i 
ujith Byzantine and (Ylexican seals, but here again 
the limit is the 15th Century. I ujould love to 
find an early Jeuiish seal some time. 

Basically I endea\/or to study possible affi- 
nities among early peeple, and their artistic 
approach. Your seals are evidently tools or im- 
pressions of them affixed for a utily purpose, 
and someuihere I haue to draui a line. 



Nevertheless again my uiarmest thanks for 



drauiing my attention to it 
'i/ith kindest regards 



cordially yours 



/ 



/ 



EDIUARD' tANS 



/ 



^A 
/ 



10 ROCK LANE • BERKELEY, CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



NUM ISMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



Febr. 27th 68 



lYl 



H . G . Reissner 



.^.^ 



43-18 168th Street 
Flushing, N.Y. 11358 



Dear (Ylr. Reissner:- 

The encl, report is a luelcome reason to 
lurite you again after a lapse of 2 years, 
I got it from lYlrs. Burgheim's brother in (Ylunich; 
relatives mentioned in our last correspondence . 

I hope this finds you and yours in good health 
and spirit. This I fortunately can confirm from 
my side. 

Hav/ing passed the "80" last year my retirement 
from activ/e business uuas more than overdue. I could 
arrange ev/erything satisf actorily ; my coins uiill be 
liqwidated gradually by some colleagues of mine 
here and abroad, and my extensiv/e numismatic library 
as acquired by the Uni\/ersity of California i 



UJ 



n 
m 



Los Angeles. Hereby the "NUDfllSIflATIC" of my fir 
comes to an end, and I hav/e started - uuhere I left 
in 1937 - as a collsotor. 

I ha\/e taken up a someuihat related field, 
namely collecting and studying early seals from 
all o\/er the ujorld luhich fascinates me more and 
more. 




I maintained my membership in the Leo Baeck 
Institute; in years gone by I had an occasional 
correspondence uiith lYlr. Kreutzberger , but it feil 
asleep, and noui that he has moved to Siuitzerland 
I have no personal contact at all. I ujould like 
to mention that a highly interesting project - 
perhaps in the line of the Institute - has been 
brought to my attention. At the start it does not 
lend itself to a correspondence, but it h a s to 
be discussed. If somebody should come to San 
Francisco during the coming months I should be 
happy to hear about so that a meeting could be 
arranged . 



lüith all good 



10 ROCK LANE • BERKELEY 




/ 






?luahx3:c-»l/27/GG 



■k 




X *UxUi^: j. Gvu. aijoio'^ yoii to aonc or-voüt Ir. eota2:>llc;'ii2^- -ronr i-f'.r- v/---m. 

^ ,,. i 

I 

If j^ou lool: aü tiic Icfb oolmm or tl-e tabulcitioji -o-^ acut -n ^m-, vrm 

ocu. ooiu^.y j-ic:aic out tlio ixjHt. ^o^--cc*u,.7oti 

tLg'S:S':ÄSt? ^ ^^ SS? tS ^c^l^^^f'^.?- r f°- noro^ocailo or 




« 

I hoaa>til5' rociprooctc :/ovir cood •./n.a.co Tor you c^ .^o^oi^ fanll;^. 

Oo-jXllall^r yo'ai-C, 






43-18 168th Street 
Flushlng 58, New York 
March 7, 1963 



Mr. Edward Gans 

10 Rock Lane 

Berkeley 8 California 

Dear Mr. Gans: 

Thank you for your letter of Febrixary 27th. If aa you 
aay you have only a anall payment to make to a good friend of yours 
in Israel, the bother involved in trying to utiliae^direct Channels" 
mi^t not be remunerative. Aa I see it > it would entirely depend 
on somebody wbo enjoys your trust and happening to go to Israel 
or sattling it in Israel on your bahalf . 

The aim you have in mind, as such, can be achieved in one 
or two ways or both. 

1) Ä traveller to Israel can acquire a limited amount 
of Israel Pound. not es (100 Pounds of notaa -- not 
exceeding 10 Pound denomination each) at the going 
rate which you can find each week quoted in the 
AUFBAU and bring them into Israel. The buying 
rate would probably be around 29 U. S. dollar 
centa per Israel Pound or a shade less whereaa 
tha official excbange rate is 3 Israel Pounds per 
one U. S. dollar. 

2) A traveller to Israel can also bring with him up 
to $1,500 nominal State of Israel Bonds per nonth 
of bis intended stay and convert them at füll face 
value and at the official rate at any bank in Israel. 
He can acquire such bonds from over-the-counter deal- 

ara in thia country at rates varying for the varioua iasues 
at around 967, of füll face valua. 

Aa to your interast in the aocial relationahip batwaan your namaaake and 
tha Mendelssohn family: my article dealt only with Gans' relatlona to 
Abraham Mandelaaohn -• Bartholdy. I have also material about Gans' rela- 
tionahip with the family of Joaaph Mandelssohn, Abraliam's brothar, but 
hava not publiahed as yat. 



Kindes t regards. 



Cordially yours 



RGR:ff 



H. G. Raiaanar 



NUM ISMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



Febr. 27th 65 



/ 



Dear Mr. Reissner:- 



Many thanks f or your informative letter of 20th 
inst., and for the trouble you took re. my enquiry. 
What I recall, and in what I am, at this moment, espec- 
ially interested, are some social relations between 
the Mendelssohn & Gans families. I now assume it is 
your article in the Leo Baeck Yearbook which was 
in my mind. Since I do have only the Yearbooks of I96O 
and 1961, I am going to write to Mr. Kremtzberger 
asking him for a bopy of t h a t particular Yearbook 
which contains it. 

The abstracts which you kindly sent me refer to 
business activities which are outside my present con- 
cern, and I think it is better to retum them herewith. 

I do have indeed a tiny problem of strictly modern 
character where your information and advise would be 
most welcome: Namely: Is there still a b).aok market 
in Israeli Pounds, and what is the rate of exchange? 

Later this year I m a y have to make a small payment 
to a good friend of mine in Israel. And on the other hand 
a business deal is now pending, which may materialize in 
March, and which would invWve a payment to me in U.S.$. 

Is it advisable to compensate both deals, or is the 
discrepancy in the rates of exchange too small to 
bother with it? The amount involved will probably be 
below thousand dollars. 

I hope I don't bother you too much. 

With kind regards and best wishes I remain 

cordially yours. 



y 



/. 



EDWAR1>^GJ^S 

(I l 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



/ 



I 

/ 



ili^l^z 



Dear Mr.Gans: 



Thank you very much for your kind letter of the 15th. The most complete record I 
know of Abraham Gans financial activities is contained in Rachel -Wal lieh. As it 
is dlfficult to obtain^I enclose an abstract which you may retain or return to me 
at your convenlence. But even this is not complete. I recall to your attention 
my report on Abraham Gans 's relationship to Von Moltke which ptompted Eduard 
Gans to first polemical writings (see my Rebellious Dilemma in Leo Baeck Year- 
book 195 ). 

As far as I can see »Abraham Gans had no business connections with the Mendelssohn 
family. You may,perhaps have a vague memory of what I stated in my Felix Mendels « 
sohn-Bartholdy and E ddard Gans in Leo Baeck Yearbook 19 on social relations bet- 
ween Eduard Gans and the Mendelssohn 's (Gesellschaft der Freunde etc.). 

If my above report provokes more questions on your part please do not hesitate to 
"ahoot". 



With my very best regards I remain. 



Cordially, 



Encl. 



H.G.Reissner 
43-18 168 St 
Flushing 58,N.Y 



NUM ISMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



Febr. IJth 65 



Dear Mr. Reissner:- 



Tour kind lettor of Bovember of last year is 
still on my desk. In a way it was ansvered by our 
telephone conversation while I was in N.Y, a short 
while later, 

Your "Ganstown" article was of great interest 
to me. I consider it fortunate that my nephew and 
his daughter in Paris are interested in the family 
history also, so I sent it along to them. 

My congratulation to you for the first grand- 
daughter. Vivat sequentesl We can pride ourselves 
with three (2 girls and 1 boy), children of our only 
daughter in Los Angeles. 

I wonder whether you could help me with the 
followingi Quite some time ago I read an article 
on Abraham (??) Gans, his banking activities and 
his connections with the house and family of the 
Mendel söhn. I want to re-read it, but now I can not 
find it! I looked through my available Yearbooks and 
Bulletins, but without avail; may be, because I do 
not remember the title of the article, If you happen 
to know what I mean, your information would be great ly 
appreciated. 

My best wishes for you and regards for Mr. Kreutz- 
berger. 

Cordially yours, 
EDWARD GJ^S 



/ 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



NUM I SMATI C 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



12. Mai 60 



Lieber Herr Reissner, 



ich erhielt letzte Woche von meinem Neffen 
einl. Brief. Ich war nicht ganz sicher, ob die Anfrage 
von Ihnen stammte, so musste ich erst bei ihm zurueck- 
f ragen. Eben bestaetigte er mir das, und bemerkt noch 
dazu: Teil Dr. R. that the present old Mr. Oppert is 
füll of life and quite clear-headed in spite of his 
advanced years. 

Sonst weiss ich nichts Neues in der uns 
interessierenden Familiensache. Im Uebrigen fliesst 
die Arbeit munter fort; bei Ihnen wahrscheinlich auch. 

lin Jahrbuch las ich einen Aufsatz ueber das 
Haus Mosse, in welchem unter vielen sinderen auch der 
Name von Fritz Mauthner erwaehnt wurde. Seit frueher 
Jugend hat mich Mauthner 's Werk ungeheuer interessiert, 
und noch jetzt lese ich ihn immer wieder, denn ich glaube, 
ich habe wohl praktisch alles, was er geschrieben hat. 
Wissen Sie, ob das Leo Baeck Institut seine Werke hat? 
Wenn nicht, und wenn dort Interesse dafuer besteht, so 
wuerde ich zu einem spaeteren Zeitpunkt sie dorthin 
gehen lassen, oder sonst in meinem Testament in diesem 
Sinne verfuegen. 



Mit vielen Gruessen wie stets 



Ihr 




10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



^^/CöfcA- CChC'^ 



JV'/^- 



A^^^^u. 30 



.e-^ ^ ^-U^ -*^^<ntr ti>-^^^/^ 



Cu6ro^^ 






/_ ^ ^^Z^^^ /^-^^^-^ 



en. 




y 



^ £m^<^^ ^^ 



/4 ^*^ 



.4^ 



^' 



tT«-*- 



T' 



,^äv^ 






.£^ 



--^ 



^if/^X.^'nO 



/-■oo 



^^ 



X 



A.^ 




o^£^r.^, "7^ Z:--^"^ 



>i,^ ^d.^ ^^^^ 



/,|/*Ä-^ 



/^J-*r^/l/ät^<MA 



^. 



-y^<i2_ 



^ 



t^2^-.^ -^' 



>^ -«^«luz. 




/ 



7Z^ 



'^C^-t,-^TV*^ 



Ct.'Vt^^O-^ 



ysru^ 



JL 



r^ /^^-O^ 



ii 



4^. 



A^-Ct^. 



.^^ -iC^ ^^ ^^ /-^ ^■'^ 

7- .^^^ -U^ -^^ "^/^ 







/^ ^A «■,^*^ --"^ 



^^^„^i^, 2 ^—^ /'--^ 



a. — 



0//iu^ /^--''^ 



y 



/K*Ä 



^fL\JL. 



.H^ 



^^^^^,,5^ ^^ tf.*^.^ 



/C 



ur^<i-*^>-ö 



^ 



/"■^tryt"-^ 



^ ysr^ "^CtK^ ^ 



-^. 




--^Cc^W 



«t^KO 



-^^U^ 



[ h/'^Ar>t. '-ulä^ 



u-»<. 



^ 



„i:^ ,^^ ^A- *^ "-^ 



'^Z— ^/ /^-^ 



A^ 



/ 



/(/■^^r>»-«. 



i^UC'C^ 



(/ 



/$t,^ - ^f«:2Ki 



„/^ v^ A^^ 



<*^-o 




...^^^ 






-üt- 



ö.->< 



//J^ ^ ,,^ ~^ /4r€6r^ t^ 



^ 



*o 



h^M ^/d;-. ^^ ^ 



H^^au^ 



^tc^CM.'T-tt,-^ 



c^ ^^ 



/^ C <5t.^?^l->**^«^ 



^e> 



^ 
.>i 



CAJU'-'^^UZ. 



cyd:^ 



h^ci. 



.^ 



«6 



.J- 




^nvcö_ 



OL-^ 






C*-^.-jffC-9 0-^>^ 



^^-^ , •>^-<' «-^--^ -«"'• ^ 



y-t-C-C-i^-Ji/v-C^^ _^^^^- 



.^TM^ -^^^ /^-^^^^ 



CtU.^^ 



Ml/f^-^ 






cJU^^ 



J^ 



^3 ^ 




^ 



.*:^=^ 



o*-^ 



^/Ca 



/4^Ä>s^ 



«^A-sa 



^;Z<f^ IS. t^A/i'^'^^ 



1^ -e*. 



"7 




y 



-^. 



li^fi-o 



,^ ^*2e 



.^J«^ 






cr^c.-»- 




./^ 



/ ^^-/^ 



TZ.:, 



.u^ -v<ic 



/^ 



-^ 




^ C-tf^^t^ t-tJ- 



'C»»»'^. 



/i/^ 



iv-<-^ 



^c,,,.^- 






^^M, 



C-^/'W«-^ 



^ ^»^ 




cX z:^ 



/^ /-^ 






-A^ 




V^*x/ //^ 



«A-O** 



«^ 



C»-^JB. 



,.y^^L^ 



^u^ 

..e^ 



yf^ 



U,c^ .....cusJlu^ >y^- A-^^-^-^V 



c-L^^^ ^^ Pt^ 



-f4v -<^< 



►C<v^ 



■un^ 



ö-U 



CtHAje 



/c^iÄ <^- «-^ ^ 



-y^ 






OL 



'^'^ ^ >t^<^ Hr^-'-r^^ 




FIRST UNITARIAN CHURCH 

147-54 ASH AVENUE, FLUSHING 55, N. Y. 

Telephone: FLusliing 3-3860 



JAMES M. HUTCHINSON, Minisier 



Sunday, 28 February i960 



Dear nembers and Friends: 

During the next three weeks we shall all be involved 
in our 1950 Dedication Canvass, You may have heard some- 
thing ab out this already in an informal way, but I would 
like this letter to be the first 'official' word to you. 

The Dedication Canvass will be the first church-wide 
effort to raise operating budget funds which we have had 
in three years. 

Most of US made pledges to operating expenses "until 
further notice* when we entered our three-year Building 
Fund period in May of 1957. With our expanded needs we 
have now reached the time for 'further notice.' 

Except for some final details which the Building 
Committee is working on, we have completed what everyone 
would surely call an ambitious project during the past 
five years:- the purchase of the Parish House for Offices 
and minister' s residence and the addition to the church 
structure of nine church school rooms, a nev; heating plant, 
and an enlarged auditorium v/ith most of the furnishings 
which go with this expansion. We are now adequately 
housed, something which is ccrtainlyan cnvious position in 
the eyes of many of our sister churches and fellov/ships, 

The climax of our efforts in this Dedication Canvass 
will be reached during the week-end of March 18-20, with 
a Dedication Dinner on Friday the 18üi, our Dedication 
Service on Sunday. morning the 20tl), and the One-Day Dedica- 
tion Canvass on that Sunday afternoon. 

There is much to be done, however, before this most 
significant week-end arrives. There will be many committee 
meetings, training sessions for canvassers and a number of 
important letters will come to all of you, 

During this time I hope everyone will lay aside other 
important concems and respond enthusiastically, vigorously 
and generously to the needs of our church. 

When those of you who are men are asked to serve on 
committees and canvass teams, I hope you will give this 
your first priority. The effort will be brief and 



/ 



/ 

N U M I S IM A T I C 
FINE A RT S 
EDWARD GANS 



27. Febr. 60 



Lieber Herr Retener, 

obgleich ich Ihnen gestern schrieb, will ich 
heute doch noch den Empfang Ihrer frdl. Zeilen vom 
25. ds. bestaetigen. 

Betr. Bank Leumi dieses: Fruehere truebe Erfahnangen, 
z.B. Brasilien, haben mich dazu gefuehrt, mich bei den 
wenigen Auslandsgewchaeften auf Laender mit gesunder 
Waehrung zu beschraenken, und vor allem, nur ganz 
simple Kaeufe und Verkaeufe. Fuer derartige Trans- 
aktionen komme ich voellig mit der American ^rust 
Comp, in Berkeley aus. Darueber hinaus unterhalte ich 
ein winziges Konto bei der Leu & Co., Bank in Zuerich, 
die eine Sonderstellung einnimmt, insofern als dieses 
Institut auch eine "Numismatische Abteilung" un^erhaelt, 
und dadurch fuer unsern Beruf gewisse rmassen eine Art 
Clearing darstellt. 

Ich sehe keinen Zweck, weder fuer die Bank noch fuer 
mich, in New York ein Konto zu eroeffnen, da alle Trans- 
aktionen normaler Natur sich im lokalen Checkverkehr 
abspielen. Ein Ausnahmefall kann stets eintreten, wo 
ich die Hilfe eines Internationalen Instituts benoetige, 
una soii-ce aies der Fall sein, so werde ich mir sicher 
erlauben, mich an Sie zu wenden. 

Betr. Dr. Israel: Der Kongress beraet ein Gesetz, 
das den War Claims Act ausweitet. Ich hatte ein Haus in 
Berlin, das verbombt wurde, und ich hatte deswegen im 
letzten Jahr in Washington mit meinem Kongressmann ge- 
sprochen. Seinem Rate folgend, habe ich ein Affidavit 
an den Kongresamann Oren Harris gesandt, der Chairman 
des betr. Kommittees ist. Diese "Bill" hat gute Chancen, 
Gesetz zu werden, aber die Bill hat e inen gef aehrlichen 
Haken, naemlich, sie gilt nur fuer Citizens zum Zeitpunkt 
des Schadens, aber vermutlich nicht fuer "First Paper Owners", 
Eine Gegenbill (vom Kongressmann Younger) wuerde die First 
Paper Owners inkludieren. Aus dem Studium der Akten gewann 
ich den Eindruck, dass auch das Subcommittee mit der 
Younger'schen Auffassung harmonisiert. Schliesslich noch 
dies: Der Vertreter der Administration erklaerte auf 
die Frage des Vorsitzenden: "I gather you are opposed 
to the Younger Bill?" - "Let's say we prefer cur bill 
to the Younger Bill". Hieraus ergiebt sich meines Erachtens, 
dass auch die Administration letzten Endes (dne Veto) 
akzeptieren wuerde. 

10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



NUM ISMATIC 
FINE A RT S 
EDWARD GANS 



To cut a long story short. Ich habe von Allem 
Herrn Hermann Mueller von der American Föderation 
Kenntnis gegeben, und wir Beide verfolgen die gleichen 
Zwecke auf verschiedenen Wegen. (Wobei wir uns gegen- 
seitig unterrichtet halten). Mi1r wuerde es zweckmaessig 
erscheinen, wenn Sie und/oder Herr Israel sich mit Herrn 
Mueller darueber unterhielten. Was noetig ist, ist eine 
energische "Lobby", die im Kongress den noetigen Einfluss 
ausuebt, die zur Beratung stehende Bill entsprechend 
zu modifizieren. Im gegenwaertigen Zustand ist die Bill 
fraglos ungerecht. Dies wird auch von vielen Seiten 
anerkannt, und es sollte daher moeglich sein, dass 
befreundete Senatoren & Kongressmaenner sich fuer 
entsprechende Ausweitung einsetzen. 

Mit vielen Gruessen 
Ihr 

/ 



A 



EDWARD; GANS 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8, CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



NUM ISMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



26. Febr. 60 



Lieber Herr Reissner, 



ich habe gestern Ihren Sonderdruck erhalten und 
gelesen, und ich habe nun das Beduerfnis, Ihnen sehr 
herzlich dafuer zu danken. 

Bisher war Gans fuer mich ein "Name", kein Begriff; 
ich hielt ihn nur für einen Professor der Rechte ( s. 
sein Bild & das Erbrecht ), und jetzt erkenne ich ihn 
auch als Denker, Historiker & Politiker. Diese Viel- 
seitigkeit - besonders bei seinem kurzen Lebensalter - 
ist bemerkenswert. 

Leider war der Familiensinn in unserer engeren 
Familie nicht besonders ausgepraegt, und anscheinend 
stark beeinflusst durch zufaellige Sympathien «nd 
Antipathien, die sich dann auf die naechste Generation 
uebertrugen. Das trifft besonders auf mich selber zu, 
da ich ein Nachkoemmling bin (mein juengster Bruder 
war bereits 12 Jahre aelter als ich), und mein Bater 
starb bereits, als ich nur 6 Jahre alt war. 

So habe ich wegen der Horwitz Familie zwei meiner 
hier lebenden Kusinen gefragt, aber eine negative Ant- 
wort bekommen. 

Sie erwecken jetzt langsam in mir ein lebhafteres 
Interesse an meinem Namensvetter, und damit komme ich 
zu einer Frage, die Sie mir vielleicht beantworten koennen 
Naemlich: WIE IST DER VERWANDSCHAFTSGRAD ZWISCHEN DEN 
BEIDEN EDUARD? Bisher pflegte ich zu sagen, sein Vater 
& mein Urgrossvater waren Brueder. Stimmt das? 
Machen Sie sich keine Muehe damit; die Antwort hat 
garkeine Eile. 

Nochmals Dank und viele herzliche Gruesse 

Ihr / 




10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



\ 



February 25 » 1960 



Numisnatlc Fla« Art« 
Edward Gaxu 
10 Rock Lan« 
Barkeley 8, Calif. 



Daar Mr. Gans: 



Mr. talasnar reported that you havc parlodlc foraign remittancas 
and collactlons In connactloa wich your bxisiaass. We would there 
fora lika to taka tha opportunlty to offar you our sarvlcas for 
tha abova purposaa. Wa would lika to suggast that you opan an 
account wlth tha Naw York Aganyy of Bank Leund. Wa «hall randar 
parsonalixad tarvlca at all tiatts and ballav« that your suppliars 
and cuatoBers will not ba Inconvanlancad If raaittancas and 
collectlont are routad via Naw York 

Va attach a raaant raprlnt whleh will familiarlia you with tha 
background and ttandlng of our Bank. 

Wa look forward wlth intarast to haaring from you. 

Slncaraly yours, 



Gidaon Strauas 
Agant 

HGlt:lr 
anc. 



\ 



/ 



H.G.Keissncr 
4S-18 163 3t 
Flushing 5B,N.Y 



Pear Mr.uans: - 

Many thanks for your kind letter of the 17th instant, I hope that 
the offprint has reaohed you sinoe. 

Thank you also for your suggestionn about forther iny.uirles« In my 

S5''Stematic mind I had planned f irst to oheok with you, and in the 
event you did not knov^- of the persons sought about, to v\rite to Auf« 

bau, to a Hahbi in Buenos üires and to the looal Verein der Breslau- 



er. All this I have done now. Let's see ^/vith ^Ahat 



res 



alt. 



I am none too hopeful myself ;but without trying, I v.ould alv^ays blarae 
myself Äor not having exhausted all possible avenaes, 

It v*as most kind of you to send me the oatalog of last year, I have 
reviev^ed the illustrations v^ith sheer delight and also tried to gra^p 
something of the learned oomments. It is,indeed, fasoinating to vis- 
ualize the historioal,eoonomio ,teohnioal and artistio baokground of 
the stories these ooins teil. 



I am not quite so optimistio as to 
in the stock market Situation prio 
On the other handelt is my feeling 
of Stocks Vvith too muoh apprehensi 
Stocks results from sviitch into de 
nesaea of Stocks. To that extent,I 
logical and soxxnd. I myself had a 
receipt of Oerman indemnif ioation. 
weeks, I purchased a nev< issae of 
Land Bank bonde) at par,dae at par 
at the annual rate ox 5.40^^. 



the prospect of a pos 
r to the date of auoti 

that you need not v<at 
on. H good deal of the 
bentiires ,bat not from 

think, the change of 
fevrf thousand dollars t 

After having done not 
land bonds (more preci 

thia Coming liovember 



itive change 
on,i.e. ,4/19. 
oh the level 

cleoline of 
inherent weak- 
"climate" is 
invest from 
.ling for a few 
sely:Federal 
ijIus interest 



My friend.Dr .Herbert Israel (former ov»ner of N.Israel) ov.ns bombed out 
real eatate in West Berlin, a.o. in Sohv.anenwerder. 3o,if you care to 
let me benefit from your advice, I shall be delighted to listen and 
pass it on. 

I also took the liberty of having an official letter v.ritten to you 
by the Neiv York Agency of Bank Leumi. I am honestly of the opinion 
that vour opening an aooount with us v.ould be to mutual advantage, 
small" though the turnover might be. .»e have (luite a few satisfied 
customers on the West Coast. 

It would be up to you to determine vihether you v-ant to send us re- 
mittance instruotions or vhether you prefer to issue your drafts on 
US (whioh are payable at Manuf aoturers Trust Co.,Kev. York). 

I did not want to oreate the impression as thoogh I "setze Ihnen die 
PiatSle auf die Brust. Therefore,I abatained from aending you forma 
for signature etc. Pleaae feel free to exercise your ov.n judgment. 



Kind regards, 



Sinoerely yours, 



NUM ISMATIC 
FINE A RT S 
EDWARD GANS 



17. Febr/ 60 



Lieber Herr Reissner, 



vielen Dank fuer die mir mit Ihrem frdl. Schreiben 
angekuendtgte Uebersendimg Ihres neuen Beitrages zuun 
Jahrbuch. Das Thema interessiert mich doppelt, sowohl 
Mendelssohn als auch E.G. 

Es tut mir schrecklich leid, keine Ihrer Fragen 
beeintworten zu koennen. Alles, was ich stammbaimmaessig 
besass, mit allen Unterlagen aus dem Lande 'sehen Besitz, 
ist beim Baeck Institut. Ebenso ist mir der Name Horwitz 
in Verbindung mit unserer Familie - gaenzlich fremd. 
Haette es Sinn, Ihre Fragen in einem Brief an den 
"Aufbau" zu formulieren, mit der Bitte um Veroeffentli- 
chung??? Vielleicht auch eine Anfrage beim Archiv der 
Berliner Universitaet? Leider habe ich garkeine ErfahÖ 
rung auf diesem Gebiet, und ich renne vermutlich mit 
meinen Anregungen offene Tueren ein. 

Ihre neue Taetigkeit bei der Bank Leumi muss 
doch recht interessant sein; solch Unternehmen hat 
doch sicher eine grosse Aufgabe mit guten Chancen. 

Meine "schriftstellerische" Betaetigung erfolgt 
in engstem Rahmen, wie Sie der Einlage entnehmen wollen. 
Das darin beschriebene Material erscheint demnaechst 
in einem Auktions-Katalog, und ich kann nur hoffen, 
dass bis zu diesem Termin - 19» April 60 - ein wesent- 
licher Boersenumschwung stattfindet. 

Haben Sie oder irgendwelche Freunde noch 
verbombten Gxnand besitz in Deutschland? Wenn ja, so 
koennte ich Ihnen vielleicht eine ganz interessante 
Mitteilung machen. 

Mit allen guten Wuenschen und vielen Gruessen 




10 ROCK LANE • BERKELEY 8, CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



-'» 



II.Gr.i'^eissner 
4^;-lB 168 6t 
Flushin^s; 5B,1I.Y, 
^/lÖ/60 



Lieber Herr G-ans^ 

ic5h hoffe, diese Zeilen treffen oie bei bestem .'^chler.^elien an. 



Einen dieser Tage v^erden Sic einen Sonderdruck: meines Beitrcie:jes 
"Felix Mendelssolin-Bartholdy und i!:duard Oans" zum 4,Jahrbu?.h des 
Leo Baeök Institutes als Druolcsaohe erhalten. 



Kaoh iiassßabe meiner freien Zeit arbeite ich v^eiter an der Bio- 
:p:rHi)hie IhreF ICanensYotters, Unlaengst las ich zum ersten .-ale 
die sehr uraf assende .. uerdi^iiriöf'iiö i''^i?i Treitschice in ^-^ainer o-e- 
schlechte des 19, Jahrhunderts hat zukommen lassen. 

jjeid«>^ hnbe ich bisher immer noch nichts ^';-:f initives aober (L^n 
Verbleib seines Nachlasses in Krfahj-unß bringen k^oemien^'.Md. darue- 
her noeohte ich Liich heute gerne mit Ihnen luiiterhalten. 

In (i'^r ^.)kizze einer Jej^chichte der Faniilie Oans^die oie mir szt. 
S'Jhickten /neisst eo auf o^?/ii: 

Sein JaCiilass scheint an die Fainilia . t*iner aeltesten 
Sohwenter, Friederike horv.itz ,ueberöeßan,P:en zu sein. 

Und dr-r-u eine ^nraer'cun^,: 

jiitteilim43 llxres JCnkols. 

L>er - ungenanntv^ - IiJnkel ist heute V'^rnutlich nicht lao'-u^ am i^eben. 

Ilaoh der Aufzaehlung auf S.33 koennte es sich nur jlp\ 

Friedrich .lorv.itz ,xva tf nann in IIamburei,1357 - 19i)4,oderun 
:.ilhelm dor^ltz^gch.li^eO, oder Paul .Horfvifcz ,^eb.lBV6 

gehandelt haben, Beide/v;aren verheiratet ,hinterliessen aber keine 

Kinder, /i.rstßenc..nnten 

In derselben uenerution uaren noch » .:cm»estern, von iientn eher nur 

ZKei ITaohkon'jensohaft hinterlies.:.en: 

.-.nna 'lorv itz,^eb,lB60,verh. mit lUf^.o Levy. - .i.us dieser üihe 
ein Sohn,..lbcrt x,evy ,ßeb.lb 39^Uc.Oa.aals in Buenos ^.ires 
Klit:» ilorvvitz^c^ob. 1353, verheiratet mit dem .Kaufmann Jakob liacl- 
lauer in Breslau, nit "zahlreicherer r.chkor.rat'nscharb" • 

Haben .^">ie eine Idee, v.o man in Kreise der Letzt;',enanntcn suchen 
koennte ? 



Ich habe seit aem vf-r^^ani^enen .ierbst ein 
Taetif'.keit beßür.nen,die nlr als solche s 
sich heute schon u^h^rr:ehen liense,ob un 
herauskommen v.ird. - I'le Bank Leuni Le-I 
State Barkin^, Department eine lioense be 
a^enB2s d.h. v.ir duerfen alles internati 
treiben, u/.d uebrigens niOit nur mit Utk 
dißnified and liaSi I think, also an eoon 



e neue hauptber.if liehe 
alu' zuou^t, oime da^a 
d -v-ao endc'/ueltif, d..bei 
r^rael hat rora Tev. York 
kommen to operate rm 
onale Bankgeschaef t be- 
el, The whole thiii^j is 
o.aic J u.v tif iotxtion. 



Ich v^erde mich fj-euen, von Ihnen v»ieder zu ho^ren, and. verbleibe 
mil vi ilam Lunk im loraui^ lUid fro lUidlichen ilruv-jssen 

ihr ergebener 



NUM ISMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



14. Aug. 59 



Lieber Herr Reissner, 



ich moechte, mit herzlichem Dank, Ihnen gleich 
den Empfang Ihrer frdl. Zeilen vom 10. ds. bestaetigen, 
und nicht erst auf die Buecher warten, weil wir morgen 
fnaeh f\aer ca. 2g Wochen verreisen. 

Es war mir ein Vergnuegen, Ihnen dienlich sein 
zu koennen, und ich bitte Sie, jeder Zeit ueber mich 
verfuegen zu wol).en. Mein Interesse fuer das Leo Baeck 
Institxxt bleibt unveraendert bestehen, und Herr Kreutz- 
berger soll mich wissen lassen, wenn ich irgendwie nuetz- 
lich sein kann. 

Noch manche Post bleibt mir zur Erledigung, 
so werden Sie es verstehen, wenn ich mich heute kurz 
fassen muss. 

In der Hoffnung, dass imser Kontakt bestehen 
bl ibt, verbleibe ich 

mit vielen Gruessen 



Ihr 



/ 



/ 

i 



/ 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8, CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



^./- 



/ 



H.Ö.Relssner 

43-18 168 St 

Plushing 58, N.Y. 

10.Aug.l959 i 



Lieber Herr Gans, 



ioh habe heute separat drei von Ihnen entliehene Bueoher an Sie zu- 
rueokgesandtjU.zw. 

Historisches Tasohenbuoh 1833 
Vermischte Schriften 1834 
Stiftung der Jahrbueoher etc. 1836 

Die uebrigen Baende habe ich bereits vor zwei Monaten Ihre» Auftrag 
gemaesß ans hiesige Leo Baock Institute abgeliefert , d.h. 

Schollen zum Grajua 

Beitraege zur Revision der Preussischen Gesetzgebung 

üeber die Grundlage des Besitzes 

Erbrecht (4 Bde) 

Hegel' s Grundlinien der Philosophie des Rechte 

Es bleibt mir, Ihnen nochmals fuer die frdl.ünterstuetzung und 
insbesondere auch Ihr Verstaendnis fuer die Bestrebungen des Leo 
Baeck Institutes zu danken, ji 

|fifrMSgi^|^Mg^!«5riK^flbiflfl?u^J'^S^Se u^d tanzen fertig. 
da loh nooh Material fuer einige fv^f^f '^°°^ elnlße Ze5ft w^tin, 
Jugendzeit betreff end,erJa?S. ^'^«"""'^^ß^n.hauptsaeohlloh die* 

(naoh der Juli Revolution iffl Jiä Ll^f U.^t^ «*« politische 
h!?*"" ?*? "*"««^ll«he«. als er!^JerSi??f?^^°?,*" ^'"*« seine. 
Heine wieder aufzunehmeA traohtetel ^ ^ " ^^^ Verbindung mit 

H?8tJ?LeTSJSt?"d SSw'^JiS'S^/^^?'""^^ '-^« ^i« Juedisohen 
habe meine abweiohende Auffasuni^.nr!,,!!"'*'!'^ verdaaat haben. loh 
■leieren. ^uirasung zum Ausdraok gebraoht.ohne zu pole- 

aS?ueffi!Sr2e'Sfile1S: ^•^«*-««« -«^ Bedeutung habe ioh ebenfall. 

S.K'Jeu?zbeJge'rifJf;;eoJften*'^i^%''^« Illustrationen beizugeben 
der Beutaohe? Verij^er;J!*t:§tS?2irf«- SL.d'Sir^*''"''"^^ 
AI. Titel aohwebt mir vor ".duard .an. . .i„ ,^J, ,. ,,,„^^^^„ 

binde? mJfJiSlJ auof J?e"S^i "" ^^«^ ^l'^^«" ^u duerfen ^1«. 

"len auon die i,rlnnerung an meinen 7ater ^*'" 

Herzlich gruesat Sie 

Ihr ergebener 



8 



/ 



Dr.H. Cr. 1^0 issner 
43-13 168 3t 



/^.Joiii 1969. 



Leo Baeok Institute 
ITew York 

Pear Dr .Kreutzber^^er: 



iie : Gans 



^G 



ie^tr'^ei^^^^^ des Herrn Edward C^ans. Berkeley ,Calif 

t iTnf^ s!^&5^'^'''' in v^elt^eschiohtli.her ..ntwiokelan, 
j. i^ana ooMJbaen r^un Ja Jus 

i " S^ii^fo^* ?ur Revision der -reuss. ;,esetzßebunß 

Bitte seien Sie so freundlich, ilv-, den ..'in^ung zu be3taeti,;en. 
^7^^^t;''^(!;rLtH ''^.^^ «rinnern. geteten.dass man lh:n einen 

?ra^^S%SLSLn^%°Lv;d^^?L^^?;rs.^.frtl.f?L^n^^^^ 

Hl 3t er iE che 3 Tasohenbuoh 1323 

Vermisohte Sjihriften 18K4 

Ueber die Grundlage des Sesltj-es 1139 

otlf tuns der Jahrbaeoher f aer .i.aensohaf t] i.he Kritik,18i56 



UGök- 



Klt freundli ohen arucssen 



Ihr ergebener 



setit-iv /Lhi &y. 



/: 



JmA /Ilh^^^m^ 



7 



l'kh'ivK 



y^-^^H IM-Vy/ '^-^«-^^ 



u 



1/ (/ C 



^ CiX< 



A^ .^iJ^Ci v<-^-^ 



I4k 



iH^iyO'iMi 



/ 



u 




U fi^\C^''C '>/>/t, ^%u.^ ^c/uli P-7 c-y^-M^ ^f^t^i^ 



£. 



C/ 



■itf-*^' 



/ 






// 



d^fui/yC m^ni-*- 



/ 



-y<^ 



/ 



■(-i^ .^"ti/'J, j. /xM-/ rc--^ ^ii-j^ '*"'^ - 






1 



rt V 






f-^^vif^^tc-^ 






*^^c<^ 



i.C A;<^, /. Ä.V i^ -Ci^ttti. 4Hf'^ ^/T^^ 






^. / / 



£.yr^^)T/L4 



/ 



'«' # 



»/ 



^\/ t -<>> 



/ 



>/. 



i^A'-^ 



^ A.t i^/dl rf^^t.i,^££^.^ Hi^ fdd^-/ic4 



SA 



-f-«* 



^irt f'T'»**' 



-^'Tt > /^ > 



}n^t 



'/ 






-^ 






tt 



/ 



'^* 



■f-i'tyx yU^ >-V . /C^^ 






O w'/l^ i? / *^'^f 



/i i^l, 4^H^^ 



.^ 



'>'il L-^ 



At^^v// -^/. •^^t^i'^nr 



y 



l,r^,\^\ hi'xA-C i>yr>V<i tX^\4,4ufOtj CH^r^ ^^ f^"^ 



y/^^j>i^t /^ ''^^ (^?«^^( 



Ä^ y^r^^L . .^ H'-^i^i^ ^ "'^ 1< 



-A. 



? 



•i-'t^'^ 



yi * *^a .' JrK^<^/^-*( J^ ^ ^^T" Ayt^^i^^ 




/ 



-T^^^^J. 



u. '/ 




t.-*:<rv*'C 



-1^ 



/*-/' 



Q-Km-H J_ -^^-^-iul ■'HUt^^. y^ Vi*-'-»''^^*^^' 



V »*-< -»/-i 



•^V 



Z 



:h? / 






c^cA- L<i,M 



•^^1 i'^f^^iC^^^ 



Ä, /V 



^^ 









7u>^/ ^ ^Hvx HA^y^^^'^^t^^ 



J^ ^V-lh^i -i- 



n 



-V 



^/^^4^i.^ 



y^i^'u^ c-t^' 






?^L^yf Tt-i-^Hui 



^4'. 



i.t;*t^j^ '>n^ /*^ '^^^^-^^ ^^b'/S y/^St Äk*n^^ S^^ Ny_ 



/, 



^i>V^ 



^ (/ 



/ /v^ (^ - H-csb)^ /.iXi/Z A Jim^h:>v^j ^^a//^/ //A^i.^u< '/^ ^4^ 



kJlA/t C^ Ä^i!/^'w^«^.>w. 



Lj^^^ot 



7i^p^ C^iH^^yi^ 



t'^U ^ C/^^t-i^^ 



/ 







y 



i^9^ ^//^ 



/ 



c^- 



^li^ h^i^-z^'-T ^iyx^\^4j ^, 



f / 






"^ 



)^ 



y / 



/ r^^v</L^ 




from 



Telephone: Landscape 5-2464 



EDWARD GANS 

ID RDCK LANE 

BERKELEY B, CALIF. 



April 20t h [.o 



Dear Mr. Reissner:- 



j. \ 



Please be good enouf^h to return to u 



rne 



tnose books v/hich are duplicates of the L.B.I. 
Ko hurry. 



I remain, 



I hope to See you in abt. 4-6 weeks. Meanv/hile 



with V^ind personal re^rards 



sincerely, 



/ 



/ 



EDV/ARD' GÄ3 



/ 



NUM ISMATIC 
FINE ARTS 
EDWARD GANS 



April 4th 59 



Dear Kr. Reissner:- 

Thanks for your letter of Maren J^st. 

I certainly have the same attitude tuuards the 
Leo Baecl: Institute, and I an very happy that I could 
cooperate in this modest \-/ay. 

Mr. Kraut zber[;:er wrote ine that he will make 
arranf-rements for having the faniily tree and "other 
interesting documents" to be photographed for my 
nephew. Y o u v/ould greatly oblige ne, by making a 
selection of those "interesting documents" yourself; 
if there are any? Incidentally, I think, photostats 
v;ould do equally well, and these are less expensive. 



Gne other matter; I sent $ 20 «oo to the Institute 
to pay for the oosts of photostating. The "tree" is 
rat her bull<y, and I have no idoa, what the photostat 
would actually cost. If the actual costs surpass 
that amount, please advise; in which case I v/ill make 
good the difference. \Vhen I make a gift to an Institute, 
I do not want the recipient to have extra cost. 

Again I enclose a copy of my today's letter to Mr. 
Kreutz berger. 

l'Iext week I shall send you all my remaining 
books by E.G., retaining only the "Rueckblicke" for the 
sole reason, to have o n e book by this ancestor of mine. 
Hot that it means so much for me; anfl if the Institute 
i e d s it, I \70uld send it also. 

As I Said in my letter to Mr. Kr., I do not think that 
I ever v/ould request a return of these books, but one 
never knows for sure. 3o I would prefer to let the In- 
stitute have them as a "loan" for the time being. 

I am adding an old issue of "Lustige Blaetter"; 
you will find out, \ihy, This, of course, you can throv; 

Since the Institute v/ill send me a copy of the 
Yearbooh, I feel I shouldn't bother you to send me a 
reprint of your article. An^n-jav, many thanlrs for -"^our 
kind off er. 

p.t .0. 
10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



I was very sorry to hear that you had 
some many troubles in your foüiily, but I do 
hope that by nou both our v/ife and your daughter 
have conipletely recovered, Uy best v/islies for 
their v/ell-beinel 






At this moment I am plannin<;>: a trip to 
6: V/ashington, probably by end of May or so 
Please do keep me informed about your business- 
address, since I would be rlad to make your 
personal acquaintance. 



nith kind regards, 



since rely yours, 




D GALI3 



April 4t h 59 



Leo Baecl: Institut©, Ine 
1 2^ Broadway 
IJew York 1, M.Y* 



Dear Mr, Kreutzber^er j- 



ThankB vory much for your letter of March Jlot 
and for the oonplimcntary copy of tho Yearbook III 
vliich I o'iall read vrith ^^©at intcrcot. 

t 4o have quito a nnjnl)©r of books ly EdtiÄrd Oano, 
pnrt of tiior. I lent to Mr» Heisaner, anr' the rr^naininf; 
title s crtcert one ( m Ruockblicke ) vrill be cent to 
him one of theao dayß upon Ids requef5t, V.y intereot 
iii the 36 booko io aimply a sentimental one, and I 
doubt that my dau/rhter, or ny two nei^hews ii. iaris 
with their foriiliea, will ever he intereoted in tberi. 
Anyway, there ig alwaya a olifht posaiVility, V ith this 
in nind I v/ould like to sufr-eot that you acceit triese 
boo!:ß for tho Institiit© as "loan". Fleaae arlvioo i;hother 
thio v;ould hn nrreeable to you. 

Vory sincercly your 3, 



EDV^ARD ga::j 



T may indeed l)e in New York in about 2 montlis or so; 

if this v/orka out, I sluill not fail to drop in at the 

Inatitute, and I ahall be clad to make your peraonal 
acquaintance. 



Dr.H«G.R«is8n«r o/o 



(Hom* addrtssi 
43-18 168 Str««t 
FlusblQg 3d,N.Y.) 



3/31/59 



Dear Mrs. Laiid«i 

After maiy •fforts, ay corr«spoiideat,lir.Sdvard aan« in Berkeley, got 
the address to which I write ioday, thanks to the courteey of hie 
frlende,^« k Utb. Karl Kunreuther (whO|iioweTer,are not known to me 
pvseonally ) . 

I am anxious to establish contact with yoa and^if X may, exchange 
facta and thoughte on a toplc whioh^I know, wae cloee to your late hus- 
band and nay hare sentimental Talue for your^elf . I refer to his 
studies on the Gans faaily, 

During the leisure minutes of p^st years» I have compiled quite a bit 
of additional source axKl documentary material on Bduard Gans » the 
friend of Heinrich Heine *s, SLOd have published sonie of it in aonograph- 
ic form, Right now, I am atteaptiug to write a füll biography of 
Eduard Gans which - as far as I can see- has nsTer been done bef ore« 

I do not «ant to go into further details in this letter irhose main 
purpose it is to establish your whereabouts and to find out whethor 
you care to cooperate» 

It may interest you to know that Mr.Edward Gans has donated all his 
materiai on the Gans family (wnich coatains q^uite sorae correspondence 
with kr.i^mde) to the Leo üaeck Institute, New York. The Institute, as you 
may know, is dedicated to the memory of former German Jewry« There 
could be no more dignified place of repositorium for the inraluable 
materiai on the Gans clan« 

Howerer, as I mentioned aboTS, it is possible and essential to add 
more documents which hare surrired ihe Vlar in Germaqy, and to present 
them in a digested form wnich bringe them to the attention of a 
broader clrcle of interested laymen and acholars« 

I look forward to hearing from you at your conrenience« 

Very truly yours. 



H.G.H^issner o/o 



(Home address t 
43-18 168 3t 
Flushing 58,N.I.) 



3/31/59 



\ 



Ooar Mr.Qans: 

Tosterday I r^coirod your l#tUr of th« 24ih and c.c, of your letter of «Ten 
data to Dr.Krtutzbargar. I aa daaply touchad,indaad,lor the expraasions of co- 
oparatioa oa your part,and -ain Stain lat runtar Ton Bainaa Haraan-, bacauaa 
I faarad that you mlght think that I had attamptod to doubla-cross you. lou 
had antrustad tha docunants and books to na. l>r.Krautibargar,on tha othep 
band, ia nost anxioua to compila a dignifiad monumentuiB of paat Oarraan Jawry. 
Thapofopa,ho baliaTaa that a colloctiTa rapoaltorlun ia aasantial.Indaad, hla 
racont achiaTaaianta ara nost iapraaalTa» 

All tha aaaa, I prafap to loava it to yoiip judgnant whother you want to patain 
pbysical possesaion of tha booka,or whother you «ant to giva than to youp 
nephaw,op wh«thop thay ahould go to th« Uo Baaok Instituta. Soaathing can ba 
aaid in farop of aach altopnatira* Plaaaa lot oa know how you will docida so 
that 1 aay ba guidad accopdingly« 

In point of fact I was going to tall you that I am through with tha ft "Scholian 
zum Oajus" and ppapapad to paturn the roluna to you, 

I plan to Uckla tha 4 toIs. of ••Erhrpoht" shoptly. MopaoTOP» it would halp na 
gpoatly if I sight boppow 

Baitpaaga sup RoTision dap Ppaussischan Oasatzgsbung.and 
Vol. 8 of Hagal'a Wapka 

fpo« you last I hara to tpy to obtain than on loan from Gormapy; I an cartain 
that tha ••Baitpaaga" apa not aTailabla ortr hapa. May I pai^uast that you send 
ma both titles at youp oonTenianoa? 

I hare stapted jotting down a aanuaopipt of Eduapd Oana* biogpapty and^chponol- 
ogically^ hare peaohad tha yeap 1823. Now I oust taokla tha papiod whepe Hegel »s 
influence beoooaa aotira. 

InoidenUlly, I bare eaUblished conUct with the •Gepicht" in Celle fop the 
naterial peptaining to the ^Fideicomaiiss** establiahed by Kduapd Gana* lata 
grandfathep Isaao. - Mopeorep.the "Huaiboldt UniTOPsity" in East-^berlin is 
pather cooperatiTa.They oooqpiled fop ae a oooq^lete abstpact of all "Vople- 
sungen** and '*Uebungen'* announced by E«0, 1826-1839« 

I aa gpateful fop youp haring passed on to ae the last known addpeas of Mps, 
Lande. I ahall oontact hep^as you suggestedyanU ahall keep you posted. 

In windiag up a few wopds about us pepsonallys the fipst few aonihs of 1959 
wepe pathep atpenuous. Pipst oiy daughtep had to ba hospitalised fop the pe- 
moval of a fibpous growth in hepkreaat - foptunately it turned out to be non- 
cancerous. - Then «y wife slipped on the ioe and fpactured a Glied in hep"~" 
Steissbein. She is now back hoae fpoa hospital^but has to be repy oapeful 
with herseif. 

I shall ppobably leare ßallay in the coupse of Appil and take up anothep 
connection with, I hope, bettep and aore iaaodiate prospocts. 



N UM I SMATIC 
FINE ARTS 
EDWARD GANS 



March 2^th 59 



Dear Mr. Reissner:- 



I assume you have been infonned by Mr. Kreutzber^er 
of our correspondence. 

Having "promised" all papers to my nephew, I had 
first to get his o.k. for the transfer of them to the 
Leo ßaeck Institute. I am glad to say that his attitude 
his the saiDe as mine, and the matter has now been settled, 
as you will see by the encl. copy. 

When I spoke in my letter about "duplicates", I had 
Dr. Kertz' brochure "600 Years of the Gans Family" in mind 
which you knew, and of which I assume a copy already in the 
Institute 's library. If this i s so, please let him have it. 
And if there are other documents in which you believe my 
nephew to be interested, please have them photostated, and 
let him have that copy. I trust, the check I sent, will 
Cover all costs. 

I can n o t yet make up my mind with regard to the 
books by Eduard Gans; both, those which you already have 
and those which I still have here. Do you think the Baeck 
Institute would be interested, and they should go there too?? 
Ir so, I would consider a "L o a n". 

Recently my friends Kr. & Mrs. Karl Kunreuther 
visited with US here. I knew they were acquainted with 
krs. Lande, and I got from them her o 1 d address which 
m a y be still valid? Here it is: 



c/o. Cherry Lawn School, Darien, 



comu 



Instead of my carrying on a perhaps long drawn-out corres- 
pondence, it may be easier for you to foUow this up bv 
telephone? What do you think?. 



With best wishes and kind re^-ard 



sincerely yours, 
EDV^RD SAl^S 

7^ / 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8, CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



1255 Broadway 



Daar Mr. Kreutzberf.er:- 



March ^Hh ^^ 



Following, up my lett«r of i ebr, 26th 1 em 
pleaaed to advise you that T^y nephcv in Jari^ concurs 
with nie in th<«^ Iciea th«it auch papers and Hocuments 
should le takan rare of by r-^spcnsiVle orranizations. 
Äccordinf^ly I nerehy off^r you tj.e fah lly troo and 
thc tvo fürs with docuL'ients nov on loan v.ith Mr. 
^•G^ Keiasner. 

A«» per your aur^gestjon I vou.ld liPr© you to Viave 

a photostate made of th«» fa-.lly-troe ^vnd of intcreating 

docuiients - if th©r<? ere 8uch -, an^^ to seni therri to 
my nc^phew 

Prof, Jncqu^a Oana 
73 Avenue di- l'r'st 
Saint Tour (3ela^) P'i-fince, 

In cane tn/*iv* ar ^ dupUcatnn ovorit'; the parers for which 
you have no intereet, pleaoe do -icn(] then also to thc 
aanie addrms. 

The Inrfe size oP th^^ "faTrdly-tree" fuay ir.volve 
extrn cortn for photoatatin-. I v/ould like to con- 
trlh^ite to it, and I enclon«* -.y ^^heck for 2^.co. 

Copy of thia letter in gent to Ar. Reicsner witi, 
vVo^ T ' Inn to iiacusa a fev detailg. 

It ia p oatisfaction to Imov theae docu^ients in 
your good care. 

Jiincerely yours, 



EüWARD gm: 'S 



NUMISMATIC 
FINE ARTS 
EDWARD GANS 



Jan. 20th ZS 



Dear Mr. Reissner:- 

Your letter of 7th vras answered Jan. 1 J^-h, and I 
trust it arr ved meanwhile. 



The 4 vols. of the Erbrecht are already packed, 
and next time I go do\'mtown they v/ill be shipped. 
I just see you want the Schollen zum Gajus also, so I 
shall send them sisB as separate package; trusting both 
packages vall arrive safely. 

Gramberg* s book I hace already. Thanks abyway. 

Corninentarv, v/ith reviev; of Wiri:^in's book; Just 
yesterday a friend of mine, Mr. Martin Goldschinidt, San Francisco, 
told me about it, and he is going to send it to me. 
Kr. Wirgin is a good friend of mine. Kow to Mr. Gold- 
schmidt. He is a friend of Prof. Fi sehe 1, is in the 
Insurance busine ss, and he has similar hobbies like vou = 
research of Jev/ish families etc. I told him about your 
inte re st, and lie may get in touch with you some tine. 



My best to you, and kind regards 



sincerely yours. 




P.S. the article "Judaea Capta" will - this is^my guess 
not contain anything erderschuetternd, so I think I can 
skip it. 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



17. Jan. 1959 



Pear Mr^Ctans: 



I trust that you received my lett«r of the 7th aclcnow* 
led^in receipt of the (lanQ dra^lng and ralsing oartaln 
quftstion£ 3^^1atiye to it (v;hloh,ho\^eYer, you ou^ht to 
taice your time aiisuverlng) . 

In a very f irnt and very rou^h draft I hare meanwhile 
xii^ltten (^.o^m ^^he init-^'.al «ihapters of th« .^:daard Oans 
bio^rttphy, dealing wlth hia fanily backgroond and hia 
edaoatian ao Iso the ^onoluslon of hia imiveraity stud- 
les. As I vvent along, I foiind,of oourse, minor gaj)S of 
inforaation, \»Ii:coh>lio\veTer , I iiopö to fill through re- 
cearoh and/or oorresponderoe. 

The next ohaptar vvill b© the arurJial years .1819-lB<f6 in 
Per] in. ?or this,I "beüeye, I hava aliso riost of the bas- 
ic Information at my oorimand, !vith one inportano excejit- 
ion^i.e. hi£ oi^if^inal Viritin^^ß du/^ing thiß j^eriod. 

In thia regnrtlf I v^oiild vory nach 1:ucä to revert to yoop 
carlier Kind offer. Would youbntrust and lend to me yoiir 

r50pift3 of ' 

Daö Eibreoht in v^elt^esohiohtlicher Antv^icklan^, ^4 vols. 

Soholien ziLn G-aJua 
Tliey ai-e not availaule in any public library in Ilew York, 
and it voulc' be even nore tedious if I attenpted to bor- 
rov;' then from aome library in Crtsrmp.Tiym 
You would rendftr rie a eubatani ial .'lervif^a if you would 
ticnd ue youa* oopieü^at yco^' üonv«nienoe, 

A ooubin of mine sent me from Rio for X'mas a nioe little 

booklet with "heautifuJ Jl].ustrations:i)ü.3 i>üC}[ 7011 (}xl.uD ^ 
iBt vol. -iiine Kulttavjeöoliiolite uer Muen^.en ai d deh InMen?-^ 
vter.enü ,von Morn^r vkrui/.oor^, ri ,rero hatz, ji'bea Verlag^ilaj.1- 
burj^^l'J57» i.ould you oare to see it? 

Ü'hci •;tjr.uary 19:;9 ioaue of OGKiLuirTAiriT, Kev. York, oontaine 
the rcviev; of i\ book THi:; l.rj.^l'OIiY CK OCIIiJ ^;j^ JYkJJÜLÜ IN 
h1CJ.;JT1 lUüJa by iiülf ii^mln ^u iüe^ifried Landel. Publisli- 
ctq: Kx^cnition. Yeai* preeiuu.bly 195 J. 

Moreover I noticed a nuaibLic.tic i.rtiole/'JUD.fa.^ Ciu-l'A' - 
"ISiUi'JL LÜJi-lii^iTA' by ^l.x^evis Kanit£ in ahe Koly Land 
Philrtoliet ,0ct.-rov.l9r»8. i can oend thia alüo to you 
if yvu. oare. I can^ol course,not Judf.e the i^uality of 
the contentn of either of tha above raentioned titlüs. 



Aindoot re^,ardi?>repeated thanka^ 



Sincerel; youra, 



N UM I SMATI C 
FINE A RTS 
EDWARD GANS 



Jan. IJth 55 



Dear Mr. Reissner:- 



Nov; you caught me at a weak spot; I never got 
around to learning anything about prints, and I can 
not ansv/er ^'■our question v;ith any certainty. I v/ould 
call it a lithop:,raphy, but without guarantyl 

I ani sure it was printed separate ly; its size 
of ca. 5^«'^ cm. speaks for it. 

I do not Imow its artist, since the print is 
unsigned. 

Below the dates is an imprint: "Verlag der 
Krebs 'sehen Kunsthandlung in Berlin^' and in the 
left Corner is an embossed staiap saying the same 
without "Verlag der". 

I OHB had another engraving of him, which I gave 
av;ay; that may have taken out off a book. If I remember 
correctly, it looked rather funny. His hair was entirely 
in curls. 

Your remarks about the Skallers interested me, imsmuch 
as they awakened old menories. 

If there is anything, where I can help, please let 
me lanow . 



For the moment kind rerards and best wishes 



Sincerely yours, 




10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



N U M I SM ATI C 
FINE A RTS 
EDWARD GANS 



Dec. 25^th 58 



Dear Mr. Reissner:- 



Thanks for your letter of 21 st inst. 

I do not remeniber the Grabinschrift of Eduard Gans 's 
mother, but your assujuption seerns lop;ical. I ani sure 
you can verify it through Mr. Lande's fainily-tree which 
v/as made v/ith extreme care. 

I am sorry I did not specifically acknowledge receipt 
of your previous letter v/ith copies of 3/our corres- 
pondence v/ith Frag,xie authorities. Let me do it herewith. 
This letter of yours, together v/ith all its enclosures, 
I have sent to my nephew in Paris (Saint Maur). 



m 



Your notes re. Abraham Gans's business are highly 
interesting; they do illurainate the kind of banking 
transactions v; e have never learned. I have na-/made 
a "special file" of the correspondence betv/een you 
and me, where your notes will also be kept. Should 
you ever need them, you can alv/ays have them back. 

The family-tree and the 2 files, v/hich I sent you, 
constitute ever^^hin.r: I had. As I said already in my 
letter of Dec. 7th, you are free to make copies of 
anything you need, and eventually - v/hen you have 
v/orked through this material - I would like to see 
it in my nephew's hands. 

Kanonierstr. 57 was between Jaegerstr. ci Taubenstr., 
räght hand side Walking upto^^m towards Leipzigerstr. 
Mayer, Loev/enberg & Co I vaguely remember; but all 
these are nar;ies to tae only, not char acters. Twenty 
years of life in this country have put a heavy veil 
on the past which I try to forget. Unsuccessfully! 
In 1952 I got fron Viilheln Wagner (son-in-law of Oscar 
Skaller - ov/ner of the Fech-stores) a colored drawing 
of Pariser Flatz/Unter den Linden with the Deutsche 
Laenderbank building. V^liile in Frankfurt this suirciier 
I bought through a friend of nine and '»/agner another 
drawing of his: "Die Berliber Boerse". Vi'agner is the 
only survivor of that family, he lives in the East 
Zone of Berlin in very modest circumstances. 

p*t*o. 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



The Gans engraving is at the Camerashop; I expect to 
get the photostat some time next v;eek, and then I v/ill 
send it to you. 

With all good wishes for a happy and pros- 
perous New Year for you and yours, and kind regards 



sincerely yours, 

; 



EDV/ 




//// nj. c<^^ \hcU. A' 



^H"> 



vv 



7/ 4i\^4n>r^<' 



:yWJ^ 



ti-X'^ *^L AV /^ *^' 



c)s 



tl 



^// /// ^ ■■*il. 



/, rT 



ü. 



i-t t / 



A t i^iA. !'■ ^/a.^//'' '^ ^^ ^ 



r 



^^\r\ .A**" ^ *■ ^ 



t ^^/ 



/#r <^ 




<^-r^4 i^ 







x^i't'U^v/^i i 1/ 









/ 



\'U-^$^'-*^ l- 



^/iJ^P ^It^iH^ 






^ 



>i I yt 



/i/J SV^ 



•^ //u.^/', y^^^'/^^Y^'^, ^-' 



^A-u.U^'i/ ^ /Mi^ y^^-- />^ 







/ 



z^^r-^ 









^'^^t '^^^P-t-C> 


















;u^ 



>^ ^.'v -^y^'?" ^'♦'-^ "^'"^/^ 



./i^' 












1^/21/58 



Pear Mr.Grana; 

ni + + ^Y^ nf +hP 7th and 0/ the UiO parools which latter were aeiiv- 
eJefthis lorriS. I thoua:.t that'you cored to imo. in^ediately 
that everythirg wert alricht. 

lo^ea' i*fou;;rthrtexf o? tL'S.MnBO.a-ift of i^unrd OenC .otho.- 

Frau 
Zippora uano 
y/itv;e des seligen 
Abraham. Gans 
geb. u.en ^5 »Januar IV 7 7 
gest. den SE.Pezemter 1839 
and th^ follovo.n/: footnote: 
G-ra'bmc^l:' Pr-iunstaiain m/ Tafel 
Frirdho.^ Bc^'^.n'i^r..ser All^e 

vnnr c^on^'^r-otion all the 8ame,ln case tha^. you r,an reTnember - 

T v^. +va+ von r-oßlTea ny l'-t>er onölo.^in,^ the tranalatlon Into 
ae?n?n of'L'r h.^ban^^^ i^ron: Pragua mean.hile. That one 

^^'JJir'Moiorv - If von oare to retain the notes.you are -..eloome 
^rif- i'rSAed ancth^r set. ßut if you «ould destroy then. af^er 

T „!«« +n takf a fcw days off tetween X.'m&s and the Ha»; Year and 
shan trj to ?o?mSatn tirst draft of a firat chapter of Moui-a 
S' Dioßraphy, riz. hls famlly ana hl3 youth. 

You v^«re verv icinci. to "^ive ne a llttle ^.lograpl^y of youTbelf whioh 
I^perusad -*Ith admlration for your perfleyeranee J" *Ji« ««^*^y- 
Inoldentally.where waa Kanoniepatr.87 ? After i haa left Berlin 
JniTersity.my first Job was with kayer, J-ocv-enberg * ^.o.CiJanKKom- 
mandite). -rhey were sltuated at Kanonler- »orne»- Jae'^^'ratr. .tut I 
have forgotton the nuaber, 

I shall taKe the liberty of aslcing addltlonal questions aa I go 

along.and shall also be elac. to keep you poated or. the honed for 

progreaa» 

Thank you ono* sgain for yo-ir oooparation. Klndeat resarda aii4 

best wishes for 1959 for yourself ^^„y°"^, J^Ji? ' 



N UM I SMATIC 
FINE A RTS 
EDWARD GANS 



Dec. 7th 58 



Dear i^Ir« Reissner:- 



.^• 



I certainly appreciate it that you took so much 
time in writing me a lengthy, and hi<j]n.ly interesting 
letter v/hich deserves a diligent reply. 

I consider the real topic of our correspondence 
as a kind of legacy which I owe to the late Dr. Land^, 
He had spent many years in the research of fa^iily matters 
and in conipiling the farnily-tree. This work should not 
be entirely lost, 

Fersonally speaking, I have a sentimental interest 
in fanily matters, but I in u s t admit that I am entirely 
unfit for research in this field. Our dauf^hter visited 
v/ith US last v/eek, I shov/ed her all the papers I have, 
but I could not ansv/er any of her questions, in fact, 
I couldn*t even find our family on the "tree". Ky 
daughter has only a mild interest in these matters, 
and I can't blajne her. She v/as 6 years old, v/hen she 
came to this country, her Geman vocabulary is very 
limited, and she has 5 little kids of 5--, 1-/ Cc •/ years, 
who take all her time. 

With this in mind I am sending you next week in 
two packages the family tree, and all correspondence 
etc. (Dr. Landers and mine). You can study it in all 
leisure, as you see fit, and then send it to my nephew 



Prof. Jacaues Gans 
78 Avenue de l'Est 
Samnt Maur (Seine) 



(Saint Maur is a suburb of Paris) 



My nephew is professor of English language at the College 
there, so he speaks the English language fluently. Fortun- 
ately he has not only the natural gift for these matter s, 
but his daughter has also a vivid interest in such family 
affairs. I laiov;, both will be glad to own these papers 
eventually. 

The family tree is getting into poor shape and 
needs repair. If you have a bookbinde r on hand who could 
glue it on linen, it would be very useful, and, may be, 
it would be advisable to have it - and important papers - 
to be photostated. All this I would leave to you, but 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



NUM I SMATIC 
FINE A RTS 
EDWARD GANS 



H.G.R: -2- 



with the express request that all costs to be paid 
by me ! Flease advise me in due course of what you 
have laid out, and I shall reimburse you prompt ly. 

I should add that rny nephev; is extremely busy, and 
he can talce tirne out for these matters only rarely 
and occasionally at vacation times. 

Let me thank you for the 2 reprints of your 
articles which interested me very much. This nat is 
not a fapon de parier, but I really mean it. I will 
send them to my nephev/ (v/ho once enquired me about 
the Noah affair) together v/ith your last letter and 
copy of this. So he v;ill be informe d v/hen he even- 
tually hears from you. 

Let me stress this: I feel a responsability 
in this matter in v/hich I have a vivid inte re st. 
I do not mean to shove it off to my nephev/, but 
I feel I am too stupid to handle it intelligently, 
and furthermore I simply v/ould not have the time 
for it. I v/ill alv/ays and gladly answer any question, 
and anything I have of material, such as the books, 
I v/ill gladly put at your disposal. 

I am in my 72nd year, I have a one-man-business, 
I am my ov;n secretary and messenger boy, and quite 
recently I undertook a great task v/ith the Bauer 
collection (see encl. list). The collection will be 
put on exhibition at the Legion of Honor = Museum 
in San Francisco; then I have to v/rite a catalogue. 
This involves a tremendous lot of v/ork for me. V.liatever 
energy I still have, has to be put into this job. 

Born in Hamburg, I was there in an export busine ss 
for seven years, then came Berlin Stock Exchange with my 
late brother as representatives for foreign bank houses. 
During the war 2.v years army service. Then Blumenstein 
Concern, then Director of Kolonial bank which was renamed 
Deutsche Laenderbank. Ca. K21 I.G. Farben acquired this 
Bank, I stayed on tili 192^, when Nazi tendencies started! 
I reopened my old banking firm (under my own name), worked 
occasionally for I.G.Farben conf identially, was President 
or member of the board of various insurance companies, 
weathered the crash in IpJI» and the Reichsbank admitted 
my firm as the only one at that time as "dealer in bank 
acceptances". Closed my business in 1956, then pursued 
unsuccessfully certain Publishing ideas, immigrated here 
in 195ö> failed in various tries, established this firm 

10 ROCK LANE • BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



N UM I SMATIC 
FINE ARTS 
EDWARD GANS 



H.G.R. -5- 



in 1959 with the financial help of a friend, thus making 

my old hobby as a prof^ssion. My money was lost through 

the l^azis, but I could bring my collections with me, so 

I had a starting point. Twenty years of hard work brought 

me to the point where I am now: The tiny, tiny soecialty, 

and hence the only dealer in the U.S. in numismatics prior 

to 1500 AD. Practically speaking, I am even more specialized: 

Ureek and Roman coins. My family pretends, I am living in B.C.; 

this is true in a sense, and t Hs may explain my more academic' 

mterest in what brought us together. 

My memories go back well into the pre-worldwwar 
period, but I wouldn't know where to start and where to end. 
If you have any specific questions, I shall gladly answer 
them as best as possible. Now I do hope to have answered 
your last letter completely. 

According to that family-tree Gans and Heine were 
related to each other; apparebtly neither one realized it?I 



Vath all good wishes and kind regards, 



sincerely yours, 




Edwar 



ns 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8, CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



NUM I SM ATIC 
FINE A RTS 
EDWARD GANS 



nu^d /// 




Nov. 22nd 58 



Dear Mr. Reissner;- 



I thank you for your letter of 11lth inst. 

My reply has to be given in a piecemeal 
fashion, as follows: 

I do have the following writingss 

Das Erbrecht in weltgeschichtlicher Entwicklung; 4 Bde. 

VermischE Schriften, Teil 1 & 2, in 1 Bd 

Scholien zum Gajus 

Beitraege zur Revision der Preuss. Gesetzgebung 

Rueckblicke auf Personen &> Zustaende 

Ueber die Grundlage des Besitzes 

Stiftung der Jahrbuecher fuer wissenschaftliche Kritik - 
dies eine photo statische Kopie von einem 
Original, das mir wohl Irgendjemand mal 
zu diesem Zweck geliehen hatfee. 

Der 8. Bd. von Hegel *s V/erken mit einer Vorrede von E.G. 
Historisches Taschenbuch von von 1855; enthaelt einen 
Artikel von E.G. "Vorlesungen ueber die Geschiichte der 

letzten fünfzig Jahre" 

Family Tree« and all other Papers : will be sent to you 
early next month. I expect my daughter here over Thanks- 
giving Day, and I want to show her all this beforehand. 
May be, I can enkindle some inte re st for these matters 
in her? 

The Engraving I have is framed and under glass. All shops 
who could take the engraving out, photograph it, and 
replace it afterwards, are now very busy. This would have 
to wait tili after Xraas. 

Mrs. Lande ra a y have married again?? I have friends in 
K.Y. who knew her years ago, and there is a slight possib- 
ility that they still have contact with her. If you have 
no luck in locating her, I could enquire. 

Re. Your articles: there is no hurry; I can wait until 

they are published. 

p.t.o 



10 ROCK LANE 



BERKELEY 8. CALIFORNIA • TEL. LANDSCAPE 5-2464 



My nephev; in Paris , I am pretty sure of that, has 
no documents related to the family. I shall give you 
his address, when I send you the papers mentioned 
above • 

I trust this will take care of the present problems. 

Wliile I was a banker in Berlin, I had some contact 
with the banking firm of Guttmann, Reissner &, Co. May I 
ask, whßther Mr. Reissner was a relative pf yours? 

v 

V/ith kind regards, 



LA^^p*^f^C ,, 



II l^ - ^aaaJt ^^W\c^ni^M fc^f /^// -^^i^ 




^ 



¥-vi^\ 



vt^k^tc 



1 



7 



11/8/58, 



Dear Mr.Ganes 

I am muah obliged for your letter of the 4th, re3eiTed today and shall 
be 45lad to take advaiita^e of your courtesy and Cooperation» 

I haT© Seen the oompilatAon nade by Dr.HerSi. Aa ycu state corre^tly.lts 
emphasla is on tUa Fra/ikfurt tranch of the (Jana farally, v^hereas iiauard 
Gans, and hls nepheite^the Opperts^are Juflt belng mentioned,oiaittin«^how- 
erer^thalr retrograde iuia^jdiaic ocnnactlon wlth the anoestors who ©ust^ 



obvlouöly. hare been ccmiion 



to all» 



If the"faml.ly-tree'' ha^ed orer to you by Mrs^Land«/ and/or that ocnplled 
1)Y Rabbi Duokeaa oonti^n aor© apeolfio Information aboat Edu^^rd Gans 
and hie ixiaedlate ancestora^ I wo\xld like to see either or both» 

If you ontruat one or the other to me for a Short while,and if thia 
;vcre oonvenient to you, I could fcrward the aaterial then to your nephev. 
in Taric» 

By the way, lÄ'Ould they hare docuaent» fro« or on Maard Gana? 

I would also llke to see the engraring» If I may bother you, I Yboold 

/Q^ auti^ö^t that^ratli-^r/^erdin^ it to ne, you haTe,at rny ex])ense , a photoß- 
^ rfip>klc negf.t^ve of It made looally and aent that to me» 

Indldentally. I reeeired fron the Shemals Preus8»Musiran - National^aleriej 
(v;est Berlin) the photo of a pen3^.1 drawing of Kduard Oana nade by Hen- 
kel , the brother-ln-law of Felix iJendclssohn. 1 oan lend you that print 
if you care to «ee it» The State of oonaerration of the original left 
to be desired (es hat Stookfleoken) ;but all the &ame, I find it very 
eloquent. 

If It Iß not too mu9h bother, I would also like to know whioh of Eduard 
Gans* wrltlnffs you own» Chanoes are eren that you may hare öomethin^ v,hi(3^ 
appearecl without originally diaoloaing thft author's Identlty* For 1ns- 
tanoe,one of. Felix Mendelssohn' s ^eat-grandsons let me see a oolleotion 
of Issues of the '^Woohenaohrift'' "Berlin'\lS30, in a nioo bindin«, and 
vnith a h€indwrltten dedioation froa x^duard Gtuia to Felix Uendelssohn.Thesel 
issues oontain a series,entliled '^yraat spiel des Herrn Seydelxaann'^fObTiouE 
from the j^en of JSduard t^ans« ^ ' 

Firnt thing next week v.fhen I am in town, I shall look throu^h some of thi 
suburban telephone direotories and try to looate dra. Lande» 

On Monday,! shall also send you oomplimantary copios of the tno artioles 
mentioned in my previoua lettei. - X3 to the i: ndelasohn US of Crama' 
leotar©! you will either havo to be patient until it's pubii8hed;or if 
you oare very muoh, I oan lend you a typev.ritten oopy» 

Wlth ray repeated tharka i\ndi kindest regards,! ramaln, 

Slnoerely yours. 



N UM I SMATIC 
FINE ARTS 
EDWARD GANS 



Nov, 4th 58 



y^ 



Dear Mr. Reissner:- 



I am afraid my reply will be disappointing, but 
I shall answer your letter as best as possible. 

The inte re st in my namesake was latent throughout 
my life; probably because my mother used to teil me that 
my father named me after him, in order to have a son whose 
name is in the "Conversations Lexicon". My father died in 
IÖ94, when I was not even 7. 

I had Started to collect his writings, and I have 
now quite a number of his books, as well as a nice engraving. 

During the JOies I got acquainted with Regierungsrat 
Land* whose mother was a nee Gans, and who, during his life- 
time compiled a family-tree of the Gans fanily which is, lit- 
erally, many yaards long. Unfortunately, Dr. Lande died in 
America perhaps 18 years ago, and his widow was kind enough 
to hand this family-tree over to me, together with a big file 
of correspondence and material related to this matter. 

Incidentally, I believe to remember that Mrs. Lande 
mentioned that there was a second file which she could not 
find at that time. I have never heard from her again, and I 
relate this fact to you, because I was once informed that 
Mrs. Lande had moved to the neighbourhood of New York again, 
possibly Great Neck or New Rochelle or thereabouts. Miracles 
do happen once in a while, and you might hear of her. 

Quite independently I had commissioned Rabbi 
Duckesz in Altena to make a family-tree for myself which I 
still have together with some pertinent data. And final ly, 
in the JOies I also met Ludwig V/ilhelm von Gans, son of 
Fritz von Gans, both from the Frankfurt branch of the Gans 
family. We exchanged informations, and he gave me a copy 
of the family-tree made by Dr. Herz, called''600 years of 
the Gans Family." 

If any of the above-mentioned material is of in- 
terest for you, I would gladly loan it to you. 



My interest in "Eduard G." is, as I said still 
alive, and I should be much grateful to you for off-prints 

p.t.o. 
* TEL. LANDSCAPE 5-2464 



10 ROCK LANE • BERKELEY 8, CALIFORNIA 



of your articles. 

^ In closing I want to mention that my nephews 
m Paris have quite an interest in these family papers, 
and I mtended to let them have this material in due 
course. 

With kind regards, ' . 



sincerely youra, 

'/ ■ 

Edward^ans 

/ / 



lC/21/58 




Dear Mr. Gans: 

wlth a Tiew to exolumßlne Information of autual intereat. 

rae biow 
, in yoTU" 
them on loan. "*llln« to let me peruse 

iJ^^^Zt ^^^^'^^^y puiaished a Cüuple of artioles on iiJduard Oana 
and the cirole of hls Berlin frienda.under the titlea "üebelll- 
ous Dilemma (The oase histories of Eduard Oana and some of hia 
frl^-^^"^ Partisansy% and "Heinrioh Heine to Eduard OanaUuand 
M^e... . I am Just preparlng for publioation the text of Oans» 
lecturea on the Frenoh Rerolution, from the verbatia notes of 

thold ^issa?^""*"**^^^ ^^^ ^^^^ ^*^" ^^'^ ^ellx Mendelssohn-ßar- 

I am familiär wlth quite a few of the oontemporary evaluationa 
and reviewa on Eduard Gans; jut I say this only iu order to en- 
oourage you to gire rae aome more hints and olues whioh.eTüntoally 
might be heipf ul for a rounded-out ]>iü£raphy, ' 

If you are interested in the aboTe mentioned atudiea.I ahall te 
glad to aend you ofJT-prints. ConverseT.y, I would appreoiate your 
telling me what you may have and wuat you may know. I hure alao 
aome apeoifio ciueationa.but wculd preler to await your axTeeraent 
in principle bef ore 1 laay aak speoifioally» 

Permit me to make one point olear: the "Jewiah" aapeot ia iraport- 
ant (and tradiio),tut it is not all. I am equally intereated in hia 
«eneral oareer pjid fate. The cirole of hia immediate family ia 
no leaa important than hia frienda who hare rather monopolized 
the aoene in the minda of hiatoriana and oritioa, 

I look forward to hearing from you at your oonrenienoe and 
remain,?.'ith kindeat regarda^ 

Sinoerely yours^ 



If you prefer to reply in German» 
you will be welcome to do so» 



UNIVERSITY OF CALIFORNIA 



DEPARTMENT OF NEAR EASTERN LANGUAGES 
BERKELEY 4, CALIFORNIA 



October 27, 195Ö 



Dear Hanns: 

Many thanks for your very thou^htful reply to my last letter. 
Since I hope to be in New York in the second part of December we'll 
have a chance, i - hope -, to discuss your siiggestions , for which I thank 
you indeed, viry mach, 

The addres^f Sdward CJans is 10 Rock Lane, Berkeley, California. 
Lookin^ forward to bein?^ with you I am with kindest regards 

Cordially yours. 



U^^^^ 



V/alter J. Fischel 



WJF : ^S 



UNIVERSITY OF CALIFORNIA 



DEPARTMENT OF NEAR EASTERN LANGUAGES 
BERKELEY 4, CALIFORNIA 



"I, 



i^ 



August 13, I95Ö 



Dear Hanns: 



Tour kind letter of August 5 contained a number of interesting 
and informative details which I would like to take up immediately. 

\i I know Mr. Bargebuhr from Jerusalem and I am going to read bis 
ai^icle in the Warburg Journal« 

^ ^ fi- biography of Edward Gans would be indeed a great contribution 
^ftnthiUA^ ^^^ ^"^ interesting companion to the ZunzT-book which Glatzer has brought 
' out. Here in Berkeley lives a remote descendant of Edward Gans, a 
lawyer from Hamburg who might have some additional Information. 

/) . , . ?> The Leo Baeck Yearbook has become a very representative publication 
(y^xti^UiUirf'^ and if I could find a sui table topic I would be interested in contributing 

to it. Any suggestions? 

Tour reference to the collection of my various studies on the Jews of 
Asia and their publication into one comprehensive work revives an idea 
vrtiich I had long cherished. Have you any concrete ideas as to how and 
through whom such an idea could be carried out? Perhaps the Leo Baeck 
Institute would Sponsor such a project as the work of ^a Jewish scholar 
from Germany. 



:^ 




iti Kfi 




Hu hii'^\i 



It will interest you to leam that my study on Mulla Ibrahim, about 
whom I lectured several years ago in New York, will appear in the Hebrew 
Union College Annual in Cincinatti this December. There are other studies 
in the Jewish as well as in the Islamic field in the press of which I 
will send you reprints in due course. 

I hope that ^vonne and the boys enjoy their vacation and that Gabby 
has a profitable time at the Mexico City College. Here the family enjoys 
the best of healthvV. Our daughter is growing by leaps and bounds and should 
be quite ready to accompany her parents when we go abroad next year. 

There is a slim possibility that I may be in New York in December, 
but we shall be in touch before that. With kindest regards from house to 
house, 

Cordially yours. 



WJF:js 




Waltef J. Fisbhel 



O 



^H- 



Dr. med. K. Frledlaender 

Fadharzt für 

Neurologie und Psychiatri« 

Haus Sonncdc 

8462;Rhelnau (Z[i)/Sdiweiz 



/^l^. 



IcP. ^, <^^ 







/ 






(^ yx^t^ X^ /YCv 



ü-Hy4--c. -f I c ^'"-W- >^ '^•^-^'lyz::-*-^. 





^iÄ-ßr-a-C'«-^ ^ 



;/^€v 



TVi 







?^ 



-*i'» 



A, ^/Hfc-^ -^-»-<-<:-^ 



'T 



t-C' j.^''*-«- 



_/^ ^j^T^ 



<-7^ c^-<4^^ 






.., ^ cA^, >#^^t^^^-c-ß-<^y96yi:^ 



'^U^iLf a^^rt^^^. Kft-y^ /V^^pC^M^^, S<^o -'^'^-^ 



-^-<>-d^ 







/k. 



Xi^xc ^y^^^ , ^' '^' t^^^--^-e. 



/^2<-«<:-i 



c^>t4L. 2iVAo»— Ä^ 



^6y^^. 



^^^^ < S^^^^^'^S-*-^ 



A 



'«-^^iC-Ä-c«-^ _ 




— ^i<u-t* 



tV 



<7-^v>-, 




^^^^-^--/ ^:a2^ -i^l^C^^ 



^f <_ 



^ ^-iTy^-d^v^vft: ^ <Ä^ ChC^ Q<^^^..^^, 



^^-ilr^ //^^— «^^f^,.^ 









<A<^ 



'2-*-^ ^ 



C^Cl\r 



'-^i^V^H^*^ .->-, A-r^ 



^^^-^ 0^'X#^->*>Ac-c^ 



IQ 



't^t-JL-i^'K^ 



A 



A. 



t ^ /S^ 



•-^t i' ""Ylt 



^-^•^ ^^.^ß^. 



-^^^ 



r^ -^-t-. 



A 



^<-c-^r- -^- 






2^- - U.- . k.- j^,o ,,.e/^. 



■> -1-» n ^'"«^*2-^ 



3^ .6. 



-..^ 



A 



**-/ #*> »^1 



^'-r-,a^ 



^^ 



.V^Z,«-* 



z'V*« «- 



^*i .^v^^ur^i^ ^r/i^uk^c^^^^ 



I . 



^^ iC*^(s:^ 



i^ 



/d-l^^»V^ 



"*- ^^-^ l^-*X ^l'^t^ 



(^'>/^»<ic^ yS^-4^^^1^ 



/ 



M Ch. 






*'«-•*'/ /8-^ 



7 '*^1/^'^ 



^^jl^^ 



k. /Qe 



-r 



r^ 



'/^y-i^ J^-f^^:^^^ >< 



"»--•^ « -t-f 



^ -#-^ tyL 



A> ^< ^^^^i X)x>-t 



A. ^^ /-^^*^,; 



:^^v^ y^ 



^ >e.X^<^wi\,^ 



«■'* rf"^* 



/^ /^ 



^ 



< - 



^' 



/ 



c-o 



--»-'^*, A 



< ->«; 



/<^ -^-V^.^ ^ 



^?^t^ /Ct^t^ c/)\ 




i^'-tr^ /llt^ 



«^«-^, 



hL /(ttJ^tt 



«^ x^CC^-^ /l/^<i.)Uc,7iiU^ 







-^w:^e.>^ /^ 



-^v^i^>^^ 



^-^ZV 



.e^. 



e*^ 



»^ ^ 



^ ^i -^^fi^ß.'^Le^, ^ 



-«-<jC - 



A-^.^ 



irv^^ 



Ä-*-«- /k^ 



^^»e-j 



^^ 



^ ^— ^i ^UU.,^^. //.^ 



'/'-*>»^*^^<_,-^t<,». 



t-^-VT^ 



M 



^-V^ <^ ^Z*^MH^ 



^>'>v, A-^-i- /i>-e-ri^ 




Ic^ 



4-c-«^ 



^h't'-*^ 



n 



■i^ *t-*»»- 



<^« '?7'4*i. 



^^y ^^xi^.A^ff^ /u^, A^-..a^:^^^ ^^ 



y*-. 



/c. /mj£,L.^. 



<u 



T^ 



**-^C't_ 



''l^ /O-r 



/^'i'a 



'^--.^ /^--i, /^A, /^^....^^ ^..^.^ /^^.,.i^. 



■i-^-C^-, 



' <j^«-. -^.f. 3 /?-2^. yU^^^^ ,r^^ ^ /^c^, /U^ 



i-^ Z^:-^ /iX^t-^V^y^ 



'^'^Ü^ 



en^i L 



'^' 



<r» -»^ /k^J, 



•'— ^^51,.^^ 



^Z". y^^A.^ 



'^P-tf^ 



h'c^c^-.-.-h^ Ai^ 






^-^ '^^-^'i'i. t,^.-^l 



7 



^j,')^, i.„ ^-t^, 



^- 



.V 



•'^'»-r 



%*<•- 



y'%r^^ 



Xu 



-r- 
A 



'^'t'X''^' |6^« 



<^-*^ V,/ A 



^^^ X 



^V-^ -^vt. 



^^^^^1^ LiU^^ />-*; 



^«-M /St 



;ix 



c«-<^. 



e:'T*'*w<--w, 



^^ 








^- 



^**/' 



t-TK 



^^^c^,x^ yct^^«^ 



/it'.-y. 



l^ 



% 



^ 



7>>:«feLr^„,«e, 



Ahnfrau berühmter Nachkommen 



t. . 



i V 



\ 



1^' ; 



'f . 



Am 1 November sprach der Privatgelehrte Ludwis Lazarus vor dem Niedersachs--' 
sdien Landesyerem rür Familienkunde über neue ForschungsergebnisV^i zu^ nTÄI 
: kommenschaft der Jente Hameln. Unter den zahlreich erschienenen Zuhar.^rnH^Ö 

l^nf ^'h'!?''^..'^^^"^" angelockt hatte, bemerkt man SenLanSefrabbner' Dv 
Asarla und den Vorsitzenden des Kulturrings, Dr. Röhrig. -^«»"acsraDDiner Dr. 

' E^L^T^!f ^") ^^M^ ^^ ^°^ ^^"^ Vortrag „Berühmte Nachkommen der hannover- 
schen Judenfamihe Gans", den er 1954 an derselben Stelle hielt. Die damals da r- 

üi^f^m'^'i'^''''^'^'^^^''}''^ ^^^^^^^'^ ^'^ Grundlage für die beiden sXutafeln 

?^nrffcl?.^'^^°"'?'^i''^^^^^^^ ^^""^^ Hameln, die 1963 in zwei Ausstellungen des 

xt^?, hf^^lT'.'^'^.Ä^^ Stadtarchivs gezeigt wurden. Inzwischen konnte dieser 

•werden Abkömmlinge durch neue Erkejintnisse wesentlich erweitert 

■ El^fnl^"^'' w^^ "^o-H w^'^^^"' ""^^ ^®^«" Deszendenz sich die Forschun- be- 
■' ■ 5?nli^^i' "'^^u'^'^^'- ^y^i ^^^^ '^ ^^''^^ v°^ '^^ Jähren in Hannover, wo ihr Grab- • 
. Thr« v^^"S'^ ^^l"^^ ^^ ^^"^ ehrwürdigen Judenfriedhof an der Oberstraße steht 
^tufZV/^^u^'' .\}^"''^2'' väterlicherseits aus einem Kauimannsgeschledit das aus 
■ ; ?^ cf ^Siv,""^" Witzenhausen nach Niedersachsan kam, und miltterlicherseits aus 

; der Stadthagener Hol^anklersfamiLie Spanier. luiien.cnerseus aus 

•* mi]!f .^^/ ^'® Schwägerin der durch ihre Memoiren berühmten Glückel von Ha- 

* ^ni n^S? Z^"" zweimal verheiratet, zuerst mit dem Handelsmann Salman Gans 
und nach dessen Tode mit dem einflußreichen Hoi- und Kammeracrenten Leff- 
^"1.?^^ mP? ?°^^^;, ^n""" Finanzmaßnahmen die europä^Se P*oimk >^e4n 

\zwaiteTd'rei"lSndeT"""^''"- """' ""'' ""^'^ ^^^ ^^^"^"^^^^ ''^' unj^luf de? 
Es würde zu weit führen, hier die kaum noch überschaubare Nachkommenschaft 

• Ij.^^'^^^ Vielfaltigen. Verzweigungen aufzuzeichnen. Da fi.iden w^ d^-e D Ster 
..Heinrich Herne, Kar Wolfskehl, Carl Ster^nheim und Carl Johann Phil ppSpitta 

m«n?°T7=P''''''^?^^^"^J'^^^^^^"^°^^-ß^^^^^^^^^y' die Schriftsteller Georg und Her: 
• ?^ "" ^^^r''^^' «^o^^^n Hermann Detmold und Theodor Lessing, den PhilosoDhen 

iltn'lfnnlo^Iln °?' i?l^ ^'''J'i''' ^^^^^^ ^^"^' d^^ Assyriologen Junus Oopert. den- 
Altphilologen Jakob uad, den Goetheforscher Michael Bernays. den Jean-Paul- 

den'Th.'nw"//v^'w7';^'c^f." '^^^diziner Heinrich, den Musikfor'sc^er Philipp und 
-^il.r ?Al^T? ^r^'w'^'^w^P^"^' '^''^ Historiker Gustav Droysen. den Kunsthisto- 
riker Max Friedlander, den Maier Ernst und den Bildhauer Alexander Onoler 
und den Chemiker und Nobelpreisträger Adolf von Baeyer. Schließlich sei auch 
^Niede^rS ^°^^®"^^^^^ ^^^ vergessen, der Gatte der. Prinzessin Margrict de: 

Nicht minder groß dst die Zahl der bekannten Persönlichkeiten, die ihre Frauen 
aus dem Kreis der Nachkommen holten, unter ihnen die Dichter Paul Hcyse und 
Werner Bergengruen, der Architekt Edwin Oppler. der Geopolitikcr Karl Haus- 
hofer, der Afrikaforscher Graf Pfeil und der Psychoanalytiker Sigmund Freud. 
Lang Ist auch die Reihe der Adelsgeschlechter, in die vor allem über die preu- 
ßische Hofbankiersfamilie Itzig-Hitzig das Blut der Jente Hameln geflossen ist. 
Hierzu gehören die Grafen Pfeil, die Grafen Einsiedcl. die Grafen Münster die 
Grafen von Schwerin und die Freiherrn von Richthofon. Unter ihren Nachkommen 
sind mehrere bekannte Offiziere, ja selbst ein SS-Standartcnführer fehlt hier nicht. 
, Man hat den Eindruck, als sei das Ergebnis dieser überaus fleißigen genealogischen 
^ S^K^A • ^«'^wissermaßen das Lebenswerk von Ludwig Lazarus, allmählich zur 
Fubllkationsreife gediehen, und es wäre sehr zu wünschen, daß der Forscher und 
uer L&rdesverein einen Weg fänden, die zusanrmenfassende Veröffentlichung der 
schon lange darauf wartenden Interessentenschaft vorzulegen. Dies wäre zweifcl- 
ios ein he rvorragender Beitrag zur deutsch-jüdischen Zusammenarbeit! 

._ Helmut Zimmermann 



V 



\, 



i • 



^ Sussmann Gans 
Hofbankier 
\am 1642-1 724 

Salmann Gans 
um 1674-1753 
I 
Jalcob Gans 
1702-1770 

Isaak Gans 
1728-1798 

Abraham Gans 
1 770 ^1825 

Eduard Gans Henriette 
^l'^of.jur. Gnns 

1798-1839 00 Eduard Oppert 

I 
Julius Oppert 
ProfoAssyrio- 
loge 

1 825-1 9o5 



i 




Nathan Gans 
gest. 1689 




Blümchen Gans c^ Salomon 
gas t . 1 736 Düsseldorf 

j um 1665-1745 

Kindchen 
Düsseldorf 
gest. 1729 

CTOj: 

Michael David 



Alexander Michael 
David 
gest. 1741 

Simon 'Aron David 
gest. 18o3 

I 

Ezechiel Simon 

gest. 1839 

Israel Simon 
Oberkommerz- 
Rat gest. 1883 

Paula Simon 
1848-^876 

Otto Y/olfskehl 

Karl Wolfskehl 
Dichter 
1869-1948 



Sarah Simon 
gest. 1839 

Simon Heilbronn 

gmmrtmmttiää^ 

I 

Therese Heilbronn 
gest. 1862 

Levi Lessing 



Jeanette Lessing 

1823-1889 
00 

Julius Goppel 

St®rnheim • 

I 

Carl Sternheim 
Bankier 
1 852- 



Carl Stemheim 
Dichter 
1878-1942 



Salomon Ijlichael 
David 
gest. 1791 

I 

Herz David 
Georg Harrys 
Schriftstell 
I700-I830 

Hermann Harr 
Schriftstell 
1811-1891 



1 



Sigmund Less 

Dr. med. Arz 

gesto 1896 



'^9V 





Theodor Lessing 

Prof. Philosoph 

1872-1933 f 



k 




t 




fv 



ippora Gans 
est. 1759 

lias V/ulff 
est. 1754 

I 

^Vjenjamin Elias 

-^^ vVulff 
1700-1758 

I 

iriam Wulff 

17275J,788 

anitel Itzig 
't 1725-1799 




Elias Itzig 

Stadtrat in 

Potsdam 

1756-1818 






Julius Eduard 
Hitzig 
lySöinalrat 
^ 1780-1849 



1 T 

GelaGans 

Salomon Levi 
Düsseldorf 



■! 



Bräunle 
Düsseldorf 

gest. 1755 
Juspa V.Geldern 

Lazarus 
VaGeldern 
um 1695 

Gottschalk 
Vo Geldern 
Dr.mea. Arzt 
1726-1795 



1 

Samuel Gans 
gest. 1752 



Joseph Gans 
um 1670-1725 



Recha Gans 
um 1700-1775 

Simon Heine 



Leiser Gans 



■^^J^J^^^*^^-^^^^^^^ ^^^son Heine 
^ff'^'' . 1764-1828 



Heimann Heine oO Edel Gans 
um 1722-1780 
I 



Heinrich Heine 
Dichter 
1797-1856 



T 



.xz 



Bella Itzig 

1749-1824 
Co 

Levin JaJcob 
Salomon 



T 



Blümchen Itzig 

1762-1814 
CO 

David Friedländer 



Hitzig 

Salomon Jakob 
Sa: 



Benoni Friedländer 



H 



r 



ng 



>j Eugenie Hitzig 

^ Joseph Jakob 
Baeyer 

Jjjdolf V. Baeyer 



Julie Saling 
1788- 

oo 

Karl Heyse 

I 

Paul Heyse 
Dichter 



Lea sAlomon 1775-1858 
1772-1842 I 

CO I 

Abraham Iviarianne 

Mendelssohn ^^iedländer 
I ges^l326 

Felix Mendels ?^^<^i^a^d 
Sohn Bartholdy^^^^^i^ 



r^nhemiker, No- ^, >. . "^^f^^ •• 

Ifelpreisträger ^^^l^.g^f^?!^^^^^ 
, 'v 1855-1917 iö;)U-iyi4 



Komponist 
l8o9-1847 



MariMfi^e L'endheim 
1620-1847 

Johenn Gustav 

iToysen 

I 

Gustav Droysen 

Historiker 

1 838-1 9o8 



/ - 



!#*■'■<* ''^' 



•6 



Salomon Gans^>o Jente Hameln c^ Leffmanri Wn-r ' ^ ^r 
Handelsmann | um 1625-1695 BehrS ^^^"^^ ^ 



Behrends 
Cohen 



immer- 



1634-1714 




■«?, '* 



to 



'"•iSa 







T 



de 'David 
st.1755 

ann Berend gest. 1765 



David Michael 
David 



Berend "Kosmannoo Miriam 
Berend David 
^st.1784 gesto1779 

Michael Berend 
gest. 1832 



Kosmann Berend 

I80I-I886 
i 1- 



Henriette 
Berend 

gest^887 
iBrael Simon 

r 

Paula Simon 
184^5^876 

Wolfskehl 

1 Wolfskehl 
ichter 

1869 - 1948 



\ 





Sarah Berend 

00 
Chacham IsacLk 

Bernays 



I 
Leeser 

David 
Kammeragent 

Rebekka David 
'•'759-1847 

CO 

Leberecht V/ilh. 
Gottfried Spitta 

1 




%'^-*^, 



Heinrich Spitta 
Prof. med. 
1799-1860 



Jakob Bernays Michael Bernays 



Carl Joh. 
Philipp Spitta 
Superintendent 
Dichter 
,1801-1859 




Prof. Altphi- 
lologe 
1821-1881 



Prof. Goethe- 
forscher 
1834-1897 



Philipp Spitta 
Musikforscher 
1841-1891 



] 

Friedric 

• Prof.tJ 

ie52-if 



Georg H 

Fr. Hitj 
Geh.Baura" 
181 1-1881 



il. 




4M-,v' 



IV (f^^1lini].\ ii 



/t ( 1 1 




iiy\ VMpy^vy^o<iii\ iixJirhiuidt'ii , " ^HtA 



H 



^id 



y\\\ 



Ol, 



«-/ > 



I > .y I 



ii 



? 



MvM^'W^ 



/^:V' 



gv\/v /^^*( ^f ' ^o-i^ 



w 



v<- 



// ^ 



!'> 






H UftLUii'.4wkux -)' 1/ 






• » » >4ii 



^Ö^V ^1 -i^ H iaXhv$? 



oiil^fl^Ui.^A -i ^^U,. .^I'M^ '^'*^ -^ 



<^ 



:yiiKi 



hki\hjdtl^k&Avi - jiiiii 



V k I 



K 



i( ^ 



ivfftv r(A^ /^ 



^i\MH >h4 jt^VMH 111.^4* 






? 



/-^l/t^^nv 



,/> 



L 



»/ • 



./'; 



'i 



'^'^'.■kA 



ßcutk uUik 







^^ QnjCHiPi uüilt !)>Uiaei - cMetp^ ^^Uiael cyuuAji-" 



Your Help Please! 

Did this book meet your expectations ? If so, why? 
If not, please criticize. 



LIFE AND TIMES 
OF HEROD THE GREAT 



^-^^ 



O' 



Phase teil us what advertisement, review, bookselters' 

recommendation or display inßuenced you to buy this 

book and trom what source you hought it. 



Name 



Address 



WE PAY POSTAOE. SIMPLY PILL IN AND POST WITHOUT STAMP 



2 a 



•*3 - «2 



C c« 



^ C ;5 




^^S 




MH 



7; 



•a »^ 


Is 


> KEl 


«2 


l 8 


USÜl 

icen 


OQ ^ 




11 



lil^rl 



g 



Cd 



8 



j j{ 



« 




-CmM K.'-j". litt'li^ /Kt", ^\^u,AiJi^ 



t 



OmT 






1» 



Z/ 




j/t/i^i^i^^t 



d^i^U. 



n^ky 



^^yy^ 



^5 M^/mJvh,., ^- ^u 



lA^ yy^'^ 



W 



-V- , fii^^-^t^iCy^ f 



/f\ -4^^ ^lL^^>:''/Uv^JLu^/f-^r //4y^. 



r> 



^'/Mv^^ii*. ^1^ Jli'.M^ij r^^ 



(^ 



J 




liM^x^V-pO 



(^cf.iA7t(p 










<AV7?f ^^ //^ ?' /7J7 



Si... 1 f , A / / 1 / ( / / • /> 






-'iUUr^ 



/n(if{I 



f 



K%4r/^J/ t^; 



U 



'/^ 



*i^ 



V- /<f . ,4ii*<^^ 



Z' 






^U'^.-^, 



'oä/. 




^^-Avin^ 



'^,^^» /r^//^^ 9jft^^ 



^> 



*^^ 



i ^ 



W^/ jCf^i^^^ '^ 



>^>W^/Ai^ 



4«y^ 







. /: 



■^ 



-e^ 



.yf " H- IC. Uli. 









K- '^ f^7 



ii^r^ 7i^ 






t'iy 3/^^ >-/*V 'i^>M //(^A 

»Cyl n-^ fi'i • ^>//^ t 'ii.M H^iÄ v 



(■iV-f^iifli^iU.^ lt-].^Cf\ 



K 




— 1 



J 






4: 



. I 



1 










^-J,V ■■ ■'■ JmLIiIm^j Ä^fM/ 



^ 



f^V^lj^ 



^^hv^^ii,^^ 



















^— ) 



"XI 



J^'iUf 



r .[AI 



Tt? 



X«»- 









• ♦ '■ fVt ^1 j I 



tfuriA, i/ti'tii^wif ^ 










J^Ctl^^my. 7^A *. V/t Hi/irJj(,i^k 



^^UaU S^h < ti ^/*Ä , . . 



. / 



(^(Ht ^ ( ^- /l- 1^62- 



iA'd^ lUfY 1)^.1}^ 



U^HlC-^ 



I 



JfaJ ^M*' ii^i^, HtU ^ dUfl U'M i(fff^'i^^ 



kihr. 






^ 



^ 



ä- WeM Jfiu^ö ^t4i^. 



<?Ä 



Ai' 



^ 



p. 



<Hr<-4 









\ 



fi 



U. 

I 



Sendcr's name and address: L(££/ß(^..{!^...., 



AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN ANY 

ENCLOSURE ; IF IT DOES IT WILt^E SURCHARGED 

OR SENT BY ORDINARY' MAIL. 



-Second fold here- 




i) 



AEROdtÄMM*" 



1! ■■' 




-' I IV/,'H. > 



J-,. ^iomMi l\iu 



UU4Lty 



ÜZll IM..^:.. 

?tu^L^i ^ ^'7 



low York,l/\B^:'.^nf1P 



.•? '" 



CO er Herr I)r*Jr^GoI)aon, 



I?fn^ rr •--..-^- boit.-^- ioii riir Eir Bucli ''Juclciibucrrioi'biicchcr'» von do::- 
LilDliotiiw.. aoß hxGDicen Leo Bc.ec]: Inotituteö. Icii bin facciiiiürt voi< 
aon Vcrz-iiiioGcn dea "Ijchnookcri^u" dariln.D.lu, icli blaGbterc nacJi allen 
kich1;u:^::en uiid Trouc ixLcli der '»Pimde". GcGchnoichclt ./er ich -ororci.- 
l2.ch,aaiJö Jic aiic: oiiio Icleiiien Lcitraoro an nehreroii Stcllon s'-b-^e- 

j^ozv.ocßAch GAi^S (^%c[5,"7"') orlcuibc icli nir Gini^e Iclcino HicIiticöGcl« 

V.) jjcr Ilofa, c„j.i; i:. öello laiocs löaac Jacob Gciid (::cin "JoDenli" -^r 
G einen .' ^/icr.) 

b) Abri^ian Cruiir . 'jarb ii; Prcc an 6.9*lül5 (ij.clit sLIaeris) . Ich hc^be 
AüGc.-rift 3cii:eo Grca)ctei2ia ^Tclche bcGa{:i;:ll.Elul; es riuco alco 
..oTbüt^irxc:^: Pnielilir, . .ocn Dein 

c) IJcz-l. Edi: . Gans'o cicburtodatiin Gc/iriobcn Die aelbot -ir - 
50*12*1S53, darjo ea 1797 ^/ar(nic]it 1793, uic Ihr Buch an^^ibt). 

i.cu \/aren nir dlo Anrabon ucbcr drei Cooc!:iv/iotcr von iJduard Ganü'B Imt- 
ter :^ip:^ora.3ic \^r: :in::chciiiend die Acltcöto der vier 6:ona^^r!;en hindcr 



l 




Anaooicrt hat i^ich fcGtauotellcn^daca I^duard Gana»c firGt cousin Out^iilc': 
uarcuse O^on Baron Jacob von : ir^ch. lioiratetc. 

Jlirrjch Jacob IIa cuco,ilir Vater, wolmtc sur Zeit meiner .jinhuci^ceii- 
jJiirGctracae 9. Darf nan annchr.en,dac3 dcoocn (iind 2i-riora»a)Vatcr 
Jacob Ilarcuse (iCop-^ol Gtrclitz) auch dort v/olinte, and"i'" Qo,Gi- c- ' •? 



Ich habe nich auch b:^: nicht, die Identitaet vor3c:\iedoner v/citcrer *>••'•>- 
Clxcdor dci:j "Cultuicvcroina" an II. lliror iUi.-abon ./citor :zn v-r-ro"»-cr. 
In der Voreincru.tr:liodorlictc ficuricrt ein Eduard l:omarji,riitübcoitJor 
auT Lopp:L.:n,Po? \. . ::j.:^to er ein 3o]m deo Kcntiora Jacob [ocos ..or- 
- "" ^ '•/ ■^72),:^_.ra?paD^^ imd Binder dca Cehonona Ilorits Jac-b 

..oma-ii (^p.130;, -o7) c^v/cion sein? .;as iot der Beruf oinco "Oc?:o: '-»V 

Ein andoros VcrcinGnitcliod w .rdc bcüciojinet ala Ilorita Ar- 
burc« Kocnnte er ido.-tiach Gcin riit der.i von L'u^on fCi 
r:e]i«JaiJ.-:; ": : ,t Dr.Pcrdiiiand :icrita Aachcrson,+ Berlin, ir^Q^i; 



'reo:': 






P.l 



77 )V 



^ar Julius i^bo ein 3olm dcL ...;cinal (#s 912 c^^ 12^-4) von r^ren roi^^xa^^ 
ten Rüben Jojcph ilubo,?IalbcrGtadt? - jaruri erwarb Juliua Rubo r-^rjc'ei 
rJ.0 dao Berliner Gtacdtioohe BuercerrcchtV 

Gcnuc der F: - - n fixer heute. Ich hof::c nur,f . . die Puelie J*c iiicl^t 
abcchrGc]rfc,adr uebcrhaupt 211 antworten« 



2u noin _ röocnliohen Bio-iw^hioi wir \Yurden an 9.01rt« 'o.. -;. ijum 

croten ■..,1 GroGaoltcm;dic ^ Itocl.tcr h-ar^ alo hcu-Bnclacu^ .rin in 

Booten ..v.: ..clt,Y;Lu: aber biohcr schon drcin^a -oor Auto ' •' ': jh:.c"i El- 
torn bei luia hier zw Boouch, 



Jo,1C.ifX(ri^ 



■*%; 



ä'Ä^ii3_ 









tlhtnH-. 1,171^ 



3/r 



















MpUi /\/a*Uu "lhAM,v^ (l4^t 






^ / V 










___.^ Af<4U^%.^kt/*u 



^-^-»-»K. 



Ji\M^^v^ JfZf*r hyf^dtTA*h^ tCyt^4'lX {h^ i m jU^/^4^^/üi ^^^^Un^f^u/i^ /iwvp^^ iH'yp*%M^/'. /^ /^^ 



^^♦♦«'»•♦«-^ /«^i 



V 









i^i^t^ t 



« ^<^<^ ^^.^ Ov^«.^ ; %'tee^ \^ ^ 



C 






fW. k^^ :^.^^ ,^^^ fhjAfyd 

^U. ciW' C^''^< dC^^AÄoi'o* I^TTK 

ÖCfUi^l i^it*^«^c (IC-i^Uh- ^-rKf^ vV/l^'t^ 



. ajoq inj uado ox 



o^k^y^] yi "^ M^ '"^^ '^^ Ki.uioi4i, 

ikafid^] ^^1^. >^^- ^-^^ ^"^*- 
'ict. iUuA M i'<^ 11^? ^ f^'^- ^"^^• 






'<f . 



t 



£ 



tu 



I 



Sender's name and address 



t\i..ß.x.i...ii.ti.Y 



AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN ANY 

ENCLOSURE ; IF IT DOES IT WILL BE SURCHARGED 

OR SENT BY ORDINARY MAIL. 



-Second fold here« 




A£ROG RAMME 




l><..li i; 



..^..:...l.....£...K...ß(;^.4.e.v:. 






g:vjAi>.M a i,i 

— tma^ — ^ 




Li ober Ilorr Dr. Jacobson, 



Lew Yor!c,4«Juli 19 G2. 



fS^^^°^f°'^^°^^^^°^ ^- clioojaehrice Kur in Bad i.oiioiiPiir riit 
iiSnon? '" ''° "" ^^^""^ dorthin ron ö.April er- 

do-' a'J-':-,- JS'^'T.-^t^v'"^'' f^'' iJruc::cache ücMffspoat ein Ezomlar 
UOi /u^e^icai- Je^/xala Arohivcojainciir'iati nit r'cipeu lioitr-a-" 
GaiiStown,UiJA - a Gcrnan-Jov;iah Drcan" axicosand-b; bio öolltcn 

yjif! ^^°P--odti:-cxoncn der Portraits von Gans.lloine und Lco- 
Kem.en üiG die llcihe "Sohrif-ton der JPa.älion.'oscIiichtiic^'^n 

tir'' 'J^'^y-;^:, ?,^^- ^^;^fata ueber aic Fanillo LAüEr;,von der 
ein ..ac.-^oi.]r.ic,ur.Lrnest Lauen, in Low Yorl: lobt .Die PaniHc 
^'.^t^J^ oinen_AbraIiai.,der alo v/olniiaft Lauk" co^.t 
-^TL •.^*f^^?^^^'^°^?l^.-^" ^°^ i3crlinor privil, Juden von 16.-4. 
l.ine .i^oxncT lliontradition bocatb,daoa Die nit don iecli- 
^oanen dos liordechai Ghajun Lauen (incbecondcre dcSce..^ä-clin 
^^'■.?"^-^^f ^^^^ ^«^' -^^^ ^cuien«ocIien Pc..ilicnotiftu^^Sr-''^ 
^'^J''^r':''°* I'^'' aber da.:als nicht eruiert. Koerj^i :Jio 
aSv^^A ^^l Güt-^SratiLonerrfolcG aimach imoßato der cbencenain^to 
Aurcuma cxn ^eitconeoae doa Ilordecliai Cliajim Lauen .-cvecov: sein 
^ar er doaaon liruder". üclr./acer'r Oder sonstv/ie vorSriicIt? 

f S^ ''.':3-^'*° '^,^' . - ^^?^° I^'^^y^ inBr-cf von O.April au v/iedero- 
13^.1 uic -^ur jQliv LDcrty (^^olm von .Icinann Joseph Ephrain)" 

?cL£dt? ''^'"'*° STadclion (Frau Iloirmnn Ephrain fireuo) 

^'^^UnTf"^, ^^° ^^i^^ ^'-^°^^* ^°°°^ ^^^i' -i°ii-c 3udrinalic:a::cit. 
L'''°'^¥,r^''',^''''^W *° röciprocate if the oonortimity loreaerta 
Itaelf. Violen Daiil: in Voraus und frctmdliblic GrucL- 



Ilir er£;ebenor 



TT . 



■ n'«'"}'» 



^r 






:^il 19C2 



TiiC^ 









I 



U i-i K> J, \i ^ U 



licu 



». 









n'r^'>*f" '". ■■-1 ' ". -I- 

.■rtction UGDcr 

Gio 3 Mir iiaoli Ihre- ,....-.. 

:iir Vorf^ae,'n.nv; stolloiiv odor 
•^o 1^0 Jaeol: Institut cir.G llor^iov yoi^. niclit. 






^iorc 



>-» 



Ute CS Gi._ ...._.ateii oder erworben, Icu vorß-orocIiOi o 

au cuialyoiorüi-ubcr os vAierue raicli do': voi^fauGorc ' ao 
oijandeG uo{jün intercsoicren^Icii hatte ido -^ron a- jto: ^' 

ncert,:iabe £^J€r,T7iG wie wiceon, den ^»uacJcnroi::.-'d- c'e^ J:'rovii_£ 









ßOJ 



•at!t. 



xnoiaci-1;ai:),y, die boido: ..".iceher^dio ;jic nir ziirurn^'0'iva-l;en " 
ncr. , hlbeburboi- n-niTiec?:» Violen' . . :. '" ' ^ 



».V (^. 









A» 



olc lüor u; sich «noclr-als« fuor --ainoa H9iii' 

uriiojc, .,c cho ,coi.;:r; i'ni.Ghort ... ipff'Ä'jöbo . 

^ ilabon yio ciis isrosciiuore von ii;r±cli Luotä »ria--bii^."'a j'^^ci- 
i:a aer üoiiLesoit" nxi Cosicht bc::o;n!:icn. Sie aTiolo-ctiZn'ic 'ijor- 
aeiu..fai.'.u ich luehreüd.oaciilic: " ■-^ oy Mch eLtt...'.' ichtV a s^i-iu 
vor. neiiirio.'a liolne «ind öcbriel Kxc-.jGov,übcr nic'rfc voi' f'er Friic- 
3cit alG aolcaor. Dan bilivro nir. : vorholt auf die r^o.rel\3^i 
"!'. I^M' /■ ^c^' '-cbcr ctic Juediaoizo G . ..., .- Hc bur/' dat; 
iil.o:ri;_ ücr „cl-c orbiici-e: ,:.,.,.., 

iJiü Aba- _ 3towr:'- Artiiccla cr-r-^r -.nh tc-agücm vuj 

Vicloii D£u_- :;-ucr Iliron from.irilic.'icn iii^w^iü avj: Tolix x.bcri;Y. 
icii Iccrmo iiiolit mtr cIgd BuoiijüoiuLcrii i-abc ya rdr vor cir-" ---r 
iOit fT.>cr 100 in oineti lolcalcu ./ohlfain-babc . ■ oratu.x''' einfror 
ac CO wolil nitcoüchlcpp-fc h " -v). Alle dr. uclTtoj. '•,'"'" - 

r'.^tiiWi f-i"' G". iucüiaciio Berlin dor isioüoKici .ri;" sind vor 

^; ^t...Gn.i . oo iiTiM jjoiopicl aucn ibovfcy'a üitat von Edvard 

- r,r. %<• u*^ ^■^"''?' °°f^'' -icono fai-fo.-rir ^choirt, 

-' '30 o-^^ --Cht zu einen bloonen üchr.clor c^jracli,^-!- 

.3 or a^.oa v/ohl oi.-.em ci:ti'cmtcj; y -oron Ve"- - "t-n ' 

.-..ober 00 ~o-' :crt ' -.bcn duorftc. ..iu Jtand oo um rlt 



i .•» .v.> 



dorr. 



•er Ver^vartd 






uwi/^ • Ooirfce ?rculc 






.r :u.t 



.4 



iarcuö vcriiclratet* - oroy . r üolm von 

...opli Kphraln. - ü^cide aoiiocrben (rü. :oritn utorn i^ 



Ol 



iliojifor 

« 



.I5I) SU den Voitcl 



.-■'■ 









-»x^ ciao 



>in olaiit .Ic; 
auc ötom niai.t 



tu.. 



.:.3 nirit'.:YT'::r^d fuor Udiu-^^ u-..ij:;» 



?/jicrDiiV lo'- •v.-'T^- T^iiicii da- 



"lic voi- 



ii-i:\7iao. cn \d.ll ioii nicii 1 ' :u dor vnn r 
9:.aco doi' ücbcrütv. ii-^oaa..i )rn* 

clt das •'J'rxvr^.lo'*'' v^ 



"II cu: 



i.«^ o 



>^Xi 



';ivo3^ 



TL 

•r »■ 1 



U-^Ki 



iiii\ . '; s:; o:/h^;rcor . nhno 

ai.diexi. m r üo^i: , •■oiioii üio das ;>c----oal voi» 

^ni?'' ^- "^V^' .^loutüxi. ...,mootGein der \..wri;;/Gi^ ^ 

Verl .;jt uio ./oder ar* i.och osaciit« 



/VI^Ä^I 






I . 









ZI 



iHü^HAi^^U^ f-^U-^Un^J 



P.3» 



■rtf. 



n- 



z yqruv.v. lufur»'-'^ -^oa 3ep- 6h bc^. 



V 4 ■» 1 /^•T". 



^•'larcuoc.AUf die i/CnonoaeiüiU •' Jit fc:'. "^jof: 



iloii tlbor 



1*» 










IIGW YorI:,7/2/G2 



Dcar Mr.I.aiioni 






Plecu -i'Polo:^ for thc lato rotiim of "Alte i: 

lloii"j; ü ¥# I ::.:;TG road thc atory of yoiir fanlly vri.':" .'jcroct, 

aiid I iiad hoi>d - -o for in voia - to add oo .. .3 to tlie rcoc. -ct- 

iou of the &rc: of t 18th cßBtuiy in I liavc a .Iiolarly ii. > 



Iiiasimcli as thc Jov/ish coüm.u:dty iix Kaiian wa0 alwöys rdcroaoopioally 
onall, I liaTO no doiibt bixt tliat your cjiccotor Abrahan (nentionod in 
tho 1634 ■ liot) wao related to liic contonporary iloröocliai öhajim 
Lauen ( Jlio dicd in L: .1 1695). In point of faot|thoy v/ox^c ono 
ationj^ut I t toll >r 1; iotb rolc : all^l^o it j; 1 

or "by narria^Ot Tlioro io only tlio ••..:. .". bion ;r or^ 

Ito'.on'n wao toIl. . 1 to the founclor of thc Lr ... 



... .- 1 






>^ — •< .'. ijl J. V/» .^. i V i 



;x- 



tutt 



üJho f oundcr wao ".Dina, dau^Jitcr of Iiiadulc i:an0n and cranddaiiclitor of the 
above : — "^ irdochai 0ha j im Lauon» 



It 
tor 



ost yoii to : * " "\0T Qon o:" ""^::" *.ai öhajun I' 11 

xie of Je An liarcti» aasd Mo descondants ade I tho fardly 



n. 



A grc at-riroa-^ '^rasidoon of JoacMn Harens was Bduaixl GaniS, the frio.^.d 
of neiiiTloh ^.o^no and diociple of liogcl, 

I I::_o . ::ilGo of a brotlicr of abovc nontl^* -^d Dina L'auon, Jool i.aiion by 
nano* üono of his doDCondanta aloo adopecu tho fi::od " lly naiio of 

•Oj 3Vor thio rolatcc to a ßon-in-lai7 of Jool } flrüt 

n. ./ao also • A dcocondant of t:iat branch iö a . AtTiar- 

cnG0,a nol hbor of niias who praoticoö lioinc in Plnühinc» 

In any cvonti ae far as Jov/iah faiaily nanco coj youro Imo bocn in oonD- 
tant horoditary noo for at leaet 200 ycami« Thirj io o^l±to a foat# uoro- 
over your anccntor nuat liavo beloiicod to tho firot c^-'oup of ^^ fo ^0 
worc readnittod to lirandonburc by tao Groat Elcctor in tho 1/ .. oon-^ "^r 
after tho 30 Ycara* ..ar* Tliio addo Ixxstro to thc paropcc*^''^" anyo^o 

w: takoo an intoroöt in faoily hiatory* 



:1a: 



..incorely youro, 



u#(r»Koi3«xior (T»h,p.) 



%/ätJ llfirr «i^- fiU^C^ 






^«.A^ ,;.<*, öy-^' ^f f^',::Jr. 

w,^ ^-^ ^ 4^- '^' "t, T 



i>"' ^^ 



'e^ 



(ft^k^^ ^^U ^-^ «4^ , *^ A' A^ 4^ 

^ ^-^ • ^ieu. ^. i^f. U^ ^-^ ^^^ 



Liobor Herr Dr.Jacobson, 



Egt; YorI:,2A.2.G2. 



•/io cclit ea Iloncn? 

iSc?°dS*neSL;rlf ^^%^'-^'^'C0 orlaubcn.ob Urnen : , .eres 

oc...u.t ist. .;aim m-id ../ic civ/arb er ./olnxcita v Durch t ci^S^' 




o?''+hn^Mi "^°^ f^ij-^i-^ef >^ci^ raGinoix Üonacrdruck "Iloipota 2-xIq 
or tlic •aiitixncd Mcs33iali«" erhalten? uv-xiiu a j.axG 

S-i?o- -^-i" -^^^ä-*- '4^'^ Ancrioaii Je. /iah ArchlToc.CiPci-.r-n-fci 

u?ber^°'''Wref '^°'' ^°11°^^^ bof toion sich Ihro .tu ien 

u'f ich iJio v/icderholt uia Rucol: . .dunr d; ihneB vn-P n+r,o 
;Jwci Jalircn coborcten Hateriala bit Tv °^ °*"^ 

aao Uaua iJ, aSt mar ^or^o:i tmf j-^ä"'''' '■"'^^.^^ vcrlaa.o 
natu. Urir abonds ZT:riiccI:.i/eboratunflon wcidon dS oSecStivo 

Ilir 



ii^Cf.iwö iior 



Hew Yor::,IIa(7,7,1962 



Doar Dolf : 



I an dccplv in joiir clc$bt for jour Iiavinc ":::^ncll7 and aT)oeaily at- 
tcnclccl to iTr requoat for information rolativo to tho G-aiio fanily. 

a::; f Geling öpocifioally guilty Tor nr not yet haviiic P^^ö ^P* 
1 was v;onderinc VThetlicr you profcr a rcmittcmce rln Deutochc Ilarl: 
or of the dollar oqulvalent to Bc:ALiii,or motiier I oiiQlvb to Iiav^e 
thc dollar Gnuivalont cr^oditcd to a:i aocoimt o.f -rotira In Ilen Yor!:, 
or v/Iiether i an to rcf-nid it to yoii in c^^Dh on yo'ir rct-^reii •';o tl^-i rj 
coLOit:-r, iii;/tli^lnc 70- oaro to toll mo r/ill be ar:-:*ocablo to rie 
(tliiö t!io norc 00 aa I liave all otxnlzlne: facilitioo at rvr fin^era' 
tips, 1 ovcn v/ondor -iThet-hor yo;i woiild oaro to laa\^e nc o'-non a 
3avinf:3 aocount in your narie for tlio anoiint v/:ltli Banl: Leiuii ITou 
Yorl: Bra-ioli?) 

Tho rcaooii i/hy I dela:/od \7rit;lii^ v/an tj^at I had boen ao vKDm oiit 
*by 2^i: yearu or pon^ianent overtine with tlio I^aiil: (and conYoroely 
si:: v;ogI:3 of vacation not ta"':en,b'^it acoi-^.iod by thio t:-.no). It liciO, 
luirortmiatclj-'Iiad boiig plv^ical roperciiosiono'. I havc bcoii,and 
atill an, imder doctor*3 oxxlcra v/itli a ;:itrict diot to oonbat an 



ac 'tc attaok o'l 






Luid v.aiot Iiuoband ny bodily ro3o:.iroca 



in cnttiioc clovm on c::tracn:rrioiilar aotivitieo 3i:cl: ..a corroapond- 
oncc and .,irticlo3. Tliia atrain on 11/ iional oncr^jy io v/hat liiu?ta 
ne noat. 



.PA/ 



it v;ill :jo:ind lil:e ry oo?i!;radict?.:\^ ny.-:;elf if I ro-^')ort to you 
in tlio oaiic brcatli on a lit'.le cont.vibution to tlic'^activitico 
of tlio Lerzrcr-zeroin, In thc rocont ric^y-nGGtrlr^ I lcot-:rod on 
"Ale: .uidor von llnnboldt 'n Llolito ii:r>rGroo-?rG::tliclitor ILor:»G3- 
pondcnc'»;but thia d:ld not cntail an or.tra effort on ny part 
bocauccas yoii nay liavc ß^aeoücd, that "iinpiiblishod'' cori'GO-oond- 
cnce ±3 tlic onc fovn.d in tlic cjodlilvöo of tliG McnLolasoIm fan- 
lly v/lilc:: I had cvaliiatod (v/it:zoiit publ-lcat^Lon) t: noo yGa:?3 
a:;o. - '.liG lectiire Iiad a very bencvolont rcoponoc and,tiiiia 
uonnd up tli:l3 year'c sorios» 

I Gnppo3c yor. v;ill licar of.ficlany about tlio problons t::at will 
facG t'ie Verein cono fall. Ilai-old Jjonc v;ill bo ont of J'ow Yor!: 
for thc onf.rc '•oar. Hicrcf orc ovorr/bod;/ lo !:s to yon to piolc ii^d 
tho roino aGain,at le..3t for ono year. ::ay I add ny voicc in 
aolicitinc yo^ir Cooperation? I fcol t::e Verein v/ill nc od a veiy 
3t j?ict hand. and a policy of "nuddlin^^* throueli" uould bc catas- 
trophioal - 

iwt hone GVcr:rboc1,/ ij busy and oror^/tliinc: io laarmon.Voal.It v/onld 
bc too loix: to roport in va-itiixc all tlic littlo cvcnta in tlio 
live3 o." parcntD cjnj}, yonn"3tor3 ro '-ooctivcly. :::n7Gvor, I hor>c 
t:xat on yoiir rct'im wo vrill find an bpportiinity for a cood tall:. 

Givc oiir lovG to Ilaria. ricpcatcd than3:3 to you and !:indcot rc- 

Carda , 






Gordially youro 



(J4^Uy^n^ 



^rn - 












\ 



-«V 



\ 






j^^^/aJ"?!- i/r. 




/•Atf^ 



'^ 



J>u 



-^^/^V 






^^^ ^ 6 i^ l^^l^C* / / C 



f 



tu 



iHi^i* 



Ull^t^ 



i 



r 



L'l^l 



/ 



/ 



trM' 



"v^hU^ //t 



^/i i^p't'i' ^^^^i 






¥■ ¥ 



.1 



l^-t pl^i^fC 



n - ^ti.tn ,>yW/ 



^r j^^' 



y/^^ 



« vi 




CrVUi iPi^i-\/ 



/tx, "^^lU 



C AM4 



l^tilrtl 



fU ^^y^ltnh^'^^^^ 4^iu 



IL 



'^ il'l 



4 



^^/ist:^t4 



:^i4/i' // 






^L 



u 



^ tiUitl^ 



/ 



i 



b^j i L 



i^'H t o 



f? 7'-/*^' 



/^/7.^ 






///:i 



-/^/!i< 



LuM 



O'i^ii. AV^.; /^^t 



ie-it^h-lHi, .ßf^/t-ducf^ii-'J .i7i^i /t^7 



/ 






/(^ 



'/Öi 




\Ml^ c 



^ 



/i^V 



"yi/i//aii'>t^^ ^ 



^' 



y Ol J 7 /^ 



/ 1^ 



}\i4 \^Uh'i>^^^^'^^)d 



^fkJi 



11 iUi 



i /^/yc/fr /t^ii.c'/i4^c-/üt f 



fii^ti 



■>t,i.\. /^noii K i"'i 



4t 






.. ^y 



/ 



•^. 






3/^'i^Q 



■q <rv /•"- 



U/i/)l4i 






y:/'«: / vW^^ 



///./^ 



Si'i fki'^rhA/LiU- AV /-<'// Ä!< 



^ 



^^HK^Ci ^l'l^l 



A^ 



?-/ ^4 



/*^^; //'l 



/:^^; /L//is./>ü^i^ 



"^"^^i^t 



//i^i. ^'^/^i-/^^<^V ^i^^^^ 



^ 



J» -^77 i 



p^T^A^i^r^iU^o^i- ^^. 



FRIEDRICH-MEINECKE-INSTITUT 



DBR 



FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN 



BERL.IN-DAIILEM 

AKTENSTBINSTRASSB 40 
TRL, 76 S9 61 APP. 398 



iL^ ir 1 n. 









( ih^. JU^J JH^ ' c\a4^ '^ ^ vvsA-c^^ -L^^-fe p 



1 1- i-V ll^yu^ 




Quittung 



in Buchstaben 



von 



Bitte Rückseite beacliten ! 



9:^2670 







\ wie oben / 



(Name und AAohrift fles Zahlunttspflichtiffen) 



für. 



^rM:^ 



rnahii 



(Oruod der EIrfzahiung) 



Buchungsstelle, Aktenzeichen usw. 



k^. 




erhalten. 



(Untertchrirt des Einzahlers) 



Fin 189 - Durchschreibequlttungsblock 

Mnt. 15 fiftfi # A 6. 4400 TJlnrl • \ 3 r)0 PI. 2 61 f 




ß:Geytes,Sjjfe*äa^chiv) 



(Unterschrift) 



/^, ^< A '^- ^Uf^l^iO^t 



l\ 'luiUi //^t^^ ^^' 



Wt/'^z^^c /l^' 



'■l/iLi. I^C- 



T1 



J^ 



t ppC^^-^t <- /> 



/' 



t ^C^ 



l4 I ('^t yn ^^ 



/ 






I / 



'o^ l/c< 






^ 



i,/A> 



r,.^u,.l^iw.. y'/^^^/^«^'^/-/^-/'^---^'-- -^ 



i^ 



44>ucJ^ Ä/w^*.^*/ /;/ z^^;^' 



//^ 



7^' 



y. 



^ , /f'A A. / / > t 



t L<:- 



h 



■ ti^t-L h. 



IjL C^lrtt. 'f-^ 



<f 



/ ,/l.tC^ ir/J^Jl^ii^t l^-^-^ /lC4^^'// 



/ 



vi 



A. .^/■<c«. 



v./;^ r/%i^iJ^i^x^ ^^^*'^ ^'-^' 



if-^i 



.^-ii-i'^-'C-/'« — 



.^ti /Ui^^l^^-^f^ 



T 



fc6 / 'i-i- > ' t. ( 1/ 



fiii(^/lc^/ /i^ ^/^/f^< 






/ / 



y 



M 



MU4.(^ ^-i'i ' i 






V V/ > ■<^<^ tc 



/ 






^ V/^/ cA! ^^ t^^^^ii Ui^c 









/'/4^C 



// 



/^ 



< l 



^u /^X^^c/ C'~i-^(~. ^ 



^ c 




r 



o 



/ 



//V. //> 



/ 



^Ll.'iX 



/_ 



.¥A?'i^fr-Lrt f^ 



/. 






/^f/J^ 




■.-c^ 



r 'yi*,tr 



r- 



y// 



d^ll-l^^ U ^t/-V-*-^^'<^ 



j 



'Ji il'i^^L/f'i 



6^ 



ynjii^ 






'PtH' ^^'t^'i' 



T 




iL > l L u L 






/ 



/l'/'i'^ ■ill'lU'l >' «'«- 



^. 






-^/ ^'L^ t(. ' /'« ' '' ' 



i ' • 



A' u-^V t;^; 



;/ 



^ 1 v<A. i) 



Ja 



'fjc ^/-^^ ^W^^/ //U^r'^4 A^'^^^-y 



S '/^ ^?^ ÜlM^^*^-^'''^^^ 



V '^^ / 



2vf.V?n: ^luu-y^^^-^.^i -VV. f^U ^U^ ^^r,/^^^^^ 



/^//^ M/-t/-/Vv .^^A.'i^y 



7<-A 



■/, 



Ott 






'/2k, 'fJ- 



l i-c- 



l 



'/(. 



-J 



yCf^U^'. 



U n u 



^l'^C' 



/U^. /^■T-'/.v/-^ 



/.-^ 



-^ 






t '^'• 



/ 



(J 



oluJni^^^ ^^^^ 



^II 'i^f^^f^^-^^--^ '^<- ''^'^^ 



> *y 



/ - I 




// 



^h/c^Ä^^^ A'^^ 



/ 



^x;: / '^j/.r-TT'^-^ > . ^'--^^^ ^/ f > -^ 



^< r <:- 



'i/jy ^^^C 



/i 



./. 



V ^ ^'^' 



/-/ 



^'^^i.L^.^\ dvu.Yj{ Cl^'^c^(^ 



/ t 



z- 



Jü /^ 



ii^uCS to^-^^ 



f < 



^,/f /W/'^/Vv;? W 



//6 / >^ ^'^'^' 



,^-' ;i>Atr i./>^/t :^^ //i^f.ti,^c^6/,vT^ 



/ 



6^^ ^^^* 



/' 



A.V<f/ «^ 



y 



t'ih^ /i'^t^i't' v/ • /^^ 



/": -:?/^ -^/ ^^ 



^t^S-yi^t'^^ 



/ 



/ 



'/ / 



^/ /^ C-ccC 



^^'r-'iJkC 



l'^ti ^h^i ^ ^^' 



'C'H^i ^i'C 



C 



u- 2/ 'i ^Vf^t 



^ 



i/^i, U^c-C • x^ 






> Jt^ 



TTl ^^ 



■■/ t^€ t 




/d-t^l 



Pt^i i-Y.iV-*^ 



<^^ 



rV ^ -?,>-/■' c ^if-«' ' y- 



'/ 



/ 



LU/V/ C C 



r^ c 



w/^ü i r^-^^ 



r . 




■^ 






^- 






;«r^/%.^-^//-<^^ .V^-/^^'^'' --^^"'"''^ ^^^^^y^'-. 



/£. "^^ '*>«^'<: ^ 



fif^v ' / . 



• o 


A. 


r (p1u:ü,) 


t '■.,.,« 


. 


troet 


-'1::.:: 


^ -. . •-- 


• Yi 


;-1j 


PL 


»»- > 



>:- JJr* 









i. 



''/l/'- 



;o 



li!:o to 






«n 

!.'• 



T 1 



.y bc in a pouition to /::iTo your t 





4 


u'»V 




±t 


t 






.t 


to 


i 





II 



'0^1 a d0:5c 

.n Glv^nn t 



^ S,-«*' 



c-y 



t of a „...ii:'.7 uroucL .Iilcli flotiri^^-^-'^ i>i e^Jid aron^^i* 



r-. ■ 



X. 






• 






«••2 



1 OOllIv. 



Ö.^. 






J 



'./ .. 



of 



i 



V or b: 



r f>T» not lio had üialo ^ 

.10 liacl '.ilo (^-f»nj^ ,. 



tn ., rj;^ \7hoth<5r h-^ ^"^/"l 



I ''n-o\7 o/^i^."^ tlxat Jacob . u 



*>uxx.:. 



'J ^ V- U. '-^ -J .L 

■ nivc: 



l»fc 



V ■-. f. ^ . 



'^J 









T at 



.^ I an ;. 
,11 ri 






•r Oa 



Oi-f* 



- "» -I. 



- .u... -.'^ •^*"tcr'cot-5"» 

y-y in h . m t± '■ hnr .^ - -^ ntiJl v- '-^-h *-- 

-"-' — -- ^-^ -i .^ -'.ble to conta':jt (i-- --r 

j" Jt noixtlon tr-^ -^---^ ^^o wt;j o:io of t 

'•'•.0 Jcwi * ;: \:.i-Gy or iicrlin to c^eot 
." of hör Mo.rrl^. ^ :': "'Y93, 



->.^ 



.-•*-, «;^xiKvwj.o * * "'.tj; x/i iro . l 



I t 

I 



i :. in Tlovr 1 v^ould 1.. tu ^^'o into tao tr-.n--^ntinl Isano of t'ic 
-ily Iji tho fi if of tue l?tl? c .. --. 'n-n *.<>-. a-alat 

'^'- 'loojftil hint>. . 



t h recoliections , 



n r 






^-"-1 to 70U for -iv 
. xJ -->ii hav^ — 
* yoi: xr. 



J . ». 4 






fr«rr 



OU V 



c fo: 



C( 



XA co<^ 



'--5 



'^l • 



.-y youra, 

(I 



HiU 'iw^t^&i^ 



u^ L ^'^m 



Tu» 



iUUür^ , 



tf^' 



ic 



/W ß^, ^^ ^'^^'^ '^ ^ UiA ^ diu OAyKt*MM Wh it^i 



'JiiAl 






f^ 






i 



#^*« *Ä 






/^ 






l^ö^M" 0^ Adiif 



Ilc4}i 



A/Unu^'u* 






^rN^fr^ 



2 






^' 




(J 



4e^^^ 













(^ y\mw% ir-ti . , < j / -^ i/iM 



';'- . rid 






4^ hvff^iw 



£1 ^G2u oii^m nnW.. a.x.^^^^mu^^^^ 






(-•.uii-,M(i iJ>l\p*i>- • /) 







T-JJaibU- 



n^Qiu 



>l(i 0^«, 









iD <77<7 ^Jtd^ 



Q nb^CttU 



litLAC ^liU*^'j»i*J <>6?tiiA7;tC>''^/^tA/l%',J,*^U,iCrl^ 






nuX'itil //*wiv»v*v 



r 



Summ/. MhUU^^ &Ü$U SJm4p^ 









tu 






H.Cr.Heisaner 

43-18 16 3 ot 

.Flushing 53,II.Y. 

l'-Z.Kai 1959 
'lieber Herr Dr.JaoctGon, 

33'jr Violen Dank fut^r Ihre 30hnellen v.eiteren Auak;uen3He 
70.^ 15,ds.Mt3. Iah habe mir nunmehr Ihre Angaben uober 
Muard iana' iVdi,l;sj.' aufgezeionnet (a. bfillie{$enden Durah- 
aohlatj) ^iJitt .Mn(le,äaßa loh uel)er di(5 Fraa von v^-iOou IilHrou- 
ze xioah t^arniohts habe. Vtirmutlioh \V€.r sie doch Leriinerin, 
and es v^a'^re d iiier üeiikbar^dMSö oie aaoh uebur ..ie und deren 
^It.ern imö. Voreltern l^ebena- und Berufsdaoun hnb^n, naoh 
a«bor dftren jadenrttohtliohen oljatua. 

»Vuoj'don '"le vlelloicht so .frevaialioii sein, das leinen vor- 
ll'^o' ' ^t^^rlr-l noch nnf rier r^-ohten LiOite dea Blaiteb 

e-'.rirrai. ...,^en? 

Lii^d h>iu'».t7n .:ie ^urnib dAß«^f*n,v/#jnn ioh es ^vtl, ala Anlage 
'(ipit ;uellonfc.n^abe,al8 von Ihnen ^Ut^eslftiert ) meinem Buori- 
maiiUökript uebt-r jvdaard G-an« belf aegfj? X .h» ^f alls der Ver- 
le/>er (ver.'^milich I..B*1.) dnä MS hIs fsol^hea akzeptiert 
^Lnd au-^li rnit den Beilagen ^inver .st an'^.en i?^3t, 

Sobald die Aicten aas Celle hier ejntreffen orA von mir dui'Oh- 
gesehen aJnd^kanr Ich d^s ?1S absiohlie.ssen 'jnd mit ö.^r Tio;;- 
arbeii bOt^iiinen, Ler Text i^ird siloh in un^/ifaehr ^^leiohen 
Teilen raii: den juedisc/ien -nspefcten und mit Jurisprudenz be- 
schueftia^enFner letztere« mus^te loh '^erauohen^ die r]i inne- 
run.! 'H c'^ehoerte juri^:tisohe kollf^^s '^^ieder auf zufrisc^ien; 
nrvtuc^rlioh hatte ich auoh einige taunend beiten sonöti^j^ön 
Jijn^intir^r?hen <:'to/f ea, inol» -»-on G-e.ns' \vri6. ue^ely Werken '£\x 
leiten, 

So vo7 3uohe loh, ilie '/.eitweilige gcrf<3haeftliche küsse eini- 
£,'?^rmf.ssen produJ^tiv auszuv^erteji. 

Hab. n Sie Ihron J-iandttDuuin ^Ifred ilirsohber^^ gesehen, als er 
iml-; nßst ii England v^ar? rlier bereitete ihm Fritz ßamberger 
eine.i iiiapfanf.j^u c^eia »uoh meine Trau und iv3h eingeladen v.a- 

YieTien Pank im Vorauö fuer Ihre frdl. Berouchung,..enn 3ie es 
ir£,end eirriohten koennen, tur» 31e es doch bitte bald^ 



Mit h-^r suchen ilrucsLen verbleibe ich 



Ihr ergebener 



% 








<Lil 



U^it 









Jä4^ /]t^ U^ 4^ ^ tA. 1161- 



m, -t^ ^v ^^ ^^' '^'^i^ ^M(( 



tci ccaui hofau^ yJh^ ^'r^ii/ 



M<. 



^ /*/a}'»f ^9^ ^/^ 









n> 





IJ^tiAß, 



\ 

% 



«2 



I 




I 



PAR AVION 

AIR LETTER 

AEROGRAMMB 



1959 



^bUNUAY AMtKNUONSi 



J^ . if dv:, 



UMM. 






< Second fold hcrc > 



Sender's name and address : 




.yjrriib4^. 



AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN ANY 

ENCLOSURE ; IF IT DOES IT WILL BE SURCHARGED 

OR SENT BY ORDINARY MAIL. 



1? 



s 



n 



•• •* 



3J»tj jna nado ox 



y 



Kev* York, S.Mal 1069 



Lißber Herr Dr. Jacobson, 

loh dfmke Honen vlelnals fuer Ihre fraljattelJangen über 

feen t-:^£.r.acnt)ui;,j.f,oh-ireussl8ohen Judfintuns. * 

ye3.s..oibfine uOautK.iua« Ixrour. aoohcn horgcicpnqf-n :;eir -o«n. 
ref .encerte er vielK^loht zun "latcn ..del" uus „ien? 

3o aui:Eör.lusfü-eioh als ;Iintcrgruiid tiir ^iu^e .-jiuiv- 

oUen uro^s--,,t..sr ron .iduRrd .lans.d.V. l>üi-£l_ojn;;-.li_tr . 

Kceanen o je mir dessen -oUiüäccttsr. ui.^-eLan i;owie .--!>« 
^.piL~i^'.£_^•J8J.i3;Ke^JJ, ur d eciüe ''fcaerce::'liohe"2t,eUunr 
a.i'.vtc-loher .^rt ufjjaulKiuilje war er .mä i;;närTdete" er e-'n 



« - » »« ' ^11 1 fci 



raj.j.o io)' es nioht aebersehen haben sollte, ^* 

loh waero iJmon zu solch siv,ae;\?^ndor JiiU.ftll^ait ' ^-i^b-L^ 

..anusKrlpr. t3int;r uiiitiöcöüdcn üio^jrui;hifc von /Jd lurd .k-nn' 
erhaoliöh voranf^ekonK.en bin. loh rLO^ohtc dufc*. Krnu.sk.-i nt 
Ec bald alö noe^^lich fibiJohliesäftK. 

Uebri^;oiu, «rv;arte xoh döiun-iechat die Aktt^n aee von -i;fl'iara 
uaiif» \.!:t.irlio:ier.i vJrosüir>;,ter L^jaaa a-ui-i in Col*)«* .'rtst-'f- 
tetan Fidelkonunis • Ja:i AmtsgarlcUt Celle 53)h.iokt ale an' 
daß hi3:ji^;e de^utaohe uousraikonaiilat , v,o ioh &le einsehen 
v;erde, i^araus uird sioh sicher aiioh rr.anohöß (>enealoi::».S(thc 
€n^,nt;]r:srj lasii^en. wollten Jie dieaüesiuö ,lic;h (.ranzitie 
Fr%^^;en haben p so lassen ^ie es mioh doch oitte auch bald- 
'iioe/iJiohs1> viisoen« 

l)ie Tat#(fiuahe,dasf> ioh soviel ^eit auf Forschii^^ßon verv.en- 
c^er kann, Folgt ihnen, dass loh ein zeitv^elliges Opfor der 

ueoeaslon bin;d.h. loh v.urdo gekuendißt und sehe oiioh 
npch etv.r.8 anderera un.Aber "Jobs" liegen nioht auf cler 
otr;>PSft. .':h nir die:; in 11 Jahren ^.merika hier bereits 
aa.9 virrte }-al nassicrt Ist, habe loh gelernt, so ct^as 
philosophisch zu nehmen, 

^^^^r. ^ie In der April ..usgabe von .ij:i Inf ormaticn meine 
I^oliz uehor Posner« 3 Onesen-Brosohucre «gesehen? 

Pen löruel .iiii'sMtz im rö.Jahrbuoh des leo Baeok Instl-'üute 
haben uie wohl auch zu Oesioht bekommen? 

FP^hi'ft!''''i: '"'^^''^'v ^,^^^^^«« '^^öJ^ Koppel otrelltz keine 
rnSJ^^^ getan ru haben, und yerbleibe in ^rv.artung Ihrer 
I^aoarioht una mit freundlichen Oruesaen 

ihr ergebener 



H. r- iih~^ 



UtAti \t^ ^ ßiÜJk 



t^ 



^ ^1^^ li.ulh Ä'^ftV fe^^'c 
/O (nto Hilf. cTk^I /y «/^ /^ ^^- ^^ 



In 



V^ 



U^v i:)dui Im A4 ^ 4fv. ij 







duJ 



\ 






4" 



ii 




/^Cl:5>^ 



f 



PAR AVION 

AIR LETTER 

AEROGRAMME 



f 



•l >f 






> 



; ; 




A:.....l.:....f... £.€ek.M. 



Ji\.-1. iMAÄiJ..^^. 






< Second fold here ■ 



Sender's name and address 



}sl>u^ 

U..,ü^Ud^^^ 

W...H.!lk!l(t(. 



AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN ANY 

ENCLOSURE ; IF IT DOES IT WILL BE SURCHAilGED 

OR SENT BY ORDINARY MAIL. 



Äiaq jtw aado ©x 



%/i^ dUsM^ iJ^' ^f//'^4^^ Inh^ Ö^UA^ ^i^^^JA/^f ä^A 






Jci/C f-d-HH^ 




'^C^^f-ykpUt^^'UA. -f^ 



41^ - 



-Mhx "isui -AäJi 



New York, 19. Jan. 59. 



Lieber Herr Dr. Jacobson, 

•die ju^dlsohen Tj^HunllnlfL^JL^ ir^O^läi^^rSP^^-^- 
ersISenenr" "'"^''°^ «"^"^ ''"^ I.anasia.ipt oder ist es 1939 



er:L'Teif"l?-'.?i\?l94' 'j^t^":^" ^t\''} »^«^ erinnere, der 
im LEI v.i3dei einiesehln'ur.? fw^ *'^^* -^"^ Jedenfalls heute 
1938 erschienen i'fr! '^''^*' '^^^'^^ «efunde«.d««« .= =.v... 



gefunden, dass es schon 



Oder Yienn nelne ^rlnnerun^ äoch >*iohti^ -^^v ci^^a tv.>,^ -r ^ • 
Nl^yorrlirä^^ f ^^^" ^^"^^ hin-aisflntToInnln ^^^^''' 

Jf? f!^f^'°^^^''f^?^' '^^^^ "^«^1 entschuldigen, dass ich äie so oft 
belae^Uee. i3h T.uen£0hte,i8h Koenntc"mioh erlceuntiioh «r- fl -«r 
indea Ol« n,ioh r.aah ein:r.al zur v.u.^i.u.u'terteil^rhoranzoJösn: * 

Haben üie das Yeaz-book ill of the ^Ll .chcn zu ^.sichte beicom- 
llllt'^J'"'^ ^"^ ^"'^^^^ '^" ^■^^« ^^^1- ^usk.onft oncL hrr:aiohc 



ääe 



Ihr 



P.S. Gestern waron wir bei Korl««, 
Bei dieser Gelegenheit lernte loh, 
dass sein Vater (jar kein geborener 
Gnesener war, sondern aus Lisea stammt, 
icn mache mir alnan Uelnen Spasa darüua. 

to indoötrlnate him". Daher brachte ich ihm zu lesen den 
Taeubler'nchen Beitrag zu Leo Baeok's SO.GebuJtsta« den 
Ion sehr sohoen geschrieben finde. Ich dnchtrir b?zu?\»f 
Honig nehr an das Gesaratbild der Juedischen Intelll^^z^^ 
der ProTlnz Posen. Bein Durohblaettern aber saMe e? Sl^ .-r 

rannte) hat ihr{der Zv.eit/'enanntenf nttf^i Ist.oie (die erstge- 
Heilfron fuer das LBI zir^JSeJ^/^i^jJntr''' '"^''"''^^ 



New York, 3. Jan. 59 



Lioher Herr Dr. Jacob^on^ 



Ihrei frdl. Zeilen v..^0.r.Mtr3 Icamen soeben in meinen Besitz. 
Herzlichen Dank fuer Ihre prompte und umfassende Information. 

Die von mir erwaehnten x-ande» aohen Notizen sind einfaoh Namen 
tuid Thxtsn von Traö^^ern d^ Familiennamens a^.na ^ die er sich 
vermutlich aus den Kartliotfekicarten verschiedener Friedhoefe 
vnioht n;ii« Schoenliaus^r AÜ.^e) vorsorglich A\x3g'S?o^,en hat. 

Sollten sie fixer Jia von denkbarem Inta/»esse sein, 3o sende 
ich Ilinen ,^erne Abschrift .Bitte lassen üie mich wissen. 

Dank fuer ö.en Hinweis auf Geiger'« Aufsatz. }i^r war mir schon 
üe:«vcxnnt \mcL diente iair 3!::t, als :*Iateriai faer laeinen Jiafaatz 
'Ucebellious Dilemma". 

üeber Hardenberges lieziehun^^en zur Berliner juedisohen Finanz 
(incl. Abraham Cri\nö) steht iüinlges: aus 6.en jec^.t in Merseburg 
befindlichen Akten im Ö. Bande von Kaohel-Vmllich/Berliner 
uroGökauflc^ute Ujtid Kapitalisten" .hIb Handschrift gedruckt. 
Berlin 19S9. * 

»Viohtig war 2iir Ilire Berichtigung meiner Vermutung, dass oie 
naealich sa^'.<en,rrau Abraham Gans war die Tochter von Koppel 
Strelitz. ich werde waehrend der Woche auf die Bibliothek ge- 
hen uiid noo:i.T,als ir. Sclmee nachleöen;lort ist, wie ich mich zu 
erinnern ßlaube^ etwas U3ber Koppel Strelitz. 

Darf ich Sie bitten, nir zu sagen, wo ihr Artikel erscheinen 
v.ird,daiait loh nloh auch daruebcr ino iUld setze. 

Zu d^r vlrabinschrift von Abraham uans aus i'rag habe ich noch 
eine Frage: wie wuerden Sie kurz die Worte i[^JNl O^'^O 
uebürbetzen,die doch im hebraeisohen Wortlaut als Attribute 
des Itzig uans erscheinen und die ^lunelea mit "ir^ai'nass und 
Leiter" v.ieder^j.egeben hat? 

Ich bitte Sie, mich zu borichtit5on,wenn meine Vermut'on^ falüch 
ist. Aber ich dachte, dass "Parnaea" sich mehr auf die Stellung 
des VorGtehers innerhalb seiner Cieneinda bezieht ,waelir3nd "Man- 
hig" mehr den Repraesenteünten nach aussen hin, im VerKehr mit 
(Jeff entliohkeit und Behoerden^bszeichnet? 

Uebrigens hatte Ich dieselbe Frage vori^f.e woche auf Emp- 
fehlung; von Dr. Leo Baerwald schriftlich an Dr .Adolf Kober 
hier gerichtet , kann aber nicht mehr auf Antv.ort rechnen, 
da doch Dr .Kober inzwischen verstarb. 

Heute erhielt ich £:erade eine lümp.fangsbestaetigung von Dr. 
Vi.Po:::onsto3k aus London inbezug auf neine Besprechung von J)r. 
Posner's Werkchen uebor Oiiesen^ die ihn gefallen habe. De.rin 
ruehne ich mich auch neiinor porsoenliclien Bekanntschaft mit 
Ihnen. 

AJR Information wird im Februar einen kurzen Beitrag von mir 
ueber das Vater-Gohn Verhaeltnis von Abraham und Felix Men- 
delssohn-Bartholdy bringen. Ueber dasselbe Thema soll ich 
naechsten Monat im Verein (?er Deutschlehrer zu New York im 
Rahmen einer Gedaechtnisfeierlzu Felix» 150. Oe bort s tag mit 
musikalischer Umralimung eprecricn. * 

Mit wiederholtem Dank fuer Ihre frdl. Unterstuetzung und in 






h'\i.st 



«MHl^ 



UnM luAs U l i^'«ew A^ 



/fji**»: 




V»Mi*i ici^i^. ^Miß^ iuUu iM ^u^ 

JW«* 'Ai'i^lC/ C/^I'/JJT MA,k^^ ^ ott^ wf <te:r 



ifiM - vw^ctt Ä^«., ^«^ «A ^nf^tih€u< 

(0^ ^lJ. nf7 iii*T«» ♦ i^A^ ^M 9^ 

h: U^^ «(&'« %^tyh ftih LaJ. ^*h, 

d) ^ienn^ C^'elvr- ^*^-^'^ /«'/v'W^ - 






V 



"7 '"'^7 



1 



u 



4> t 



t3 



l 



/•?N 



AIR 






AEROGRAMUfB^ .J-'8 /, 




SSÜ\MD 



_^^Ai4 fe 



C(^ft|l. 



wu 1^ ^ ^^ 



rtjJUti^ SjS 



^ 



"K.^.A- 



f- 




••^^k*»«»»«*«^»«»r»V»#'*»**^»*******''""^^ 



....^.^.»^ ••; *. 'A 



Second foldlicrc > 



Sender's natnc and address :. 



teAi 

M....tfi.^^.. 



AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN ANY 

ENCLOSURE ; IF IT DOES IT WILL BE SURCHARGED 

OR SENT BY ORDINARY MAIL. 



3J3q jn3 n."xJo oy. 



Lieber Herr Dr.Jaoobsoni 

loh hoffe ^Sie haben meinen Berloht vom 24. Nov. betr •Abraham Oans 
erhalten;dle8er bedurfte keiner Antwort. Jedooh moechte loh mir 
heute erlauben, einige praeoise Fragen p.n Sie 2.U richten, nachdem 
ioh leihvreise von einem Herrn Eduard (Jans (aio) aus Berkeley seine 
Korrespondenz mit Ministerialrat Walter Land^ ueber die verzweigte 
Familie Grans erhalten habe. 

Danaoh ist die Frau von Abraham und Mutter von ülduard Oans in 
Grab ftlil^ JöxWk Erb. 4 Schoenhauß^r Allee begraben • Der Stein ist 
in Form eines Baumstamrie« mit einer Tafel;(larauf die folgende In- 
sohrift: Hier ruht - Frau - Zippora 'Jans - «vittwe ä.eB seligen - 
Abraham Cr\r,s - geb. den ii5. Januar 1777 - gest. äien HiJ. Dezember 

1830. / ^ ^ 

Moeglloherv.eise aus Frieclhof sukten hat l.ande noch die handsöKr. 
Notiz.dass Zippora G^ans eine - y^eb.Marcuse " v.ar. Er identifiziert 
sie t-.uah so in seiner :nasohinengeschriebenen"Skizze einer Greachich- 

te der Familie Oans". 

Koennen Sie hier v^eiterhelf en? v:er v/i^ren Eduard ae^ns' muetterliohe 

Grrosseltern "Marcuse" ? ,.4,. 

Koennte dieser Grossvater Abraham Marouse ße^e^^en r,ein?üeber ihn 
bringt Heinrich Sohnee,Die Hoffinan?. und der moderne Staat, fol- 
gende An/jaben: (lt.^^Bd.,rerlin,1964) S. 314 war Abraham Marouse 
zunaeohEt Meoklenburg-Strelltzsoher Hof faktor, dann unter ^^^'^^ ^^h^^^ 
rioh dem Grrossen preussinchor Imcnz-er.trepreneur nnc }.'eokl.-91wp. "7 2 / 
Hof agent in Berlin. Lt.Ed.l, (105?^)1 S.196 erhielt er am 4.Febr. J:.^^^/.^> 



^v 



Hfcuriette 
Isidor 



1761 sein "Generalprivllegium'% wh rV*>/, 

V 

Naechste Frage; Muard Gans* Qesohv ister. Lt. rlr vorliegender 
üriginalkorrespondenz mit leren Kaohkoramen^ hatte /Eduard Cians 

zwei SGhv.ei;tern and einen Truder: .^ ,, ^ 

Friederike, verh. mit Salono Wolf Hor;vitz,Hamb\irg 

(Oebui-ts- & Todesdster unbekannt) 
,vorh. nlt Dr'ur^rd 0-nert -Hanburg 
(sie geb. IßOO, gest. 1875) 
, unYerh.,'>3b\u*tsdatun nicht genannt , gest. 

Berlin, 1!^5C . ^^ ^^ 

(niöht genarjit in den Lande» sohen Notizen von 

Beerdigungen Sohoenhauser Allee - war er auoh 

e^etaaft?) 
Koennen Sie ueber obige drei (Jesohwister ergiienzen^e Angaben 
machen? insbesondere liegt mir daran, die Reihenfolge der .re- 

B^erv.iü^loi'^tuof^ ein Kuriosum crwaehnen: üeber üdu^^rd Cans • 
Geburtsdatum bestehen Z-veifel; Hitzig sagte '^S.Maerz 1797, an- 
dere -^H.Maerc 179R. - Ich /^l^ube, Hitzig war im Recht ;denn der 
GrotiSTater der vlor, Isaao Jacob Oans in Celle starb lt. von 
dort erhaltener Orabstein-lnschrift am lii.v'.aerz 17';?8. folglich 
muss Sduard Gans vorher ,\i.zv. im Jahre 1797,/',eboren sein.x>er 
Vorname ^^Isaao" blieb dem Juf ngeren Brur^er "Js^^or" vorbehal- 
ten.Kam dieser aber vor oder nach Henriette (gr,b.l800)? 
Und kam Friederike vor oder nach Muarö? 

Sollten Sie beim Duj^chdenken obiger Friigen v,eitere Ideen ija^ent 
vvaere loh fuer Mitteilung dankbar, insbesondere aeber den »üohxdÄach 
dach" zwischen Eduard Gana« Kitern. Heiratete sein Vater Abraham 
in die Berliner Familie Marcuse ein? - üeber die .^roiessoren-des^ 
zendcnz der Oppert bin ich unterrichtet. 

loh fuehle mich versucht, den Anregungen der Leute um das LBI 
nachzugeben und eine Biographie von Eduard Gans ino Auge zu fas- 
sen. Daher meine obir.en Bitten an Sie fuer Information. - Ueber 






(p. K im 

H.H. ntj 



;j r '^^y ' ^^^^V^ 



HO 






tC' 



M. r, IM 



(fi 







<f/ 



// 



</ 



4^ 









/«^ 



Hugo Kachel und Paul Wallich: Berliner Örosskaufleute und Kapitalisten 

J)ritter Band:llebergangszeib zum Hoctikapitalismus 1806-1836 
Als Handschrift gedruckt Berlin 1939 



/ 



S.155 



üarlehnsvermittler, Agenben Diskonteure 
Abraham Qans 






Die oef fentlichen Koerperschaften suchten, wie oefter erwaehnt, ihre hohen, drillenden Zahlungsver- 
pflichtungen in der Franzosenzeit mit Hilfe der vier groesseren Berliner iWüvhaeuserxzu decken. 
Die aus dieser Verschuldung entstehenden Schwierigkeiten haben sie dann woh3 genoetigt,sich 1808 
und namentlich 1809 auch an kleinere juedische Wechsler zu wenden, die ihnen weitere Darlehen ver- 
schafften, um dabei Provisionen zu verdienenVon solchen hat sich weitaus am staerksten Abraham 
Gans bemueht,in weitem Abstand vor Hirschel David Cohn, J.N.Liman,J.M. Geber , J.A.Moses, Selig Lazarus, 
Gans hatte waehrend des ^^^rieges 1806/7 fuer die kurmark die Getreidelieferungen an die franzoesi- 
schen Truppen besorgt. ^ Er hat dann 1809 den küanaerki sehen Staenden fast 135,000 Tl. verschafft 
bei einer Reihe von Geldgebern, unter denen die Fabrikanten Moses Hirsch und J.Herz Beer mit 33,000j 
und 25,000 Tl. voranstehen. Fuer Provision und Zinsen wurden 15;^ berechnet, nur bei 4,000 Tl,die 
ein Herr v.Pfuel gab,18::'^. Damit war die Schuld bis Knde 1810 auf 163,517 Tl. angewachsen. Die neu- 
maerkische Landschaft , als deren Agent Gans bezeichnet wird, stand boi ihm mit 182,910 Tl. z.u Buch, 
von denen damals 140, (X)0 als getilgt angegeben werden. Von dem fuer die Stadt Berlin vermittelten 
Betrag ist nur soviel bekannt, dass zu Knde 1810 davon 25,395 Tl. durch Verkauf der Hnterpfaender 
getilgt waren. Dasselbe war mit einem grossen Teil der kurmaerki sehen Darlehen geschehen. 2 
DießjCaeubiger hatten naemlich bei einem grossen Teil der Darlohen ausbe(iunjen,dass sie bei Zah- 
lungsverzug^ die Pfaender ohne vorherige gerichtliche Klage, wie das Landrecht vorschrieb, nur nach 
Anzeige beim staendischen Comite, durch geschworene 

^ v.Bassewitz, Kurmark 1806-08,1.230 
2 liep 74 N XV. 22; 74 N XVII. 1, Ib 

S.156 

Maekler verkaufen und sich daraus bezahlt machen dUerften.Da weder Uueckaahlung gnleistet,no«^h 
Zinsen berichtigt wurden, gerieten die (rlaeuhiger in eine verzweifelte Lapfe und schritten zum %reK/ 
Verkauf Her ihnen verpfaendeten P:vpiere,WHS bei deren niedrigem Kursstand eine Verschleuderun'r 
war. Die Staende dagegen erAiinten gerichtliche Verfue«^ungen i\nd i:elbst Krlasoe des --^ustizfliinis- 
ters (12, S, und 4.12, 18U9) ,»onach die (flaenbijcr ihre I-nterpfaender oluie vorhrrige itochtsklage 
weder verkaufen noch aus den HaenJen geben, also uuch nicht wpitorveri)faen(len durften. Diene Ve^- ' 
fucgun^ wurde rueckwirkend selbst auf solche ausgedehnt, bei denen die Verkauf sberchtigung auabo- 
dungen war, was als unerhoert im preuss. Staate bezeichnet wurde. 

Gans selbst wurde namentlich 'vegen eines l>arlehns von 34,000 Tl., das seit l,Juni 1809 ohne itxxi 
Fristsetzung lief , beim KtUi*mergericht verklagt, weil er das gegebene dreifache ^'nterpfand an staen- 
dischen Obligationen nicht verpf lichtungsgemaess bei einem sicheren HnndluncTshause deponiert habi J 
und das staendische Comitcc beantragte 23, Jan. 1811 gerichtliche Arrestierung oder Observation ge- 
gen ihn. Doch verbot sogleich Hardenberg, an don sich (Jans gewandt hatte, jeden derartigen Kin;;riff 
indem er diese ganzen, dem oef fentlichen Kredit hoechst nachteiligen Massregeln ernstlich riissbi^i 
ligte,und veranlasste die Kinstellun^j der gerichtlichen Veri ahren gegen Gans und andere, Ja, er lir«J 
jenem die 34,(X)0 Tl. in Tresorscheinen von der vStaatsschulden-Tilgungskasse vorschiessen, "in 
Ruecksicht bedeutender Verluste, die er in Geschaeften fuer den Staat erlitten" .nur mit der Ver- 
X>flichtung zu allmaehlicher Wiedererstattung.*- (Jans selbst erklaerte sich 23. April bereit, den 
ganzen Betrag herauszugeben, wenn ihm die dafuer beschafften Kapitalien 5^amt Zinsen und Provisiort« 
verguetung zurueckgezahlt wuerden. 

Wie schwierig die Beschaffung der Gelder sein konnte , zeigt der Fall eines Darlehns von 8,(K)0 T] , 
fuer die Neum,'irk zu Anfang 1810. Der Niufmann Diedrich Wilhelm Engel gab dies nur auf 3 Mo- 
nate, bedang Hueckzahlung in Metall, nicht Papiergeld aus und liess sich dafuer nicht nur den drei- 
fachen Betrag in neumaerkischen Obligationen geben mit dem Recht, sie bei Ver- 



^ Vgl. oben S.15 u 57 
2 Rep. 74 N XXXII. 15 



3. 157 

zag ohne weiteres zu verkaufen, son.lern auch eine wechselmaessige Versicherung sich "-<>J "^^J^J^^ 
auch an Gans und dessen gesamtes Vermoegen halten zu koennen.Er erhob xn der^at nach Ablauf der 
Verfallzeit die Wechselklage und erreichte in 1. und 3. Instanz ein ihn zur Wechselexekutxon be- 

Grnrtchosraüch'aif Veranlassung des .eehandlungs-Mrektors l/Abbaye de.n Kadettenl.orps und der 
Mil tLrakademie im Juli 1809 14.050 Tl. auf i Jahr gegen Ui^ Zinsen -'^ ^---- ^°^'^^,;;:^,„ 
Berechtirunc.bei Nichtzahlung die zu Pfand gesetzten Papiere im Nennwert von 31, «79 Tl. ^ertouf en 
zu duerfen.^^'Fier die Ueneral-»irektion .er Seehandlung beschaffte er in f^ll^'lZeJ^l^^^ 
die rechtzeitig zurueckgezahlt wurden. Nun konnte aber Gans nur etwa die Haelfte der daf«Ä in> 
dreifachen rietrage verpfaendeten Tresorscheine zurueckgeben.da sie von einigen in Bedraengnis ge- 
rat lenundlnzwfschen'fallierten Darlehnsgebern verkauft worden waren. Da Gans fuer ^-Fehlende 
teilweise unrealisierbare Papiere lieferte, wurde » schliesslich von der ^eehandlung (Juli 1811) 
verk Igt und kLtenpflichtig'verurteilt.allerdings ohne Erfolg (Juni 1812).3 Er war '^^-^ -^-- 
lend.denn er hatte mit ^ebr.Herend die Belieferun-; der Militaerlazarette jenseits der Weichsel. Im 
folgenden Jahre war er waehrend des Waffenstillstandes neben dem Breslauer Kaufmann Friesener 
Siftuntern^hmL bei der heimlichen Einfuhr von Waffen und Munition aus Oesterreich -d Ungarn 

Jv ^1 Schlesien ^ Hardenberg, der ihn begoennerte , ruehnite ueborhaupt spaeter von ihm er habe dem 

i..^- ^ Sta^tnlesJ^;;« s't ISOeÜn mehreren Beziehungen und zu.n Teil unter sehr schwierigen Umstaendon 



'Äi 



ihiiU 



OaS sti: Xtib r1 x! a ru^S'verschuldet.Seine ausgedehnten ,>.rlohnsgeschaefte hatten hn 

/.^-f/^/ infolf.' der Ingelnden HueckLhlung und der unsicheren Uechtsl.ge in arge ^«^--"ß"---/:;^^:^;*' 
,. ./.Noch Im Herbst 1812 erinnerte er >m seine unerledigten Forderungen an die kurmaerkl sehen Staende, 



^V^^^'i 



1 

2 
3 

4 



i 3.Vai u. 9. Juni 1810. Hep.9 C 6 b 2.22 
Rep 109 A XVIII. 4 
liep, 109 XIII. 6b 
FBPG 46,S.75 u. 102 



S, 158 

wurde aber weiter vertroestet.Doch hatten ihn einige (Uaeubiger zum Arrest brin^^en wollen und sind 

dlnn du'rh baare Bezahlung seitens des Staates beruhigt -^^^-,wieSeUg ^---^^^^J-^ 

TJntreprise ueber 20, (XX) Tl (rehorene Jurist Ivluard Gaas,der 1825 zum 

Fin Sohn des BanJtiers war der am 22.i>iairii 179* in neriin kp""»«'"- . /,o-,r. -xqI 

Gegensatz zu seinem l)eruehmten Fachcrenosspn v.Savigny. 

1 Uep 151 e II. 13 

2 Hep 74 N XXXII. 15 

3 Bassewitz a.a.O. ,3.Siixf«x 288 
^ Kberty,a.a.0.,S.311 ff. 



fiht^^ 



/^ 



/3Jl 








^ ?>h%'^- oAioA^ ^•^u.^^'^ j^^ ^ 





^'c W^. /xj^/^J*<^ ^ 













;^;^ 



t'p^^^^^^ -/LA^-^^f^ 













-0 '»-» 








\ 










In tiefem Schmü?^^^' Breslau. ManUa) ■"««■ 

CHARLES i 
Qi "'5*^E COH 



327 N Cower St£^4"^''^?HN?BO?s'' ^«ONKER. g.fc. Bo.. 



Wir danken f7ir 



die 



erwiesen 



geles 4 



^ Calif. 
Teilnahme. 






Z^' 



j^/^. ^M^U H ^., c^K^;^.^ ö^^t^^ 



i-^ 



^^lA^t^^^^ 



/ 









( ><. 



UiH^t$'U^ 






J^u/i^y^p/, -^^.A^j^xji^ 



JHHfr^M^ 



#&^ 



/ 



/^^^^J^-^i ^*^^^ 






i't»»'- 



'■•#^|ir» -»^ 



Ä4^ 



<- /^^^ 



./^3Mi 













-ih'/df^^^f/ 7t,'H^^/^H l^^^H A.h /^fhiA**^-^//,yi^.t ^^i.^^, 



7(; 



f^'^^^^^^. ///cf-//^2- 



75 







t 



- - rt 



/iP/l) 



l<4%/^^^^^C^ 






ti I 



/« 



ff- ^ ^- ^- — --_ . — .^- ,^ 










II 



"m^yi^^A^u^ 










^) 



^»»<*H.^a^^/^ 



j^«^ /i^^^Hc Pp-^u^ 



^} 



^h/^^'^'yyi^l/n^yi. 






! cLu^ ^aaj-I . s^ ^4ua ^k^ //33 , 



>»^ 






ilu^ fiä*AA ^4^U^. 4*1^^^*^^ /^tiJti^^MjU^ ,^ yiji^ ^ y^ ?'^^^ 





4*/v 






* > 



r/ 



^V/^ 



im 



lini. Ä/H'y ^^^^^ ^^^-^ 







'^T^'i-^t, d(.^ /Wt^i^ tH^^i '->> 



y 



/--«-<-. 



-^ 



1 




'^ n 



c'^J^ 






;^^^ ^MA'H^ ^^ ( 






Cr-/? .'V/^ 



/ 



A^i^^ 



l^^H^^t^t^i-p-i^ 



-^iMi^u^ /'Sfi- 






//* ^ ■/<? 



v^^ 



.-) "J;2 <^;. 



/ 






/ 



y) 



IC 



'/ 



\r. 



7/27/58. 



fr/A 



Lieber Herr Professor^ 

^ilil^ '^Q^ ^^^u ri^ :frdl.Rueoicaendung meine« MS. loh werde mioh sehr 
;.n«k «A iil/'^^^ u^^^ RueokJcehr sprechen zu duerfen. J3itte seien Sie 
aook »0 freundlich iind lassen mioh zu gegeloenar Zeit wiseen.vmnn und 
wo ea Innen recht iat. 

loh moeohte auch heute gleich ein Thema l^esohi^eiben. fuer da» ioh Ihren 
faohmaennipohen Hat erbitten v;erdoJ DER JüHIST ilDllaliD GAiTs/ 

Sie wiaaen.daas ich mioh niit eeiner Rolle im Verein fuer Cultur und 

i;r''^?^^5*^/^^''/'^r-.?®^^^'^^* beschaeftlßt habe. Augenblicklich widme 
ich meine Aoiraericsamkeit seiner TaetigJceit als CJesohichtslehrer an der 
jserliner bni^ersltaet ,und ZY;ar veranlasst durch ein lair zur Verfue^un^- 
ßestglltes, bisher unreroeffentliohtes MS »einer Vorlesungen ueber die 
Franzoenisohe Revolution, von der Hand von Felix Mendels» ohn-Bartholdy. 
der sie als 19Jaehrigep in ihrer ersten Fassung hoerte, 

Nun regt da« Leo Baeok Institute an.dass ioh meine Nachf orschun^^en mit 
einer umfassenden Biographie aans« beendige. Es ist ein vorlookendas 
/orhaben.Aber abgesehen von Zeit fehlt es mir insbesondere an Juristi- 
soher "baokground knovvledge". Diese muesate man haben, oder sioh erwer^ 
ben.um deir» .hema (Jans gerecht zu werden. Ich habe z-Aar als Junger Student 

u? J? Vorlesungen ueber roemifiohe« Privatreoht \ind modernes Staats- 
recht gebeert, habe iiioh auch szt. aufif uehrlioh mit preussisohem Allge- 
meinen Landrecht befasst (im Zusammenhang init meiner Doktorarbeit ueber 

Friderir.ianisohe Monarchie). Jedoch fuehle ich mioh bei der erstmali- 
gen Lektuere einiger Juristischer Schriften von Gans, und inßbeaonöere 
seiner Polemiken mit der sog. Historischen Schule (v.Savlgny) und seiner 
Applikation ä,eT Hegelsohen Philosophie auf die Jurisprudenz - wie der 
spriohwoort liehe Och» vorm neuen Tore. 



und erwarte von Ilinen 



Wie gesagt, ich schildere im Moment nur mein Dil 
beileibe keine schriftliche Anleitung. 

Jedoch waere ioh Ihnen sehr dankba*,wenn Sie mir vielleicht noch von Basel 
aus in einer anderen Richtung behilflich sein koennten. Ich nehme aii.dass 
Sie wissenschaftliche Beziehungen zu TRAG unterhalten, und daas man auf ei e 
Anfrage aus Easel vielleicht ehor Antwort erwarten darf, als auf eine solc le 
aus New York. 

Es handelt sich um Sans» Vater AJBRAiuU ^Ai:3,dar - wie einige andere 3erji 
- mit seiner Familie bei Kriegsausbruch 1813 .lach Prag ging und dort nooh 
im "pen Jahr vorzeitig starb. Ilir waere dtiran gelegen, den Wortlaut seine 
urabßtelns auf dem Prager Juediscrion Friedhof , sowie evtl. sonstige auf ihn 
bezue^'llche behoerdliche Eintragungen kennen zu lernen. (Vermutlich Ist 
nach Juedisohem Brauch auf seinem Orabstein neben seinem eigenen ''/ornaien 
Abr.-ham auch der seines Vaters (Isaak Jacob) verzGichnet). 

Das Buch von Ludwig Herz, Die sechshundert Jaehrige Geschichte der Familie 

Gpjia,aagt nichts ueber Abraham Gans. Ob er in im Druck vorliegenden Var- 

peffentllohungen ueber Prag's Juden erwaehnt ist, entzieht aich meiner 
Kenntnis. • 



Prof.Dr.G.Kisch 



Basel, den 31. Juli 1958 



Sehr geehrter Herr Doktor, 

Obwohl ich morgen früh meine langersehnten Ferien 
antrete, möchte ich wenigstens in Kürze sofort ant- 
worten. Ihre Studien über Eduard Gans begrüsse ich 
sehr. Eine Monographie über diese bedeutende Er- 
scheinung ist längst fällig. Freilich sind dazu, wie 
Sie richtig sehen, juristische Kenntnisse unerlässlich. 
Einiges Bibliographisches finden Sie in meinem Auf- Er- 
satz "Otto Stobbe und die Rechtsgeschichte der Juden" .j 
Die gewünschten Daten über die Vorfahren sind gewiss 
in Hock-Kauf mann, Die Epitaphien des Prager jüdischen 
rfJLfrleäihofes. Der Einzige, der Ihnen heute noch Auskunft 
'^feeben kann%ielfach jedoch auf Anfragen nicht antwor- 
tet (möglicherweise, weil sie ihn , nicht erreichen) ist 
Dr. Otto Muneles,Prag V, Jose^povska 7. Das ist alles, 
was ich im Augenblick sagen kann. Hoffentlich hilft 
es weiter.- Mit besten Grüssen ^;;:^ — 




I 



t'Uu L ^'(l 






Ot/**<|nf 



/ 







rf lU K^'M < «TiP'vt, i^ oti^ Tm^ v-n. 







*»(8 









|.(iö/iAv 



Kew York,16.0kt.58, 

Lie"ber Herr Dr.Jaoobso», 

loh koffe.dass diese Zelle» Sie bei bestem Wohlseia ujiAnlt- 
te» in der Arbeit errelolieK. Natuerlich will iok keute wie- 
der etwas. «oiAuo nxo 

Ü^Jt.^^'^rSJm^pI^^ H^ "^ etwaige Angabe» oder Hinweise 
betr. ABRAHAM GAUS, den Vater Ton Eduard Gana. Alles.waa 
loh ueber ihn weiss, ist ,dass er Bankier in Berlin war und 
1813 in Prag Ter starb. Ob er dort begraben ist (oder aaah 
Berlin ueberfuekrt wurde), weiss iok niokt. 

^?- ?*^! i» Hook-Kauf mann , Die Familien Prags, naohgeaeken. 
Die dort aufgezaehlten Traeger des Namens Gans geken aber 

SSlJilr'Sd'iJlJ ^^lllrT""'^'"' "" ^'"^~" ""^^ ^'^ «^» 

Dr. Guido Klsoh gab mir nook die Adresse Ton Dr. Otto Muneles. 
Prag, war aber nlaht slokep,ob die Anfrage Ikn erreioken.oder 
ob er Auskunft geben wuerde. Iok will mir das daker auf Spa- 
ren, bis ich Ton Iknen gekoert kabe. »uispa 

Wie Sie seken.gekt also meine Besokaeftigung mit dem Ikema 
Ganswwelter. Iok kabe diesen Sommer ein fuer meine Zwecke 
sehr ergiebiges Manuskript Ton 50 kandsokriftlioken Selten 
leihweise erkalten, und zwar aus der Feder Ton Felix Menaels- 
eokn Bartkoldy, die Hiedersokrlft Ton Gans« Vorlesung ueber 
iSoo ^^''^° ^'® '^®' Franzoeslsoken RcTolutlon aus dem Jakr 

AÄSoasten wird das berorstekeÄde S.Jakrbuok des Leo BaeoJc 
Institutes meinax lUIsrael Aufsatz brlAgen.SO Druotseltem. 
ble werden wieder monieren, dass ioh keine Quellenangaben 

^^.^^v'^^^^f ^^° (Jenealo^isoke ist Iknen »a im rorllögendeji 
rall Dejcannt» 

Im Voraus Tlelen Dank fuer Ihre freundlioke RueoicaeusserunÄ 
und Tlele Oruease 

Ikr 



(H.a.Reissner) 



r' 



/ 



.(n 



t- . * 



C 



f ' 



/. 



( . ' 



^H^t^ /g^u ^ ^/i fH^ 






^ 






/' 



'$A/i 



/'/. 



/ 



/o'ü^/^///i^ Uh. /^V/^^^ /u 



7 



-PI... 



^^•.■.z ».//»//. A'W>>" .y^H/,/C, 



V 



/ 



^ /#/^ 



'/> 



7/^ 



^ 



/ r i ♦ t^ ^-Ti i t i f t ^^ 




¥ 



-o I 






J 




7f 



I r 



^^ < 



7/i-/vA.;^4^ V^^ /C/, 



^it^Ü/,^ 



T 



<^4^ 



'> /U/V/^r ;>/ / V; / i ////// >/ / /f^//: 



/ 



.o^ 



/ 



yW 



^uw^ 



/ 



ft-^^ 



/'/ ( 



/ 



^^'P M'U 



IvV / 



"(f 



^^ / 




/ 






^'^' /3/ W^H^^t.4^^ T^/l^/^Ui.'^.^t^ 




ß 



(Ziy>p<^ 



1^05 



I 



# a' 



% « i « 



llu.ro Uachei und Paul ^;allich: Herlinor erosskaufleute und kapitalisten 

" J)ritter üandtliobergraigszeib zum i(üchka:;italisriius lb06-.8.>6 

Us Handschrift gedruckt Jierlin 1939 



S.155 



Darlehnsvermittler^Agenben Diskonteure 
Abraham Gans 









Pn.i n.rr.^nfclicu 1809 auch an kleinere jucdischo '.fc.hsler zu v.on<len,dio innen ^.ex^c^u ■"----• 
schaffte ■ na, dabei Provisionen zu verdienenVon solchen hat sich Koit..us am staerksten Abrah.,n 
a'ns be™;i t in '.veitem Abst.nd vor Hirschol David Cohn,J.N.Li^aan,J.;.i.^reber,J.A.^;o.se.s belif, Lazarus, 

; n h:;;: '^^hre^d ae. ^^r-..^.. ime/7 fuer die ).ur,.aark die ^•f-V^°'J1rir''rC0^-^% r^rh^fft" 
sehen TruTH,en besorgt. 1 ür hat dann 1809 den ktUnaorkiöcheu btaendon last 13., .CO -1. vcr.chat-t 
be5 eiier' 'inevon <ield^ebern,untor denen die .Wikanten Moses Hirsch .^L d.Herz Beer ... 3 000 
und '5 ÜÜO n. voransteh^n. Fuer Provision und /.insen .urden 15:5 borechnet nur o,,i 4,000 .1, die 
ei;> HO r v.Pf^el ,ab,lS,'. Ua.it .ar die Schuld bis Ende 1810 auf 163,517 T -fT/^^^f " ^^Vü^h" 
maorkische Landschaft.als deren Agent Oans bezeichnet .■xrd,stand bei ihm na t 18. '10 ^1;^-^^ '-f^ 
1 „ ),™.,T. HO ono ils rrotii.'t an.'e<'eben worden. Von dem fuor die ütadt ;.<oriin ver.nitteiton 
Z^^Z^Zrl^fZ:^^^'^^^^^^^^ 1^10 davon 25,395 Ti . durch Verkauf der .nterpfaender 
1 ;;n';t .. ren Dasselbe war mit eine, .rossen Teil der i.un.aerkiscnen Darlehen «escnehen 2 
B'^Seubiper hatten n.e,..lich bei eine.n ^-rossen Teil der ;)arlehen au.bod...njen,dass sie bei .ah- 
i:,;:;^erzu; die Pfaender onne vorherige ßericntlicne Klage,«ie das .andrecht vorschricb,nur nach 
Anzeige beim staendischen Comite, durch .geschworene 

1 v.l5a3sewitz,Kurraark 1806-08,1 „230 
- ltc.j> 74 N XV, 22; 74 N XVII. 1, Ib 

d,156 

.iaekler v.rk.ufen und sich daraus bezahlt machen duerfton.Da ^'^'^^ l^^'^^'^^';;^ j;;]!:^^;:^':^^^.,. 
•/.in.en borichti--t -.urden^cerieten die <aaeubi.;or iu eine ver-cifelte .age u d ^^-;;-^ ;;';;;^^---'^-- 
V.rkmf der ihnen vcrpfaendeten ?:.riere,v.-:,s bei deren niedrigem l.ur.st,-n. o.ne Ve, ,chl.,uca r... . , 

l'^' n' "^ / 1- -^ü<0 wonach dio lilaoubijcr ihre Knterpfaendor ohne v.rh.ri. . ^ ^- 

.1,^ V -l'on noch aus don nacnden «joüen^al-30 j.uch nie .x .^^^' .^ «^i.jj .i»>" ^ v u. • 

"^ ' ^ , . ., ^,. .,vv-- -u-'-olrbc au;i'^d«>hntJ;a denen üio Verkauf .•^borchti nun:; . .-- 

und daa staendiuche Con>itoo beantragte 2>,Jan.l.Sll ^7""^;"''^ .ff^^^?" '.,,;., ^..-..ti-cn -än-ri-f- 
,-<." ^hn Oocl- verbot so-leich iUr <crJv"--j,an der. sich (.ans 2e^^una«, hatte, je>.ei d.„a-W cn -i".;^ - 
tn;e* r- diese 'anzen.dern oeff entlichen Kredit hoechst nachteiligen Massrnge-n orus...c.. ra^.bi - 
inde,. c. rtxcb^ ..n. n, , ,, ,,^,j, „e-ichtlichen Verfahren gegen (Jans .md andercOa.er iir», 

li,te,una r---;-^f \f ;;;^' '^^J: ,^' ^-;';:,/ ,;r 3t.ats,chald=n-Tilgung.skas3e vorscsio.son, "in 
^:::LSht';iSt:;der"vS::t:.dio er m Oesch^eften fuer den .taat orlitten^.ur -t - Jer- 

fuer die ..eurr.,,rk zu .nfang ^:'^-'^l;^f'^^^^,,^^^ ,,,^ „„^ Hess sich dafuer nicht nur den drei- 

nato, bediene !tueckz;ihlung m ..ietall,ni(.h . i a.jier.,ei<i aus 

fachen Betrag in neumaor.cischen Cblig.ttionen geben mit dem .iecht^oie bei Vor 



■^ Vt'l. oben O0I5 u 57 






157 



•-urr ohne Nvc-it.-.rcs zu vü.-k<iUt\'n,.sou<'ern auch aiuo «echselraaossi-o Vor.sio^<>runr; such r.ach .'olie.,en 
"uch .T, 0;.n.s und (:ei,e-.oii gcsMte.o Verinoeßon halten zu koermen.ßr orhob in der '■^'c m.ch Ab.aui ..ct 
V<.rn.li/.eit die V,echseUla-e und erroiclitc in 1. und 3. Instant ein ihn znv Uechselexc^utiou bc- 

rechti;:onciCs Urteile"^ - . .. , i < ^ 

Gan. schoss auch auf Veranlassung des oeehandlunt;a-i)irei.tors 1 'Abbaye dem Kadc>,ten,.orp.s un. der 

.Valitaer.vKade:r.ie irn doli 1^309 14,050 ■i'l. auf 1 Jahr go^en 13 1'. Zinsen und i^rovi.ion ;"'•';;;:; ;'^^ 

bcr.chtirun^-.bei X.icht.ahlun. dio zu i'fand gcetzten Papiere i:n .N'ennv.ert von 31,S7'. il. ^^^^ •; f «» 

ZI. di.-fen,^ ].>ior die üencral-Direktion der l^eehandlunc beschaffte er m domsoiben Jahr ^40,0.0 Tl., 

die rechtzeitig r.urueck^ezahlt v.^urden, Nun konnte aber üans nur etwa die ilaellte der day-^t^x- u:: 

dreifachen i^et^a^o verofaeadoten Troaor.cheine zuruecK^eben^da sie von einifren in i.edraencni:. .<-e- 

ri.t<^ncn und inz-.vischen" fallierten Darlehnsgebc-rn verkauft «orden v;aren, Da C.ans .uer das J-^ehlendo 

lcil-ei'-.e unrealisierbare i'apiere lieferte,.vurdo er ächliesslich von der oeehandlur.i; (Juli 18] 1} 



venvi; 



■t und kostenpflichtig verurteilt, allerdings ohne Erfolg Uuni lf.x2).^ kr «eir <!a:nal.s a.>ve- 



~eud denn e- bitte- mit Uobr.borend die Belieferung der :.lilitaerla2arette jcnsoits der ■.eic.;;.el. Im 
folgenden Jahre war er v.aehrend .les ••A'aff en^^tillstandes neben de.-n ßreslauer l.aufnumn Fricsoner 
ii.ui;tunterneh:nor bei der heimlichen Einfuhr von Waffen und Munition aus Cesterreich una mgarn 
nach :ich!psien/^ Hardenberg, der ihn begoennerte,ruehr.ite ueberhau->t ^^^aeter von ihm,er habe dem 
Staate, besonders .eit l?.0&,in mehreren Beziehungen und zu.n Teil unter sehr schv.i engen l..ra;taend.on 

nicht unbedeutende Dienste geleistet. , ^ , . u „<'4,„ h. + 4.,^ jut, 

Oaü^. ^-^tcTb in 3er.te:.bor lH13,arr. und verschuldet, öeine ausgedehnten .)arlohnsgeschaol .e hat.-n ihn 
l'^P-."V inföi;-.^ der :r.an..elnden liuockzahlung un.l der unsicheren liechtsUge in arge Bedraengnisso gebracht, 
..'..Noch im Herbst 1812 erinnerte er an seine unerledigten Forderungen an die kurmaerki-.chen htaende, 



< ' 



i .\ 



L ■ f 
• .1 V 's» * 



^ 2 3.yii Uo 9oJuni ISIO. Uep.9 C 6 b 2,22 
- Kep 109 A XVIII, 4 
^ ite?, 109 XTII. 6b 
4 Fliixi 46,S.75 u, 102 



■i. 158 

wurde aber weiter vcrtrocstot.noch hatten ihn einige (Uaoubiger -"-^^rest 'j- ^^f ^ -. ^^^^ -;^^^^f 
donn durch baare Bezahlung seitens des Staates beruhigt «orden.vie bei g Warus i..> A^ril l^-- . 
rundet der nicht zu jenen gebeerte und daher von Oons noch s^mc Änx.oiii--. 3,C(.0 fl. »egon <U. ao 
a"rk zu feiern hatte.^ Zu den Ai .^.nleihon von 1312/13 v.ar (bms gar nicht voranlagt, .ird demnaci-. 
ar,nHtll s .ogolten haben.Der ih. go.aehrte Vorschus., von 34,000 'fl, war bei seinex. Tode nur 
zu oi^cT s.:.r "erin^en Teil zurueckerstattet;die oeehandlung J.onnto fuor ihre san-.t Zinsen auf 
^6 'c" Tl ^ich belaufende Forderung nach dOT. Kriege da.ik <ler GeschicklichKeit liothers zun groess- 
tilcU befried 't verden,inde:r. es gelang, di,<^ von <>ans hinterlegten, teilweise sehr faulen ^a,iero 
'IL ehlic./u verkaufen oder zu ucb^reignen.' Aus .ier Nachlass.as.e selbst .ar nichts zu holen, 
;:;ch Jcinnen die ICrbcn naC^traeglich aus einen, .->roze.s3 gegen Uebr.Herend .egon der kaznrett- 

V:7£:i:fZ^l^l^r .. 22.:.:adrz 1797 in .erlin geborene Jurist .duard Qa^. d.r 1S25 zu. 

C^risttt" U3bertrut und als .-egelianor und Professor an .1er f -^-7 ^'"--^^J'I^r,^^^--;;^!;,^, 
V . ^ . ^„ \!..T-o-i ^ittP In io('nr Hinsicht uis^esv^rochoncr ^ndo s ^a:..! or m ^chierisX^n 

(iO' on5,itz zu soineni !)eruehiatcn Fjvch^^ronosspn v.Savi-ny, 
1 iu^ij Tjl o II. 13 

3 hassev.itz a.acO. ,o„3?:ix£fx 288 
"^ ':b-rty,a<.a.0«,S,311 ff» 









/ 



^ 



/ , J^4'ÄY^'€^^C^-^ihit^i^i, [^^C^^i 



/^' 



/3J? 



/^ 



7>' 



iPl 



J^lXAi-Q l/cfU^ ^'Uiytj ^S^Pff^v <-^' ^t.-^^ J>|^^£^i/^^^^^^\^ 

,^^/U4ijC '/// i^ 0&</7>t (^^/S^Lt.o<^ 0(SH^y^J .^^^k^u^,^ J^^i^^-*^^ *^;* V -^cf^S^ 



-^U 




t.<fcrf^^^ 







5. /iT 



^'^t^C 






Sllll'i^^^^^^'^'<>/' "^^^ \^MUl/U^i >H 



'^l^^lt^j 







r 



-^^»ui ^^ihT /%/ii/i /^^^ p'/Av/^ a/plJUl M . J^^^i^^7 ^^* \^i^^ 



(T 



^ -^ 






y^ 



0V» yoi'ii.l*:.! vbr. l')6C 



:)e'ir i-^.eehrtejr ileiT i^r^Blimborg 



& f 



ioh korane ]ieute aiij ui 



»j '. j. 



e t.02'rei^j(\iiden?. vom Vorjahr betr 



UliW' 






"3, Celle rairue-ik. 

li'r/vJ_so]ifin hrJh(^ loli das Puch ^^ori 

yt.kiu-'.kernarin: Jebersinht u^^^ber den Jae'lisoh-e^ösohi'jht - 
Hellen Inhalt des ivoer..tc-'' ••'-'^■-^■^•sarchi 



-T« 



xelp?:i,5,1910 
irohe:5ese}ien imc finde darin foi^^en 



A r^ 



li^ih 



in 



u 



ter 



.nnoYv'^r 



"• >•> -:■ 



»^ v.> • J 



c >■» ra *!'* '■ 



rei 



i«wt.l^ 



ü.n 



.cl 



"ben 



> 1 r» 



,t--kJ' 



•f j >.< I. 



/xkiton cle:: Kinit^teriunc i\(^^T a^u^^vae 

ridoiko t:air;s8 

9a:I'le xiuf hebiuv; des ^^on dem a.;f ät^^jOntt^n 1 



rtl.en -un,'ele^:enh':^ll(^n 



•o 






tac; 



I • »»1 c 



af: 



. cx *-> 



\u 



(H 



ö er I:liu ieniJila/^.e vor Celle »d ie Fort 'ijna 



f^erxrinri t , ^.e le ß t e? n P* id e i ico ;irai .s r: e s ( 1 7 9 9 ) 



• "> 



9a:^c-ia ik^.^nioh der 



eriior^^n de: 



..untiSJnen j 






'lili 



.in 



Celle u.v-1 hlnvvilli^uri^; 5^ur ^^ufnalinie einißci* r^apita- 
1 i ei : 1 iir i^ 3 F'id e :l koi'ini oS o a ( 1817 ) 



o 



o.i 



TP 



>-L» 



vo? .VII:lioi*j-..;^ent«-rHtent luer isaao Gans in U 



A.17r::^ IIi::niu3t; ver:iutlioh 1777 



ii^ X k.; o 



en) 



V( 



- •« 



A : II of a^ on t -i^at e rit f ae r 
G^lle (>?. 7.1798) 



j. j 



c • ■ 



Uli 



•, o 



!(■ 



Laut Ee3'ie!).t ron r'.rrllljr^; im j.eo B:\eok: Jr.hrbaeh 1956 aaf 
3.C^r)7f br-Eteb.t. eiie ^:ate ] ce^^liohkeit ,da^& f' ic: obon .- . J'£C*- 
fuehrt?n 4 .itueoV.e erbu^lteri sind. 



Duerfte l^h Jie «^elir .-'eehrter Herr l)r,::lu.Tber5,^:9hr bitten 



Gort an7uifra-'en. und werr die i^tucoke vorhunae); sind 



mir 



davon Photokoplen ^- nf erti/;,en 7u la5»sen ax'A nlr i^er Luftpost 
za7iisen(3en.se]b5tverstaendlic;h alles a i: 



nelre '{ ^ 



n' 



lc5h V'^ere Irmen iaer diese aber.-riuLi.fe ^liliso te ' l..a' (^ 
or(? e r: 1 1 1 ob v,-nb und en • 



«.o 



r.er^ 



Ist Ihren ein rerr L:idvl£ J-H7arus jilarkstr.^O. ,K innotrer be- 
kvmnt*^ Vor ei;il.'^,en i^on^iten üarde iiY:\ von dri'.ter jcite dt. ^f 



hlP'Pift^i.eaor. .daf^s Iferr i'^ra.rus ."'-itt.rlal ueber die /anilie 



rc 



.ns 



benaesHe, i^h Fehrieb Ip/o ,.,m fS,rcy,l'>r)^ ,h: 
V ort prh*^- "^ ton , 



(1 V» 



ie 



rv 






ßr knp, mit intere.sse 



Panic im Vor-.aa entgegensehend, be^rae^^se 



iol 



t ^.le 



-ri-1 



ihr .ehr f.r., «ebener 



^> 



* k • 



..iteissr.er 



/ 




n 






Mäifdl- du Icivi/. ^^i^i7ö^u.iui>v hx ^ 









'^ 



fiJC 






/.// 



r;^^ 



/T^ ^H.i,i..i.i^ p->^ 



Ä^^ 



^/.i ;^v /)JL/^^^ ^^ -y^ ^^' ^ , 



^^/^^iJt^i 









?v)äi^ryy^^^i A^Uj.^^^ ^/,.A,.Zy^'fL^/^ ^'di^^ /^^-^^^^"-^ - 













\ -^m 






/^i fftZd^t^ 






UNITED RESTITUTION ORGANIZATION (URO) 

Hannover • Klagesmarkt 10/11 



Phone: Hannover 17733/34 

Please quote: OV 

Im Antwortschreiben bitte anzugeben 



Cable: UROCLAIMS, Hannover 



Hannover, den ^J^Oktober 1959 
Tr. 



Herrn 

Dr. H.G. Reissner 

43-18 168th Street 
Plushin^ 5Q, NeYe - 
U.S.A. 



Betr> ; Issac Jacob Gans, Celle 



Sehr geehrter Herr Dr. Reissner! 



/ 



Unter Bezugnahme auf unser Schreiben vom ?• September 
d.J. teilen wir Ihnen mit, dali wir durch das Amtsgericht 
in Celle in Erfahrung bringen konnten, daß die Akten der 
"Königlichen Burgvoigtey" in Celle sind nunmehr im 
Niedersächsischen Staatsarchiv befinden. V/ir haben uns 
daraufhin an das iTiedersächsische Staatsarchiv gev/andt, 
das uns davon unterrichtete, daß kein Testament des 
Isaac Jacob Gans vorhanden sei. Eine Abschrift des Schrei 
bens des Niedersächsichen Staatsarchives vom 20. Oktober 
d.J. fügen wir 2u Ihrer gefl. Kenntnisnahme bei. 



Mit vorzüglicher Hochachtung 



1 ^nla^Te 



(Dr. iU Blumberg) 




Abschrift 



Medersächsisches Staatsarchiv 
St.-A. 2297/59 



Hannover, den 20. Oktober 1959 



^^"^^* ' Akten der Burgvogtei Celle '■ 

?^zup;: Ihr Schreiben vom 9.10.1959 /OV. 

Die Akten der Burgvogtei Celle werden - soweit im Staats- 
archiv erhalten - unter der Designation "Hannover 72 Celle" 
aufbewahrt. Wenngleich der Bestand in Folge der Kriegsschäden 
des Archivs noch unverzeichnet ist, läßt sich doch erkennen, 
daß er keine Testamente enthält. Im Amtshandlungsbuch der 
Burgvogtei für die Jahre 1788-1793 werden nur Schuldkontrakte 
des Isaac Jacob Gans aufgeführt. 

An die ^^ Vertretung: 

United Restitution gez. Dr. Ulrich 

Organization (UKO) 

Hannover 
Klagesmarkt 10/11 



UNITED RESTITUTION ORGANIZATION (URO) 



Hannover • Klagesmarkt 10/11 



Phonet Hannover 177 33/34 
Please quote: OV 

Im Antwortschreiben bitte anzugeben 



Cable: UROCLAIMS, Hannover 



Hannover, den 7. September 1959 
Tr. 



Herrn 

Dr. H.G. Reissner 

43-18 168th Street 
Flushing 58> N.Y. 

uTsTTT 



Setr.; Isaac Jacob Gans, Celle 



Sehr geehrter Herr Dr* Reissner! 



Wir bestätigen Ihr Schreiben vom 25. August 1959 imd 
teilen Ihnen mit, daß wir uns heute nochmals an das 
Amtsgerichts ih Celle gewandt haben, mit der Bitte, 
uns mitzuteilen, wo sich die Akten der "Königlichen Burg, 
voigtey" in Celle nunmehr befinden. 

Sollten wir von dort eine positive Antwort erhalten, 
werden wir das Notwendige veranlassen. 

Herr Dr. Blumberg ist zur Zeit auf Urlaub. Nach seiner 
Rückkehr, werde ich ihm diesen Schriftwechsel vorlegen. 

Hochach tun^^s voll 



Dr. w. Blumberg 



i.A. : 



%^M- 



/l/M^M»»'^^<U I^Jl^ I 



\ 



New York, P.5,^ug,1959 



Sehr geehrter Herr I>t. liluniLerg, 

Betr» I saao Jaoob Cranfl^ Celle 
ich Iconrae zurueok a\if meinen Dankbrief an Sie vom £4, Juni 

Dr^Pr-jJ 51e,2el hr.t mir inzwischen geantvwortet , er habe nur 
die aller-vageste &*inneriing an das Familien-Fiieikommiss 
GMiß, dessen Vollstrecker sein rerstorbener Kollege i}r«Opp« 
ler öö^'Osen ist, 

Er ^iCo mir frdlicherv^eise Namen und Adresse einea Sohnes 
der, ilorrn Oppler, der hier v^ohnt» ^uch dieser konnte mir 
nicht hehilfltoh sein» Kr Tervvies mich an einen i'rueheren 
Ilanno-veiraner, Herrn Rudolf Herrberf;^hler , der ebenpovenig 
dienlich sein konnte, 

ViBir^e Hachf 01 oChuTi-gen sind also bisher dabei stecken geblie- 
ben, dass ich eine ftus5r.u^sv»eise deutsche Uebersetz.an;f» aus 
G.er"ethif^choa'' Anla^^e r.um Testunent bei den Amtsserichtsak- 
ten gefunden habo, nicht aber dris Testament selbst. 

Sc7. Chi ich fuer meine Eduard Grans-bioßraphie ^la das hiesij?>e 
Leo Baeck Institute aus allgemeinen historischen '^rruemlen 
vjaeren dj ingend interessiert , -^enxx ;jich das Testament selbst 
do<^h noch finden liesse, 

Luut obiger iuilage, die Tom 5i9#Aaw 5553 (also den? Sommer 
17')3) datiert ist, war das Testament bei ±er ^^ Koeni^.lJQhen 
Lur,^voiKtey " in Gelle hinterlegt. 



M^'Ane Tyv.ge und meine Bitte an Sie ist daher, ob Sie sich 




les Tee-'.anents von dort zu erhalten. 



Nach meiner Erfahrung mit Berliner Oerichten (schon vvueh- 
ron der Ilitlorzeit) blieben a^^ch TostuLiente aus dem IB. Jahr 
hundert dauernd aufbev/Fhrt. leih sehe also eine gev;i::se 
Cimnoe, auj.-ch ihre /rdl. Untorötuctr.ung den n ortlaut des 
göv^uenschten Dokuments in Erf.^hrung zu brintfjen. 

»Vuerden Sie die auete haben, gelegentlich anzufragen und 
mir 7u berichten? 

Kit wiederholtem Dank fuer Ihre freundliche rtilfe ver- 
bleibe ich 

Ihr sehr erg'^bener 



H.Gr.Reissner 



Dr. Paul Siegel 
Rechtsanwalt und Notar 



Hannover, den 26. Juni 1959 
Sophienstrasse 3 

-Deutschland- 1/7 638/55 



Luftpost 

Herrn 

Dr.phil.H.G. Reissner 

4-3 - 18 I68th Street 

Plushing 58, N.Y. 
USA 




Betrifft: FideikommlsstiftunR Isaac Jacob Gans in Celle 

Sehr geehrter Herr Dr. Reissner ! 

Auf Ihr Schreiben vom 18. d.M. muss ich Ihnen zu meinem 
Bedauern erwidern, dass ich Ihnen in der oben bezeichneten 
Angelegenheit nicht dienlich sein kann. 

Ich habe irgend einmal von der Stiftung gehört, bin aber 
nach meiner bestimmten Erinnerung niemals in der Angelegen- 
heit tätig gewesen. Falls sich aber aus den Akten, die Ihnen 
der Amtsgerichtsdirektor in Celle durch das Deutsche General- 
konsulat in New York zur Verfügung stellen will, irgend 
etwas über meine Tätigkeit ergibt, bitte ich um Nachricht, 
vielleicht kann ich dann mein Gedächtnis auffrischen. 

Hängt die Stiftung irgendwie mit dem Nachlass Eduard Cohen 
in Frankfurt/Main zusammen ? Herr Cohen war der Vater der 
Frau Kommerzienrat Mendel in Hannover, von der eine Tochter 
Lilli die Gattin meines Kollegen Dr. Siegmund Oppler wurde. 
Der Nachlass Cohen wurde von meinem Kollegen Richard Wischer 
in Frankfurt/Main, Rathenauplatz als Testamentsvollstrecker 
verwaltet. 

Der Sohn des Kollegen Dr. Oppler, der akademische Maler 
Edwin Oppler, wohnt nach seinen letzten Mitteilungen 
2352 Mott Ave. Far Rockaway N.Y. , Fernsprechanschluss: 
Far Rockaway 7 - 1781. 

Falls die Anschrift nicht mehr stimmen sollte, Sie aber Wert 
darauf legen, sich mit Herrn Edwin Oppler in Verbindung zu 
setzen, bitte ich, seinen Anwalt in New York, meinen Kollegen 
Dr. F.W. Arnold, 41-29 41 st Street, Long Island City 4, N.Y. 
zu befragen. Seine Kanzlei befindet sich 150 Broadway, 
sein Fernsprechanschluss dort ist: Cortlandt 7 - 2913. 

Besten Dank für Ihr Angebot, mir gelegentlich einen Gegen- 
dienst leisten zu wollen. Ich stehe aber schon seit langen 
Jahren mit einer grossen Zahl meiner Kollegen in New York 
in Verbindung. 

Mit freundlicher Begrüssung, 
Ihr ergebene: 



;ebene^ 



(Dr. Siegel) 
Rechtsanwalt und Notar. 



Sehr geehrter Herr Notar , 



New York, 18*6* 1959 • 

Betr.Fideikommisstiftung 

Isaao Jaoo"b G-ans in Celle 



der Amtsgeriohtödlrektor in Gelle teilte mit,4ass Sie 1939 
Generalbevollmaeohtigtfir des We^Tvn Dr.Siegmond Oppler wurden, 
der seinerseits Administrator der oben genannten Stiftung 
war. 

Mein Interesse an dieser Stiftung ist rein vyiösenaohäftlioh,und 
zwar im Zusammenhang ir.it einer Biographie des Prof.Muard Oans, 
eines Enkels des Stifters, (Fuer diese Arbeit habe ich ein Sti- 
pendium -"fellowship grant"- erhalten). 

Der Amtsgeriohtsdirektor war auf Antrag so freu>Tdlich,die in 
Celle befindlichen Stif tungaakten leihweise an das Deutsche 
Generalkonsulat in Ne7V York zu sehioken, damit ioh sie hier 
studieren kann. (Sie üind allerdings nooh niclit eingetroffen). 

Von Ihnen haette ich /;^erne ge^'ms8t,ob Sie direkt oder indirekt 
je mit. iler Strlftuiie^ ?u i^vin. hatt^n^oder oh Sie Dokumente daruc- 
her aus dem Naohl^.sa des \\^rTn Oppler bet-dts'.en öder von dem 
Verbleib welcher wissen. 

Insbe.^ondere interesriert rJ.f«!h auoVk '^ine laut Uittellimg des 
Amtsgerichtsdir<^ktorn im ^.^\t^^ 1^.^'?' von Herrn Opjler veran- 
lasste Ueherset7un^ '^ef! heVraelsoh a"b£.^'r'n*^.it.^n Vegtament:! von 
I.J.Ctj-jüs - oder besser nooh das hebraeische Original|das nicht 
bei ^f^n Creriohtsakten in Cel3.e ist. 

Sollten Sie sonnt in Ucbcr^rdenker »neirer Anfrage ^\^. eine oder 
anaere Anf!?p5§j?.g "''uer v/eitere Kacaf orsch^on^^cn meinerseits ha- 
ben, so waere ic^ fu^r ^m tteilrtr^rj f!r,rV.br,T. 

Ihren g^sehaetr.ten Mitteilun^,en sehe Ich mH .grossem Inter- 
esse tYvt^^gtn und danke Ihnen im Voraus fuer liire frdl.iSenuc- 
hung • 

Sollte ioh Kufaellig in der Lage sein, Ihnen von hier aus einen 
Gregendienst su leisten, so zoegern Sie bitte nicht ^an mich zu 
denken. 



Mit freundlichem Oruss bin ioh 



Ihr sehr ergebener 



American Federation of Jews from Central Europe, Inc. 

1241 BROADWAY, NEW YORK 1, N. Y. • Phone MUrray Hill 5-5900 • 



Cables: Amfedera, New York 



NATHAN STEIN 
Honorary President 

MAX GRUENEWALD 
President 

RUDOLF CALLMANN 
Chairman of the Board 

KURT ALEXANDER 

Vice President 

HERMANN E. SIMON 
Vice President 

HERMAN MULLER 
Exec Vice President 

EXECUTIVE COMMITTEE 

LUDWIG ARON 
RICHARD J. AUERBACH 
Asst. Treasurer 

RABBI LEO BAERWALD 
FREDERICK H. BRUNNER 
HUGO EMMERICH 
KURT M. FLEISCHHACKER 
MANFRED GEORGE 
KURT H. GRUNEBAUM 
Treasurer 

RABBI HUGO HAHN 
ROBERT O. HELD 
FRITZ KAUFMANN 
MAX KREUTZBERGER 
LEOPOLD LANDENBERGER 
LUDWIG LOWENSTEIN 

Asst. Treasurer 
HANS J. MEYER 

ALFRED PRAGER 
Secretary 

H. O. REISSNER 

Chairman of Finance Commlttee 
Dr. FRITZ S. SCHLEGER 
FRED S. WEISSMAN 



den 7. Mai 1959 



Dr. Hanns G. Re issner 
43 - 18 168th Street 
Flushing, N. Y. 



Lieber Herr Dr. Re issner: 

Nach zweimonatiger Abwesenheit heute 
wieder zum ersten Male im Buero, ue borsende ich 
Ihnen anbei Abschrift eines Schreibens vom 
5. Mai 1959, das ich heute von Herrn Dr. Blumberg 
erhalten habe, zur gefl. Kenntnisnahme. 

Mit herzlichem Gruss 



Ihr 




HM/IB 



Herman Muller 




UUA^ 



yi ^v^ mU'7»*^c< h^u4 tt^^vH^M^c^ 




¥u^ 




j* 



^>*i^U-*^ 



ov 



Herrn 

Herman Liuller 

c/o American Pederation of Jews 

from Central Europe, Inc. 
1241 Broadv/ay 



IJ e M 



TT ^ '• 



I o r k 1, N.Y, 



Hannover, den 5. I.iai 1959 
Dr.Bl./^-i^r. 



Betr. ; Testament Isaac Jacob Gans 



Lieber Herr Liuller! 

Auf unser Schreiben vom 14. April 59 an das Amtsgericht in 
Gelle wurde uns von dort_mitgeteilt, daß die Akten über die 
Pideikornmisstiftung des Isaac Jacob Gans an 27. A-oril 59 
auf dem Dienstwege - durch den Landgerichtspräsidenten - an 
das Deutsche Generalkonsulat in Ilew York, TOA., abgesandt 
wurden. 

Ich bitte Sie, Herrn Dr. Reisner hiervon in Kenntnis zu 
setzen. 

Mit den besten Grüßen 
Ihr 



Dr . .7 . Blumb e rg^ 



MEMO ... 



from Dr. Herman Muller 



Dear Dr. Reissner : 

In the absence of Dr. Muller I 
take pleasure in forwarding to you 
herewith the original letter of 
14 April 1959 with enclosures 
which we received today from Dr. 
Blumberg in Hannover for your kind 
Information and possible further 
action as you see fit. 



With kindest regards , 



sincerely yours, 




(Mrs . ) Ir ina^yrnes 



'i'/^i/C'j 



./ 



UNITED RESTITUTION ORGANIZATION (URO) 

Hannover • Klagesmarkt 10/11 



Phonei Hannover 17733/34 

Please quote: OV 

Im Antwortschreiben bitte anzugeben 



Cable: UROCLAIMS, Hannover 



Hannover, den 14«April 1959 
Dr*Bl./Tr* 



Herrn 

Herman Mull er 

c/o American Pederation of Jews 

from Central Europe, Inc. 
1241 Broadway 
New York 1. N .Y. 

üTsTn 



Betr> ; Testament Isaac Jacob Gans 



Lieber Herr Muller! 



/ 



/ 



/ 



In Beantwortung Ihres Briefes vom 2* März 1959 übersende 
ich Ihnen anliegend Durchschrift meines Schreibens vom 
18* März 1959 an den Amtsgerichtsdirektor des Amtsgerichts 
in Celle sowie Abschrift seiner Antwort vom 6. April 1959. 

Ich habe den Brief des Amtsgericht in Celle vom 6. April 59 
laut Anlage beantwortet und nehme an, daß diese Antwort 
im Sinne des Herrn Dr. Reissner liegt. 

An RA Dr. Paul Siegel in Hannover habe ich nicht geschrieben, 
sondern würde es für richtig halten, wenn Herr Dr». Reissner 
selbst direkt an Herrn Dr. Siegel schreiben würde, der sicher 
bereit sein wird, alle gewünschte Auskünfte zu erteilen. 
Die Prägen selbst müßten natürlich spezifiziert werden. 

Mit den besten Grüßen 



Ihr 



Anla,g:en 



(i^r, W. Mumberg) 



Abschrift 



Der Amtsgerichtsiirektor 
Gen. XI Nr. 1 a 



Celle, den 6. April 1959 
Kanzleistraße 1 



An die 

United Restitution Organization (URO) 

Hannover 
Klagesmarkt lO/ll 

Betr. ; Fideikoininisstif tung des Isaac Jacob G a n s in Celle 
Bezu^; Dort. Schreiben vom 18. 3* 1959 - Dr. Bl. /Tr. 

Es ist durchaus möglich, Herrn Dr. Reissner auf dem Deutschen 
Generalkonsulat in New York Einsicht in die hiesigen Akten 
über die Pideikommisstuf tung Issac Jacob Gans zu gewähren. 
Ein entsprechender Antrag müßte hier allerdings gestellt 
werden. 

Nach einem hier in den Akten befindlichen Schreiben des Rechts- 
anwalts und Notars Dr. Paul Siegel in Hannover, jetzt Sophien- 
straße 3, vom 16.11. 1946, ist Herr Dr. Siegmund Oppler im 
April 1939 nach Holland ausgewandert und dort im September 1942 
verstorben. 1939 wurde Herr Dr. Siegel Generalbevollmächtigter 
des Herrn Dr. Siegmund Oppler. Dieser wird Ihnen voraussicht- 
lich alle von Ihnen gewünschten Mitteilungen machen können. 



!• V. 



gez. Unterschrift 



ov 



Hannover, den 10..';är2 1959 

Dr.Bl./Tr. 



An den 

Herrn ^"un-tsgörichtsdlroktor 
des Arataserichta in Celle 

Ce 1 1 e 



Zu; Gen. XI 



Ifr. 



1 a 



Sehr geehrter Herr Amtsgerichtsdirektor! 





Ich danke Ihnen sehr lUr Ihre Hitteilun.; voa 13.2.1959. 
die von ü-roGem IntereuüG iot. x;,.^.xyD^, 

Ich erlaube air die Präge, ob die Möglichlceit besteht, 
die beiden i3ande der ßtiftungsakten Isauc Jacob Gans 
an das ^eutache Generalkonsulat in Kew York zu senden, 
danxt Herr i)r. neiaaner diese Akten, welche für seine 
wioöenüciiaftliche Arbeit von üroijer Bedeutun.- zu sein 
scheinen, einsehen und eich AuszUf;e nachen kann. 

Pur die Kosten der Versendung dieser ;Ucten einschließlich 
Versicherung koinmt unsere Organisation auf. 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch fra en, ob -^i« 
Adresse des früheren Adninistrators Opioler 'bekannt iot. 
»erm dir aeine i^onauen j.-'ersonallen angerieben werden 
könnten, vnirde ich versuchen, seinen Aufenthalt zu er- 
raii-teln. £.b wäre doch denkbar, daJ Herr Opplor imstande 
ist, noch wichtige Liitteilun^.cn su uachen. 

Mit vorzüglicher HochacJitungl 



(I'r. 



h 



umberg) 



ov 



Ilcimiover, den ll-» Ai^rll 195 



An den 

Herrn Amtsgerichtsdiroktor 

des Aatsgerichtö in Celle 

Cello 



Zu: a»n» XI llr> 1 g 

■I U I — >— i JnT iii I ■ III I i w i K iiii » !»« I 



B#tr.: IPideikommlßstuftung des Isaac Jacob Sana in Gelle 



Sehr geelirtor Herr Amtsgorichtsdirektor! 



Ich danlce Ihnen verbindlichst für Ihren Brief vom 6» 4« 1959 
und bitte höflichst um Überoendunc der Akten über die Fidei- 
kommi 8 Stiftung Isaac Jacob Gans an das Deutsche Grenoral- 
kons\ilat in New York, UoA mit der Erlaubnis, Herrn Dr# Reissner, 
yiushinß 58, IUI., 43-18 168 otreet, Einsicht in die /dcten 
zxx gewähren* 

Mit vorsü^licher Iloohachtunsl 



( 




•)r. W.^ 



Itinberg) 



MEMO... 



# 4» 



fr^^ Dr. Herman Muller 



Dr. Hanns G. Re issner 



Enclosure for your kind Information. 

Naturally, I shall keep you informed 
of further developments . 



With kindest regards, 



s incer e ly your s , 



H. M. 



2 March 1959 




den 2. Maarz 1959 



Dr. W. Blumberg 
URO-Hannover 



Betrifft: Testament Isaac Jacob 

Gans 



Lieber Herr Blumberg: 

Haben Sie herzlichen Dank fuer Ihre 
Mitteilung vom 19. Februar 1959 nebst Anlagen. 

Herr Dr. Re issner, dem ich von Ihren 
Nachrichten Kenntnis gegeben habe, hat mir unterm 
26. Februar laut Anlage geantwortet. Er waere Ihnen 
sehr zu Dank verpflichtet, wenn Sie veranlassen 
wuerden, dass eine Photokopie des Testaments 
hergestellt und an uns uebersandt wird. Fuer alle 
entstehenden Kosten einschl. Versandspesen erklaere 
ich mich hiermit namens unserer Federation haftbar. 

Bestuende etwa die Moeglichkeit, die 
beiden Stif tungsakten-Baende , deren Umfang ich aller- 
dings nicht kenne 9 hierher an das Deutsche General- 
konsulat zu schicken, damit Herr Dr. Re issner 
Gelegenheit hat, selbst Einsicht in diese zu 
nehmen und Auszuege zu machen, soweit sie fuer 
seine wissenschaftliche Arbeit von Interesse sind? 

Auch fuer diese Kosten, einschl. Versicherung, 
wuerde unsere Organisation aufkommen. 

Nochmals herzlichen Dank fuer alle Ihre 
Muehe und beste Gruesse 



Ihr 



Herman Muller 



HM/IB 



26*2.39 



Ll«bor llArr Dr« Mull«r, Hiitr. OfUM - Coli« 

leh bin Ihnmn and H«rm Dr.Blu«b<jr?^ auss^rordtntlloh dxin^ibar fiji«r dlo 
auf mein« Anfrage Tarviuiclt« lihialia« 

Das almsig Konkret« ^waa ich au» dar M.it*#öilung d«»a Awtagerichtsdiroktora 
▼OB 13.Kabr. su «ntnalman TaraochtOy war, d;i8« snrai i^aenda stiftungsaktan 
▼orl lagen 9 und daaa sich darunter «ina au^si^Ltawei :9a Ab«c^irift d%B '^rnnttMemtn 
au bafioftwi aehaint« 

Klüff Photokopie dii»?ier Te^toiaont^absührlft haett^ ich g«»nia. 

Mon HUiepÄte wioasn^waa die heidffc Ahteri:>fl.enr?e selbst anthB.lten^abar Ich 
bofiifirrbtr-yian liie .ipreu v.on ^^pizer jju 5^oiidöm5Ciue.«i*^te ii^r^ndjcl^r r?it dar 
Materie Tertraut ist,aich selber nach Celle begeben. Vielleicht arj^ibt es 
fticti iic<ib ei»it*U »o,drA«s ich selbst n.ich öcut»'3tchliind su röiscp br^etta^odar 
▼iell eicht peht einaal ja«aad irom Leo Baeck Ini;tit4ata dortb5n urd men koann* 
to ihn rerht?:f5:tir in^t-rvrirrÄn» 

\\f\t R^rr Or^niunberr Ti«>lleicht an Ort und Stelle in Hr*nrovf»r dl.«» Moe^jlich^ 
^eit festruß teil an, rrxp aun daej im Jnhrt l*?Tr dort acitioveivien Ad«ilni»trator 
Oppler ncworden iet? fccnn «r uorh o« l^il'on ivfwj»r*, koermtr? et vinl.Uicht su 
uiiser«*r hi«iteris<:rten Kunn-Uiin baitrßytfnV 

Tch w^r»!»» miob fr.->i:en,:*ti grrrbr>;uir /.f»lt dv.rc^'' VI« »"eitert»;? /w hr,or<>n. <^<ar 
r.j*»H* H^rT» 'V^HV.Tiil^f^r^ 0.*^ vor, ir,tt mir r11 rrl*t. z^» borr^'^rkrii^irre^r** 



>'i'idcrHoJtcn lank unc* freuR»^)i»;hr. r-r^^ci^tf- 



Thr or'3'«^H<*r'#>r 



A'U-XS ih^ Street 



r. S, Tch hof^e <^^n!na«»rh«t ^^n 

ihnen wepen einr»r Vcrabrodunfj 

mit i>r,H,J,Moyer «u hoeren, 

Ludwig Aoron soll ich naiacn.itan J)o:iiMrstag 

vieder anrufen* Ich irorde nicht nachlaiisen« 



yC6' -^ 'Ä^/ ^^'' '''>'^ /^^'^-^ ^ ^"^ 



V^ ^^ ^P7^äf^^-<^ 



American Federation of Jews from Central Europe, Ine* 



1241 BROADWAY, NEW YORK 1, N. Y. 



Phone MUrray Hill 5-5900 



Cables: Amfedera, New York 



den 24. Februar 1959 



NATHAN STEIN 
Honorary President 

MAX ORUENEWALD 
President 

RUDOLF CALLMANN 
Chairman of the Board 

KURT ALEXANDER 

Vice Presideno 

HERMANN E. SIMON 

Vice President 

HERMAN MULLER 
Exec Vice President 

EXECUTIVE COMMITTEE 

LUDWIG ARON 
RICHARD J. AUERBACH 

Asst. Treasurer 
RABBI LEO BAERWALD 
FREDERICK H. BRUNNER 
HUGO EMMERICH 
KURT M. FLEISCHHACKER 
MANFRED GEORGE 
KURT H. GRUNEBAUM 
Treasurer 

RABBI HUGO HAHN 
ROBERT O. HELD 
FRITZ KAUFMANN 
MAX KREUTZBERGER 
LEOPOLD LANDENBERGER 
LUDWIG LOWENSTEIN 

Asst. Treasurer 
HANS J. MEYER 

ALFRED PRAGER 
Secretary 

H. O. REISSNER 

Chairman of Finance Commlttee 
Dr. FRITZ S. SCHLEOBR 
FRED S. WEISSMAN 



Dr. Hanns G. Re issner 
43 - 18 168th Street 
Flushing, N. Y. 



Lieber Herr Dr. Reissner: 

Anbei uebersende ich Ihnen Abschrift 
einer Mitteilung des Herrn Dr. Blumberg 
in Hannover vom 19. ds. nebst zwei Anlagen. 

Ich bitte Sie mich wissen zu lassen, 
ob Herr Dr. Blumberg Auszuege aus den 
Stiftungsakten anfertigen lassen soll, 
gegebenenfalls welche . 



Mit bestem Gruss 



Ihr 




iilUli^v o^\ ItttLU.^ 



Herman Muller 



HM/IB 
Anlagen 






ov 



Hannover, den ig.^'ebruar 59 
Dr.Bl.Ar. 



/ 



Herrn 

Herman Muller 

c/o American Federation of Jews 

from Central Europe, Inc. 
1241 Broadway 
New York 1, N.Y. 
U.S.A. 

LielDer Herr Müller! 

Aufgrund Ihres Schreibens vom 2, Februar 59 habe ich mich 
am 9. Februar an den aufsichtsführenden Amtsrichter des AG 
in Gelle gewandt und erhielt die abschriftlich beiliegende 
Antwort vom 15« Februar 59» 

Ich bitte um Mitteilung, ob und welche Auszüge ich aus den 
Stiftungsakten machen soll. 

Mit bestem Gruß 



Ihr 



Anla/^en 



(Dr. W. Blumberg) 



Abschrift 



Der Amtsgerichtdirektor 
Gen. XI. Nr. 1 a 



Celle, den 13. Februar 1959 
Kanzleistrasse 1 



United Restitution Organization 

H a n n y er 
Klagesmarkt 10/11 



z.Hd. von Herrn Dr. 






Blumberg 



Bezug: Dort. Schreiben vom 9.2.59 - Dr.Bl./Tr. - OV 

In den hier vorliegenden zwei Bänden der Stiftungsakten Issac 
Jacob Gans befindet sich das von Ihnen gesuchte vollständige 
Testament vom 23.3.1797 nicht. Lediglich eine auszugsweise 
Abschrift aus dem in hebräischer Sprache abgefaßten Testament 
ist im Jahre 1937 von dem damaligen Administrator Oppler, 
Hannover, zu den seit 1821 geführten Stif tiHigsakten gegeben 
worden. Andere Upioxnden wurden hier nicht ermittelt. Durch 
Kriegseinwirku;ig sind alle übrigen Testaments- und sonstigen 
Akten in Verlust geraten. 

Die Stiftungsakten können Sie hier auf der Geschäftsstelle 

einsehen. 

gez. Unterschrift. 



,v; 






OV 



Hannover, den 9«i^'ebruar 1959 

Dv.Bl./Tr. 



An den 

Herrn aufsichtsführenden 

Amtsrichter 

des Amtsgerichts in Celle 

Celle 



Sehr geehrter Herr Amtsrichter! 



''ÄwlS^ • 



Einer unserer Mitarbeiter arbeitet an einer Abhandlung. 
die eine Biographie von Eduard (Jans (1797-1839) - 
Ordinarius der Juristischen Fakultät der Berliner Universi- 
tät und Jugendfreund von Heinrich Heine - zum Gegenstand 

In diesem Zusaramenhang besteht Interesse folgendes Urkunden- 
material zu erhalten: 

'''^^^'Jj^^^}^^S^^o^^ unparteiische Korrespodent' vom 30.4.1830 
veröffentlichte eine vom 25.3.1830 aus^ Celle datierte Anzelaie 
a«*A Advokaten S.P. Gans (Vetters von Eduard Gans) als 

.gern Administrator des Gans ^ sehen FideicoiTimisses und 
nach den Bestimmun^^en des Testamentes Senior der Pamilie*. 
Darin wurden die l^achkommen und Beitenverwandten des Ehe- 
paares ISAAG JACOB GANS (i:.duard Gans' Großeltern) aufge- 
fordert, sich bei dem Administrator zu melden. Dieser 
werde einen Stammbaum anfertigen xmd je ein Exemplar bei 
den Akten der Administration, bzw. des Obervormundschaf t- 
lichen Gerichts niederlegen." 

Perno: möchte ich feststellen, ob eine Abschrift des am 
0.5.1797 errichteten Testamentes des Issac Jacob Gans 

?o ,^?JJ^"^^®^ ^®** ^Q^ac Jacob Gans verstarb in Celle am 
12. 3.1798. 

Ich wäre außerordentlich dankbar, wenn ich erfahren könnte, 
ob iJcten, welche die Verwaltung des Pideicomnissea betreffen, 
bei dem Amtsgericht in Celle (ITachlaßgericht oder Vormund- 
schaftsgericht) noch vorhanden sind und insbesondere, ob 
sich darin der Stammbaum befindet. 

Ich würde mir dann erlauben nach vorheriger Verabredung 
nach Celle zu kommen, um die Urkunden zu fotokopieren. 

Sollten die Akten sich möglicherweise bei einer anderen 
Behörde befinden, so wäre ich für einen Hinweis dankbar, 
an v;elche Behörde ich mich wenden könnte. 

Mit vorzüglicher Hochachtung! 
(Dr, r/, Blumber^ 




den 2. Februar 1959 



Dr. W. Blumberg 
URO~Hannover 



«*»'fi • * 



Lieber Herr Dr. Blumberg: 

Ich schreibe Ihnen heute in einer 
Angelegenheit, die mit URO ueberhaupt nichts zu 
tun hat. Wenn ich mich trotzdem an Sie wenden, 
so nur deshalb, weil mir niemand sonst in Hannover 
und Umgebung bekannt ist, an den ich herantreten 
koennte • 

Herr Dr. Hanns G. Re issner, eines der 
aktivsten Mitglieder unserer Federation, befasst sich 
ausserberuf lieh sehr eifrig mit historischen und 
literarischen Studien. Er hat schon verschiedentlich 
Beitraege fuer das vom Leo Baeck Institute herausge- 
• gebene Jahrbuch geliefert und auch sonst in wissen- 
schaftlichen Zeitschriften Aufsaetze veroef f entlicht , 
die in sein Interessengebiet fallen. 

Zur Zeit arbeitet Herr Dr. Reissner an einer 
Abhandlung, die als Broschuere oder Buch erscheinen 
soll, und die eine Biographie von Eduard Gans 
zum Gegenstand hat. 

Ich ue hersende Ihnen anbei Abschrift 
eines Briefes des Herrn Dr. Reissner an mich vom 
26. Januar 1959, aus dem sich alle naeheren Einzelheiten 
ueber seinen Plan ergeben. 

Waere es Ihnen moeglich in Celle nachzu- 
forschen bezw. nachforschen zu lassen, ob sich dort die 
in dem Brief des Herrn Dr. Reissner erwaehnten Akten 
oder Urkunden befinden, und ob bejahendenfalls die 
Moeglichkeit besteht, davon Photokopien zu erhalten. 
Fuer die dadurch entstehenden Kosten kaeme Herr Dr. 
Reissner selbstverstaendlich auf. 

Ich waere Ihnen ausserordentlich verbunden, 
wenn Sie einen Weg saehen, um der Bitte des Herrn 
Dr. Reissner zu entsprechen. 

Mit bestem Gruss 
Ihr 



HM/IB 



Herman Muller 



Dr. H.G.Keissner 

43-18 168 3t 
Pluahing 58,N.Y. 
26, Jan. 1959 



Lieber Herr Dr.lluller, 



Wie Sie wissen^arbeite ich an einer Biographie von KTXJARD GANS (1797-1839) ,Ordi- 
rmrius der Juristischen Fakultaet der Berliner Universitaet und Jugendfreunde von 
Heinrich Heine* 

Ich w-iere Ihnen dankbar, wenn Sie Ihren Korrespondenten in Hannover bitten vuerden, 
sich in CKLLK zu erkundigen^ ob dort noch folgendes Urkundenmaterial erhalten ist. 

Der "Hamburgische vmi)firtheiische Correspondent" vom 30.4.1830 veroeff entlichte 
eine vom 25 •3« 1830 aus Celle datierte anzeige des Advokaten S.P.Gans (Vetters 
von Kduard Gans) als "zeitigem Administrator des Gpnsschen Pideioonrimisses und 
nach den Bestimmungen des Testamentes Senior der Familie". Darin wurden die 
Nachkommen und Seitenverwandten des Ehepaares ISA\C J.\COB GANS (Ec^uard Gans' 
ttrosseltem aufgefordert^ sich bei dem Administrator zu melden. Dieser werde 
einen ^TAMMRUJM anfertigen und je ein Exemplar bei den Akten der Aifministra- 
tioD, bzw. des OÄBPYORMUNDSCH \jPTLICHKS GERICHTS niederlegen. 

Ich bitte festzustellen^ob der Stajnmbaum erhalten ist, ^enn ja,lie^t mir persoen- 
lich an dem Wortlaut der darin befindlichen Angaben ueber 

1) Isaac Jacob Gans* Sohn AHBx\HAM GANS (den Vater von Eduard Gans) ^ verstorben 
in Pr«'? 1813; 

2) dessen Wlt^e Äippora,peb,MHrcuse, damals noch am Leben; 

3) ^hiard Gans selber und dessen 3 Geschwister. 

^enn deren orlp^inelle Meldungen bei dem Administrator erhalten siud -cncojl icher- 
weise in einem Stueck ? ^ laege mir an einer Photokopie derselben. 

Es ersc^^eint denkbar ^dass das vorliegende Oesamtmeterial auch fuer allgemeine f>r— 
scher i sehe Zwecke, z.ß. fuer das L(^o B^eck Institute, Intere??^e haette. Wuerde Tar 
Korrespondent sich nach Einsichtnahme hierzu aeussern? 

Ferner liegt mir daran festzustellen, ob eine Abschrift des aa 33.3.1797 errichte- 
ten TESTAMENTS des Isaac Jacob Gans bei den Akten ist, und ^exm ,ia, ein»» notokopie 
davon zu erhalten. (I.J.Q. verstarb in Celle am 12.3.1798}. 

Sollte sich bei Eindichtnahme noch anderes interessantes TJrnnterial erausstellen, 
so waere icn fuer eine kurze Heschreibun-j dankbar. 

Ihnen und Ihrem Korr^spondent^m 3>*«;e ich im Vori.us besten Thiik ^'-^^T frdl. Bereue«- 
hungen. 

Mit freundlicheai Gruds verblei'^ ich 

Ihr c^göböner 



ttittn dttf tUiat SlnantitSittn in ta 9it^tl ildi «tifrr 
OrrMUnig ^odi flrUcn. 

Da ühti^ttti in ttn U^ten 3«^r<n bic Untrtfd)(dfr 
ttü 9txidtitbtntt 9iit im SKtneral > ®affrx < ^anbet fr^r 
AtmfROfnmm ^ab<nr unb aiilcr anbfrn tl^tili 9(ir\nal* 
ÖBafkr eon anbfrn dtretTm, (N^^ fituHItd) fotricirld 
fSafTnr vicfMIrig altf Ad) tri 6€((rrf(r aogr^ofm unb 
ttttauU wocbrn i(l: fo rratMrn wir ua# 0(r)H1i<^t(<r 
för bujrntgai |ab(rrt(t)(n fonfnmmtni, M( rffiftt ^Büttf) 
borauf (rorn, bal nacurlicl^f unb Adg/tt &tlttt(tt 
^inrral=®ijff« üu nrl^afffn, hitt^n üu Jeairr^rt: laß 
bri Um 9Infauf H<f^oen Mineral < <S(ifTfH rlne Dorüfig« 
lid)( 9(ufmrrffaniP(tt auf bir '^txtmalt dd^trr {^öUung 
^u xid\Uti !(!, um irbcr 2Jufd)un0 ^ü rnfgrftm. 

Oit MtfrU/ bobd j)n brmnrfnt/ bd§ ir^f bic IRÖO; 
tung bn: Jtrfigt mit cinnn dnfacbrn ttnftrn ^eUr u^cr« 
mfo unb mit btv 9}rtpid>nng tttUht» ijt , auf btv fid} 
bdtf IBrnnnrn (1(0(1 mit b(r 3a9rlial>l i8ao Nffnbct, «nb 
ba6 Hatt brm bi<b(r UQt(r bic i8«rfaptmig acl^tftt 
tBtunn(nA(ttrlA(tt, bfm Stopfen fdbfl an bctn thcilo 
»o er bas lüafTer berobrt, btf# ^tanbjcid^fn 



fNASSAUl 



kl./ 1/ v^ 

^fgcbfu »ftt, woDvn man (Id) nod) #tlffiruiif|| ^' 
Äru-^ff ^d»t unb brqnmt fmrff ätet|«i<eti wnn, 
.i rfCfUfrl, am 3lOiM WÄri 18Sa , ;_-^ 
«gfrpgl. naifauirdbca ttlincral « w^iHrr« 
rcrfctlri^ • Compcoir. 

'Aufforderung, 

teile. Der im 3a^w 1798 tttiluhtw S^ i>of» 
dornt 3faac 3acob 9anl l^at in frinrm am 23flrn IXäri 
1797 frri*tft(n ?fftamrntf auf immmed^rfube Srtten 
ein >^ami(ien<(^ib(i(ommi6 tnidittt, mtl(M, ung«ad>let 
btx \t^x ]|a&lrH(t)(n De^antcnA tti BtiHtti , in thtil* 
TOfffm 1B(fllmmunfl(n aud) bie rntfrmffrm ©ritfntwr» 
wanttrn , fowo^I hH €Mftrt< frlbft , all beffm r^n^afM 
orrftorbrnen ^it^attin, fitbeiorn ®a(rnibotf an< Q(tU, 

onatM* 

.'3n ben fdl bon 7ob( betf ndf. i^ma S^a%tnttn 
3f«ac ®an< rcrflpirrnm 81 3a^wn ^at f!d> f«^ ^i 
t><lcfnb«n| b«ff»I>fB fo fr^r orrmr^rt unb Im Jn » Unb 
%u<ranb( antfflcbrritft, in finrm unfileid) (Mrffcn ®rab« 
abrr m>A bic briberfritifle 6eitrn:93(r»anbtf*aft, baS 
f(^0Q jcßt bie oirffid^cn WitAÜrbcr ber iVamilie l> «inmi 
frbr grofrn t^ri\t brr 9Ibmini(ht)tien o6Ui0 nnMannt 
finb , ODb eine (inigennagrn »fficifffr itrantnil ibr frrbfl 
von ben Drlcrnbentm nnr fdr brn firtingmi Zt^dl bei* 
»obnt. 

3m ?auf( b<c S(ittn wirb biifet UrWffanb ffd> fJrt« 
t>(Tgr^(rn , unb in bct r^ol«e c« rinjif fnrn S^amUfrnaJiet 
b(rn febr fd^wirrifl , ia fiaft uumJgli* werben, il^re Wb« 
(lammung oom Stifter ober bie 6et(enoerwanblfdHift 
mit itm jta brfdNeinigeu. 

Qi i(T baher, um Crbunng i|u erhalten nnb bie »o((< 
t^&tken eeflinmungen be« 6tifter< benjenigen, benen 
tt flfbiihrt, hü fld>ern, bie ÄnffleBung einel ©tamm« 
banml eiue nnerlSfidd^e 9)ct6wenbigMt. 

Der Unteri^eld^ncte pvo tempore 9lba>iai(Irator bei 
;tit»iictnnit|T(^, nnb nart> ben iöf Kimmungen be# tefla« 
menU ©euior ter ,^ami!.e, fcibert temnad» aUe bieieni: 



m 5?!tgfiebfr fcer ;?am(fi(, totldt^t für fl* ota ibie 
9]ad>fommen i6r SuferrfTe W ber ©tfftnng hü eibalteu 
wünfd^en, ^Jeburd) auf, lu pcrto freien QJriffeu iTd) 
bei ii^m nu mtlttn , unb ibm 

1) ibre oonrn 9>or: onb 3nnamen unb ^Utz, 

2) bie ootten 3?or» nnb 3unamen, unb Ui 9flf<v 
i^rer JTinber utib ^nfel , unb , faff^ btefe perjri- 
ratM fInb, bie Flamen i^rrr Sih*^tttn. 

8) ben ®rab iftrer QJerwanbtfdiaft mit bem wnLStif» 

1er unb beffeu (?()egattini aeb. SSabrenborf, unter 

n«ueutlid>er genauer Slnfu^rung ber in ber ^irte 

fle^enben 3nbioibuen 

anKKgebet; unb wirb babet bemeift, bag nad) 3D6A(t 

tel ^eflamrntl nnr 

I. auf bie unmittelbaren Delcenbenten ber bon bem 

l^edtrer nad>ge(aiTenen pier Si^hne unb j)wei ^dd>ter/ 

ii. üuf Me Deicenbenten ber @efd>Q>ifVer tti 6ttfterl 

felbfl; JE)ofagenten 3faac 3«icDb (Sini, nnb 
III. guf bie Deicenbenten ber @efd)Wi(Ier ber Q^^^attin 

iti 9tiftcr#, gebornen Sßa^venborf, 
9tMffl[d)t ginommen werben fann; ba inbeS unter ben 
sub II. unb ni. benannten ®rfd>wtflern aud> Stief« 
gefdiwlder f7d> beflnben, birfe< ^rr^dUniH iti beu 3Ktt* 
t^rifungeti nid)t fiberfc^eu werben barf. 

^on bem aufgefleftun Stammbaum wirb Nnn |ur 
9rfeid)terung fünftiger ilegittmotionen nid^t aDein ein 
9remp(ar bii ben 9Ictrn ber ^/{miniflcation^ ein anbrel 
<9rt«i»(ftt ober let ben Kttcn bei bber9«rmunbfd>aftiid)eii 
(Stdc^ii aoTBewa^tt werbui^ (on^eru ei foO baun aud) 
einem jeben ^milien «-IKirgliebe eine ffbfd^iift beffelben 
gegm flMiatlina'Jber ^opiatien )u Gebote (leben. 

Und) Iftrw 39tffttl^ang brr. 6tammbaiimtf wirb 
(Ift^ fiftTge irtHgea »etien^ fobalb bie 9litglieber ber 
{^mlMe asr iiid>t Hiterfafen, brn ctnQrtretenen 3n-' 
wad)l nnb He cirtfTfnbenen 99erd9beniRgeo ge^i^rfg \vx 
9lnAeige ju bringen. 
CfeKe, ben 2&0en fX2(| 1880. 

B. p. (Pans, Hb»./ 
$M zeitiger «»nrfaHtrafoi be< •/mufften ^M* 
tmm^ti m:pA^'\>if^y^{xm\iH*^ bei 
!^acirn(l Qrtij$rVber ftimim; r«, 

■ - — j T " ' — ■" rT' M 'r - '!' ; " T'} a ^ **t * ■■ 

SBctffe nnb KetfeOnmra Mi nidi ^nb «rlMMI «(< 
t(««®anbrol^m 9h>. 8 abnigeirt* < "- ' »'» ^•'• 

«mitbotg. ^ ^itHk'.<fiM( jl^iitbe meiae ilcan oea 
einem gefunbea SK^d^in i/iWlti «nlUnbea« 

tl>. Ifievnr/ Dr. 

«m 21 (Ten b. W. entriß bet nnetjbitUid>e Xtt mir 
meine geliebte ®attin, oetornl XuilUd, in einem 911« 
ter oon 51 3abtea Jl 'iX^nOten unb 6 74gra an ber 
^uftröbren ■- 6d)Wtnbrud)l, betrauert »en nur nnb mei« 
neu 2 Jttnbern. 

Diefett fo fcerben 1Bn1n(! ^eige \^ entfernten iöer« 
wantten nnb ^rennben biemiit an. 

^(Irbrtigge, im Ulten^^anbe, ben 'ifiiTen 9Ipri( IK.'^i. 
Carl Oobrtun Cbri(lopb tT7al)nd'r, 
Crgauid unb .1tfi(!er. 

Wm Sf^den Vpril (larb an ber 9m(Iwa(Tafud't <Bu< 
ftar Unbreao 5orom«nn, im 57(len Jfelen#)abre, tief 
betrauert oon 

(Pattin unb ©obn. 

.Hamburg, IH,m 



../ 



Per Luftpost ! 



Hans lyilhelm U e r t 
X o t ar 



Haraburg 1, .'en 2i, ,Jfinui\r 1^-9 
Schauenburger Straße A4 



iierrn 



Dr, H.G. t; i s s n e r 

43-18 168^11 r.treet 

F 1 u s h i n g 38, N,Y. 



Sehr geehrter Herr Dr. Jleissner ! 



/ 



Indem ich mit bestem Dank den Empfang Ihrer freundlichen Zeilen 
vom 3o. Dezember v.Js. bestätige, übersende ich Ihnen anliegend 
eine Photokopie des betreffenden Proclams aus dem Hamburgirchen 
C orre spondenten vom 3o. April 1830. 



Klit den besten '.ün sehen zum Jahreswechsel 



Ihr erfrebener 









DeuB In habräisohar Sprache abgefatsste Tastaaant 

das 
laaao Jaoob Gana 
dd« Calla, am Yorabanda (Rüataga) daa Nauno&d-* 

Ta^ß Bllul 5,555 

^^tkc^S^^m' iaohträglloh bamarka loh 
:4/^ Un^ »«|iantlicha Inheataan^aba 
'\iU'<^ A#i»Hllaehan Taatananta In 



k ■< 



' . lMmi4m aoglaloh hintar diaaam 
4n «4/^#«tiiat i«t, baginnand mit 
du, >v>i/£aÄ: In mainam Tastamanta 
^uvd h<\4L^%ig.\2 imtan darauf hinge- 

gez^Dr^P. 



Jt Si 



Jl 5 



II 



a 5 III 



t § IV 



.> 




.* > 



beginnt einer allgoMinen 
Einleitung» waloha den Sanlt 
gmgBrx Gott für die den \ 

w 3 

Testator zu Thell geworden« 
Gnade und Barahersigkeit aus* 
spricht; das TestasMnt uafaast 
dann 18. gesonderte Bestim- 
mungen • . 
fordert ron dTen &indem des ' 
Testators, sloh täglich mit 
den Studien religiöser Schrif- 
ten SU beschäftigen^ 
lind täglich iBorgens und a- > 
bends die Synagoge su be • 

suchen. 

>•• 

Dieselben sollen sich fem 

* 

halten rem Studium phlloso« 
phi scher Schriften, sowie ron 
philosophischer Speoulatian« 
Die Kinder des Testators dUr« 






t 

I 

.^'•a in toinr Wei«* die Haar. 1 

traoht dar Kloht Juden naolw \ 
ahnen, \uk daAiroh den Jvileii 







0i 



ä 







^. 



' rf; 



n § V 



1 § VI 



r 



§ VII 



<7'/ 

ZU verlevignen (l'opfX Perücke 
oder den Bart rasieren bei 
Männern, unverhüllten Hauptes 
bei Frauen ist verboten) 
fordert Ehrerbietung gegen 



die Prau des Erblassers sei- 



tens der Kinder. 



In Betreff des vom Testator 
anderweitig angeordneten Pidei- 
coLimisses seien hier nur die 
dem Senior an 's Herz gelegten 
Punote erwähnt: 

Das Capital von Drei sa igt aus end 
Thalern zu 3 ^ verzinst gewährt 
eine jährliche Rente von neun- 
hundert Thalern, welche folgen- 
dermassen verwandt werden sol- 



len: 
^ § VTII Einhundert und fünfzig Thaler 

erhält der Kabbiner Abraham, 
Sohji des Joseph jährlich wäh- 
rend seines Lebens, und zwar 
fünfzig Thaier als Zuschuss 
zu seinem von der G^emeinde zu 
beziehenden Gehalte, fünfzig 
Thaler für das "Lernen*» an 
jedem Tage in der S/nagoge nach 
dem Morgen-Oder Abendgottes- 
dienste; zwanzi>a: Thaler für die 
allsabbathlich vorzunehmende 






|)/^Sön § und die folgenden 

(^ ich wörtlich übersetzt, 
U/i ^r die wesentlichen ße- 
^/y/ /i jBungen über die Anstel- 

fiiM^ des "Lehrers'» tT? ^>? 
YiJ^Aalt. Die unterstrichenen 

^(^Zlen sind im Testamente 
S^st unverändert in deut- 

}A^ Sprache natürlich in 

^/iVnchcr Schrift angegeben, 

gez. Dr. P. 



^ § IX 



Yn§ A 



»f 



tt 



ff 



tf 



ti 



Rontrolle (Examen) /mT beiden 
Pensionsknaben, von aenen 
weiter die Rede ist und end- 
lich Dreissig Thaler als 
jährliches Geschenk des Testa- 
tors . 

Nach dem Tode des genannten 
Rabbiners soll jeder Nach- 
folger nur fünfzig Thaler 
für das •Lernen" und zwanzig 
Thaler für die Aufsicht der 

Knaben haben. 

Auch sollen meine Söhne einen 

Gelehrten anstellen, welcher 
die heilige Schrift, die 
Mischna und Gaunara zu lehren 
versteht, und welcher mit 
zwei Knaben lernen sol l die 
heilige Schrift, die Mischna 
und Gamara, wofür der betref- 
fende jährlich als Vergütung 
für das "Lernen" 200 rT. 
sa^-'e zweihundert Thaler bekom- 



■'■iit 



J -t 



M.t' 






men soll und wiederum noch 
einhundert und fünfzig für 
^ie Knaben und zwar: 
75 rT. sage fünf und siebzif^ 
Thaler für das Kostgeld der 



beiden Knaben und 50 rT. 



f 



^M 



njv\h'f' -w-./. .,,"^, 



i 



fünfzig Thaler für Kleidung 
und H^inlJLi 



— »»1 »«Mfc«^M»<«HH^^^ 



It 



'^M*^^^«i mache ich auf einen \^ij r ^ 
l^'ijj^rtpruch aufmerksam 

3,ji dmAtschen Testamente heisst 
u\ AA^. 15 ):" welcher aber nicht 
•iiiiHV 30 Jahre alt sein soll»* 
Tt^VvmocTim hebräischen 

CifJ\f*^T niuss mindestens ein 
\/l^r>ig jähriger sein . 



11 



gez. Dr, P. 



und 25 rT. sa^^e fünf 







■MM 



zwanzig Thaler, dafür er die 
Kinder soll lernen lassen 
nützliche Dinge als Schreiben 
.jüdisch und deutscli und dergl« 
Auch ist der betreffende Lehrer 
verpflichtet, in Gemeinsohaift 
mit dem jedesmaligen Rabbiner 
(Moreh Zedek) jeden Tag nach 
Beendigung des Crottesdienstes 
einen Abschnitt aus der Misoh- 
na nebst dem üblichen 9eb0be 
nach dem "Lernen'* für mein 
Seelenheil zu lernen ^ und wenn 
sie mehr thun, so möge Grott 
ihnen den Lohn vermehren^ Der 
betreffende Lehrer soll nicht 
(früher) aufgenommen (gewählt) 
werden ein Le hrer zu sein für 
die Knaben als bis er 40 Jahre 



alt ist! 



Auch soll ein Jeder, sowohl 
der Rabbiner als der Lehrer 
der beiden Knaben jedes Jahr 
zur Feuerimg 15 rT. sage fünf-> 
zehn Thaler bekommen, 
zusammen also 30 Thaler« 



JXJ^ ^ XII •• Yai Wachslichter in der Syna- 

** goge sollen jährlich so wie ieli ^ 



t 







A 






fr 



** 68 zu xnelnon Lebzelten thun, 

" 30 rT. sage dreiselg Thaler 

" VQQ o^gJ^ Zinsen verwandt werden, 

^f % XIII" Zur Reparation (Reparatur) des 



" Hauses, worin der Rabbiner 

" Abraham, so lange er lebt und 

* des Hauses, worin der Lehrer 

* wohnen, sollen jährlich 10 rT* 

" sage zehn Thaler verwalandt wer-» 

" den. 

7 ^ § XIV** Auoh vermache ich von dem Rest 

* der 900 rT, an folgende; 

(Aufzählung der §§14 und 15 
« 
im deutschen Testamente imter 

f und g Angeführten. Nur ist 

in dem Hebräischen noch unter 

1^ tiinzugefügt) : 



N 



tt 



>C3 § ^ 



it 



^^ § XVI 



7 dem Herrn Bujrgvoigt Jährlich 
30 rT. sage dreissig Thaler 
zusammen 860 rT* 
Die aufzunehmenden Kinder 
vgl. § 10 - sollen aus meiner 
farailie, im Ermangelungsfalle 
aus der meiner Frau, und wenn 
auch solche fehlen, aus den den 
beiden Familien am nächsten 
verwandten gewählt werden. Die 
Kinder rnilssen mindestens 6 Jahr 
alt sein* 

bestimmt das Verhalten beia 










^^•# 



>{'4i § lYI ab iBt nur eine 
1^ rze Inhaltsangabe von 
r gemaoht worden. 



ti 



^6 § XVII 
Jll § XVIII 



Tode und beim Begräl 
Testators, 



8 des 



sowie in dem Trauerjahre, 
enthält die Aufschrift auf 
den Grabstein des Testators • 
Schluss: Worte des Gebets. 







% 



-M'V 



I^achbemerkung: die Gelder 
für das Verfahren bei der 
Beetdigung und im Trauerjahre 
sollen nicht ron den Zinsen, 
sondern von dem Privatverraögen 
des Testators genommen werden. 
Die zu 900 rT. noch fehlenden 
40 rT, vergl. § I4 sollen nach 
Angabe des (deutschen) Testa- 
ments verwendet werden. 




m 



gez, Isaac Jacob Gans. 



A'H 






In meinem Testamente habe ic 




8 Aufi» 




eataes In jüdisoher imd deutsclier Sprache 

• Letzterer ist der gegenwärtige 
und, ausser einigen im Jüdischen Aufsätze 
weiter «uagefUhrten aebräuchen, mit dwisel- 
ben gleichlautend. Meine Absicht in diesen 
Aufsätzen geht hauptsächlich dahin rmeine 
Itinder zur öcttesftircht anzumahnoaa, und 
hier näher zu bestimmen, was einige Legata^ 
rien für ihre Legate leisten seilen; auch 
dass ihnen selbige genommen und meinem 
Pideioommisse wieder beigelegt werden mö- 
gen, wenn der Senior meiner Familie bei 
königlicher Burgroigtey gegründete Beschwer- 
de desfalls führen solfCe. 
Zu diesen Aufsätzen veranlaast mich der 
Befehl Gottes im l^ten Buch Mosis im 
18 ten Kapitel und dessen 19 ten Yerse, wo 
Gott zu Abraham spricht: 

-Ich weiss, er wird befehlen seinen Kindern, 
und seinem Hause nach ihm, dass sie des 
Herrn Wege halten und thim, was recht und 
und gut ist; auf dass der Herr auf Abraham 
kommen lasse, was er ihm verheissen hat." 
Hierin finde ich einen göttlichen Befehl, 
auch meinen Kindern, 'Schwiegersöhnen und 
Schwiegertöchtern, als meinen letzten Wil- 
len, folgendos auf das Smstliohste zu be- 
fehlen und zu gebieten, auch inständigst 
isu bitten, solches nicht aus der Acht au 




% ' ■■ ■ 

•--V"' 



#' 






.:i^ 



<►/ 



-..^ . .<£ «^ft 1^. T^ETflTi 



^ 



arntm»^:^ 



\^^' 



wm^i^ 



mmmmm 



ww 



- 2 - 




lassen, vielmehr es zu halten und eu er- 



füllen, 

1). Verlange ioh von euch allen, dass ihr, 
nach meinem Tode, Gottes Gebote nicht von 
eiirem M\inde konunen lasset, und dass ein 
jeder sich nach seinem Vermögen, so wie es 
in meinem jüdischen Aufsatze Vorgeschrieben 
worden, ans Gotteswort erbaue, 
2), Erscheinet täglich, Morgens und Abends, 
im Tempel zwischen der versammelten Gemein- 
de, und verrichtet andächtig euer Gebet, 
denn der Allmächtige verwirft nicht solche 
Gebete, und wird es euch \ind muxen Kindern 
darauf wohl gehen lassen. Versä\imet solches 
nicht ohne dringende lioth, und wenn solches 
gesehen rauss, so verrichtet euer Gebet mit 
Andacht im Hause. Seyd hierbei nicht gleich- 
gültig oder gar flatterhaft: denn ein sol- 
ches Gebet verwirft Gott; vergeblich habt 
ihr denn zu ihm gerufen. 

3). Ernstlich gebiete und befehle ich es 
euch, meidet alle philosophischeji' Bücher, 
die i^uch vom wahren Worte Gottes abziehen 
und darin irre machen. Fliehet sie alle ohne 
Ausnahme, sie mögen verfasst seyn, von wem 
und in welcher Sprache sie wollenj haltet 
euch vielmehr an diejenigen Bücher, die ich 
auch in meinem jüdischen Aufsätze besonders 



IWKM 



^■7^' 
\-''^ 





^ 









J 














3// -b^Vj 






-J- 




l.'d 



««»na* h«be; und hammt Jen«: ioTbitt« 
euch dazuB. 

♦). Bben eo emetUoh rexlan^e loh, daaa 
^^» wie «ehren lereeUten snücoHtt, in 

An«u«e eooh iieidet und traget, roll; 
•o wie loh e« euoh In meinem Jtldisohen 
Auf sat.e auefUhrllch rorgeschrleben habe . 
Sott eelbet, und nicht loh, gebietet euoh 
solches Im 3 ten Buche Mosls im 18 ten 
Kapitel und dessen 3 ten Veree, mit au.^ 
drücklichen Worten. Denkt nicht, dase ee 
eine Kleinigkeit, oder gar Eigenainn ron 
»Ir »ey: glaubt nelJiMihx eure« treumeinen- 
den Vater, dass ee euol» um Leiohtelnn 
und auf Abwege leitet. 
5) . Beste Kinder, Schwiegersöhne und 
Schwiegertöchter, wenn es flott gefällt 
»ich zu Sich «u rufen; so vergesst nicht 
eure gute Mutter, ehit sie, denn sie hat 

•'N 

•e um euoh rerdieift; folget ihrem Lehren 
und gut«. Bathe und maoht ihr ihrem fitwen- 
•tand ertriglioh. 

6). Was loh euoh in meia«! Testamente, 
in Ansehung meine« VerÄJgen«, befohlen ha- 
be, «olohee erfüllet, al« ob «« i«»rtlioh 
hier Wird «rhöhrt war«. Be«ind«rs ha|ke 
der Senior meiner F«aiii| darüber, da«« 
folgende Legatojtien meines Teetanents 
«••Jenige rerrlohte n, wm« loh in den nach- 







^m' 







■** 



folgenden Varordniongen ihnen aufgebe. 
?)• Der jetBlge Rabiner Abraham Joseph und 
alle seine Nachfolger nach ihm, sollen für 
Morgen und Abendliche Lehren, und für ein 
nach Tempelsausgang au Terrichtendee (Jeb»t, 
von den im Testamente ausgesetzten 50 rThlr,! 
jährlich dreieig Thaler in Golde zu Toll ( 
haben. 

8). Pur die übrigen Zwanaig Thaler in Golde 
zu Voll, die sie ;|tÄhrlioh haben sollen, 
sollen sie zweiten Kinder, die auf Koston 
des in meinem Testamente angeordneten ?idei- 
commisse erzogen werden, alle Sabbathstagö 
prüfen und dabei untersuchen, ob auoh die 
Lehrer, besonders die Jüdisohen, bei dea 
Unterrichte der Kinder nichts rerabsäumen. 
Solten sie solohes finden, so haben sie es 
dem Senior meiner Familie anzuzeigen, und 
derselbe es abzuändern. 

9). Dieser jedesmalige Senior soll einen ( 
jüdischen Gelehrten, d er die Fähigkeit be- 
sitzt, die ich in meine« " jüdischen Aufsatae ' 
angegeben habe, wählen, welcher zweien 
jüdische Kinder auf Kosten des PideiooMais- 
ses erziehen; auch in Gesellschaft des 
Kabinen seiner Zeit studiren und gewisse 
Gebete ▼errichten soll, wie solches in mel- 
jüdlschen Aufsätze rorgesohrleben wordenh 



) 



1 



! 




*. 



■'^' 




-5- 




~ •wj!tfr\ 



DafUr genlesse er dasjenlg«, wa/ In mmlnmm 
Teataaente dazu gewidmet worden« 
10)« Die gedachten beiden Kinder sollen 
znf orderst aua laelnem Ge sohl echte und in 
dessen Ermangelung aus dem Geschlechte mei- 
ner Frauen gewählet werden. 
11), Die Kosten, welche zu meinem Begräb- 
nisse erforderlich und in meinem jüdischen 
Aufsatze verzeichnet sind, wobei auch ange- 
ftlhret ist, wozu sie verwendet werden sol- 
len, sollen Ton meinem Vermögen vorabgenoB- 
men werden, und den angeordneten Fideicom- 
miss keineswegs vermindern • 
Nun meine lieben Kinder, Schwiegersöhne 
und Töchter empfehle ich euch dem Schutze 
des Allmächtigen, wandelt vor ihm und seyd 
fromm, auf dass es euch Allen und euren 
Kindern in Zeit und Ewigkeit wohl gehe. 
Königlichei: Burgvoigtey ersuche ich ehrer- 
bietigst, von meinem in dreifachen Origina- 
le bei dem Testamente liegenden jüdischen 
Aufsatze, ein Exemplar dem Rabiner und ein 
Exemplar meinen Kinder zustellen zu laissen^ 

das dritte aber bei dem Testamente zu be- 
haltwa, auch meine Kinder zu vermahnen, dass 
sie alle«, was ich darin angeordnet habe, 
gebührlich nachkommen. 

Urkundlich habe ich beide Aiifsätze, sowohl (Li 
Jüdischen als diesen deutschen eigenhändig 





^ 





untersohri^ben und alt melxia« Psttschaft« 
besiegelt. So gesohehea. 

Celle, den 29. Awr 5555 na«jh der 
Eraohaf fung der Welt, 

L.S, 

ges. Isaao Jeoob Gans. 



1 







A^ ^Hi<h; .. .'^'f^ i^m^e^UA/^i^ryu \ 






'f^'^ 







/ 











>•; 



-« * 



■^ 







Aj. 



J 






-I 



!^- 



4v- 



li*^ 



iei#ismin!|ler Des Innern 

•17 A 5 t - 520/3q-niq »v. 



T6¥SEtlTTr 



Berlin SID 11. dm 



. ^v- VLJPrlllR ^RJBPMHIRHWSI t I^^HIR.i 



12 



Am die 

J.J. Gana'toli« F 1 dt ikommlss -Stiftung Cell«, 

In HannpTtr , 
PodW.elski»tr.325* 



Auf Grund dmm § 5 der Zehnten Verordnung 
SU« Reichebürgergeeetz vom 4.7.1939 (RGBl.I 8.1097) 
ordne ich unter Aufhebung des bereite mm 16«4,1939 
gefaßten Liquidmtioaebemohlueeem die Eingliederung 
der 

'^J.J.Gmna'eohem Fideikoamiae-Btiftung Celle** 

in HannoTer, 

in die "ReicheTereinigung der Juden in Deutschland" 
an« 

Im Auftrage: 

gez. J a g u a c h. 



r 




gf^m%>:^^hXi.gk.»ll d.r Ab.olirift: 

lelan«e.t«llt«. 



•.**. -— .♦*,.4, ^^^, 



New york:p^4.6.59. 



i 





Lie'ber Herr Dr^Jaoobaon, 

oh hatte versprochen, die Akten das Amtsgerlohts Celle betr.Fidel- 
oramisstiftung Isaac Jacob aans auch daraufhin durchzusehen, ob fa- 
miliengesohiohtlioh daraus Interessantes fuer Sie zu entnehmen wae- 
re. Die Antwort ist leider: Nein, Es handelt sich um zwei Baende 
Korrespondenz c^es aeriohts mit den Administratoren und enthaelt haupt- 
eaechlioh deren Jahresberichte finanzieller Natur. 

Ich habe inzwischen an den ueberlebenden persoenlichen Bevollmaech- 
tigten des letzten Administrators nach Hannover geschrieben, ob per- 
soenliohe Akten der Administratoren erhalten geblieben sind;denn ich 
weiss, dass der szt. Administrator S.P.Oans im Jahre 18^0 durch Inse- 
rat die lebenden Nachkommen auffordern liess, ihren Verwandschafts- 
grad zwecks Aufstellung eines Stammbaums zu unterbreiten. 

In den Celler Akten befindet sich u.a. eine merkvmerdige Korrespondenz 
aus dem Jahre 1937, die ich Ihnen mitteile , aber nicht zur Verwertung. 

Oppert 
Eine Urenkelin von Eduard Gans' Schwester /beschwerte sich damals bei 
dem Gericht ,dass der Administrator ihren Antrag auf G-cwaehrung eines 
HBraut Schatzes" abgelehnt hatte. 

Der Administrator hatte aus zwei Gruenden abgelehnt: 1) sei die An- 
tragstellerin Christin und daher mich juediaoher A\iffassung "tot"; 
2) sei sie Mischling ersten Grade« und mit einem Arier verlobt. Eine 
solche Heirat beduerfe der Genehmigung, die sie nicht vorgelegt habe. 

Das Gericht bestaetigte die Ablehnung des Administrators ;denn es sei 
im Sinne des Testators ,dasB nur Glaubens Juden in den Genuss von otif- 
tungsmitteln kommen sollten. Zu den sonstigen Gruenden brauche aus 
diesem Grunde nicht weiter Stellung genommen zu werden. 

Das Stift-angflVörrao^ß«» wurde 1941 auf die Reichsvereinigung ueber- 
tragen. Ich sah, mit Bewegung, die von Arthui Israel lilienthal «•- 
zeichnete Quittung. 

Ohne mehr fuer heute. 



Freundliche Gruesse 



Ihr 



New york,^.4r.6.59. 
Sehr geehrter Herr Dr.ßlum'berg, 

das Deutsche Greneralkonsulat rief vorgestern an^dass die 
2 Faszikel Akten des Amtsgerichts Celle batr.Fideikommiss» 
stiftunt^ Isaao Jaoob G-ans eingetroffen aeien. loh sah sie 
gestern duroh iind war ersohuettert ,als ioh die Unteraohrift 
meines alten Freundes Arthu* ^'Israel" Lilienthal von der 
"Reiohsvereinigung" unter der Quittung fuer das an sie ab- 
gefuehrte Stiftungavermoegen sah. 

Es ist auoh ein interessanter Reohtsstreit daraus zu ent- 
nehmen »indem das Grerioht Im Jahre 1937 die Beaohverde eines 
"Mischling l.Grrades" »christlichen Bekenntnisses auf 2.uwei- 
sung eines"Brautschatzes" abwies ♦ Die Junge Dame war eine 
Urenkelin de» wSohwester des Prof#Muard aans^ueber den ich 
meine Biographie schreibe* 

loh habe auch den ins Deutsche uebersetzten Auszug aus dem 
Testament betr. das Fideikommiss gefunden (30,000 Thl Kapi« 
tal), leider nicht die Kauptteile des Testaments, das weitere 
250,000 Thl unter die sechs Kinder verteilte. 

V/ie Sie anregten, habe ich bereits am 18.ds.Mts.an Herrn 
Siegel in Hannover geschrieben und gebeten nachzuforschen, 
ob der Oppler*sche llachlass an Dokumenten noch existiert, 
und ob er noch die Akten seiner Vorgaenger enthaelt. 

Ich hoffe, er wird antworten, so dass ioh Sie nicht weiter 
zu bemuehen brauche. 

Jedenfalls bin ioh Ihnen ganz besonders fuer Ihre frdl. 
Hilfe verbunden. Ohne Sie und Dr .Müller waere ioh nicht an 
die Celler Akten herangekommen. 

üebrigens geht meine Materialsuche in alle Himnelsrichtun- 
gen; ioh habe wertvolles LIaterial von einem Naohkommen der 
Familie aus Californien zur Einsicht erhalten, und sogar 
von hinter dem Eisernen Vorhang. Aus Moskau erhielt ich 
die Photographie eines bisher unbekannten Briefes von xteine 
an Eduard aans, und aus Prag den Wortlaut des Grabsteins 
des dort im Jahre 1813 verstorbenen Vaters von Eduard Gans. 
Was sagen Sie dazu? 

Mit wiederholtem Ausdruck des Dankes und freundlichen 

Grruessen verbleibe ioh 

Ihr sehr ergebener 



v/. 



TELEGRAMMADRESSE 

CONSUGERMA 



RK 500 - 87 A 



GENERALKONSULAT 

DER 

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND 

CONSULATE GENERAL 

OF THE 

FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY 

460 PARK AVENUE 

NEW YORK 22, N.Y. 



TELEPHONE 

MURRAY HILL 8-3523 






26. August i960 



Herrn Dr. Reissner 
43-18 168 Street 
Flushing 58, N.Y. 



Sehr geehrter Herr Dr. Reissner! 



In Sachen Isaac Jakob Grans hat mir der Herr Nieder- 
sächsische Minister der Justiz in Hannover nunmehr den auf- 
gefxmdenen weiteren Band Akten übersandt mit der Bitte, Sie 
hiervon zu benachrichtigen und Ihnen Gelegenheit zur Ein- 
sichtnahme zu geben. 



Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie baldmöglichst 
mir einen Termin vereinbaren würden. 



mit 



Mit vorzüglicher Hochachtung 

/ I.A. 



^ 



Paul Neumüller 
Kons.Sekr. 



PN:rs 



9! 
36 
31 



< 

'-—->( 



bxM 



fU 



t- 






/, 




^ 



-i^fif lu 



l~ S.?u/i ViÜi^^S.^h 



n 1' 



onnüt-tm , 'liAtnni i ^ 



<.i.itH/: I^Hl 



(I 



/Hl 



-t/ 



1 ra 4^ 



41 



sj) ,ö#^v4^Vv i^u^^ 






r>U1^>V /^1?1 ^'UtU-//(M 






tu 

n 



/ s 



ur. 



id 



"/ 



4-1 1. ( t\ fi i "^ I . C 



;// 



•7 ^( ! 



t C( 



tl4l 



/ 



n (^iMv<.v S^-H./c ' . «äWi/^1 Ih^JC^iv^ /l^h^*Jut>h 



^ 



- * 'i r * «. 



öj ^yiii ^ 1^ 3 /f^du^^ ,Ci^<t^t^ 



7 



/ r^/ 



r 






t/. 



■iii/ 



1' 



w r 






t^pf^iu 



^ 



I' / / < 



/ . / / / ; . - ^i^fp -HU^Hi -^iHk 



M^ii 



G 



li 



^iyJ-M^ 



n- 



TTCi^, 



Mit 



s% 



f / 



-ü 



6K 



\k 



r 



■¥- 



0, 



* • ■ / 




^' ' --y 



< • • _.♦ 






/■ 






^ f 



f i Ö 



/ 



^ ' 



•*-y 



/ 



-'^ 



i ev. i'ür*;., ho. 9,1960, 
Sehi' geehrter lierr J^r.Oppert, 

loh hoffe Sie sind gut erholt von Ihrem Sf^hwelr.er Far^cn- 
KUlentnalt zurueok^jekehrt. Uaai beriohtete hier alilerCln^a 
^Jn^ '^«^v^an^ere Sonner In .Europa alleexein kalt '^ ' 

neriBoh gev^esen sei» 



-L*aa 



"*' f* /j . 



Ich vnirAe unlaen,-8t wieder ?..n Sie erinr:ert,aip loh voii mts 
gerioht Celle in Hannover einen weiteren ori^lna en Ak+en 
iT^.^^f^.f'T '-"^^'^^^^^^ ^*^-^- ^3 handelt sioS u^ Zl 
lufter oL«^+ r""" '^"??^ ':^ans.A,3 Grocsvaters Iln-er Cross- 

v^n • ?+ ?^ T*' -^^^ vorliegende Band enthaelt Korres-.orAen^ 
von i'iit.'liederr der Fqpii'M* h*i+i-'»-p-!'a-,fl ,i„™ u "•" ■'^f^ "'■'•'•"■ti'^' 
".s^nir,T.o'i /)-« Ti^ '■'•?^ .-'■i"^-^-»-« oei,ierie;id das Ehrenamt des 

t^^^ hI! .4?T ff""i«. ^-er mitr-ureden hatte in der Verxvil- 
sSh auoh laH^P^^^J"-??'^*'^«: e*" >-^^-W.a.«er8. Parln finden 
^ dasSirSt . ^^^^«^ unkftla, Ingenieur A.Oppert, Hamburg 

thr^^?T™^*'''^®l^ stellte er Im eigenen Namen und Famens 
Ihrer Vat^ra und dassen Vetter ..Ibert oieöJ/^and Horwitzln- 
apruoh auf BerueckaiohtJeune bei der Besetrung. 

B?ie1 :^'°'''^''^^^ beriohtigte er einen Lamen In meinem vorigen 



(-: 



Plese Korre?:.onaer.z vrarfle dem daranlljen 3anlor G-a-t-iv -^ohsn 
in Hannover ^ur Stellungnahme ^eitereeleitet,. dieser V^stritt 



Dies wurde Herrn A.Oppert am M. Februar 1898 mlt;'ctellt Fr 
de« f^^J'T^ Zv,l.chenbesoheide,;<n S.Kr.erj. uncl'S^jill i^^s. 
irvi^>^I"I':> "'''/'' ^^"^ ^un..e<5h,«t mit seinen "..uf ti'uSebern" ' 
in Verbindung setzen muesse und deren Eesoheid ab-warte. 

Sl^^Jf^'^^r !:*2^-!''' ^"^olßt.so da6s ioh arnehme.daes Ihr 
Vater die oaohe hat Im Sand« verlaufen lassen. 



a) daas kein» •;^«4vV4'«i^»"i-.""v* ?"'■' ""• ' '•"'^ oopisxxen HCijraendan«. 
a;na8s keine welbliohe i!,rbfol.<5e vorgesehen sei. und b) da«« ^1. 

Antragsteller nloht mehr Jude, sondern i^rotÄstant^e-ord^n Li 

v;a« dem "praesumptlven Willen'' de. xirbllsse^s wldfJspra^Se!^' 

Ä8 Ist In der Tat beraerkenav.ert . cLhsö die TatsRrthÄ rii^T» t«.,^^ 
ioSsL^'iÜt:^-^'^" '^*^ betreffenden ,.0^^^^^ "^^^ 

Mge der Naahkonunen keni.en gelenr? habe S «^ieT eJ^e !!.'" 
soenllchen Zu8amnenha->nge »interriohtet v<ar. ^^-' 

Werden Sio mir derinaeo?ist die Uuraraer der V'-roeffÄn+vi«' 

deß Leo Baeok Institutes zorueoksohioken 5'''"*^-^*"*lio-'^^£en 



Mit freundlichen (iruessen verblaibe loh 



Ihr ergebener 



WITH THE COMPLIMENTS 
OF THE 

CONSULATE GENERAL. 

OF THE 

FEDERAL. REPUBLIC OF GERMANY 

-*60 PARK AVENUE 
NEW YORK 22, N. Y. 



MURRAY HIUU e-3523 



/ 






-^f 







J 




^/fl tön // /•« ,v ^ ^^., . , 4^ /; '; / ; 



/.' 



ScyLiu^, 




'^Ik^^ ,y S'^r JXJ, ^/^ ^ /^/^ // 









'f 












•m 




&- /V 



>// 






^.- 



<:!2;<^ 



/ 










Vi 



?^Vi?W-*/)4/ /,i^/j2^/^^/'0/i. 




A/^di J^t^/M/t 



W^t 






/ A 



'?/i^i^f*T 






•" ■ 




iH4 / Z - 






'! .h 



y// . 



/ * 



SD 

J VO 




tii^H^i^ 









Su . 




1 ' 



ü^^/^ 



/- 






kV , ,/ //^, l-fyutt'ti lii'/iiriy 




yf'W)Uj 







A<V 




/ 



^h; :>5.v^w ,)//// A-/'y/7//; /f t^ - 



Q 




ke/iA 






«JV/. :i£.^. /j 



y. 



y^i 




lA^/f- 






^ ' j4U4//kM^v «^•z .- 




_ liit dieser Abschrift hat es eine eißenartige Bewandniss . Sie wurde 
in Jahre 1937 von dem letzten Administrator, Dr. S .Oppler in Hannover. dem 
uericht unterbreitet, um den" Juedisohen-'Gharakter der Stiftung darzutun. 
Vorauseeganeen war eine Beschwerde gegen den Administrator .die eine Ur- 
enkelin von Eduard Gans' juengosr Schwester eingereicht hatte. ;>ie hatte 
;uitrag auf Gewaehrung eines "Brautschatzes" gestellt .Der Administrator 
jedoch hatte sich aus zwei Gruenden geweigert , ihrem antrage stattzugeben. 
Erstens sei die Antragstellerin Christin, und daher im Sinne des stren^'- 
glaeubig-juedischen Testators "tot" ;^;eitens sei die Antragstellerin im 
Sinne der "Nuernberger Gesetze" "llischling ersten Grades" und brauche 
daher behoerdliche Genehmigung zum Eingang der Ehe mit ihrem "arischen" 
Verlobten, die sie nicht vorgewiesen habe. Das Gericht wies die Beschwerde 
ab.mdem es bestaetigte.dass im Sinne des Testators nur "Glaubensjuden" 
bedacht werden ]coennen;e3 eruebrige sich daher, zu sonstigen Gruenden fuer 
oder gegen Stellung zu nehmen. 

Aus den periodirchen Abrechnungen der Administratoren ergibt sich dass 
das urspruengliche Stiftungskapital von 30,000 Talern "unkuendbar 'fuer 
ewige Zeiten bei dem Ritterschaftlichen Kreditinstitute fuer das Fuersten- 
tum Lueneburg zu einer Verzinsung von Zfo jaehrlich belegt" war. Dieses 
Kapital schwand in der Inflation nach dem Ersten Weltkriege dahin. Durch 

Aufwertung" erreichte es im Jahre 19i;8 wieder eine Hoehe von rund 
11,H50 RM. Da die Zinsen dieses Betrages zu gering waren, kamen kraft Sat- 
zungsaenderung des Jahres 1929 die bereits 19Ü1 eingestellten Zahlungen 
fuer Erziehungszwecke in Fortfall. Fortgesetzt wurden nominelle Beihilfen 
xuer oynagogenbeleuchtung" und Armenunterstuetzung an die Celler JuedisQhe 
Gemeinde; ferner wurde von ixx Zeit zu Zeit, wann immer die angesammelten 
Zinsen die Hoehe von 1,662 RM erreicht hatten, auf Antrag ein "Brautschatg" 
gewaehrt. Der letzte, bereits waehrend der Hitler-zeit eingereichte Antr&r 
wurde zwar vom Admnistrator bewilligt , konnte aber nicht honoriert werden 
B?au"ve?Iere?te ^^^ Transfergenehmigung an die in Holland ansaesaige 

eig enen 
Wegen seiner bevorstehenden/Auswanderung stellte der Administrator am 
^7. Dezember 1938 Antrag auf Aufhebung der Stiftung und Verteilung des 
Vermoegens an verschiedenejf provinzielle juedische Institute. Formelle 
vS^lÜMaritsgi"*'^^'^^ erschien im Amtsblatt der Regierung zu Lueneburg 

Bevor es aber zu der beabsichtigten Verteilung kam, war der Zweite ./elt- 
krieg ausgebrochen. Unter Aufhebiuig des frueheren Liauidationsbeschlusses 
verfuegte der Reichsminister des Innern am SO.Dezember 1940 die "Ein- 
gliederung" der Gans »sehen Stiftung in die "Reiohsvereinigun^ der Juden 

JSs??z ?om'r7 i93?fSrdii'fr\' J''^ lO.Verordnung zum ReJSLbuLger!" 
gosexz vom 4.*', 1939 fand die Uebertragung der Aktiven an die "Rf>if»hs 
vereinigung"statt. Namens ihrer quittierte Dr.Arthu? iSael Llll^nt^Ii 



>t ^^«i «i* :««» 



V» 



Ij 



ii 






N ^1/ /^t>U /ju 



''l^i>xi\cU- lU 



"U ^c c 



t / } 



*^ . ^ 









i^li^^ . 



-/ 



U^nnu^ .'C>-J ££^ dNlii^t' ic nn. 



'4 



Y^ Uu( c /^ ^^^'Hu 






-{i 



u ^i^ncc 



Via 'Jx 



■f 






.//f'KV. 















/ 



i; . 






^ ^ 



/ 



/• 



duA d '/U^4 , 



\ 



Ko"^ 



qjuui^' 



ejk 



Äjw 



^ 



D 



«^^e^^^ifi-dl'^uJk^ 



DOCTEUR Ed. opfert 

ANCIKN INTERNS DES HOPITAUX DE PARIS 
KT RAOIUMTHiRAPCUTE DB L'HOPITAL LARIBOISI^RB 

OB PARIS 






■O^J C i B i LB 






»-»ADIOLOGIE - PHYSIOTHERAPIE 







T a iii a9 "Ä~T» H. 



15^ ci ^^iJÜ 







' ;Si u aV-- cW^ n^^ 



<?^>^ 






J^j2__'vurvw_ "^v^ b *^ <e^l'^-^^V>-«^o-ua^ xt-eun c^ Sri ^ '^ 

5^ OJV<^ 







DOCTEUR Ed. OPPERT 

ANCIEN INTERNE DES HÖPITAUX DE PARIS 

ET RADIUMTH^RAPEUTE 
DE L'HOPITAL LARIBOISI^RE PARIS 



LE 



I^tr-B Ü E D' I TA L.IS i M t CE 
J la l «43-84 ET 808-27 



RADIOLOGIE. PHYSIOTHERAPIE 



ng ff lii in M? *-* '"^ r-.i- t.« II ^n A if^ M 

(SKur — wencnEDi) - 




.^.^^^ J^Wv KtrvA U ^^'='-^-^^ 
fW W^. M^M/V ^^-'VVx St^v^ XcaU 

W vl^vM eA^^ iM/^i- o-w^v^ ^.^ii^ 

cJly^^ /VWfiX^^ Vcüi>, v>a>v StWuv 





\AJe^^^ S^vv^^^^^^*^^^"^ 



Vl/MA^V-^ 



0>v;l. 






w 



v>v^ 



rj <v4^^hi^=^^ 



-«eJ^ 






-VoC^ 



(XI 

7^ c)oL ' Fn 



CXkx^ 









V\eTi- 




m ^h 



4; 



\Xh ivm 



\).%A 




sa 




Y 



\ 



Vx 



(IV^V^^^^ Nc^tnxA \b 



DOCTEUR Ed. opfert 

ANCIBN INTERNE DES HOPITAUX DE PARIS 
KT RADIUMTH^RAPEUTE DK L'HOPITAL LARIBOISiIrB 

OE PARIS 



LE 



-^ IajoLvc (pO 



f~fci mir f?'iTrii ir riirrr 



RADIOLOGIE - PHYSIOTHERAPIE C^ J^jjJ^"^ (xA^ \ V^^"^""^ 




J^2 ~TTr-rT-m..jji_gL-aa,Aj »-^ . 
Uergreoi) 



c "^V v^ 










^^CUX_ij>v 







e3U 




^ 1s- ViVvK 



$L\C)0 V) 



IV 



h(\': ^r^ 



V 






,iL/J\r-^VVVO^ |uiXaJ^ VvV 



^ 



vVvvvjL^JL 



tu> 



k 



o> 



<L-AJi-^ 



■^ O^ ^_j^j.o^uX) 



\ 



-exß^ Vv;0 c-fi-^ 



^-^A/Ajcrvt 



KQ^ 



CXj^ \A-ß-- 



U\A^ Jl/iJ^ 



O' 



\^^. 



Q^ 



\_L©XuJljX -^Vvi^-^lxjV^P-^W^ 



C^AM ^«^^ f^^ (^Wwn^cL. 






^c^' 






O^^^^ 









A 



6t«^ sL^O:> 










/ 



Dr.phil.H.a.Helssner 

42-18 168th Jtreet 
Flushinö 58,K.y. 

Le 19 mal 1960. 



Cher Dooteur: 



M.Jaociues Gans m'a eorlt au' 11 avalt une almable oonversation 
aveo vous au sujet d'Edouard Gans,l'onole de votre pere. 



Je ne suis pas sur si vous etes assez fort ou en Axiglais ou 
en Allemand ;neanraoins je me pernets de vous envoyer ol-lnolus 
une oopie de mon artiole sur "Felix Mendelssohn-Bartholdy und 
Eduard Gans", Veuillez^je vous prie,l' aooepter aveo mee oom- 
pliments. 

M.Jaotiues Gans m' a aussi eorit au'en oonse^uenoe de la derniere 
guerre vous avez perdu oertaines pieoes herit6es, y oompris le 
Portrait d' Edouard Gguis paint par Hensel (beau-frere de Felix 
Mendelssohn), 

-luoique d'autres doouraents importants aient e'te perdus d'autre 
partjj'ai reussi a ouvrir beauooup d'autres souroes aui avaientt 
ete oubliees jusq.u'a maintenant. Je suis au point de terminer 
l'entiere biographie de votre parent. Je vous serais tres re- 
oonnaissant si vous aviez la gentillesse de bien vouloir me 
donner quelques aperflus dont vous vous rappelez hors de oon- 
versations familiales, La plus petite aneodote donnerait un 
peu plus de sei a mon r^oit, 

En vous remeroiant d'avanoe de votre aimabilite et en m'ex- 



ousant de vous deranger, veuillez oroire^oher Looteur, 
pression de mes sentiments les plus distingues. 



a 



l'ex- 



Cher Pooteur, 



N^^ York.le 9 Juillet 
i960. 



<^- 



> 



Je vous remerole de votre ali/able lettre du 20 Juin me i^ 

aTu%ar?:;r "nlS/e^^iäluLf ^"'"'^^ '' '"^^^'^ «* ^^^' 

Dans quelques senuines vous recsevrez le "Bulletin" #6 1959 
ilZJ*^' ^^V''^ -Cnstitute" 4ue j-ai expedie auJourShui oomi^e 
Imprlme. Je vous prie de lire l'artiole du Lr.^oobaon ^ 
vous trouverer. la ^en^alosle des OppeiheiSer^appertrSn pro- 
oedant du p^re au fils, voua trouverez ^SB^rn, un pro- 

Jediel Cppenhein.aeneindevorsteher in Woriüa 

l.athan Oppenheim, um 1680 in Frankfurt a/Jtaln 

Isaak hathan üppenheimer. Bankier & Arneelieferiuit .gestorben 

in Wien 1739 
Lazarus ^saak üppenheimer .Bankier .geatorben in iierlin 1780 
Isaak Lazarus üppenheimer.V.sohsler .geboren Lerlln 1749 lebte 
TW .,, '''^ Jahre in i'otsdara.oturb Berlin lB£;o 
Julius Muard Oppert, geboren i^otsdam 17 92 (votre örand-pere). 

«L^?*+*-^* I5r. Jacobson est un savant aerieuxC^ui habite en 
Stv^i'''^f"+ ^ PresentLc'est pour>,aoi Je suis inoline de ?* 
sulyre awxt anx re^^-oltats de sea reoherohes.il dit uua votre 
grariLpere na-iuit a Potsdara en 17 9a pendant uue vous vous sou 
venez des datea "Hariboui'.-.17 93" . ^°^" 



Au surpluc, Jul 
Premiers fLiil ad 
19e Sieole, pend 
sion enc50U2Vij2ea 
(pour gagner de 

Comme dit le Dr 
son anoien nora, 
tard. 



iuö Edmird Oppert et ses freres etaient lea 
cptnient le nom d' "Oppert" au oommenoement du 
ant le bref interval ou le gouvernement rrus- 
it 1' "assimilatlon" des Israelites indigönes 
3 soldata pour"la lutte f inale'^oontre JmpoltionK 

.Jaoobson, Isaak: Lazarus C;ppenheimer retenait 
et '.iuand 11 voulait le ohanger il etait trop 



^^"^ le ohangement de nom avait lieu vera 1B12. et non nas 
rera 1750 oomne vous arlez oru« 

Je possede au«sl les d<^tails de la genealogie de votre yrand- 
mere .lenrlette nee (Jan«, au'll a ett poasible de reoonstruir; 
Jusau au 16e sldole. - 31 vous etes interesae, il me fera 
plalsir de vous envoyer la liste. 

J'ecrirai a Mrs.Fink a Minneapolis. 

tioier'''' ^^''^^ ^etoui'nez le "Bulletin" aprea avoir lu l'ar- 

e^trf Ifinif ^'^i^n^^ ^^^»^^ ^^ ^^ oorreapondenoe 

tfll iTZL .""^ Moui.rd Oana aui vous ii.tereaßera peut- 

etre. bi vous voulez retenez le. i^ovax.- 

f pärL'^'L^'frÄrf'^^^ ''''^^ oomiaiaaez des mrfbrea de ma familla 
S •• ^^ irere de ma grand-m*re, aeorÄea Friedmann mmix^-nttl 
en Franoe apres lß70. Son fila «qf In^^I v^T^^ 't'^^^^^^* 
fiuqci i.n y^nir^A-A^t^ 4 " ^^.Andre l'riedmann. Je suia 

aussl en relationa amioaiix aveo sea oouaina de la nart c\m tt 
mere, lea . aoaues et Fernand Kayaer. ^ ^ ®^ 

t?u^^''i^i^/^I.T.^f''^^^ nouveau.yeuillez oroire.oher Doo- 



r 

« 



1 







'iJhUSl ^ 



t?Li!i^*C ^Ut**» ikXC 

L 



ScLonU^n iiyni. /yKUü^t^ 



>•f■^>^ 



4^d4i.ii, 



/ \f i^ii^Ui i 






'ywi 



T 



yfvr%Lui.n ^ti^ui 









,.— . 9 W 













^ 




f/^n^^ 



ä±djJiH'^ /^/.f 









h 






i(<.t 



/<^4 



'* *'• 



wua«o 



ri 




fU 



r 



1 



ITew York, 30. Dez. 58, 



Sehr geehrter Herr Herta, 



die Tatsaohe,cLass Sie mir sooft In verganf^enen Jahren bei 
Forsohun£;en nach Kitsliedern des ''Culturverein" behili- 
lioh waren, l8t natuerlioh keine >]ntsohuldigan^ dafaer,da2S 
ich Sie mit diesem Briefe ^viederura in Ansx)ruoh nehmen 
moftohte, Aher \'-ielleioht hahen Sie einen behoerdliohen 
Mitarbeiter , der ihnen die üeantwortung abnimmt? 

In meiner Beaohaef tigang mit obigem Thema bin loh jetj:t bei 
dem Haupte ,n8.mlioh JiIDJAHj^ CriJTS^ angelangt. 

üeber ihn und seine Pamilie hat waahrand der Hitler jähre 
Minis'iierlalrat a.D. ^, alter Lande" Studien gemacht , und ioh 
habe £;erade in seine dieöbozue^liohen Akt^n Jillnsioht neh- 
men duerfen« 

Pabei ist inir ein zeit^enoessisaher Crlf,inalbrief zu «ie- 
nioht gekommen, aas Icii. sich eingibt ,das£ der 

Hanbare^is^hc Corres^ordent "7. Zo.Aprll 1330 

anscheinend eine Aufforderung, an die Erben des ITofafjenten 
isaao Jaoob C<-ins (KB. L'duard Oans' urosL'Vaters) gebracht 
hat, sloh in I%rbsohuf tssaohen 2u mf»lden. 

loh haette nun gerne öen V/ortlaut, oder zumindest (^^en 
Inhalt dieser 2:ej tungJr^notiz ßewuast. 

Vvuerden Sie so freundlloh sein, mir dazu zu verhalfen? 

Verbindiiohsten Dank im Voraue - zu Gegendiensten naoh 
vie vor f^tets ^^erne bereit - und meine besten Muen^ohe 
7um JahreswüOhöel 

Ihr ergebener 



% 



ipehr (leehrte'v dorr jja?:urus 



•ile fol^inc'e .-tiifru 



Li 



iev. York.5,Ko''Nl^59 



5 ie U(:j bo jt Hi-i rj ' iG/i : s j. e? ze i, ^ t ab er 



.dein o. le -elt 



ii j 



ibt, - oln ..wOrres^'Ondeiit jjiorr 






^' i fe • 



nldn^hnidt .Zae^^ioluBOhrlob /.ir, or hübe .>io 

:.ie 



« , i : i 'S 11 



r* 1 j '■J o n 1 T» r> •/ 



ruriaiT 



iuyi 



.» <7 <i 



^_ ^ J. 



Ihi'e .?or 



V » «/ 



odoCii V. 0.1 



e.rt 



e i- 



•öbe: 



ehnt«? 



tC «^ 



i (^ 



1 f*» " 



1 .1 



i.LV 






le 



> '»-•-. K.« 



r'XJ 



a 



sicher uu^t 
"f ^ihriir.- 



• •».'j. ".«»j 



tri o 



)iC) 






<* 






^,-^ 4 ^-i. - 



ri 



1 1 



i JT- 8 b 6 b O iiCi e r fi l i i. u ti /. 



C-.i 



11<: 



;:'llt^ VO. 



'^:V-, 



.ti.'n 



i-^j» 



i '> -> 



'I.Ich i.ur 
edooh liabe 






de... 
nove 



beitet. , 



len 



GroF^svatei' ls?^.ao Jaoob Gans in 



i<.->. «U.^ vJ. 



lilfliC 



ftX: 



7. 



"'on mir dabei 



boson- 



••» «1 



^oen- 



"! -^ 



.cri:: 



1 - 



r.bj.ar-iüti'c 






yt 



rnl. Ver:ultt?.\: 



iJino.lcat 

8 ob vVfüi}'- 

der' 

Gell 



V-. ■ , li 



siertci 



1 < '-Vli - 



r .:» o 






■1 ^ ^!^ 1 r. 



•'.Irr tun. in Uün- 

rer> i.etzter^n er lielt iou 

r-e \6,^,i-''in<^:^n 



Rt ac c'a- 



I nt 



1 9 . V 



1 1. . I 



rnur.- 



lilinn Jan 8 in 



'ihen hlB In C 



eil des 



f -tf^ 



'^. Stlftur..''P'''"er"joe en kir.3- 



^ • 



XC.l 



-ri 



•JT'. 



l '. O : L 



er 



WJ O . ifS, H ' ■ J 



J. *^ 



e:i' 



1 ' * 



j.it^.iüii ,ii».-.*u 



^ 



lobPT liiohtiai^, 
X.;.,,. ben er, mir, i 
• •■ ' ^e:i}n- 



öie -^--^arthen. viel^ o-? ^jbt 



V- r 



'^t* f ] , n c 



■t r 
n 4 



liH'jo.'^'iin/'^ 2^'^*''"^^ ent».,e^..t;nfc>^;ii'i^xi^ -ü.r' 



mit frd]. 



Jraef'f'en bin lo'r 






Sehr geehrter Herr Dr.G-oldsolmidt , 



Kev^ Yorkjll.Juni 1959, 

r 



darf ich heute noch einifial nuf unsere Korrespondenz vom ver- 
gi:\ngenen rTovember -4y|^r« des Orabsteins von Abraham (iunsfin . 
Prag zurueokkonmen? 

Ich habe inzwischen auf iVunsoh des ]jeo Baeok Inatitutes eine 
Biographie von Eduard Grans im Rohbau f erti{^,gestellt .Sie bringt 
natuerlioh auch dac Koetige ueber seine Vorfahren und schildert 
ausfuehrlioh seire jiddischen Interessen wie seine aJcaderaische 
Taeti^rkeit jocler voreinfacht und auf Personen zoi'ueckgef uehrt , 
sein Yerhaeltniß zu Heine und Hegel. 

ITun liegt nir an geei^'^neten Illustrationen, und ich faende 3in 
Bild des Grabsteins c,6ines Vaters (ijit dem iinblem der CuJl3) 
als eine Behr vmenschcn3v,erte Bereicherung» 

Darf ich 3ie in Interesse 6.er Saohe bitten »dieserhalb noch 
einmal an Dr*I^iUrieles,3T^TNI LljDOVSK^'i lnüoIiuIv.,PiLiILi 1, unter 
Bezugnahme auf seinen Brief 1182/58 - VIII/zahr.-Dr ]vl/Ka zu 
schreiben? llir liiBt an «^em Cresairteindruck des G-rabsteins, 
aber insbesondere auch an einer klaren Wiedergabe der "Jana". 
Wuerdcn Sie ihn veranlassen, Ihnen gegen Ver,^uetung der Unkos- 
ten, fuer die ich gerre aufkomme, ein oder zv;ei Photos zu neh'-- 
nen und Ihnen die H.-e'gative zu schicken? •• . 

Ich ueberlasse es Ihrem Ermessen und Teikt , wieweit oie ihn von 
dem Zv;eok reinen V/ein einschenken wollen. Vielleicht empfiehlt 
es 'si'ori,'f^(yhon 'um ihn zu decken j^dasa 3ie andeuten, es sei'-fuer » 
eine "Familiengeschichte Grans"? 

Es ist mir etwas peinlich, Sie nochmals in dieser Saohe in 
iüispruch zu nelinen;aber Sie haben hoffentlich Verstpendnis. 

Wie geht es Ihnen selber? Wie kommen Ihre eigenen ürljeiten 
voran? 

Vielleicht kommen Sie einmal hierher, so dass v;ir auch per- 
soenlioh Bekanntschaft rrachen koennon? 

Mit vielem I>ank im Voraus und( freur.dlichen d-ruessen bin ich 

Ihr ergebener 



H.G-.iie issner 



2. 11* 59. 



Lieber Herr Dr. Reißner, 

nun kommt doch noch die beiliegende 
Antwort aus ^rag; die Verzögerung mag zum Teil daher|rühren, 
daß ich auch um eine eigene familiengeschichtliche Auskunft 
bat, die erst jetzt erledigt werden konnte. Immerhin wissen 
Sie jetzt Bescheid, und es wird einmal mehr entsetzlich deut- 
lich, auf wieviel Trümmern wir heute weiterleben. - Letzte 
Woche war ich zu einem Vortrag in Hannover und kam dort mit 
einem Herrn -kidwig Lazarus zusammen, der bei vielerlei Archiv- 
Forschung auch einiges über die Familie Gans zusammengetragen 
hatte. Markstraße 41, Hannover, ^ch habe mir das die Familie 
Gans bezügliche Material allerdings nicht näher angesehen. 

Mit den besten Grüßen 

bin ihh 

Ihr 

ft>ttftoh 350 Zürich 25 
Tä. 34 57 14 / Preyergasse 2J 





STÄTNl 2lDOVSKfi MUSEUM, PRAHA L 



TELEFON ii». 612-05 



ö. j,A/1^1959...J)TMMo - ^/^-^ • VPraze 28. Oktober... 195.9. 



Herrn 

Dr Hermann Levin Goldschmidt , 

Judisches Lehrhaus, 

Zürich 25, 

Postfach 350 



Sehr geehrter Herr Doktor, 



Ihrem Wunsche, eine Photographie vom Grabe des Vaters von 
Eduard Gans zu erhalten, können vdr leider nicht nachkom- 
men, da uns die Friedhofsverwaltung davoh verstandigte, 
dass es ihr bis jetzt nicht gelungen sei, den Grabstein 
zu finden. - Der Friedhof, der seit dem Jahre 1890 nicht 
mehr im Betriebe ist, hat durch den Krieg und namwntlich 
in der Nachkriegszeit ^sehr gelitten, ein grosser Teil der 
Grabsteine ist umgestürzt, was naturlich die Suche ausser- 
ordentlich erschwert. Sollte der Stein doch noch aufgefun- 
den werden, so werden wir nicht ermangeln, Sie davon zu 
verstandigen. 



Für das uns übersandte Leo Baeck-Heft danken wir Ihnen 
bestens. 

WoDlen Sie die schleppende Erledigung Ihrer Anfrage ge- 
falligst eat^schuldigen, die eintritt, wenn wir die ge- 
wünschteffMrfterialien nicht selbst zur Hand haben. 

Hochachtungsvoll : 



^ 







M<o-^ 



6. 10. 12. 






^lieber Herr Dr. Reißner, 

sehr herzlichen Dank für Ihren Brief; 
es geschieht so selten, daß eine wirklich teilnehmende Ant- 
wort erfolgt. Leider übrigens, um das vorwegzunehmende, kam 
eine solche bisher nicht aus Prag. Ich schrieb noch einmal, 
bat auch um ein evt . Nein, damit wir Bescheid wüßtem^ hörte 
nichts. Ich kann jetzt nichts weiter unternehmen; sollte ich 
einmal etwas hören, geht die Nachricht sofort an Sie '^%'^^^T:i 

Baecks Berichte aus dem ^\eld;lCifti-«JA 
Italiener machte mich vor Jahren erstmals auf die '^Bedeutung 
der Kriegsjahre Baecks aufmerksam, und Bedeutung kommt ihnen 
wirklich zu. Der erste faßbare Text ist ein Aufsatz zum Ver- 
söhnungstag 1914, im Gemeindeblatt vom 11. September; der 
erste Bericht aus dem "^'eld stammt vom 27. September, und in 
diesen und den folgenden fast siebzig Texten ist die gerade- 
zu ungeheuerliche Nüchternheit so eindrucksvoll, die niemals 
rein patriotisch daherkommt, von Deutschland oder vom Kaiser 
spricht, sondern immer ^^.&n höheren, weltgeschichtlichen Ge- 
sichtspunkt und eine jüdische Linie wahrt. Frau Berlak, die 
Tochter, bestätip*te mir, daß Baeck auf seinem ersten ^rlaub , 
Weihnachten 1914, bereits die Niederlage vorausgesehen hätte, 
infolge der Marneschlacht; sie erlebte seine Haltung, als er 
ihre noch reicaiich siegestrunkenen »^chulauf sätze überlas. 
Haben nicht Sie, der ••patriotische Gymnasiast", wie Sie 
schreiben, Äinter B-ecks Worten einen patriotischen J^inn ge- 
sehen, den der große Dijilomat'^Baeck sich gewiß ebenfalls of- 
fen hielt, aber für den Vi^issenden doch hinter anderem zurück- 
treten ließ? 



Leider findet meine Baeck-Forschung, wenn ich 
so sagen darf, keine Resonnanz im J^eo Baeck- Institut , 
dem Baeck als Losung eher eine Verlegenheit ist, jeden- 
falls der Jerusalemer Griappe, die allzu tonangebend ist 
Nun, ich arbeite trotzdem weiter, um so dankbarer 
für Ihre Teilnahme. 




JÜDISCHES LEHRHAUS ZÜRICH öffentliche kurse. jüdischem lernen gewidmet .seit 1951 

LEITUNG: DR. HERMANN LEVIN GOLDSCHMIDT ZÜRICH 25 POSTFACH 350 • Telefon 3457 U Preyerga88e 21 

Postcheck : Dr. Hermann Levin-Goldschmidt Zürich VIII 30 036 



den 



2. 9. 59. 



ijieber Herr Dr. Reißner, 

Dank für Ihren Brief! Ich habe 
nun heute noch einmal nach Prag geschrieben, an meine Bitte 
vom 20. Juni erinnert, im Antwort gebeten. Sobald ich 
etwas von dort höre, erhalten Sie sogleich Nachricht. 

In den nächsten Tagen geht ihnen - 
mit s-ew. Post - der neueste Jahresbericht zu, der die 3 
frühesten Aufsätze ueo Baecks zum erstmaligen Wiederabdruck 
bringt; ich habe auch noch den gedr ckten Grundrii3 eines 
Vortrags über das jüdische Verhältnis zu Deutschland beige- 
legt. - Ihre Gans-Arbeit macht hoffent^-ich Fortschritte; 
ich freue mich auch auf Ihren in der Leschnitzer-^estschrif t 

angekündigten Beitrag. 

Mit den besten Grüßen 

Ih: 








ii 






STÄTNl ZiDOVSKfi MUSEUM, PRAHA L 



TELEFON eis. 61 2-05 



ö,j 11^2/^8 - ¥11 l/zahr.-Dr MAa -^^^^ Prag., den lia.1. 1.958 



Herrn 

Dr Hermann Levin Gold Schmidt, 

Postfach 350, 

Zürich 2 5. 



Sehr geehrter Doktor, 

In der Angelegenheit des ilbraham Grans habe ich eruiert, 
dass sich sein Grrabstein auf dem 2. alten jüdischen Friedhofe /dem 
sogen. Wolschaner in 2i2kov/in der VI, Gruppe, Nr. 468 befindet. Nach 
der mir vorliegenden Abschrift ist der Text rein hebräisch, nicht 
einmal der Name ist deutsch angeführt; nach alter Sitte, die zu jener 
Zeit nicht mehr allgemein gebräuchlich war, trägt der Stein oben das 
Bild einer Gans. Der text, in dessen zweiter Hälfte fünf Zeilen ein 
Aicrostich des Namens A.braham bilden, lautet in deutscher Uebersetzung: 

Tretet heran, Ihr Vorübergehenden und erhebet Klage über den volkomme- 
nen Mann, den Freigebigen, der sein ganzes Leben das Gute gesucht hat; 
im Besitze eines guten Namens verschied er 47 Jaüire alt montag, den 
11. Elul 573 nach der kleinen Zählung /d.i. 6.9. 1813/, der Vornehme, 
Thoragelehrte, geehrte Rabbi A.braham Gans, sein Andenken zum Segen, 
aus Berlin, Sohn des verewigten Vornehmen, Thoragelehrten, Hochbertlhm- 
ten, Parnas und Leiters, des geehrten Rabbi Izik Gans, sein Andenken 
zum Segen, aus Zell. 

Ueber dich, teurer Mann, klagt jeder. 

In der Mitte deiner Tage grubst du dir hier ein Grab 

Viel Gutes tatest du während deines Lebens, vollkommener Mann 

Mehr als ein ergrauter, hochbetagter Greis. 

lÄfelche Fülle des Guten hast du dir angesammelt in den Schatzhäusern 

der Höhe! 
Heil dir an dem Tage, der nur gut und unendlich ist! 
Verweile in der Geborgenheit des Höchsten, im Schatten des Heiligen 

und Gepriesenen! 

Ich hoffe, dass Ihnen diese Angaben nützlich sein werden und bin 

stets zu Ihren Diensten 

liir ergebener 




tlt Ot f 7SS 56 



JÜDISCHES LEHRHAUS ZÜRICH öffentliche kurse, jüdischem lernen gewidmet.seit 1951 

LEITUNG: DR. HERMANN LEVIN GOLDSCHMIDT ZÜRICH 25 POSTFACH 350 • Telefon 34 57 14 Preyerga88e-21 

Postcheck: Dr. Hermann Levin-Goldschmidt Zürich VIII 30 036 

aen 17. 11- 58. 



Lieber Herr Dr. Meissner, 

beiliegend bereits die genauen 

Angaben aus Prag; es freut mich sehr, daß ich Ihnen habe 
behilflich sein können. Daß Sie Ihre Gans-Studien, wie Sie 
schreiben, fortsetzen, ist sehr schön und ist ^f^^^^^^ ^^^^^ 
Gans ist in unserer Ü\yerlief erung alizusehr zu^kurz gekommen 

Was den Stil meiner Broschüre 
betr^-fft, haben Siebdurchaus Recht mit Ihrem ^r teil. Es 
iöt schwer, klar und einfach zu sein. Im mündlichen Vortrag 

ß-elingt mir das sehr viel besser. 

^ Sollten Sie wieder eine Frage 

haben, werde ich gern das meine tun, Ihnen zu helfen. 

Mit den besten Grüßen, • 

Ih: 





I 



i 

f 

f 

i 



s 



New York,4.Kov.l958, 



Lieber Herr Dr.Levln-ioldsohmiiit, 

^j. 4-v, TV«»,«», vi ii IIB 1s fuer Ihre Aufmerlcaamlceit 
zunaeohst noeohte ioh Ihnen J^Jij^^'^^J^; tom September 1958 
danken, indem Sie nir i^^«» i^^'^^^Ts^pn das Kapitel ueber 
zusandten. Historisch ^^trai^h am meisten *J= ^ggie^t.vermut- 

die Beceenunß zynischen f i^<^f^^" rdie^^'Seriode «eias. 'die noch 

2.ensur v;egkomint. \ 

10. halt» ih« '"of '«f "&rdirS!"4°n%Jni:fir! '»» 

Darlegungen nioht in ILöiikurrenz ) . 

Allerdings nun. 1«H i» «elj- forJr^sfefsflS'fSJ^entdTÜ Kr 
legentlioh so^««^,^iI*'TJi^nD«aoenlioh, sondern im Wesen der 

Fehler li«S^ '^i«^*^*^^^*^J^pen Klima des deutschen Spraoh- 
deutschen SpraOhe.ur.dim^e ist igen ^1J™J ^ ^^^^^^ ^^ icuerzeren. 

Sger^^^rfoSÄx^tlS ISI^^^rn^^Sd^iraegt dadurch zu leichte- 
rem Verstaendn^a beiy, 

,* VU »^y,i'-Bl*te vortragen, uiid Sie cluerfen mir offen 
^ISenro? sJelLJC.'ih^ReShnunl tragen zu koennen. 

loh moechte.dass ^^^ -^^-^f^^r^^olfs^^StlAgi^rin^ ' 
affiire^'ct^i Ä/^'er 1l?'v.StÄ des Grabsteins von ^.^. 
^ SSs aus dem Jahre 1813 erhalten sind. 

Abraham «^«4-,?-ii?:if (J^L'S^n'/oS? Sgeni'b'eKSeis- 
Eduard iJ-^;«; gjJiJ«?Ji*fi«^;?rBe?lin naoh ?rag (wie nanche 
auabruoh nlt seirter ^^^^^^^ ^"fj„_._ ) gtarb aber im selben 

Berlin 2urueolcu^l)örfuehrt vgurde, 

also nichts zu besagen. 

T^^ «««Pin« «ab mir ir-rof .Ctuilo Kicoh.aeusser- 
?f ^ber^^^irzSei^l irefne ;i?rage aus Nj. York ihn er- 
reichen oder von ihm beantwortet «erden v.uerde. 

Das brachte ..ich auf die Idee. Sie zu bltten,ob ;iie ih. 
ßohreiben v.uerden# 

4^^ nc.Y>ct «Studien fortzusetzen. Unlüngst 
Ulr liegt viel ^f'^l^f,J'^tb?S«uÄeroeff entlieht ) seiner 
erhielt ich den "o^^i^^^.iJJ^j!! JJr Franz oeslsohen Hevolu- 
Vorlesungen u<'^«r^|«,S«;^JSi;%5nsu?^rboten).Die He^d- 



•.<i. ** ""«»»J-sBonn-BairtTieldi:, hat alao ein doppeltes iiit«r- 
?«!!:«\^°^ "^^^ "^®^ **»^ l>eaueheii. Gans' Jurist laohrLela! 
fn?^ ?'°^''' ^J" ^«»'«t^hen.uii 80 Im Lauf • dir Zelt vllllJlSht 
In die Lage zu kommen, eine aufgerundete (Jans Blo«raIhle zu 

«e! Se^!?« ?'J^J.*r^ "°?^ T°rau8.4ass^Sh «SS Ar Se- 
gej. lerne, als loh bisher weiss), •*«»"«»*• no- 

Sle wollen aus Oblgera ersehen, dass meine Anfra/'e naoh Afer«hom 
Gans. dem Yater^nloht gane nuessi« Ist. *"^'^® "»«*' Abraham. 

rJohJe?eJ JS^I^.^^JJ^'r^^,^*' "»"^ '^'^ gegebener Zelt unter- 
li?!;ort*sle'eriJe?ten/" ;''^'°''*" '^^"''^ anzufragen und ^llL 

Zu Gegendiensten bin loh selbstverstaendlloh stets gerne 




V 



bereit. 

Ihnen In Ihren eigenen Arbeiten weiter besten JCrfol« «uAn 
soliend.und mit freundlichen Oruessen verbleibe loh 

Ihr ergebener 



(U«Gr»Hels8ner 



M^ 



t 



^f^V'^i 



,w« •' 



^'fMtlL 



-■ -X . 






3a 9itl«|t tn Vciin'Am 9«AbttMiM 



i54ftci Griitf ^irnßa^i trn t49ni X^fccnbrr 179). 



I» ^ ^yrUii« ^ 14. 3>tariiilfr. 
1^ mA«lf I. m«|ffüt Mfn M bem Xor>btcf>< 
Mfn Ifi. wfMft. #)4irt< Ifn l^r. f icat. j^m. 9. 
Wm§om htu ttm,^tm ^tiNfai^u.; htn Crr. Sirst. 
i^t«. •• 1toiflM# lam Dr. finit; tu |ft^rt^«, i^cr« 
rcffi 9. Od>«Nnii ml «. tMfCtin^Mcti, 1« <^rf. 
flmrtn««» ; anl Mf «ffrcHf« itoir^rait, f^mm v. 
^rf ow«fy «H 9. £itrf »torff/ im S^rnk* i 

i^rfl. rW^fii, itttn^K. fKMt.; iml 5tf D^rtrpff« 
fAbart4^ Jjmttn 9, C^mrHttf, v. ^%tn unt v. 
WcOfrlNitf «. |H »ttft t^nrklf ; 

Qbi4 If» t9mmmtt§miu iß t*nt^ i>ni. 9?«)er 
r m«M<f>i9iff / IMI (HrlDtMit m criMNiffi : 
2Dfw Mm UOptflfraffntt^rffidTffi aie^iMriit ff 

VMllMilfln ^4| iSoliiMKi« J^MÜr SlrgtüfHt 

Äii*f«M9luc«id|trr, ^^m 9. tM%nt%tAß. UtTi 
im alftta^; Hm not. ♦« 9. *>tn, tU 
mimdlNr; m^ hm Itim tri»HR| f^tnnlohf 
ftbftiflrfi«.4ffl«nfifMii0^tfirn i^m. 9.Bnobcl#« 

••CMQtt. 

C^4m Im »fr Mriffn ft#d»< ^nAW Im Mnfm 

••M Nf frt^ tr i*«fSMf«««''<«/ ^« ^ ^«^ ^''«^ 

gr^, «N wdd^ hit t^utd>Uuä>ti%m Prm. 
Mtwii C^iiiff MBt Jf4r»»ri^ roti mrcflrni 
I efrtfi« fifrttitf rihrr r R^fi(«l. ^oIh itrn 
lu#fHNrifi5nf uii» Iff V'^itiS'n iMOvtg, JV 



rm ^imsa$ in ^bnitn ^{ttn feflrm. ^r OM<r 
f^riitem der ^^»mnMibr iimrr hm ftnhm »urWn^ 
N tcr 3u4 mirtm bMr4 httU httitt unb \Mm 
Crrair gr^n toQtr^ we<|$m»miiifit, tir i>roiiim«< 
h9 KlN/ i»f fir »Ol« ber fBmmin«) «irlittm i^m, 
ytbnn, |n>rt ^mminiff AbU , bir inHtibm «ttt« 
mtn ^utrtU fth^, ««Mf«r«bm, bie ^ruw 
nm |M4fbftfc« |H <riib< bfr ttnhm, iiviii^rfi brm p«' 
Ulf hm Di^'n i^dnn<b «nb btr 9Lbm%l 9tnhii^ 
fbcf . t\i%i ^^roii^ftrtr , «Mb MmArtf 9m bcrff Ihm 
ftiiu« 0*fri1|tf rikr Sui^urr frb«urf. g>ifi> <;ebrfti. 
f ort f^ t^H^f f • drfi , ^rfcbmacf ff»(l «nl t<l>&n rear, 
. if Klbfl |i»4kbm btbra Hiib tf4<bmoi ^Mtthm 
tfii mit tWtfnüfni ffirbm »crbfii rcimtf . Urs tif 

?iif ll^rii« blrjn llMirf<d»fn inb iKf<^ma(ff 
»oOrn <^rflll^Mll9 10 »M bf« jr^fiifL eubtraib unb 
^riMMRiyrcttr ^rn «fffr, MNb Nt I«ffi)brMnc 
brrfflbfn wir btn birfUm JiMatnanfreni JSfrm 
lllAirr iMUr un» Ofrfrt luti. »Hb bcm ^D^fliirrriiift« 
jler Wtn SrviMibc äbfnratini, b«nni M^ü Jr 
htH, fi »»blvrfm brr ^ci<bnNfiM«fn(, «!§ ««^ 
iw^fM bn d}mi#rnt «Br (^bre niAAr. «(ir 
briArrfbrn ^e ^id^ ^ler im ^in»ia!i^f uriVrer 
<fr|%MMf MmflAnMicb, um nxiifrhiii tn ^a<bri(bc 
•fM bfw fin|iii|« htx ^UTthluu&iti^cn rriiv 

tefVlfitifii IbrdMtt nt^c untrTbrr<l>m \u trtrini 
htkn metffM mirabn n^ an. tai; ^lr ^tr n ^^ 
bfM bartn «ii#rbrft4bini ÖfmAiCm, nfhf|>fa ^n- 
kbn^fll b«r«Rtrr, »tti brmiNrrrii DrotXTor DJatnlrt 
«fifCMbni, Mnb e»f HcmAlbe frlht) M<b -i-Md^naw^m 
b** «Tt mi Jp iffbtorf %tbc tm bm f^tirtn it^ 
^.f», llfinibrig uni^ Jtnorrr ou .|ff.>brt iDoitfw int 



r\ 



< t 






2^' 



h^ti' 



i^^inV/ 



(A^/tf^*^*^^ 



V^ ' /In ^' 



Rk 



fr. 



/■ 6 



^^tt 



,Wt^« 



4/ 



/AV/^ut*i^^' 



/ 



i 



yy. i '- A 



/^ ^/ 



^^-/7^' 



'A-^*' 



/,Vi/r.- ^^ 



v-*^< 



X 



^v/i 



■//• 



/l. 



w.^£ .' ^;^'.^^'745 



^, 



n, 



0. Iva 



^V' 



*/ 



f\ 






..^i--jr-)/»,,- , 



■ A V 



, .?. 



.<«,' 






•vwtj'n 



>'*■ 



■ 1. ■' 



yT' 



99M Um M^ 4o2«| Vib# mit finrm 
iMi IM IMumii ArWfilf|imii9«k 

(ttM «TMCfftll , in MblÜMi ^ftiHiinm 
"^ MHtel« »if Miiiiifn4«lJNi|m fMi^m. 
r^ lai Xrtfi Iff i^tiif iff^mfr« , pro<t iU 
c; jHtite ^f« fttrffiitfiU7(ri0, Xttf ^cfi 
^ ^ Jt(t ri^ tit Irmnltiilflff uii^ <fitii|f«iL mu 
•nr^iif^rirt <5lfk^ jretinefd>4^« aMd)rr 

|fn9UttdMlrlr^ ICMi^Mitc^rtAlttiiittqMiimMt , 
ir^jK'' ^^^fff^' ^UHt tm ^ riccnf (Mnfiii fU^i 
wuM fD^ftMrtStuf. 3nefm9}r»amfii)trllMiMi jiMid 
k^t bn mm bir ^\)tn IlttncnfrAmc Mf M ^rtn* 
liKM M«r, )mb truntft ir|t rif Süf^rift: rtm 

•J« ^ilf« f^tlRf, (turib i^rf ÜKAUftf rMU iNift Nil 
•«tra Im Ccbibf feuiu'K^, tlr fui*ti SHmnitnf In 
Im fiin (cnrt, mu in: 3n|d^nft: fiMifli«e ^of. 
niiiM. 

IDu l>iird^Iaiic(>fif m rrlfi)f(|liinrn O&riutr, 
Icnfii lifff |f ,tf>«i4Kh»4:ttr (|^^mi»f»nc ff^^Mctviirlf, 
Mtf« fl^rt Urtif tfa j^mMc m fir (i<|li«' 
icr MfifO^ltf«, «m iftm i. infmnni, iiib 
NeAln MrtMri^ i&U»lM:4^tti>ii, (iM Itf Alirftf 
vmH^Um^ü €4<»<fUf In priiuf ifintini^riMi 
et iü t in i ^ üi i m fffrlrmiini i>n^i nflMn)^ 
mm Mn wtM«r, ^MmM mI trawiHrtr^nr ffnt/ 
iiHlt Cnntlnilf nMlfni €Ur, iitü i«ni Ilr4< 
m^im, m t>«ttl«ü cmneffc«; miI Hton |rfH«9i 

wH btr prtni liiMf »k 3^m ^IfM« i«|«h 
«l# Ml 3i!>ft M^fii XMoMii I« bmmhmmm. 
9m 1« HntnMittiHtu« trtn üilfciini $fUm m\t 
Mfmi ItfMi Hm iffMUm il«4cM|Cr «n rmMn 
«M MMfHlfkl !■ Nf ^ f#ftll w i| IM fUkniHfn, 
f^liini taiff-« In Mi Mribl«iMttif rn Prm' 
wflhiiim ÜNritttt inm| IbnUa Iri^it «H trti 
fliiimfll4<ii ^hrnM^imii MffH 6c4*c Mim^c|U4 
if^ Md. 

IMl M# ttiMMilfiKl fnfiMiftiiii fl4 lif 
» n iill i l i wwi €ei?i/ Mkl« Mt ^•nbUiid^hgrn 
PctetflliNIffii mi tlt w Ml MA ^Imln^ *j 
«I 3^^**" 0«ftii 9«rrr«f«ii •flffii. gii §lrt^ 
3dl fMiff fUm Hut ttnMc tlMMlnn rnifHt 
«üM iMl MMfc Im €fidm, t«r# Im Nr i»§ 
p^m fmtf i^w «i4 CcHnfln^ mi ^ 



IMif •» ttt* 



mmt ^wpv ■MV MliV fNHV Hin < s^H^nwf «nv -^^wvoti 



*>|ifMii 
ImM 

ttülMMMI 



Mf Mrfrf mit M, M 6MM' 
, Onf Hr%itll0# MflmtSNif^t«« 
«I, fM Im ddilf Mf IM C)^!» 

MjirKiH, 9im Itllc Ottlt (ttfe 
>m MiNf Ml tHi Akt fiacVitf' 
tMilMit 






maööcN« Um ;ffii tu Sfit »rtfal 

MI M^ fei« i^vfumm, In^'^ntfn ... .,.. 

■mfUtie ttnl Jhvnmrr^rreti, nti^ (l(| «n Wu 
■5|M|4lfff1fÄlltf^<folar rrr PrinjrffTnn^fi 

_tttt4/»er »»cidKm friferlCi 

^«iri)l4ii(^fni nni4# "K ntitrii ariMmi. 

trtu iMri) oif , bfftftNrf »or uul nrlm Iti^ 

t« (fwi Ml II tIVr Ohre 11611191. ^obcitm ^er 
ArOMTfiiiS «tlltr prmi tll^lrl9 «Of ^tfibAn 
imi/ ttn»»«rl«iw l«3(rrtS>Mcirft(h5ur(|iil6u 
iMrrf Alc5 , »Ml l#i) güHHu^rn in f^&t bfimrft, 
•jy l«i'ff ml|i(^ ftfi9f»m wirf, -^Ijnfn fr^uMge 
SMf^ mffigni nirufM, tir 3ht eit kitcf |»4 
•u« lfm UmcN ^rjm ecf Idolen, Ifffen Jiitl iin» 
Cc»U ^ fitife , iNid^fmrii. Kur) vtr i U^r >2)}ir« 
fa^ iVArrti tir t^urd>(aud)tti|rn PrifisrfTinn^n 
l^riiitt bt$ luiN «n e^todcr^ trfMimrtt, unl 
nun ribAtr« M IklnfAbrcriniMikllfiriitferr^ 
im 92a|!iini urffllru, tu «frfAiiliill , Irm 9fi:aqra 
ra:i Ohro ^urd>Uu(f>tffi »•rrftrrii |u Mrrm, 
n d^^ it^nm «114 t»$J^t;^ auf Mf §ti4M§flt Ait bf.»a 
ti«|( rearo. 

ODcr 3ig 9ing iiMmrlr m fel^t<r Orlminayfr 

I) erdf f »ni.|lu|r V^flKcmalrf/ ll# /»mm. 
^fiif|(^,.«lac^wte tin., )i>Kf, iSUtai iinb -pilUf, 
ui ilrrr Uiiif»rm, »Hd>c mit gr^griKm ^r^cn 40 
lldlmcr PfflUUMf, fNnfatff m i|rrr Uiufnn^ •» 
fd^rtm. 

1) lemf Kffiniidl^fn ^ra(Wü^lfuCf,mlt Xrt^ 
pctfNMr |U) ^r, III MA^ti fKItfol, mitfcUurii M^u 
Im «n Ifn ^»drfn, unl Maiirn, mU blai^rll brl>|' 
ctn e^lr^Mhii, MM t«m ^^ffnn J^mn2^faf 
frrt «OiKtilbft. 

I) X)K eminlfilf etalf towlffrlc, olrr bif 
t^^^^txr^fri, mif «riojmmeAlfW In Iraimor 
Mden, rtdf« mir ftCbura ^rrfffn IrftMm «rflrB, 
^tffi mii nan^rfarf mm Jitbftn mI Marim, 11. 
roC|m. mit v^tt bcfr^im iDfrfcn; fv»b«l f(C| 
N* ünölilrn tur^ arnKicürlmr, mtr f<|m«Uni aal« 
Cffim Irrffm rinuttit« Ü^btna^allNT, mfi|r 
Jrtem aM| tro mtt «jalbiun 7rr»ffn hf|,k« 
t« ^Aicn ttnrrr)(|lr»m. :^ft e<^U.^trrm<4i 
f*rt V'" Ä»«*'»*«lfr r<^ru nla A^iutmic m 
ncn .^arfn aiil iibii 'Iramp^tcr, fAinmrli* 
in Icaun/r Itnlfar«. ft^d iKni foi^ir ale v^amma» 

in OirrAiiMniff Qimrrf m , Ir^lriut »an )mcl oirt/ 

^i*!!'^^^ ttüH ?/^?/ ""^ '^^♦"'^ ' "^ autmfmi rn. 
jn Unn flrtiMM (fiuimtun^ riet tmr« tutr ffv^nnt. 

warni, altOkmral :Ali»ffant. t^fr ftwf'^ua Tla nl 

lein fflaniN »an 1^. >Äftirfm; iraro t^n imi :ilo 

njftfrn Jf nm tJai«, «ia OKajar, an^rfdln^ unl »a» 

^rrrn ür»! ^ffülcffm. St^\ Irmiipntm 3«^^ IST 

<|m Nr »Ifmnflcr J^ffT rrTrin afe «Kaior anVilIrtf 

unl Nr ÜÄfitn J>rrr ^^bm »(Won, cni« JSnt jK, 

ei]^ l(f eunl^rtr, uul »ar Calci »tn ^n o^ 



r 






»■V«,,:' 



' ^ 



mt^^M u^^*iL'":i »« «»(Uff J^m a'^ 

PJTÄJ^ «Refftet, ein iii bUum AiUi achm 

SK^^ÄTt*^^*" iufK^U^m tt «flbarim, irr. 

«^»•««iwmifticrii, «N em ^üfr n «rdiK, mir Ctclb 
•«rjbjjrfte t»firtrii , lii|lnd>ni )4m«r|r Miib »rtfc 

iLÜIL^i?"' . $^^ ^*^ ^**>'w ^« ÄÄftf' 

gfiUnJr, bfn. rtn 1>«iNtrf m» €tAmf€in in 
im. X'lr er«iib«m »rr «l»f rnM »n eA#nl 

tnj Jliltiff , bcf lifdMrri J^ttm «tim, m »rf 
^«bnfiinfn .^fmi, QtlMfMi». (Tku^ Uffrt ^tf»f 
^^* !^ y e4»nfWrf >ni runMauchi 

Mf MM» mn$ätumm; rvHI «ftuh^ «i# M^S; 
iwvMim l«N| IfR 9l«r|f«MfrMdf(fr »b Mm» 
Ifiy •»» € fN| m g | f»f/ if^cmi tBciUnri, m ^. 
«MmmI«« ^rmi 4!bfii mH tri d«M»fmtnrtni 
yn» pMlT/ ölffTfMlfii kflhi/ «ib ff f»4r «tu b<« 
ttmtdh ^ t m ä^ iint n PriM^HPiiiifii T^ämttnmUkn 
frlimi J^«ll Mf^mMUM« »Mtf«.) 

f) fNl CtrM^ m^ •ftbmiM»« lUrfrr frfMbrt, 
Mi m t« TKmm, mü f#'4|fk| bd nKlrr« bM 
MH#f , «In i« (>l€i 4 wt d anb (tl«:!«^ »»^ bM 
li|li. SkiH ^■•4t jiw tl iiii^ mb i'flf 4fMfl4, 

tiitti H t M Cflct (fbfr ta bf? «Uoi ^m^r S«aif ) 
•an ffM«rbf«ni 4«lüMrfrM Mf^U^m luab Ar«' 
M, iinb ikU mn m^mtn ttdfm bffr|r. fb*yä 
lütt bM.ftfH rtclKtbftic eMibftirrf , Mb i^m^v 



^(imf itarm mir fd^marjfn unb »f i|ffi grberbAfdx« 

?Ä!?A^"!I^ •"' ^ ftiNCIbfOrn i^nifl^amlfd^fn 
I«|frfl0 fin ta^tlbfcrr etwt. ?ln btm Knfni ^r. 
SLSi? •** »«fr^i^injfiibf ed>i(brr mir tcw 

JJPfrbm, bfm alrrn (o(!uiiir srnidi, e«njf unb 
CJitW. ^Irff« p^n bfm Arprcrrur Am. v><tu^ 

fb< nur (M.ib bf(f^rfr, €ctobrarfc„/u,,b m^q ^ 
ii.'ii reim in bfn .fiihfb^H <rs.- *...■*.. -_':r7*: 



n.n pMcn in bfn ^ihbfn. 2>ct .Vifrtbrrr birffr 
bant^rr JMummbfrq, brm Mr ^rrmi Ai«f uob 

J^rrr O^rer^, bfm bif ^rrrn ^et^e unb Dtibftfr «If 

»flibfr bif „fuf etanbirff brr Jnminj 'cn.i! Tni 

CJlfirrf , |ur »fbrcf un^ nrbn. f,<^ ^«trr ^ t^ ' 
Wnf erAnb«rff brr ^nnunq i^ «en Vrap tltkm 

fftlfmiiil 4fbr«u4r (••rbm irf, ,,d ,, iWenfS^ 

lurbfr iiibfm ertff flfM rbm blrfrr SJabrnrnViS 
jrt#fr, in bfr V^Uxt, ,nb b-nmfft br «rt^l!!; 
IS«Jit4 bfr W.H*n: ,,h. .elv J.r V.tcr dcV W 

J» bni ^ft4l<# bff frtfm Ab^^u«,, m*4ff bUn 
lm»4 f..brt» bfr ^utnt »rbiift« iiiibVrünmm?.!^ 

KU «J^ etjd.*jr r.r Su4t („Dur:, 5an.i jCf 

••4Cf <>r. ^«b. rÄM4> birif« viorp, Uf .^ 

bciillmhMifii «nb t^nnirtrrni brr ^raoJr^;»? 
$mti ^MmrftibfT^, «nb bfti e rabf^r^rbnJJjTiii 
»f«Tfiei»rtnbrfiiiifr JSfnn tiuar rm Br/AH.^ 
Nübfiwf (Hfb44i ilrrrfKf fti Uffm '^ ^'^^ «" 

r; tfteÄtr^ jwttjfrgm^futc, ||>»4|A^ ^Uti9t 



I 



■■•/vi' f ' • •-* •. -.,,•/. '. .•■ • , ■ 'S . ■ i ■ 'v , • 1 i ' . .■• « ,.ii*> '.•'-'. - 






\' 



♦^' ' .4 V 



':»■ 






>"-•- 



■ .\' 



v^, 



.' .' .'^* <• 



irt-*v-»-<.<* 






•^üjBt^***^" 



mti 



«ifw« 



r* »ti 



•'irv- 






m 






Weil. 



•••^•»MmfÄ mit 



•^ %f±i*!^!?S? »•*♦/ /w»i» Ni«i4 ■■ 

^^ 5**« «||¥- «mM» M»««m m 



vM MK «49mm ,i«ig(!i Ufer »-Tr;JÜ!. ?^ry 






»^r.n 



9l4 






ffcniiü 



^liMf •!# H% Df mmL '^^ ^Mnwm 



.» • 



'rf ''.*,».'•*■ 



A f 



*■•»' ■!**'' 



/ 



t. 



-•« (■ 



- *». .; 



/ 



r; 



ij-'» 



V 



.^. 



£!< 



'.' •<• 



•*..;. 



Mnifii f ataMf, Cknf Mn AmI^ M6t tu elfmcti 

•l^ IwNkfctUfii,) Mr a^ii#N|iiiiiiKiff Mt^ ton 
l^t n ii w w r r %\^i¥tt ^i Mit» «n^ iioi^ (inat tirm 
fimr« ff; f^ iMrni mMm Suf^Mtcr tNr|«m«fU, 

te•Mt kiit i^t« |ie«lc Mferivii. 
3m ^^»n mwUm Mc fcMrfM«ud>f. priniff 
f« ^r^Mtt vfn bfin fiminft. 50iM|i|ltar tint brn 
ttiKrortaf tni bcaMütMiimt m bncn d^abmrn tcr 
Mpimt tft 0?A<|i|CMif Hfl» Si ^t%, Artrjrbraib 
^fcr 9. CHcti^fiti eine fur^e Siebe U^tc. 

9t« t^rtitt lif Mif bfr ^cfe ter 9l^il|»e(m«ft^a|ff 
(fP^HMf f«e^d)r(ft mn) tiattbrn tif 4 ^untpa« 
|llllfl^9frllllfr9^öc9rrf 9»n«bemu Ober u. Unter 
|nN|r ü ymi 9tei%(ai dtumber <|e^en Aber pofiur, 
MliM# «Itltrprinirfntineii bei Ibneti «onlberfiib 
•Ol, MIttiiietiifiiftykl mw itren X^bnen ulurii< 
im, «al fUb Uam , tlf Mr 3»g »erabtr iMr, an« 
fi tofm . Ctlüi ^f/ it lu^K A» lbon# »treii 
iltjfiitir \m «Ic« Älainn, i« umi t^eil Hlbfl 
Mf IbkkH, bl4t «It 3»t4ii kftt belebt, imb «ulei . 
Iffi liatfff »« MH9L UfiMk ür wet cntA^ren 
Mc äadHüii t ftll4l fitrAnfC alt et 
IftfliiMiMHriMMftclMbtf. <(l«ii|»««rcf Mtber 

Mml I» MMlMb« %|tt«# Ud #«n| «•• t>at 
eili|f%liiNfi ttlMM#rt|f , biir4 tte ber 3m 
Um «Mtttr itei#. 8M |i^t4«r, w« aiMliebr 
••f tai f)mfMi MMtf IM f«*«i verftwaielt. 
Auf Mm «tu üf Mc kt flBilN>M#t«i«/ 

•Wf Hf BMtiai $^•rHff^ M^ «Hb |»«r mner. 
MI ItHEäcn, «) Mf Urife« ti Mrfff » Amu 
■ajpiw» M# lU^er SiKliwNcAt HHrt »Hd>e Me 
JbttfcMMKblHlffi Pf ifl|<rfl»il«1l <lfHf«Of «IC 1^ 

ifii1U|Miibe«rd|fni, mH M NoR ^tmcrlf« 3a«f 
üiWiffw. ftii!i«lefi«b«»€tii#ei»trfiibffbiev 
ttrn SiMMiM «eiMbte frf|«ii Suf^Mcr t|<ilf Mf lec 
^•if (MMt ü« fffotenttuffN, in W^rbe «nb |ii |«|» 
tMi« te K» S^i9X%, }« Md «of MeieN t^^rm. 
Ii9#|t|lfn4tr «li Mrber Hi ber t^tt^'^er une Sh^il- 
IHftfrtih %•$ •>« j^err)il«fieii b^nf » it r eti t^ oi 
IMlNIni^ iMAiiiittAf« «nl iKlbM^i (^t>!ed)fi, 
nir 9mül9eii rrUi«K brr Xeterli^rli »uiMieben, 
Ml •« fiM tliif Of UdcnreibMKi mfi<%env b«| 

viftt» MlW Miit 6na|t (vetfr Nt ttvbfi), 
MMMf ItaHiM %m Mt frb««erta »ii4nf ei 
. 62kSbm77bml«tniiiti«M^^^^ 

jfifltSVtil breit if en it »♦! etter^eAi. 

ilN« irttteititill §»■ tiibea, btriotir 

W itlef ##«11 eiM breite fef^«(lfr* 

Ü ia b«f Witte e^a ■«irfdalfriee 

MllfffHebtt Hl / bft 1711 »le« 

^ Jlte bUlcraet M4aber, ^■•^ 

mwM^ iDIt 6tr«|e il i«f fte^ 

, _ wi im *M f«uinH« 



ffni1>ff«banimer7b«rednjii berfHfMfft' 
betnifflrane/ »nb ttnii unter 5en ^inben bif imnC #to# t 
bn, Me Srcmbni mitfterechnet, i eo/ooo Oenfeben •#« 
a(tetle,lall^al9<Tf•f»metf ()ewefen|inl.7(tti «Ifiwatt^ 
beit eiitlegrnticn Agenten bet Mitreisen f^crlmf bat« 
tru ful t:e ^:^»riif(ben b<rrbei aedrAn«! n.fafi nur bk <|ait| 
flemrntmbcr jui^auieaetanenjo ba| |cim cntfemteroi 
(MrgiMibrn fafl Uli^e1rrbnt fllbieBCtt. Otiacii bur^ 
cte em»Abiiien la MrferJttmtainiffii (»eld^e 
nur bn Kr (^btcnj^arte »tfi einiaem twUitair 
%ctdi n^urden) iwb bofA bie m\\kk\i%f, |m6« 
*eiite 'Ticuae fabren bie t'urcf)!. Pnft)f^iniieti 
L^riur# uater ben ^uibrn bmauf bif tu bcr fAtu l« 

TalmRr lbbli<le« 



iTHniGiC H) 



^inaanar t^tdiubrneo, unft auf 
B»&nifd aft ton S^erUn erbauetew 
crwyMtf imiairH fcr uneiben, berltiif^atiaef w« 
ftrraet war , ftnnben auf 6fr rf cbrwi helfen bjf i>ber# 
yanbrtAltcrtfnji. Jlelifrtfn feerAii^eafA^f^ jJwXSr 
luel ^liVi'l'M' J^erren ;^jfcb ^efea, f lefman ® rfef 
^^uir, «pbr. %f\xt\ u J>irid) OUtban Q^ellblr/ feter« 
ti<b libvvarik ^rtieitet , una äberret^tm bea ("urd)!« 
prin^rtfinnen ^rÄiiten ein aaf rtienfarbenen Tiu 
tat <|ibriufief, in blauen mtc i^ilber befeinen Ca»^ 
met iirluatene« v.He6id^t, auf einem blaufammemeiv 
e^enfaOf raü mit Cilbct beieMe« JUiffm. ^ni 9)a|« 
moi aap rierirbn »eil fefletbetm \im%tn %i%mtm 
|i»»ern, mit blasen C4Atfe« wm be« Selb, snl 
IM fl^aamenetnlarr^rtnfhnae lAblf^r 9)attaii. über« 
ret^i.n ^emaütie ^laara fKSarcaie^ ^'^ 



;rri.'rr7n. 



- ^ bi (^a^biff beatfTfbrbeneu Jtaaf» 
I« «l^trra 3ara4l ta f^ft Um)/ laci^c M bcibf 
»aa ben ibrKic« barib eaiea § rineii Jtrani mit iKt# 
|ea Stelen anterUbtebea, frlef von lea ^urdv 
Uiicht. Primeffianea i^r^ttn eta SbrbdKii nac 
aaatAaelidKn ^aamv um nnlebef ein b4mme(bUaef 
fetlaee ^unö mit fal^eabea Oertcn fiefla^ten «Mt: 
^laaiea, fVlAtaea etaea frembea 6traabel, 
jDm eta aeifer 6irrafr berfebra^t 
Üarbea aafree tiarta fiüaie l^rai^t 

€ a A .berief bee 6lf ratr biefel (aab«<, 
6Aiae Srtaibri! t^araai, a* aeeieibC 
t^l, bie If Bter M am iioffea fttfU, 
^9 bie Oaieab tf lA t\H ^laabHf »eibt. 

^ie ^tirchlcud^tigrn Pnn^riTinnra XHatitf 
naboicn bie A6rbAen mit (tcbibarrm 9lBt»l)taefaflm 
an, unb bonfrni 5afi)r mit ben (d)mel^ribaftdlm, 
buttreidiflea ftperin» ^m 9[)abmen ter 1>eutid»cn 
lanqrn ^r^U'n^tinnier» irrlthr rbenfaBs m brtrikd«t< 
lieber Tttuabl bei ber ^brcnpiorte ftonfni, unb mci|;e 
Itrtber mit roienrarbem ^oab^ncbti rctbrn^chArf 
tea.u. auf tem Jtcpfratunr.Htrinir traani. libertridcc 
STemalieOe Mmbrofi (lechtcr tra J>f mi «PreMarra a. 
3n|>fltcra Tlmbrefi) beii PrtnuiVmnen l^^iul 
tea em m 3rlaa grbunbriicf (Heb«d>t, auf einrai 
Jt^en tw\ HHaf , unb erhielt ba|ür »en ^ 3. rnretv 
luachien f^ffl^ ben fdmei4Hl(Hi[tritm« butbreiöb« 
flen IDanf. d)a<| tianbni an ber V!brenrftrte 14 
Anaben taa ber |ran|6fli((ea XoUiiie, iti offrtgr^ 



■^i. 



^: 



*".••'.■• 






itns ^iflNft »H an -frtfirtiii ^«fH^^cn. er 
MM «M lei%m ^rlfffii ^Iium« (SmtUnkn ; unb 
»to l|ff« ilü^Mini iNcTfkltf Iff t«Nlf ^UiK ttn 

Ml4ef Mf ;bfliw4ii4<istti Pttfii 

4nif«ii nit nbrer #a»«bntni j^«ib 

rWilWffAf die K^ ^«Miflriie tinrun. 

...^.^,^ Hi M^'M X1k< vor »er ^^rfir^fettc 

'Wmr^bkm^^m prinii Indium :^r4hilrfi «ftrr> 
««ff ^ f 1«^ ««» »kftrrt^icrf: «^^« U^n 

S^l^ I«. {Die cMen priii)fi>tNitftt, »i< bif 
in tlim Umni9$ BMI Irr f rradtllAfltii i^to cii» 
IT NHl VfiicwiMi^cii «nl Mtril iiftff Qmfm 
«Ü If ft inl in hm «Püiaiaip •ft«itfi ^rim, 
flHMM IfC Im (• |«Mrfi4cii iMü liMtm, inNfbcu 
Mim INmHmjm bcr Ik^c (• ^iHtr t4ii;<ui5 

^^I« Am« irt#c Miiir »ilerM««. '>)}tii db in 
gktm Hihm Inf« |dk f rrälraiiaiim ; aut 

eMi. %«4frtHIJi^fiM<r«|ctrii eitauuM 
g| iM{ fi iii^i tl yiM n — iM^ ftn, boRlNiiUi 

9m Mt V^MMBHfft 4|K/ «IMH^M M8I ^Ar 



Wr* 



■M M 



MS^ VM MBM' vfv 

ft|ki«rtra 1«, m4i 
»f«*f KMM f«V 

IB |i9d Mn^n 
im f9 fmMf tir 



I« .teMM# ftr?A&rc M 



; mdb M»I I^Htil ^»t 

wiftpiM^ VM 

I ; fi npi rt iil mit i|« 



K# ■»•«■•■i^ ^w» www»» w^^ 1 

«9 3Mef ffWMf . VB ^fr fr 
^^f / Mfip ffwpr jF^^ 

' ' H. tbff iiMt r 






(«« 



«Jc4 f^ejer «fai^ni Mf rurd>laucf>n<3ffi pnn 

fhfgrn Mc |« 9>^fr Jlai9«rtiina briimiaun tMii 
■irrlmai, mib^brr i^ofbtmni fafl o»<^ »mni Iü 
Cuftftrtfii Mit: intr. Mm ^tynen tarn ll«•f»f^al 
tjn Htm |ii bificn; miiI bic»f, «m ^hntn Ht 
Irdfffprrn tcr A(r(^rr iid4^tra§(ti yrf it»f ^ubf 
: auf 4Ut>f,di bfrlBa^ri brr »>ol»rn i^rAutr M 
e^liMibPK «iifjm Tif cclrnpriinf^ristHfit mm» 
ten beim AuffV;.)*n iici) Imro/r Ar(iica<(bidti«i,4ai| 

^rricj» ud«rie4üi|t bÄttrii. Bir •urbm nii« m In 
treppe ©on ;i. ^. K. K. ^ohrittn in*» lUos« 
rrtfiun un> ttm prinjen tu^^rl*^l<1^rf►^i|^^|. 
b«iiQ I« bro ^rnmi t>or brm ^bKiiittalf vm ^ 
mal &fm »dmff,3bro mu;.rvr TX^mqin.mil^ 
tei.1 »jafiifii K^nij(. ^aufc iuf baf UrMi4b(U m< 
miüUmm, vtn ^. moidUt Ctm X6maf Mm 

PniJ>«ü »«r^fflrVC, mib balb jm«^ b« aiUr. 
)trtfnfti)elbcii|air tttttaqüaffl «rMrt. * <|« i, 

»Muc e«. malffUt Obre »^<Hit #inin«kl^ 
It^nm, Md bfmrrft |u »rrbM, M TUUrhSäfOä 
tiflclbrn bic rutd>k PnnKQI*Mffi akiute |« 
«ilrrrrit er ^iffrai bMi jScrni fr(b«MrM«f 

OüdTm »ari^MrtM blt (Umd. |Mrffr< jeMi» 
bd ntnM^nii etin bM t^ohni TS^äktm «. bU 

lUfff« jMMia «iü rWfM bH ^MlM Mb triMjT: 

tTL Pl*!?^-^*^''?^^'^ »c4«tM Mb t^ 
a^fii||luhni^f^ brffm«! rtn frmbiff« . e«r U öm! 

ta ^«iinbr^niMdif4oiT«|uibrfneti»iniu!C 
|fn, iMbiiiii^fnbtKlbf^ mtff b(|x/n Orbniiim §m$äZ 
«Abfr. et »rrb4mc,«lt dn jVto.tt ttii trti •9tm§mm 
pam Infttirm, «t^ oif^ «bfr «U nn 9$riiiZM 
Iff Oclwuuitlirb« bfr «iMtobMr »tn ^»frtin, mM 
«Hfpk^ft i« jvobm, b«|. tMci4 M(f NifZ 
bfH (• MbA^i Mfir St|fit uitb Dffr^ TT.^T 
MI Wr 3«fapiBMM MB SKn^Afait 

Bab fMK UntrbBBBfi MTf f^tpfm ii. 

1« Ibiiü birif« ffi^ Xi^tt mt gmt nnb 
^SJTiJlÄ'^"'*^'*/ I« rf^mbt« «bi»mn. 



•,*. 



.■.*•■.■ 



(■.■..■ » 



I .• 



ot 



-M.^-.. 



SÄST flÄf%:Är' 'i' «HrS;.^: 

ImiM Inimcti MMf^ic^c, im( m rem e44« 

Mt M lir »Mic Mm M« In JUi «kfMNirNr 
Ciilf SIMM fjkm, »HdM »tf frHu4fii tM* 
■JjJfijM« W« M4 i^rtn tt*^«iitiiini |«« 

^MNf« iMt Ift bfr rt f ierm^tn H^ifiii fDN|i 
Mk IRtCUfüafdL Ml» JUmN M er. fca|.lf« 
JMm j^a «nt' eMtne. iß ht^m «Mm, M|fr 

fbmd)l, Ht fffirrfiiOf ^tr)^ 9^ mrtfUiw 
toff -eifftt«, (HfM Nr ^imhl. priii|rt{lfi' 

Mff »M MM Mf OfTMl^lattf er. a^if f. 
4#Mt tf« XfMiimiilfit Mit Nr tiifd>l. pniu 
ii^ntmät$99ntntm9$ibu9% &ntikn, wtn 
MiC«fiiMiiBf4€»Nr 9UkriMN««r«tr, f.iKli4 
u^ i vm, ^nfm m$§tt «n tifirni X*$f fitnr fmi« 
Mff x|i<»iMii MI MffcM iM^tm %mt unirt am» 
Um MMl fMT alfCMniir ^Unmwntin ft^qm, 
Mil M MMCR Irrnif ttr kIKi «^rr A^tlif <«HmWr* 
f #l i>n« «mIMm lM«frra »«h §^rcff.ii, «li 
€k.B4ii^l.^«t>Hl rff Xr»tirriiii ukt rtd im» 
■iiifltMfiiMMiK Mmm: ,a* «»trb« Bit Mi^r 

*"' ^»M «#o NMlitHM« rcrtfumüi 

WMmmn« e^MMM Mir 'bnki^ 
fr filr Mr fplIMM mi» IMIfii ttr \m itist friiii^ 
IlM trMr M i wwNt M«rNA " Oiwi trtrt Nr 
gNMM M fKMi Prtiiuii rm trm m9^t%kontm 
inim fffMl MM Mtat4 dnncm mniKt rMtiranft. 



Mka ^mni iMt irfiN M€N Nmr/t «^ftm. 

9ff t«^M« &fMN». «•<« mol^cNirf , !# 
MM NM iM^ ec. lll«Mi< J^H^ft ^ ^i^fftMl 



'3»N »»Ä MpH l^MItlJ^fS 



M im n$n %§9m tfft W Ü Üerrhr- 
^ft»»«« 9rfl#r»ra 

•iNr tf#ffr. Ml. frtfM eilN. CMt 

jt4 i . kUf, Ulf, tff . Ulf, if<4, 

6mi. » (5#i f4if. era l.©ft ftf». 
Jifflii fiif ifrarN irMc» all frltrlcf SitrrNt 
e<Nriri fmi 7fltff#frrf iff.ifof Mf»l 6Hmi» 
17? IMIH ^M^tff, e«»«M« fio. gcffir fi fMf 

T^f I rrr fffm INriM rtti |rf<»f M«* ?^rl«N Nff 
rrffti Aufi toirftier jiif^if. |o«fa rrrmif ^ ? Nr 
^iiHifViailMttoooAnir. ••( <37». airi; ii Ter» 
ll'^^* t9f*»iiiMi ■■» Vtiff : I INwisit f»i t>oo 
iXrtiT ivf fJi ifii? II ^rrtii Ni^liTrfi iitf: i ^i' 
•tMff Ml too Siltr iif 9)9 11401 itd» ^rflfafelrt' 
«WiPtf : t HfwtiMf tfi |oo Äiblf ••( Nt. i;;«i. 
••• 1*1 ?• II ^ffiii ^ flNfiMri iil a ?? , lO 
»«j^flM" Mi Wir'A f 9nMniir^ tti ifc ftiMr 

•■f9<t lo44| fiifi |t4t7. 44fot ailfiav) 11 ^^ft» 
•li Miertrinyri, fOrt^MMi n» 77 -7), 94^\lttif\$ 
Ni ^(tlb Md eRi|>f>irf Nr^tiii«, um» M4Jli 
■MlNr« II %r »ffi Oiificr: • ^ritiii^f tu too 
aiklf mf ^t 74|f Itfl. 1147^ iOTT" ?JJ?4. If»*». 

r(i. 44i*r. ii i^niii Nt riiff, tOfcrmiii iil 
^l, II J l^rrilii |»fiiiiil In ^mmI, ik» i^llll« 
Ni.f» €riiin, IIA 6mii Mi ^rrfclti, iiA €tH' 
ffti Ni 9^«lKf^ ••» liA 6ft(»r >fi r»#fi Tif ^if 
»Mi Irr stri Aiif« luffr Alttfl ttfifnr fffitiiN 
Ni IT 3iitir 1 7»». 

©Ifttiiffi fDrIf rrH>«*^ «MHlriifl >NNf, (t 
«Ire 3ti^i kirr ii Nlfffl HNl« fNita filifif msaim 

Jlf {"-?**• '^•^SL*^»^ ^ ♦<« •rt>f fHif^fi t">' 
f^«^ tiMtM MiiiM n» e^a CfNiiti «»iMC 

cfvrM wmi M NI NMi f rNNiM#ftaN it CM» 

^•t9Hm , Nw 1 1 . IDrcfMl. 
Jim iifJm Mffff,^NTiM |f#ai 6 IIN, Cfifm ei#. 
^vrAlm^ciffii ^rtniffnnnm tm «rtfln^urfi 
ertrlii Htr frlirm ffrruN iNr ^x m mtkmt Mifrrr 
etiM biff fin t>^M^\fif[%tn mnxtm Ni ^om. 
Mnmbrüif Fpn Nm C 4Udif rramf rf m l^irrN In 
»rJMwr Mlfltum, Uli Ml»<nfnirfffni itir%un fBf« 
flm unl .»>rtfrn, mm rtmr Miififjinir i^^:r«fr tu 
fTÄfiff tk'tini, fin f:nrr ^imfd^tii. >.ro.r in 
HtBfT .«lueun^ uR» rfp rmmf crrrf niii.i« JSAr. 
^rfi*bi>i ift fMrvm ininm 3l«f|«»l»n bik Mcir/i:m 
^M«lrTfn, erril/i^m ^aNÜrrt , t<»<»(fii .<Nntni 
M» ^#NriAf^vfR, limipfliA la'p^fitf, rmriat^rn 
Ml» HA* Miira €iaM »f^lntff 

B^f »TM ^•••»niSiriT iNf . \y.tut \\r \»^\,UJ^ 
9 A4N« ^llN iNr ) tantfirn •«<«.< :««4«- r ^k . 
4Nll»ff ^M^Jn<^ti|0« rrtinrfi«« 'rti n t • ^<fm, 
ff N ^rA»f »«rfm «V«*« ircu rji ,ti ü u n • srt 
ffaN^fn l« 3#rl(»fT «fiTTffr ;,>rf»i' » y « ^.^^fr, mir 
^iafUm wtannrrlurAIrW^i.-ii Mu.r» auf aulri« 
»M ^nim ^a»ti»rtr# mti ^tritirmnn« J^ifi , ^^, 
ffii»99fv Mar HMf ankfim 3 li^c 14 fr I, .^^'irtrrn Orait 
fCfK, 0»fM4(l»Kif ar>» ^rAiiff Njti^ iif lem^l j^ofi 
-^•*— MU i^ty^mtd ViCfrrf ^ • 



/ 



^7- 









iplJMMiüNil* tat in CM^^Ilfn 



kA#^ te^^t mmI^ M4^#n ^4^Ai^M 



■?' 



MitMifMil, mitlM;:9ii|'4ftft; loiifhftiof mm crMn |« llribü 



W» y » yg > / »d^HMNIIMMllflM^MirMtldiHilltlUtNlMlr 

tPtf 3i §in§ iwMWMtf ii Mfwt<f Oiliwif»» 



■' -. 



Mut MnMMKMI/ #M^ IflflT tf 



ww^tlMi4tH|f . C<i^Mt|Ut Nff ptteif||iiiMNi3MkM' 






^^W^^^^f ü* 






ItUM^IMMfir IMW Ml, ÜMi Ml» ^4Nf 
UairMM* MVl4f Mit HU f W fW t>MI|| 4» 

99f$mm, cic^f M iifff ttiMfwM/ w 

O MCMMlif MlifalfiMkIHraCfiMitiM» 



Mrf 



tfc Ky SIw i tlMii M i » IN^ «MM MM ffutH i^iim JTm^^ a 






Mim, aii «M» Mii«M Solnt mm 



i4 MrtaMMNit M *** irTl-ftTT '•"ri^TtiiiirlirtnU.'wii'fiiiijjM jiT 

S"^— .»^ t«glt«i »jaw ,jN IWMIJ» m Mm «»«ff^rt«* I»« e^U^inJS. 

MHlMOMfMrj 

•i4t fSi i>ft fiMBm' «Ji ^ ^^ ^^^ ^^« »A*^. tni| j^ R, 

fMtüM ML H)4 Mf etMiUrtc, ttoft mm r*ld iMi ii^ci Offb 



Vi » 



■ 1 k 






-- f-. 



«1. 



r>- 



1 >■ . 



, ■••:*.()■. 



'•*»^','; 



V ' •• ♦, ' \ * , , .. ii..' ' M ^ '' ', ' ♦■»1- » 






- »., ■ 






- .I.' 



..-:yi: -i: 



n 



•^ * 



-■.•*• 



/.^ 



* 



t -\' 



f v" 












»%■] 






^. 



'^ f ;^>>«*Wa«*^, 



.^-^BT 



' ,t ' ■ 



f^f^ 



KtMt 






fir 



NC) KmHI» m 4 tumH» 
ft*n$M mt Okr« «. Untt n 



Wie 



JMiljt(i tit nmli^tvfimjt «Amt 

MtlflÜ I 

iMiHf MUffrlSr 



'^ 



Miiffr M ViüN» ^<M«f liij||J||lif|i I« 






W|t p4M p fcl# 



TSSSBnTvSf 






MI 



r^'v f 






itrlr. l^HfH sTj^rfl^ 9)«tM« ImMi, ftim 
U tm «4n» m $ßUmi$t$, m liMm mtf Cuifc Ifffnm Cwi^ 



','•'*• 



ü*. 



t' 



Hl mSSmm kUäi mIi^ml 
jif nriim tiifL rj 1^^ ' 



7^ "r* * •wÄ^lllfll IMC MIMBMMff 

wMfMMvH^ Sil 



■T' « 



t^- 



«füll. 



-•*^- 



V 'N 



r^i 






Uli ^o** *: Ptiii i lfb i Mtü JMmm rta t tt i^ w «üi 
^ti itifl» fittMi ll^Ani ■ 






Ifitiv 









«»>-•* »A' 






;-».£? 






^*i 



^^ 



V liV.' 






'ft'Vtf."»', » 



:> 



v/ 



Jt »' /^ 



i t ' > . 



^;r'' 



,V/- 



*^i.^At 



. -<.'♦ V 



—♦ 



ükUfff M uffMV» ^fiM^iMliI rfflme^tf 
#Mt9ff. >|^ifff 3Mr^) bcii rrtfiMOlnnfn ^im 









^ . f« 



V ,v , 



* .' ..yJ 



I 




f 



■ r- • ■ ■' ' ' -■ "• • '■' ••■ ■- V-' - V-."- .V- - ;:-' :• ' . ^ v- :>^"'?rs;\ '-^^^ 



-f > 



.•-/* 









^^''^■•^^SJj>,,^^ 



VA, 



.-./^^ 



7'J •■ • ; 



'V -V^* ■ V' 



■Ll'^lÄV- JN^»«>««. e«w» fiMÄTÄÄÜE 






!*,; ■- ■ ■ Tv^ %• 



. Tjv •:% , : 



'jL : 



jtii; MC «» fe«»««» g ?$tf » < 5r%tr 



tM%i1B&' 



'V»*"***-' 



It 1 



4- 



r^ 



^f»«W' 



|iMi |I4' m4 n(i| ' 



r-/: 



mtti 



H^ 






mfmSn 



^fv-^fi**^ 



l»ti#ni 



ti. 



<f'.. 






1^ wii-flMawv^iilltvvrfTfna ^i^v 






,4 






>i_ 



- 'v 



■ J» 



/ \ 



^•..* 






/ 



"/v 



6 



f- / J 







^ 








/PA 



#^'^: 





/^i;»*^ *- vTJ^ ^ ^U^'^X^'^^ 




.* 



> 



/ 



Äi 



t Uim HuUit'i^'i "^i^^j^^-UiH ^w^w//xr* s^/„ 



/^u ^^< ^f 



%^h yJjAihd higdl^Ä'n/li^ Vt-vUtt^i- t^ti, d',^1 4£(^i(/^vL. dC,c i-'h tpd 



r 



^i^ 



^s/iHiMui' %'i^nAfiWlh^i'U f IJ^/H-^'^^^'^^^ v^^cyuui^/y^ci.t?Hi^'^'d^/L' 



•^'/n- 






i'i^t^l riA^tucv^i^^^i-ä dci rh^nh^^ 



^( 



1 



i 



O'itU-Pl, lifll 



UmtUu /7ji. ^u iu/u/a^ 



/liü/c^aifu'ii^ 'c^/^^ 






'U7U' -cnu 



/ w/^ di^. 



'^^^ 



7 



^ 



-f/^i 



i'-i'-tv 






Ä 



U7tldßi/ 



^^/Ll 



W^ ^ilito 



>J 






<:cc 



J 



■/ 



t^yn C' 



/ 



l^i. 



T' 



^/- 



//// ^nu.1 ?^iA ^fji 



'^a)i/¥9^/^4. ^^t-t^t 












1 



SUU 






^tn 'O^ 






-^M-^^x. lu^/^'^ 



y^^H^ L J 



rii ci '/^A^^^' V 



2^ 



V 






^>j 



-^ / 






-i^^-^i^ 



^, 






cT^ 



T^lÄ-Z-it 



*^^h<,/a 



/a 



^ A^L^ j ^/i A^'i^f tiVi ^t^^c- ^ 



yy 



^. 



4^ //^ ;^/-A ^^'^^<^u^ ^i^4e^^/^t. 5/7/ ^ti^£^?^f*-a^%/^ 



txJLO'U.J '^/'H^t ^^i^Pl^/.i^Jfi!!^^>^^ ^/L t^^ 



^/^ 



rOOiUU-Pv r?/ ^Z-; V7^Cc^l4^ ^^j^ ^h^^^^^^ ä:^^^7^^,(^ <f^/>^^^/^<-^ -^/^-^/^^vs^To 

9 



Mj^ihA^^ 






M.^^ ^^>^^/./"^t^^^ie>ei^:4^^^v<^:ivei^ >^^^ ^/t^^^^^<_ 



ÄMf^^^^t. ^/i./a yu ^^CU/^-^ 7^;?*?^ ^^^^ i#^ ^r^t^ 






Vii-Uyi iUf^tuii^ -^^vi ly^Uti^u^ ^/^i^% /^'»^ -;^%/CCf i^u^ ^ti^d/ ^V/#/^, U€-tr^ - 






frX>C 



^ttVmi^t Mont^tii^tift 



1794 ^äpj. 



^ 



f. 



f derber 95mtmfd&en Subenfc^öft bef ber 
anfunfr unD Der QJmnaWun^ bcr ^tin# 



«In Chor Initffer 'S^bifA^ 5r<itt(tt^{mm«r 
^ therr<m( am Mftiifl Ut muu tin Mhth<^n mit 
ouiUn^ifdai 9(»ivii, 4» lM((tK# tiefe S^e 
' eraNinko «MHxt: : , .. . 

Söfumcn, Späten Hmi ftmbtn ^ttankei 
JDif ein wclfer ©Artiift ^«r^eSrai^f, 
«Burbeil unfrer ^lureii fc^önftc QOrodbf. 

Cuc^ 6erlef 6er ©Ärtncr blefc« Canbetf, 
' Sc^dfie Sremben! J!N»rätn • wtaerf)«^ 
fi>«Ö> bk (hirtr f«<^ om Wn^ffen freut/ 
2>a| Ne ^ujeHb «ik(^ bie« eitmftHb i»#(^« 



).pi»narffd)r.XXU!;0. 5 61. 



IL 



'iM,; 









V 






M 



Pl'H 




Ui 



t 



f Uj d^u-PiC^ <r ; f'U' 




-/fm 



i^^^^ 



^ 



/^ 



tH^-PX- 






a^nz^ e^t¥-ft4-ff^i*'i^ z^^^-Ut /^->^ ^^-^lÄf 



^^^if^fv^c 



,^)i^üit Q-^'i^ui 



y/^'^/'/>, ^i/iu.t^?7Ui^'^^i4 ^W^ Av/.^ A^^. /7f3 



c7 



M 



^ 



}\. 



^ 



vyynf/^v^ S^7^/Jwfi^ 'C'hi^Q ■^X^i^.u^tty'^l^'^t^k^ 



(: /-ph 



"nHi^'t't t^Ai^/u^ Xt^^^/^r-it^^Z^ 



C^x t^v/^^ -Ä/v^'l^i^i. Jci'i^u<5 ^Oi^Jü6, 



ScJu^m ?Uyfn^lL , JU- 



*yi'>i^>^ C>, i'^'iMt 



6^^^ ft. 



T 



'd^ 



tiAxA^ 9nC^ 















"M'h^ l^^ yi^ic/xyt A, /i^t }^.i^'H^l/ytt<i^ /Ju^i^4^ - 



IL^ ä d^yt^^-^JiZ i^^'f'l*' '^-^^^J^i^ -*^S/^/^ 



1 



?tt 



^C-iCO /^/.^^ 



^ 






Z^ 









'V/C 



^^ .^^^ ///3 . 



' ^LOAA/i 



JUax 









v^^^ 



,'Mvtu^'UM' 




^ ->/>;y ^/W^^^t- i^^^^ 



/i^%C'i%^A^ / ^^ ^<>^<^ 



/ 



/ 



^-U^//o l^lhn ^^*i^*^ 






///;^ 






V,;ü^, «Ly-Ä ^^^^/*^' '^^ f^-^-^oi,^ .e^^»^^ 



2 V v/v ^^^M.U t 



^i/ 










^-yt^l^-i 



^4^1iLi/fi^ ^>UU^ Aux^ n^.i^ 4^ ^^y^'^ ^ ^r/^u4^ ^u4^ ^i^^t^ W^f^^^-U ^ 



^ 



H fi'\^\ii.4iii i t 



/UiV^a4^^v i^hCiUiAi /'ivAi^^ti. i/u^^'^^Mt^ ^^t ^-/iH-iyYlA^L. 












•ör 



sof 



^ C)U (>btrfan5f6ftU€<len Änb ÄfttfHif cef "* 

flb«rflQ&fn Bei Ut ^fDrcnpfrrtc folgentc« ©cbictt: 

ttnffr ^atn, bfn wir mit Qcl)rfur<^t nennen, 

grieDrid) ^il^lm, ter »ielöeliebte ^errfd)eiv 

2)a ^i; ^inaufto^, um b<r Jelnjc^fc^^aaren ^ 

--••c • €ltÄrud^'iu*''^«§f<n» 

^ ^rlebebeMmmett mtter ^iegjt^waffen/ 
Seber gerechten' ®w?«e gern begeirttettb, . 

r^ad^te ber <£vben ^clwe« <Pf«9^i'«»"t^*/ 

JDftcbte ber SJac^welt. 

• >: 3^ f<l^ «rloren, etö^«« eelnw^ufeet, 
eelner. Älnber «ermÄbltf , — feit) erltren/ 
SKÄtter iu »erben, unb ber ©Är^^r' :^>ffmm^ 

3m @d)qo0 jtt tragwn 

^löleJ ^at be< ßobe^ v wt (Ju^ber &u{ Verfönbet,' 
5öieleti,fe«d^»» verbürgt.' ble SSJaW .bj<..S5fttetif, 
Unb bet Jörflert s SöngVinge fuh!e(nb ^ugc 

Seuaet b<r iSa^r^.itr >. 

<X)nrum bringen, an biefer ^auptflabt ei^welfe, 
«Sir, ein »erfannteet $8o(e, »onmtfjrm Ä^nig 
^iift Uttverfatjnt, bcn Ä6niaeft6d;tfri|. ^^ 

grcunblic^c Sffiönfc^e. 

•■-1 ' -.- . '■•.- ♦• •. ""{Dlt 



s 



JDle 3^r bfe fc^merf Äunfl fo frö^ gefemet, 
£lcbe jn verblenen; 3^f werbet ebe( 
(Eur ^erbtenfl oollenben, unb blefc6 üanb burc^ 

' Siebe beglücfen» 

eie^e, »ie fteiget In be< 9tef(^e« 3ube( 
^ud^ ber unfre \\\ (£u(^! 3f)r f)ört bie Alten; 
^afdr foU no(^ ber fp&ten (£n!e( ^eier 
V ^anfenb Suc(^ e^ren. 

III, 

^ofentfcb ber tKora^fren *); 
in ber ©pnagcge gerungen. 

^n (Eingang aufgenommen, gebirt gegenmdrtigr 
Kantate faü gan) bem unfKnannten jlorablten/ ber 
blrfc^ f(b6ne Spitbaidmlum fn febr frAber Belf, 
tvabrfibeinli4> iu ben 3eiten @a(omo'i^, fang, »riebet 

V 3 berna((» 

•) Öfc< ©fblcbt erfd)fen/ (n rocnigen gremplaren/ 
gfbrucft — i^ebrdifcb unb öeütfcb geaeii efnunber 
über— mit bcm l)l•utfv^e^ litel: «SRofenlfcb ber 
„«orübitcn. ^el ber boben *2}crni(!blunfldftier ber 
7vtt&nfgll(ben $dnun mir ben {DrtnKfimnen von 
7yrD^lfIcn^^rg @trc(i$. (^rfungen In ber ^Qtiagoge 
;,ui 'IJcrlfn. Dfjcmbcr 1793- (^acbSJffllrii 45.) 
„Berlin, gcbrucft bc( 3ob. 5r. Ungcr. " (£la 
«ßonen In (»cogofrotf. — ©le bebr«llf«be über* 
fcQung lil uon ^rn <£u(be(. 

Um bem Pefer bfe 23frgrri(bung mit bem , t\^%^ 
erü g(u(f(l(b geivJblten, alten ^le^e |u erktcbtern, 
Hebe blrfet« oacb ^utbert übrrfe(}ttng/ bler. 



to? 



2 10 



hmiacblnblelJffllwniattCgcmmimenia. ©le^mipt# 
lüge blefc< vc^rtreflKbcn. öeblcbt« finb ÄcbUcben. 
^tc unb \i^ ein'ficincr 3ufoij, bann unb wann etne 
«eine ©tcbcrbolung ; dnlge g?ctdnbtrang , ble ble 
©rifgenbeit, ober ble 6lttcn be« «bcnblanbe^ 
buccbau« erfprbcrten; unb abtbcttungen, »riebe 

,«fa(m 45. ©erl I. €in «routlleb unb üw 

»«.m/ffuna ber Älnbet Äorab» »ön ben «ofen, 

''•ÄSeo r. S «dn Al bietet ein fdnel 

S^m\ ein Griffet eine« f t^nJ^^^'Ä^J- 
^Su blft ber 6(b6n|le unter benjülcnfctenfinbcrn, 
;?QlbS lg rmb belne ftppen; b«um Ccgnet W 

Zeette, bu i^el•, unb fcbmilcfe W* f**n ! J • «J 
-möfTe bir flcUngen In beinern ©ebmucf! 3««^ 
Ä>t brt ©abrbdt ju gut, unb We «J^nbc n M 

«X »u bJbalten ; fo »Irb belne re<bte Äonb 
ÄcrVÄ öWrf rnib bdne »feile: 
Z^\Zt >BMrer »or blr nieberfaHen , nilttcn un et 

hJn «Jinbrn be« t6n«a#. 7- O^ott, bein ©tubt 
:;w?lb? Ker'inÄgS bajBepter b^^^ 

2S dn gerote« Septer. 8. t^u Ikbe» »«*f W 

• 3dt,unb ba(rflPgotrio«®ereo: bannn bat bl^ 

• Ä"b in ©ottVfalbet mit »yj^^f«";,";?.'»' 
^5nn betne ©efeOen. 9- Mne «leiDer flnb e,te( 

^SÄrrten, aioe« unb Äejia, «^n« «^" «»* ^J" 
Elfenbeinernen ?JaUdftcn bober ttltft In >'««« 
Äen »M*t. '^ .0. 3n beinern ejmurf geM 
Ser%lbnlgr X6<bteri ble «rout gebet |u bdnet 
Siebten *ln eitel fbftlKtem ®o^^'- »«• ^^J^' 
^ SoStef / f<baue brauf, unb neige bclne Obren. 
:lc?gl? be^lVolf« unb belne« ©ater« i^ufr«; 
^ri to »Irt ber Äbnig m an bdncr 6d)6nc 
^aben: benn et lll bein ^. ^fl^,^^^^^^ 
Sttobctcn. 1 3. 2HC t«*ter 3oc »trt mit ®ef<benf 



«ucb in bemOrlgbal »orbanben, nur ntcbt befttmtit 
ongejclgt fmb: Ift aOe«, rea« man ficb erlaubt bot. 
IDa« Job be« Ooppelpaar« Ijl au« rinem anbem 
bebedlfcben lorlfcben ®ebl<bte entlebnt, unb affo 
«u(b onrif. 2)ur(b mobemen i^u^ b^t man ble 
UrbtUbe iSlnfalt nlebt lerifreea m^geOb 

©er Q5or|3ng«r, 

(^el mir gegriitit, feicrnbe «P?enge Im feflllc^eu 

(V)rnnitrb 1 
(S^or ber ?(lten! ber Jünglinge (T^or! fei mir 

gegn^^t. 
<P 5 (^n<^ 

nba Wn; ble SWcben i« ®oll werten wr bfr 
.Idkt. 14. De« .f6n«g« Io<bter l» goni bertll^ 
•»inttxnbig, fie l* mit gAlbencn ©tüden gef leibet. 
„1^ «Wan fflbret fle In gelHdten Älefbem jurti 
^bolge ; unb fbre «eCpielen , \At 3imifraueo. bk 
^Ibt naebgeben, fübret man lu blr. 16. Won 
«f'Urct fie mit »rtubcn unb ®onne, unb gcbeB 
rin be« Äbolg« f afta*. 17. «nflari beiner ©dter 
,^lr« bu .f Inber fdegen; ble wlrt bu «u «ürfte» 
- rfeßen In aOer tTOdt. 18. 0* »IB bdne« «Wameng 
„gebenfen um SInb iu Xiiibc«tinb) bartro »etbe« 
,^lf banfen ble q36lter Immet unb ewlgUA. ** 

£)a§ birfet tfolm feine «nfplelun« auf Cbtiffnl 
unb We jtlrd)e/ fonbern ein be*jdtll«be« OMflrf« 
roänl<tung«gebubt on einen jbnig fd, Ift von 
unferm gelebrten ^reprt teil er ou«fübrüJ«fjdftt 
»orbeii. In feinen «nmerfungen «um Jurntill 
f de S. S. inrcrpreurione, jja^ igo — ilf )• *»icp 

bat ber bef annte i^ e r m. i>. D «» a r b t Wden ^Jtöim 
f(b*a einmal al« ©roiitocfang bei dner yDermdb* 
lung In bem .'^er«cgli(b Cßraunf(bn>elglf<b«n ^aufe 
angeioanbt. £• 



Stl 



»19 



^ud) verfammclt ein frf«bfn»oCIfr Z(i<n, 

ta?o gricfricf^ ^il()flm fiM)lr, wie 53arer fAt)(eit. 

(Sud) vei'fammelt ri» ^ag^ tc$ fd)6n|(cn £iebc0 

iväi'big/ 
SB^o treuer Siebe ^eKis S&anb uitfre $i'ir(len|16^ne 

»erfnöpfft. 
S^tii bcn (S^lücf liefen ! Cie empfangen ber^ugenb 

J^tii una ! SBir fe^en ebler ^^aten fc^6nen <Preif^. 

3>oc^ — ^rtitet 3^f «Mf J^arfenfffln^/ 
dinjuflimmen in n>irbelnbc5 (^aitenfpiel? 
Tidi, umfonjl neigt ^^r ^orc^enb bas O^r. 
;3fraen beiner Warfen ^(ong i|l lAngfl per{)aUt. 
Umfonft gartet 3^r be« Siebe« 3«&clton; 
ij^eiUdtr i]^arben Stebermunb ifl t&ndfl perjlummt. 

S^or t^c HiUtu 

UmroMf «ic^t bur<^ Unmut^ unfer ^reubenfeff. — 
J^eut (ad frob ba« ^«itenfpiet ertfinen: 
^ing' un< lieber ^eiUgerfDorteit/ ©ef&nge 3iontf. 

<fntn)ei^ burc^ ?Dii^ton nic^t tat laute ^ro^focfen. — 
^ein ^efang triefe n^ie ^onigfeim auf Si^anon« 

^efilbe, 

©er 



BS< 



©fr QJorfJnflm 

95^9tnn brtnH mein ÖJeifl! tx^tAntt Jieb, ' 
7(uf frol)er ^ärfe fpiel' i<^'6 nad). 

5Ür(lf np^ne ! Sir weisen Q?ud^ ©efang ;* 
^eiflergriffel; unb unfer banfbar ^erj. — 
<i^pr6^ah3f be< be|!en ÜÄenfcl^enberrfc^^erÄt 
lim (füre Sippen fleugt JJ^olbfeiigfeit, ; 

^f)r tretet/ (jb(e! in eelne ©puren; 
@cib niKbe, feib ^erec^t, wie (Sr. 
^iif ewig fegnet (5ud^ öJott! 

e^or. 
@ott fegntt C^u^ Mlf ew(()/ 
^uf ewig feguet (tud^ &9tu 

.*.. 5 ©<r aJorlSn^er* 
2t6er 3^r gdrtet, <»u<^ JP>eIben! b«« ^c^twrti 
5^ie« ifl ^m'^äHinnä, lie ^ajeflAt! 
SSie e« (Ira^it/ tpte f« dlAn^t/ 
3um ^c^u^ ber SKt^r^eit, unterbnlrf ter Unfü^uCb, 
3ie{)t ^in! jie^t f)inl t« gldcft! 
Cte (e^rt ^ud> S^unber/ ^urc SRec^te. 

g&or. 
Ctr! Cr! fÄ^rt (lud) an; 
3ift)t ^iu! jie^t f)in! etf <jWcft5 
SSunbcr (c^ret Su<^ bie i)ted^t(. 

^ 4 ©er 



>i^ 



©er QSerfin^v 
^In ^^011/ ^rofer^^rflF wirb tmiq flo^n t>or 

<55ered^tc5 S^Pter i|l ba« Stpur beine« SleU^^, 
Jt)u (iebeft ^u^enb, ()afrefl 5?^^^^? 
^rum f«(bt me\)t, al^ anbre fdrf(en/ 
^id) Qhit mit 3reuben6r; 
ÄegWcft bid) mel)r, «l« anbre Jörffetf, 
^urd> !8aterfreuben/ bnr^l J^etbeni^^nc. 

€^r. 

!Drum faibt me^r, «Itf «nbre Sürflen^ 
IDic^ beia 6»«tt «itt S^fubtuif. 

©er SJorfSnger. 

^r^t? ft^en fi^^nien ^drflefttAcIter fid^^ 
^it ber Stebe f^Meni i^tumenfd^wwf. 
C(()t! .i9ie sUh}! iu Curen Ceüen^ 
<5ble« ^drflenpaar/ 
3« Op^ir* <pr«d)t<Kfdrmcibe, 
!D?prrl)en unb Woe btVitrnb/ 
iuifcnd «nb Süet#rJteH$ 
Ciefienbe &d)6n^eit! 

• 

firine Stimme. 

* 

S^te ein iunje« ^t^tpacfv, 

^mülttisc einer ^Diiittrr# 

Unter 



Unter SHofrti »eibenb; 
Siebli(^ wie 3)iOri]fnrot^, 
i>eiter wie ber <J)?onb, 
^«ttter iPie bii ^onne *). 

C^or. 

Tfber Uciiidjcv nod^ 
JDurc^ '^»erjenfunfit^urb; 
^eitere« @«ntätb« 
ICur4) ®otte*furc>)t; 
3m fanften ZuQt 
3drt(id;e Siebe. 



f*4 



©er 58orfSnger. ' 

^Bret, JurflcnCi'c^rer, göunet mir (Euer O^r» 

©erlauf «uer ©off unb diirti SJatere Aau«. 

Siebe fi^^ret (^\ä^, unb ^uqenb, ^ 

ÖRit SMumenfefTefn hi'tf löraut<jemad). ' 

fBaUtt t)in! waUet ^in? ' 
3" ^eierfleibung gefb^eflirft^ 

©aOet ^in! roaffet tHnf ' 
3n unfrer 8i>r(lm Daffafl. 

^ s Serfln 

♦) 9lfl*aeHfbet bem lib^nen fleMHfbe, rnonnf 
ba* ^obelicb eclcmo«, ÄQp. 4, 2). ;; Aap. 6, 
©. 9. 



»If 



■1 ? !ÜJU 



Berlin bringet ^U(^ ÖJefc^enff j 
^frjeu veifljiiiti^ßDotf; 
$Die (rbUit unfern £mtbe< 
gießen um ^ure Jf^ulb. 

!3cr9cfret 33olf unb SJatcref ^au#t 
SBir vcrgcfiVn ßurer nie. 

dinfl »erben JDeine 5tinber^ 
QJrogcr Prft unt> JJetb! 
(^infl merbeti l^eine 5(ii)betr 
$De6 $Kcic^«"5Be^crrf<^r; 
CJeliebt wie JDu! 

(Einfl (liften JDeine ÄUibec/ 
ebler Prjl unb SBater! 
(Stnfl (liften It^cine ^inbec 
5Dir ein ^eti{tnaa(: 
Unflcrblic^ toie ^Du. 

?Jeite (E{>6r<. 

2>ie ?naxf>»e(t preifJ 3>i(^ (jtöcHii^; 
JDi4u Sporne ^aurec fAr ttitb fdr. 



2* 




AM/^\ 



*>: 



\- 




^^^^^j;^.^^^ idtO^fV ^Z^^' 





/f. 



<^. 





^^!^ 




ß^ 



va^ ^^ 



^/^S^ 



\ 



^ 



e/)^ 



t 1 



«(^ 



7. «^«/TT. r"y4 



N^<i4v 



\^^i^t^ H^^ TT^üc^ / 



»iZ 



«^ ><ni'ta(^ ^,ir 



s-. 



t'Z. 



uc 



Äc/a 



^^^e/^ ^ 



?-«^ 



•^/^c *^ 



^^< *>»«^/H^ C 



«^-vt 



^<^ h 



-•< V7il. 



^ "^ 



*tciJ 



eti 



«-e /o ^ 



«^^ 






^^'^fcle ;? 



^^^et 



r-OL 



^7 ^T 



CLQ «^ 



<^^< 






«>to 



^ 



«<H 



«<A ^^y'6 



«o 



t^-'Za^i 



^^«-^; 



^. 






^C 



U^r\c 



/{.rt 



^oo-t^ 



'^'^w 



M 



'»»'■«t^olfot a. D. 



Dr. Curt Radlauer 
ßWl/N-SCHONEBERG 

Iniubfüdter StroJ« 3 
'*■"''• 71 II 68 



i > 



,-♦ 



Sehr geehrter Herr lani.-terialrat . 4,r,nt^dä^^^^ 

ver^lndllohen Dank fuer Ihre frdl.KRrte vom 19.v.;.ts. .die 
loh vor ^ Tagen erhielt, und faer die liebensv.uerdi^^e .'it- 
teilun- der xvc^resse von Frau hrann. loh habe in der xat 
so lon eine ganre ..eile nit ihr in direkter Korrespondenz/ 
gestanden, da eine Cousine von nir in Montevideo vvohnt \u\6 
- \ule der ..ufall e^i v-ollte - szt. mit Frau Brann's Toohter 
zuBanmen zur oohule ßegan^^.en ist. Frau ::.rann und oeren 
ochvvester waren so freundlich, mir einl.^^es interessante 
üLaterial urici FanilienueTjerlieforun.^.en nitzutejlen, die 
Rioh aiif i^duard (Jans beziehen. loh hi.be ueber .^Jduard (Ir^ns 
in neiner Fj-eizelt inehen meinem neruf als Bankiprolcurist 
in Hall otreet) einige Jtudien veroeff entlieht, sollten 
oie daran interessiert sein,3o bin ioh gerne bereit, Ihnen 
die Titel oder .^onderdruoke zugaenglg su maohen. I.eine 
-vbsioht ist, cUese lu-.d weitere Jtudien und Funde in eirer 
Bio raphie .'.duard Crans' - die nooh niaht existiert - zusa^a- 
nenzufassen. .Sollten auoh oie nooh i.aterial oder Faniiien- 
ueberlicf orangen besitzen, so Vvaere ioh fuer Idtteijung rus- 
cerordentlioh dankbar. -Js ist fuer riioh,der ioh auoh erheb- 
liche ardere For^'Chungen biof.raphiso er Kat^o' uebor drcS 
fruehe 19.,Jahrhur.dert angestellt h^be, ueberrasohend .^-ev.e- 
sen,v;ie lebhaft unter den eszenden'en seirer ieffen und 
Lichten die .'Erinnerung an .Jduard .k.ns erhalten geblieben 
ist. ..in anderer Iros^sneffe ^on ,Jd .ard aans.ein jJr.üppert. 
-.ohn (3 es .sßyriolo ;en in iaris, hat mir ebenfalls i^eaoht- 
liohes mitgeteilt, obwohl \.aelirend der i'azl-okkupation in 
xarls Vieles, u.a. .lennel's Oelportrait von r.duard Oans, ver- 
loren gegan.i:en ist. - Frau Brann ädiirieb mir,dass sie bis 
zu ihrer .wusv. and erging ein Tttgebuoh aus aans ' "roettin/:er 
Studentenzeit besass,da8S dies ;.ber mit den sonstigen In- 
halt ihres ^ifts veri^ohVvand. - -.i jer.artigerv.eiGe ist ein 
Criginalbrief von Heine ein Janfi nach .iussland verschlagen 
v,orden,und ich habe eine photograpische .ooie davon aus 
i.eningrad erhalten. - .vuch hat dus Testament des 'rrossviters 
von i'.duard Jans, in den --^kton des 'lerlcits in C^elle in ' an- 
nover, mit samt 6.en .vkten betr. das Jans 'sehe Fideiko^^ni'ss 
^en Ariog ueberstanclen. .ohl als eine ^rt "morali;>oher .;ie- 
dergutmaohung- hat mir die dortige r>e'ioerde die .kten an 
das hiesige deutsche Bundes-Jeneralkonrulat uebersandt .v.o 
loh sie im ^inzelncn durchgesehen iiabe. - im ..oriloss on- 
bijou (jetzt Crt-Borlln) befand Gioh eJne Totermaske '^on 
^^,^ ^^^ns. Der ^r.last ist aber,v.ie io . hoere,dem rJrdboden 
gleichgemacht v,orden,und nein uorres .ondent in Cst-i3erlin 
hat mir nichts aeber O.en Verbleib der Sammlungen mitteilen 
Koen nen . 

lias .aohti,38te v.aere f e.stzu8tellen, ob der literarische 
raonlHSs von J(lur,,rd G;.n8 nooh Irgendv.o voriuoiäen ist. oder 
?o^'e''3R^q',:i«' "-' .^^" l-'^'^fl^'t ist. V.oh ^duurd »ans« 
Iritr} ^ hiees es da«8 seine . ollegen und ^at-hegelianer 

aU8 polltlsohen ..engr.ten - von einer VeroeffertTio iin^ h- 
stanc nahnen, ' ~ '^ " 

Sollten .Jle diesbefue^^lloh einen irinvf.i.<: h.ben.so v.aere -.ir 
ein solcher nehr als v;illkonnen. » oen.oo ;.tvere axt 

ri?n.iS°if^'. '^"^ v^"^ •?^'' *'*''^* boose.d.s« ioh oie nilt so vielen 
Einzelheiten ueberf.lle. ^-»h v.aere rtu.en fuer cUsbaldi.-e ^t 

bereit^ ' "* ""'^ ^^" natuerlioh zu Ce^endlenstef atetr^«i^e 

- it freu/ dllclien Jrue. sen b;n .ich 

ihr ergebener 



Emil Zerk 

456 Atkins Ave. 7. Mai 1960 

Brooklyn 8, N.Y. 

Herrn Dr .H.G.Reissner 
43-18, 168th Street 
plushing 58, N.Y. 

Geehr^-zer -r«rr Doktor l 

Unter T^ezugnahme auf Ihre Anfrage ira "Aufbau" 
("Wer weiss es") die mir erst spaet zur Kenntnis 
gelangte und an deren Beantwortung ich a^usserdem 
durch den furchtbaren Druck der Zeit im hiesigen 
Leben verhindert ;var,noechte ich Ihnen mitteilen, 
dass in Jerusal-sm (natuerlieh West-Jerusalem, 
Israel) 

Rolf Radla.uer 

lt5bt,der moeglicherTeise aus Breslau stammt. 
Seine Adresse kann ich nicht angeben, da ich schon 
laengere Zeit keinen Kontakt mehr haho, glaube aber, 
sie kann nach den vorhandenen Anhaltspunkten leicht 
gefunden v^erden. 

Rolf Radlauer war laengere Zeit in der Kanzlei aes 
aus Deutschland stammenden Hechtsanwalts Dr.P-aul 
Jacoby, Jerusalem, Ben Jehuda-Jtrasse,Abulafia 
Building, angestellt. Dr. Jacoby hatte sich sp&ter 
der Politik (Progressive Partei) zugewandt , hielt 
aber die Verbindung mit Radlauer auf rec'-'t , welch 
letzterer sp^eter eine Anstellung (wahrscheinlich 
mit Unterstuetzung Dr.Jacobys) in einem staatlicher 
oder halbstaatlichen Puero erhielt, üb Dr. Jacoby 
die Advokaturskanzlei weiter betrieb, weiss ich 
nicht. 

Eine Sch^ae.rerin Rolf Radlauers (Schwester seiner 
Frau) war (oder ist noch) in der Rechtsan7,altskanz4 
lei des Dr. Josef ?rank, -ebenfalls Lilnwanderer aus 
Deutschland und an derselben Adresse, J"erusalem, 
Ben Jehuca-Strasse, Beth Abulafia. beschaef tiff-t 
utid wird natuerlieh seine Adresse wissen. Ihr' 
Name ist (oder war damals) Fraeulein Moscicki. 



2 

Reif Radlauers "hobby" war Dichten, und er hatte, 
in deutscher Sprache, sehr scboene und gehaltvolle, 
sinnreiche Gedichte geschrieben. 

Eines seiner Gredichte , welches sich auf Pesah bezog, 
wurde i."* einer PeÄah-Nummer - entweder Feiertags- 
Ausgabe oder unmittelbar vorher oder nachher erschl 
nenes Blatt- des J^Aufbg.^'^_ veroeff entlieht , ich 
glaube, ^s war PesaH l^iy^J5719 , so dass vielleicht, 
wenn die Adresse anders nicht zu erfp.hren ist, diese 
in der Auf bau -Redaktion noch auffindbar sein koennt^l 



Ich hoffe, Ihnen mit diesen, et7.as langatmigen und 
reichlich spaet gekommenen, Angaben gedient zu 
haben und wegen der Verspaetun^ um Entschuldigung 
bittend, begruesse ich Sie 

hochachtungsvoll 



(yyyxy^Ay 



Emil Zer 




Pjj_S.ü]s koennte sich auch 
um die pesah-jNumraer des d'ahres 
1958/5718 handeln, jch glaube 
aber es war eher 1959. 
Moeglicherweise hat auch 
R.R.Ihre Anfrage selbst 
gelesen und Ihnen schön 
geschrieben, dann waere eben 
dieser "Brief gegenstandslos. 



— f 



Maria Stagnero de Munar 2516 



MONTEVIDEO« 



^ /^ jr, (:>»- 




/ 




^ 




'-4. 




^Z^''%, ft'^^^if' 



W'f^a-'-'^ 






v?^ 



(/' 




/ 



J^H 




I 



^/^ 








^. 




Ottilie ßrann 



Monteyideojc'en 25. Mai 19^0. 



Sehr geehrter ^ierr Dr,Re.i'.:ner ! 



Brief, der mich oehr interessierto.^^'^'^''^ ^'^^ vielen Dank f-p Ihren 

Meine 3chwes-t:er i3Chickte mir 
Jetzt erst die Photocopie der Vossinchen Zeitung. 

Ich bat Marianne Meyerheim p*eb. 
ochlesinger bei ihrer Reise im September nach Nev; York diese ' 
Dokumente, die ich zurückerbitte, nitnehnen zu wollen und Ihnen 
zu geben^Ss geht per x-ost zu viel verloren. Mein Lift ish von der 
Fir2ia,die ihn nach hier schicken sollte, nach i^roslau zurückcreschickt 
vv'orden und dort versteigert worden. Ich ,^laube kaurn,c!ass das 'T^ar-re- 
buch, handschriftlich in einem einfachen Heft Keschriehen,noch auf- 
findbar sein wirdl 

Mein Grossvater erzähltei^die 
Mutter von Eduard Gans bemänfrelte , dass er immer mit dem nthhl 
wackelte. oie säurte nach 5. einer Taufe, tu es nicht mehr, du bist noch v 
zu schvvach im Kreutz. Bei einem Kuraufenthalt mit ihrer Zofe in 
Marienbad schrieb sie ins dortige Gästebuch, Zejcrah Gans,rr.eine 
Zofe auch ein^^ Gans. 

Ich soll 3ie von Marianne herzl.'.ch 
grüGsen.oie ist Schulfreundin meiner Tochter, die der Zufall hier 
wieder zusammengeführt hat. 

Mit bester Empfehlun^^ bin ich 







/^rf^^^'^t.^-^ 



y 
















/f^i^t-t^^^ 







^t^'t^ 




%f4^ 







^^4*»'^^^ 



New York, 15. Mal 1960 



Sehr geehrte Frp,u V^'erther^ 



unsere kuer^iliohe Korrespondenz kam mir v.iei 
a'ber dies duerfte auch materielle Piedsutung 
im "Aufb .u" vom 12^. Kai sind Sie dreimal als 
te genannt ^und zwar 

V^'erther UG/l 



V<(erther 

VVerther, Gertrud 

V.'erther^ClertrudjEreslau 



pondenz kam mir wieder in Erinneruns; 
aterielle Bedeutung fuer oie hahen: 

Anspraohsberechtig- 



üG/1 
üCt/£ 



Pas Symbol US bedeutet Bewegliahe Gregenstaende ,die vorfol^^te 
Personen zur Verfraohtan^^ ins ^^lusland bestimmt hatten und die 
im Ha.mbur.?;er Hafen beschlagnahmt i^orden sind, 
AKA bedeutet Anleihe-AbloesuiigBSoaald/ersohreibungen and An- 
leiheabi oesungss oh old-AUsloBungsr echte, verzinsliche -tinleihen 
und oohatzanweisuncen. 

Um diese , off enbar von Ilinen biülier nicjht gsltend ^euiaohten 
Ansprueihe zu erheben, muesaen Sie an das ; 

Ministry of Justice - Ad^iinistrator General 
P.O.Box. 1^.54 Jerusalem^ Israel 

unter Beilep.ung von Internationalen ^intwortsoheinen schreiben. 

Ausser dass Sie ihre persoenlichen materiellen ^max^rueolie gel- 
tend nr^.ohen, die da3 Ivünister.i.iLii an Sie zurueokuobertragen soll 
waere ioh persoenlioh Ihnen dankbar, wenn 3ie auoh im Interesse 
der Wissenschaft anfragten^ob das Kiristeri-om weiss, was aus 
den versteigerten Jegv^nbtaenden ge-Aorden ist. Vielleioht ge- 
lingt ea p/of diesem 'Vege doeh nooh, (ier\ Verbleib der uduard 
Gans' sehen otueeke festzustellen. 

loh habe inzwi30hen aa3h von Ihrer Schwester in Buenos .xires 
gebeert ^ond habe sie gebeten, mir doch froundlichst Abschrift 
oder Photokopio der I.'aohrioht der Vossisohen Zeitung ueber öen 
Empfang der Kronprin::esain Luise, an dem Zippora Oans als ühren- 
Jungfrau teilgenonmen hatte, zur Verfaegung zu stellen. Leider 
habe ich diesbezueglioh noch nicht wieder gehoert. Venn Jie die 
Moegliohkeit haetten, meinen ^.unsch bei Ihrer .Schwester zu be- 
fuerworten, waere ich Ihnen dankbar. 

Ich wuerde mich freuen, Ihnen mit diesen Hinweisen gedient zu 
haben, und ebenfalls, wenn dich auf diese ..eise noch historisches 
Material ueber i']duard cluns faende. 

Der letzteren Frage kann man auch gesondert nachgehen, indem ich 
das Leo Baeck Institute , Jerusalem, veranlassen koennte, beim 
Justizministerium nachzufragen. Ich moeohte mit einer solchen 
Anfrage aber Ihnen niciht vorgreifen, da es sich fuer C)ie doch 
schliesslich um materielle Wiedergutmachung handelt. 

Freundliche Gruesse 






Ihr ergebener 



H. Gr. Meissner 



P.S. Verschiedene Korrespondenten 
machten mich auf einen Herrn Rolf 
Radlauer aufmerksam, der CJans-material 
haben koennte. Kennej ' 






^dv. 



'mJa 



iae 



:?^^^i?S?^ 



a^^^nHf^ 





'^''"'^^^1 





£-^^n^^/-^ 



M 




^^^!^^^ ^t?fAn. DeUverydelB/odonacCOUÄl 






of incoiuplete addrase. 



Sehr geehrter Herr i^rofessor, jxcc4yi,i^i 



Nev. York,6.üprll i960 






ich nehme an, Ihr Onkel ^Ilerr Mvvurd (rans, hat Gelee^enheit 
genonmen, Ihnen von meinen Interesse an der x^erson des Ju- 
risten i^^duard Gans (1797-18^9) sohriftlioh zu berichten, 
loh hoffe auoh,dass IVmen die Lelcture eines c'eutsoh ^^eaohrie- 
benen Briefes keine besondere Kuehe verursacht, 
Zweck meines Schreibens ist, 3ie zu bitten, v;enn oie es er- 
moe^o;lichen koennen^in Paris einen anderen Zv»eig Ihrer Fami- 
lie ausfinciii^ zu machen und,v,enn Sie 3ie ßofonden haben, zu 
f raffen, ob dort noch unveroeffent lichtes -iuellenmaterial zur 
Biographie Yon üiduard G-ans existiert. Mir liegt in erster 
Linie an dessen handschriftlichem KmsS. brieflichen Nachlaos, 
Der verstorbene iierr Lande hatte in seiner Skizze der Ge- 
schichte der Familie Gans die Vermutung ausgesprochen, dass 
dieser Kachlass an die Familie von üiduard Gans' SchVvester, 
einer Frau Horwltz in Hamburg uebergegangen sei, loh sah 
den "Stammbaum" (richtiger: die Fachf ahrentaf el) der Familie 
nach Abkoemmllngen der Frau Korv^itz durch, sofern solche noch 
am ijeben sein koennten und kam dadurch in Korrespondenz u#a, 
mit einer Frau Ottilie Brann,geb,Kadlauer,die Jetzt in I^Ion- 
tevideo lebt (anscheinend etwa BO Jahre alt), J>iese berich- 
tete nir,dasß das kaT,erial,dev8 sie besessen habe (wie ein 
Tagebuch aus Gans* Goettinger Studentenzeit) mit ihren Lift 
verloren ^,Qt','c\Xi^,^Y\ sei, J>ann berichtete sie, sie habe als 
junges i/iaedchen im Jahre 1B99 iriren Onkel Jules Opx^ert in 
Paris besucht und erinnere sich, dort das von llensel gemalte 
lebensgrosse Gelportraet Äduard "rans' gesehen zu haben. 
Meine Bitte geht nun an Sie dahin, dass ich Ihnen dankbar 
waere,v;enn Sie es der Kuehe wert hielten, die Nachkommen 
jenes Jules Oppert ausfindig zu machen, auf zasuchen und aus- 
zufragen. 

Der Familien Zusammenhang ist laut derselben Farailientaf el 
wie folgt: i^]duard Gans hatte noch eine zweite (juengere) 
Schwester, die einen Herrn Oppert (NB:frueher Oppenheimer) 
in Hamburg heiratete, Einer ihrer Soehne v*ar Jules Oppert, 
(18^,5 - 1905), der mit Karoline Jaffö (gast, 19^.8) verheira- 
tet war. -cJr ging nach Paris, wo er sich als x^rofeasor der 
Asayriologie und nenbre de ÜAcadefraie Fran^aise einen Namen 
machte. Sie hjitten ein einziges Kind, einen Sohn, der - vermut- 
lich nach dem Grossonkel - Mouard Oppert genannt wurde, .r 
ist 1878 geboren und war, als die Naohf ahrentaf el in den i5Gor 
Jahren aufgestellt wurde, noch am Leben, i^Qrvci er den Krieg 
ueberlebt hat,waere er heute 8^: Jahre alt, ?*t war mit Jeanne 
Dreyfuss verheiratet, Dieser iiihe entsprangen 3 Kinder, die 
leider in der Familientafel nicht namentlich verzeichnet sind, 
Sie muessten heute Ilenschon in ^.^n Fuenfzigern sein, falls 
sie den Krieg ueberlebt haben. 

Glauben Sie, Sie koennten sich der Iluehe unterziehen und 
nach lernen forschen? Ich v.eis8,dass das eine Zumutung ist, 
umsomehr als Franzosen und franzoesisohe Juden oft mehr als 
zurueckhaltend gegen ^ussenstehenrte sind, zindererseits 
scheint in jenem Familienzweig doch einmal ein gewisser Ah- 
nenkult geherrscht zu haben;denn warum sonst haette der alte 
Herr das Bild seines Onkels aufgehaengt und seinen eigenen 
Sohn nach diesem genannt? 

Als Kann der ..i.ssenschaf t werden Sie Verstaendnis dafuer auf- 
bringen, dass ich gerne jede Spur erschoepfen moechte,die eine 
gewir.se Hoffnung auf firtrag verspricht, loh sehe daher Il^irer 
gefaelljgen Hueckaeusserung mit Spannung und vielem Dank im 
Voraus entgegen. 
Freundliche Gruesse Ihr ergebener 



l'ew yorkjG.iipril 1960. 
Sehr geelirte Frau V.erther, 

ioh empfing heute Ihr frdl. Schreiben vom ::39.Maerz und danke 
Ihnen vielmals fuer die Maehe.der Sie sioh anter^.ogen haben. 

Ihre Schwester, Frau Brann, schrieb mir, Sie besaessen eine 
Nummer, oder einen Ausschnitt der 7ossii>ohen Zeitung vom l^n-- 
de des 18, Jahrhunderts mit einem Bericht ueber äien Empfang 
der Kronprins^essin Louise am Brandenburger Tor, bei der Ihre 
Ahnin, Eduard Oans« Mutter, als Ehrenjungfrau teilgenommen 
haette. 

Sie v^ürden mir einen grossen Gefallen tun, v^enn Sie mir den 
Originalbericht auf kur^.e Zeit ?:ugaengig machen, oder v^enn er 
nicht zu lang ist, ihn fuer mich abschreiben wuerden,oder 
wenn Sie mir auf meine Kosten dort eine Photographie oder 
Photokopie davon anfertigen lassen und uebersenden würden. 
Darf ioh Sie sehr um diese Freundlichkeit bitten. Die G-e- 
schiohte passt gut in die Biographie von Eduard aans,die ich 
vorhabe. 

Frau Dr. Biberstein v.erde ich gerne Ihre Qruesse ausrichten. 
Sie ist gerade dieser Tage mit ihrem I.ann auf eine Reise 
nach Saedeui'opa und Israel gefahren. 

Bitte seien Sie auch so gut, aiif ihr Antvvortcouvert meine 
Strassenadresse zu setzen. 1/iede fehlte ir. Ihrem vorigen 
Brief , und fuer gewoehnlich bemueht sich die hiesige Pest 
ueberhaupt nicht , sondern aohiokt solche Briefe an den Ab- 
sender zurueok. 



Meine volle Adresse ist also: 



Dr.H.Cr.Heissner 
4:'5-13 168 Street 
Flushing 68, N,Y. 



Vielen Dank im Voraus und freundliche ^ruesse 

Ihr ergebener 



Ott" lie B rann 

Montevideo 
M.St.de Munar ^»51 6 



Montevideo, den 5.5 »März 1960. 



Sehr geehrter Herr Dr.'Reissner , 






t:^^ 



in Beantwortung Ihres Schreibens, 
mir schon von unserem "Rabbiner Dr.V^lnter anj:^ekündig't wurde, 



da^-_ . ^ ._ -,^ 

kann ich Ihnen leider nicht viel sagen. Von einerr litei-arischen 
Nachlass von Eduard Gans war mir nichts bekannt. 
Ein handgeschriebenes Tagebuch aus der Göttinger Studentenzeit 
war in meinem Besitz und ist mit allem andern Gut in meinem j^ä*>, 

Lift versteigert worden. Auch ein von dem. Maler Hensel mit Blei- 
stift gezeichnetes Portrait von 3duard Gans ist mir so verloren 
gegangen. Ich weiss, dass er als Jurist den Code Napoleon über- 
setzt hat .Seine Mutter ^^ora geb.Markuse war die Tochter eines 
Bankiers aus Zelle, der aas "Vermöcen der Königin Christine von 
Dänemark verwaltete und auch mit dem Minister Strun^-ee in ge- 
schäftlicher Verbindung stand, Markuses zogen nach Berlin, und 
dort hat Zepora^ spätere Frau Gans^die damalige Kronprinr.essin 
Luise am Brandenburger Tor als Ehren Jungfrau' der Berliner jüd. 
Gemeinde begrünst. Die Vossische Zeitung vom damaligen Tage und < 

Beschreibung Hat meine Schwester. Nach Erzählungen meines Gross- 
vaters war Eduard Gans sehr schon, sehr eitel und ein ganz grosser 

Streber« Pi3r die Familie führte er mit Erfolg einen jahrelangen 
Prozess,um das Vermögen seines Grossvaters Markuse. 

__Im Jahre 1899 besuchte ich auf Veranlassung meines ^rrossvaters 

s^ijien Vetter Prof^Jules Oppert, Mitglied der Academie Francaia^^^ 

/in Paris. Ich sah dort ein lebensgrosses Ölbild von Eduard^Gans, 
auch von Hensel gemalt. Ich 7;eiss nicht, ob und wer von der Familie 
Jules Oppert noch lebt, und ob er A.uf Zeichnungen von seinem Onkel 
Eduard Gans gemacht hat und hinterlassen hat. 

Interessant wäre es für mach, ob sich das Tagebuch gefunden hat. 
Vielleiciit kennen Sie mir darüber Aufklärun^^ geben." 
In Familie M-mdelsohn und Erirnerun^en von Varnhagen van ^/n:::e 
V'ird Eduard Gun^ öfter erweiint. 
Sollten Sie Frau Dr. Biberstein z^^io'? , 
herzlich-. Gr^isse z\. bestellen. 

Mit vorzügli 



.ttc : " :- 

..r Hochachti3nrrx3f 



recht 



I}irG 









- ^ 



a: 



2: 



Kew YorJc.ü.^pril 1960. 



Sehr geehrte Frau Brunn, 

in^S®"'.^^-'' ''^•^^®" ^"^^ ^^®^ ^^^''« prompten, aasfuehrliohen Zeilen 

^oerenTe^^[e'LT^^t''' %i^«"t^^^ie«3 Ge^aehl. von jemandem zu 
noeron,aen c.le Familien uns taende von jiduard Gan<? c,n%Pn.M, Vo 
kannt sind vae Urnen. >.um Beispiel hH^rioh Moh Sei Se? a ek 
tuere von Hensel's "Die Familie Mendelssohn" of? gelra^? -o 
denn das von üensel ßemalte.l^bensgro3se üelbild Muard a^;!?' 
hingekommen sein/lmag. Kun schreiben Sie, es sei an J^es ö?oert 

uSf iorrlrf:'^?:?; i^:i''^^ ^\^^* ^achkommensoS?%e-^e^b? 
hiesJ.!e' I:erL2e^rL%.Vif^te'\e1;:n"? '^?^trn..SL'Je^^ '''ll tV'^ 
S^'r^^lSn:""'''""' '''■ '''''''''' -eokste^!?:?erl!fy:.erung 

Gans'^'!i??e^7?Lor^!).f^.^''^°'' ^''^? Bemerkungen aeber ..Eduard 
uans J.utter ^-ippora.geb, Ifercuae. loh hoffe, von Ihrf-r '-^hv«Q 

ter direkt zu hoeren, und vielleicht is? sll 'so JreSdlioh ni?" 
eine .bsohrift oder Photographie des Berichts der ?^sIscSen 
Zeitung von ^inpfang der Kronprinzessin Luise zu schicken. 




Ihre Lemorkung.dass ^.Ippora die Tochter eines Bankiers 
in ^e.Lle war.isi; nicht ganz richtig; sie %ar die Sohv.ie- 
gertochter aes dortigen Hofagenten Isaak Jacob Gana. 

Es waere schoen.v.enn es gelaenge, das Tagebuch Muard Gans' aus 
seiner Uoettlnger Zeit und die Bleistiftzeichnung von Henlel 
Mederaufzufinden. Dazu Waere es aber in erster Linie noetlJ 
zu v.lr.sen,v.rtnn und wo Ihr Lift beschlagnahmt und versteigert 

«Jt^n^l^rf"^".'^^ ""H cUesbezueglich konkretere ^ngaben-^Sa- 
chen? Ich v.uerde der Spur gerne nachgehen. 

Uebrigens existiert noch eine andere Bleistiftzeichnung 
tensels von Wduard Gans, und zwar im Besitz der Katl^ul- 
galerie Berlin (jetzt V.est-Berlin) .als Bestandteil von 

l'^??«"/" "«^-.^l« 1000 ^'ortraetzei.hnun.en HelsiiI°"ioh 
besitze cayon eine Photographie, i^eider ist das Ori^'inal 
stockfleckig eev;orden .md dnher nicht allzu deutlich 

i?? IT^ll Ihnen. sehr geehrte Frau Brfoin.dankbar.v.enn Jie mir 



Ihre 
Sie f; 
naoh 



rrruesr^e an Frau Liber«teln v.lll loh grgne a 
aehrt dieser Tage nlt ihrem llann auf eine 1 
Israel und Europa. 



ausrichten, 
aengere Heise 



Freundliohst gruesst ole 



Ihr ergebener 




AEH^^ 



\ 



* i» 



To open cut here • 













-Mit ^^^j^/^ 'K^li^ 



'^^^^ /^z^^^^^ 




^fe^ 





« 



^-^^^ ^^^' ^^^^dlA 



M u^u^ "-^^^ ^^^^t^yu^ 






^^^^"M/rile^ c J^^ Or'-ebd^ 



^^tc i/v^H/t^_. ^^d^n^ 













O^^-M^ 




^ 'W ^^W^ <7.t^ ^>^^ 

'^ ^?^ <-Ui^ q c-^a^ ^^t€AJ^ ■ ^ 



/ 











''t^-r^c^^ ii^ 



y 



f i£ 






^^^^H^ 



A 





^^k^ 



■^^- 





PAR AVION' 

AIR le;tt£,r 

AHROGRAMME 



,:>■ 







^ .^.lA 




^ ..^My.^ ^^^^^^^^^. 



Sender's name and address: 




n>e 



^^■^"f '^^72^""W7"'// 



AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN ANY 

ENCLOSURE ; IF IT DOES IT WILL BE SURCHARGED 

OR SENT BY ORDINARY MAIL. 



4.*Jf 



) 






» 



Nt-^ 






r .) 



y 









f 
?■■' 



» 




/ 



Nev, York, 16. 3. 1960. 
Sehr geehrte P>au Brann, 

eine hiesige Bekannte von mir, und anr.cjheinend eine Vweit- 
laeuftige Verwandte von Ihnen, Fraa i'rof.Kans liberstein, 
v.ar so freundlich, mioh auf Ihren Tarnen aufmerksam zu ma- 
ohen. loh erlaube mir daher, 3ie anzufragen, ob ihnen in 
Familienkreise Jemals etv»as von dem unveroeff entlichten 
literarischen Naohlaas des 

Professors Eduard Gans (1797-1839) 

zu Ohren gekommen ist .Sie v^erden moeglicherweise von ihm 
als Jugendfreunde Heinrich Heines und als ochueler des 
Philosophen Hegel sov^ie als Ordinarius der Hechte an der 
Berliner Jniversitaet gehoert haben. Ich bin dabei, seine 
Biographie zu schreiben, und habe ?m diesem Zv.eck bereits 
Vvertvolles, bisher unveroeff entlichtes Material gesammelt. 
Sein literarischer Uaohlass ist nie veroeff entlicht worden. 
In einer maschinengeschriebenen (Teschichte der Familie C^ans 
heiast es, der Kachlass sei in den Besitz seiner aeltesten 
Schwester uebergegangen. Das war eine Frau Tlorwitz in Ham- 
bxirg, vermutlich Ihre eigene (rrossmutter oder Jrgrossmut- 
ter. - Ich habe weiter in einem handges^-Jhrlebenen ''otamm- 
baum" nachgelesen und ö.en Sohluss gezogen, dass von i:ao?i- 
kommen von Kduard Gans' aeltester Schwester vermutlich nur 
noch die Radlauerschen Kinder (und moeglicherweise ein nach 
Buenos Aires ausgewanderter Herr Albert levy) am Leben sind. 
Daher wende ich mich an Sie, und mit gleicher Post an Ihre 
Schwester ;lertrud r^erther in Buenos .vires mit der Bitte um 
freundliche Beratung. Vaierden Sie so gut sein, mir mitzu- 
teilen, ob und was Sie von dem Verbleib der Papiere wissen, 
und sollten diese sich ganz oder teilveise in Ihrem Besitz 
befinden, wuerden oie die (Juete haben, sie mir leihweise 
oder in Photokopien zur Einsieht zur Verfuegung stellen? 

Ich danke Ihnen im Voraus vielmals fuer fre mdliche .Aus- 
kunft und technir.che Hilfe und sehe Ihrer gefaelligen Pwliok- 
aeusserung mit Spannung entgegen. 

Mit hoohaohtungsvoller Begruessung verbleibe ich 

Ihr erp^ebener 



Mont cYi^.ffo,9.3.l^fO 



Herrn 

Dr .K.G.H^isRnpr 

43-18 168 Street 

Fluflhing 58 

N ew York 



Sehr geehrter Herr Doktor 



Ich bin in Besitz Ihrer w. Zeilen vom 3 er. und halte es fuer 
richtig, fenn Sie 5^ioh zur Be-^chaffung de:^ noetigen lüsteriel» 
fuer Ihre wissensrth^sf tliche Arbeit nit folgenden Anschriften 

in Verbindung setzen: 

Lilli Br5nn,Montevieleo(Urugu9y) ,Cfill» Mari« .^tn^nero de Muntr 

?51^ 

Crertruil /7ertker,Bueno« Aire« - Villt Luro (Argentin») 

GuÄrdi» N prciontl 524 



Ich glaube Ihnen ge^iient zu haben un* bin ^.It freundliche: 
Gruesse« 





POK AVIOTT 



Mr^Dr.H.a.Heis-nar 
^1-3-18 168 Stre<*t 
FlUghiag 58 
New '^orrc 



U.S..A. 







^^ k\Viy 




■*^ *.•■*. 



-•'^jfJKlr ; Vy^>*rap' ^ 




// 



^^ 



ji^/jC 




f^ 



-*• 



Kev, York, 3/3/60. 



Sehr geehrter Herr Dr. hinter. 



Ihre Adresse verdanke ioh der hiesigen Amerioan Federation 
of Jev,s from Central Europe^Ino.» in deren iCxeoutive Gom- 
mittee ich Mitglied bin. 

Meine Bitte an Sie heute geht dahin, mioh womoeglioh ^n di- 
rekte Verbindung mit zwei Damen zu bringen, die, vvie ioh von 
hiesigen ehemaligen Breslauern hoere,in Montevideo leben sol- 
len. Die beiden Schv^estern heissen Lilli Brann und Oertrud 
V«erther, Toechter von Jakob Radlauer und seiner Frau iiilise, 
geb. Horwitz. 



Ioh habe ein Stipendium der Claims Conference zum Absohluss 
einer Biographie von Kduard uans (1797-1839), ehemaligem Or- 
dinarius in der Juristischen Fakultaet der Berliner Universi- 
taet,Sohueler von Hegel und Jugendfreund Heinrich Heines. 

Als Cans starb, sollen seine Papiere in den Besitz seiner 
aeltesten Schwester , einer Frau Horv.itz.in Hamburg uebergegan- 
gen sein. - Von den obengenannten beiden Damen moeohte ioh 
gerne wissen, ob ihnen der Verbleib der Papiere bekannt ist. 

Der Auf bau, der das morgige Datum traegt, bringt eine dies- 
bezuer^liche,aber allgemein gehaltene ^^nfT^ge von mir, 

loh sehe Ihrem freundlichen Bericht mit vit lern Dank im Vor- 
aus und .^.rossem Interesse entgegen. 

ihr ergebener 

(J 



Herrn Dr. F. Winter 

ITueva Congregaoion Israelita de Montevideo 

Rio Branoo 1168 



DR. ERNA BIBERSTEIN 



OFFICEi 

667 MADISON AVENUE 

NEW YORK 21, N. Y. 

TEmpleton 8-8875 



i 1/ // 
/ 



RESIOENCE: 

220 WEST 98TH STREET 

NEW YORK 25. N. Y. 

RIVERSIDE 9-8606 




l ^ivr, 



T7 - ^ 



if. h Iv'i.vCv 



¥ 



•j 






H/i^7/60* 



Hans K.Biberriteln,M.I). 
667 Kadison Avenue 

Fev; York.r.Y. 



Sehr t^eehi^ter Herr Professor, 

darf loh die vielmals un folgende Crefaelligkeit bitten: 

i^uerden ^ie freundlichst im Verein der Bresluuer bei sioh bie- 
tender iJelegenheit naohfrapjen lassen, ob ein ilit^lied ilanen und 
gepnvvaertif.e ^drense von Naohiconinen eines Breslaaer rvaufmanns 
Jakob Hadlauer und seiner Frau dise .^eb.Horv.it?. kennt und mir 
rukoniaen xassen ¥*uerde. 

loh bin daran intoreösiort f i'Stzustellen.ob eins der lüt^lieder 
dieses i^ersonenkreisea den li^t.'arisohen Ilaohlass des 

I':duard :iRnr> (17 97-1839), 
Ordinarius der Berliner ünlversltaet (Jur.Fak. ) 
oohuelers von Keßol und, Jugendfreundes von h'eine 

besitzt oder von de.ssen Verbleib v.eiss* 

nbVJ^^^^S -^^^^ fellov.ship der Claims Conferenoe fuer eine Blo^ra- 

SileroeffoTlla^^^ i^rlauonis .ur I).irohsio5t «einer 

unveroeffentllohten i^aplere ivvenn sie sich finden^ ra^-'i- ^ Is drn 

loh hoffe, diese i,ellen finden öle und Ihre Frau bei hP<,t«m ^v.-. 



Ihr er^iebener 



,1* 



y 



H.u.Reissner 
43-18 168 ot 
Flashing 58,N.Y. 



Herrn Dr. Manfred George 
AuflDau, ITew York 



Lieber Herr Dr.Oeorge^ 

Sie wuerden mir in der Vorbereitung einer Arbeit ,die ich fuer das Leo 
Baeok Institute unternehme, ausserordentlich behilflich sein, v;enn Sie 
die Cruete haetten, in Ihren Spalten etwa folgende Anfrage zu veroeffent 
liohen - 

ün die SohriftJ.eitung des Aufbau 

Betrifft: Literarischer Nachlass Muard Gans 

Mit Ihrer freundlichen Unterstuetzung moechte ich an die Leser des 
AXifbau die Frage richten, ob ihnen Adre.ssen von llaohkonmen eines Bres- 
lauer Kaufmanns Jakob Hadlauer und seiner Frau i^ise .geb.Horvvitz, sowie 
eines Herrn Albert Levy, Sohnes von Hxigo Levy und seiner Frau Anna, geb. 
Horwitz, letzterer nach Buenos Aires ausgewandert, bekannt sind. 
Es handelt sich um Nachkommen der aeltesten Schwester des Berliner üni- 
versitaetsprof essors Lduurd Gans (1797 - 1839), des Sohuelers von Hegel 
und Jugenfreundes von Heine. Sein literarisclier L'achlass soll an die 
Familie Horv.itz uebergegangen sein. Die Obengenannten waeren nach einer 
ungedruckten Familientafel die einzigen lebenden Nachkommen dieses 
Zweiges. 

Ich arbeite an einer Biographie von Eduard Oans und waere fuer die Er- 
laubnis zur Durchsicht seiner unveroeff entlichten Papiere mehr als dank- 
bar. 

Dr.H.O.Reissner 
43-18 168 Street 
Flushing 58, N.Y, 



Haben Sie, lieber Herr vJ-eorge, im Voraus Bank fuer Vixr^ freundliche 
unterstuetzung meiner Suche. Ich darf Ihnen verraten, dass ich von ganz 
unerwr.rteten Stellen bereits Unterstuetzung erfahren habe. So erhielt 
ich aus Moskau die Photographie eines vordem unbekannten Briefes von 
Heine an (ians; ferner aus J'rag den Wortlaut des (Grabsteins des Vaters 
von Eduard Gans. Jnd schliesslich schickte mir das Amtsgericht Celle 
seine Originalakten ueber ^.^n lirossvater von i^^duard xans zur rJinsicht- 
nahme beim hiesigen Deutschen (Generalkonsulat, .«as sagen Sie dazu? 



Freundliche Crruesse 



Ihr ergebener 



u 



• f-» • il « 



V 



Mr 



Dr.Reissner 



America 



%XA 



% % 




^M aiyS\ 




43-18 168 Str 
Flushinff 58 



TT 

.1 . 



f 



^ 



cf/^. 





. 



80 Jahren mein geliebter Mann, unser Vater, 
Schwiegervater, Grossvater, Bruder und Cousin 

LOTHER MANNERS 

(früher Berlin — Paris) 
In tiefer Trauer^ 

MARGARETHE MANNERS und Faniih'e 
660 Stowe Avenue, Baldwin, L. L, N. Y 

Es wird gebeten, von Beileidsbezeugungen 
abzusehen. 



L. L. MAKINERS 




L. MANNERS 

660 STOWE AVE. 
BAldwin, L. I., N. Y, 

Je] MAyfair 3-3584 



3 6-47 UNION STR 
FydSHIN^ 54, N^Y. 



^' S'^^Ci 



V ' 



Herrn Dr. H.G.Reissner, 
Flushing N.I. 

Sehr geehrter Herr Dr. Reissner, 

Ihre Anfrage in Aufbau vim 4.ds. betreffend Prof. Eduard Gans 
interessiert mich deshalb, weil diese Persoenlichkeit auch zu meinen Vorfahren 
zaehlt. 

Sein Grossvater war einer der sieben Brueder der Frau Reisel 
^Fraenckel, deren Sohn der Breslauer Cberlandes-Rabbiner Joseph Jonas Praenckel 
war. Dieser hatte 4 Toechter, daruiiter eine, genannt Nache, die den Rabbinats- 
Assessor Loebel Heymann in Breslau heiratete. Diese beiden waren die Grosseltern 
von Judith Julie Heymann, die meinen Grossvater Markus Manasse heiratete. 

Ich nannte mich alsffrueher Manasse und bin selbst auch in Breslau 
geboren. 

Im uebrigen soll das Bu/ch von L.Landshuth "Geschichte des Berliner 
Rabbinats" (Berlin bei Poppelauer, I884, S. 36,59) Auskunft geben. Ferner 
empfehle ich Ihnen, sich evtl. mit Berufung auf mich mit Herrn John Henry Richte 
Ann Harbor, Michigan in Verbindung zu setzen, der viele Genealogien studiert hat, 
Auch soll der Rabbiner Bernhard Brilling, Johanan Hasandlar St. 18, Tel Aviv 
ein guter Kenner schlesischer FamiliRngschichte sein. 

Mit besten Gruessen zeichne ich 



li.^anners. 



/: 



-I / 



/ 



p^ul I. 



0'^^-^ 
%>.'. ^z- 



i^ 



ih.^.i 




AR 4147 

Reissner, H. G. (Hanns Günther) 

1902- 

Hanns Reissner Collection 



LEO BAECK INSTITUTE 

Center for Jewish History 

15 West 16th Street 
New York, NY 10011 

Phorie: (212)744-6400 

Fax: (212)988-1305 

Email: lbaeck@lbi.cjh.org 

URL: http://www.lbi.org 



Data: 6/14/2010 



Sys#: 000196254 



Box: 1 



Folder: 15 



Brandeis University 

WALTHAM. MASSACHUSETTS 02154 



PHILIP W. LOWN SCHOOL 

OF NEAR EASTERN AND JUDAIC STUOIE8 

DEPARTMENT OF 

NEAR EASTERN AND JUDAIC STUDIES 



L./t ^. ^j? 



i^ 



TU. ^e.- 



Vi\^cJ- 



^ 



tisJL\K ^J^ 



viiW 



1 



JV,«' 



v>xUo 



r»^ V« 



\ 






^oiui- . T ^v^ 1 p 



^cAD^ 



G"üv^ ft^/A'^ > 'fe^ jo»")^ 



r?s 1^6 s rk f<rC^^ 



ttcÄ. «W 



1 



«-s i vift» 



a-o 



1^4 



u ■ T iv 



ÄiH 



U^T 



ieev 



^ 



^<tt4\ V<* '• 



J\/\ 



(W 



|Vi4l> 



U.r>/ 



äiJi 1 



cLc^< i. K.U.cAov,. /V°^ /^^ 



^ 



/v> 



C^C 



JL t u^^. 1 v»^^ ai-p^^'' ^'' ^ 



4*<h A. 



T^*/ 



-t ^:^f "^p^u.^ ' (i^f- 



1 



rr\> 



c^l 



Mv<«^ 



J. (^A 



\ ij\j4A. l^^^ '^^ 



A(tGvc. r -^"-^ r-H ^ ^ 






ft^'J 



/L 






JVvy 



^Trc/(/ 



a<rcY/- 



^^VvUm- 



H b^^ I ^'^ K^^ 



u 



jvi. *'^ ^^■'•"* •'■ 



^i.Ui L n- \ ■*- -^^ h' 



-l. t*-y 4<^ 



t/^ 






:3' 



H A in B U R G 



Ulenn ich über meine Vaterstadt berichten soll, muss ich deutsch 
schreiben. Ich liebe meine Heimat. Es ist eine u/underscht5ne 
Stadt, in der ich ( ingroben Ziffern) die erste Hälfte meines 
Lebens \/erbrachte. Die zuieite Hälfte lebte ich in Berlin, urd - 
in noch etuias gröberen Ziffern - die Jugendjahre vor dem 
Weltkrieg, die (Dannes jähre nach dem Krieg. 

Rückblickend luar die Vorkriegszeit ausgezeichnet durch 
zu/ei Ecbgenschaf ten , die ich - inbreitestem Sinne - als 
Kastengeist und ITloral bennen uiill. 

AJs junger ITIensch hat man all das hingenommen und als 
natuegegeben betrachtet. Heute bedauert, belacht und beu/undert 
man manches. 

Gesellschaftliche Bindungen uiaren strikt, und basiert 
auf Konfession und Berufsstand. Dies ist auch geographisch 
typisiert; die Bewohner von Harvestehude an der einen Seite 
der Alster unterhielten keine Beziehungen mit der Uhlenhorst 
an der andern Se te der Alster. Letztere« u/aren fast ausschliess- 
lich christlich, u;*Mhrend das jUdische Element sich mehr an 
der anderen Flusseite fand. 

Die grossen Kaufleute - Industrie, Banken, Export & 
Import, Uiarenhandel , luie Kaffee, Zucker, Gummi, HMute etc, - 
sie alle hielten ftjr sich. Da gab es keine Beziehungen mit 
dem umfangreichen Stand der Fabrikvertreter, dem Kleinhandel 
oder dem Ladenbesitzer. 

Neutrale Gebiete« u/aren: die B'drse, Sport (vom Derby bis 
zu Radfahrrennen), ITlusik - und in bescheidenerem Umfang - andere 
KunstausUbungen. Wan machte Geschäfte an der B'drse, man lief 
Schlittschuh auf der Eisbahnt man machte Kammermusik; Juden 
und Christen, Akademiker und Studenten, Beamte, grosse und 
kleine Kaufleute; aber anderu/eitig gesellschaftlich zusammen 
zu kommen, das gab es NICHT. Typisch zqei Geschichtchen: 
ITIein Chef George Simon (Inhaber eines der« angesehendsten 
Exporthäuser) hatte sein Haus direkt neben dem Bürgermeister 
mönckeberg . Dessen Sohn, Franz ITlSnckeber , mit dem ich viel 
zusammen musizierte, fragte mich eines Tages: Du bist doch 
bei Simon, Israel & Co angestellt; warum sind die jungen 
Simons so hochnäsig? Oder dies: Wein Vater hatte ein 
Zigarren-Versand-Gesch^f t (Russland etc.); er hatte die 



Idee, einen offenen, von der Strasse zugänglichen Laden am 
Dungfernstieg (Hamburg's eleganteste Strasse) einbauen zu 



um 



lassen. Er fragte seinen Bruder, den Bankier Iiuan Gans, 
Finanzierung. Die Antuiort: Am Altenu/all, 8 Stufen hoch, JA 
einen offenen Strassenladen : /nIEITIALS. Das lüar so die 
lYlentalitMt, die Einstellung des Kastengeists, uiie ich es 



nenne 



Auf der andern Seite die lYloralbegrif f e eines 



"EHRBAREN HAIYIBURGER KAUFITIANNS 



II 



Die grossen Abschlijsse 



M 



on Rohstoffen an der BBrse iwurden auf Zettelchen bestä- 
tigt, von Differenzen hatte ich kaum gehört. Zahlungs- 
einstellungen luaren sehr selten; Bankerott mit Offenbarungs- 
eid war ehrenrChrig; und uiaren gar falsche Dokumente mit im 
Spiel, blieb nur der Selstmord übrig. So riet ein Bruder 
dem andern noch am Anfang dieses Jahrhunderts. Der eine 
hin und erschoss sich auf dem Grabe seiner Eltern, 
und der andere sorgte für dessen Familie bis an deren 
Lebensende. Der NAItlE solte unbefleckt bleiben. 

Nach dem Weltkrieg und dem Zusammenbruch der U/^hrung 
hat der "ehrbare Kaufmann" etwas eingebUsst. Ich erinnere 
ich eines Besuches in Hamburg etwa 1923; ein Freund sfJrach 
on einem gemeinsamen Freund XX und sagte: ich sehe ihn kaum 
mehr, und auf mein erstauntes Gesicht flüsterte er mir ins 



ging 



m 



V 



Ohr 



ti 



er 



hat doch den Offenbarungseid geleistet 



II 



Oder etwas anderes, typisches für den Hamburger Geist 



Die Uloermann-Linie war eine der zwei den Afrika-Dienst verse- 
henen Schiffahrtslinien. Kurt Uioermann war einst ein Schulfreund 



gewesen ; 



n 



ich besuchte ihn nach dem 1. Weltkrieg. In dem grosse 
Geb-äude herrschte Todesstille; alle Schiffe hatten die Allierten 
konfisziert. Ich will nach dem Itlatto Grosso gehen, eine Farm 
aufbauen mit meinen eigenen Hunden, wie meine Vorfahren es 

getan haben. 

IDeine Liebe für Hamburg, und vielleicht meine Kenntnis 
der Stadt, waren Anlass zur Gründung einer Filiale unserer 
Bank dasl^bst. Dass ich sie betreute, war eine gegebene Tat- 
sache. Somit war ich wohl ein (Tlal monatlich für 1-2 Tage dort, 

d unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu leitenden 
Kaufmannskreisen via meinen dortigen Kollegen. 

Uias ich oben geschildert habe, war immer noch vor- 
herrschend, indessen eine gewisse Auflockerung war unver- 
kennbar • 



un 



n 



Die ITIarkentiuertung und die damit verbundene Spekulation 
hat ihren Einfluss auf die Hamburger "Ehrbarkeit" gehabt 
In den 2(8S 20er Jahren luar u/ohl nicht v/iel Unterschied 
zuiischen Hamburg und Berlin. Selbst die alt-ans'ässigen 
und ultra-konserv/ativen Bank- und Handelshc^äuser suchte 
Anschluss an die neue Zeit; pb aus Erkenntnis der Tatsachen 
oder u/egen Inflationsverlusten uiage ich nicht zu entscheiden. 

Ich hatte meine (Ylutter & Schuiester schon Anfang der 20er Jahre 
nach Berlin gebracht, und nach meinem Ausscheiden aus der 
Deutschen L'änderbank bestanden weder geschäftliche noch 
private Gründe , Hamburg zu besuchen. Nur sentimentale 
Gründe brachten mich einige wenige lYlale zurück. 



Weine Hassliebe für Hamburg (Hass stark übertriebe 



n 



Liebe cum grano salis) trat u/ieder in Erscheinung, als ich 
Hamburgern die Hand bot - es war im Jahre 1948 - und den 
Antrag stellte, ITIit-glied des "Verein für ITlünzf reunde in 
Hamburg" zu werden. Prof. HSvernick, President des Vereins 



erwiderte 



II 



. • • • 



Da überdies die Aufnahme von ffiünz- und 



Kunsth'ändlern satzungsgemass ausgesvhlossen ist, würde 
Ihre Aufnahme auf formale Schwierigkeiten stossen, die ich 
persönlich sehr bedauere," Der(((astengeist hat, wie Sie sehen 
2 Weltkriege, Inflation und Hitler überdauert. Zwei Jahre 
später hat Herr HSverdick mir geschrieben, dass die Staturen 
geändert seien, aber da mochte ich nicht mehr. 

Ich bin dann noch ein ITIal nach Hamburg zurückgekommen. 
Es war im Jahre 1958. Auf dem Friedhof in Ohlsdorf besuchte 



ich das Grab meiner Eltern, und ebenäort fand ich die Name 



n 



so vieler Verwandte und Freunde. In der Stadt selber kannte 
und traf ich nicht eine lebende Person. Es war pathetisch. 
Die Stadt ist neu aufgebaut, wohl so schtSn wie sie war; 
aber manches Zerfet*c3rte (wii das Uhlmhorster FMhrhaus) fehlt 
doch. Cülln's Aysterstuben sind wunderbarerweise den 
Bomben entgangen; doet hangen noch die alten Bilder an der 
Uiand, auf den Tischen stehen noch die alten Bschbecher und 
Zahnstocherbehllter, und viwlleicht sind auch noch die 



alten Kellner da 



So ist Hamburg fürmich 



,1 




tüWARD GANS 

10 Rock Lans 

aerkeley, CalJf., 9470i 



ppp ,yin. i ! i i|^.|j)iM 



fmf9* 




BULLETIN OF THE 



CALIFORNIA PALACE OF THE 



LEGION OF H O N O R 



MARCH AND APRIL, 1959 



SAN FRANCISCO • VOLUME 16 • NUMBERS 11 AND 12 • MARCH AND APRIL, 1959 



CALIFORNIA PALACE OF THE LEGION OF HONOR 

APRIL 25 — JUNE 7 



FOREWORD 



An cxhibition of ancicnt Grerk coins is rarely availablc to the public in 
the West. For this reason, and because of the süperb quality of the 
examples which comprise the present display, the Museum feels particu- 
lar y fortunate in being able to present a selection from the renowned 
collection of Mr. Edward Gans of Berkeley. 

As Mr. Gans rcmarks in his Introduction, the study by the public of such 
as assemblage as this requires from them an approach not generally 
necessary m the enjoymcnt of a museum exhibition. But the additional 
attention demanded by objects of such small size is morc than amply 
rewarded by the surprising revelations which follow; Grcek coins, quite 
apart from their fascination as evidence of the richness and diversity of 
the periods and activity they reflect, do, purely as objects of art, ofTer 
quahties of Inspiration and execution which set them on a level with the 
better-known and perhaps more widely appreciated aspects of classical 
artistic hfe as expressed in vasc-painting, sculpture, and the other remains 
of the Greek pcriods which still exist for us. A surprising discovery, too is 
the fecling of true monumentality which the museum visitor will observe 
belymg the small size of these rcmarkable objects. 

The Museum is most grateful to Mr. Gans for making his collection 
available for cxhibition herc; it also wishes to exprcss its appreciation for 
the informative Introduction, which appears on the following pages 
which will so greatly increase our visitors' enjoyment and understandin^ 
ot the display. ^ 

Thomas Carr Howc 
Director 



GREEKCOINSANDTHEIRREFLEGTIONOFART,HISTORY 

AND TRADE 



Rarely indeed an art museum opens 
its doors to coins. A casual visitor to a 
museum wanders through its rooms, 
and whcn his attention is arrested by a 
painting, a sculpture or some other ob- 
ject of art, he settles down on a con- 
veniently located bench for a study of 
that particular object. 

The small size of numismatic material 
requires an entirely different approach 
and a higher degree of concentration. 
But such little sacrifice is highly re- 
warding when the onlooker Starts to 
discover the inherent beauty and the 
meaning of certain details of the com- 
position. 

Let US bear a few facts in mind. The 
Greek authorities who issued these coins 
pursued certain goals. The Greeks were 
businessmen, they were traders, and 
thcy wanted their coins to be known 
throughout the world. With other 
words, their coins were their means of 
advertisement. "To carry owls to 
Athens" was a populär slogan, as we 
know from Aristophanes and Cicero, 
and indeed this bird, as an emblem of 
the goddess, Pallas Athena, appears on 
Athenian coins for practically a millen- 
nium. And in the same way, the turtle 
po|)ularized Aegina, or the Pegasus the 
c ity of Gorinth. But the essential point 
is that the Greeks were imbued with 
art. Great artists were commissioned to 
design the coinage and to cut the dies, 
and at a number of cities, notably Syra- 
cuse, thcy were allowed to put their 
names on the dies. We can take this 
fact as a token of the high esteem these 
artists enjoyed among their contempor- 
aries who ranked them on a level to- 
gether with those who created their 
temples and statues. Yet, while very 
few original art works of the classical 
jx'riod have survived, many of them 
known to us only through later Roman 
copies, we do have here original crea- 
tions of all periods. 



There are few American institutions 
which cultivate numismatics, all of 
which are located in the East; New 
York, Boston and Washington. It is 
thus in a sense a remarkable event that 
the California Palace of the Legion of 
Honor has arranged this exhibition. It 
answers the quest of many California 
scholars, collectors and enthusiasts, 
whose ultimate aims lie in the direction 
of establishing a new institution similar 
to the American Numismatic Society 
in New York, be that independently or 
in connection with a museum or a uni- 
versity. 

The present exhibition is arranged in 
Hfteen groups, for each of which a few 
explanatory remarks may be useful. 



GROl P 1. THE CELTS. 

The Greeks called any non-Greek 
jx'ople the "Barbars", which word had 
a discerning meaning but which was 
not dejjreciating. This fact should be 
borne in mind. In modern numismatics 
the Celtic coinage is described as "bar- 
baric Imitation" which we think is a 
misnomer, and which should rather be 
"Celtic adaptation". It is truc that the 
Celts had adopted Greek coin types, but 
in the course of time these types under- 
went remarkable changes which dcserve 
a closer examination. To facilitate this 
we distinguish between the westcrn and 
castcrn (Danubian) Celts. 

The wcstern Celtic tribes inhabited 
the western part of Europe from the 
roast of England down southward to 
the Pyrenees and the Mediterranean 
Sea. Massalia (Marseilles) was a Greek 



n 




Figure 1. A comparison with a plaster relief by 
Picasso. 



colony, and from here they got ac- 
quainted with Greek coinage. This be- 
gan in the 4th Century B. C. at which 
time the coins of Philip II of Maccdon 
had the widest circulation of all Greek 
coins; for the purpose of this introduc- 
tion we confine ourselves to them. The 
prototype — a gold stater of Philip II — 
is shown together with a tiny selection 
of its adaptations. The classic head of 
Apollo takes on local features, the emp- 
ty Space on the flan is filled with adorn- 
ments, Symbols and the like, and in the 
course of time the design dissolves and 
assumes an abstract character, leaving 
remnants of a wreath, an eye, or other 
small details discerniblc. This develop- 
ment is amazing in its similarity with 
modern art. To illustrate this we show 
as figures 1 and 2 two such coins, and 
next to them a relief in plaster by 
Picasso and part of a painting by Andre 
Masson. 




Hgure'I. A ^ompari^<on with a detail from a 
painting hy Andre Masson. 

The eastern Celtic tribes inhabited, 
roughly speaking. the Balkan Penin- 



sula, but extended, to speak in modern 
geographic terms, to Austria in the west 
and to southern Russia in the east. 
They were ncighbors of the Macedon- 
ians, and, apart from time of conflicts, 
maintained trade relations throughout 
centuries. The eastern Celts had no 
gold, and they used silver only. Here 
also the prototype was a coin of Philip 
II, his tetradrachm, although at difTer- 
ent locations and at a later time other 
types came into use. The series on dis- 
play shows the gradual debasement in 
style from its original conception; the 
farther — in time and in space — the 
cruder it became. But another Observa- 
tion, again in comparison with modern 
times, impresses itself on us. This is an 
economic appcarance: inflation! Hand 
in hand with the debasement in style 
goes a lessening of technical craftsman- 
ship while the weight is gradually re- 
duced from about 1 7 grammes to about 
3 grammes, and the silver content of 
the alloy becomes smaller and smaller. 



GROUP 2. ITALV. 

The coinage of Etruria began around 
the middlc of the 5th Century B. C, and 
gold, electrimi, silver and bronze was 
used. A remarkable feature of the Etrus- 
ran coinage is the frequcnt absence of 
a reverse type, and the ecjually frequent 
use of a mark of value on the obverse. 

Although Roman coinage would 
properly be outside the scope of a Cireek 
exhibition, we decided that a few re- 
marks, accompanied by the showing of 
a few typical pieces, may be of interest. 
The earliest coinage is now supposed to 
have Started in the second half of thr 
4th centur\' B. C. It began with blocks 
of bronze of irregulär form (cws rüde); 
later on certain types were stamped on 
such blocks which by then were east into 
rectangular form (aes sigriatum), and 
eventually the usual round shape was 



adopted togcthcr with a ccrtain weight 
System which, in course of timc, sufFered 
inflation by a constant loss of weight. 
Wc show hcre a complete sct of the aes 
grave. These eoins were cast, and their 
marks of value indicate the Libral Stan- 
dard which consisted of: As, Semis, 
Triens, Quadrans, Sextans and Uncia. 
This issue began about 222 B. C. Some 
typical silver coins of roughly the same 
period round off this exhibit. 

Proceeding southward, we show a few 
typical coins from centers in Campania, 
such as Neapolis (Naples), Nola etc., 
and arrive at Tarentum whose coinage 
deserves some comment. This city was 
founded about 708 B. C. as a colony of 
Lacedacmonians. Well-known mytho- 
logical names turn up in this connection, 
such as Phalanthos. Arion, and especial- 
ly Taras, son of Poseidon and Minos' 
daughter, Satyraea. 




Figure 3. Tarentum. 



l'arantine coinage started at an carly 
date. but wc are herc concerned with 
the famous "Horsemen" serics (after 
Sir Arthur Evans' book, Ihe Horsemen 
of Tarentum) whi(h began about 450 
B. C. and extended for nearly 230 years. 
While the prineipal tyjM' — obversc a 
horseman, reversc laras riding on a 
dolphin (fig. 3) - — reniains un( hanged, 
its weahh of diversification is amazing 
and at the sanic tinie done with hirh 



artistic skill. The rider is sometimes a 
soldier, or an ephebus or boy; occasion- 
ally even the Dioscuri appear, or one of 
them, The horse is Standing, Walking, 
cantering or galloping. Taras on his dol- 
phin appears in equally varied postures, 
carrying all kinds of emblems frequently 
referring to the city's trade. All in all 
this is a remarkable series of highest 
artistic value, one which has attracted 
the attention of well-known scholars 
and collectors such as Sir Arthur 
Evans, Cote, Vlasto and others whose 
books and catalogues, respectively, be- 
long to the stock of numismatic liter- 
ature. 




Figure 4. Cauionia. 



A group of South Italian cities should 
hv considered togcther: foremost of 
them Croton, Sybaris, Metapontum, 
Cauionia, Poscidonia and a few others. 
For their earliest coinage, starting before 
500 .B. C, an unusual kind of technique 
was applied. These coins are rather 
large and thin, they have a raised cablc 
border, and the obverse design, save 
occasionally some minor details, ap- 
pears again on the rcvcrse but in intag- 
lio (fig. 4). The late Charles Saltman 
attributes this novel way of coining to 
Pythatjoras; it was confined to this 
limited group of South Italian placcs 
and it was in use for less than one 
hundrcd years. Before the middle of the 
5th Century B. C. this technique was 
abandoned, as the remaining part of 
thi!< j^roup shows, 



; 



This coinage of Magna Graecia ex- 
cels with coins of the highest beauty. 
One city tries to surpass its neighbor, 
and in this rivalry, works of highest art 
have been created. Here we can only 
enumerate the examples on exhibit: 

Heracleia. A facing Heracles, naked, 
holding his club and lion's skin. 

Metapontum. A series of charming fe- 
male heads, the head of the hero Leu- 
kippos, all with the same reverse: an ear 
of barley. 

Poscidonia. Poseidon, brandishing his 
trident, and a bull. 




Figure 5. Thurium. 



Thurium. The head of Pallas Athena, 
whose helmet shows a variety of adorn- 
ment; the reverse shows a Walking or 
butting bull (fig. 5). 

Velia. A variety of female heads, and 
the helmeted head of Athena, mostly 
combined with a Hon. 

Bruttium. The veiled head of Thetis, 
combined with a standing Poseidon; 
and a head of Nike, combined with a 
naked male figure (Dionysus?) crown- 
ing himself. 

Cauionia. The figure of the local hero 
( ?) and a stag (fig. 4). 



Croton. Out of the variety of types 
Struck at this city, we select a charming 
head of Apollo, combined with the tra- 
ditional tripod. 

Locri Epizephirii. A dignified head of 
Zeus, with a flying eagle tearing a hare. 

Rhegium. An outstanding and exceed- 
ingly rare coin with a finely modelled 
lion's scalp, combined with a seated 
figure of the mythical founder. 

Terina. The head of the local nymph, 
Terina, combined with a seated figure 
of Nike, holding various objects. 



GROl P 3. SICILY. 

Although it may be a matter of per- 
sonal taste, the general conscnsus is that 
Greck art reached its peak in the 
abundant coinage of this island. Our 
exhibit may convey their beauty to the 
visitor, and we confine ourselves to a 
few comments on the cities whose coins 
are displayed: 

Agrigentum. This was the riebest city 
on the south coast of Sicily, as evi- 
denced by the ruins of temples still to 
be Seen at Girgenti. The eagle and the 
crab, as emblems of Zeus and Posei- 
don, are predominant on their coins. 

Catana. The city was situated at the 
foot of Mount Aetna. Shown is a fine 
head of Apollo, and another young 
male head, perha])s the river god, 
Amenanos. 

Gela. This was a wcalthy city at the 
mouth of the river, Gelas. Shown pre- 
dominantly is the forepart of a man- 
headed bull, swimming. This type sym- 
bolizes a river god, which we encoimter 



in many variations at other cities. It^ 
strons^ archaic style assumes a more 
human charactcr in thc conrsc of a 
Century. 

Himera. At the north coast, the city is 
representcd here only with its early 
coinage, showing a cock and a hen. 




t'igure 6. Leontini. 



Leontini. An inland tovvn. it was situ- 
ated in a fertile piain not too far from 
Syracuse. Apollo was worshipped here 
with special devotion. hence his fine 
head appears on niost Leontinan coins. 
The strong and magnificent lion's head 
alludes to the town's name, and the 
grains of barley around it may indirate 
the fertile location of Leontini (fig. 6). 

Messana. Its original name was Zancle, 
and its coinage under this name was 
short-lived, dating to a period before 
490 B. Cl. Only one type of coin is 
known, a dolphin within a sickle-shaped 
band indicating the city's harbor. Short- 
ly thereafter the city was named Mes- 
sana, and we encountcr on the coins a 
mule biga driven at first by a male 
charioteer, then by a female. On the 
reverse is a running hare, sometimes 
with a dolphin or other symbols. 

Sejß^esia. This was a non-Greek tovsn 
westof Panormus (Palermo). Its myth- 
ological founder was Egestos, son of a 
Trojan maiden, Segesta. by the river 
eod, Krimissos, who met her in thc 



form of a dog. This explains the coin- 
type — ■ the head of Segesta and a dog. 

Selinus. The western-most city on Sicily, 
it derived its name from the Selinon 
plant (wild celery or parsley) growing 
in plenty in its neighborhood. The pars- 
ley leaf became its badge and appears 
as its main type on the early coinage, 
in later times as adjunct, Here the main 
type has on obverse Apollo and Ar- 
temis in a quadriga, and on reverse the 
river god sacrificing over an altar, in 
front of which is a cock; behind, the 
parsley leaf and a bull. 




Figurc 7. Syracuse. 



Syracuse. No other Greek city shows 
such a wealth of beautiful and diversi- 
fied coin types. Its coinage began to- 
wards the end of the 6th Century B. C. 
and extended over 300 years. The fa- 
vorite type centers around the myth of 
the fountain nymph, Arethusa, whose 
head in uncounted varieties appears on 
the coins. For the short period from 
485-479 \\. V>. we know several hun- 
dreds of difTerent dies, some of which 
are shown in the present exhibition. 
The strong archaic character with its 
facing eye soon changed, and we en- 
counter a series of beautiful maiden^ 
in a contest where it would be near to 
impossible to elect a queen. The dies 
were executed by great artists whose 
names apfx'ar on some of these coins, 
which belong to the greatest rarities in 
numismatics. This series culminates 
with the victory issue of 41.'^ B. C. when 
the Athenians were defeatcd at the 



r 



1 
1 



river Asinaros. In celebration of this 
event, big games were arranged, and on 
these coins — the dekadrachms ( 1 
drachmae) — we find Arethusa's head 
encircled by dolphins, and on the re- 
verse the victorious quadriga, its driver 
crowned by Nike, and below it the prize 
weapons; cuirass between greaves, 
shield and helmet (fig. 7). 



GROUP 4. MACEDON; INDEPEND- 
ENT CITIES AND THE ROYAL 
COINAGE. 

Contrasting with the lovely coinage 
of Magna Graecia, we encounter fre- 
quently on the cities' coinage designs of 
brutal force and ferocity, such as the 
Gorgon head at Neapolis, a satyr ab- 
ducting a nymph at Lete, or an animal 
fight at Acanthus. These are typical 
types of the 5th Century B. C. The royal 
coinage Stresses the military character, 
with the heads of Zeus and Heracles, an 
armed horseman or the horse alone, a 
helmet, and the likc. Philip II (359-3.% 
B. C.) reorganized the Macedonian 




FigureS. Macedon. 



coinage. His silver coins show a finely 
modelled head of Zeus and a boy rider 
(fig. 8), an allusion to th(^ greit Olym- 
pian games, where his rhariots were 
victorious. While Philip's coins had al- 



rcady a rather wide circulation, those 
of his son and successor, Alexander the 
Great, really became a medium of cx- 
change throughout a great part of the 
World. During his campaigns he estab- 
lished hundreds of mints; from Mace- 
don to Asia Minor, to Syria, Phoenicia 
and Egypt, and farther east beyond the 
Tigris. His coins were cssentially uni- 
form. The gold coinage shows the hel- 
meted head of Pallas Athena and Nike, 
goddess of Victory holding a wreath 
and mast. This remarkable type was to 
be taken as an expression of his en- 
deavor to build a world-wide empire 
by means of his victorious armies. It is 
for the first time in numismatic history 
that Nike appears here as a symbol of 
victory in a struggle between two great 
opponents, Greece and Persia. True, we 
saw in previous centuries a Nike crown- 
ing a winner in horse races or a river 
god; in Terina she is playing with a 
bird or is handling minor symbols. But 
now, the true character of victory be- 
comes imminent. The same idea, but in 
an entirely difTerent way, is illustrated 
on his silver coins. Here we see on all 
denominations the head of the invinci- 
ble Heracles, covered with the lion's 
skin, and on reverse the supreme god 
Zeus, enthroned, holding his eagle and 
a sceptre. While the type remains un- 
changed in all mints scattered through- 
out his empire, the style and fabric was 
influenced by good or bad die cutters, 
as illustrated in the examples exhibited. 

After Alexander's death in 323 B. C, 
his vast empire was divid(*d among his 
generals, although struggles among 
them and thfir successors never ended. 
We shall deal with them in sjeographi- 
cal Order, as put forth in this outline, 
and confine ourselves here to Macedon- 
ian issues. 

Next comes the coinage of Demetrius 
Poliorcetes, the "Besieger of Cities". He 
commanded the fleet of his father, An- 
tiijonus, and in commemoration of his 
naval victory over Ptolemy he Struck 
the famous coin with Nike, blowing a 



trumpet, standing on the prow of a 
galley. This is the likeness of the statue 
of the Nike of Samothrace, now in the 
Louvre. In a similar vein his son, Anti- 
gonus, commemorated his victory over 
the Celts by showing the head of Pan in 
the Center of a Macedonian shield, thus 
intimating that the enemy was thrown 
into panic in the great battle. Later in 
his reign he fought a victorious naval 
battle against Ptolemy II, in celebration 
of which he shows the head of Poseidon, 
and a graceful figure of Apollo seated 
on a galley. Then follow some fine por- 
trait heads of Philip V and VI and 
Perseus, some interesting types of Pae- 
onian kings, and the series ends with 
issues of Macedonia as a Roman Prov- 
ince, showing the head of the goddess, 
Artemis, and of Alexander. 



GROUP 5. THRACE; CITIES, AD- 
JACENT ISLANDS AND ROYAL 
COINAGE. 

Lack of Space and sometimes also of 
appropriate material may give to the 
casual onlooker a somewhat distorted 
picture of the actual numismatic pro- 
ductivity of a given scction of the old 
World. This remark is valid for this 
section and holds true also for some of 
the following. We would like to have 
shown, for example, the fine and diver- 
sified coinage of Abdera, but material 
was not available. On the other band, 
the equally rare and pcrhaps still finer 
coinage of Ainos is represented by the 
profile (fig. 9) and the facing head of 
Hermes, both Struck from dies made by 
great artists around 400 B. C. The 
island of Samothrace is represented by 
a seated Kybele, Maroneia by a fine 
head and a standing figure of Dionysus, 
and the island of Thasos by its early 
stater, showing a naked satyr who is 
abducting a struggling nymph, and a 
later tetradrachm with an impressive 
head of young Dionysus. From Byzan- 




Flgiire 9. Ainos. 



tium comes an attractive veiled head 
of Demeter; a seated Poseidon is on 
the reverse. An amusing coin stems 
from Istrus at the Danube, a type which 
is limited to this city only. We see two 
heads united but in opposite directions 
— one upwards, one downwards; on 
reverse is a sea eagle on a dolphin. The 
royal coinage of Thrace is represented 
by a tetradrachm of King Lysimachus 
(323-281 B. C). Here,'for the first 
time, we have an actual portrait head 
of Alexander, deified, with the hörn of 
Ammon; on reverse is Pallas Athena, 
seated and holding a littlc Victory who 
crowns the king's name. 



GROUP 6. CENTRAL GREECE. 

Poseidon was generally revered in 
Thessaly as the creator of the national 
soil and the celebrated horses grazing 
in the fertile plains. Games were held 
in his honor, and one such scene — a 
youth seizing a bull by the horns — is 
depicted on coins of Larissa. Here also, 
as well as on issues of many other 
towns, a horse or horse's head appears 
as their badgc. Farther west, in Illyri- 
cum, Epirus and Corcyra, we encounter 
a typical agrarian ty|:>e, a cow suckling 
a calf, frequently accompanied on the 
reverse with a curious design not yet 
satisfactorily explained. It was, rather 
fancifully, called the Gardens of Al- 
cinous. Damastium, with its silver 



mines nearby, produced a large series 
of coins frequently of barbaric character. 
Corcyra is represented here with a fine 
head of young Dionysus, and the Ac- 
arnanian League with a man-headed 
bull representing the river god, Ache- 
loos. The coinage of Locris attains a 
high artistic level, and some scholars 
believe that at least the prototype had 
been executed at the Syracusan mint. 
The fine head of the goddess on obverse 
is certainly reminiscent of the oeuvre of 
Euainetos. On reverse appears the Loc- 
rian Ajax holding a sword and shield, 
inside of which we see a serpent, a grif- 
fin or some other emblem. Also this type 
seems to be fashioned after a Syracusan 
conception of the hero, Leucaspis. The 
coinage of Boeotia, as a confederation 
of individual cities, is rather uniform. 
The predominant obverse type is a 
buckler; on reverse an amphora, occa- 
sionally also a forepart of a jumping 
horse, a head of Heracles, Dionysus and 
so forth. The island of Euboea is repre- 
sented here by a fine specimen of the 
League, showing head and neck of a 
facing bull, of Chalkis with a ilying 
eagle, and of Histiaea with a nymph 
seated on a galley. 



GROl P 7. ATHENS AND AF/JNA. 



Coinage started in Athens towards the 
end of the 7th Century B. C. After Solon's 
reform of the Standard in 594 B. C. the 
mint was in the hands of the riUpa- 
tridae whrse badges appear on the 
coins, all of which are extremely rarr. 
In 566 Pisistratus, the ruler of Athens, 
foundcd the Greater Panathenaean Fes- 
tival, to be celebrated quadrennially, 
and it is generally assumed that for this 
im|X)rtant occasion the new coin type 
had been created. Athens' own goddess, 
or rather the helmeted head of Pallas 
Athena, appears now on the obverse, 
and her sacred bird. the owl. tor^ether 




Figure 10. Athens. 



with some olive leaves and a berry, her 
precious gift to the Athenians, on the 
reverse (fig. 10). This new type was 
destined to last for well over five cen- 
turies with only minor variations. The 
exhibited coins show the stylistic de- 
vclopment from archaic to the highest 
point of art and to conventional debase- 
ment, their fabric and execution mir- 
roring the rise and fall of political 
events. The first modification took place 
after the battle of Marathon, when 
Athena's helmet was adorned with olive 
leaves; and the waning moon, under 
which that battle was fought, appears 
next to the owl's neck. After the Mace- 
donian occupation, a recovery set in at 
the end of the second half of the third 
Century or even a little later, and the 
character of the type was entirely mod- 
ified. Athena's helmet is now triple- 
crested, fashioned after the Athena 
Parthenos of Pheidias; the owl is now 
standing upon the side of a Panathenaic 
amphora, all within an olive wreath. 
The silver coinage terminated after rhe 
battle at Actium, but for local use 
bronze coins circulated well into the 
Imjjcrial period. An interesting type of 
that period shows us an exact replica 
of the famous chryselephantine statue 
of Athena Parthenos by Pheidias, the 
goddess standing, facing, holding Nike 
with wreath in her left band, spear in 
right, and in front her shield with the 
gorgon head. 

The island of Aegina was the earliest 
Greek State to adopt coined money. Its 



badgc is the turtle, a creature sarred to 
Aphrodite, whose temple stood near 
the harbor. The early turtle was, after 
some 250 years, replaced by a land 
turtle, and the Aeginatic pattern, a 
Square divided into five compartments, 
underwent even lesser changes. This 
conservatism is characteristic for an 
international coinage, which indeed the 
"turtle" was. The exhibition includes 
some varieties and various denomina- 
tions. 



GROUP 8. SOUTHERN GREECE. 

Corinth was a trading center of inter- 
national importance. Its earliest coinage 
must have been rontemporary with the 
Aeginean. The badge of the city was 
the Pegasus, closely connected with Bel- 
lerophon, who had tamed the horse at 
this place. The Greek letter koppa, the 
initial letter of the city's name, appears 
on all coins beneath the Pegasus; they 
wcre familiarly known as the "colts". 




Figurc //. Corinth. 



At some later time the Corinthians 
placed a helmeted head of Pallas on the 
reverse (fig. 11), and again we can 
follow the artistic development from an 
archaic style through a transitional 
period to a time of finest style. The 
commerce was predominantly directed 
towards the wcst, and we find Corin- 



thian colonies in about twenty placcs 
on the west coast of Greece, in southern 
Italy, and on Sicily. All used the same 
Standard and the identical type, stating 
the minting town mostly in abbreviated 
form on the coins. A remarkable fea- 
ture is the use of symbols on practically 
every coin, finely executed, which chal- 
length the scholar as well as the col- 
lector. 



Located near to Corinth was the city 
of Sicyon whose emblem was the Chim- 
aera, a celebrated monster which had 
three heads, those of a lion, a goat, and 
a dragon or serpent; on reverse is a 
flying dove within an olive wreath. 



From an artistic point of vievy the 
coinage of Olympia Elis is the most 
important. Here were the temples of 
Zeus and Hera, and their heads, or an 
eagle, symbolizing the supreme god, 
appear on every coin. An imposing ex- 
pression of Greek art is the majestic 
head of an eagle which conveys the 
might of Zeus, and which is accomp- 
anied by the god's thunderbolt on re- 
verse. 



GROUP 9. CRETE AND THE NOR- 
THERN PART OF ASIA MINOR. 



The Cretan coinage is rieh and diver- 
sified: that of the capital city of Cnossus 
shows the Labyrinth in a round, square 
and maeander-like pattern. From Lyt- 
tus comes a fine specimen with a flying 
eagle. The Kingdom of Pontus' best- 
known ruler was Mithradates VI, the 
Great, one of the most formidable op- 
ponents Rome ever had. His character- 
istic Portrait with flowing hair is re- 
markable. The Kingdom of Bithynia is 
represented by Nicomedes II and III. 



Finally comes the Kingdoni of Perga- 
mum, whose rulers were patrons of art, 
as evidenced by the fine altar, now back 
in .Berlin, and the stoa in Athens. In- 
cluded in our exhibition are coins of 
Eumenes I and II, and Attalus II, 
whose nephew bequeathed the kingdom 
to the Roman people. A great number 
of autonomous cities had their own 
coinage, such as Cyme, with the head 
of the Amazon, Kyme; Myrina, with 
the head of Apollo of Grymium; Ephe- 
sus, with the bee; and Smyrna, with the 
turreted head of Kybele, and a running 
lion within an oak wreath on reverse. 
The last item is an example of the 
"Cistophori", so named from its type, 
the sacred Bacchic Cista. This new coin 
was created by the Pergamene dynasty, 
but soon after was adopted by numer- 
ous Asiatic mints, thus becoming a 
quasi-federal coinage throughout Asia 
Minor. 



GROUP 10. THE CENTRAL AND 
SOUTHERN PART OF ASIA 
MINOR. 



The question of an exact dating of 
the earliest coinage is still controversial, 
but it must have been some time during 
the 7th Century B. C. in Lydia. Gold 
and electrum, this latter a natural alloy 
of about two-thirds gold and one-third 
silver, was obtained from the washings 
of mountain rivers. In the form of nug- 
gets it was used in earliest times, but 
when a State authority started to stamp 
its badge on such blanks, thus guaran- 
teeing its fineness and weight, "money" 
was invented. This little electrum coin. 
with a swastica on its obverse, is one of 
these "earliest" coins. It is a l/24th of 
a stater, and much larger and smaller 
coins of this tyj^e are known to exist. 
The next item, a V3 stater, with a lion*s 
head on the obverse, is attributed to the 
Lydian king, Alyattes (about 615-560 
B. C), whose famous son, Croesus, 



Struck the silver siglos with a lion's and 
buU's head face to face. Next comes the 
winged boar of Clazomenae in Caria, 
and the lion's scalp from Samos. The 
island of Rhodus was sacred to Helios, 
whose facing and radiated head appears 
on all its coins, together with a rose on 
the reverse. From Aspendus/Pamphylia 
comes the classical "sports coin", show- 
ing two wrestlers and, on the reverse, a 
slinger. The city of Tarsus in Cilicia, 
birthplace of St. Paul, was prolific in its 
diversified coinage, showing Greek as 
well as Phoenician deities, and varied 
other designs. 



GROUP 11. SYRIA AND 
PHOENICIA. 

After Alexander's dcath there was a 
short-lived interregnum in the East, 
but after some ten years Seleucus I, 
who was one of Alexander's ablest gen- 
erals, took command of Syria and was 
eventually able to extend his power 
over the whole Asiatic Empire, thus 
becoming the master of a vast territory 
extending from the Aegean Sea to the 
Indus. His early coinage remained un- 
changed, simply using Alexander's type, 
but substituting for the latter's name 
his own. Another type, now introduced, 
was that of a head of Zeus combined 
with Athena in an elephant's quadriga 
on reverse; and eventually his portrait 
appears. His dynasty, established in 
312 B. C, lasted for about 250 years, 
and we know of over thirty of his suc- 
cessors. We are fortunate to be able to 
exhibit most of them, thus [)resenting 
a veritable Portrait Gallery of the Sel- 
eucid rulers. The general character re- 
mained unchanged throughout, al- 
though we have a number of diflferent 
reverse types. An exception is the last 
ruler, Tigranes, who was king of Ar- 
menia, and thus displays his bust 
crowned with the Armenian tiara. 

Phoenicia is rejjresented with issues 
from Aradus, with the turreted and 



veiled head of Tychc; from Sidon comes 
a double shekel of King Straton I 
Standing in a mule chariot; and from 
Tyre we have the god, Mclkart, riding 
a sea horse. 



GROUP 12. PALESTINE, PERSIA- 
PARTHIA AND BACTRIA. 

From Palestine we show a set of the 
silver shckels, years 1-4, and the silver 
half-shekels, years 1-3, as complete a 
set as it is possible to bring together. 
Only three specimens are known to 
exist of the shekel of year 5, all of 
which are in museums; and the half- 
shekel of year 4 is almost equally rare. 
The last silver coin in this group is a 
shekel of Bar-Kochba with the screen 
of the Tabernacle on the obverse, and 
lulab with ethrog on reverse. The dat- 
ing of these coins is still controversial; 
19th-century scholars attributed the 
shekels of years 1-5 to Simon Macca- 
JDaeus; many modern scholars, foUow- 
ing Sir George Hill, attribute them to 
the First Revolt, 66-70 A. D. The last 
Word in this question is not yet spoken, 
and the debate is still going on. The 
last bronze coin, with which this series 
ends, is a sestertius of Vespasius, com- 
memorating his victory over the Jews 
with lUDAEA CAPTA, showing the 
mourning Judaea seatcd under a palm 
tree bchind which a Jew is Standing 
with his hands tied on his back. The 
modern State of Israel commemorates 
some of these ancient coins on its 
stamps. 

The principal currency in Persia for 
scveral centuries was the silver siglos, 
of which we show an exceptionally finc 
specimcn. The Great King is in half- 
kneeling posture, holding bow and 
spear. 

Parthia is rcpresented by one of the 



earliest drachms and a series of tetra- 
drachms covering a period from about 
140 B. C. to 222 A. D. The oriental 
character and fabric is striking, yet the 
inscriptions are in Greek; only a few 
kings during the 3rd Century A. D. 
added the king's name in Pehlevi writ- 
i^g- Quite a number of these coins are 
dated according to the Parthian era, 
and even the month was added. 

To round off the picture of the east- 
ern coinage we show a small group of 
hemidrachms of Bactrian kings; here 
we encounter some square coins. Ali 
these issues are bilingual, in Greek and 
Karoshti. 



GROUP 13. EGYPT. 

Turning to Egypt, we have to deal 
first with Ptolemy I, the last of the 
Diadochi. Among Alexander's success- 
ors he was the only one related by blood 
to the royal house of Macedon. Again, 
his first coinage was but a modification 
of Alexander's. Instead of the head of 
Heracles in lion's skin, we see Alex- 
ander's head, horned, and covcred with 
the scalp of an elephant; the reverse 
remained unchanged. For a short while 
a new Version of Alexander's head was 
adopted, couplcd with a fighting Ath- 
ena on reverse. In 305 B. C. he adopted 
the title, Basileus, and from that time 
on his Portrait appears on his coinage. 

Under his successors the coinage re- 
mained virtually unchanged, showing 
the head of Ptolemy I on obverse, and 
an eagle standing on a thunderbolt on 
reverse. In the course of nearly three 
hundrcd years there is a marked de- 
basement in style in this series. Some 
rare exccptions did occur: for instance, 
under Ptolemy III, we find the jugated 
busts of Serapis and Isis; and under 
Ptolemy V, we encounter his own por- 



trait. Another issue deserving special 
mention is of large ten-drachmae pieces 
with the Portrait of Queen Arsinoe, and 
double cornucopiae on reverse. The 
series ends with two bronze coins, show- 
ing a beautiful head of Cleopatra I, and 
a not-so-beautiful one of the famous 
Cleopatra VII. 



GROUP 15. THE BYZANTINE 
EMPIRE. 



GROUP 14. CARTHAGE. 



Here the circle is closing. The Car- 
thage types are a female head, be it 
Ceres, Proserpina or Arethusa, and a 
horse or horse's head, sometimes ac- 
companied by a date palm. Frequently 
the Carthaginians employed Greek die- 
cutters, so we can not be too surprised 
when the artistic level of some issues is 




Figure 12. Carthage. 



as high as that of the finest issues of 
Syracusc (fig. 12). The last five coins 
were Struck at Cephaloedium and Pan- 
ormus (Palermo) in Sicily, while these 
places were under Carthaginian rule. 
The style of the whole group deservcs 
special attention; some coins are pure 
Greek, others show a marked Punic in- 
fluence, and we are reminded of the 
very first attempts of the Ccits, with 
which we dealt at the beginning. 



After having shown on Greek coins 
the füll ränge of the gods of the Olym- 
pos together with other mythological 
subjects, we close the exhibition with 
a group of gold coins from the Byzan- 
tine Empire which throughout its ex- 
istence of over a millennium was dom- 
inated by the leading idea of Christian- 
ity. On virtually every coin we find a 
likeness of Christ, either standing or 
enthroned, or His bust, the Virgin or 
one of the saints, or at least some 
Christian symbol — the cross, or the 
chrisma. 



We have to adjust ourselves to the 
new style of the Middle Ages, and in 
doing so, we shall be impressed by the 
force with which Christendom exerts 
its might by means of the coinage 
throughout the world. Again we en- 
counter periods of distress, of inflation 
when gold was alloyed with other 
inetals. During the llth Century, the 
size was gradually enlarged, and cor- 
respondingly the thickness was reduced. 
In order to facilitate the handling of 
such thin coins, their form became cup- 
shapod. Durinu: the last Century of its 
existence the political Situation became 
ever more precarious, gold was scarce 
or not available at all, the fabric be- 
came cruder and cruder, and with the 
sack of Constantinoplc by the Turks 
m 1453 the coinage came to an end. 



Edward Gans 



Berkeley, California 



CALIFORNIA PALACE OF THE LEGION OF HONOR 

EX OFFICIO MEMBER 

George Christopher a* r c .- . 

w^i» AU Mayor of San Francisco 

Walter A. Haas o ^ ^ o , r- ■ . 

President, Park Commission 

OFFICERS 

Mrs. Aciolph B. Spreckels H„„„r«.„ d j . 

D„. , w .. Monorary President 

Paul Verdier « . . 

AAv/,«« c TU President 

Myron t. Thomas e . 

Secretary 

BOARD OF TRUSTEES 

E. Raymond Armsby Mrs. Bruce Kelham Mrs. Adolph B. Spreckels 

ou.s A^ Beno.st Charles Mayer po^l Verdier 

James B^ Black V\^i||iam Wallace Mein William R. Wallace, Jr. 

Walter E. Bück David Pleydell-Bouverie Whitney Warren 

Alexander de Bretteville John N. Rosekrans Harold L. Zellerbach 

HONORARY TRUSTEES 

Moore S. Achenbach Mortimer C. Leventritt Arthur Sachs 

Mrs. Moore S. Achenbach ^j^lph ß Spreckels, Jr. 

STAFF OF THE MUSEUM 

Thomas C. Howe n- i 

Howard Ross Smith .* a '• / / ^l'®' *'' 

James I. Rambo ... '^"'''""^ ^"■^^'°'' 

Jean McCIintock aJ \' ,' f-."'°*°' 

i^„^ yr . tducational Director 

Jane Kastner cj »• i .- 

c«:j d-.Ii- tducational Curator 

nnid Rollins a • i » » .l r*. 

William H Elsner . . Assistant to the Director 

Henry Rusk .' Registror 

AA»..:^ cu Restorer 

Marie Shannon .... •» . 

n».... /- c -»L Recorder 

tlmer C. Smith e • . . 

Superintendent 

STAFF OF THE ACHENBACH FOUNDATION 

E. Gunter Troche ,>. . 

/-. .. »• ci Director 

Christine Flannery ^ 

Curator 

SERVICES OFFERED FREE TO THE PUBLIC 

EDUCATIONAL DEPARTMENT LIBRARY 

Information concerning painting classes offered ^^^ facilities of the ort library are available Mon- 

at the Museum may be obtained through the Edu- clay through Fridoy by appointment. 

cation Department. 

Clubs, schools or social groups may arrange for ORGAN CONCERTS 

privately conducted tours of the Museum s perma- Organ recitals are held each week-end 

nent collections and special exhibitions. 

PUBLICATIONS 

wniiDc oc Ar.A..cc.^.. Handbook of the Collections; Monthly Bulletin, 

HOURS OF ADMISSION Program of events (monthly); cotalogues of recent 

Open free to the public daily from 10 a.m. until exhibitions. Price list is available on request. 

5 p.m. Holidays 1 p.m. until 5 p.m. . ^ , ^^ ^^^^ 

SALES DESK 

Cotalogues, Museum publlcations, postcards and 
PATRONS OF ART AND MUSIC reproductions are for sole at the desk in the 

Information concerning the museum's member- *"'''°"« 'o^by. List, with prices, sent upon re- 

ship group, Patrons of Art and Music, may be "■"***• *" '"'*'*^ ^^ '"°''- 

obtained by ca.ling SK 2-2,89. Vear's subscription to Bulletin, $,.50 per year. 

SAN FRANCISCO . VOLUME 16 . NUMBERS H AND ,2 . MARCH AND APRIL, ,959 




LEO BAECK INSTITUTE 

129 EAST 73rd STREET • NEW YORK, N. Y. 1002t • RHinelander 4-6400 



Board of Directors 

MAX GRUENEWALD 
PRESIDENT 

FRITZ BAMBERGER 
VICE PRESIDENT 

FRED W. LESSING 

CHAIRMAN OF THE BOARD 
AND TREASURER 

FRED GRUBEL 
SECRETARY 

MAX KREUTZBERGER 

GENERAL CONSULTANT 
MEMBER OF THE 
EXECUTIVE COMMITTEE 

ERNEST HAMBURGER 
FRANZ WINKLER 

MEMBERS OF THE 
EXECUTIVE COMMITTEE 



18. April 1972 
S/257-FG/IS 



Herrn Dr. Hanns G. Relssner 
43-18 l68th Street 
Plushing, N.Y. 11358 



ALEXANDER ALTMANN 
RUDOLF CALLMANN 
GERSON D. COHEN 
MRS. GERALD W. ELSAS 
HOWARD J. FIELDS 
NAHUM N. GLATZER 
MARTIN G. GOLDNER 
KURT H GRUNEBAUM 
EDITH HIRSCH 
GUSTAV JACOBY 
FRED L. KLESTADT 
ADOLPH LESCHNITZER 
CHARLOTTE LEVINGER 
GERALD MEYER 
MAX NUSSBAUM 
GERALD OLIVEN 
JOACHIM PRINZ 
KURT SCHWERIN 
CURT C. SILBERMAN 
HANS STEINITZ 
GUY STERN 

SELMA STERN-TAEUBLER 
HERBERT A STRAUSS 
LEO STRAUSS 
ALBERT U. TIETZ 

Fellows 

WERNER ANGRESS 

fj V '-r^TE UN'" '•"«-•TV 
HROOK 

■tEN 

LOGICAt. 
>F AMERICA 

- ;,, N Y. 

ALBERT H FRIEDLANDER 
LLEGE 

> AND 

IX GILBERT 
■ 'T. FOR ADVA'. 
ON, N. J. 

N. N. GLATZER 
BRANOEIS UNIVERSITV 
WAUTHAM. MASS. 

ERNEST HAMBURGER 

NEW YORK. N. Y. 

MICHAEL A. MEYER 

HEBREW UNION COLLEGE 

JEWISH INSTITUTE OF RELIGIO 
< NATI. OHIO 

H ... ,3 G. REISSNER 

N. Y. INSTITUTE OF TECHNOLOGY 

OLO WESTBURY. N. V. 

GUY STERN 

UNIVERSITY OF CINCINNATI 

CINCINNATI. OHIO 

SELMA STERN-TAEUBLER 
BASLE. SWITZERLAND 

HERBERT A. STRAU 
CITY COLLEGE. N. V. 

BERNARD WEINRYI 

OROPsic rr^ttrr.r 
PHiLAor 



Lieber Herr Relssner, 

schoenen Dank fuer Ihr Schreiben vom 
9. d.M. 

Die Buecher und Zeitschriften, die Sie 
erwaehnen, nehmen wir gern als Ihre Schen- 
kung an. Zum Teil besitzen wir sie schon, 
zum Teil sind sie neu fuer uns. Auf jeden 
Fall ist es sehr angenehm, sie zu haben. 



Wegen der Unterhaltung mit Edward Gans 
sind wir in Korrespondenz mit einem Freund 
des Instituts in San Francisco. Wir haben 
den Herrn gebeten, sich mit Gans in Verbin- 
dung zu setzen "if he pleases" und muessen 
jetzt zunaechst einmal warten, ob er es tun 
will. Wenn wir eine positive Antwort erhalten, 
werde ich ihn brieflich bei Herrn Gans ein- 
fuehren. 



Wir 
Sonntag 



koennen uns ueber diese Sache noch 
etwas naeher unterhalten. 



am 



Bei 
sein, ml 
ueber ei 
Mlszelle 
lieh ist 

Mit 
lebhafte 
^bin ich 



der Gelegenheit duerfte es auch moegli 
t Professor Gilbert zu sprechen, der 
nen gewissen Aspekt Ihrer* Mendelssohn- 
n - LBI Bulletin 46/47-nicht ganz glue 



wiederholtem Dank fuer Ihr feines und 
s Interesse und Ihre gute Mitarl^it 
bestens gruessend 



ch 



ck- 




Fred Gru 
Secretary 




CONTRlBUnONS TO THE LEO BAE( 



Sl nUTE ARE TA 



CT IE 



NUM ISMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



All Pools Day 
(uie excluded) 



Dear lYlr. Reissner, 

I uias really glad to hear from you again, and 
I can certainly understand that your strenuous 
uiork requires all your time, thus making corres- 
pondence in outside matters a sideline. Yet it 
uiould be nice if your next "leisure time" brought 
you to California, since I uuould enjoy seeing you 
again . . 



I do not ha\/e my "memoirs" anymore. (Thank God; 
u/hat I remember is in my head). You uirote last 
October: "your memoirs luere in the hand of Dr. 
Herbert A. Strauss in early summer, and he uias going 
to pass it on to Dr. Kreutzberger in Ascona. I hav/e 
heard from neither of the tuio since uihether or not 
they hav/e any Suggestion." Dr. Strauss ujas here 
three months ago, lue had a v/ery pl^asant talk, and 
that is all. Not did I hsar from Dr. Kreutzberger. 
I personally have no ambitions in this respect; 
if I can be of help...uiith pleasure. 

StammbucN-Dr. Grubel: I enclose copy of my reply. 
I have not heard from him since. The dilemma in uihich 
I am gets in\/ol\/ed more and more. Really; it güX^^KX 
can be solv/ed only by uiay of an objectiv/e conuersat ion . 
I lüished (Ylr. Grubel u/ould let me knoui in time, if and 
lühen he or somebody eise is coming to the Ulestcoast 
in Order to clear this matter, and furthermore 
to shou/ him a number of other items u/hich miqht be 
of interest to him. (perhaps you can urge him in 
this respect?). 



Otheruiise? ... life goes on... in a pleasant u/ay; 
good health, modest aotiv/ities, a uionderful spring, 
some lüorthuihile acquisit ions , and slou/ but gradual 
progress in my uiork. In addition: good neius from our 
daughter and three grandchildren . IDuch more than 
I deserv/e. lYly prayer: that eyesight of both of us 
remains stationary. 



All good uiishes go to you. 



most sincerely, 




10 ROCK LANE • BERKELEY, CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



I 

\ 



\ 



ITIarch 11th 72 



Leo Baeck Inatitute 
129 East 73rd St 
Neiü York, N.Y. 10021 



ear 



nflr/ G 



rubel:- 



I thank you v/ery much for your lettar 
of 3rd inst, had I gotten it a year earlier, 
matters uiould be much simplier. It has become 
a Problem of love against reas 



on. Don't you 



(or some other represant ative of the Institute) 
come to San Franitisco some time? In a personal 
conv/ersation such questions could be cleared 
much easier. 



and 



At this time I could shou/ you a paiting 
engrav/ings by Emil Pottner (sea Jüd. Lexikon) 
and once member of the Board of the Berliner 
Sezession together uiith Corinth and Spiro. These 
and some other books or items I plan to donate 
to the Institute, if you are interasted. 



Ploasa let me k 



noui 



Uiith kind regards 



sincerely yours 



\ 



EDUIARD GANS 



\ 



II.G.IlclGünor 



. O (1 . 



43-13 15L; st: 

PludiiaaclJ.Y. llpyS 
üear lIisGoiiG: 3/2;. /72 

I a:.i aoIienGcl to aa:dt to iayaclf tliat I .'lavc Ict 2f: no-rö-Iia pacs licfore 
fj,ciiiov;lcüciiic receii)t of yoizr -liiitl Ic-^tcr of l/l3 cacl tliciürinn you Tor 
tlic coiirtccy of I^aviii- nc read yoiir no-Jo oii TlaniDtirs. CoirL-i-ary -o tlio 
fccliiiG you e:q)i-oaaea, I foinicl it lively aiicl novlias. ./hcro :ls tlic copy 
of your nain "Uenolva"- ncv; ? iiac it beon rctiii-iocl to yoii ? 
Dr.Crrubcl of thc Leo Bacc:: Inctittite r.ont nc a oarijor. copy of Iiis plea 
üatcd 3/5 to tiio offeot tliat you beouoatli thc "Sta!-.ir.fuucli Glocau" to t::u 
forncr. Iiavc you nacTe up your niixd in tliic or a^iotlior ?xc2.rcl V 
Thc o::pla:iatlon for i-- cxm c:d;o:iüccT ailoncc irj partly v/orl:, partT^ Icirj- 
uro. 3Xirir.c täe liitcrGccaion, I opeiit a plcacriit v/oel: witii rjy v/ifc iii 
the U.S. aad üritiali Virciii Iclciadc. Boforc cncl aftur, acadc"lc duticc 
I:cpt ne busy. I ciui Just naaace to Irecp abrcact of 1^ liaics, a :?ull onc 
at llcv/ Yorl: Iiictitutc of 'ecclmolocy, onc Jialf at the Queonc Collcco of 
tlic City Univcrcity of ilov/ Yorl:. In addition, tliorc aro alv/ays bool: rc- 
viev.'s and outcidc Icotures (lact v/ccJ: in a collcGo iii Por^iC!yl",-iia).::ov/- 
evcr, I aiii Iiappy to be "in circulation" aiul .'iopc tliat t'iio riccr 1,0 tlio 
ca':ic for cono norc tinc to cor.e» 



^ -^ J JL 



I hopo tliiG fiiicls you acai-i i:i jlic best ül health ^^i^ üpiritc. I an eure 
you fiiid plenty or aGcir;nncntG to ::oep you Luicr^'- a-'j all tinea» 
Fjuid roG'arcls, 

Oordiain^r, 



BAECK INSTITUTE, INC 
iI29 EAST 73RD STREET 
NEW YORK 21, N. Y. 




^ cn. ^/ ^r ^^b ^.^y 



March 3, 1972 
G/283 - FG J DS 



Mr« Edward Gans 
10 Rock Lane 
Berkeley, Calif. 



94708 





Dear Vix. Gansi 

Oiir oiitual friond, Professor Hanns 0. 
Reissner^ advlsad us quite a while ago of 
your corrospondenc« with hia regarding 
"Staiaiabuch Glogau"» 

I hava to aiX>logize that only now do 
I pick up this mattor, however, wtt had quit« 
eome personnal turnover in the Institute vhich 
eouohow or other intorfered with the prompt 
follow-up. 

Let ae toll you tliat our Institute would 
be very happy and honorod if you entrust€!d us 
with this imix>rtant album. It ii^uld not bo 
the first one in our collection, As a satter 
of fact, WG havo quite a nuiaber of such "Staiaro- 
buecher*», mostly from tlio late lOth and the 
early 19 th Century, aoong thom the "Staiambuch* 
of the Faiaily Itzlg.with ontries of many of 
the leading Personalities of nerlin eociety 
at tho turn of the leth to the 19th Century. 

Our Institute, I think, is quite well-- 
known to you, ospecially in its capacity as 
the Sponsor of Hanns G. Keissner*s fine bock 
on "Eduard Gans* i-in Lebon im Vonaaerz"« v/o 
just publiehed the first voluiac of our catalog 
and are preparing tho second one. The holdings 
of these ••Stamnbuoclier" will be includod in our 
catalog and will thus becomo }:nown and ac<:easible 
to scholars and students. 

Km a matter of fact^ the Library of Con- 
^t%%m and the "* Bundesarchiv der Dundesrepublik 
Deutschland in Koblenz" startod including des- 
criptions of our collections in the "National 
Union Catalog of Ilanuscrlpt Collections" and 
in the "iiachlaesse in den deutschen Archiven 
{mit Srgaenzungen aus anderen Baataanden" x%b^ 
pectively, 

- 2 - 



• Mr. Edward Gans, Berkeley , Callf • 94708 



March 3, 1972 
G/283 " FG t DZ 



- 2 - 




I do hope that tlieae facts v/lll be euffic- 
lent for you to decide that also the "StaiaiBbiich 
Glogau'' ahould bocomo part of our archivea, 
eaally the most important depoaltory of doc- 
uoenta and booka portaining to Geraan^apeaking 
Jevry in the Woatem Healaphoro» 

Looking forward to hear froia youo I a», 
with icindeat regarda, 

ly youra. 




Fred Gi 
Secretary 




NUM I SM ATI C 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



Jan. 13 72 



Dear ITlr. Reissner 



On tha last day of the last year (tlr/ Strauss 
uias visiting uiith us. Die had a most pleasant 
conversation ending uiith my requsst to conv/ey 
fiTegards to you uihich may have leached you by noiu 



tt 



HAIYIBURG" Uias much on my mind. I sat do 



lun 



se\/eral times for that purpose, but luhen I did 
I uias flustsred. As usual in 5^d age, memories 
from early years cqme back readily. These are of 
course very personal and of no interest to 
others. • Later events uihich may (?) have some 
bearing are forgotten. 

Noui I had to sit dou/n and produced the enclosure. 
I am most unhappy uiith it,since it is empty and 
has no meaning for others. Let me suggest this: 
Put precise questions to me, and I shall try to 
ansu/er. 

I think it is not too late to send you my 
u/armest uiishes for a healthfuj, happy and sukksss- 
ful NElü YEAR. 



as ever 




10 ROCK LANE • BERKELEY. CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



December 16^ 1971 



Mr. Edward Gans 



San Francisco, California 



/ 



Dear Mr, Canat 



! 



Professor Hanna T^eissnar vaa klnd enough to shov na your 
Interestlnj^ raanuscrlpt of remlnlscancea« 

Tha above foundatlon 1« concarned wlth wrlting tbe hlstory 
of our Inrnifrratlon in tba Unltad Stataa and, I ballava, it 
vould ba Vary halpful to ma If I could aaa you durlng a 
Visit I plan to pay to San Francisco batwaan Dacavbar 26tb 
and 31s t, 1971. I vould ba grateful If you vould call 

Dr. Halmut Erlangar ( SKyllna 2-1508 ) 

\> 
and laave vord vlth hlm whetbar It vould ba posslbla for ma 
to saa you durlng tbla tlma. Tbus boplng to naka your 
paraonal acqualntanca, I am, 

yours slncaraly, 





HERBERT A. STRAUSS 



HASsLC 



Research Foundation for Jewish Immigration, Inc. 



1241 BROADWAY. NEW YORK. N. Y. 10001 
Telephone 685-5900 



BOARD OF DIRECTORS: 
RUDOLF CALLMANN 
MAX GRUENEWALD 
CURT C. SILBERMAN 
HERMANN E. SIMON 
HERBERT A. STRAUSS 
ALBERT U. TIETZ 
HANS WARMBRUNN 



SECRETARY and 
COORDINATOR OF RESEARCH: 

HERBERT A. STRAUSS 



November 19, 1971 



Prof, Hanns G. Reissner 
43-18 168th Street 
Flushing, N,Y. 11358 



Dear Hanns: 

I checked on the Gans manuscrlpt, It has not gone 
out to Dr, Kreutzberger on account of the dock strike« 
It will be sent out to him as soon as feasible. 



Cordlally, 



HERBERT A, STRAUSS 



HAS:LC 



Pro^»j:.G«iiciacaor 

~^"J " ' "^ ' •• ','4 - ■• *:•: v T "i '^' ^n 



'!r.'7l 



•> • 



Ji^o'oor 












/»"••-»»''l «^* OTA >~» 



t..,fct. 



. V, ♦.«>.,» *,■. Jl 



•^ ■* "*; •■^ f -\T'»' 



te*.M«\«^ «»^V^ 



i;:*J ^ 



'S <:. 






'1-? 















r -,.-"« 



3 •^- 






uon ivi:-* vor ci:ix,,w>i ..iü 






ii dna*aobor 



t_» r> 






; Vi/-* 



#* "1^. 



iDO^ioiJxaxul 



,.? ^%j. 



/■i 









.? T, 



'••f^/*' .•^»nv.'-,«-i» '..'*>'} r-»''.iT 






• _. .* 



CJ » ' u^ 



*> -•< 






*-w 






»• • 






.:goc :^v w rc^^roGoirtcvil":* 



'w!. 



»j •r? ^^ 



«..# >• 



^U^i,C ;' iJl 



(t!^.*Sirf «(äf. 



>y ->y %# < 



i'c:'^iiia cxaco 









>CC\# «t i^j^rfV L^ .^C' 



r.-»- 



■'^r\'»'-* r 



•> O ../4b^v/ *^- wi 



,i >^ ^ \/\ 



^•"^ ^'^^ 



.»...• V*'_»J. 



^ f 






— «v* 



JilC ix.: X 












i^ ClOll 



^ . **. ^ 



i"! r'r 



; V . -■! (-«^. r- ^ .•- ^ ."! . .* ~^ -!• 






u:!.Oi:.o'Jua 



7- 



i^^^X^ai^ 



1, ' »w tei«*4»«. 



♦ y 



1 r ". "f * rr'f ! <•% ""»r* <i "r^^r^ri <~» «-«-?• «s ' 



-U'^w» Ü<U 'J 



or'oo "nrc 



Iv»!-.,» O 



m, ■^- 



, «"H •■ /-. - -» 



■•K ,-^ 












.' 1 r^s 



•^ lV 



... JkJ. 



• V>#«* * ■>-> O«-'- ^ i* «> «^ I 






-.n (-.-."• Ojv. 






iir:o- 






ijQ 



<._; 



*' j. 



f^- 



■•Tri T-.o-^f» r«'* z*»'^ 



W.^ •!«• ^ 



•^ ' 1^^ tv*'- >.^< 












S»-^»'«"» 



W* 



x^Tc^n 



<■'. 
*.»• 






O »a^O; 'COCIl^i 



w 



Bl 



J.+. 



•?.» 



iX'v'C 






■ »4 *^ 



T^ »^••..^ ,** -••-, ^•^^Ä^^ 



GiUciaCiCSl 



•'t 



r(.-uncIlio!iat f:a.'u^ 



u,i> «rf >-L'J i./-i.i 






Ix- ..::iar;,I) , Y. 11.1 5G 
10/5.7/71 



•n 



UCGJ. 









■ 1 • 









GOT ofl yryv^ 



rocon' 






-■: '1 . 






cna Iirrvi iic • -^-ollov/ea up on oij 



j •^Poccioci^bon-' o::^ ;;*mi? ": .. oiiD" 



u • 



Aß 






^''hf' '" ''V'*^ *f"r*'?'"' "^-^ 






JL 


















'.>»~^-. 






V^.A* -«. 






I ixav'- 






■ • I l 



:::i ..1i:::vJ;i..-':ü:Li: wiMu i:rJu:x?ü'5 and octi aij^ 






•f, •,•»«■ ti «-^.T/l»^ *^/-»*>'*4**'# %'»rVM»*~ •'^'^/-^-•«r« ^ 



■5.» 



'-«k-'MM^ V*<*> 



.•aij-;^ - va; if you woiil 






1C25 - 






xiXQ a oorcTxo^ 



.:aiccotr^l-i, v;]iic!: v/an oo clir:?cc 



'1 » 



-o:^-* -IV ^roiu-u. 






NUM I SM ATI C 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



10. Okt. 71 



Dear lYlr. RBissner, 

I uias out-of-toiun all of September; 
upon my return I found the encl. letter u/aiting 
on my desk. Ulhen the announced "Depositarv/ertrag" 
arrives I shall send you a copy. I must admit 
that the encl. letter is sensible, only some 
inner feelings react against it. The matter 
should be decided one iway or the other eventually. 
Does not a representativ/e of the Baeck Institute 
come to California once in a uihile.^ In a short 
discussion^^could easily be cleared. I ha\/e a feui 
other objects uihich I consider giving to the B.I. 

Encl. a little note conceAning Bluipenstein. 
I doubt that it ansuiers XMX any questions you 
had in mind. But "re. Hamburg" you should teil 
me more precisely uihat you luant to knoui. 
I could conv/ey facts and impressions onljr tili 
about 1925. From then on I came only very rarely 
to Hamburg. 

During my vacations, for a short uieek, I uias 
back in business doing a confidential job for the 
FBI and an Insurance Company. It u;as a satisfaction 
for me that I c o u 1 d do it, and that I could do 
it satisfactorily. 

I hope you had pleasant vacations too, and this 
finds you in good health and spirit. 



All the best 



cordially yours 



/ 



/ 




10 ROCK LANE • BERKELEY. CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



STAATSBIBLIOTHEK 

Preußischer Kulturbesitz 

Handschriftenabte II ung 

•Bibl. -Direktorin Lr.Stolzenberg- 

Herrn 

Edvard Gans 

10 Rock Lane 

Berkeley, California 94708 

USA 



1 Berlin 33, Dahlem 
Archivstr. 12 - 14 
Telefon: 16 50 91 

Neue Rufnummer: 8 32 70 91 
Postanschrift: 

1 Berlin 30 

Postfach 59 



27. 8. 71 Br^St/Kra 



Betr. : Stamm'buch Glogau 



Bezug : Ihr Schreiben vom 5I. 7. 71 



Sehr geehrter Herr Gans» 

haben Sie besten Bank für Ihren Brief. Ich verstehe und achte Ihre 
Bedenken hinsichtlich der Übergabe des Stammbuches Glogau an unsere 
Bibliothek, möchte aber noch einmal bemerken, daß der Band wegen 
unseres großen Benutzerkreises in unserem Hause sicher besser auf- 
gehoben ist als im Leo-Baeck-Instiut. Wir sind jedoch auch mit der 
Übernahme des Albums als Depositum einverstanden und möchten Ihnen 
dafür unseren Dank aussprechen. Um dieser Übergabe eine gewisse 
Form zu geben, haben wir einen Depositarvertrag vorbereitet, den 
wir Jedoch noch unserem Generaldirektor vorlegen müssen. Wegen der 
häufigen Abwesenheit unseres Generaldirektors von Berlin können wir 
Ihnen diesen Vertrag im Augenblick noch nicht zusenden, doch hoffe 
ich, daß er Ihnen in der nächsten Zeit zugehen kann. Ich bitte Sie 
also noch solange um Geduld. 



Mit freundlichem Empfehlungen 



Ihre 



:>. ^- 



Cr^L-x6-^ 



Recollections of my connectio 



n uiith Joseph Blumenstei 



n 



I lüorked for him for 3 years (spring 1917 - spring 1920). 
It uias strictly a reclamationis causa. I had been in the army 
for 11/2 years; at Kriegshadern A.G. for, may be, a year, but 
they coyld not claim me anymore, and the only one u/ho had 
suff^-icient pujl uiith the "Army" uias Blumenstein. He indeed 
claimed me - successfully - and my feelings of gratitude 
towards him may have led me to overlook quite a number of 
shortcomings. 

I had to attend to all financial matters. Uihen I 
ente-red some 40 million marks (sie) uiere lying idly at some 6 or 
8 ba^-^ks on "daily accounts". This I chANged immediately, it 
impr--essed J.B., and from then on I uias called to advise in all 
inve^-stment policies. 3.B. uias an extremely diligent person, 
uiork^-ing froml^ A.WI. to midnight; uieekdays and Sundays. ITIaking 



mo 



ne--y, shoveling it unsctupulously together uias his lif 



e 



But one has to admit, he uias a genius at that. He had a circle 
of lauiyers, employed and Consulting, and he surprised them all 
uiith neui ideas, and often forced them to do uihat h e uianted. 
He aluiays used to say: "Ich habe nur einen einzigen Feind, das 
ist der Staat; der will mein Bestes, mein Geld." This uias indeed 
one of the fundamentale upon all business constructions uiere 
erec-ted. He tolerated Theodor Frank (also from (Tlannheim) but 
hated Fuerstenberg et al. His line of business uias to buy up 
flour mills (as customers for his jute bag business), and later 
he b-uilt upja jute mono^oly, acquiring the majority of some 6 or 8 
factories in this field. All this uias done ruthlessly, and 
particularly the "little man" suffered. At that time the real idea 
of"inf lation" had not yet been conceived by him. (tlillions uiere 
Smassed by him at the moment of the armÄstice, but uihat to do uiith 
them uias beyond his immmdiate conception. Follouiing my Suggestion 
he b^^ught at that time the majority of the Kolonialbank. I uias 
to be the banker for the uihole "Blumenstein-Konzern". U/hat happened 
then I believe I have mentioned in mylmemoirs, and I do not uiant 
to repeat myself. All in all, basically J.B. remained a "dealer in 
second band bags" and letters he did not like - from the outside - 
( fr om Tax Offices, Banks and such like ) uiere put unopened into 

the ERBBEGRAEBNIS = the drauiers on the right side of his uiriting 
desk . They uiere opened once the year, and immediately destroyed 



as of no actual v/alue« 

I knoui very uiell his human shortcomings uihich I condemn 
I have respect for his business acumen. I ouie him my life, 
and a certain feeling of gratitude Ist me go someuihat easy 
lühen judging him. His brother Alfred uias a play boy; I saui 
him rarely and had practically never any contact uiith him. 
A couple of years ago I heard he is still aliv/e, liv/ing at 
the Riviera. Joseph. B. perished at Bergen-Belsen , so I uias 
inf ormed . 



Synagogeneinweihung in 

In der Stadt Celle in Niedersach- 
sen wurde Ende Juni die alte Syna- 
goge der Stadt, renoviert und re- 
stauriert, wieder -ihrer ursprüngli- 
chen Bestimmung zurückgegeben. 
Entgegen dem Willen der diamaligen 
nazistischen Machthaber war in der 
Kristallnacht 1938 die Synagoge 
nicht niedergebrannt worden, — sei 
es, weil sie mit anderen alten Fach- 
werkbauten baulich zu eng zusam- 
menhing, sei es, weil, wie überlie- 
fert wird, ein herzhafter Feuerwehr- 
mann sich den SA-Lcuten entge- 
genstellte. Aber der Landesverband 
Niedersachsen konnte aus eigenen 
Kräften das nicht mehr beniU)tzte 
Gotteshaus nicht restaurieren, weil 
in Celle nur noch eine Handvoll Ju- 
den leben, Gottesdienst dort nur 
ausnahmsweise stattfinden dürfte 
und die Synagoge fortan mehr als 
Gedenkstätte oder Museum für jü- 



Celle 

disches Kulturgut dienen soll. Die 
Kosten der Restauration wurden 
von der Stadt Celle und der Landes- 
regierung aufgebracht. 

Die Einweihung, auf die "Auf- 
bau" schon vorher aufmerksam ge- 
macht hatte, gestaltete sich zu einer 
eindrucksvollen Feier, bei der Ver- 
treter der Regierung, der Stadt und 
auch der Bonner Bundesregierung 
anwesend waren. Den Feistgottes- 
dienst gestaltete Rabbiner Levinson 
(Karlsruhe), der auch die Haupt- 
rede hielt; andere Redner waren der 
Vorsitzende der jüdischen Ge- 
meinde Hannover, Dr. Leon Feitier, 
und der protestantische Landesbi- 
schof Lohse. Musikalische Darbie- 
tungen umrahmten die Feier, der in 
den nächsten Tagen öffentliche 
Vorträge, Musik Veranstaltungen 
und Ausstellungen über jüdische 
Themen folgten. R.A. 
" 






NEW YORK STATE 



> 

> 

ö 






l}:\\\h 



D 



Älteste Synagoge 
Norddeutschlands 
als Museum 

Die älteste Synagoge Nord- 
deutschlands, die in Celle steht 
und um 1600 erbaut wurde, soll, 
sobald die Restaurierungsarbei- 
ten an Ihr abgeschlossen sein 
werden, als Museum für jü- 
disches Kultgerät der Öffentlich- 
keit zugänglich gemacht werden. 
Ausserdem soll sie Besuchern 
des KZ Bergen-Belsen für Gottes, 
dienste zur Verfügung stehen. 
Die Synagoge, die einer Vernich- 
tung in der "Kristallnacht" ent- 
gangen ist, konnte von der jü- 
dischen Gemeinde, deren Mit- 
gliederzahl sehr stark zurückge- 
gangen ist, finanziell nicht mehr 
erhalten werden. Die Stadt Celle 
kaufte das Gebäude 1971 auf und 
begann mit den Instandsetzungs- 
arbeiten, die heute kurz vor dem 
Abschluss stehen. Das alte Fach- 
werkgebäude hat ein neues Ge- 
bälk und ein neues Dach erhal- 
ten, ausserdem ist das Mauer- 
werk vom Haussohwamm befreit 
worden. Die dadurch entstan- 
denen Kosten hat die Stadt Celle 
getragen, wobei sie von den Kir- 
chengemeinden durch freiwillige 
Kollekten unterstützt wurde. 

D. B 




lilST NO. 24 



FAIiL 1958 



Numismatic 
Fine Arts 



EDWARD GANS 



10 Hock Lane 



Berkeley 8, California 
Telephone: LAiidHcape 5-2161 

The Autheiilieity of Every lleiii 
iy (Fiiaraiiteed. Approval Ship- 
iiieiiLs (;iaclly Arranged. 



Notice 



i^ir. ^ ^^ °°^ ^^^^ ^^'""^ "^^ "^® months' visit to Eiirope and Israel, which 
trip was annoiinced in my last price-list. ^öiiei, wnun 

in avannh?J''^f,n?^'^'^^' T^*"," "^^' primarily due to a marked decrease 
resXd h r«H i ' H •''^i' "^.^*^"«' «" the European market which, in turn, 
resulted m rather high prices. Nevertheless, I could acquire a number of 

[ol?owi"ng'p\'g^"""''^"'^' """ ''''^'' '''''''' ' ^^^^ Pleasure'in offerinron the 

Also, I wish to aniiounce that 
to acquire the 



a stroke of good luck niade it possible 



C'ollection of Mr. (U'iivfuc J. Bauer, 

frion",f Piesiclc.it of the American .N.in.isniatic Assorhitioii. Mr Bauer 
rJLl ^r^"J" American Numismatics for his collection of anc ent Greek 
L. . ' 7*"'^ he exhibited at a number of Conventions, and for which he 
received many P^irst Prizes. ^ 

The coins in Mr. Bauer's collection. to name only a few, include choice 

?hp'rril?'^n?H'""'""^ ^"^ ^^^""«' ^^«"^ ^«""^»^ ^"d Aegina,of Alexander 
the Great and his successors in Syria, Egypt etc. But perhaps the outstand- 
Ing group are the coins from Syracuse Dekadrachms of Kimon and 
Euainetos a hundred litra in gold and, la.^t but not leaJ? far over hZdred 
letradrachms from the beginning to t^je end of the classical period; äfMn 

au^tion LT'p'lanrd^r 19ir^ ^^*"^ ^"^ ^''^^^ '^ ^"^"^ "'^« -^^ ^" - 
Will Je^ceive ry^^ar^f^ul^SfienlioT^' '^^^'^^^ "^"^^ °^ my coUector friends 



Cireok C'oiiis 

5584 ETRÜRIA. Populonia. Arourid 300 B.C. Didrachm. Young 

head o£ Heracles, facing. Rv. Small club. Sambon 55.62. 

BMC.1.1. V.F. Rare 60.00 

5585 Drachm. Female head to r., hair bound with broad 

ribbon. Very fine style. Rv. Blank. Samb. 57.68. Süperb 35.00 
5586 Drachm. Laur. male head with growiug beard to 1. 

Rv. Blank. Samb. 59.73. E.F. 30.00 

5587 Tarentum. Ca. 473-450 B.C. Drachm. Forepart ol sea-horse r.. 

below, pekten. Head of Sotelra r. VI. 158. Ex C( 11. Jameson 

2385. V.F. plus. Rare 75.00 

5588 — 302-281 B.C. Didrachm. Horseman spearing downwards. 

Rv. Taras on dolphin; holding small dolphin. VI. 695. 
Ragged planchet, but perfectly centered, and E.F. 25.00 

55 89 — 281-272 B.C. Didrachm. Boy-rider crowning bis horse to 
r. ; below, two amphorae. Rv. Taras on dolphin holding 
amphora & trident. VI. 768. An immaculate specimen. per- 
fectly centered. FDG. 75.00 

5590 — 212-209 B.C. Hannibalic Occupation. Didrachm. Boy-rider 

to 1., crowning bis horse. Rv. Taras on dolphin holding 
Victory and cornucopiae. VI. 975. E.F. 25.00 

5591 Metapontum. 550-510 B.C. Stater. Ear of barley. Rv. Same. 

incuse. Noe 85. Broad flan, hoard specimen. a little cor- 
roded on top, otherwise V.F. plus 35.00 

5592 — Vs stater. Same type. Noe 31. Irregulär edge near top; V.F. 10.00 

5593 Sybaris. 560-510 B.C. Stater. Bull standing on triple line. 

head turned back. Ethnic above. Rv. Same, incuse. BMC. 5. 
Orose 1.38.19. V.F.plus/E.F. 75.00 

5594 Agi'igeiit. 472-413 B.C. Tetradrachm. Stout eagle standing to 1. 

Rv. Crab; below, volut«». BMC. 46. Shows even wear, nicely 
centered. F. plus 30.00 

5595 — 550-472 B.C. Stater. Same type, without volute. BM(M1. 

Perfectly centered. V.F.plus/E.F. 3 7.50 

5596 — Ca. 450 B.C. Peiitalitron. Eagle on capital; behind: l'EN. 

Rv. Crab. BMC. 9. 47. Fine. Kxtr. rare 35.00 

5597 Golas. Early 5th cent. B.C. Tetradrachm. Quadriga to r. Rv. 

Forepart of man-headed bull swimming r., has long hörn 
over pearled forehead, small archaic eye; retrograde legend 
below. Cp. Lloyd 952. F. /E.F. 80.00 

5598 - 466-413 B.C. Tetradrachm. Similar type; in exergue on 

obverse an ornament. large lettered ethnic over bull. Lloyd 
966. V.F. 75.00 

5699 SoResta. 454-4 26 B.C. Didrachm. Hunting dog standing 1. Rv. 
Head of the nymph Segesta to r. Rizzo plate LXL12. V.F./ 
E.F. Rare? 160.00 

5600 Syracuse. Ca. 450-439 B.C. Tetradrachm. Quadriga to r.. Nike 

crowning driver. Rv. Head to r., hair in saccos with 
maeander pattern, adorned with olive wreath. Signature 
"A" on saccos. Boehr. 697. F. /E.F. Magniflcent «tyle 210.00 

5601 — Hioron II. 274-216 B.C. 16 Litrae. Veiled head of Queen 

Philistis to 1. Rv. Nike in quadriga. horses galloping. Cp. 

BMC. 552. E.F. 85.00 

5602 — — Another; type as before. but horses Walking. BMC. 556. 

E.F. 100.00 

fi603 Aranthus. After 4 24 B.C. Tetrobol. Forepart of bull kneeling 

to 1.. head turned back. Rv. Inc. square, BMC. 35. 29. 

V.F.plus 10.00 

.*»604 Aonola/Macodon. After 4 24 B.C. Tetrobol. Bearded head of 

Aenea.s, helmeted to \ Rv. Incuse Square inside another. 

BMC. 41. 3. VF. Rare 60.00 

5605 Maoedon. Arrliolaus I. 413-399 B.C. Tetrobol. Galloping horse 

to 1. Rv. Heimet. BMC. 164.7. Ex Lockett coli. 1303. Finest 

style. E.F. Very rare 75.00 



o606 — Philip II. 359-33 6 B.C. Tetrobol. Head of Apollo r. Rv. 
Boy-rider; below, harpa. V.F.plus 

5607 Ainos, Ca. 382-380 B.C. Tetrobol. P^acing head of Hermes. 

Rv. Goat; i.fr., trophy. May 3 86. V.F. Rare 

5608 Tliasos. Ca. 500-4 65 B.C. Stater. Satvr carrying nymph. Rv. 

Incuse Square. BMC. 2 16.2. V.F.plus 

5609 lKtruN/Moe}sia Inferior. First hall of 4th cent. B.C. Drachm. 

Two facing heads; the left one upside down. Rv. Sea-eagle 
on dolphin. Almost E.F. This perplexing design occurs only 
in Istru«, and is not yet .satisfactorily explained 

5610 <)eta/Thessaly. 400-344 B.C. Hemidrachm. Head of lion, spear 

in mouth. Rv. Heracles standing, facing, holding club with 

both hands. BMC. 37. 8. E.F. 
5G11 Pharsalus/Thessaly. 480-400 B.C. Hemidrachm. Head of 

Athena to r., two perpents on helmet. Fine archaic style. 

Rv. Horse's head r. BMC. 43.1. V.F./E.F. 
i>612 'iYi«'a/The«saly. 480-400 B.C. Hemidrachm. Youth subduing 

forepart of bull. Rv. Forepart of galloping horse. BMC. 51. 4 

V.F./E.F. 

5613 l>aiiiastioTi/I11yriciiiii. Stater. Laur. head of Apollo to 1. Rv. 

Tripod. Ex Sartiges collection. Not in May. Cp. RM(v.4. 
Primitive style. V.F. 

5614 — Ca. 350 B,C. Hemidrachm. Fernale head to 1. Rv. Portable 

ingüt. Ex Jameson collection 2052. May 130.21. writes: 
"The improvement in style is ds striking as it is unexpected 
. . . most attractive type . . . workmanship remarkablv 
skilful . . . modelling excellent . . . treatment beautifuUv 
smooth." E.F. 

5615 Kpirus. 238-168 B.C. Victoriate. Jugated heads of Zeus and 

Dione to r. Thunderbolt in wreath. BMC. 90 42 V F 

5616 Aetolia. 279-16 8 B.C. Stater. Laur. & diad. male head to r. Rv. 

Warrior, r. foot on rock, holding spear & sword BMC 
195.10. V. F. 

Noti»: The head is supposed to be that of Antiochus III 
or of Demetrius. son of Antigonos Gonatas. 

5617 Plioris. Ca. 4 80-4 21 B.C. Triobol. Facing bull's head. Rv. 

Female head to r.. hair in thick roll. Attractive stvle 
BMC.16.26. V.F. 

5618 ThebeN. Ca. 4 26-38 7 B.C. Stater. Club over Boeotian .shield. 

Rv. Head of Dionysus to r. Magnifirent style BMC 63 
Bab.200.8. E.F. 

5619 Kuboean Ix^ay^iir. (^a. 302 B.C. Drachm. Head of nymph to r 

Rv. Head and neck of bull; i.fr.. lyre. Ex Prof. Wallace 
coli. #96. V.F. 

5620 Atben.s. 546-527 B.C. Tetradrachm. Helm. 

Fine archaic .style. Rv. ?"acing owl. Cd. 
VF. 

5621 - Ca. 400 B.C!. Tetradiachm. Usual type. 

5622 — After 229 B.C. Tetradrachm of the "New Style." Head of 

Athena; Griffiii and four horses on helmet. Rv. Owl on 
amphora inside olive-wreath. Without city's name- two 
monograms in field. BMC. 77.516. Extr. fine 

5623 — Another. Type as before; symbol: wreath. Svor.63.14 var • 

below amphora; ME. Very fine 

5624 Sieyon. ca. 400-323 B.C. Stater. Chimaera to 1.; above wreath 

Rv. Dove flying 1.: i.fr.. "I". all in olive wreath. BMC 56* 
Large flan. E.F. 

5625 li<'iiras, as rolony of <'<»rintli, 4(Mr330 B.C. Stater. Pegasus 

flying 1. Rv. Head of Pallas 1.. around. 3 ivv-leaves. BMC 
40. Odd-shaped planchet. V.F. 
r626 Klis. Ca. 471-452 B.C. Stater. Eagle flying to r., holding hare 
Rv. Thunderbolt. Seltman 54. V.F. 



15.00 
30.00 
55.00 

30.00 
15.00 
20.00 
12.50 
45.00 



60.00 
7.50 

4 5.(M) 



head of Athena. 
Seit. VIII.A 111. 

E.F. 



15.00 

150.00 

12.50 



240.00 
3 5.00 



50.00 
20.00 

75.00 

15.00 
25.00 



—8— 



5 627 

5628 
562J> 
K68 



5632 
5633 



5634 
5635 

5 63 6 



5637 


5638 


5639 


5 640 


5641 


5642 


5643 


564 4 


5 6 45 



646 



.647 



5 6 48 

5649 
5650 



— Ca. 400 B.C. Stuter. Round shield with raised riiii; oii it 
eagle 1. standiiig on serpent. Rv. Thunderbolt. Seltman 168. 

Ex Jameson coli. 1229. 11,16 gr. V.F. Very rare 200.00 

Praosos/Crete. Ca. 280 B.C. Hemidrachm. Head of goddess tp 

1. Rv. Bee. Svor. 45. Ex. Coli. Jameson 2523. E.F. 45.00 

Sinope/Paplilagoiiia. Ca. 500 B.C. Drachm. Eagle's head 1,; 

below, dolphin. Rv. Incuse Square. BMC. 95. 4. E.F. 45.00 

— Ca. 275 B.C. Didraehm. Turreted head of Sinope; behind. 
est. Rad. bust of Helios, facing Rv. Poseidon seated 1.; 
i.fr.. est. in relief; Head of Zeus. BMC. 98. 34. Ex Jameson 

coli. 1374. A remarkable coin! E.F. 100.00 

rr>'ziciis. 280-200 B.C. Tetradrachm. Head of Soteira 1. Rv. 
Apollo seated on omphalos to right, holding lyre and 
patera; below, tunny r. In front an apparently unrecorded 
monogram. Cp. Nomisma IX. 47. 2. 7., cp. Bab.II.2816. cp. 
Boston 1578. 10,83 gr. E.F. Extr. rare 450.00 

Kphesus. 480-450 B.C. Drachm. Bee with curved wings, vohite 

1. & r. Rv. Inc. Square. BMC. 48. 7. V.F. 15.00 

— 387-295 B.C. Tetradrachm. Bee with straight wings. Rv. 
Forepart of kneeling stag, behind. palm-tree. BMC.pl. IX. 8. 

E.F. 75.00 

— Another. Same type. Pitted. Aver. F. 10.00 

— 202-133 B.C. Drachm. Bee. Rv. Stag standing before palm- 
tree. Cp. BMC. 61. 121 sq. V.F. 10.00 

Chios. 4 78-412 B.C. Tetrobol. Sphinx seated 1.; i.fr., grapes 

over amphora; behind: A. Rv. quadripartite incuse Square. 

Not in Mavro. 2.51 gr. V.F. plus 30.00 

Saiiios. 205-129 B.C. Drachm. Lion's scalp facing. Rv. Forepart 

of butting bull and 2 amphorae. BMC. 366. 176. V.F. 7.50 

Cos. 190-166 B.C. Drachm. Head of Heracles in lion's skin r. 

Rv. Crab, club and magistrate's name. V.F. 7.50 

— 166-88 B.C. Tetrobol. Head of Asklepios. Rv. Coiled 
serpent. BMC. 208. 150. E.F. 15.00 

Khodus. Drachm. Rad. and strictly facing head of Helios. Rv. 

POAIWN. Füll blown rose to front. Apparently iinpub- 

lished. 2.72 gr. Almos! E. ^ Riir • 40.00 

lijt'ia. TrebtMiiiiiis. 390-385 B.C. Tetrobol. Lion's scalp. Rv. 

Triskelis. Bab.n.4 7 5. Syll.Copenh. 1.29. E.F. 20.00 

Aspetulus. 400-300 B.C. Stater. Two wrestlers; between; KF. 

Rv. Slinger; i.fr.. triskelis and FK. Alm. EF. 50.00 

Side/I*aiiipliilia. 5th cent. B.C. Stater. Pomegranate. Rv. 

Helm, head of Athena; i.fr.. olive brauch. BMC. 144.7. 

E.F./V.F. Raie 110.00 

Tarsus/niiria. Dalaines. 37 8-372 B.C. Stater. Facing head of 

nymph. Rv. Helm, head of Ares to r. K.¥. 50.00 

l(laliiiiii/(\vi>riis. Stasi<»ik<>s. 4 60-4 50 B.C. Vs stater. Sphinx 

seated 1. Rv. Lotos llower. imc.28.18. plate V.16. niis 

H}wv. ex Br. Mps. V.F. 50.00 

Salamis/! 'ypms. Mk<ulamos. 460-450 B.C. Third. Rani lying 

r. Rv. Ankh symbol with double bar. BMC. 52. 31. Abt. V.F. 

Hare 50.00 

Cliaramio. Tirahis il Sütor Kiioim'fi's. 61-49 B.C. Tetra- 
drachm. dated: ZNi: = 257 Sei. Era = 56/55 B.C. Diad. 

head r. Rv. BAi:i.VEl>2: TIPAIOY ilQTHPOi: KAIEYE- 

PrETO(Y) Heracles seated on rock to 1.. holding club. Cp. 

BMC. 290.1. Large flan, süperb, perfectly centered. Kxtr. 

rar«* 2 25.00 

K^ypt- I*tolemy 1- As Governor for Alexander IV. 316-311 

B.C. Tetradrachm. Head of Alexander in elephant's skin. 

Rv. Zeus enthroned, holding eagle; i.fr.. thunderbolt. 

BMC.1.1. V.F. Karo 95.00 

— - — Tetradrachm. Head of Ptolemv I to r. Rv. Eagle on 

thunderbolt. Svor. 255. E.F. 25.00 

-- Ftoleiiiy III Eiiei-jsrtes. 247-222 B.C. IH'kadiachiii. Year: 
rr = 244 B.c. Veiled head of Arsinoe. Rv. Double cornu- 
coplae. Cp. Svor.suppl. pg.418. V.F. /F. plus. Very raro 125.00 



5651 IJbya. Ca. 200 B.C. Didraehm. Beardless head of Heracles in 

lion's skin. Rv. Lion r. M.I. 131.349. V.F. plus. Rar«- 45.00 

Smallest Deiioiiiiiiatioiis 

5652 liatiuin. Alba Fucen.s. Ca. 270 B.C. Obol. Helm, head of 

Athena r. Rv. Eagle, wings spread, on thunderbolt. Ex Coli. 
Jameson 2382. E.F. Rare 35.00 

5653 Taieiituni. 500-430 B.C. Half Litra. Shell. Rv. Head of Taras 1. 

VI. 11 86. V.F. 4.00 

5654 — 345-334 B.C. Diobol. Facing head of Heracles; to 1.. club. 

Rv. Heracles strangling lion. VI. 1348. Nearly V.P\ 6.00 

5655 302-228 B.C. Obol. Kantharos either side. VI. 1671. E.F. 4.00 

5656 Rhej;iuni. 494-480 B.C. Onkion. Lion's scalp facing. Rv. "P". 

Unpublished? 0.14 grammes! V.F. Rare 15.00 

5657 — 466-415 B.C. Litra, Obv. as before. Rv. RECI in wreath. 

Syll. Copenh. pl. 36. 1932. E.F. 12.50 

5658 — 415-387 B.C. Diobol. Obv. as before. Rv. PH between olive 

leaves. BMC. 30. E.F./V.F. 12 50 

5659 .\itiia/SiciIy. 476-461 B.C. Litra. Head of Silen to r. Rv. 

Stilized thunderbolt. Rizzo pl.IX.19. V.F. plus. V<M'y rare 45.00 

5660 CJelas. Before 466 B.C. Litra. Man-headed bull r. Rv. Horse. 

BMC. 68. 29. V.F. 8.00 

5661 Dunkle-Messana. Before 490 B.C. Obol. Dolphin in liarbor. 

Rv. Shell in incuse Square. Syll. Lloyd 1079. V.F. 15.00 

5 662 Motya; Island west <»f Sicily. 413-3 97 B.C. Obol. Gorgoneion. 

Rv. Palm-tree. Syll.Copenh. 4 8 4. V.F. Raro 25.00 

5663 Se^esta. ca. 480 B.C. Litra. Female head. facing. Rv. Dog r. ; 

ubove, wreath. Ex Coli. Jameson 701. X.V. 18.00 

5664 Syraciise. 485-4 79 B.C. Obol. Female head r., fine archaic style. 

Rv. Wheel. Boehr. 290. E.F. 12.00 

5665 — Timoleon. 345-317 B.C. Diobol. Head of Arethu.sa, around. 

3 dolphins. Rv. Forepart of Pegasus; above. star. Ex coli. 
Jameson 856. A charniing coin. E.F. 30.00 

5666 Sicily, iinrerlaiii atf ributioii. Ca. 450 B.C. Litra. Helmeted, 

l)earded head to r. Rv. Heimet. Ex coli. Jameson 905. 

** Apparently iiiii<|iie** V.F. plus 50. 0(» 

5667 Ei(tn/>lac<'(]<)ii. Ca. 500 B.C. Triheniiobol. Goose; above, lizard. 

Rv. Incuse Square. Rab. 55.11. E.F. 15.00 

5668 Ii<'to/Mace<lon. Ca. 500 B.C. Obol. Satyr kneeling in obscene 

posture. Rv. Inc. sciuare. BMC. 29. Bab. 50.18. V.F. plus 20. (M) 

5669 Scioii<>/>lace<loii. Early 5th cent. B.C. Tiihemiobol. Heimet to 

1. Rv. Incuse square. Bab. 1631. FIxtr. fine 15.00 

5670 Pliarcadon/Thessaly. 480-400 B.C Obol. Horse Walking r. Rv. 

Athena standing r. BMC. 42. 8. V.F. /F. plus 4.00 

5671 lAH'vi Opiintii. Ca. 320 B.C. Obol. laur. head of Apollo to 1. 

Rv. Bunch of grapes between ivy-leaf & trident. Ex Coli. 
.Fameson 1145. K.F. 25.00 

5672 I>(>lplii. (^a. 4 50 B.C. Diobol. Rams head r.; below. dolphin. 

Rv. Facing ram's head between dolphins. Bab. TU. 205.1 8. 

V.F. Rare 25.00 

5673 Taiiafcra. 387-374 B.C. Obol. Boeotian shield. I{v. Forepart of 

horse. BMC. 6 3.34. E.F. lo.oo 

5674 Athens. 6th cent. B.C. Obol. Wheel. Rv. Irregulär incuse 

Square. Svor. 1.60. V.F. 10.00. Fine 8.00 

5675 — Early 4th cent. B.C. Obol. H<»ad of Athena. Rv. Owl. V.F. 8.00 

5676 — Ca. 400 B.C. Hemiobol. Type as before. V.F. plus 10.00 

5677 — Another. as before. Small head of Athena. a charming 

piece. E.F. 20.00 

5678 Aeiclna. Ca. 550 B.(\ Obol. Sea-tnrtle. Rv. Irregulär incuse 

Square. V.F. 10.00 

5679 — Ca. 480 B.C. Obol. Sea-turtle. Rv. Incuse square divided 

by broad bands into 5 compartments. V.F. 10.00 

5680 — Ca. 430 B.C. Obol. I^nd-turtle. Rv. as before. narrower 

bands. V.F. lo.OO 



—5— 



Rv. 



5681 Elis. Ca. 510-471 B.C. Obol. Flying eagle teariug hare. 

Thunderbolt. Syll. Copenh. 3 54 var. V.F. 

5682 Orion/Crote. Pseudoaeginetica. Obol. Amphora. Rv. Aeginetic 

patterii as on #5679; in one rectangle: "O". Cp. Numism. 
Chroii. 1928, pg. 192.49. Very fine. 0,82 grammes 
5 683 Asia Minor; umeitain attribution. Ca. 400 B.C. Obol. Gor- 
goneion. Rv. Forepart of horse r. Ex coli. Jameson 2341. 
E.F. 

EARLY ROME 

5684 Aes Rüde. Before beginniug of coinage. A shapeless piece of 

broiize. Rectangular, ca. 36; 28mm. 95,74 grammes. Cp. 
Haeberlin 1.6 

5685 Aes Gravo. ca. 222-205 B.C. The complete set of the Libral 

Standard, consisting of : As with mark of value, As without 
mark of value, Semis, Triens, Quadrans. Sextans, üncia. 
Seven pieces in V.F. cond. RRC. 71-77 
5 686 — Another set. the As without mark of value omitted. Six 
pieces 



10.00 



15.00 



12.00 



30.00 



350.00 



225.00 



ANCIENT WEIGHTS 

A rare opportunity : such items practically never appear on the market. 
5687 



Attic I^ad Woight. On obverse a large "H" = Ekaton = 
100 Drachmae. Actual weight 428 grammes. This specimen 
published by E. Pernice in "Greek weights" pg. 125.29 2. 
Ex Coli. Trau. WNZ 1890, pg.3.31 

5688 — Another. On obverse an amphora between: I P T — H T. 

Actual weight ca. 290 grammes = Vä stater of 873,2 gr. 
(Stater = Double Mina). This spec. ex coli. Trau No 3 6 := 
WNZ 1890. 5.3,29. Also published by Pernice pg. 49 & 88 

5689 Byzantian (\>p|mm' woight.s. Ball-shaped. with flattened top & 

bottom. 1.) 170 gr. with engr. Initials. 2.) 27 gr. with 
circular indentations. 3.) 12 gr. with pellet. Three pieces 

5690 — Square (31:29 mm.) vith rounded edges; on both sides 

enoircled round pattern. 50 gr. 
5 691 Asia Minor l.rad Woight. Ball-shaped with flattened top & 
bottom. with rosette pattern on one side. 28 gr. 

Roman Silver (\>in.s, Rcpublican & IniiR'rial 

5692 Quadrif^atus. Young Janus-head. Rv. Juppiter with Victory 

in quidriga. Fine style. RRC. 64b. E.F. /V.F. 

5693 — Another. High relief. E.F. 

569 4 Calpurnia. Head of Apollo in very high relief. Rv. C.PISO 

L.F.FRUG. Horseman: below, .\. RRC. 841a p].F. 
569 5 T. Tari.siu.s. Head of Juno Moneta. Rv. Coining implements. 

V.F. plus 
.5696 C. ('on.sidlus Nonianns. Rust of Venus. Rv. Temple on moun- 

tain. RRC. 888. Scarco. V.F. plus 
5 697 M. Fanniu.s, L. ( ritonius. Head of Ceres. Rv. Both moneyers 

seated r. RRC. 71 7. V.F. 

5698 li. MarriuH IMiilippu.x. Head of Ancus Marcius: behind. lituua. 

Rv. Statue on aquaeduct. RRC.919. Fine style! K.V. 

5699 r. Mommiiis ('. f. Head of Ceres. Rv. Captive supporting 

trophy. RR(\920. E.F. 

5700 li. Plautius IMancns. Mask of Medusa facing. Rv. Aurora lead- 

ing four horses. RRC. 959b. Large planchet. E.F. 

5701 Vn. Piso. The flrst Spanish War. Head of Numa Pompilius. 

Rv. MAGN PRO COS Prow. RRC. 1032. Scarce. V.F. 

5702 Q. Pomponius Musa. Head of Anollo. Rv. nio. RRC 813. V.F. 

5703 — Obv. as before. Rv. Terpslchoro. RRC. 8 20a. V.F. 

5704 — Do. Rv. Thalia. RRC. 821. Nearly E.F. 

5705 — Do. Rv. Trania. RRC. 823. V.F. 



35.00 



45.00 



30.00 



15.00 



10.00 



17.50 
20.00 

10.00 
5.00 

12.00 
7.50 
8.00 
7.50 

10.00 

15.00 
7.50 
7.50 

12.00 
7.50 



— fi— 



5706 

5707 
5708 

5709 



5710 
5711 
5712 

5713 

5714 

5715 

5716 

5717 



5718 
5719 



5720 
5721 
5722 

5723 

5724 

5725 
5726 

5727 

5728 
5729 

5730 



?731 
5732 

5733 



I). Postiiniiii.s Albiniis Bruti f. Head of Consul A. Postuniius 

Albinus. Rv. Inscr. in wreath. RRC. 943. V.F. plus 
Rustia. Jugated busts of two Fortunae. Rv. Altar. B.3. Süperb 
M. Soi'ftius Silus. Head of Roma. Rv. Galloping horseman 

& head of barbarian. RRC.5 44. FJ.F. 

head of Italia to 1.; behind, VITELIV. Rv. 

recumbent bull. RRC. 627. Sharplv Struck. 



RRC.1006, 



holding sword 
Social War. Laur. 
Soldier beside 
Süperb 

Julius Caesar. Elephant. Rv. Sacrificial implements 
Süperb 

— Head of Venus. Rv. Aeneas carrying bis father. RRC. 1013 
Süperb 

— Struck by the moneyer M. Mettius 2m(1 half of Februarv 
44 B.C. Laur. head of Caesar to r. Kv. Venus holding 
Victory. RRC. 1055. Alm. E.F. 

Struck by I*. Sop. Macer 2nd half of Februarv 4 4 P,.(\ 
Laur. head of Caesar; oeliiiid .star. Rv. as before 
RRC. 1071. V.F. ■ 

— Struck by the same moneyer right after March 15th 44 B.C. 
I^aur. and veiled head of Caesar. Rv. as before RRC 1074 
V.F. 

— Struck by L. Mussidius Longus in 4 2 B.C. Laur. head of 
('aesar. Rv. Rudder. cornucopiae on globe. caduceus & can 
RRC. 1096. E.F. 

S. i»onipeius Magnus IMu.s. 4 2-3 8 B.C. Head of Pompey the 



and the 
and fine 



great between capis & lituus. Rv. Neptune 
Catanaean brothers. RRC. 1344. Nicely centered 
Portrait. E.F. 

Mark Antony and ( leoputra. IVtradrachni, Struck at Antioch. 
Head of Antony r. Rv. Bust of Cleopatra r. RMC.53. V.F. 
Very Rare 

— Drachni. Type as before. RR(M210. About fine 

M. Vip.sanius .\grippa. Laur. head of Caesar & bare head of 
Octavian, facing each other. Rv. Inscr. across field 
RRC. 133 0. Abt. fine. Wry rare 

Augustus. Laur. head r. Rv.'Caius & Lucius standing, facing. 
between them. shields, lances & attributes. C.43. Su])erb 

— Struck by 1». l*<>eronius Turpilianus. Bare head of Augustus. 
Rv. Tarpeia amidst shields. C.4 94. V.F. 

Caligula & .\ugusfus. Laur. head of Caligula r. Rv. Rad head 
of Augustus r. C.245.7. Süperb 

— .Another. same type. C.244.3. V/VF. 

Gerinani<us & (^aligula. Bare head of Germanicus r. Rv Laur 

head of Caligula r. C.229.2. Cp. BMC. 14 7.1.".. (with bare 

head of Caligula). Süperb. Very rare 
Claudius. Diad. bust r. Rv. Winged Nemesis, preceded by 

serpent. C.05. BMC. 62. V.F. plus 
Civil Wiirs. 68/69 A.D. Female head (Bonus Eventus) r. Rv. 

Roma Standing, holding lance & Victory. C. (Galba) 396. 

Fine. Rare 

— Victory on globe. holding wreath & \)n\m. 
wreath. C. (Galba) 4 20. Fine. Rare 

Galha. Bare head r. Rv. Inscr. in wreath. C.287 
Odio. Bare bust r. Rv. CERES AVG. Ceres standing,' 

cornears and Cornuconiae. C.l. (Frs.50.00). Xot 

Mus. Very fine. Very Rare 
Doniitian. Ludi Saeculares series. Rv. Incense-burner between 

inscribed column and Herald with wand & «hield C 73 

(Fr. 25. 00). Brit. Mus. 327.136. E.F. Ran» 
Nerva. Rv. Clasped hands. C.16. V.F. plus 
Tra.lan. Rv 

E.F. 
Sabina. uifo of Hadrian. Veiled bust i 

C.32. V.F. 



7.50 
15.00 

4.00 



50.00 
12.50 
10.00 

4 0.00 

30.00 

25.00 

45.00 

:'.7.."i(i 



Rv. SPQR in 

V.F. plus 

holding 
in Brit. 



Aequitas. holding scales and cornucopiae. r.8i 



Rv. Eagle standing. 



200.00 
30.00 



25.00 

20.(H» 

15.00 

75.00 
30.00 

100.00 
35.00 

25.00 

16.00 
12.50 

50.00 

20.00 
5.00 

5.00 

6.00 



—7— 



5734 
5735 



5736 
6737 



5738 
5739 
5740 

6741 
5742 
5743 
5 744 

5745 



5746 

574 7 

5748 
5749 

5750 
5751 
5752 



5753 
5754 



5755 
5756 
5757 

5758 



Marcus Aurelius. Rv. Providentia standing, holdiiig globe and 

cornuoopiae. C.518. E.F. 5.00 

Lucius Vorus. L.VERVS AVG. ARMENIACVS Bare bust, 

cuirassed to r. Rv. Mars standing, holding lance & shield. 

C.228.var. E.F. 5.00 

Lucilla. Rv. Vesta sacrificing over altar. C.92. Nearly E.F. 4.00 

Pertinax. A.D. 193; Jan. Ist - March 28th. Laur. head r. Rv. 

Laetitia standing, holding wreath & sceptre. C.20. V.F. 

Rare 45.00 

— Another, sanie type; sceptre rests on globe. M./S.7.4a. 

Extr. Fine. Rar«- 75.00 

Maci'inus. Rv. Juppiter standing, holding thunderbolt and 

sceptre. C.33. Süperb 12.00 

Diaduniciiianus, son of Macrinus. Rv. The young Prince 

standing. holding Standard & sceptre; behind, 2 Standards. 

C.3. E.F. 15.00 

Aquilia Sevcra, second wife of Klagaba]. Rv. Concordia sacri- 
ficing over altar. C.2. Süperb. Rare 20.00 
Maximinus. Rv. Victory with wreath and Palm; i.fr., captive. 

C.107. Süperb 5.00 

Balbinus. Denarius. Rv. F^mperor standing, holding branch 

and sword. C.20. Extr. fine 15.00 

Marius, ruled for a few weeks in 268 A.D. Rad. bust r. Rv. 

Felicitas w. caduceus & cornucopiae. C.13. M./S. 10. F.D.G. 

Rare 20.00 

Aurelianus. Rv. Sol standing, holding globe; r. arm extended; 

at his feet, captive. C.140. Fine style. Süperb 5.00 

GOLD COINS 
Oreek, Ktliiopiati, Roman and Byzantine 



Macedon. Philip II. 359-336 B.C. i/4 stater. Head of Heracles 
in llon's skin. Rv. Bow, club, trident. Gaebler 164.10.var. 
E.F. 

— Alexander tlie (Jreat. 3 3 6-323 B.C. Stater. Head of Athena, 
helmeted. Rv. Nike holding mast & wreath; i.fr., star & 
monogr. Not in M. V.F.plns 

Lesbos. 4 8 0-440 B.C. Electrnm Hekte. Lion's head r. Rv. Calfs 
head r., in intaglio. BMC. 157. 19. Extr. fine 

— ca. 400 B.C. Electrnm Hekte. Helm, head of Athena r. Rv. 
Female head r. in linear square. BMC. 167.106. E.F. /V.F. 
Nicely centered 

— — Feniale Head r. Rv. Young head of Dionysus in linear 
fiquare. BMC. 163. 75. Süperb 

Phm'aea. 5th cent. B.C. Electrnm Hekte. Head of Athena in 
Corinthian helmet 1. Rv. Incuse square. BMC. 21 0.48. V.F. 

Lydia. Alyattes. 610-561 B.C. Vs stater. Lion's head r Rv. 
Rectangular incuse. BMC. 7.; pl.L6. Bab.n.6. Boston 1765. 
Extr. fine 

— Another as before. V.F. 

Salamis /Cyprus. l^iiytaRoras. 351-33 2 B.C. Stater. Bust of 
goddess 1., richly adorned with jewelry. Rv, Turreted bust 
of Aphrodite. BMC. 62. 76. A K<*m in .style and condition, 
and extr. rare 1, 

CartliaKe. 3rd cent. B.C. Electrnm stater. Head «f Proserpina 
1. Rv. Hoi-se standing r. M.84.52. var. V.F. 

Cyrene. 375-3 8 B.C. Obol. Head of Carneius 1. Rv. Head of 
nvmph 1. BMC.pl. 45. 5. E.F. 

KTH10I»1A. .Axouni. Christian King; ca. 
Crowned bust between palmbranches r. 
similar to obv. Cp. Anz^ni 114. V.F. Rare 

ROMK. Nero. 5 4-68 A.D. Aureus. Laur. head r. 

Rv. Augustus with patera & sceptre, and Livia with patera 
& cornucopiae standing. C.4 2. V.F.plus/E.F.Rare 

— 8— 



4th 
Rv. 



cent. 
Diad. 



A.D. 
bust. 



growing beard. 



75.00 

90.00 
70.00 

60.00 
75.00 
4 5.00 



160.00 
110.00 



400.00 
50.00 
40.00 

100.00 

150.00 



5759 Marcus Aurelius. Struck 177/78 A.D. Cuirassed bust to r. 
Rv. Annona standing, holding cornears and cornucopiae; 
to 1., basket; to r., prow of galley. BMC.501.7 71. Perfect 
mint State 

576Ö Lucius Verus. Struck 163/64 A.D. Bare head r. Rv. REX 
ARMEN DAT. L. Verus seated on platform between 2 
standing officers, his r. band extended towards king Sohae- 
mus who s'.andH on ground. BMC. 426. 302. F.D.G. 

5761 <:onstantius D. 335-361 A.D. Solidus. Diad. bust r. Rv. "Rome 

& Constantinople", seated face to face, holding shield 
inscribed VOT XX MVLT XXX. C.108. E.F. 

5762 Julianus Aposlata. 361-363 A.D. Solidus. Diad. bust with short 

wavy beard to r. Rv. Emperor holding trophy and kneeling 
captive. C.79. E.F. 

5763 Valentinian L 364-375 A.D. Solidus. Diad. bust r. Rv. Emperor 

holding labarum & Victory. Pearce 250. 2. b. E.F. 

5764 Valentinian IL Struck 38S-392 in Lugdunum. Solidus. Diad. 

bust r. Rv. Two empeiors enthr'^npd. facing; Victory above. 
Pearce 50.38. (Rarity 3). Extr. fine, and extr. rare 

5765 Valens. 364-378 A.D. Solidus. Diad. bust r. Rv. Emperor hold- 

ing labarum & Victory. Pearce 42. I.e. E.F. Rare 

5766 Theo<losius 1, tlie (ireat. Struck 378-383 AD in Constantinople. 

Diad. bust r. Rv. Helm. "Constantinople" .seated, holding 
shield inscribed: VOT V MVL X. Pearce 224. 47. b. E.F. 
Rare 

5767 Honorius. 395-4 23 A.D. Solidus. Struck at Ravenna. Diad. bust 

r. Rv. Emperor holding Standard & Victory. his 1. foot on 
captive. C.4 4. E.P\ 

5768 Libius SeTcrus 111. 4 61-4 65 A.D. Solidus, Struck at Ravenna. 

Diad. bust r. Rv. Emperor standing facing, holding cross 
and Victory. his r. foot ou man-headed serpent. C.8. Fine. 
Kxtr. rar«' 

5769 AntliemiiiK. 4 67-472 A.D. Solidus. Facing bust with spear over 

Shoulder. Rv. Anthemius & Leo I standing, holding to- 
gether cro.ss on globe; below, ROMA in monogr. C.6.var. 
Indentation near edgo outside legend. Nearly E.F. Very 
rar«» 

5770 BYZANTINE KMPIRF:. The<wlosiu> IL 408-450 A.D. Solidus. 

Facing bust. Rv. Roma seated. Goodacre 4. E.F. 

5771 Mareianus. 450-457 A.D. Tremissis. Bust r. Rv. Victory Walk- 

ing. G.7. E.F. 

5772 Pulclieria, wife of Marcian. Tremissis. Bust r. Rv. Gross in 

wreath. G.7. Ratto 239. E.F. Very rare 

5773 Ii<H> 1. 457-474 A.D. Tremissis. Bust r. Rv. Victory Walking 1. 

(!) Blundered legends. G. 11. var Cp. Tolstoi 124.20. V.F. 
plus 

5774 Justin IL 565-578 A.D. Solidus. Facing bust. Rv. Constanti- 

nople seated. BMC. 76.8. G.l. E.F. 

5775 Fm-jus. 602-610 A.D. Solidus. Facing bust. Rv. Victory stand- 

ing, facing, holding iong cross. BMC. 164. 26. G.l. E.F. 
.^776 Heraelius. 610-64 1 A.D. Solidus. Facing busts of 
with long beard & Heraelius Constantine. Rv. 
4 Steps. G.22. BMC.189.43. E.F. 

5777 JustinJan II; First rel^n. 685-695 A.D. Solidus. 

standing, holding cros.^. Rv. Facing bust of Christ. This is 
the first Portrait of Christ on coins. BMG.pl. 38. 15. G.5. 
Double Struck. V.F.plns. Rare 

5778 Ii<>ontius. 695-698 A.D. Solidus. P'acing bust, holding mappa & 

Cross on globe. Rv. Gros« on steps between 4 pellets and 
"I". Cp. G.l 3 4.1. Ratto 1729 very near. E.F. Rare 

57 79 Anasta.slus IL Arfemlus. 713-71« A.D. Solidus. P'acing bust. 

Rv. Gross on steps. BMC.360.1. G.l. Süperb. Very rare l 

5780 Irene. 797-802 A.D. Solidus. Her crowned and facing bust on 

either sidc BMC. 400.1. G. 155.1. V.F. plus/V. F. Very rare 1 

—9— 



Heraelius 
Gross on 

Emperor 



200.00 

275.00 

65.00 

160.00 
50.00 

85.00 
40.00 

65.00 

28.00 

50.00 



80.00 
35.00 
17.50 
35.00 

12.50 
20.00 
25.00 

27.50 

65.00 

60.00 
40.00 
25.00 



5781 
r.782 
5783 

5784 
5785 
5786 
5787 
578S 
5 7 89 
5790 

5791 

5 792 

5 79r, 
5794 



5795 



5 796 
5797 

5 79S 
5799 
5 800 

5801 
5802 
5803 



Theophilus. 829-842 A.D. Solidus. Faciiig bust of Theophilus 
Rv. Busts of Michael II (his father) and Constantine (his 
son). BMC. 420. 6. G.ll. E.F. 

Basil I. 867-886 A.D. Solidus. Faciiig busts of Basil I & Con- 
stantine, holding patriarchal cross. Rv. Christ enthroned 
BMC. 436. 2. G.4. V.F. 

l'onstantine VII and Roiiiaiiii.s I. 919-921 A.D. Solidu«. Both 
emperors facing, Standing on footstool, holding patriarchal 
cross. Christ enthroned. BMC. 453. 7. C.198.3. E.F. Vwy 
rare 

RomaiHis I and (hristoplier. 9 21-926 A.D. Solidus. Busts of 
both, holding patriarchal cross. Rv. Christ enthroned 
BMC. 459. 35. CJ.6. E.F. 

Nicephoriis II, Focas. 9 63-969 A.D. Solidus. Facing busts of 
the Virgin and emperor, holding patriarchal cross. Rv. Fac- 
ing bust of Christ. BMC. 472. 3. G.209.2. Nearly E.F. Kare 

Con.stantine IX, Mononiachii.s. 1042-1055 A.D. Solidus, thick 
fabric. Facing bust. holding sceptre & globe. Rv. Facing 
bust of Christ. BMC. 499. 2. G. 231.1. Süperb. Rare 

Komanus IV & Kiidocia. 1067-1071. Cup-shaped nomisma. 
Christ, on footstool, between the royal couple. Rv Their 
three sons Standing. BMC. 524.1. G.9. E.F. 

Michael VII, Diicas. 1071-1078 A.D. Nomisma, flattened. Fac- 
ing bust, holding labarum. Rv. Christ enthroned BMC 
529.1. G.l. Abt. V.F. 

Nicephoru.s III, Botaniates. 1078-1081 A.D. Cup-shaped electr 
nomisma. Emperor Standing, holding labarum. Rv Christ 
enthroned. BMC.53 6.5. G.5. V.F. plus 

John II, C^omneniis. lllS-1143 A.D. Cup-shaped electr. nomis- 
ma. Emperor and St. (Jeorge holding patriarchal cross on 
Steps. Rv. Christ enthroned. BMC. 561. 44. G.8. V.F. 

- Another. As before. except, cross rests on globe BMC 
G. . E.F. 

Isaac II, An^elus. 1185-1195 A.D. Cup-shaped pale electr. 
nomisma. Emperor crowned by St. George. Rv Virgin 
enthroned. BMC. 590. 12. G.6. E.F. 

Alexius III. 1195-1203 A.D. Cup-shaped electrum nomisma. 
Emperor & St. Constantine holding labarum. BMC 601 10 
var. G.6. E.F. /V.F. 

KMIMRK OF NKXFA. Jolni I Ihuas Valatzes. 1222-1254 AD 
Gold Nomisma. flattened. Emperor crowned by Virgin Rv 
Christ enthroned. BMC. 21 3. 20. var. G. 31 2.5. ?].F./V.F.plus 

(ii-erk Rron/.e <'onis 

Bnittiiini. 3rd cent. B.C. Sextans. Helm, head of Ares 1. Rv. 

Nike crowning Irophy; between. caduceus. BM(\326 64 

28mm. Fine green patina. E.F. 
AKri^entuni. IMiintias, tyrant. 287-279 B.C. Head of Perse- 

phone. Rv. Bear. BMC. 20. 136. E.F. /F. 21mm. 
(Vnturipae. After 24 1 B.C. Dekonkion. H«'ad of Zeus. Rv 

Thuuderbolt. Hill. Sicily. pl. 14.21. 24mm. E.F. /V.F. 
IVlla/MaccMlon. 2nd cent. B.(\ Head of Poseidon. Rv. Hüll and 

two monograms. BMC. 90. 10. var. V.F.plus. 20mm. 
Ah>xander flu» Cirent. Head of Heracles in lion's skin. Rv Bow 

in quiver, club. Gaebler 173. Alm. E.F. 17mm. 
Thrace. Rlioeniotalkis I. Head of Augustus. Rv. Jugated heads 

of Rhoemetalki^ and wife. In fr.. C.St.: Go;it. BMC. 209 4 

V.F. 24mm. 
f'orinth. 4th cent. B.C. Helm, head of Athenn. Rv. Trident 

BMC. 472. V.F./E.F. l7mm. 
<1iios. Ist cent. B.C. Sphinx seated r.: i.fr. cornear Rv Am- 
phora and grnpes. BMC. 62. E.F. 18mm. 
KhoduN. B.C. 43 - A.D.9 6. Head of Dionysus, unradiate. to 1 

Rv. Nike on rose. BMC. 380. Fine. 36mm. 



50.00 
25.00 



150.00 


35.00 


70.00 


60.00 


35.00 


17.50 


55.00 


20.00 


3 0.00 


40.00 


25.00 


40.00 



10.00 
4.00 
6.00 
3.5 
3.50 

5.00 
4.00 
5.00 
7.50 



5804 
5805 

5806 



5807 
5808 

5809 

5810 

5811 
5812 

5813 

5814 

5815 

5816 

5817 

5818 
5819 

58 20 



5821 

5822 
5823 
5824 
S825 
5 826 

5827 

5828 

5829 
5830 



- Type as before, but Radiated head. Cp. liMC.3 7 2. V.F. /F. 

34mm. i,) oo 

Soli/Cilicia. 300-80 B.C. Aegis with winged Gorgoneion in 

Center. Rv. Aphrodite on bull r. BMC. 1 50. 35. var. V.F 

24 mm. ,;.,)o 

Kßypt. Ptolemy IV. Head of Zeus Amnion. Rv. Eagle on thun- 

derbolt. Fine dark green patina. Süperb. 36mm. 12.00 



Roman Sestertii 



in wreath. C.95var. V.F. 
of Lugdunum. C.3 5. V.F. /F. 



be- 



Aug'ustu.s. Bare head r. Rv. Inscr 
Tiberius. Laur. head r. Rv. Altar 

Rare 
Drusus. Heads of his children on crossed cornucopiae 

tween, caduceus. Rv. S.C. in inscription. C.l. Y.F. 
(^aligula. Laur. head 1. Rv. His 3 sisters Agrippina, Drusilla 

and Julia standing, facing. C.4. BMC. 152. 37. M./S.117.26. 

Nearly E.F. Very rare 
— Laur. head 1. Rv. Inscr. in oakwreath. C.24. BMC. 152.38. 

M./S.117.27. V.F.plus 
«alba. Laur. head r. Rv. Libertas standing: i.field, R.-XL. 

C.102. M./S.203.32. V.F./F.plus. Very rare. For "R -XL" 

see BMC pg. CCV 
1>omitian. Rv. Victory standing. inscribing DE GER on shield 

set on trophy: i.fr., seated Gernian woman. niourning. 

C.471. BMC. 380. 374. V.F. 

Fortuna seated, holding rudder 
P^xcellent olive-green patina. 



Very sharply Struck; Rv. 
brown patina. Flau slightly 



Kadrian. Laur. bare bust. Rv 

and cornucopiae. C.756. 

E.F./V.F.plus 
.^ntoninu.s IMus. Laur. head r. 

Security seated. C.l 00 8. Fine 

irregulär. E.F./V.F.plus 
Faustina Mater. Veiled bust r. Rv. Aeternitas standing, hold- 
ing apple and sceptre. C.3 7 var. Strack 1230. Froni the 

Bizot sale (1902) No. 148. Süperb! 
Marcus .Aurelius. Bare bust r. Rv. Mars standing r.. holding 

sword and lance; 1. foot on helmet. C. 748. var. BMC 356 

2085. Nearly E.F. 
Faustina Junior. Bust r. Rv. Juno standing 1.. Iiolding sceptre? 

and patera, at her feet, peacock. C.l 4 2. E.F. 
Geta. Medaillon, Struck at Tarsus, Cill<la. Bust r. Rv. i:)ionysus 

standing. leaning on thyrsus; to 1.. panther. Pul)l. Lederer. 

Neue Beitraege. Berne 1943. 77.88. Fine. Rare. 37mm. 
Goiflianus III. Medallion, stru<k at Tarsus, Ciliria. Bust r. Rv. 

Hercules 1.. looking at free round which sernent twineai 

rests on club. holding apples & lion's skin BMC '>14 '^62 

V.F./F. Rare. 35mm. 

Somo "Early I>atod" White I^fenniRe 

Cologn«', .\rrlibislioprir. Dietricli 11 v. >i<M'rs. 1414-1463. 

Pfennig for Riel. 1438. Facing bust of Saint with key. Rv. 

Four shields. Noss 3 60 var. Fine plus 
— Another. Same type. Date: 14 46. Noss 381 

Another. Same type. Date: 1447. Noss 382. 



14 49. Noss 385 



. V.F 
VF. 

Fine 
VF. 



plus 
14 39-1459. 



— Another. Same type. Date: 

— Another. S^me type. Date: 14 50. Noss 3 86 
Mayence, .Arrliblshoprir. DIotrirli I v. Frha<<li. 

Pfennig for Bingen. 14 45. Type aa before. V.F. 
Treves, Arrhbishopric. Rahan vrii H(>lni tedt. 1436-1439 

Pfennig for Coblenz 1438. Noss 463. Fine plus. Rare 
Palafinate. Ludwi« IV. 1436-1449. Pfennig for Bnchnrach 

1438. Type as before. E.F. 

— Another. Type as before. Date: 1445. V\F.plus/E.F. 

— Another. Type as before. Dato: 1448. V.F.plus E.F. 



3 0.00 
45.00 
30.00 

100.00 
55.00 

20.00 

S.OO 

30.00 

10.00 

60.00 

16.00 
20.00 

25.00 
17.50 



4.50 
6.00 
6.0(> 
4.5(1 

5.50 

6.00 

12.00 

9.00 
8.00 
8.00 



—10— 



—11— 



Kiblical Coins 

5831 Caesarea /Saiiiai'ia. Alexander Severiis. liuKt r. Rv. Eagle sup- 

porting wreath, inside ot which: SPQR. BMC. 27. 118. Cx./F. 5.00 
5 832 Ascaloii. Doiiiitian. Head 1. Rv. City-goddess on prow beside 

altar, holding Standard & aphlaston. To r.. dove and date. 

BMC. 127. 122. Fine 9.00 

5 833 Simon iMaceabaeus. After 139 B.C. Bronze. Bündle of twigs 

between two citron«. Rv. Chalice. BMC. 185. 10. Fine plus 15.00 

5834 Herod Arolielaiis. 4 B.C. - G A.D. Biinch of grape^. Rv. Helniet. 

BMC. 232. 10. Fine 10.00 

5835 Herod Aj;Tii)i)a. 37-44 A. 1). Umbrella. Rv. 3 ears of barlev. 

BMC. 236.1. Fine plus 5.00 

5836 Procurator Coponius. Struck in 8/9 A.D. Ear of barley. Rv. 

Palm-tree. BMC. 248. 9. V.F. 8.00 

5837 M. Anibibnhis. Struck in 10/11 A.D. Tvpe as before. BMC. 

249.21. V.F. 8.00 

5838 l»ontiiis IMlate. Struck in 29/30 A.D. Three ears of barlev. 

Rv. Simpulum. BMC. 257. 54. V.F. 25.00 

5839 — Struck in 30/31 A.D. Lituus. Rv. Date in wreath. BMC. 

258.25. V.F. 25.00 

5840 First Kevolt. Shekel of the Year Two ^ 67/68 A.D. Chalice. 

Rv. Stern with 3 flowers. BMC.27 0.7. Süperb 250.00 

5 841 — Another of the Year Three = 6 8/69 A.D. Same tvpe. 

BMC. 270. 12. E.F. 225.00 

5842 Seeond Kevolt. Bar Koeliba. 132-135 A.D. Simeon — Second 

Year. Screen of the Tabernacle with the Ark; above. star. 
Rv. Lulab with ethrog. BMC. 284. 2. Extremely fine. A'ery 
rare ' ' 275.00 

5843 — — Drachma. Bunch of grapes. Rv. Lyre with 3 strings. 

BMC. 268. 69. Overstruck. slight traces of head and legend. 

Extr. Fine 65.00 

5844 Bronze. Year Two. Vine-leaf. Rv. Palm-tree. HMC.3 09. 

57. Very fine 15.00 

5845 Another; undated. Same type. BMC.3 12-79. V.F. 12.50 

Runie. A. Plautius. 54 B.C. Denarius. Turreted head of Kybele. 

Rv. BACCHIUS IVDAEVS. Kneeling figur9. beside camel. 

extending laurel brauch. RRC.932. E.F. 10.00 

5847 — Tiberius. 14-37 A.D. Denarius. The "Tribute I'enny". V.F. 20.00 

5848 — Vespasian. 69-79 A.D. Denarius. Laur. head r. Rv. 

IVDAEA. Mourning Jewess seated before trophy. C.226. 

V.F. * 20.00 

5849 Another. but Jewess seated before palm-tree. C.229. 

V.F. 25.00 

5850 — — Another. Rv. Victory erecting trophy which is sup- 

ported by Jewess. C.552. Anniversary issue of 79 A.D. Y.V. 6.00 
5851 Rv. Sow with three young. C.213. V.F. /E.F. Unusually 

Sharp strike on reverse 10 00 

5852 Tyre. Sbekel. Struck in 125/4 B.C. Head of Melqarlh. Eagle 

Standing on beak of ship; i.fr.. club. BMC. 46. "The Thirty 
Pieces of Silver". E.F. * 37.50 

5853 — Another. same type. Struck in 119/8 B.C. BMC. 63 var. E.F. 37.50 

5854 — Another. same type. Struck in 74/3 B.C. BMC. 144. V.F. 25.00 

5855 — Half Sliekel. Type as before. Struck in 28/7 l\.C. nMC.232. 

Alm. V.F. Scarce 17.50 

5856 — Another. same type. Struck in 46/7 A.D. not in BMC. V.F. 20.00 



H<'ee?itly Publislied 

5857 Kellner, Haiis-Joer^. Die Muenzen der Freien Reichsstadt 
Nuernberg. 169 pgs. Every type illnstrated. Round in 
buckram 



6.00 



—12— 



Leo baeck iNsrin/ri^ nqu 

120 EAST 73RD SilNUS! 
NEW ir&HK ai» N. Y» - 



Professor Hanns- G. Reissner 
Por your Information 



T 



May 2, 1 

V312-P0/IS 





^./n 



^ 



Mr. Edward Gans 

10 Hook Lane 

Berkeley, California 9^708 



Dear Mr. Oans: 



The beautiful photocopy of the "Stammbuch 
Qlogau^ls now oeing catalo£:ed by cur archivlst 

We v;ould greatly appreclate If vre could 
know soine öpeclfic data aboiit thla Mr.Glogau^ 
hia pi»ofeö3ion, hie llfc, etc. Since there are 
eo many entrieö oy inuslcians, vve origlnally 
had the iuiprension that Mr.Glocau must liave 
been a Mv^slclun himself, Ilov^ever, in your 
letter to Pr'oiesaoi* Manfred Windfuhr you 
mentloii uhat iie waa a book dea.ler and there- 
fore moöt px^obaoly Just musicü-lly very much 
interesoed. 

Tf yoii coulc glve us aome Information 
on him ox^ at ieact so»ae indicatlon vihere our 
archivist can read up on hir.i, it would be 
a very great help to us. 



LookiHi^ forv:ard to hear fro 

wlth repeated thanks and kindo 

/ / 

SAiicar 




you, we are, 
regardö. 



y oui'S , 




Fr*eu Grube 1 
Secrotary 



DOi.^. 



^r# 



Gm 






.:c. 



)Uiü not Imov/ Iio\.' 



A'n aTrciicl . )uld 
bolievc tlicri; . .•CC2i::;,.^orl:ele7, 

nt to an!: liin 



furtlior Gcarclu 



45—18 IGv^ ^ü 
3/10/73 

:v3-PGr . o:: ;. 

"' o\mcr. j. .. 

j . J u. u •• i ein J 

raiclGliiie . 



u. 



a) ..J.G lütter of 4/17/71 Gonfi: ■ 
Je v/iah 



ax^ 



lad 1) 






b) hiG lottor of 5/7/71 



rt -;- o -^•* 



oaoi:!;':: 



jicr 



"■>■?"' 



f..: 



•L.«u— ' 



ceaoccl) cbon wccon ihrer l^.^i'ojrx^^.,^. 
mtcroaaon und vrardc von ihr cLoov;g 
nilien::ucciiöriciL:eit war GcZnmcTflr. 



::.acI:Gn 



iibout hie first v/^fo hc statod 



-.4. 



Iic^idlvi:, 



beon rji enployoo 

ncr) m iJerliii bcj-orc I'icr narricvjc 

Ho aduod: 



•o r 



•J v^ 






AuuGor ♦.. c:liicr Tante ■^:;uGto (V) üaLico- 
ncn Vcivcjidten nciner ^..uu in ilacbur 
iJii erinnern, daaa di'c 1: ' * jr 

v/andt v/ar, 
voila t out I I loo?.: fonvard to ;;ee ' 

nonth and rciiain,:.!CL\ ilc, al. . z cl 

v/ith L:ind porconal rc^^ardc, 



■'"^^ IC. 



.Ut^Kf 



i Vi 



o c. 






öoru^wll;;/ "ourc, 




LEO BAECK INSTITUTE 

129 HAST 73rd STREET • NEW YORK, N. Y. 10021 • RHinelander 4-6400 



Board of Dire 

MAX GRUENL«v«i ij 
PRESIDENT 

FRITZ BAMBERGER 
VICE PRESIDENT 

FRED W LESSING 
CHAIRMAN OF THE BOARD 
AND TREASURER 

FRED GRUBEL 

SECRETARY 

MAX KREUTZBERGER 
GENERAL CONSULTANT 

ERNEST HAMBURGER 
FRANZ \A/IM k-i r cj 

MEMBE- 

EXECUriVc CQMMITTEE 

ALEXANDER ALTMANN 
RUDOLF CALLMANN 
GERSON D. COHEN 
MRS. GERALD W AS 

HOWARD J FIE 
NAHUM N. GLATZtR 
MARTIN G GOLDNER 
KURT H GRUNf 
EDITH HIRc;' ^^ 
GUSTAV 
FRED L K 

ADOLF F TZ ER 

CHARLOTTC GFR 

GERALD ME^ 
MAX NUSSB/ 
GERALD OLl . .,, . 
JOACHIM PRINZ 
KURT SCHWERIN 
CURT C SILBERMAN 
HANS STEINITZ 
GUY STERN 
SCLMA STER 
HtHBERT A 
LEO STRAUSS 
Al.BFRT I ; Ti r r r 

FtLl 

WERNi 
N. V s r 
STONY ( 

GERSC, 
THE JEWIS' 
SEMIN* - 
NEW Y f 

AL BER 

'ON. E' 



NtW MAVEK 

FELIX r •■ 

TME IN-, 
PRIN 

N N ..^ - 

BRANUEIS . 

,». ...... ^ ^ M A ■ 

i H A M 



March 15, 1973 

Pleaee refer to F/318-FG:DZ 



Professor Hanns G. Reissner 
43-18 168th Street 
Flushing, N.Y. 11358 

Dear Dr. Reissner: 

As you See, we now received a Photographie 
reproduction of the STAMMBUCH GLOGAU. 

Now we have a little problem: Maybe you 
can help us in answering our question who 
Mr. Glogau was. 

It looks as if he was a musician, but it 
would be very good for our archives to have 
a Story on Glogau himself . Can you provide 
US with it or shall we ask Mr. Gans? Many 
thanksl -^ 



With kindest regards. 




Fred Grubel 
SecrAary 



MI'' 

►• 

Jt V* I b M 

CINCINN 

HANNS G 
N. V. INBTI 
OLO WeSTB 

ISMAR 

TMr ;fv. 

»■ r or A 

Nl .. . -t^K. H > 

GUY STERN 

UNIVERSITY or ( NCINNATI 

CINCINNATI. OHIO 

SELMA STERN-TAEUBLLK 

■ ASL«, ' 

HERBE» ... ^ ,3S 

CITY COLLEGE Of <. U N Y 
NtW YORK, N Y 

■ ERNARP VVEINRYB 
HARV 

r A MH 



enc: Copy of our letter to Mr. Gans of 3/15/73 (F/316) 



'/ItC/v 



March 15^ 1973 

Pleaae rofer to F/3I6-PatDg 



Mr« Kdward Gans 
10 Rode Lano 
Berkeley, California 



94708 



Dbbx Mr« Ganss 

Wo recoived from the ^»taatsbibliothQk«- 
Preuesischer Kulturbesitz a particularly 
boautiful rexiroduction of the "^uauabuch 
Glogau" you donated to the Staatsbibliothek 
with the requost that a copy bo made and 
sent to our archivos* 

Let tao thank you very inuch for this 
thoughtfulness« The reproduction is bound 
in leathcr axxi ospccially boxed^ in itself 
a |^^>iecc of art. 

We do hope that one of theso daya you 
will be in New York and I am suro/^you will 
enjoy Boeing this reproduction./ 



ivith kindeat regards. 



Sinc^rely yours, 

Fred Grubol 
6ecretary 






f 



'» 



t 



onc.l Copy of our acknowledgeniont sent to the Staats« 

bibliothok 







LEO BAECK INSTITUTE 

129 HAST 73rd STREET • NEW YORK, N. Y. 10021 • RHinelander 4-6400 



Board of Directors 

MAX GRUENEWALD 
PRESIDENT 

FRITZ BAMBERGER 

VICE PRESIDENT 

FRED W. LESSING 

CHAIRMAN OF THE BOARD 
AND TREASURER 

FRED GRUBEL 
SECRETARY 

MAX KREUTZBERGER 

GENERAL CONSULTANT 
MEMBER OF THE 
EXECUTIVE COMMITTEE 

ERNEST HAMBURGER 
FRANZ WINKLER 

MEMBERS OF THE 
EXECUTIVE COMMITTEE 

ALEXANDER ALTMANN 
RUDOLF CALLMANN 
GERSON D. COHEN 
MRS. GERALD W. ELSAS 
HOWARD J. FIELDS 
NAHUM N. GLATZER 
MARTIN G. GOLDNER 
KURT H. GRUNEBAUM 
EDITH HIRSCH 
GUSTAV JACOBY 
FRED L. KLESTADT 
ADOLPH LESCHNITZER 
CHARLOTTE LEVINGER 
GERALD MEYER 
GERALD OLIVEN 
JOACHIM PRINZ 
CURT C. SILBERMAN 
HANS STEINITZ 
GUY STERN 

SELMA STERN-TAEUBLER 
LEO STRAUSS 
ALBERT U. TIETZ 



Fellows 

WERNER ANGRESS 
N. Y. STATE UNIVERSITY 
STONY BROOK. L. I.. N. Y. 

GERSON D COHEN 
THE JEWISH THEOLOGICAL 
SEMINARY OF AMERICA 
NEW YORK. N. V. 

ALBERT H FRIEDLANDER 
LEO BAECK COLLEGE 
LONDON. ENGLAND 

FELIX GILBERT 

THE INST rOR ADVANCED STUDY 
PRINCETON. N. J. 

N. N. GLATZER 
BRANDEIS UNIVERSITY 
WALTHAM. MAbS. 

ERNEST HAMBURGER 
NEW YORK. N. Y. 

MICHAEL A MEYER 
HEBREW UNION COLLEGE 
JEWISH INSTITUTE OF RELIGION 
CINCINNATI, OHIO 

HANNS G. REISSNER 

N. Y. INSTITUTE OF TECHNOLOGY 

OLO WESTBURY. N. Y. 

GUY STERN 

UNIVERSITY OF CINCINNATI 

CINCINNATI. OHIO 

SELMA STERN-TAEUBLER 
■ A8LE. SWITZERLAND 

HERBERT A. STRAUSS 

CITY COLLEGE. N. Y. 

BERNARD WEINRYB 
DROPSie COLLEt.E 
PHILADELPHIA. PA. 



August 10,1971 
B/5-H>/lm 



Dr. H.G. Reissner 
45-18 168 St. 
Flushing, N.Y. 11358 



Dear Dr. Reissner: 

Thanks very much for your letter of August 5. 

I tried to reach you by phone, but did not 

succeed and therefore assume that you are 

out of town, enjoying your ?/ell deserved vacation. 

I shall be in town until after Labor Day and 
would be very happy if you give me a ring so 
■that ^?Pä5;,,^f3Jönge to raeet and talk about 
mutual';JrfStters7^ncluding the very e^f<>elritHit /^ t^.-^^ 
Gans correspondence and whatever steps ve no^ ^^ 
should take in this matter. 

The last volume of Selma Stern-Taeubler should 
actually be in our hands any day, sofar we have 
not received it. Would you know a Journal for 
which you could review this book? 

V/ith kindest regards. 





Fred Grubel, Secretary 



3/// i<.f>.>^^^^M 



COMRIBLTIOSS TO THE LEO BAECK INSTITUTE ARE TAX UtULCTlBLE 



Do ex Kr, Giiiüol: 



H.G^PvCloonor 

43-10 163 St 

prtu3lmiC>;^' .¥• 11353 






PiirGiiOiit to I)r# ICcoui%''i'borGox'**3 oii{;;CGGtion, I oncloco 4 rolcvciit 
piocon of cüx^-'OiJpaiacloncc v/itk LIi% ^dv;ara Gci;aOt :üorI:x)loj.0allfoi:iilat 
for your rox'-'lo'»/ aacl Giiy fuirtlier cvotlon you ncy vroirb to talro, 

ICaidll^-' retuiTt tlio 4 oncloouroa £d?to?." poruscil to no asid Irocp og 
postcil nl>oiit yoiu? (lociolon» 



4 Uncn 



Kind roGCU'clo 
GordicJJy, 



9 



PSi Iii TTefGrciice to ncr 
lettor to jow of u£3ör 1 

rej';;aiTliLir: üoiria Htomy 
Dr^icrout-^borcor \7roto to r:io on 
Juljr 17 timt t!:.o vol. rrodoi^lk 
tho Grcat v/aa duo to cippoar "in 
don ncicolioton Sci{;on"t 



II.G-.P.cicoiior 
4>-:i3 160 3t 



Dcar ::i", GrCiUJj 




?1 



'l'Iiail: yoii for yoar notc o:? tlic 2Atii, i^ oarincr üGncatcr Iica, iii- 
clücü, enüoa c couplc oi' ■/ocZio aco, liiit I Jicvc no tinbitlouo travo 




ny -Ccaili'- i"!"©!.! IO40 Co'-Vü tc todr^-, -i±^h o:rt;oi)oivc Cünci-al bccb 
gro-tiid on riocliav?,! j-aropc - v/liiclz noot o:? tho pi-ociooc-äivo rcaclcr 
oyorocaa ncivo uovcr laiovri - cuitl v/itli b:L o/jx-a-oliicil riabcrial on 
auotvb 1000 aiiciivxcVacLj .;..io havc livüd aiiaco~1760 cwl aloo "r-Iiilo- 







I harro read i)X'.^tolL:onooTr^Q rcpoii; v/itli iiaüoroat* 

Ker romioot for ao':;c.llD rvl^out ;;;io ''Ji;anr5>ucIibQi:Ht:jGr»J rc^crc;, I 
ti^oiil:, to tho poroaii v/Iio Iiad oolloctcd tlio orirliial cntrioD r-x'' 
0^ aubüoquciit o\7iior oj? tlio voliino* 



I iioaitcAü bo .,::,/.. cii oioiiiion on ^vliotliu:/ or not you o'^ouTcl "»et 
Dalilon Iiavo oho fcuaoiclo. 

;Jc:atino:rIjraiy I cocitiirao i;o fccl ir'>xit it aliould co to tlic 3Loo 
j3aocI: Iiiatitnito aa a ciocimont o£ tiio cultttral iirL-o^-rat-' on o'" 
19vli oontiin- 21 Jcwü» 

::ov/ovor5 tho appa:i?atxia (Antocraplionlratalo/;) in Dalilon ij inproöoivo» 

Aü Di% ütol-jonbor/: ix^porto that tlicy "adLiinictcr^» tlio voollcotion 
3)air-x)tac-ator, you riay pc:.^Iiapa docido tc "dcpooit" tlxo volimc Tor 
-che tino ooin::, 3o tliat yo\i can otill c' . yoiu- rruid, ii" -^or 
v/ant to at a 3.ator dato ? » ./ - 

I lool: ::or\;aiil to bolnc i::c::)t aijroaot oy ya. ... 
Cood \ilüh and lond rcf;cu:tlü, 

Goi^:l:lally you:." 



.in, v/itli evc2:y 



NUM I SM ATI C 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



July 24th 71 



Dear (Ylr. Reissnar 

I got yesterday the ancl. rsply from 



BGrlin-Dahle 



m 



th 



nd I fcel inclined to Ißt 



e Staatsbibliothek hav/e the alb 



um 



s mos 



evidantly my intentions arC safeguarded 

Yet, before my giv/ing a final ansujer I 
uiould appreciate hearing from you u/hether 
y ou concur ? 

'üihat I do not knoiu is the meaning pf 
"Stammbuchbesitzer" in the last paragraph 



Üb 



expected matters keep me busy all th 



Cime. Plaase bear luith me; the promised 
report lüill folloüj "some time" 



I hope you will h 



someuuhere; in Europ 



ave plaasant vacationss 



.^ f 



All good u/ishe^ and kindest regards 



as ever 



l 




\ 



'i 



10 ROCK LANE • BERKELEY. CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



NUM I SMATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



June 10th 71 



Dear Hflr. Reissner, 

Encl. the reply from Dr. Looienthal-Hensel 
I shall follouj her Suggestion to uurite to 
Dr. Stolzenberg by the end of this month. 
There is no need to speculrite about the out- 
come; anyuiay I shall keep you posted. 



I 



am 



aujare that some of your questions ar 



e 



still unansuL/ered . It so happened that a feuj 
other matters had priority; besides -- one has 
to be in a special mood to delve into the past. 

lYly best (0 you and many thanks for your help 
and advise. 



As ev/er 



/ 



/ 



/ 



/ 



/ 



10 ROCK LANE • BERKELEY. CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



Pluf.'J:i:i; . 7 .^'i'-ii 1971 



.U. 






Iicirüo IrcLin ich inio ''}irL: cloa jrlial-:; dos Kctcloc i3r?aäQG ruad Ilii'ca 
.jriofcD v«l«clrj«:.itc ^ .^[jc^oticon« Beide trafen vo:7iGo ./ocho ciii» 

f ;.-<i •■>,-, O'S /■<,-,•» f\,^ ^„.t --,--,.•, 






'»-. 



» (^•'5 "i *f" . N »"^ «f* -| <"< r-, 



:jidmc;.:oVGll ur.-. Ji^*cl ixicli Ic^rx. 



boocäciofticoia« loh Iiolic ilin üinhor :^ir r-rC oit^if; !ioh bonondora 
iiitcroaeiorciido ...in^^oliioitcn c^.iir3:':;;?cohcn ;ind i7or ' .- ::J.oh tm don 
::;ciilrüic..üii ll.(.iicjv;rc:.-!;ioiion erfreuen» Coloeon i-alv: loh r^re ;)i:^- 
'L^±cviiry die - ..•_. :.r_ orv/arten - I!ir poreoonlio' ,". Vordiotia*f; ....- 

v','^.^ . j-.- Uuj yU:.-.. — k-, ,. . . . ..1.-. ..L. ^^^; y IJ J:. »^ v-'^.',»^ v-' • .^j u • ;. '-L o X- - %--- _ui ./v:.^ O tL.l^-'LJ.-i. 

o-Gl.yr:ri icn ac :...... -j 2. -ij nli; oiiicr oiixr^ii^^on IIcae/;;Äoc die jiiodicjcho 

Prc'-^Ge hcvbte ooroibc 1:: Vo3>-IIitler Dentochlc^id Ii^:^orraco-^-o 3o- 



-Jotr* Dduard Gcno (10 iloch Lc::o, ^.,r..:oloy5'j 






fjn.»: 



; --, '■■♦■"• ■"T'' 'I "f:''« 



... f ,. .• ^ 






\J «^_-.« ^J .4 ^4 









• *1 






CeGehriobon, cla fuer ceine o:oc;rior .:^id üoiS; 
oeion, und ./ollo eich 3ot::t C2idereia Vorhaben 



'.■> 












11 


















ly.... — . - 



- •^^ •— I -' - » • «, 



:^r]:>oi'Gcnden« 



' 7 



>fi 



^ ■•' j... - 



*'**•»•** ^j"'v'*.i»J Vfcwvt J ' ,4.' CrW* »«»•i.v^**, i,.!«ij w— i 



Ccii Lul Ccj:C'Xl '>j:v':o:xi3::±o:?t oei« ,i Ve.:^:::^C ict i:r.] nie*.'- ':elc- 
ccn, cJ;;ohl d.^ »j-^uoch .:r/c. .uiVüroindüoh in der. " .end.: . von 






_^i3-i;cr l;ii '»Bor ^-^reuojiüc.-.. Jjcui-b u;.id die »'uucn^ . -.bornoh- 



:::'en, (. j.r Lc'O^r iG*^ oiciier ni,,r-.Jiid cinoOftJ.:Lcn)^ 

Alencziduil von I^Uribolda \/(ir ein "I^Juide" \on coeep!' :.culauci:::i» - 



>>^ W.^W«« .-Vi«««*! •«W,!..^« .i...^CA. .^.j o ^ %ii,^U *..'.^.,«W w .1. y**u w«Jm:.m V c .. 






Ich hof'C; Cao :L'i.i;;irj'\,.n c:c.cli die "Jorliui reotcc.oD" nit flen 
vei-'j ^iCJt:'?^'' boi Umeii cincotrcffon ist» loh hatte uie an 3vO.A. 
.jIw ': .jcjiu-t. - . ,cenncn Jie i:: Garten ;:)iti:send a??L)eitcn ? =Iat 



Dr. Cecile Lov/enthal-Hensel 
GEHEIMES STAATSARCHIV 

Preußischer Kulturbesitz 



E I frans 



1 Berlin 33 -Dahlem, den 1. Juni 1371 
Archivstraße 12-14 

Fernsprecher: 76 50 91 Neue RufnumiTier: 8 32 70 91 

PSchkto.: Oberfinanzkasse Berlin 15 
Berlin West 225 



(Bitte bei Antwort angeben) 



Herrn 
Edward Gans 



lo Rock Lane 

Berkeley, Calif. 94 7o8 /USA 



!^ 



Betr. : Album Glogau 



Sehr geehrter Herr Gans, 

verzeihen Sie bitte, daß ich heute erst Ihr Schreiben vom !^ . Kai 
1971 beantworte; ich war in der Zwischenzeit nicht in Berlin und 
komme erst heute dazu, meine Post zu erledigen. 

Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Anfrage wegen des Albums aus 
der Familie Glogau. Ich habe mir überlegt, v/em mit diesem Album 
am meisten gedient wäre und habe u.a. meine Kollegin bei der 
Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Frau Dr. Stolzenberg, 
gefragt, ob sie evtl. Interesse an diesem Stück hätte, rür uns7 
für das Geheime Staatsarchiv, kommt es weniger in Frage, weil 
v/ir uns auf Autographe und Briefe von Politikern beschränken. 

Frau Dr. Stolzenberg wäre sehr daran interessiert, das Album 
einmal in Händen zu haben, und bittet Sie, es ihr Ende Juni 
oder Anfang Juli 1971 übersenden zu lassen. Ich darf Ihnen ihre 
genaue Adresse angeben: 

Frau Dr. I. Stolzenberg 

Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz 

- Handschriftenabteilung - 

1 Berlin 33> Archivstraße 12-14. 

Bitte teilen Sie doch auch Frau Dr. Stolzenber-^-g mit, ob ^ie 
das Album als Depositum hinterlegen wollen, oder welche Form 
der Ab,e:abe Sie sich gedacht haben. 



v_> 



Mit nochmals herzlichem Dank für Ihr Schreiben und meinen 
besten Grüßen - bitte auch an Herrn Dr. Reissner - 



bleibe ich 




laJi ^an^^7t/X^'<^''^^cK/ 



Max Kreutzberger 
Casa Bi 

Via Patrizia I4 
CH 6612 Ascona 



Herrn 

Dr. Hanns G. Reissner 
4$-iÖ 168 Street 
Flushing, N.Y. 11358 



I.Juni 1971 



Lieber Herr Reissner, 

vielen Dank für Ihre beiden Briefe vorn 1. und I7 • Mai» Kaum 
kam ich von London und einer zusätzlichen für das LBI nöti- 
gen Reise nach Amsterdam zurück, musste ich mich wieder auf 
die Reise nach Basel machen, um den drei Bänden von Frau 
Stern-Täubler "Der Preussische Staat und die Juden" den 
letzten Segen zu erteilen. Nun werden diese drei Bände 
und auch der Band von Frau Belke mit dem Briefwechsel Laza- 
rus - Steinthal, in den nächsten Wochen endlich das Licht 
der Welt erblicken. Mit allen diesen Sachen ist ja eine un- 
heimliche Arbeit verknüpft, die nur der kennt, der sich mit 
der Herausgabe von Büchern beschäftigt. Leider ist uns mit 
den Schlussbänden von Frau Stern-Täubler insoferne ein Miss- 
geschick passiert, als das von ihr angefertigte Register 
für die sieben Bände ihres Preussenwerkes in der vorliegenden 
Form nicht brauchbar ist. Es muss genau durchgesehen und teil- 
weise auch überp-TÜft werden. Im Augenblick weiys ich garnicht, 
wer sich dieser Arbeit unterziehen soll. Das Register wird 
als Sonderband nachgeliefert werden. Wüssten Sie vielleicht 
.jemanden? 

Ihre Nachrichten über die Erinnerungen von Edward Gans, Berke- 
ley, haben mich sehr interessiert. Ich habe ihn in guter und 
angenehmer Erinnerung und es wäre eine wichtige Sache , wenn 
man ihn dazu bestimmen könnte, vernünftige Erinnerungen zu 
schreiben. Er hat, wie Sie mit Recht schreiben, durchaus 
die Fähigkeit, ein ausgezeichnetes Memoirenwerk zu schrei- 
ben, hat auch genug über sich selbst und sein Loben zu erzäh- 
len, so dass ich mir eine schöne Veröffentlichung vorstellen 
könnte. Vielleicht können Sie ihn doch dazu bestimmen, und 
wenn Sie wollen, bin ich auch bereit an ihn zu schreiben. 
Ich wollte mich eigentlich mit neuen Projekten nicht mehr 
beschäftigen, da ich die mir anvertrauten und von mir selbst 
beabsichtigten schon kaum ir.ehr bewältigen kann. Aber im Falle 
von Edward Gans wäre ich bereit, eine Ausnahme zu machen, da 
ich einen sehr guten Eindruck von ihm behalten habe. Wenn 
Sie also, lieber Herr Reissner, der Meinung sind, dass ich 
das Werk lesen und dann mit ihm korrespondieren soll, dann 
bin ich dazu be:reit, aber nur, wenn Sie glauben, dars es einen 
Sinn hat, sich um den Aufbau des Manuskriptes zu kümmern. 
Das Poesiealbum sollte er unter allen Umständen dem LBI anver- 
trauen. Wir haben ja viel bereits von ihm bekommen und es 
sollte schon alles von der Familie im LBI zusrmmenbleiben . 
Also schreiben Sie ihm in diesem Sinne. 

Siegeln wurden in früheren Zeiten den rechtskräfti en Urkun- 
den angeheftet, sie wurden auch zum Schliessen von Briefen 



- 2 - 



Herrn Dr. iUG, He issner 



- 2 - 



l^Juni 1971 



und Dokumenten verwendet. In neuerer Zeit würde man von 
einer Petschaft sprechen. Das LBI wird gerade in Kürze eine 
grosse Sammlung von Siegeln und Stempeln bekommen, die aus 
der Sammlung Jacob Jacobson stammen und die mit bedeutenden 
jüdischen Gemeinden zusammenhängen. Es dürfte Sie überhaupt 
intc^ressieren, dass das Archiv und die Bibliothek von Jacob 
Jacobson aufgrund meiner Bemühungen zum LBI nach New York 
kommen wird. 

Haben Sie herzlichen Dank für die geplante Übersendung der 
Berliner }?'estschrif t . Dabei interessiert mich natürlich 
Ihr Artikel ganz besonders, während ich im allgemeinen von 
derartigen Festschriften nicht sehr viel halte. 

über die Arbeit von Gilbert kann ich Ihnen berichten, dass 
ich sie von Ferne her immer noch dirigiere und dass jetzt 
doch die Hoffnung besteht, dass bis Ende des Jahres das Manu- 
skript fertig wird. Ich habe ihm eine tüchtige, aus Deutsch- 
land stammende Hilfsarbeiterin verschafft, die das Manuskript 
fast druckfertig gemacht hat. Ich bin erstaunt, dass er die 
Alexander von Humboldt-Briefe nicht ausgenützt hat. Das LBI 
hat das Veröffentlichungsrecht jedenfalls von der Familie 
Mendelssohn bekommen und man könnte durchaus jetzt sofort eine 
sehr schöne Veröffentlichung machen. Sie erinnern sich doch 
sicherlich auch an die eigentümlichen finanziellen Beziehun- 
gen zwischen Alexander von Humboldt und Joseph (oder Abraham?) 
von Mendelssohn. 

Die Geschichte, die Sie mir über Georg Davidsohn erzählen, 
ist sehr lustig. Manchmal kommt man nicht auf naheliegende 
Dinge, die Sie im LBI nachsehen können. 

Ich freue mich auch über das, wao Sie über Ihren Sohn schrei- 
ben. Fast die einziren Dinge, die mir aus Amerika Freude ma- 
chen, sind Berichte über Jugendliche. Die Jungens haben doch 
vollkommen recht, dass sie gegen die gegenwärtigen Zustände 
in den USA in jeder nur möglichen Weise protestieren. Mein 
ganzer Respekt gehört Ihrem Sohn und natürlich auch dem Vater. 

Mit herzlichen Grüssen, auch an Ihre Frau, 



Ihr 




Max Kreutzberger 



P.S. Haben Sie den Katalog inzwischen erhalten und werden Sie 



ihn irgendwo besprechen können? 1 






^ 






-\9t* 



) 



I?luü:i:L-i/;,r/ 0.1971 
ioli ochrcibc Iicutc i-di; clor ciioucü^rioucicon Jitto im alü;>i:ildi.' 



Idobcr Ilorr llroiruUüQrGcr 



Airt\7c:.-t# liiiour ot)i{;or :;Gnciiica::icr .^olioantor aoLicIrGo xdi* aoaliO 
^iaii::oiTmrcn riit dai i^raiiclicn un ijcuri:c:llim{:?* -a olnd 82 cTc^-^'k-^I- 
Scili^ cotippto Joitcn, riit den ^itol "./Iia-i^l rcnonbor'» (ioh 
DOGCIroc licDor cc/jon "./hat I caro to ro-oubor'»). ^x- betont, er 
liabo niGäor-e£'ichi:^iQbo:a,ycD oci;^iu ^oclitcr ihiQ- uoin ilcrrc uiücjon 
aollcn, imd \/i:ii oicii ii^xlit eiio .,üit nGlrion, clio ilonoiron liu 
UGüürarooiltoii, aa]:iit Die aaDOcIiOGp-CGii, vvtuj auj ooiiion ..rjTalinaicaiii 
fuer c?j;ioxi '')roitoi*cn ::rci3 von Iiiatoriacliori IntorGüiJo v/aorc, 
iibceac'^on von roir) privaton ij:ln^;cn \7io rjoDJion l)cidGn iJion oo- 
aolireilrü er in don c^rotcn G2 tJoiton Joi-Uj bomiflicho Ka^Trio^x; 
"biß 2iar jmüv/a-iücri'nc:» IntoroDGanto DGtailu v/Ig aoino '»?£k)tinI:oit 
in iIanj>Hrßor E:ci>or;;£;GGO}iaeJ?t, IDriGGac^oGollGChav-ton itad dor'Uor- 
linor Jocrcc ?:0'.iDon 2,nr 3prao!iG, auch nolo-pntlicno ^rv7cuj]mim/^on 
von narlranton (ruid i:ra:r*mcr2ir^on)Poraoünlic:xi:oiton,v/io den Inha- 
bor c'oa Bliincnstoin Kon^eD^nc* .„o osntDtoht- abcr'Jcoin obio:rfcivo;:; 
Jild diooor PIxaonoaono« Dao iot iinno bodaaorlic'icr, alö or die 
ijmLvijnlBBo imd jjrfrilinr^ccn hi;x)tto, vj\ oolcho Jildcr ^'in do^)tJi'' 
zu liGicImcn* ^r lohnt a;)or (Ion C-cdc^iIzon oincr UGboraj?l>oitLinr ab, 
ob\;üia ur,ai- Gr;3a;;;(:, bereit waerc, aiif acnri;:tlioiio il/ii^rci^e 
odor duu/ob. porGüenlio:io intorviG\/a kK)itorcs OA\tr/jiis:)a,roii. ,^,r ijo-» 
Oniendot dc^. ;ua# ..±w. den. i'l±Liv;oiü daraiif ,daaa er zzi^ 'ilt dor 
uixCanaondon Auov/OA'hin/; von bonj-uTlicIion Dinricn (ncx^nlich Qor;. 
"uiogo jji'» , anockoinond einer Ali; DonlaiuoniJGn, Gci-: der -uitil-o 
imd aiiQ aller ilorrou IiCiendom) beüclic^pfti^jc LJoit. . 
Jio letzten 20 uoiten londe^zi von ceiner ^?aüti-^:oit in inoril'a, 
v/o er auG meinem "Lobov-^» (der JiinioaatiJ:) oioh G:in.o nouo xirn-cj- 
ten^ aivTbc-into. X^ioG letiJtG iCai^iitel orGoJ.eint Ldr bosüer aI^-\>-. 
rimciot imd ict oin cproononiLoG I)o::!:nGiit oi* tlio riontal imd pro. 
focG^.;:. lal ad^ujtriGiit o:l a no^hxf-jQö to nov/ Giir??oir.idin.^^G • 
Dac \^ G:d.atiort :m 3 AT^fu:^orti/:im-;on| ooi^io Toclibcr (7.id ..../re 
haben ;je oinü. dzü c.ritte iüt ci^t. iii noinen ::aündo2i i^^id ooll- 
Gc.iliuealich an ilni liiiniecZi/pIiGn. 

In der Korri-copondGzii^ erv/aolmto •'er,daa;; auci: »^ie ilm zzt. an?- 
/..efoi^^oxt Ixcvotton, üoine licnoiron uu oolircibön. sollen i;iü dich 
nunricliii:- naelior da:.iit " ruioon V Ich bin eicher.daGc ur Goino 
DinJiHi-: ' ^y,v, :>^-üc, Lbnen das I.IÜ ;jnr iJcui'-bcilim/: irasuccn*. 

den, /,xaujo ajer,daow aiv. ^ie i:u hcinen anderen ^.chlnj^ alü 
ich ho*;i.uün..^.x;jrden# 

_.G ic-j natu^.rlich teeli2iir.^ch noe^^lich, die 32 ücitcn neroncn :r- 
Ic^zoii "^d in hieoicon TiDI niederrjulo::cn* Aber v/cjd v/aorc da^ilt 
Gewonnen ? Hoch ein Iirj nchr, daa rncr den et\;ai/jen r^orücher 
nehr T'^aGon anüloe^v'j .ilo beGiit\/ortct# 

Positiver ücnZro ich Uober den hiGtoricohon .;ert Cot lut^iten 
20 leiten ueber ricrUie ^aoti:j!:eit i:i Anerüx:,, u*a\7# i:: ::a:-ien 
der von Pröf# Herbert a. Gtrancc bcGOiinenen ratuirLalGa:r:lii:iG 
Tiier die CrCOoMohte der ^riir^'^-tion in iUiei-iI:a. - :,.-ij hat nir 
die Cenc!:ni:, ; eii;cil;,daG ri; .Jtrai-iaG i:v. Iccen ai *Gcbcn; or 
iet i]orvAo dabei» 

liin v/eiterco by-prednet niioerer i:orrea-.ondorj3 ict ^-cuio'a ^]±nj^ 
v/eic i:v£ die jrJ.Gt';rj3 otaeo "Poecie-Albn::iu" ane der Par.rllio ool- 
nor voroto'-benan oTOten rrcoi* je entj.alte .intraz-imGon von 
jrnot ",orit2 Arndt,.. noiheni viid^\::adeni;:em 
10i;O.L30| auch ixlt criGinalon .icioInujnG^^Hfv 



oiG der Jeit von 



,1 .! 



L-.ber allerj ano niclu'^jiudiGcher IIcnd,obuohi die piiilie jueciioc^i 
v/ar# i(A\ hrjbo eo nicht oelbct Gcoehen^neine jedoch, daao diu '^at- 
Cache ::n luid Tiier :Jich riar::cnt iot, v/eil ee die Iralturellen In- 
tereerjcn dar^aliGer deutocher Juden illiictriert. lliir raieooto eo 
entoproc. ... inturiv etiert ^/crdon, im \/o::"::voll ./r.er eine oa:->. 
1:\.\_, ./ie die Cqü L. I su Werden» 
Ili'i ! noinr? v-^i^-i-^non Vorhaben xjvic^y^jr. ""■ ~**'.'^ ""-* 




ENCYCLOPAEDIA JUDAICA 

PUBLISHED BY ISRAEL PROGRAM FOR SCIENTIFIC TRANSLATIONS ■ n"U3. ■*3N-|UI'n JJ-mn 'nUtn "aUSn '"iJ -1IN*3 N^in 

May 18, 1970 

Professor Hanns G. Reissner 
43-18 168th Street 
Flushing, New York 11358 



Dear 



Professor Reissner, 



Enclosed please find the article(s) : 
(05880) GOLDMAN 



you have written, in the form in which we 
propose to print it. If you have any com- 
ments to make, please return it to us 
within . ?J-. . . . days« 

If we do not hear from you within this period, 
your approval will be assumed auid the aurticle 
will be printed in the present form« 

Yours sincerely. 



(Mrs.) H. Chaikin 
Central Office 



53265.'au 986.-T.n o"auji-i' nujn n'in 2 'i'Nnn niiTUj .-naiun 

OFFICES: 2 SDEROT HAMEIRI KIRYAT MOSHE JERUSALEM P.O.B. 986 TEL. 53265 CABLE: ENCYCLOJUD 



AG to tlio oaxllov - Cromoii - portion, I laiov/ ::ron o:;.oIil;u^.-ü;J /i(:U tciz tliat 
yryu rcnöV7 wo niicli no:ro, biii; r-lclrb Jiotü 'üo do a littlu }2oro i^jirüaitioiial ro- 
Lior^orln.r ma VGOoarc}! to r-v:o -cur iJtciiiy oojootivol^ -ulovoiit cuid frui-?;^ 
XvlI* li^irtu aoplrlo« pax-jlcTilcirly to tiie poii^lo:: if tlie l^orliii StocJ: ij-olicivp, 

purotiiial oor:<Niupoi\nence vritJi r.ic« It io, cio ^^rGCeiitod ..)./, tc^irftr^ila^n^^Tr oc~ 
loctic« ' ""^ 



'j r»f .•?• .-*! r 



'«.-v- 






r5iü/. Lio:.v outapolconljr 



};'nr I-irJtorlon.! no:viirjri?.^ von 



rim.o*i;3.(^r\R 






1 

X 



Xnciauii-Gali7, Iu^ü ./oh ;c;1o\^i f>. lote iinclc (::.' nlnc, ijivjon ''lilo, \Jho \/aa 
alüo üoiiiicoucu ..:,tii a to-biic; r.rloc^^^aonoXlctcjlicft, Irit I n.ri :^"ot onito ouro 









o JLiiLlO K^ *u 



... . .ci..;j. üorruf:-pö:iaoi.ico \a.; - '.^tXrcui;::bore;cr iii A.30oiin« 'Tq cor- 
'^ 03 ^»oaLiJulti^it^» Tor t:io j«oo :;r>co:: Inntit^-ito • v^^t I hixvo abo- 

, to '^ivxXoii ■'. ;h^f: -fcn -i'vi. v nc iirbo 

1 ^- , , 






'o'iorit 



tlioy i:x^*i' öh^ ^*iO(juä i'j.Oi/ o:':' von:r» Dr^^MO" 'r-'^tlc::^.. 
uuoy i;«; xcai'j.'iaV;u ji^o lüV/ pi.iroa jjivoAVodt 






,.,•'- 44. 






:bite:^:LT.to tlio 
eit pvcaont, 
^•oclriioally 



J.01A#aiXi. Llü iiOiUlilt^. ./Ol: /OU :.Vu VOUi» Clf.riV'KllcliOO« 



tCiiidoat rotjc-rdu. 



uoiTi:'- ' ^'•, 









A 



D 









■• V,-. A 









7 



jV '■-'«-I« W \ -< ..'"Vi ' •■•<«i»',./ «L V . .■>.;..« 4.W» WS.' . 







>»p n"*^ 



;o3oc;) 



^*— — tv -'. i'- • ' 



L-ive . 








• ^-v • .-> 








■■iC;:;- 


>.. t...'- 


• * ■«• ^^.* 


I. . 




^ _. V 


5 -. 


-. - '. 


. 




. •« ^ . 


. ■. 


.'^ • 



colloctlcm 



^^r •!:]"io Ton l^ccoi: J^iotlt ito^lVov TÖ^riL:, o:'' a.:»;/ of 'Mtc othcr !:K;ii^ionücl cc-gu- 






::c 












: Ol' Ofax2^Lo\; ».J. 



ioiiü to a n'ii :^,.i- o:? ia^j^-^jltiitos* 



v»> 



-• . «,- l ■ _ V »».*.- 



^■. .: ■: er: 'j.i^t rcprocTuci;- 



*.-wj..oi.--.j t X iiCJVX3 rovxi ui^oi:. ;iitij. ab".';-..:iioioj.i jü.i«j — X'--;^'^ v — r^wU^oJ-ii.a'ticaa» I c*i'i 
ouru 1;]uu; öiio lioi-iuur/.i of ;'"o:5.r fani.\7 to \ihon thoy arc cloJioatod cpprccir/;o 

cnoii'-Ji :Li eil n.ir'.o. .:io l.Ml;tor i^or'jiou cyiouo . . •ili';Li,-; c;i ■^.'dLot'jiioc lii 
tili::; oo.v.tiy iJ fc^c.i:'^^.v';:ul^: r^id r;o- ..inivo. I jc-ilr! ,l"^':o to Iiavc yoiir 

po:vTjd.3cloii to fihoJ it to i:iy oo>.olaxi;f A:cu/jid, IV-.;, . .:.-;; .u Ötrctioa. Jlio 
li.^ ü(;jj:tcd a pro*K;ot o:^ c'jlljotiivj; o.ctcxilj r«.r ;.iii c*/o:x'rac.l Ir^.otcry o* tlio 
lnniGJ."c:tiuii of ititlür rofacoos. i:aid to poi'iit liin to .'ir-vo yoiir LIö - ao lo 
iiov/ - niotootatod Tor 1.>5.j ochoiarly pu^rooc jrj» (.ui /;;ono:.nil/ -.i:j a-^v ri^or^o!! rlo 
tliroii; xr-JOu-al i;-it :. i^ric .;a jy a 3taiT -^-^ oo-*w0-':o.vo5br ': -our IIS ccrvoo all 



NUM I SMATI C 
FINE A R T S 
EDV/ARD GANS 



(Ylay Ijth 71 



Dear (Ylr. Reissner 



Let this be thG ansiuer to the second part 



of your letter concsrning the "fYlemoirs 



II 



It is necGssary to mcntion first that I am a wery 
sloiu (and perhaps a maticulous) luorker, but once 
I hawe finished I am thcoogh uuith it. 

As a proof: I hav/e seit you my o'un (third) copy; 
I hawe no other copy, no data uuith me. In luriting 
these memoirs I nev/er had any literary ambitions, 
I simply put doiun uuhat tha tu/o readers uuhüm I 
addressed might interest. 

If üthsr people - like Prof. StrauBS - are 
interested, by all means let him hawe a Xerox 
copy, add additional inf ormat ions , by ujay of 
correspondence or interv/ieuus, are at his disposal. 

I realize that certain periods in my earlier life 
are insuf f icient ly dealt uuith, but I can not sit 
douin and ujrite a "second edition" in a perhaps more 
literary form. But if you - or anybody of your 
friends - should naed data on any kind of topic I 
am able to supply, this I uuould do uuith greatest 
pleasure, and äs elaborate as required. This can 
then be edited as required. 

In my recollectit^n corner I still hav/e tiuo 
colored prints of the "DEUTSCHE LAENDERBANK building 
uuith tfie PARISER PLATZ, and the BERLIN STOCK EXCHANGE 
Both made by the ujell-knoiun Berlin artist lUilhelm 
lüagner (uuas son-in-lauj of the late Oskar Skaller), 
li/agner liwes in Berlin-Ost and is still alive; or 
uias until a feuu years back. The first print tuas 
dedicated to me by the artist in 19 32; the second 
is No. ^/\/ . The Laenderbank as such still exists 
in Frankfurt; they collect memorabilia; I did not 
react to their enquiry re. the print. Either I let 
them blsed for that print, or eise I might isl^k leaue 
i t t o t^ Baeck, if there is interest. 



All good ujishes and kindest regards 



^ i^^ 



Jkyt/i 



10 ROCK LANE • 



^^L/^**»^ 



4kf d<, 



X< 



^nr ^tf^ 




t^i<4^^ 'S^ ^"^i ^»Vvt c^^^C^^/^^^ 
CALIFORNIA 94708 • TEL 




Z- 



dfleiriG Gedanken sind beschäftigt, und die Idee 
hat wirklich faszinierende Aspekte. Spgar meine 
Tochter findet daran Interesse; vielleicht setzt 
sie oder eines ihesr Kinder oder sonst die Uni- 
versität in L.A. die Sache fort. Das lYlaterial 
selber und die Bibliothek haben sicher einen 
beträchtlichen 'üJert (materiell & Ideell). 

Zum eigentlichen Thema: ALBUIfl. 

Es lie^t z.Zt. bei der Firma Stargardt in (Ylarburg. 
Xerox-Kopieen uiären, so glaube ich, nur eine halbe 
Sache, manches ist schon so kaum "leserlich , manches 
ist farbig, und der besondere Reiz sind die Bilder: 
Schattenrisse, Lit ographieen (in Grosse uiie Uisitkarten 
und in voller Blattgrösse - meistens mit Seidenpapier 
bedeckt - und das müsste schon richtig phot ographiert 
ujerden, und ich zuieifile, dass das sich lohnt. 

Die Idee, es dem jetzigen Infi aber der Fa. Glogau 

anzubieten, liegt mir nicht sehr. Ich ujeiss nicht, ujes K^ 

Geistes Kind dieser iYIann ist, und es uuäre in diesem 

F'all eine kommerzielle Sache, die mir oooiBDiBiiitf^Bia^iiQtiai 
u/id erstrebt. 

Die lYlutter meiner verstorbenen Frau luar eine geborene 
Schickler, deren Brüder 'Bankiers in Hambyrg luaren. Ihr 
Oflann starb nach kurzer Ehe, und in ziueiter TEhe heiratete 
sie einen noru/egischen Professor, der mit Ibsen, Björn- 
son etc. befreundet uiar. Sie lebten auf einem primitiven 
Gut nicht* zu uueit von Oslo, uio meine Frau ihre ganze 
Jugend verbrachte. Der Stiefvater starb um die Jahr- 
hundertuiende, die Familie ging nach Hambuig zurück. 
(Yleine Frau übersiedelte nach Berlin, luo sie eine Stel- 
lung bei der. Kunsthandlung Luduiig Glenk fand. 

Es gab in Berlin im 1 . Jahrzehnt drei angesehene Kunst- 
handlungen: Heilbronner für aVobel; van Dam für Porzellam, 
und Glenk (Inhaber lYlax Heppner) für ost asiat ische Kunst; 
Letzte ;^er u/ar auch Hoflieferant für den K"aiser. 

Ausser den Schick'ler's und einer Tante Auguste (?) Samson 
u/eiss ich von keinen Ueriuandten meiner Frau in Hamburg; 
ganz vague glaojbe ich zu erinnern, dass die Letztere 
irgenduiie mit den Glogau's veruiandt uiar. Das Album kam 
zu meiner Frau eben luegen ihrer literarischen und 
kunsthändlerischen Interessen, und wurde von ihr des- 
wegen auch geschätzt; die Familienzugehörigkeit war 
sekundär. Das in den letzten Absätzen Gesagte ist in 
Antwort auf Ihre Ausführungen. 

Geschenke nimmt jedes Institut gern an, und ich 

würde es auch gern dem Baeck Inst, geben, dessen 
Bestrebungen ich unterstütze. (Z.Zt als Leihgabe und 
bei meinem Tod als Geschenk). 



NUM ISM ATI C 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



7.(Y]ai 71 i 



Lisbsr Herr Reissner, 

lassen Sie mich in deutsch antuiorten; 
es geht manchmal schneller, und dann ist es 
eine Stimmungssache. 

Ich fühle mich doppelt in Ihrer Schuld; 
einmal lüeil ich Ihre an sich so knappe Zeit so 
wiel in Anspruch nähme, und alsdann für Ihre 
freundlichen Iliorte.p Zürn erst en .. bitte betrachten 
Sie nichts als eilig, und' antiuorten Sie nur, 
uienn I^hre Zeit es erlailbt; Zum zweiten... ich 
glaube, nur meine Pflicht zu tun. Als Beispiel- 
mein Goethe Essai. Ich hasse nichts so sehr uuie 
Schulden. liJas ich an Kultur in mir habe, danke 
ich meiner deutschen Erziehung. Diese Schuld 
u/ollte ich u/ett machen, und so schrieb ich über 
die Goethe-Sammlung und rettete Goethe's wirklich 
interessante Beobachtungen für die Nachwelt. 
Das ist etwas, was v/iel Berufenere schon seit 
vielen Jahrziwhnten hätten tun müssen. Jetzt 
flhle ich mich quitt, und das ist mir die 
Hauptsache 



Zu IhreiV^Ermlit igung , weiter tätig z 



u sein 



will ich Ihnen ein kleines Geheimnis anvertrauen: 

Nachdem ich d#e Numismatik aufgeg-eben habe, besch'äf- 
tige ich mich mit Siegeln. Ich habe im Laufe der 
letzten Jahre eine Sammlung von über SOI Stück 
zusammen gebracht, von Japan & China, von Persien und 
lesopotamien, von A'egypten, fC^^ta & Anatolien UND 



von der neuen Hielt. Dazu einige wenige klassischen 
Stücke und* bescheidenes Randmat erial . Gelehrte an 
der Columbia University, in England und in Mexico, 
in lYliluraukee und hier beschäftigen sich z.Z.t mit 
einigen oder mit Gruppen dieses lYiaterials. Das geht, 
zum Teil schon seit etwa 8 Jahren und mag noch 
manche Jahre in Anspruch nehmen.- Eigentlich in 
jedem Land findet man Siegel-Sammlungen eigenen 
Ursprungs, aber ich weiss von keiner universellen 
Sammlung - wie die meine -"so bescheiden sie an 
sich ist. 

• « 

Uias mir vorschrwebt, ist, vielleicht einmal eine 
vergleichende Studie zu machen, wenn ich alles 
lYlaterial zusammen habe. Das küngt - in meinem Alter - 



frivol. But take it .with a grain of salt 



j 



10 ROCK LANE • BERKELEY, CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



Ci/. 



z. 



fYleine Gedanken sind beschäftigt, und die Idee 
hat wirklich faszinierende Aspekte. Spgar meine 
Tochter findet daran Interesse; v/ielleicht setzt 
sie oder eines iheer Kinder oder sonst die Uni- 
versität in L.A. die Sache fort. Das lYlaterial 
selber und die Bibliothek haben sicher einen 
beträchtlichen 'Jüert (materiell & Ideell). 

Zum eigentlichen Thema: ALBUIfl. 

Es lie^t z.Zt. bei der Firma Stargardt in (Ylarburg. 
Xerox-Kopieen uiären, so glaube ich, nur eine halbe 
Sache, manches ist schon so kaum 'leserlich , manches 
ist farbig, und der besondere Reiz sind die Bilder: 
Schattenrisse, Li t ographieen (in Grosse u/ie l/isitkart 
und in voller Blattgrösse - meistens mit Seidenpapier 
bedeckt - und das müsste schon richtig phot ographiert 
uierden, und ich zuueifile, dass das sich lohnt. 



en 



ogau 



Die Idee, es dem jetzigen Inhaber der Fa. Gl_^__ 
anzubieten, liegt mir nicht sehr. Ich lueiss nicht, uies M 
Geistes Kind dieser iYlann ist, und es uiäre in diesem 
Fall eine kommerzielle Sache, die mir laiiiBfaBtaMDbBiBBdDWu; 
ujid erstrebt. 

Die (Ylutter meiner v/erstorbenen Frau u/ar eine geborene 
Schickler, deren Brüder 'Bankiers in Hamburg uiaren. Ihr 
fYlann starb nach kurzer Ehe, und in ziueiter TEhe heiratete 
sie einen noru/egischen Professor, der mit Ibsen, Björn- 
son etc. befreundet u;ar. Sie lebten auf einem primitiven 
Gut nicht' zu lueit von Oslo, luo meine Frau ihre ganze 
Jugend verbrachte. Der Stiefvater starb um die Jahr- 
hunder tiuende , die Familie ging nach Hamburg zurück, 
flfleine Frau übersiedelte nach Berlin, -jjo sie eine Stel- 
lung bei der. Kunsthandlung Luduiig Glenk fand. 

Es gab in Berlin im 1. Jahrzehnt drei angesehene Kunst- 
handlungen: Heilbronner für [yiöbel; v/an Dam für Porzellam, 
und Glenk (Inhaber lYlax Heppner) für ost asiat ische Kunst: 
Letzte infsT lüar auch Hoflieferant für den Kai 



ser 



Ausser den Schick'ler's und einer Tante Auguste (?) Samson 
uieiss ich von keinen Ueru/andten meiner Frau in Hamburg; 
ganz vague glaojbe ich zu erinnern, dass die Letztere 
irgenduyie mit den Glogau's veriüandt uiar. Das Album kam 
zu meiner Frau eben uiegen ihrer literarischen und 
kunsthändlerischen Interessen, und wurde von ihr des- 



we 



gen auch geschätzt; die Familienzugehörigkeit lua 
sekundär. Das in den letzten Absätzen Gesagte ist i 
Antwort auf Ihre Ausführungen. 



n 



w 



Geschenke nimmt jedes Institut gern an, und ich 
ürde es auch gern dem Baeck Inst, geben, dessen 



Bestrebungen ich unterstütz 
bei meinem Tod als Geschenk) 



j 



Z.Zt als Leihgabe und 



N UM I SM ATI C 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



3 



lilas mich zurückgehalten hat, ist die einfache 
Tatsache, dass^das jüdische Element so gering ist 
und dass das luArklich uiertvolle und interessante 
lYlaterial an anderer Stelle vielleicht wirklich 
uiillkommen und mÖglicheruieise luichtig luäre. 

Ihre Idee mit dem ehemaligen Geh. Staatsarchiv/ 
mag die Lösung sein. Gern folge ich Ihrer Anre- 
gung und schreibe an Frau Dr. Löujenthal. Ich 
lege diesen Brief hier bei und bitte Sie, ihn 
zu lesen, ihn gegebenenfalls zu ergänzen oder - 
falls falsch - ihn zu korrigieren und mir zu 
returnieren . 

Uias die lYlemoiren betrifft, so ui'äre dazu noch 
manches zu sagen. Lassen Sie mich d i es e n 
Teil Ihres Briefes in einigen Tagen beantujort en . 
Es ist gut für uns Beide, erst einmal etuuas 
Luft zu schöpfen. 

Herzlichen Dank nochmals für Ihre Gedund, 
Ihren Rat und Ihre Hilfe. 

(Ylit vielen Grüssen 




10 ROCK LANE • BERKELEY. CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



NUM I SM ATIC 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



April 17th 71 



Dear (Ylr . Reissnor 



m 



Thanks so much for your kind letter; I 
ailed the book earlier this uueek.. 



Your trawel experience in Berlin did not surprise 
me toG much. 'JUe luere in Hamburg in 1958 (for the 
first and last time after the luqr). I luas born 
there and liv/ed half of my (German) life there; 
I luanted to visit my parents' graues in Ohlsdorf. 
It uiaffl here that I met all my relatives and 
friends; in the city proper there uuas not a 
si^-^gle soul I kneuj. It uuas pathetic. 
One exception: In an ^XöiV old-f ashioned restaurant 
there uiere still the old luaiters , ashtrays and 



engravmgs a 



t the lual 1 



II 



In your Gebr.V/eit essay you mentioned also 
G^ebr/fYleyer" . The only surv/iving oijjner luas Franz 
lYleyer; I met him once in a uihile in Neui York, and 
this recollection uuas brought back to me by your 
mentioning the name GEBR .(TiEYER . I ujrote to mutual 
friends in Neuu York to find out uihat has happened 
to him. He is RX 92 years old, his uüife 86; they 
liue in N.Y. and luill spend the summer in Buehler- 
hoehe. I presume you knou; him; if not, this 
might interest you. 

I -havB sev/eral things on my mind uihere I need 
an advice. Let me start uiith o n e matter uihich kept 
me bus#/ during recent months. I enclose Xerox copies 
of the correspondence in question luhich speaks for 
itself.- In essence it is a sentimental matter in 



memo 



ry of my late uiife. Pfly main concern is to knou; 



the album in GOOD HANDS. If there is a dignified place 
it should be a gift; only the last alternative u/ould 
be a commercial one. 

The ambiguity of the affair bothers me. The ouiner 
of the album (and all my late ujife's family) luere 
jeuiish; but apparently none of the people u/hose 
names one finds in the album u/ere Jeuus. There are 



musicians 



Ui 



riters, academicians etc. Nouu, ujhere 



should it be placed, and luill it be honored? 



p . t . o 



10 ROCK LANE • BERKELEY, CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



I uiould greatly appreciate your advice, 
and it luould especially interest me to hear from 
you lühat the Baeck Inst o tute really pursues. 

(this latter question, becuase a hav/e a feui 

ot-Hner ambiguous objects uihich hav/e to go to 

the right places; I u/ill lurite about these 
at some lateß time. 

(Yly best uiishes and kindest regards 



cordially yours 




N UM I SM ATI C 
FINE A R T S 
EDWARD GANS 



April 4th 71 



Dear lYlr. Reissner 



you liiere kind enough to send me ö reprint 
of your story on Gebrüder Veit. fYlany thanks! 

It aijuakened pleasant memories. Almost 62 years 
ago I mo\yed to Berlin, and joinod my brother. 
lEhe first day at the Stock Exchange he introduced 



me 



to his friends and customers, and one of the 



first ^ere (Yloritz & Paul Simon luhose seats at 



the Exchange ujere just oppositfe ours 



They did 



v/ery little business in London or Neui York, if 
at all, but nevertheless there ujere aliuays 
friGnd|.y greetings and a nice chat. 



an 



For quite soma time a thought bothers me 
d I believe you are the right person to advise 



me: Pflay be ten years ago, ujhile v/isiting the Leo 
Baeck Institute in N.Y., Dr. Kreutzberger suggested 
that I lurite memoirs. The thought seemed to me 
presuqpptojous, besides I luas still in business, and 
I feit I had no time for such extrawangance . 

Neui, a nepheuj of mine in Paris has a good deal 

of family sense, and aarndstly and repeatedly asked 



me 



to lürite about my life, and - surprisingly enough - 



my daughter joined.So, finally I sat douun last year 
and put on paper "luhat I remember". 

You luill realize that uias a strictly personal afiair 
The tijjo hav/e their copies, and I retained a Xerox 
copy for myself. 

Reading your Gebr. Weit story it occurred to me 
that my opus m a y incl^de data luhich could be useful 
to you (or some schoiar at Baeck's). I simply do 
not knoui, and I have no experience uihatsoeuer in such 
matters. j;_ It comprises some 90 pages, double-spaced 
and type-ujritten. lYlay I send you my copy and request 
your aduice, and please in blunt language.^ 



Cordially yours 



/ 



/ 



/ 



EDWARD ,ö|AN5 




10 ROCK LANE • BERKELEY, CALIFORNIA 94708 • TEL. 525-2464 



LANDES- UND STADT-BIBLIOTHEK DÜSSELDORF 



Heine-Archiv 



Postamchrift, landcs- u. Stadt-Bibliothek Dü»seld orf • 4 Düsjeldorf i . Grabbeplatz 7 

. Herrn 
Edv/ard Gans 



10 Rock Lane 

Berkele y 
U.S.A. 



California 94708 



Grnhbrpicilz 7 

Fmiruf «*JOI, Nfbcnslcllc F<i2:3(ifftt^J3S 

4151 

l-ernsr(irriher K 5H7 31.1 skd d 

Knnlen di>r Sia(tlliaii|ilk«i!tsc bei Sparkassen 
und Danken in Düs:(i'ldiirr 

Piistschcckknuten der SLidthoiiptkasso i 
Essen 52 (ti) / Kiilu 5'J G!) 



Ihr Schreiben Totn 

19. Januar I971 

Betrifft i 



Ihr Zeichen 



Mein Zrtrhrn 

41/LSB/dr.^a/sn 



Tis 



4. Februar 1971 



Sehr geehrter Herr Gans! 

In einem Schreiben an Herrn Professor Windfuhr fra-en Sie nach ^ö<. 
liehen, Interesse an einem Poesiealbum der er-..». Hälfte ^c- - T?!-. 
hunderts aus Ihrem Besitz. Da sowohl nach der Ze'iJ „i^ n^ch de; eS 
tragungsorten eine direkte Beziehung zu Heine nicht besSt. Jommt 
ein Erwerb durch uns wohl nicht in Frage. 

mSchtf Jh'"?h/''^^^°" !^"' ^^^""^ ^°" Eintragungen aus Bonn stammt, 
^nnn %^nn l ;;orschlagen, sich eventuell an das Stadtarchiv 

Bonn, 5300 Bonn, Quantiusstraße 9 zu wenden, die möglicherweisl 
Interesse an dem Album haben werden. Es war; dafür günsUg ienn Sie 
in einem Schreiben an das Archiv die Namen der PersönJLhfkJen aus 
Bonn nennen würden. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit! daß Sie 
eine Veräußerung des Stücks über die Firma S t a ? g a r d t 
Karburg, üniversitätsstraße 27 versuchen, das größte Autoo^aph^nhaus 
in Deutschland, das ständig solche Stückt den speziell InSress^Sten 
^istens in Auktionen anbietet. Ich hoffe, daß ?hnen meine Intwort 



i 

«i 
1 
t 



Mit freundlichem Gruß 
Ihr sehr ergebener 



1: y/^\ 

(Dr. Galley) / 

j 



J. 



. A. STARGARDT 

AUTOGRAPHEN HANDLUNG 

ANTIQUARIAT UND VERLAGSBUCHHANDLUNG 

- VERSTEIGERUNGEN - 

gegründet 1830, bis 1944 in Berlin 

seit 1885 im Besitz der Familie Mecklenburg 



16.111.1971 Kivi/i' 

355 MARBURG 

Universitätsstraße 27 •• Pü.stfddi 

Telephon 23452 

Postschedkonto: frankfurl/Main lld02 
Bankkonto: Commerzbank Marburg 3911Ö58 



Sehr geehrter Herr! 

Professor V/indfuhr, Düsseldorf, sandte mir eine Kopie 
Ihres Briefes vom 19«J--nuar, in dem Sie ein in Ihrem 
Besitz befindliches Poesie-Album erwähnen. 

Ylenn Sie. das Album verkaufen oder versteigern lassen 
wollen, v/äre ich Ihnen für eine Nachricht dankbar. 
Unsere Pirma ist die einzige in Europa^ die regelmäßig 
spezielle Autographenversteigerungen durchführt. 



Mit den besten Empfehlungen 



J^^ 



J.A.bTMGARDT 





u 



21. rarz 71 



^a. 3.A. StargÖROr 



Un 



iversitatsstr. 27 



355 l^arburg/Lahn. GEI 



RfiflANY 



Seh 



r geehrter Herr fTlecklenb 



urg 



Ich bin Ih 



vom 16. ds. sehr dankba 



nen für Ihre frdl. Zeil 



en 



das Albu 



^ir liegt in d 



Qr Hauptsache d 



m einmal in guten HHnden 



aran 



1 . ) lYleine Erbe 



zu u/issen 



lieh 
dah 



n 



es 



Inte 



Ob 



eresse vorliegt 



unter ihnen 



ein ernst- 



er die folgend;; Uebl.ieJu^^^^t'^^ "^^^«^ 



2.) Geschenk an das L 



W 



euch di 



ei« York, da der E 



gungen 
90 Baeck Institut 



m 



o ganze Pamiii 



igantUmer des Albums, und 
1 i 1 e . ; u d 1 s r- 1-. ..1 c T^ 



1 3 c 11 u/ a r 



lA^niT^'u?^'' ^usik. Institut - h 
in Deutschland, oder in Bei 



ler 



od 



er 



etwa 5 Eint 



ragungen \/on fYI 



gien. Es enthält 
usikern mit z.T. 



rocht ausruhrlichen Noten-Zitat 

Inetitut:'l:'Se'u\s'chJand" d'^' -^-d.elche 
..« _! ' ^öutscniand, denen an Hom niu.. 



u/egen der andern E 
liebt? 



ingetragenajan b 



'^n an dem Alb 



esonders 



11/««^ _.. _. . ^«üraucnt und aeanhfof „ir^M 



onn nicht so mag es .erk.uFt od 



geachtet u;ird 



u/ird 



f in uiolchem Fall ich 



bei dem Album lasse 



un 



er v/ersteigert 



sere Korrespond 



enz 



Vielleicht haben Sie die f 



"Jir Ihren Rat 



tt/unschen, garn das Alb 



zu geben. Ich schick 



reundlichkeit 



e 



u 



^all ein 
sieren u/ürde 



um 



enn Sie es 



e un 



gefahre 'i/ertschät 



zur Ansicht, in u/elche 



zung mich interes- 



m 



Wit frdl. Grü 



sson 



EDiüARO GANS 



}. A. STARGARDT 

AUTOCRAPHENHANDLUNG 

ANTIQUARIAT UiNP VERLAGSBUCHHANDLUNG 

- VERSTEIGERUNGEN - 

gegründet 1830. bis 1944 in Berlin 

seit 1885 im Besitz der Familie Mecklenburg 



355 MARBURG 

Universitätsstraße 27 - Postfach 

Telephon 23452 

Postscheck konlo: Frankfurt/Main lloO:». 

Bankkonto: Commerzbank Marburg 3911 658 



Sehr geehrter Herr Gans! 



o -: 



Vielen Dank für Ihren Brief vom 21 .Märe,. Wenn oie 
mir das Album zur Ansicht schicken, will ich es 
gern durchsehen. Ich glaube schon, daß ich Sie 
besser beraten kann, da ich Ihre Absichten jetzt 
kenne. 

Mit freimdlichen Grüßen 
J.A. STARGARDT 



K. 



I 



30.rarz 71 



Sehr geehrter HerrWecklenburg ! 

Ihren frdl. Zeilen vom 26. ds. zufolge 
schicke ich Ihnen hiermit das Album zur 
A nsicht. Ich bin Ihnen für Ihre Bereit- 
u/illigkeitmich zu beraten sehr dankbar, 
und Ich sehe Ihren u/eiteren Nachrichten 
zu gegebener Zeitgern entgegen. 



J. A. STARGARDT 

AUTOGRAPHEN HANDLUNG 

ANTIQUARIAT UND VERLAGSBUCHHANDLUNG 

- VERSTEIGERUNGEN - 

gegründet 1830. bis 1944 in Berlin 

seit 1885 im Besitz der Familie Mecklenburg 



355 MARBURG 1 3 . IV . 1 97 1 . Ki I/H . 
Universitätsstraße 27 - Postfadi 

Telephon 23452 

Poslsdieckkonto: Frankfurt/Main 11Ö02 
Bankkonto: Commerzbank Marburg 3911658 



Sehr geehrter Herr Gans ! 



Vielen Dank für die Übersendung des Albums. Es ist 
in der Tat sehr hübsch und sollte in "gute h^ände" kommen 
was eine gewisse Einschränkung des Interessentenkreises 
bedeutet, denn ginge das Album in den Handel, würde es 
früher oder später ziemlich sicher "geschlachtet"; 
es ist ja kaum ein Sammler denkbar, der sich gleich- 
zeitig für Arndt, Doebereiner und die Schwestern 
Milanollo interessiert. 

Ylenn das Album mir gehörte, vmrde ich es Herrn 
W.Sahling in Firma M.Glogau jun. (in Hamburg, Neuer 
Wall 50) anbieten oder auch der Jüdischen Gemeinde 
in Hamburg, die, soviel ich weiß, sowohl historische 
Interessen wie Geld hat. - Ich selbst möchte mich in 
die Verhandlungen nicht einschalten, weil das die 
Sache (schon wegen der Steuern) nur verteuern würde, 
bin aber gern bereit, das Album auf Abruf hierzube- 
halten. 

Mit freundlichen Grüßen 




*-,.^ 



EDÜi'ARD GANS 
'' n Rock Lane 
BerkG^ey, CA. 94708 






ICO - M 




EISENHOWER-üSA EISENHOWER-USA .^ 



iilr, H.G. Reissner 
43-18 16G Street 
Flushing, N.Y. 11353 






c<Jm \ ihniAnh^ I i^kM (-i^[ci>^mud 7 / Vj 




AR 4147 

Reissner, H. G. (Hanns Günther) 

1902- 

Hanns Reissner Collection 



LEO BAECK INSTITUTE 

Center for Jewish History 

1 5 West 1 6th Street 
New York, NY 10011 

Phone: (212)744-6400 

Fax:(212)988-1305 

Email: lbaeck@lbi.cjh.org 

URL: http://www.lbi.org 



Date: 6/14/2010 



Sys#: 000196254 



Box: 1 



Folder: 16 



riiiaIiiiic,l'3*Aiir:*ö7 



uohr cociir-acr Herr Dr^PriccHaonclcr, 



liire iU'iirra^jc Y.20.-7.:ito Izoii Iiou-^;o in noiiicn Bcnits (:U: ai^^Gllol 
niciit üor Liiftpo.'^t sti I)oclionGn,(l:lc nur Ttomixrx^ touror 1 



*•?_-• 






iotjCbor 






2iC3X2cn, imd der ccizc^o 2:i*;;Gl'von Icna6"»3 Il5^GlD?iTot' fiMot olcli 






^ <'<. rf« „W« O 



.1 ^,. . ,.- -..,-^. -_,.^ .■ -,-w ...,....•. ,,.,,^ r --S - .< .7- .-^-.•, /"r\. ..f . 



uobor ^cllo rriiQhon CciicratiorLon 
von lIrooln»t?o\7lG and den r!ono:^.ro-i:!cc phöbn:: Ccjlg (JIC22dcG'^rirt 
aGayi.aTifncu:in»cc]iOii Aiiar:-^öc ctcr ^lonoiron dor Cficncire 1 , loo G U 







Bcr ;Jio iirirGrcnciorGUdo j/acDX^s caiii: ü.:L0 C^.. j^^^idd'iJGhc;. I,ü Icui- 



^y.»V>>-/^- «W4.. ^^ 



.^^ •/ v^' «„ t> V.» 



•j/f 



- - /c:,:;- . >.ai:..Q. " ' 

u?0GlitGr clGD IccG Ap^^Gl, cincs CchiTiGrrc-xoIiXLGü C'.oc Jdsro/ 



*— '"i" ^•-'-'»•/ k.4v,.h..» ^. ►. Vi**-... .«J. .4i.>« . ^ A « V,»»,„ 



(?*"'0C'*^"* '''-r» 

I:o2:iicn vnr Giiion Cohr r.alonon 112711 gIiig u?ooirGGr Hj^jr-xiV^'^n^nG« 

.-. . jf::^::^ .. ;.. . IC^C c'A'-:r l^-^3^* 



• 2 



«» • 



aci^ von ::ir bu.rutijtGn ic:a..:a, ..crru die Ai:.^:aao i.ü»Adr*>.r ^iAa^ -o-^ 









• ••:.,> 



^il^no in der Tat iri rnioIi;i rJir Tr^.j r:o'boTciu T5io*^iTnrGo^r.u-n'^ i^nt 
ncclilaocci^iGn die 5 v.r.d ::ac::.lon sn'*'?^? 1240 Jaiiro* hinzu, 
n;i:Yor;dcJier ^iaolilcn die croton drei Iloiicito 'gIi-g lliinnor \/o.d.'*^ji% 



i - / r • 



.'Jicii 




ooliei^ aind üic vcrr^utlich alle bic aiif rciy^^^ :f^(p^'^ C-aiW Vot^ 
Iiicoiron Leo Paco!: Eri:jtitTtt i-Gbcr 



ü jo" 



ucDn.' CIL von r^.r or'.vao^^r.ton v.c.rcr :..r.G-\'*o' '^-o^ rion'-^">-ri^.*ön*,T" 






. ' • ..^ 



.^•ui 



r^ri 



liiclit uobcr dr^ lO-öalrAimdcrt snraoolc« 






In Ihren weiüeren 






c#L« 



U».Uwi^JlX ^ 



* • 



{Tlt.GJ'» UV<'01^-; VTS? 






■ I ^^ 



Proiu dl:*/;* G Cr»iocn^ 



'»*.'» 



j^ii^ 







Ökizze einer ueschichte der 



iJ'amilie (^ans. 



:3s=e 



tS'i^i m I "^ SS ■i^i. l S^i Jg. 



Die nächst efeende ükizze versucht, alles z\xr £eit ohne "be- 
sondere archivalische i^'orscnnnßen erreichbare ^feterial über 
die ^esamtfamilie uans so vollständig v?ie möglich zusammen- 
zustellen, i/ie ukizze beruht auf der i^llle verstreuter Be- 
merkungen liber die i*'amilie, einzelne ihrer i^weige oder Mit- 
glieder^ die sich in der Blichen Literatur liber Jüdische 
<xeschichte und x^'amiliengeschiohte finden, und versucht, die-i 
se bisher meist nur gelegentlich und nebenher behandelten 
angaben au einem uanzen zusammenziifügen; sie beruht weiter 
zu einem Teile auf uritimdlichem i»«iaterial, das sich im Be- 
sitze einzelner ü'amilienmitglieder befindet, auf -«.usklinften 
von uremeinden, sachverständigen und einzelnen ^mgehörigen 
der vxesamtfamilie und auf Jj^amilienüberlieferung und person-* 
licher Kenntnis; arbeiten über das gleiche Thema wie die 
von (ironemann, iierz, iAickesz konnten verwertet werden (vgl. 
im einzelnen das Literatur- ^Verzeichnis am Schlüsse und die 
einzelnen Belege im Text). Die okizze darf nicht etwa als 
r'amiliengesohichte angesprochen werden, sie will und kann 
nicht inehr sein als eine sehr hescheidene Vorarbeit: zu 
einer wirklichen i^'amiliengeschicnte würde v/esentlich grösserl 
Vollständigkeit gehören, sie würde umfassende und kostspie- 
lige uiachf orschungen JDx± in uräberlisten, i>^morbüchern, 
i'ri*dhofinschrif ten und sonstigen -«Lrcftiven voraiissetzen 
die Literatur müsste umfassender ver^vertet und der jeweilige 
Kulturgeschichtliche iiintergrund stärker herausgearbeitet 
werden, uie -^Kizze hat ihren ^^^weck erfüllt, wenn sie Unter- 
lage und -^nregung ist für weitere -arbeiten, vielleicht ein- 
mal für eine umfassende i?'amiliengeschichte, wie sie dem Ver-I 
faaser vorsch^febt; einstweilen mag sie mehr nur genornnen 
werden als textliche -c^rläuterung zu dem umfangreichen utamm- 
^ bäum der ^esamtfamilie, der alls noch feststellbaren Descen- 

deuten von o nämann uans (gest. 1654) und Jente x^ameln ent- 
hält. 

1) 

Jüdische Familien, die den aamen (j a n s führen, sind in Deutsch- 

Innd seit dem 14. Jahrhundert nach./eisbar; die bekannte ij'amilie ö a n s ist 

lückenlos bis hinauf in die erste liälfte des 16. Jahrhundorts zu verfolgen, ^ic 

gehört damit zu den ältesten jüdischen jf'amilion Deutschlands und wird denn auch 

l) AS scheint, dass auch einzelne von <^&fang an christliche i-'^amilien 
len i»amen Vy a n s geführt haben, i^o nennt uroncjmann Tö. ^^j) (Einige solche -c^er- 
3önlichkeiten, ferner ist archivalisch in ij'rankenberg im 16. Jahrhundert eine 



f 



- 2 - 

allgemein als zum "jüdischen Adel" gehörend angesprochen, Dass sie in der Tat 
Jahrhunderte hinduroh zu der kleinen Oberschicht von durch ^^sehen und Besitz 
hervorragenden jüdischen Familien gehöhte, ist schon aus den iieiraten der i^inder 
zu erseheni bis zum i^nde des lö, Jahrhunderts wurden die «^öhne und "ilöchter der 
Familie ausnahmslos mit ungehörigen Jüdischer Familien verbunden, die durch i«amer| 
Herkunft, iitellung, Vermögen hervorragten; der i^tafoabaum zeigt, dass die Familie 
ärans mit Familien wie -t^^ameln. Ballin, warhurg, ixoldzieher, wallich m. a. ver- 
schwägert war. jsrst im Laufe des 19. Jahrhunderts scheint dieses für die alten 
jüdischen Foxnilien typische besondere Faailienbewusstsein dann auch innerhalb 
der Familie (rana sehr schnell verschvrunden zu sein, eine Begleiterscheinung der 
jüdischen iJinanzipation, vielfach des üebertritts zum Christentum, der in einer 
Heihe von Zweigen der vxesamtfamilie, im einzelnen zu verschiedenen Zeiten seit 
etwa löoo vollzogen w\irde • 

I. 
Der Familienname Ür a n s tritt in Deutschland sehr früh atif , sehr 
lange vor der ^eit, wo die -*:*nnahme von Familiennamen üblich oder vorgeschrieben 
wurde. Der «ame erscheint im deutschen Sprachgebiet zuerst bei zwei Trägem 
in Frankfurt a/^i. : 

^eligmann (jans (l;^öd - 15^5) und 

JbuuuDx i^onum i^ans oder uenszchin (1395 - 1413.), 

Irgend etwas jwäheres wird über diese beiden r'ersönlichkeiten nicht berichtet 

sie sind aus Frankfurter archivalischem -Material nur dem i»amen nach bekannt 

b) 
Dietz hält es für weUirscheinlich, dass üeligmann ikana identisch ist mit einem 



4) 



offenbar christliche Familie Cirans (Vornamen; lians und ^ieronyous) nachweisbar 
(Auskiinft des Lehrers Völker in Beltershausen bei i»»arburg). z^ 

^) In den (nicht sehr zahlreichen) Fällen, in denen der Zeitpunkt 
aes Üebertritts bekannt ist, ist er in dem ötaambaum veitnerkt. 

5) ÄS wäre noch festzustellen, ob etv/a an einzelnen v^rten, besonders 
des westlichen Deutschlands, der üame noch früher nachweisbar ist. 

4) Vgl, Dietz, otaBdbuch der Frankfurter Juden u. 99. 

5) a. a. 0. u. 99. 



- 3 - 



Seligmann von Lechenich (i'lecJten bei i^^öln), der 1381 - 14o4 in i^rantfurt nach- 

6) 7) 

iflrciebar ist , Aidam eines Josef von Miltenberg , und erwähnt ausser den beider 

Grenannten an anderer otelle noch einen 

Homan ütans von l»echnich» 

i^larheit über diese drei iPersönlichkeiten könnten ggf. nur weitere arcöiivalische 

iÄachf orschungen in i^ankfurt o/m., und in Lechnich bringen. Jeber ihre 2escendenz 

und einen ^lusaramenhang mit den weiter zu behandelnden ii'oBiilien ist in der l-itera- 

tur nichts zu ermitteln gewesen, jis bleibt also einstweilen nur die Feststellung, 

dass der Forailienname ^ a n s bereits im 14. Jahrhundert in i^eutschlanr auftritll 

^iiohl unabhängig hiervon, jedenfalls ohne nachweisbaren Zusamnenhang 

gibt es in Frankfurt a. ^^ eine bis ins 19. Jahrhundert hinab verfolgbare Famili< 

*Giis, die zurückzuführen ist auf drei -^rüder j^anes (gest. 1566), i«ÄOse8 (gest. 

1573) und «ieligmann Isaak ^en. üekle, *^öhne eines ülieser. öie werden als eine 

auB Mainz in Frankfxirt kurz nach 155o cinge.(y änderte ^iesterfamilie bezeich- 

aet. öie hätten seit 156o in dem liaus zur vvans in Frankfurt gewohnt, über das 

10 ) 
Dietz nähere angaben macht. i»ach diesem üause sei die Familie dann, offenbar 

arst nach der -Einwanderung in Frankfurt, u-ans genannt worden. Der Stammbaum diese- 

?omilie, dessen uestalt in den ältesten Generationen nach i^ietz trotz aller Be- 

ntthungen nicht vollständig klarzustellen gewesen sei, sieht nach den Jöietz* sehen 

12) 
einzelnen ^»oigaben e4wa wie folgt aus^ 

? 
i 



üanes 
zum gold. «Löwen 

I 

iiirtz 



5. gold* 

■»Owen 



beligminn 

Isaak zur Gans £saak 

♦ vor löbö gen. üokle 
I -♦» 16o7 

I I 

I 



£lleser 

I 



+ 1573 



Jakot Eirtz Goha Juda Lob üate 

zur v/ans + l6o9 gj^, ^^^ ^ ^^^ 

* I 



Muncs 
+ 1566 




oalogj^^ + 1657 Isaak ■*■ l66o iilrtz ^ana ^.^-^^^«-^Si.^ 

/^^fr^. ^^<^ f!^^ ^ ^;^*^:^:^^^^pr 



^ 4 - 



Ulrtz irans 

I 

I 

ürabriel iiathan 
irans 
•*- 1847 



Beer uans + 1678 

I 

üerz üraios -f 17o9 
belehrter 
verh. m» üorle üaas 

I 



Beer üerz Gaus -♦■ 1755 
Zentner &• fröhl. .Mcuin 

I 



Wolf üerz vjans 
z. fröhl. Äiana 
I 



1717 



üerz Beer 
-•- 1777 



^^yex Beer 
i" 1766 



II I 

iiOses Beer Beer Woir -«ßischel »Volf 
+ 1790 4- 1737 -f 1751 



I 

3azmiel 
w^olf 

-^ 1753 

I 



Josef 

Uans 



Miche 1 
i^amael 

Gans 



T 

I 



I I 

-wiche! üirsch Gans wOlf Beer Gans -f 1825 
■»- 1820 

13) 
Atisserdem erwähnt Dietz noch zwei iPersonen, die in -^^rankfurt den i^iamen Gans 

getragen haben, über deren Zusammenhang mit der erwähnten ^*amilie aber nichts 

bel^annt zu sein scheint» 

Lavid von -«uerbaoh zun bchlüssel, ein iy'ärber, der ein haus neben dem 
erwähnten haus zur vxans erbaut hatte und zuerst 154o i>avid Gans genannt 
wird; 



Äbrcüiam Gans, um 155o, wohl «^ohn des ^eligmann zum wriddor. 
^u dieser Jtrankfurter r'amilie gehören wohl auch 



yXß 



ebenso« 



oanwaill vjans zum Hassel, -♦• 27, Nissan 1756, und dessen bohn i^ichael 
Gans, dessen i'ochter Jachet (-•• 2. 7. Ibl4), Frau des £^rz Lob sen. 
i4ains 14); 

j?'eist i^rz Gans und seine i*ochter Vielehen uans, geb. ü3. 7. 1797, 



:sas£r: 



sszzsssssss 



:ss 



6) a. a* ^. ü. 181. 

7) a. a. ^. b. 2ol f. 
b) b. 182* 

9) JÖietE a. a* v>, o, )^^ f. 

10) a. a. ^. ö. 45o. 

11) b. 192. 

12) b. 99, löl, 192* 
lö) o, loo^ 416, 45o, 472. 
14) iAiclLesz, otazimbaiim der i^'amilie ^i^inz b. 8» 



-Ä^PJr ^ 



- 5 - 



^^' 



y^^»^ '^ }P-^ ^•^1Ö47, die 1797 iiü^nim oalomon uoldschmidt heiratet 
Trotz des ^nisaramenhaoges mit dem laaiise in r'ranicfiirt ist* nicht cä 



15) 



iclar, ob diese Familie nioht etwa doch schon von -aaainE den i'amiliennamen Oans 

mitgebracht hat. tö wäre weiter f estziistellen, ob und wie diese i?'amilie etwa mit 

den weiter unten genannten ^'amilien zusamaenhängt, ^ei es dass sie doch ein Zwoi^ 

der in Mitteldeutschland ansässig gewesenen if'amilie war, sei es dass uzngeicehrt 

16) 
diese aus Äachköminlingen der ^frankfurter ij'amilie besteht , ühne archivalisohe 

Nachforschungen in Franicfiirt und Mainajö. ist das nicht zu iclären. Die Frankfiirter 
Fomilie bleibt daher bei allen folgenden Darlegungen ausser i^etraoht. 

III. 
Ä'twas später, in der zweiten üälfte des 16. Jahrhunderts, erscheint 
eine Familie urans in P r a g . Der erste ungehörige dieser i'amilie, der hier auf- 
tritt, ist 

Habbi öeligmann ijans, 

der in einem üktensttLck vom 21. Dezember 157b erwähnt wird als einer von 4 ^epra. 

17) 
sentanten der -Präger -aeltesten, die oit der v^brigüeit unterhandeln sollten 

Ob Öeligmann i^ans mit dem sogleioh zu erwähnenden, um 1564 nach x>rag ßekomraenen 

lö) 
David üans zusamn^eiüiängt, ob er dessen urossvater gewesen ist, bleibt Vermu- 



tung. 



ifci 1564 erscheint in ^rag der in seiner ^eit \ind bis heute beraumte 



(i^elehrte 



Habbi David wran 



ü'r ist, nach eigener Angabe in einem seiner nerke, im Jahre 1541 in I^ippstadt in 
Westfalen geboren, als uohn eines üabbi oalomo, juaicel eines ilabbi öeligmann irans, 



15) nans wajer--ueonhard, Vorfahren und Nachfahren ii. 59; xi m Meyer- 
Jil. Ullmann, Verzeichnis ö. 29. ^r^/Zf^. t^^rz^^^^^U^^e^c^ ^>&<>^^^y 

16) iierz (o. 15) halt solchen ^usaoinenhang deshalb für unmöglich w^l 
die Frankfurter Familie zu den /kohanim gehört habe. ' 

u u n ^^llj^'^^^^^^^^^^^n -^ebr. x>ibii0ßr. r^i. V ü. 4o; <xniniTald in Jacob ^. 
i^oscheles* Illustr. Israel. VoiicsKalender Jahrg. 5ö u, lol. 

Ib) wie iininrmld a. a. o. ohne weiteres unterstellt. 




/TxS^jf^ v/ 



Tieres unterstellt. 



- 6 - 

19) 
i^erm irrünwald anniiaat, daes ui^ssvater und Vater des David ^ans in i^ag an- 
sässig waren iind er in Lippstadt nur^ de siiall) geboren sei, weil die i*itter vor 

ZM 

der ^elDurt xjsüsl Ihren Verwandten dortJbln gesclxicJtt worden sei, so beruht alles 
Äieses aur Vermutung, und die Anhaltspuntte, die v^rünwald angibt, venaögen in 
Keiner weise au überzeugen; sehr viel näher liegt die ünnahine, dass die J?'azailie 
in Lippstadt, dem von David uans selbst genannten »o^eburtsort, ansässig war ver- 
laitlioh verwandt mit der um aie gleiche ^eit nachweislich in dem nahen iÄinden 
lebenden Familie ü-ans (vgi. unten IV). Beze\igt ist, dass David uans ^üalmudstudie: 
in Bonn, »anfcfurt a» ^. und ivraKau trieb, bevor er nach ^sig icam; als seine 
Lehrer werden Jilieser Trewes, xtuben j^lxlda, i.aoses Isserles und Besalel Low ge- 
nannt. Von 1564 bis 161Ö lebte er dann in Prag, ohne dass über sein persönliches 
lieben irgend etwas überliefert wäre» Man iceniit nur, aus seinen öcrif ten die Art 
seiner wiseenschaf tliohen rätigKeit; er war ^istoriKer, i^thematiker und At^f^ont 
(Geograph und Talmudist, hoch angesehen schon zu seinen ^ebzeiten, in persönliche: 
oder schriftlicher Verbindung mit belehrten wie Johann Aüiller, l'ycho de Brahe 
Ä.epler. Seine werke sind bekannt, nicht alle erhalten: ..chriften über Astronomie 
Geographie, mathematische i^eographie, Arithmetik, Geometrie usw.; seine eigent- 
liche Berülimtheit aber verdankt David uans aem »erk "Lemach David**, in x^rag 1592 
erschienen, einer umfassenden Ohronik aer Jüaischen beschichte, der ersten von 
einem deutschen Juden verf assten Weltgeschichte. David uans starb 72 Jahre alt 
in Prag am 22. Augsust lolö. üt ist a\if aem bekannten alten jüdischen i*riedhof 
in rrag bestattet. 6ein Grabstein, vielfach abgebildet, trägt eine hebräische 
Inschrift, die, übersetzt, lautet; 

"liier ist ein weiser geborgen, unser ^ehrer xiabbi David <Janä 
der Verfasser von i^emach x^aaid, oohn^ unseres Lehrers, iiabbi- 
ners oaiomon uans. uei^^^e ueele sei im Lebens bunde vereinigt". 

Ueber David v^ans* Verwandtschaft una seine ü^achKOiaaen wissen wir 

nur einiges wenige, ooin erwähntes Hauptwerk ii t seinem älteren i^ruder gwwidraet 



19) ß. a. 0. ö. loo ff. 




^^ . ^^ ^ rsc/ 



- 7 - 

einem reichen -Manne xind wrelehrten namens Josua «^eligroann U-cuifs, ^r ist wohl 



20) 



identisch mit dem xiabDi oeligrüann ^jons, der ^nde I000 in ±*rag starb, und dessen 

(xTab sich anf dem gleichen i.**rieahor befindet » David ^ans selbst war zweimal 

verheiratet, zuerst mit einer Tocnter des -^bhi ohen, dann mit einer Tochter 

des Arztes oamuel üofe • Kr hatte *^öhne (wie aus dorn v^chlusse der Jb-inleitung 

Bu seinem Hauptwerk hervorgeht). Mn iuavid, üchne des jwordechai ^imon, -»j'leiecherJ 

wird auf einem ^'rabstein des alten x^ager Judenfriedhofes als liaclikoiame des i>avic 

ü-ana bezeichnet ♦ iass eine ij'amilie gleichen i«amens in -ööhMsch-Leipa, die 

kJ4) 
ijrriinwald im einzelnen beschreibt, von Äavid vjans oder seinem i^ruder abstaramt, 

ist eine durch nicht erwiesene Vermutung, -auch ein ^usamnaenhang mit der auf dem 

gleichen Friedhof in -t^rag ruhenden x»Vadl, ^attin des ii. ieisch (i:^höbuB) <jranß, 

gest. 16i^5, ist nicht zu ermitteln . 

Lit. über I>avid ^ans> i-i. ü-nini^ald, i>er alte Israel, rrieahof zu 
t'rag; 1. i^abbi gravid aazis und aensen *xhaen, in Jacob w. -f'aoche- 
les llluetr. Israel, ^oiicsitui ender rur das Jahr 565o, Jahrg. obj 
iPrag löi^o, o. 9^ ff. - -i*unz, ures. ochriften I 1ö5 f. - i^arpeles, 
ueschichte aer jüd. -Literatur o. jJo r. - m. vxrüny/ald, vjeschicht. 
der Juden in -oöhinea I ol f . • ders. in u. jaQyer*8 -i^aubhütte Ibbb 
o. 159n ff. - hen. Ciriananja Iboo nr. *4/ö. - m. ä, iJ'riedländer, 
uescnichtabilder ill 1 x^ie Juden in xr'rag, i:>ilder aus ihrer looo- 
jährigen vxescnichte, i^rag li>^7, o. 1^ r. - utössel in -Löw's -^tsc 
f. jüd. Tneolog. Jg. b u. ool. - i>r(ill, ebenda u. 71b ff. - 
iSTsch und ^ruber^ -»-ncyclopädie 1. uection 55. i'eil, --eipzig IbölJ 
b. böo ff. - ikOppelmann— i-ieben, v/al-^d, ^^rn^ lb56, o. M ff. - 
L. Jer& beML, i/er alte -träger JudenrriecUiof '^ -«^ag li^oö, o, 59 ff. 
i'he Jewish ünc^ciopedia ud. i, l^oö, o. böö f. - ixraetz, ^esch.d.| 
' Juden, o. ^ul'l., ia. 44^. - iinc^clopaedia Judaica Jbd. ^ll, Bln. 
1951, o. 94 rf . - uriinivala in i^tteilungen des »Vereins für vxeech 
a. i>eutscnen in i^önmen <;y, ^7^ f. - i«ettstein in üoitolow-rest- 
sciirift üöö. - ut a. ^6) 

.^tfyjatp^ um der ^ '^i "» i ^ uans in -pohmisch — ei oa ; 

xi. Jehuda uans 

I 



Moses ü^ans 

X 
bfilomon Uans 
geb. 179b 



oimon i/ans I>avid vxans 



i?oclter 
X 
? 

I 

ueliguann 
Vxans 



I 

üachel 

vorh. m. i^ichael «^pitzne: 

I 

^lara i^pi tz ner 
verh. m. ^nroji oinger 



i9#nedict uinger 

^borlcantor Jg.-^£>unzlau 
Yorki. m. iiuguste -t^chh/iuser 

-«^auline 



- ö - 



IV. 

Ohne nachweisbaren ^uBoniLaenhang u±t den drei genannten Familien - 
Q"ber räimLich so nahe bei i'ippBtadt, dass ein ^ußaoiionhang mit i>avid ^ans (HI) 
aoch vermutet werden darf - rinden sich jüdische Jj'amiiien namens uans im 17. und 
16. Jahrhundert mehrfach in Mitteldeutschland : 

1615 ' ^(^^ ^anß aus Franicenberg (iiesGenr-i^assau), der in 

jadnden das ^iemorbuch anlegt Z6^; 
1646 ein aans in u r e b e n s t e i n (n. w. von üassel) nach xUcten 

aes Staatsarchivs in Marburg ü7); 
seit 17*i6 eine j^nmilie urans in a. a s s e 1 <i7); 
17o5 üaoses ürans, der für seinen *-»ohn -wiederlasrungserlaubnis in 

ÄOtthorst (iont -uainden) erbittet ;irt); 
lööäi üfloses »jrans in Lüneburg als ^itunterzeichner einer i>itt- 

/^}ii4Ur; Schrift ^9); ;j.&.^ ^^/->^e^^^^^ 

in der Reiten x^alfte des Ib. Jh. eine xieihe von mjftgliedera d e r ^ 

deren uräbor sich in ix a m b u r g und /i 1 t o n a f in- 

v/b und vfie im einzelnen diese ij'amilien unter einander und mit der sogleich zu 
behandelnden ^i adener i*amilie in Verbindung steheh, icönnte ggf. nur durch weitere! 
i?'orsch\ingen an Ort und stelle zu Klären versucht werden; da alle diese ^^rte ziem-l 
lieh nahe bei einander liegen, ist ein ^Zusammenhang zu vermuten. 

ü'ortlaul'end nach^veisbar ist nur ein z*F/eig der ftesamtfamilie: 
die Famile (/ans in Minden , 
iAiroh drei i^okumente sind wir in aie i»e.ge vorsetzt, die vxeschichte dieser jb'amilic 



etwa vom i>eginn des 16. Jahrhunderts lüoicenlos teils bis in das 18. Jahrhundert 
teils bis zur vjegenwart zu verfolgen: 

1. uuroh die bekannten Memoiren dey ül,tLQi^ el vor^ i^ vx{)Xi, einer Ham- 
burger in, aie erat nach iiaueln, dünn nach Metz heiratete, mit einer gro- 



^o) vjrun^/ald a, a. O. o. loki sagt, aas sei über Jeden Zweifel erhaben, 
ül) A^oppelmann -hieben, ural-JWl o. \^.- ^^t^^^^f^'^y^ic^m^^ M^^e^^^ 

zz) üncyclopaeaia Juaaica VxX ^^•(^'^^'^^^JS^^SSZS^^^ 
^5) L, i»ftr ropper, i>ie inscnriften des alxe'n Vragervlude 
Broiuischweig lb:^ö, o. 11. 

^4) a. a. 0. ö. loö f. 




onfriedhofes 



• • • 



^öd Urüirwald a. a. O. o. l^o. 



nach urüawald a* a. <>• 6, loi^. 
z6^) i»eop. Löwenstein in i*tBchr. f. d. ijesch. d, Juden in i^eutschland 
I, lbb7, 195y - In i?r(\nicenberg hat sich nur eine orf enbar christliche J?'amilie 



raus m ffei^raglichen /.eit fostatellon lassen (vgl. oben unm. 1). 
^7)^Mitteii 






- 9 - 



esea Anzaiil von ij'amilien iind Jr^ersönlichfceiten der daxnaligen jüdi- 
schen c^berschiciit ver».?andt, verechwägert oder bej^enndet war iind 
ü^nde aes 17. Jh. iu^r Zeichnungen schrieb, die i>aVid ^aiifujann lb96 
zuerst herausgegeben hat; u ebersetz ungen von i^^erta ^^^appenheim (»^ien 
l^lo) und von iafr. i»^eichenreld (4* Aufl. Bln. 1923); 

id. durch Mexaoiren des r'höbus uani: in binden, üandsclirift 
cod. Oxford 9ob. 7, im hebräischen Urtext veröffentlicht in der 
ervvohnten iiaul^iriann* sehen ausgäbe aer iAcmoiren der ü-liiclcel ^. 554 ff 

5. aurcn den otaumbaum der^^fcai lie von Feldern und der mit 
ihr verschwägerten x'amilien, den iAeinrich iieine*s i^rossonicel ^imon 
von ueldern hinterlassen hat (abgedruckt bei David i^aafmann, aus 
Heinrich ii.eine*s xüinensaal, ioreslau 1696, o. 297 ff.). 

Zu diesen Doic\imenten treten die j^ entstell ungen, die o, Uroneimnn (uejealogische 
Studien über die alten jlidiscnen ii^irxdiien ^^annovers, joerlin 1915) aus den vxrab- 
steinen und vjräboriisten des jüdischen Friedhofs in aannover veröffentlicht hat 
ferner Auslrünfte der jüdischen vreinoinde in Oelle auf 'J'rund der dortigen Grabstei- 
ne und ^räberlisten (vgl. uronomann a. a. o. o. z7 ff. und sciiriftliche Mitteilun- 
gen des Lehrers liOtheim in üelle an den t^erfasser), sonatige verstreute -iteratur 
«in von der jüd, Gemeinde in Oelle im Jahre loicb aufgestellter utaambaum der 
Celler i-inie kirn i^esitz von jj'rl. wa uchaara in Hamburg), schliesslich persönliche 
Ausicünfte mehrerer -«.bicömmlinge verschiedener M?eige der ^^esamtfamilie. Das ü-e- 
Bomtbild, das diese w^uellen über die ^ndener i^amilie und ihre Descendenz ergeben 

ist, in grosi^^en ^ügen, das folgende» 

51) 
In judnden lebte in der ersten ioalfte des 16. Jahrhunderts ein ange- 
sehener, reicher ^aann namens ik o, n b (Vorna>ae unbekannt), über den wir weiteres 
nicht wissen, jlt hatte 4 minder: 

Isaac ixans , .über dessen t^erbleib nichts überliefert ist, 

öussman (^ans , von dem sogleich näher zu sprechen sein 

Vfird, 

Zö) iuucitermann in -Mitteilungen des «esamtarcftivs der deutschen Juden 
Jg. 2 ^ft a, -upz. 191o, o. 76 ff. 

ki9J ^uckeriüann, -^^j e ^orco^beiten der hannoverschen i^egierung zur flmancipa- 
tion der Juden im Agr. iiannover, üonn. 19o;^, o, öl. 

50) urunwald, lAamburger deutscne Juden ..., uamburg 19o4, o, 24ö, 

51) ^um iJ'olgenüen ^.^ie wieLioiren des i^'höbus uans (vgl, oben im *i*ext). - 
Die jüdisch Uemeinae in ^^exi hat leider archivaÜBChe ^»eststellxingen abgelehnt. 









• 10 - 



öalomon uans ^der in binden woiinen "blie^b, und von dem 

wir nichts .veiter ;;issen, aiß dass seine ^'raxi im Jahre 16*^6 
oder 16ö6 an einer ueuoiie starli, 

üohönohen uans ^vorneiratet üiit -^^ses »lallach in iiaram. 



^Gleichzeitig lebten in iAinden andere Träger des i^^amens üruns: aiisrer dem schon 
erwähnten /errasser dos -^indener i^demorTDucns " gooof 
men wissen, ein lAann naaens 



Uans, von dem wir nur den Äa- 



•f *..»♦»<# 



iienior äaü^ans, und sein oohn 
J^höbus ^ans , der Verfasser der -^^iioiren, 
beide verwandt mit den genannten 4 Geschwistern, aber ohne dass wir die -^rt der 

Ver»fandtschaft icennten. 

»veiteras wis en wir nur von oussmann ^ans und seinen ^ach- 
itOiiimen; über die anaeren genannten ^il?glieder der i^indener Familie ist uns nicht! 
überliefert. i-»us3i:iann uans war ein reicher i«ann^ die ulüc^icel von Hameln spricht 
von einem Vermögen von looooo l'alern, er soll loooo üaler und ein grosses Vei>- 
mögen an uold und «Silber hinterlassen haben. JUa: war zweimal verheiratet, zuerst 



mit einer i^'rau, deren J^ame nicht überliefert ist, und von der v/ir nur itan: 

kennen, 
einer Tochter xkxBMn, die mit aem üabbinor Uabriel, oohn dos Ohaim oinais , in 

Äücolsburg {-^ 16ii9} verheiratet w€tr. oeine zweite ^'rau war x^ltlmchen, i'ochter 

des Läse -«^ppel, eines öchwiegersohnes des Üwa üindsfuss aus ij'rankfurt. Von den 

i^indern aus dleor -^he Kennen wir einen oohn ujilomon und eine I'ochter ^^nna. 

öunsmann uans starb an einer ueucne im Jahre 16ii6 oder 1656. oeine witwe heira- 

tete spater Hte»- Verwandten ihres Joannes, den oben erwähnten -diöbus ^-^ons. 

oeber oursmann*s oohn 

balomon baimann ben Älieeer oussmann 

Uans 

Bind wir durch die ^-^omoiren der viiückel von ^^ameln näher unterrichtet. l>ie ulliit. 
kel schildert wie uusaxBann uans beim rechen mit Josef iiameln seinen oohn mit 
des sen Tochter Jente i^ameln verlobt; nachher habe ihn der Äntschluss gereut, ab| 








- II - 

die ^erlo"bui}g nav nun einmal vereinbart, ualomon uans echeint daiaals noch sehr 
Jung gevireaen zu sein. Jedenfalls sollte er vor der -Beirat erst noch ralnnidstudie: 
in rblen treiben, i^-r ging nach Posen, una als or nach einigen Jahren zurückkam 
war sein Vater gestorben, seine i^tter wieder verheiratet, und von der -^nterlas- 
senschaft des Katers fand er nichts mehr vor. j:^ entstand ein erbitterter streit 
der Jahre hindurch dauerte, ualonon "beschuldigte seinen *^tiefaater i^höbus ^ans 
er habe den -»kichlass seines ^aters bei oeite gebracnt. i'.r versucht Pich selbst 
sein ^echt zu verschaffen - ohne -^^rfolg. üa folgten eine -^^.eihe von i^rozesren 
zwischen dalomon i^ans, der von seinem ochj^iegervater Josef namein vmterstützt 
wurde, und ir'höbus ^ans. In den ^-^emoiren der Orlücicel finden wir den '-^treit von 
Josef hameln's oeite dargestellt, die -^emoiren von i^höbus ^ans dienen wesentlich 
der Barstellting seines/Standpunkts . i'ie -t^rdizosse kosteten viel ixeld, Jr'höbus v^ans 
«vurde mehnaals, Josef i^amein einmal ins v/efängnis gebracht^ «ir wissen nicht, ^ie 
der *^treit schliesslich ausgegemgenn ist. 

I>ie Familie Hameln "•,.xdt der iialomon u-ans sich nach 
seiner imckkehr aus -^olen durch seine iieirat mit Jente Mirjam uarah x^ameln ^^r^ 
band, gehorte^^Ufü den bekanntesten una angosohensten jüdischen iamilien Mittel- 
deutschlands; sie war verschwägert mit vielen ersten ^'aüiilien (,vie Loeb i^l^es- 
heim, uoldzieher, Lallin, uomperz, ^pe^^er, ^pjenheim u. a. ), und zahlreiche an- 
gesehene Jüdische i.*amilien leiten ihren Ursprung auf Josef iiameln zurück. Jo- 
sef üameln i?ar ein John von Laruch i^aniel Samuel otuckert aus '-itzdu- 
hausen. ^»ir wissen nicht, ^anii und auf wclcne »^eiae er nach ^^omeln gekommen ist. 
liier lebte ausser seiner nur noch eine weitere Jüdische i'aiiiilie, beide ih ständi- 
gem Streit mit der I^rgorsohaft. Josef üameln betrieb einen \xetreidehandel. i^^x 
»tird uns geschildert als ein froLomer und gelehrter -i^ann. iTie uiückel spricht 
von ihm, ihrem Schwiegervater, mit grosser ^erehrving. /on xiameln zog Josef sDät< 



loire 



6'^) oeber diese i^'amilie und über Josef i-iumeln vgl. bes. i>avid ^lufimnn 
n der vjiuckel o. aaaVXI f. und aus ^einrich ^^eime^s ^^hnennaal (I^reslau ' 
1Ö96> o. 5o f., j^y?; ^i'L^n^v, -4on. uohr. f. uonch. u. .liss. d. Jud. 13 (l864) 16^ 



- la - 



33) 



nach iAlldeaheim, 3 Jtihre später nach J-iannovor, v?o er »m 30. i. 1677 starb 
i.us selner^xte mit ^-Teudchen Spanier , aus einer nn&esohenon üamburtser 
i"'amilie , keimen wir y minder, darunter Oiialjm iiiuaeln, deix ^im der ^lückel, 
und Jente, die ^'rau von üolomon i>jms. 

balomon xiomoln blieb naoH seiner üeirat in Minden, «o er noch 1648 
wohnte, als er gelegentlich des »Vestfälischen i.''riedons die Privilegien des «chutz. 
rechtes erneuern lassen sollte, stattdessen ging er, auf «'erarAaseune seines 
achvTiegervaters, nach ü^noirer. -«ir wissen nichts ^iber seine Schicksale dort, 
lur dass er es zu xieichtuia gebracht hat. ^r starb in noch Jungen Ja^xren am 6. 
-pril 1654; sein Grabstein ist der älteste, der noch a4f dem alten jüdischen 
i'riedhof in Hannover erhalten ist . .eine ..it,>e Jente uans heiratete später 

den bekannten i^amerageaten des ^erzogs von Brauns chweig-Lüneburg Leffxuann Beh- 
rens üohen und wird so in ater x^e ütamarmitter der »eit verzweigten, angesehenen 
i'amilie Cohen in ixaunover , die I60 Jahre später sich nochonla mit der ii-amilii 
ixans verschwägert (unten Ü. 4^.). Jente ^aneln Ptarb am ü5. Juli 1695 in ä<ui- 
nover . 



uaioxaon v,ans und Jente iiaaeln wurden die otaraiaoltoi'n einer weitver- 
zweigten xi'anilie. «ir kennen 7 ü^lnder des Paares (Reihenfolge steht nicht fest) 



Ji- lies er ^ussmann ^ a n 3 - über ihn und seine 

isachJcOimen unten Abschnitt A - 



a e 1 i g m a n n i» a n b , von dem nur das lirab au« dem alten Ji^ 

A'riediiOf in x^annovcr, neben dem des Vaters, bekannt ist; 

bami. el i»an8 - vgl. unten Abschnitt B - 

^\ndsberg;j )i.uB «eschichte der «ynag. ^xem. ^lldesheim (^ionn. Iböb) 6 lo 14 r 
a; j^ewinski im ^edenkbuuh zur Ju-innerung an iavid Kaufmann (i>reslau lyoo ) o ' 

33^ Grabinschrift bei wroneiaann II 1. Äi****^x?i^/if_/-/K 
J«; *reuucnen bpanier vfar eine der b'eiden ^'öchter von «athan «Danier 
ler, aua utadthagen stammend, einer der ersten «'udeh in *ltona war dort »Vnrsl 
Steher der i'rovinz bchnuenburg» genannt ^urde und 1646 starb. VÄl.'Duckeaz 7^y 
reschichte u. vxenealogie der ersten i'omilien der hochdeutschen Israel ite^iem^n 
len in i^ambu^-ltona (^g. 1915^ .. 36. - tfreudchen Spanier .taJb^ ^^ry? ?6?9 



.at^€c ^r rß^ •^/*^>^'*y- 




Ißrael Josef iüathan v^ans - vgl. unten abschnitt - 

^hanna vxano vorehel. Öuaisel «pterodei tilDor sie und ihre 

ÄachkoxxKien ist nichts überliefert, 

^ippora ^ans verehel. 1^^^2^-r (i-azaruaJ^terodeiyauoh 

über diese i*amilie ..w» nichts ^^eiteres fest zustellen, 

iielle Urans verehel. oalmonn Äljakim vjottschalic - vrf.. 

unten abschnitt Jö - • 

Die 4 Stäime der uesamtfamilie, die danach mehr oder weniger vollständig festzu- 
stellen waren, werden in ^^n folgenden 4 -Abschnitten (a • D) behandelt. 

Ä. 

£ lieser iiussman (x^la n s , einer der oöhne von öalmann 
Urans in üamio1»er, begründete die 



Celler -^inie der iTamili 



e *^ a n 8 



Sie und ihre vielfachen VerzvTeigungen sind zum grössten Teile noch feststellbar 
gewesen. 

J^lieser ^ussimnn ^aus lebte zunächst in üoiaeln j den Ort, an dem seine 
mütterliche Familie ansässig gewiesen war. is.r besasa dort ein ^aua und zahlte 6 
^oldfl. «^ohutzgeld . üeinen i^efeensunt erhalt bestritt er durch Leder-, später 

durch Tabaichandel. In beiden i>eschäftigungen wurde er von den ortsansässigen i>e- 
werbetreibenden angefeindet. In i^taatsarchiv in liannover liegt ein ochriftstüoJc 
von 1673; •*Beschwerde der üandwericonaeisteipc , ochuster- und ^nochenhauergilde 
zu üameln über einen üincriff des ochutz Juden U)suann vians zu i^omeln in ihre 
Handlung und i^ahr^o^ig" ; in gleichen Jahre .vuxde ihm der i-ederhandel untersagt. 



▼--'»'^=^-=-==' 



oder 16bl; (xrabinschrift bei irronexaonn a. a. 0. 

cb) ^^1. Le;7insJcy. i-on.uchr. f. vxesch. u. «liss. d. Jud. 45 (l9ol) 567; 
vrronemann o. ,iX. - ^^^^^>^ - y^^^^t^^^^^tM^-^J'?. . ^ xx^^ux/, oo^t 

ö^i i^\. M. wiener, Liepxnann Oohen und seine uöhne, i^^amaeraffenten zu 
imnnover, in ^n.Jchr. f. Presch, u. ..iss. d. Jud. 13 (1ö64), 161 ff»; uronemann 
ö • f f • 

57) urabschrift bei ^xronemana II 2, ^^^-«*^><i^>*^^^^fe3W'^. /</p^-Ä^ 

3ö) i^uckeru^ann, -ü^ollektaiiien zur uesohichte der •^lden in iiamiover 
(liann. 191^; u. 9. 

59) iuucküruiann, ^^ebersicht über den jüdisch-geschichtlichen Inhalt des 
itgl. otaatsarchivs au juannover^ in ^-^itteil. dos v/esamtarcMvs der dt Judt^n Ja p 
2. iieft (i-pz. 1910 ) ü. ö;>. * ^ 




- 14 - 
um 14. 7. 167Ö verfügt üerzog Johann Friedrich and den -tadtvogt von ^aaeln, das 
er 100 Oulden ütraf e erhulteh solle wegen üemcliteilgu « der -chuster' durch seine: 
Lederhandel, den er offenbar trotz /erbota wieder ^etrieb . At^ lo. 2. 1681 wurde 
da^ »Verbot durch die fürstlich ^snabracMsch^üneburgiechen ^eheiiaräte wiederholt 

. Als üussmann Gans dann auch lait dexa Tabakhandel Jch;rierigkeiten hatte 
zog er 1602 nach üanaOYer . rtas er dort trieb, wissen wir nicht. 1637 erscheint 
er unter den Besuchern der Leipziger -iesse, wo er mit einem Diener war öuaa- 
mann &ans starb in Hannover aa 16. Oktober 17a4 . üer Uame seiner i>au ist 
- als einziger dieses ganzen ^weiges - nicht überliefert, 

/on seinen beiden Löhnen blieb der eine, Meyer (»*ans in 
Hameln. Seine i-arailie scheint indes wegen der Intoleranz der i^ürgerschaft dort 
nicht festen Pu3s gefasst au haben. Jedenfalls ist in ü*>jaeln über eine damals ode: 
später dort ansässige if'amilie vians nichts festzustellen ßev7esen, der ältere i^ried- 
hof ist nicht mehr aufzufinden, auf doa neuen, der 1741 angelegt ist, fj^et sich 
Seine opur der Familie . Üffenbar ein Sohnj^ von Moyor (Jans ist Äut ü a 1 o m 

Ol n - e y^e r & a n s h^^s Uamein-, der 1792 in Gelle gestorben und dort be- 



graben ist 



. oonst wissen vtir über die *>escendenz von «eyor Crans nichts. 



ier andere -ohn von Jilieser Uuasmann ^ians, Salonon Sal- 
aann (*ans , siedelt, als erster der i^^amilie, nach Gell e^^er. ^r 
iBT verheiratet ait «eile «arburg, Tochter von Jakob (^u^jin) «arburg ^ , die 
bereits 1711 starb. ..r selbst starb 17oö. beider vxräoer auf dem Jüdischen Fried- 
aof in Gelle 



40) uroneaann o. ü7. 

41 ) /gl. «^uckermann, Oobersloht ü. 76. 

42> i^eudenthal, -^m.uchr. f. vxesch. u. ,.iss. d. Jud. 45 (lyol) 4H7 
4ö; uroneoann ü. 27; urabschrift: uroneraann II 7 v-^-'oj./, ^ar. 

44) (ironemann o 27. - .oifrage bei der gemeinde blieb ohne ^itwort 
45; i-itteilung des Lehrers Lotheim - Gelle. --^-"iwort. 

46; üb aus der bekannten ü^omilie xarbur« und ncf wi« Anyt «i*,.,.,««^ 

iaJbuJg * Co!'!;!, ZnMÄl'/ "'^^- "• '"'''^""^' ^'^ --•'-»^ic^^e der ^irma... l 



- 15 - 



XfeXHxbXJJBXXXäÄÄxaxjaxXDCXKXHXÄXXJDCÄ^^ 



^.•«i:i» «*:«•:«►• 



Von den i:^indern, die "boido iiintsrli essen, Können v/ir 4 lait ^'araen: 

Jacob ualomon uans in Gelle, vorheiratet mit 
Ji*radje, Tociiter von -c^braham Jesaja li^atz (+ 1734} 17?o 
in Celle gestorben ^kb), ' 

a 1 m a n n i^ a n s , -i- 1756 in xiamburg verheiratet mit 
Ijreudchen (oder ^^endel V), Tochter von -ilexander Traiib 
( -^ 1773 in liaiaburg) 4^), 

isathan iialomon (^ans , Lehrer in Celle, + 175b| 

-«.braham -^eir -»en *>aloiaon <xans 

•^ 17*37 ir. üa^iburg 4Ä'). ' 

oeber ^'acliko.meaBchaft der beiden letzteren ist nichts überliefert. Calnjami üana 
hatte eine Tochter uella ( * 1'?ö2), verheiratet mit Xr^aac o. ixertz ( -f 1757) 
^tarrcamutter einer vveit verzweigten i^^amilie l^BXtz und urgrosnmutter von oam- 

son iiaphael ^irsch . Jacob balomon v^ans hatte ^A»^inder: 

1. oussman Jakob ^ a n s , der in ^denfelcfe lebte 

und von dessen ^»achkonLaenschaf t wir einen oohn Jacob 
kennen, ^er einen öolm und zwei Töchter hatte 43); 
;v eitere i^escendenz unbekannt; 



<i^x>hilipp ^xans - über ihn und seine Descendena un- 
ten -ca^böclmitt I — ; 

3. Isaac Jaco^ ^ana - Tiber ihn und seine J^escen-- 

dona unten iibachnitt II — ; 



4. Josef Jakob 

juit <xi 



a k o b u a n s , in Celle wohnend, verheiratet 
tel ( -f 25. 1. 1777> 50); Lescendenz unbekannt; 



47) /gl. i-.. urunweld Hamburgs deutsche Juden bis zur .ouflöeumz der 
Lreigeineinden löll (..*a.iburg l^^o4) b. 24b. 

4ö) deren weitere i^escendena Verfasser nicht v rfolgt hat. 
4i^) /gl. Luckesz, *-ar Genealogie oainson uaphael iiirach^s (^^raikfurt 
a. Jii. 19i^6) ü. 25. 

* 5o) Xn deiü (noch zu or/mlmanden) Testament von Isaac Jacob uans (oben 
5) , in den dieser seine vxeschwister loit -Legaten bedenkt, nennt er nur seine Brü- 
der ou^ssmann Jacob und -^^eiiüann und eine ochvToster och^otjen sowie eine ^^chwe-^ter- 
tochter. Indes sind die dort nicht erwähnten 2 s^riiiler und 1 ochvyester auf andere 
Weise bezeugt, so dasa an ihrer x^icistonz ü^aua ein x:.^eifel sein ic^uin x^ilipn 
(oben 2 ) ^irar bei ..bfassung des Te-taiüents (1797) übrigens nicht mehr am Leben 
vielleicht lebteix auch die f^nderen beiden vxeschwister damals nicht mehr - Webri- 
gens spricht I. J. uans in dem Testament von dem ••ältesten rechten -Bruder" und vo- 
einer «»recnten ucn.;cstertochtor", es ist also möglich, dass uie im Testa^^nt nich' 
itrwähnten üalbgeschtiistor v?tiren, Jacob üalomon vrans also zweimal verheiratet i^e- 
wesen ist. ^ 



- 16 - 

b. \x e 1 1 e ixans , verheiratet nit -uiendel •i-'auer in iiam- 
burgi if^ir Kennen nur diejenigen ihrer i^achkoiamen, 
die k^rone^Liünn öv^L.iu'f-iUirt; 

6* J e t t e or a n 8 , verheiratet alt ofimviel t^'olf in f«^als- 
rode; auch hier sind nur die von orronexnann 53^ ge- 
nannten mohKOiiiiien "bekannt, ausserdem einige I>escen- 
ienten, die sich aus einem in dem iMachlass des i¥o«- 
kia^ators ü. 1\ v>ans vorh^-oideuen -orief er^ieben 54 )i 

?. L<fe y m a n n g a n s in Gelle, verheiratet mit ^vebokka 
ulückstadt (^oh. 176o), -f- 18::;o; au^p.er diesen i>aten 
iet nur bekannt, dass beide 2 ööhne und '6 Töchter 



Während über 5 der -minder von Jacot) ^alomon vxans x^bm und ihre i>escendenz also 

nur das wenige festzustellen vvar, was vorstehend and in dem »:>taBKabaum verzeichnet 

ist, sind »vir naher unterrichtet über die zu 2) und 3) auTgeführten i^öhne i^^ h i - 

1 i p p und Isaac Jacob und müiezu vollständig über ihre Cescendenz, 

die in den beiden folgenden -».bschnittou behandelt («rerden soll» 

I. 

i:^ h i 1 i p p u a 21 s , vvie er in dem Stammbaum von löa5 genannt 

wird, sonst auch als "J o s u a gen. F e i ir e 1 • bezeichnet, Geburtsjahr 

klebte in Gelle, j 
unbekannt ,Y war z«velmal verheiratet, .zuerst mit i^irjam ( -f 17H2), dann mit Esther. 

ijtoaijtKXkxiiböUx ( -♦- lUll). ^r^hilipp uons starb ia Jahre 17bB . ausser diesen 

07} 
i^nmen und i^aten »viseen tiir von ihm nichts • 

x^hilipp vjans hinterliess, wohl auB beiden -dien, 7 Binder: 

l.üron •«f'nilipp uans - von ihm und seiner 
i^escendenz, dor Frankfurter Familie uans, ,vird imter 
1 so^l(3icii die -w^cde sein - 

bl) in seines --ruders Isaao Jacob i'rjGtamont als ••ölt^^nter roohter i:Jruder 
bezeichnet, -r ü l " üüde.ifcld " i&t vermutli e i j x^odenfelde-^^^^an der weser, oberh. von 
übjcter.l^ ^QtAoia^ 

h'^,) verzeichnet in dem -taiaubaum von lö<:5. 

bö) jfcüitteilung des Lehrers Loth^^im - Gelle. i*.r wird hirr freilich - irrii 
- r.ls Vater von Isaao Jacob uans bezeichnet, was mit Jahreszahlen, Vornamen und 
aen •'^oigaben bei v^rone^iiann nicht vereinbar ist. 

5^4^ '^^ <iS,^i^^/' &^) im utummbaum V(rzoiohrj,ot^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ 

55 > aus dem uta^^^ibaum 18;i5. i^rV^^i^~<^^ ^V^ -^«^^^ Oi^^^j^^,,^^,^, 

5o} b-raber-/erzeici?jiis Gelle i»r. lol. ooine Frauen ebenda i<r. loo u. 11^ 
ö?) entnooiaon eia^^r '^^iskunft des -^vabbiners DucJtesz, die auf -*ngaben des 
Geller Vorstehers »kolff beruht. ^ ^ ^ ^ ^^ ^v-» • «-^ v • • ^ 

^x^ /U^ ?>^^^^ /^ ^t^Ä i^a^^t^^^^>^^ £^ 



- 17 - 



bü) 



ü. 






a la u e 1 <i a n s , der nacli liambuxg ü"bersiedelte iind 
dort am z7. II. 1^327 st?ir"b; er »/ar verheiratet mit xjerli 
gel)» von xiallö iina iia.tte oid-on >^ohu oad eine Tociiter; 
sonst ist nichts über seine ^aobJ^on^ea "bekannt; 



3«*>alomon ^ans , varmiitlich identisch mit i^alomon 
Josua «j-aus aus Celle, der in ixamiover am lo, 5« Idol 
stax'b, verheiratet mit I-ea ( i- i:;4. 9. 183o) 59 ); auch 
hier ein »^ohn und eine i'oGhtcr vorzüiclinet, »«citeres nicJ 
feststellbar; 

4. Isaao uans, vermutlich identisch mit dem in ^, ^, 
uans* Tagebuch iaohrfach erwähnten "Itzig Cj^ins**; ausser 
seinem ^»amen 6o) nichts über ihn bekannt; 



5. 



Äieyer uans 
bekannt 6o); 



^ gleichfalls nur dem ^ainen nach 



6, Jacob uans - von ihm und seiner j-'escendenz v/ird 
unter 2 gehandelt -; 

7.-Liöschen Uans , vyreh, üalomon, 1 ^ohn, 1 Tochter 
(^eb. 1B12) 6o). 

In den beiden folgenden ^abschnitten ^/ird von jtexx^^ixBk:. ^ron rhilipp und Jacob 
i>ans und ihrer Leooendenz die ^^ede seini über die anderen Binder von ^ilipp 
Uans und ihre i^escendenz wissen wir nur ^s eben bereits Bemerkte« 

1. 
Aron Philipp uans , der, 1751 oder lVb9 in Celle gebo- 
ren, dort als Akaufmann lebte («^al» x'hil, uans erwälint in seinem T^ö^ebuch, dass er 
sich handschuhe bei ihm gekauft habe), war verheiratet mit Fanny (^ogel) hanau 
(geb. um 176Ö in Gelle) und starb in Gelle am 16. 6. 1C53 . beide hatten 6 -min- 
der, 2 oühne i^o;/nT und -«ud.7ig) and 4 Tuchtor (x.amen unbekannt), »iir v/issen ^»aho- 

61) 
res nur über 

Ludwig i^ron uans .^-r ist am 17. 7. 17i;;5 in üollo geboren 
^ing fruii ntica ^•raüÄiurL a* -'*. auu trat uort am t>. 2. 11322 als -k'rokurist in die 



53) i«ai:io und Binder bekannt aus ^^la Stammbaum 1825» in dam i^agebuoh 
von iöal. ^^hil» uano wird er uiel-jrfach er';/ähnt. iiame der -'•'rau und rodesdatuzn auß 
einem vi-ut-aohten des -cvabbinors ^niciiesz; a )Tt int er auch lilc -^rauzeii^c oeinoo -Bru- 
ders Jacob err/ähnt» 

59) V^l. uronemonn ^>. 2^ u..-.d il 15; die -Mjj^^be^i-ohn des Moses Josua" 
(3. 29) ißt ofi'enDiur (vgl. XI 15) irrig, ^gx, im üDrigen aon •^taaimbuum lb2ö. 

öo) ^^1. czitBi-jabauia l4:s;^5« 

61) ^mm -»'olgenden üers ö. 2o. 



'^^t^Jc-c- XfyU>'^yiKA..afU^I^ (/JilyCAU%J^ OyCt<.ZhS-' -tfOy^^^ 






/O. '^»t^U- V^^^ ^€kM JSJU^*^c^ .^)U^l^ 



f 



^^. 







/ 



?, &AiM*i^ /S-/^ -^ /^ 



'/ 






^^^'^'-t.^t^'Cut^ 3<>^^k.^c^ ^O^^' v^ 



1, 



•c3.-^-*<J 



Mck^vl^t^i^^f Xf^ /^^a.^^ 






l 



f 



ßi^^f^ 1aJU~ j 



A^t^^u^ 



Ck.->%^ 




^^lCu4H^L^ 



9.^M./Br, 







dU^^-t-^ 




^ö-e-e-c- / 








^r-. -^^»^^zW /^^-^ ^^«^^ 2.«^^^^ ^ 




/ 



f 





^^^'t^£u£'0^^x^^^j2^^>^i^ 



- Iti - 

nm. Leopold Caseella ein, eine 179B ^egrO^aeto o^ezereiwarennancilung und ^uic- 
icerrohrrabriic. Ludwig .ans i:eir,teto 1... .osette .oldscr^dt, .iclzte des .Inder- 
lo.en Chef, der ^'4roa und ..bicöocaing von oalo:^ ..«nedi^t uoidschiaidt, . wurde 
Teilhaber der ^'ir.:. .uxd lö^io, nacn de. Tode des ^rö^era und Austritt ceiner 
..itwe. alleiniger Inhaber, Ms 1.5u ..in .chwie^cxBonn .ernh^^d .tto .cinberg 
«u. .scheberg Teilhaber w^u-de. Me L'lr^, die seit 1..5 nur nocn ..u-bhölzer xn- 
digo und Cochenille rtihrte, .i.^ u. l.öo .ar ^roau^tion über, baute lc7o die 
Teerfarbenfabrii. an der ^in.ur und cnt.ic.elte aioh deichst als ^eig von I, 
G. Fnrben zu einer der führenden deutschen 'i-eorfarben^iabriüen. 

Ludwig uans ntarb an 1?. 6. lo71 cr.ir,« „•>, , 

. D. xofx, seine ^rau war bereits tm Ü2. 4 

milie. oie hatten 6 ü.inder, 3 iöchter 

■ Henriette ix a n a vereh. xi e i d e 1 b a c h 



Maria 



n n e « a n e t t e ^ a n s vereh. L d vr e n g a r d. 



ond ö 6 ohne 



i^auline vjane vereii. vt e i n D o r g 




•Friedrich I-udv7i 
I-eo Ludwig Crans. 



ii von vjaaa 






F**~ 



'^, 



Ler andere aer ödhne von x'iiiiijn ufnc, ■;;>,„ ^ ,)„ 

uj.a.xpp vxans, aber do«cea JUachJcoauüenöchaft 

.ir Unterricht t aind, Jacob . a a . , i.t 17.o in Uelle geboren, ging 
nach Honbur,; und natte uort ein -.m.uTaict.a^arengeschaft. .r neiratete l.ol 
noncnen italiendr aus einer .atonarr^.'a^lie. .,aet.t lebte er .a ^burg als 

Rentier, ür starfe nm o. lo. loo5 sainr .»-..m o^- k . ^^^ 

==========.===========;-:=._=- ' seine -trau starb aji bo. 1. ib4^i 

oll^ann, Solaicn^L^T^'^o^n • al''2e"^'^oJ'a^.\U'Jt''^^"'^" ^^" ^^- ^ -^«--^• 
den Familien (i'rJcft. a. ^ 1«79; unHon iiieS^^L^^/■'''f^^'^ ^- '^^ ^tammen- 
ren (r-runKf. a. M. lysi). «aj er-^eoni^ard, i^orfuÖJ:en und iiacai'ah- 

öö) urab am .rinaelfriecmof («r. I/o,;). 6*; ^^^j, ebendort. 



- 19 - 
Von Jaco^ i>ans* i».indern, einor /amilienüberlief erging nach 13 <jesohwi— 



atern, sind iins 2 ööhne bekannt: 



jyi o & 



eö Jacol) ^ans, verheiratet mit noRalie fens( ■*- 16. 
ö. 1875), gestorben am lö. y» 1683 ö5)i ihre I>escendenz 
itennen wir nicht; 






Abraham Jacob <»ans, geb» 

la^ lbo9, verheiratet (seit ^^. 
(geb. in Jimden am o. 6. Ibl4). 



in iiambiirg am 8. oder lo. 
8. Ib36> mit üendrine ^els 






J^ 



^^^' 



II. 



Isaac Jacob Irans, der andere der uöhne von Jacob Orane 



in Gelle, über dessen Descenden» wir nahezu vollständig \interrichtet sind, ist 
in Celle 1723 geboren, ir brachte es, vfohl als erster des Celler Zweiges der ^e- 



samtramilie, zu grösserem Ansehen und Reichtum, boviel festzixstellen, hat er zwe: 

Äerui*e ausgeübt; er war i^aiiicier oaer einfach ueldverleiher (als solcher erhielt 

oö) 
er den Titel eines Hofagenten ), ausserdem betrieb er (auf dem Bleicherweg in 

einem ;iBtöoJcigGn Aiause) eine TabaltmanufaKtur. i#ie i*amilienüberlieferung will wis- 
sen, dass er Jberater der nach Uelle verbannten dänischen i*.önigin Caroline M^ithildi 

o7> 
ge.(veßon sei, die im Geller btadtschäoas lebte ; in der i'at ist im Besitze des 

Verrassers eine alte ^ruhe, die loit i^iesringiiägeln die Initialen der ^nigin trägt 
Isoac Jacob Uans gehörte orrenbar au den bekannteren jüdischen ifeecenen der ;dten 
hälfte des Ib. Jahrhunderts; so finden wir ihn als "Beförderer *• von Basedow* s 
JKlementarwerK, das auf i-iendemssohn*» Fürsprache von einer Anztihl reicher Juden 
unterstützt wurde , in der bynagoge der A^achbargeraeinde von Celle Bargdorf 

öy) 

trägt ein Opferstein von 1785 seinen üamen und i'^amilicn.Tappen , in seinem 



ob) Mitteilung von Äabbiner MicJcesz. 

ob) i'ie -*in;;,aDe Dei ^ticitermann, uebersicht o. b4, dass das ±^atent vom 16. 
lo. 17 ü'^ datiere, muss auf einem Irrtum ocrunen. .^ * .*. , 
67) veoer sie ^^^^^ ^^^^^ '^^^^^^^ -^/^^ 
6<i) i*'reudentnal, ü. tiolf i^essau (broslau 1^16^ o, 19 /mm. 1. 
69) vironeuann ö. d? t'f. 

^^^J^a^rJlr^s^^^^^'^^^f^^^ ^^^^ ^^^/ ^^^^^^-^^^^ ^^^^>^^=^. 




- 20 - 

Teetament rinden sicn mehrere Legate für gemeinnützige Zv/ecice. ^s soll ein i>ild 

von ihm existieren, das ein hoher Offizier gemtilt nabe, dorn er nach dem 7jähri- 

gen i^rieg aus xtot geholfen hahe; durch diesen Offizier habe er später sein (xlticlc 

gemacht und sein Vermögen eri^crben . -^i.is eiöiziges ^okiL^ent von seiner ^nd 

71) 
ist sein timfangreiches i'estaiiient, auf^^estellt am y/ö. 3, 1797, überliefert , 

in dem Isnac Jacob G-ans auf das Genaueste Verfügung über seinen ^^achlass trifft; 

die einzelnen minder und sonstige Verwandte werden bedacht, Legate errichtet, 

ein ^eil des offenbar beträchtlichen ^onuögens in einem Jy'amilief ideiitoniaiss f es 

72) 
gelegt • Ln einem Anhang werden aen riaohkommen oihgehende Vorschriften für 

ihre religiöse ^^^oltung und ihr äusseres Verhalten gegeben - Vorschriften, die 

den Testator als strenggläubigen Juden {den letzten dieses l'^amilienzi/eiges I) 

zeigen, -liuch in den -.Aufzeichnungen seines -^nk:els, des ^^roicurators «ial. ir^hil. 

^,aa r a^lls in seinen letzten Lebens .iaiiren-^ 
(xcns, erscheint Isaac Jacob uans/V/'aus üaupt einer grossen, fast in allen ihrenl 

Gliedern in Gelle ansässigen ramilie, als ein "in v^ehr grosrem -ansehen stehender 
ureis**, strenggläubiger Jude ("fanatisch orthodox* ragt sein liberaler -^kel ), 
susaminen mit dem xtabbiner aer ^eller oremeinde -«Lbraiian: J'osef , seinem Jugendfreun- 
de die i^rziehung der ümcelülnder im hergebr&.chten nitus üborwochend, ••in iiand- 
lungen der "ohltätigKeit fast zu weit gehend*. Ln der Tat hat er bis zu seinem 

Toae die gesamte i^'umilie in diesem -inne geleitet - die freilich^ un'uittelbnr 

75 > 
darauf zu dem völlig veränderten Leben "aufgoKlärter" Juden üborgirig . Isaac 



(. / 



Jacob itans hatte jung jt^esse «arendorf geneiratet, Tochter von i'^aphtali Lerz «a- 
rendorf und -cianel Jente xsucKeburg, jcr starb am 12. ö. 17^ö uns ist auf dem jüdi- 
schen i^riedhof in Celle begraben, «-eine «rfiti^e zog später nach -uannover und starbl 

70) i-iitteilung seiner <^renKeiin i'ranzis^La A^auffmann geb. Uons, 

71) Original beim /Amtsgericht in Celle, Abschrift im Besitze des Vorf 
72; aesren ^ugriebung bald betrieben ./orden. zu sein scheint; vßl, Zuk- 

icermann, üobersiont o. ob. ^dx^P-c 'M^ci.mi 'i^^> ^'^J^llLl^t ^, ^e^> ^ >V^k<^^.><w- 

7o) i^.s mutet trr^isch an, wenn r/ir in -^etf^cte^nt ^es ^roggv aters 
von üduard ^ans, dem ^iecntsphilosophen, unter ähnlichen dringenden J^rmnnnungen 
lesen: •*.,, ernstlich gebiete und befehle icti es eucn, iDeidet alle philosophische] 
Mlcher, die auch vom wahren Norto ^^ottea abzjyKen und darin irre machen, r'liehet 
sie alle onne Ausnahme, sie mögen vnrfasst sein von ;7om und in »veicher spräche 
sie wollen: helltet euch vielmenr an üiejanigen ^^icher, «lie ich euch in meinem" 
Jüdischen üufsatzc besonders genannt nabe; una hasst Jene, ich bitte euch aarum. 



74) 



- ^a - 



dort am !• 12. Ib^l 



Testament): 



Isaac Jacob uans liiateriiess 6 x^inder (xieihenfoli^e nach reinem 

i* r a d j e n vj a n s , vereh.A t!;T:)hraim ^A^irJiujE^ in Berlin, 

von der wir nur wisj^^en, daps sie 4 oohne und 3 'i'öchter 
hatte 75); ^^u. 

i^hilipp If^aao ft^ans - über ihn und f^eine fact 
volictäridi^; boKannte WMChkoiaaensohaf t ^^aten 1 - ; 



4vi i 



In u ,\ 4 



M a d e 1 (xxmfilie, -iiatnilde) ^ a n s , verehel. 
^ori^n in iiannovor - vgl. unten 2 — ; 



Abraham ^rz 



oussmann Isao. c uans — llber ihn und seine -c^in- 
der unten 5 - ; 

ü b r a h a ra -*^ s a a c <^ a n s - über ihn iind seine (voll- 
ständig bciC'innto) i^encemdenz unten 4 — ; 



ü e r 



e n d ^ 



s a a c 



UV-« c» 



aen jUn^j^^ten bohn, alg ein- 



ziger 1797 noch unverneirutot, dem in dem Tepitament r;ei- 
nc^ Katers "verGchvfendcrirche lieboncart" und "gänzlicher 
üfian^el an i'leiss und ürbeitsatniiceit" bescheinigt und oin 
^rici^cr ein^^t'fictzt vrird; der ^e.ter hatte richtig gese- 
nen; Borend uans scncint uj.i iblo - löl^ ziemlich weit 
heruntergoK:o.jcion zu coin, wir hören in dem Tagebuch von 
Ü, ^. uans, dars er uegen i^eleidnigung vor das üorrecti- 
cnstribunal icommt, dasr. sein vjold mit ^^-rrest belogt wird 
ixw^v ein -^tockbriof gegen ihn erlassen und ^»-oniiiurs über 
ihn vrrhän^-;t //irdi .vas aur. ürj gev?orden ist, vvir.F.en wir 
nicht, aucn nicht, ob er si)ater geheiratet und -'^inder 
hinteriaseen Hat. .tpJ,:ia l^^ 'M: n' Cää....^...,V/ . 

2^ c>>>/]!^/>V 



ir'hilipp Isaac 



ans scheint das vjencnäl't des V'atere 



in Oelle übernoijiaen zu naben, j^r crhAclt am ;j5. 7. 17^0, Kurz nach dem Tode dns 

'^6) 77) 

Vaters, den Titel -uofagent , ii.r neiratete iiEtnf-:r nfnllicn , ii.uch er noch 

ein reicher ^^^.vdx, dessen lAandlungshaup indessen im JT.hre looo, infolge unglückli- 



7^1 ) urabschrirt bei vjronenann 11 15, 

7b) nn^ dem öta/rimbauxn von \xy?Jb. Jiiner Tochter loadol v/ird in dem Testa- 
ment inres vrrossvatera ein Jürantscnatz ausgesetzt. 

76 ) M\cKor;::ann, Oeborricnt ü. 134, 

7?) üb und aus ./e3cnem i.weiga der be^nnnten x^amilio dieses riamens (über 
sie: H. ochultze in ^on.ochr. f. uusch. u. »vins. d. Jud. 49 (l^o5) 07 ff 185 " 

ff.. k:7i> fr., ^ibo rf.. 5/1 rr.; tne Je/fii *' •• • 







,2ät^. 



- 22 - 

eher opeKulationen una CL03 -^uscuumeiibrucns ^^rosaer iiamburger xiondliingshäuser, 
BonJcerott machte, hv icam ^eit seines -uobeas nicht mehr zu. seinera Trüheren »•»'ohl- 
stand, r»ir t/issen nicht, welcne XatigKeit or vvoiterhin hatte; looö ist von Liefe-] 
runden für französische Gruppen aie xieao. X'odesjaiir unoeKanut (jedenfalls nach 

x^hilipp Isaac <jans natte 5 ikinder; 

«^acob aans — xibor i>in unten a -; 
oalomo -«^nilip uans - vgl. unten h -; 
Betty (^nle> ^ a n s verehel. üeustadt - vgl. o -. 

ueber Jacob «ans* ochicitaale sind .^ir durch das i'agebuch 
Peines jüngeren i>riiderö bis zum Jahre I0I2 unterrichtet, oein i^ruder nennt ihn 
aort eintüal einen "laugenicnts über alle xau^enicntse", ^r ging I002, Ib Jahre 

It, nach l^ordeaux, ^um dort aie ^^ndlung zu erlernen«, und besucht von dort aus 
zweimal seine ültern in Uelle, ula er loll in oelle üur oonöcription zitiert 
/^ird, oriclärt sein i:)rudor vor deia ^onöcriptionsrat, aaas Jacob "franaosischer 
i^ürger und in Kaiserlichen i>ienstea" sei. ±m gleichen Jahre hört laan, dass er 
auf einem ochiff aach Bengalen AnstelltLOg gef\inden nabe. -ar heiratet in Bq^onne 
eine xocnter erster i:-he aes i^^lempnera iiiüzereau, oinos --^annes "von se/ir gutem 
•ttufe und ^ermögens-uuistanden", aucn die -^'rau habe selbst einiges ^^ermögen; sein 
Bruder schreibt in sein i'agebucn: "^ott gebe, irm alles ^lüoK, was ich ihiü wm- 
sehe, JiAÖge er sich nun rL^iei-en una ein oraeutiicaojo solider Mensch werden". 
i>er .mnsch scueint niant in Ai'ftULlung zu gehen: scnon im August löll hören wir 
dans er irn ^eföängnis sitze, »weiteres über seine ochicicsale ist nicht bekannt 

iUAHJ4 Isis ^ \M'iiV\'^^v <li t*-. f 

hör ^tamLibaou von Ib^ö verzöicxiue t^ dass er 2 ,-*'üchuer gehabt habe, die jung ohnel 
i^escendenz, gestorben seien, -dieser ^weig dar is'auilie scneint also erloschen zu 
nein. 



o 



b. 



^ a 1 m o ^^ h i . i ^ p k, a n s , geb. am 26. z 176b, der 



zweite 



- ^2 - 



öohn von -tliilipp und ^sther ^ans, ip.t aor in aon ooer Jahren dep vorigen Jahr- 
hunderts über uie h{an.aoverBchen uronzen hint.u3 ixls Jixristijscher xmd. politischer 
ochrirtstelier ooKannte Cieller i<echtsf.nv;alt, eine riaricante Ärscheiming des vor~ 
laärzlichen I^eutschlond, ulz zxun Tode Rfinf?R vj-ror<?vaters {1793) Ftrohg orthodox 
von j-üdischcn -Lmuslehrern erzogen - ai.ue ^rj^iehung übr;r die er .nich später in 
harten worten ausgespl-ochen hat -, Äam oalomon -^hilipp <janr> 1V99, als erster 
jüdischer ochülor, auf das ^j^hinasina in Celle, wo er (mit kurzer unterbrech^/'ng 
durch kauTmanniache -Tätigkeit In uesohäft seines Katers I003) bis Ostern IH06 
verblieb. iJaB boiomere ehester lüoö vertrac^.hte er in üalle, am ^1. Ufctober wurden 
auf iMapoleon*ö ueneiss die utudenten von u^^aie vortrieben, und üalonon Philipp 
Gans wanderte zu -^'uss n^.ch Celle zur^icic, blieb aen ^vintcr zu juause und studierte 
von vjstern 1oü7 ab in uöttin^en. Ostern Icob criorankt er bei einem besuch in 
Celle i^ch/^er an einer «lirustitrankheit" (das 'fa.^ebuch verzeichnet nm 12, ?. IboB 
"meine if'ontanelle geRchnitten" und aa\ e. 6. lüo9 '♦±>lutsturz"). ü.r schrieb im 
%.jJf:^ Winter IbOi^ sein erstes -^ch, über das -abrecht acs uoae Napoleon, aas bei <Tebr. 
iMihn in iiannover erechien. am 15. 11. I0I0 vrird er zum ^iidvokaten ernannt, am 11. 
Iz. Iblo bestand er, inzwischen nit einigen Schwierigkeiten von der Aonpr.ription 
frei, und vcn de:a ariennio acadoiiiico und der einjönrigen advokatoriBchen x^raxis 
dispensiert, sein Jixainen, vnnde als ^dvokat beeidigt (l4. lj>. lölo}\md (^o.4. 
Ibll) zum Tribunalsprocurator ermannt, ueber öo Jahre Inioß wirkt er nun in Gelle 
«l8 itecntsan»/alt - ein weithin Do.amnter, wegen 5>einor aul'rechten und pelbstloor 
ualtung allgemein geachteter, von öffeutiionem Vertrauen getragener iidfimTy^IÜB^ 
seiner ^^mraltstätig.^eit „ird am bekanntec^ten Mie ^ertoidigioig der politischen 
uefangeman au3 aen Kufstandsbctegung, die im JunwAr lii51 in mehreren hannover*- 
sehen Städten, besonders in vjöttiigen, au«gebrochen war; amtlich zum Verteidiger 
bestellt, v/iamcte er sich u:it gan^ri-ir ivraft ciiesrer umfaSv^enden ^rbeit, bei aer er 
2,eit^ ucld und ^/esundheit einbiisste, und in deren '^erfolg er wegen ^inieterbelei- 

^ 114.'^^^ V' '"^f ^^^^otand im /^r. Hannover im Januar 1^31 aktenmasrig dar- 
gestellt ... (..pz. lobl). .ucten und x^riorwechsel über die Verteidigung im besitz 



- 24 - 



üigiing, die in einf;ia seiner i-cnrif-^.satze i^^etaii'Lea. wurde, zu drei aaonaten <«-efaiign: 

* 

verurteilt v/urde. Laneben aat er alß Ju^f^tischcr ochrif tnteil er sich einen ^funen 

gemacht, v.ora-^iglich diircn Beriandlunj; strafreciatlicnor ^hemen , j?o durch sein 

^uch über den Jt^indsmord, rür das er vom i».öni£; von freuGsen die golrjene Medaille 

rür J^^unst und '»issenschcf t und von russiscnen ü^aiscr eine i^rillantnadel erhielt. 

79) 
Politisch lehhaft interessiert , liborBl-deirxOij:rati.^che ideen vertretend, Vi^.TÖf-^ 

fentlicnt er eine sozialpolitische^ ^tudie "üeber die Verarmung der utädte und des 

LondimrmB*', die AtxTsehen erregt und iintgegn;i^un(-en hervorruft; seinem persönlichem 

i^intreten gelingt es, in seiner V'alrorstadt Iböl eine iMifstandsbevregung in legale 

Bf\hnen zu leiten, - bal* j:^hil. vran^ vvar verheiratet mit seiner ^oujRlne ^mialie 

l'ochter von ouiscLmnn Isaao v^ans (unten 5)^ und hatte 6 Töchter. Von Jugend auf 

von zarter uesundiieit, stets lAt creldsorgen iLfimj)fendMXi und in uorge um seine 

z^-hlreichp iWilie, zrcrieb sich der empfindsame und leidenschaftliche Mann 

früh; er starb am 1. i^ovomber lö4b. üeine rtitvve zog mit ihren Töchtern nach 

xjUixüburg und ist dort am 'öl. 12. Iö68 gestorben. 

oal> Phil , uans* ochriften: Von dem Verbrechen des -^inüermor- 
des, Versuch eines juridisch-physiologisch-psychologiscnen 
^Ciücntars zu den ii.rt. i^u^\f una CL^^wI der peinlichen uerichts- 
^ Ordnung ivaiser i^arls V., den ^rt, IbV u. Ibb d. otixB. f. d. ^gil 

üaycrn u. aen ^j oöl u. L-^bb des i;rii.iinal-^c.GX f. d. iiirs. üeicl 
Hannover (xi-. l»/ing»SGhe iiofbuonhandlung)r\^ Veriiandlungen über 
die öffentlichen Angelegenheiten der^ ^gr: ^iunover u. d. i*i«ta. 
i^raimsoh.Yoig. r>d. 1 ueft 1-6, r>d. 2 xxoft 1, z. Jörschwg. (Vie-I 
7ii3ß) lüol. - Zeitschrift für die oivil- und ^-'riminalrechtsufle-l 
ge im ii.gr. xiannover. üd. 1. iiann. IBid?. - Entwurf einer vjrimi- 
nal-ProGOQSordnung f. d. i^gr. üannover. vröttingen (i^lcterich^ 
18*56. - uober die Verarmung der otädte und des -fc^ndmaims und 
den Verfall der iBtädtischen uev/erbe im nördlichen I^eutschland 
bes. im x^^r» uannover. Vcrsucn einer i^arstellung der allg. 
ü/VJ-ptursiichen dieser unglücklichen larsohoinun^jen imd der -üitteJI 
zur -ivbbrtilfe derselben. 5. iiufl. -Draunschv?eig (Vie^veg) 18bl, • 
^oii dem -^*mte des '*^''iirs])rechers vor Bericht ^*e^^ g *> ^ ^* " *^ 
£^ntH\irf einer -«^ivojiaten- u. i'ax Ordnung/ -^^^ "^^^^v ^^^^^ '^^. — 
^r»viden;iv' n^^' *- jxn^n ixngrirf d o g y e h e iar^to ^^t u^in g-^^* ^fe# 

70) Treitschice zitiert in seiner deutschen ueschichte (-od. 4 o, 15?) 
den "radicalon Advoücaten uans in Uolle": ••... so gewiss ein vxott über unn alle 
WHcht, so ^e.fiss wird auch für sämtliche otauten -ciuronas diese -^Herrlichkeit, dies( 
jirone aller »»ohlf^hrt (geineint ist eine "freie Vojicsvertretung'*) aufgehen ...". 

bo) Lrief.vechsel über seine literariscne -^ätigiLöit im i^eaitze dos Verf 



- ;d5 - 



-it 



Sal. i'hil, crans hinterliess 6 Tiiohtar; der i^^june uana iBt in diesem 
Sv/eis der »^esamtfacdlie erlOBchen* i^Uaf von diesen Töchtern hinterliedsen je ein 
^ind; diese 5 ii<nkel von oal. -t-hil. üuns, Jetat alle nicht laelir am liOlDen^ hinter- 
li essen mehrere j^i^inder: 

iLlise uans , die älteste '^echter ^ozi üal. iPhil. ^ans, 
heiratüte iiiren /otter ucmille ^eui:tadt in x^aris (über 
die x'aoilie ^^eastadt unten c); 

oelma v^ans heiratete -udolph ii-auffmann in üamburg, die 
jiie blieb itinderlos; -> / . / > / /^yy> 

/ y y n r m»fi^ auline uans , ^eb. Zb, 1. ±\^zb, heiratete X/rf^oopenh 
X^.n^r^u..nll.^ .eopold uch^arz aus ^en^sfeld (rhür.); ihr üohn Leopold 

/^^x iii^v W^vv-^W^s,ii*6u>i>. och^^urz, ^eb. ;^5. 4. loüo, ^berlandes^erichtsrat in I-ambur^ 
^^nv.nv<^ >>Ha 4^ivi'<^^. /^ V4^ ^^^r"^ iyi7; seine *.iti.e und Tochter leben in i-iamburg, sein 
^^^'^nin%nm',^uC ^il^' ^''^'^' "''• ^^''''^' ^'' ^^'' -3reini^ten .itaaten; 

^^^ ^i^\ üMif/Ji^S^^ ^nna vxans hoirafcote -Lui./i^ Joachim .Volff, ihre Tochter 
^"^^ y^JM\. I^i^ 4Akli'.UH^d(A^ ixelone heiratet xiichard ^^a^om in -croslau; .ihre Z Töchter 
*■ U^-hAi^aiU^nitnXkdi^ heiraten Ler^buubeai^te, don Landes jeo logen und Professor 
iLhmj . i I ^^ ^^^ erlincr i^er4jakade:iie i«iic]-mel, ^en Oberbergratn 



-4^vw^>v^fs, ;. 



/Bfit 



■;X^ ' ^*^^^ 



laujJ^^^Äx 



^M^ 



F r an 2 i s ü a ^ a n s , ^eb. 1ö. 9. lö^o, iioir?^tt:)t Leopold 
i>.auflfiüann auü -*ltona in -öanchcster, später l>irminghHm; 
<i^>^ti^f— f .Ltj^i iP(\S ^^'^ "^^^^ -tto^.x..au ff mann, + 1934, ./ar urzt in Birmingham. 

tM-t^^f^ y.>>wMI^ heiratete Äosalinl Opompton vmd hinteriieas ö --minder; 

r^v^W^ Louise ^ an s , ^eb. :d6. y, le5o, heiratet den Bankier 

' f,. aHmU <\^^r\ . i/-y)j4iiNi ^^ uie^^mund -ipmonn aus einer alten ^tonj 



nacr Familie, ihre 




^K. «•'•^■'m^^'-A'.-^ ^ ^_^ ^^^^^^. 



n 



, das dritte ^vind ^on iPhiiipp isaao ^anr,| 

vcrchel, A ^j u s t a d t in i'aris nintcrlasst o minder, von denen L ö o n und 

i:" a u 1 i a e u':.verhoiratjt bloiten, Oa^illc -«e^istadt ä- ine 

Co\ißine j-lise aans (oben b) heiratet. Ihr »^ohn ^ o- e a' r g e s heiratet nicht 

CÖUH 
der andere -ol^ny^ Louis ^ e u s t a d t , verheiratet iidt i-argunrite de 



Malherbe, uat ü ^echter, die, taubstui.ai ^iebpren, jun^; rterben. i^ie^ar ^cveig der 
i?amille ist so erloschen. A2/.:^.^y.. A*^^^^ 



ÄJkf, AW> 



*#^ 



/^ 



N^44< 



- 26 - 



ü. 



*- a d e 1 (TGa c s^, aia E.vGite i'ocxiter voa loauc Jacob uans3 in Oellei 



QeirntQt in ^«mnover aen -oiiutzjuaea ^u3rmlaui ^^ra o uL. e n : ^uru^r x- acdlie'^^ 
der bereits der z^eitg -4iüja aer Jea^e uaas t.eC'. "a^»e±ü an^^exiürte (obea o. /^.>. 
aie starb in i^annover aia iö. 11. loi<i, inr ^aa' uoi 1..>S. 18ü5 "" . oie «urden 
die iitaBBneltem einer seiiX „eit verzweii^tea i'audlie , über die dexa ^orfusaer 

nicht mehr beicannt iat als die (bü j^at .vie voixscaaaiiien) auiaen und i>aten der ien-| 
eendenz, wie sie in dem ueaamtstaukiibaaai der -'oiailie «ans aaf'ßezeicimet sind. 
Die 10 ixinder von ^braliaai -crz oohen und iiu-o ..aciiicoi/iaenscnal't verbanden sicli mit 
einer mjihe vveiteror angesehener ^axiiilien >#io urenau, ..arbur^, ^^'g^oB.-nr., von 
Üolten, Liebermann, \a. mttelpunict blieb die Familie Üonen in üa-mover. .^ sie 
Hwc in übrigen bereits fruü die Ui^-^Xt^i^ uea von lauac Jacol ^nnB beijnlndeten 
i-eiailienfideüs.omiisses (oben a. ...) übei-^ö^a^öan, die auerst ^liüpn Ig.^ao üanc 
der älteste oohn des lestators hatte, dann üoin uohn ocilüxaon x'hilipp uans, f^odann 
Si^.on ^ans. '^ohn von «ussmann Isaac uaua vautan o. ...), der es da<tnächat an den 
ältesten ^^Q^" ^^^n At^r^^^*^^'^ *\'^'^'^' ^^^^tmJüburtru^. c^^ ^ ^iu^n^/ 



-^^^ 



oussüiaiLii Xöuac uüiiö , 2.veitür oobi von Xeaac Jacob 



bei Lebzeiten 



uons, blieb, wie sein älterer ^uUer, xn i>olle. ^uca er woiinte <^a5on 
des »^Qtera in dem ^use Fortuna tienanat, in deui die labaKarabriKi ./ar. ..ir wissen 
kaum etwas von ihn, obwohl er in aea Xatiobuch aeinea x^elfen sehr ort erwäiint wtrd, 
urebxixts- und ^odesjalir siud nicut begannt (iv^tzteres nicht vor IcilgJ. Ar verlor 
fr:ih seine -rau uara ^eb. üus.can ( t l/t^r). and blieb xait 4 -indorn zurück; 

J^ c o b u ^ n 3 , ^cb. 179Ö, der bereite ^t 1? Jahren ptö.rb, 
an der ^-k^xc , von Jea v^eller itr.vandten tief betrauert. 



ül) ixroneiüann u.^i^/^/: -^^^t^i^/^<^ : fwc.^^^'tM^*-^ ^^-^^ 
bki) ueuer sie ii:i einzelnen ^JVOi^^dLüxcixi o.^/^iT,, t<s^^ 




d;:i) -«n aioae uebcrtra^a:uß (diu uea -'estiiiijiun^c.ri des -^'ortaiüeutes nicht ge- 
recht zu werden .scheint; knüpf teu sich xiochtastreitigkciton (idtten im -besitz von 
^. LvH oohwarz in iiamburii>, ^ta^ -^'iaoiiiCüUAifcti ist aurcn die Inflation fast Kanz ent- 
/vertet (xiex*z ^. rj). ^ o« - 



l; i 



- ü7 - 

m o n vj ^n 3 , vrute Verwalter (Oekonom) in otolpe bei 
iierlin,>^itor ijct iün ist sonst nichts -überliefert, auch 
nicht, ob er veriiHiratel: uhx o-id -Inder hatte; die be- 
reitö ervvaluite ratsachc, dußc, er du« oeniorat au die i 
x«'aiJÜiie ^ohen ab^ab, p.^)rlcht vielleicht ^o^en ^escenden2l 

Josef o- a n b ^der alc senr ^ilu^ und talentvoll ge^chil- 
dert .rfird, zuletzt iiaus^enoöse bei dem preussischen '^e- 

st-oiaten in üoji, dort Jui^^, gestorbei.i 

A la a 1 l^e u a n a , ^i«^ z-^, 5. 17'J7, 4iciratet itoeu Vettc: 
oalOiuO itiilipp u-tuas (oben IX 1 b). 

Sofern sich nicht noch etwas über üachitoiauien vim uiiaon uans (ermitteln lässt ist 
dieser ^weig der >e8amtfamilie erloschon, 

4. 
übruhaiü Isaac v/aas ,där dritte oohn von Isaac Jacob 
vians, dessen ueburtsdatuai ,;ir nicht kennen, scheint Trüh nach Berlin libergesiedel 
Bu S3in. jaKxarxÄaxixx-iisacißx^viiÄiiiiintx Ler ür^te des Oeller x-mniliena«eiges, aer 
sich in Berlin niederlasst. i^r ./ar Bankier, offenbar ein recht bekannter Jiiann 
dessen Aundschaf t vielfach in adeligen «.reisen zu finden war '" ; er stand in ge- 
schäftlichen Büziehiin^en zu dorn otautsK:.^zler uraf en uardenbei^. Abraham uana 
scheint geschäftlich grosse -rfol^e, aber auch tichv/ere »^erlupte gehabt zu haben*, 
jedenfalls hat er i>.ein nemiens,.ertes /er^üö^on hinterlatisen. ^ine i^^'inanztrana- 

aKtion mit dem mecklenburgischen Oberja^erüieistier uraf ^korl von MOltke brachte 

ihm JiDch Kurz vor seineia i'ode den /orrtui-f des «uchers, gegen den iim sein i>oha 
iLduard ixans, damals l^jährig, temperatuentvoll öffentlich in öchutz nahm .^bra- 

;>0) 

aam vians rtarb V^ Jahre lül7, seine Trau ^ip^ora ^eb .-arcuse (^eb. 1777) -^tarbl 

yl) ' ' 

:2itt 22* 12. Iö39, iturz nacn ihrem oohn -udi^rd . 

übraham und ^ippora ^ans hatten 4 -^^^inder: 

.>4) iss ist möglich,, dass oafir::^nn uaiis oin ^//cites -.^U. geheiratet hat ' 
ind der bei ^ronemann (o. i^) crtrunntoe ^^t^l ip j. K^ui5si;ia 
jein iLJohn z.voiter ^hc ir-t. ^^/^^ ^^'r**/*-^^ ^ 




sltUt zn ii»Grlin, ^iallo IJlo, ^i. Bd. 1. i^lft 



e 



^1. i?riedrich .»ilhelxas-oniver- 
<.16y lafüi' hat, ihn einen ^toiKior 




^^^^ ^^^ ^^Ll^^ J^-^I^'^^'^^^^ -ne Befreiungskriege Verluste gehabt 



- ^ö - 



Aduurd uans - von dorn «sogleion (3) finmihrlich die 
neae rein v^trd - ; 

i'' r i e a e r i H.^e u a n 8 verhol, x^orv/itz - vgl. unten b-, 
i^eiiriette vjunn verialxel. o-opert - vgl, unten c -; 
isldor Sana ,iru «^anre lbö6 unvorheitr,.tet in i:ierlin 

ü.duard ^uns, aer beicaimte -^er±iner xxe^^elianor, Juri.st und 
IiechtsphilO£30ph, ist in ^eriin am ii^. ^rz 17'Jb (naou anderen: ^{557"i«ärz ivy?; ge- 
boren, ^r besuciite das u/ianasium zum crraueu AJLoBter und be'/.üg OfBtern 1B16 äxe 
- gegen den -illen nelnur i'uniilie, die ihn auia i.auf.mnn besti^it hatte • die •Uni- 
versität Berlin, um Jurisprudonz zu studieren, ochon ioi folgenden Jahre trat er 
zvveirral loit ir^ubliitationen nervor, einual mit aer sciion er/mhuten Verteidigung des 
Anderüiens seines oben versT; ort- enen i^aters, dann üdt einer anom;dPa uchrift" mit 
der (?r in den i.''all Witte einzu^ireifea sucnte, ^treitiü^aiten, die an der •^erlin'-r 
^Universität durcii die -^olxrtatie^iLelt aos ..imderKindes -arl «itte^^-^jel^ dessen 
iiabilitation die "tudeuten protestierten. ±oJ.7 <-;ing x--duard ^ans nac^i ^xöttin^jen, 
wo er mit niaer unt,edrucitt gebliebenen xatoiniscneu »bnanaxuag über die Insel 
iihodus uon aicadeiiiscnen *reis gewann, xülu aach. ^ieiaelberg, «o er die besti.nmende: 
•Bindrücice nir seine ;/issenscnal't±icne x'ürmun^ erliälü; aer Jurist i'hibaut ijird 
sein Lehrer, tei dea er lüly i^t einer i^iasertution üb...r aie röuiischen Innominat- 
IcontraKte siuuma cua laude proioo vierte, una eeiao philosophische ochulung erhält 



tr=r 



hat (igl. oben ^uim. 6;5a), ipt nicnt Dezeugt. 

<j7) ^urz Deschriebea bei -uenz a. a. ^. o. 217 ^^nm. 1. 

üb) erhoben in enner ^erülTentlicnung iji dem "OT:,poßitionRblatt oder 
neiranrip.che -eitung i*r. ;>b7 u. ^i^^ v. 00. 10^4. 11. Ibi7 U'ages--weui//keiten 
TeutvQciilana. äUS deia ^-keciLienburgischtin). 

Oi^) in der i^ei-Lüge ziiia «-'o^joeitionfiblatt xir. 76 vom li^l 1;^, lbl7 

Jo) arab nicht büii.aixat. 

Ji.) ^rt.0 ^u>. lölki .Ol uöui A-riedhof an aer ochöniiauBer üllee. 

^ic) urthoi± eines -^nj^Jartneiiacnün über das Jt>enehaan der Juretenfacul- 
tut zu i^erlin in aer -«^bilitatijns-^tn^elegenheit des ur. »»itte. xj erlin ldl7 - 
In aeui iiatalog aer -berliner utacttsbibliülnöi. ist irrig von -^iiüLaern als ^err^^ftn-r 
angegeben. ^^^^:l 

^ö) oeber aieeen iali: 



- ';>9 - 

er von Hegel, der darrials In üeidelborg lehrte, v/ans eratrel)t die nicademipclie -Lauf-I 
bahn, i/ie //echselvolle vieschichte dieeer iaestrebungon, die von jinde 1B1?> "bin zma. 
Jahre lb26 dauern hat uns i^enz in seiner v^eschichte der J->erliiior Univerf-'ität ^n 
allen Einzelheiten j^eschilaert . obwohl der ötaaCsKanzler i.aL'ier nieder z\i «einenl 
iunaten bei dem Untorrichtsminiater von «Iteaatein interveniert, gelingt es den 
vereinten i^ejafiht^iigen der -ueriiner jiiriati.«?chen Fakultät, die wiederholt sehr ab- 
fällig über vxnns ßorichtot, und des x.eferenton iia uuterrichtaininifxterium vxeheim- 
rats bchmedding, die A*e*trebungen des -taatsicanzlers, der für üduard ^rans ein 
«Ktraordioariat zuerst in iaroslau, dann in A>erMn begrühdet zu wissen rninscht 
zu vereitelji, bis 1822 eine n-abinettsorder de^ Juden den i-ugang bu den akademi- 
schen Lehramt ern wieder versperrt, der seit lbl2 wenigstens foriOHl offen rewesen 
mr. AS r.clarig PChliesslioh. uans eine staatliche iieiseuntcrst^itzung x^'ir mehrere 
Jahre zu verschaffen, die ihn in den ^tand setzen sollte, eine vergleichende xieohti 
beschichte zu schreiben. Ib2^h.tt^ er aen erst-m x>and seines ii^mptv^erkes hermos- 
Sebracht, einer beschichte dos Jirbrechts, Die J.ihre lo23 bis 1B25 sind ausgef^Mlt 
lät den -^^rbelten an deiu 2teai x^nd des Erbrechts, der lb.o5 erschien, und utudien- 
reiaen nach idigland und ^'ranKreich. Ata üenaraber lti<:5 trat .iduard Unns, der noch 
»enige Jahre zuvor _it ^unz und anderen zuaaionsn ir^bhaft tun eine .^efdiria des Juderfn- 
tuias bemüht gewesen war , in yaris zvnn uhristentua über - nach Loqo der Verhält- 

lisse in Deutschland das einzige ^ttel, in aie von ihm b«it J.uiren lei.lensrhaf t^ 

■V 97) 

Lieh erst^te akademische Laufbahn zu gelaa/^on . .wurc darauf, im Januar 1H^6 

rurde er von dem ünterrichtsrainiEterlua, wo :iiittl<;rvroil3 uer iha wohl geneigte 

94^ a. a. o. x>d. 2 1, üalfte u. al6 ff, i>a. 4 0.440 ff 
95> iß ist nicnt aiö^^iicfl, die i-en««3che Darstellung als unvo-einirnnorni^r, 
md wiasenschaf tlich einwandfrei tuizuarKeanen. ^oaz ^.ibt eine uh^iraJcteristlk von 
iUuard Uans, bei der -.r oetliscöntxlon alles onguastige mid ^o^lÄQiliche an uans» 
inltuüÄ und J^eraoxjlicuiceit in doa ^oraer^runü schiebt, ul^ich iu x>egian der Dqt- 
Jtellung l;ezöichnct er ihn als "^inuringiing" (o. 2l6>, er wirft ih . uehroal«, 
ror dase er nicut n^. iu-iege teilgB.iOiit..en iiaoe (^. v^ans war uei .lusbruch des i^e- 
rolung8Jcrio.je8 ooen lö Jahre alt O. ^md «r wird nicht müde, besti^xite ocWhS 
inu lohler, von ueuen oben im xaxt noch di.. ^eue sein wird, so st.irk zu betonen 
.«83 ein voiljtoiiviien verzeicnnetes -^ild herausitümat . i/aboi findrtt der ^iPtoriC«^ ' 
.enz kein «ort der «Verurteilung rtir die ^oh-i«T.H ,.r«4* .. iRTJorikfjr 



- So - 
Johannes Schulze Referent geworden war, zum ausserordentlichen J?rofessor an der 

JurstiGchcn Faiciiltat der Önivorsitat ^eriin ernannt. I>amit begann eine ISjäiirige 

Lelirtätigkeit von anße.YÖhnlichcxi. ^rfolg; x:.duard uan:^ wurd einer der "beliebteßten 

c'ikaderni schon Lehrer, in dessen Voilesu.i^en nicht nur Studenten, sondern -^^n^ehöri^ 

der veraohiedenjsten I>erufe aus deLu ^eistig interessierten -J^erlin zu finden »varenj 

jiin glänzender nedner, der sich nicht auf sein engeres i?'ach hesclirankte, sondern 

aarüber hiniaus geschichtliche, phiiosoxDhische und politische Themen "behandelte, 

oft mehr Polyhistor als Fachgelei^rter, juiehr Journalist und -^^^olitiker als ^Profes- 

sor, entging er nicht den Vorwürfen, denen solche geistigen -Erscheinungen in 

Deutschland vom engeren Fachgelehrtentum her ausgesetzt zu sein pflegen, hatte 

er anderseits eine .veit üher die jiu'istischen i^jreise hinausgehende »Wirkung, i^r 

wxirde 1828, nach crhehliciien i^^hüpfen und gegen das ^otuxü der i'^i^icultät, zum orden^ 

liehen xTOfersor ernannt; der .»iderstand der Fainiltät beruhte jetzt auf ixans* (i-e- 

gensatz zu oavign^^, dou Pülirer der historischen ^^chule innerhalb der Jurisprudenz] 

zu deui sich üans seit seinen ersten »«^chrlften in i^noier entscheedeneren ixegensatz 

gestellt hatte, ihn iuethodiscii vom otandpunict der üegel* sehen A'nilosophie aus be- 
sieh^ 

kämpfend - ein Gegensatz, der^Sxcht immer frei von persönlichen Ausfällen gehnl- 

9ö) 
ten hatte . x/ie .»irüung , aie vxana innernulb aejr an geistigen Jt^ersöniichkeiten 

so reichen voriaarziichen Berlin in den nacnsten zehn Janren ^ibte, Tvar ebenso 

ötarjt ^.ie vielseitig, ^^bgesehen von seiner ai£aae.J.scnen -uehrtntigKeit und seinen 

im engeren oinne facnwisaenscnaftiionen ^erorrentlicnungen war es vornettmiich 



anerkennen) docn schliesslich entscueidena um seines Judentums willen macht; '*di 
Taufe freilich blieb inm nicnt erspart" (o. ^^^4) - diese fast höhnische i^emerKun« 
ist aas einzige, .vas Lena abscaliesbena zu uans* üampf um eine -t^rofeesur bemerKtJ 
jjie ganze i>arstcllung itt von einer peinlicnen -^inseitigKeit, wie man sie bei 
einem iüstürik«-r von ^lang nicht vermutet. 

•^ö) -r grünaete ^it anaeren den verein ihr i^ultur und "issenachaft 
des Judentums /"ü^^Ä^/^^^^^^-yÄ^;^;^^^ 

jV) ^KjT opott, mit dem iM.dnricn heine niesen .u»chritt von ü'duard Uans 
begleitet (vgl. ^.ud.viß ^<irciis, i^eiiK/vortei aas vxeaicnt ''axi Eduard ^.^ u. a. ) war 
um s(r »venigor berecntigt, aas A^cine selbst nicnt lange aanacn ebenso handelte. 

jö) \^gl. i*^ einzelnen juunz a. a. u. i^, licL. 1. aälfte 6. ö9o ff.. 4. 
bd. u. 51ü rf. 



- Ol - 

aelne otellun^ zu Hegel, rle seine -iricsaiaJceit bestiarate. ar gehörte zu den eng- 
sten Vertrauten x^egel's ; er ^ab nach den üoae des Meisters die beiden ünndc ''iber 
r'hilosophie des xiechts xma x-nilosophie der OepcnioJirte heraus, den letzteren nit 
9iner bertihat gevrordenen Vorrede, und es ist bezeichnend für die Achtung, die ^nnt 
gcnoss, dass man zeitweise - übrigens sicher au unrecht - in/:, aie eirentlicho ^u- 
torenschaft der (Vorlesungen über die Philosophie der i^eschichte zugeschrieben hatj 
Von der itechtswispensohaft i;er gelangt aans wie zvir ixechtsphilosophie und zur lie- 
ächichte so zur volitifc; er gilt als - wenn auch vorsichtiger, in seiner iialtung 
ron seinea Ueller Vetter ö. ±>. Oans sich sehr beaerkena.vert unterscheidend - libe-l 
mler AritiKer der «egienmg, die seiner politischen üaltung denn auch inisp.trauisi 
jegcmib erst cht; die onterrichtsverwaltung inuss in gegen aie politische x^'olizei 
Ln bchutz nehmen, und seine Volesung über die wescnich-ce der letzten 5o Jaiire 
»ird verboten, als er zur Jsesprechung der iTanzösiscneri Devolution übergehen vrill 
Sduard uans spielt eine bedeutende xtolle in der ^erJiner ueeellpohoft des vormöxz- 
Lichen Berlin; er ist ein geistreicher i^lauaerer und gesuchter ixcr.elischai-'ter, 
nan findet ihn in den balons, in oagang mit nanezu allen Dedeutenderen ftöpfen der 
lamaligen Zeit, ing sind seine Jiseziehungen z'i den führenden x^orsönlichJceiton des 
''rankreichs aer Juli-i^c^volution und der folgenden Jtihre; er spricht das beste i>! 
;c)sirch an der Universität und ist .iiehrfach in ^''rnmcreich gewesen ^^ . jiine 
glänzende, vielseitig begabte ^eraönlichKeit, rflssenschafter, Künstler, Journalist 
'on umfassender Bildung und v/estaltungsjcraft; dabei - das darf nicht verschwiegen 
rerdon - mit allen i'ehiern, ochwächen, Untugenden, die solchen Jr'ersönlichxeiten 
.eicht anhaften: Gans ist von verzehrenden ührgciz und einer selbst bei i'rofesso- 
ten nicht gewöhnlichen aiteUteit, leicht verletzlich imd von eineti ungezügelten 
'omporaoent^^dac^of t anstösst, uazu KOuiaen ttachlassigitt iten in s--einem äusseren 

:Jüa) ta. ^jans ist einer der «es entlichsten Orrünuer der Jahrbücher firr 
iasenschaftliche io-itijc; vgl. Lens a. a. o. 2. Jad, 1. iialfte/f o. üo6 ff 

i>9) honsi. a. a. ü. ö. 495 ff. - i;ort auch über sein eintreten für die 
ottinger oieben und über <ien racJclzug, uen inx. aie -tudenten vor seiner «ohnunir 
n der Charlottenstrarse bracnten. j-i^i^j. uxmung 

loo) Vgl. La Grande r.ncyclop^die isd. lo o. «i56i «ouvfdie i^iographie u^n^- 
aie ^d. 19 -. .10 rf., .xogrupuie onitrersalle i^. 15 .. 51. f.; tesondera aber ' 



- Ö2 - 
lol) 

Benehmen üngrirrspunitte geniig, die indes nicnt genügen, die wissenschaftli- 

oho i^odeutung, aie geistige x-otenz und die geschicntliche -trolle i^diuird <JtinB^ übe: 

aehon zu lassen oaer zu mindern, i^iuara uans, aer ücnon (Einige Jahre vorner 

einen leichten ochlagant'all üDerstanden natte, starb mn 5. -fei lobd , nur ^1 t/aiir^ 

loii) 
alt, plötzlich, v^ein i'od ^/urde, wrie selbst Lenz sagt, allgemein ./ie ein öffo: 

liches ünglüCK enprunaen. i^ie Leitungen jener rage geben ein JDild von dem mt, 

den er genoss. >im «• i\dai wuxae i:.auaru ^ons auf dem J^orotheenstädtischen Friedhof 

an der Uhhaßseestrasse, dient am vjranienburger i'or, beerdigt, auf demselben i^'rie 

hör, auf dem daß ganze vormärzliche x>erlin, uegel, x^'ichte, ochellini^ und viele 

andere, runen.X^auard v^ans war nicht verneirat et ge./esen. .^ein ^achlass scheint 

an die x»^amilie seiner ältesten oohwester, i'riederiKe xiorwritz, übergegangen zu 



sein. 



uchrirten von iLduard jmnsj. (ausser den bereits genannten) 
ocnolxen zum uajus (lö^l). - i^as i:.rbrecht in Weltgeschichte 
±icner i^Jitwicjiiung {na. 1, ^ liji^^/b; üd. o, 4 löii9/55; 
teilvveaee ins x'ranaösiscne üderstzt von de Lomönie i?aris 
lö4ö). - oystem aes römißcnen OivilrecntG im urundrisre 
(loii?;. - üoter die Grundlage aes -^^esitzes (lb59). - ir^oi- 
trägo zur ^^evision aer preusciscnen uecetzgebung (lübo/o^) 
-- uie otirtung der J<':inrbücher für wissen-.chaf tllche i^ritik* 
(lü^o;. - »^ermiGcute v^chriften juristircnen, historiBciien 
staat8V7ir?enschuftlicnen und aesthetiscnen Inhalte Kii i^de! 
löö'i;. - ituciiDxicKe aur i-orsonen una ^untande (lööö). - *' 
Vorlesungen über die beschichte der letztrn 5o Jt:ihre*(in 
üauxaer^e -uistoriscnexn i'aöcnenbuch I000/4). - 
4^it. über Adu^r^ uflxy^,;, uaint-i<»aro-uirardin in xievue des 
duex mondes ^e serie tome ^o p. öo:^ rf .- -ualli.^che JiJirb 
f. doutscne ••issensciaaf t und Awunst *^g. ^ {lhö9) I049 ff - 
1641 ff., Jj b (lo^oj o. :.oo rr. - ^ig. .tg. d/ Judentum^ 
Jg. ö o. üi^4 f., oo7 f.; - t-rach u. Urubor, ünoyclopadie 
1. oection öc. feil o. öo? f. • iiitzig, uelehrtes x>erlin 
o. 74 ff . - i^euer neltrolog aer reutsonen xjd, 17 1. ^'eil o 
^ö4 ff. - Meusel, uelenrtes feutschland ha. ^z o. ;Pd9 - 
iillgemeine i>cutsche -oiograpiiierii^7i;) J3d. ^Lll o/b61 f - 
J^rheineij.e, itede am Urrabe aes tncot. uana (i^orliA lbö9)! - 

öt iA9.ro— uiratdin in itovike des deux monaes iioz, lbb9. 

lol) Unaraittcristiech aie oohilderung bei uensel, i^ie r'amilie xiendels- 
sonn 12. ^ufl. isa. I d. 1ö7, 197. -^"ui.j.b 

lo<i) a. a. vj. i>a. k. 1. iialfto o. öl<;. 

lob) Mitteilung ihres rjiKeis. - oubeKannt ist der V^erbleib der von 
/•ilhelm henr^el gei:inlten -uilder von Aauard ^ans (xAenoel a. a. sj. u. 1.>7 ^a^ ff) 
beiconnt die -^ithograpnie (iwrebs^scne i^uas thaadlung in x>erlin>. * ' * 



- o5 - 



-ikCyG.üpueaia Judaicu /ll 95 f. - x'he Jewisii ^ncyolopedia 
^<i*^ o.*^3r^. - Lena, üreschichte aer a^I. i*'rie(iricli-»ai- 

neliiis-uixiversitat zu. i>eriin (ii<'jiile li^lo) 2. i^d. 1* iiälfte 
sid. ülö IT., oo6 ri-., ^90 IT., o99, 494 rf., 512 ff, 4. 
iia. o. 440 IT., olki IT. 



"b. 
älteste 
«Wie xxÄijfcE i'ocJater von Abraiiam Isaac Lrans, rriederiKe 



(ue- 



burtadatiiia ujibeicaniit ) Heiratete baloiao *Volf i^ o r ^ i t 2» in iicjiburg iind hatte 

einen boiin ^braiiam -tilbrt uiegiaund üorwita (geb. 1619) 

der mit Ottilie Laster (^^^b. IÖ04) verineiratet v/ar. beide hatten 6 ^»^inder, v4n 

denen ^ (Friedrich üorwitz, ^auTuann in liamburg, lob7 - 19ö4, verh. mit Ida i^hil' 

sohnix - wilnelxa norwitii, geb. I060, verh. a. i^^ta ^raiiison - foni -^orwitÄ, geb. 

Ib64 - ir'aul -uorwita, ^eb. 1676) onne juescenaenz blieben, i^ruia ^orv/itz, ^eb. I060, 

verh. m. hUi^o Lev^^ einen i^ohn, ^bert Levy, ^eb. 1ü99, in joaenos ^ires haben, 

and nior ülise -^rwitz, ^^eb. Iböo, yern. iiiit aeu li^uufi^ann JiiKob Jti^idlauer in i>res- 

lau, eine zahlreichere xmcitutommenGchaf t nabon, aie in einzelnen in dem von dem 

lo4) 
Verfasser gefertigten bta..iLibaura aui'^^oftLhrt ist , 

c. 

üie Zrfi^eite iochter von ü^braham iöaac uane, ij-enriette ü-ans 

(geb. 16oo),L'iheiratet iLdioard ^ p p e r t in hamburg (^eb. 1795, -♦• lb74) und be- 

gründet eine x-aaulie, der eine x^eihe beicannter uelenrter eiitetamraen. Ihre minder: 

Julias uppert , l^^'ö - l^joö, beK^uinter ABpyriologe, Pro 
ressor in -earis, verh. uit /vuroime JaiT'ö (-h l*;>ti>; 1 .:>ohn 
o iiuKeliCinder (vgl. utauimbaum), .säiatlioh in i^ranicrcich; ' 

i'nereee v>ppert , ^eb. lo<:ö, -^ loö5, verheiratet mit 
uT. Lorenz ^teitz ^i^escendenz in btaumbaum aufgeführt); 

i^dolpn üppert ,lö^7 - 19o4, verh. m. Au^pirte i^yer 
Z Ainaer, 1 ^nite-Lin (vgl. otuumbaum); ' 

J!.loonore oopnie uppert , lo^9 - 19o7, vorhoirnfe^ 
uit »nilhelm »»ilaa (Iclö - lool); iare o ^»^inaer, darunter ^ro- 
feüsor -aeriTiann nilaa in i^^rcxiien (loöü - 19ü<;), und .vnitere 
^eßcenaenz^üc i*u ^itauabauui verzeichnet »-^'^ 



104) i>ie -^^.iigabon vüra.ai«i.o icn aer rreunaj-icnon ^uskuni't von ^'rau i:«lise 
Üadlauer ia jorealau. 

105) i>ie lacni'olgenden -«.n^aben »ina xuir rreandJ.icu8t von i^'raulein -u^liso 
lifilda in üanburg zur Verfügung gestellt worden. ^^^^^t^'-»*^--vir'^»<ra ^/^T!?^ 



- A4 - 



jirnst Jaüob oppert , lb52.- 19o3, i^aufmann 

in iiamburg, aurch seine urient reißen und ±^ibliicationen 

beüaxait, vorn. a. ul^a J-»unsen (•♦• lJo7J, mit 4 ^».indern 
ana mehreren i:«nK:eln Tvgl* öcuiiabaiiin); 
ixeriaann uppert , ioo5 - loö6, iinverheiratüt; 

o^u saune üpport , lobo - 1915, verneiratot mit 
iaaax iJdiincneberg in x>erlin (-t- Idy?), Jüe.ncendenz in dexa 
otoLijibaum vorseiciinet; 

^mmu wppert , lü<i:0 - lt>o5, imverheiratet; 

Amil oppert in x^onaon, 1ö41 - 19J31, verh. mit ^uüy 
-ütdtciiel (^eb. löb'4), oiine Ju.naer. 



B. 



^ 



bamuel uans , ein ;veiterer ooiin von oa^nn o-ans xind Jente 
lir.mein (oben b. .••), blieb in naiiiiover and begründete dort, zv^eiuial verheiratet 
(ztierst mit Becna, I'ochter von ^braüaiassj^isaen, -♦- in i-iannover am kJkJ. lo. 16ö9 
dann mit hendel, rocnter von moaes Jnspa, -f in Hannover am Ib. 3, 1755) eine 
gleichfalle weit verzweigte i*amilie, der u. a. heinrion neine entstammt, jlt starb 
am <ib. 7. 17^2 in nannover. ,»ir itennen tlDer inn und seine r'rauen mix diese tarnen 
und Daten. 



icnnnt 



/f 



/on seinen 7 hindern sind uns nur z/^rei mit i^amen imd i^odesdaten be- 



^,/^y^<^>^<^giyW 



/i^4 



^ÄÄ^-^r-^ -^Ca^^ 



^ ^^ & e p n ^ a n s ,M- 15. 4. 17;^5 a.n ämnno T f s i , verheira- 
tot mit Jsdel, ■^ Zö. o. 17yM - von ilirer i<oj-'conaenz 
wird süt>leich die uede sein - , und 




Äatnan ixans , ^ 26. ö. 1741 in nannoTe?;/ verneira- 
tet mit -blume, iocxiter von atou oonen=Berlin, ^ 4. lo 
177^ - über ihre et.mige i^eBoanden» wissen wir nichts 



y^^f^ 




/'^^J^i^^.^^.Ä^ ^^fyi/C. 








^^^-V 



^^ 



- ^5 - 



Joseph vians hatte drei lünder 



lo9) 



Leiser (iiazarus) (x a n s , ein in Hannover in grossem 
üeichtum lebender, wohltati^^er itenn, -^ 1. 3, 1757 
zweijiaal vemeiratet, zuerst mit Hendel Moses aus lier- 
lin (;*- 5, 5. 17öo), dann mit Jettchen Limburg (+29. i 
1. 1755 > llo;; von seiner i'esoendenz ist bekannt nur 'I 
seine x'ochter. ^del, erste i^'rau des weiter unten re^ 
plannten iieixaann lioine; 

Lob u a n s, zum unterschie d von seinem JDruder ein Oelehr- 
ter, tätig an den von j^ichael Lavid gestifteten i^eth- 
üiuXLiLruch, -f in Hannover ixia ^l. 3 1776, verheiratet 
mit ^irjam (+ 25. 1. 1789); seine i'ochter isdel ( -+ 26. 
4. 1797), verheiratet mit Israel Dessau, bergr-'itidet 
einend z.v/eig der i?'amilie Lessau, dessen ungehörige 
sich später i>esEau-i>ans nennen 111); 

i< e c h a ^ a n s , die ürgrossmutter von Heinrich neine. 



Äecha uans .mr z.veimal verheiratet, in erster i^he mit öimon 

112) 
leine gen. .iron Lavid bi^on ^ückeburg ben Issaov Itäig , einem froimen und 

rohltätigen idanne, der, 7/ohl aus ^^äckehurg staianend, nach Hannover gezogen v/ar 

113) 

md dort a . 1. 8 1745 starb . in zweiter ^he heiratet aecha ^iana Oosiaann J3e- 

.-end, üohn des polnischen itesidenten Jserend i^ehraann in üalberstadt, atks der berel 
ämähnten Ensener j^'^iiailie. J>ie wachkoumenschaft aus beiden ihon ist zum grösseren 
?eile "bekannt, 

1, ;u:on i»uvid öimon i«ckeburg und iteclia üans hatten 5 Ainderj 2 roch- 
ier, die bald nach der i/bburt starben, sov/ie 

i' e i n e r b ü c k e b u r g , vermutlich in Hameln, später 
Jedonfalls m nannover ansässig, wo er am 3o 7 177" 
Etarb 114;; ^' ' ^' ^'^'' 

xinvorheiratet 

109) irroneaann 0. 26, 24, 

110) uroneannn 0, 26, üedcnkbunoh zur i-rin^orunK an i^avid Aaufuam- (ürn«, 
au 19cg) xi. 492, - ürabschrif ten: Uroncii-uin iax li lo -3 2, ^uruam. ^i^rcs-l 

111) r.o,.clt bekannt, in de;:; bta;:rjbaun auft,cfTihrtr*'/crlasror hat dicFon 
Tfn^I^"\Az,''llzT ^°^"°^^-- ^i^l- ^ronouann b. 2C, 139 ff. urabschrif ten: 

112) ueber ihn: Lc.vinsky in .illg. üt^. d. Jud, 60 (1902) o. 273 f 
arpeles in ü-edenkbuch zur •''■■rinnerung an iJuvid •»■aufijaim a, 49o * ** 

113) Grabstein xiannover hx, 3o5, ürabsciirif t; Leknskv a- a ü of-^ 

114) uroneiaann o, 24. j- , u. , «, ^co. 



- 36 - 

i^ e 1 1 a , verheiratet mit dem i^roviantmeister Issak 

Xsraelf^:S< 5. 2. 1794 in iluxmover; ihre l'och- 
ter -'»'lärchen war verheiratet mit Cjottpchalk 
irüsBeldorf , der axis einem anderen ^weig der 
ü-ecamtfamilie stammt (vgl, iinten), und starb 
in Hannover am 5o. '6. 1778 115); 

Uhaim i^-ficketurg i^i^M^imaim heine), den 

Urossvater neinrich ndne^s. 
116} 
ühaim i:iiicke"burg blie"b in iiannover (er "besass dort das naus I^all^ 

genrtrasse 35), wo er in der Uremeindo eine angesehene Stellung einnahm, ^v gehörti 

zu den ijründern des hannoverschen Vereins zum «Studium der göttlichen hehre, zum 

Ü-rankenhesuch und z\rr sn/ohltätigkeit (ühe«vra Aadischa). ü'r war zweimal verheiratet 

zuerst mit der Ouen bereits genannten üdel Uans, seiner U)usine, 'Tochter von -»-»ei-l 

±±SÜ:«x 
ser i/ans , die am 13. Z. 1758 starb, dann mit Mathe ±-va, '-^'ochter von öQüißon 

Popert aus i^ltona (später in namburg mit Bendix bchiff verheiratet, dort -^ 1794). 

117) 
Aud der z?/eiten ^he stammten ö minder , linter ihnen^ 

Isaak ixeine,2u beginn des 10. Jh. nach 

i^raniireich aiisgewandert, ein reicher Mann, der 
in Bordeaux am 16. lo, 182B starb; seine beiden 
üöhne die beKannten französipchen Bankiers Ar- 
mand und i^chel neine Chefs des Bankhaus es Op- 
penheim & ijould; weitere ^^escendenz nicht be- 
kannt; 

flalomon heine , der bekannte hcunburger Banl 
kier, reich und wohltätig, der in dem I-eben sei- 
nes i^effen späterhin eine so grosse Atolle spiele| 
sollte; seine minder -amalie, die ihren fetter 
neinrich ab»veist und später den noch zu erwähnen) 
den John rriedländer heiratet, Iherese, und ^arlf 
nelna; 

118) 
«*umson neine, der /ater dos Richters 

•aamson Heine, geb. 19. 8. 1764 in nannover, erhielt seine kaufmämiische Ausbil- 
dung in hamburg und i::am nach einer be^^egten Jugend 17^6 :iach J^'isseldorf , wo er 



115) uTone^u^^nn ü. 25; JLiOvvinsii^ a. a. w, b, ;d74. 

116 > ueber ihn bes. x^arpeles a. a. o. ü. 49o ff., Le.vinsic^ a. a. o. b, 
274, Cxronemann ü. <;5. 

117) ^gl. UTOnemann b. 25, Aarpeles a. a. w, b. 493 ff. 

118) ueber ihn ü^arpeles a. a. ^. ^. ^JG fi. , li^riXKiV uie "'iographien des 
laicht ers. " . •• 



^%>e<^^ .• ■^^'^^. ^<h^ ^^^- -^^^-^^^z f' 



- 37 - 
lin Hause der J?*ainilie von txeldern, gleichfalls Abköinmliiißen der Jj'axailie Oans 

(vgl. iinten), ir'eira von iJreldem, die Tochter des damals "bereits verstorbenen 

119) 

xottschalk von Oeldern (luiten ), iccnnen lernt, uit der er sich -^nde ^lu- 

^ust des gleichen Jalires verlobt. r>oVle heiraten ixu rrbruar 1797; am 15. i^ezembcr 

1797 wird ihr ältester öohn üarr;y geboren, neinl:ioh neine. ^uiason tUBlae betrieb i: 

Düsseldorf (i^olkerntrasso 6o2, später 42) uin i'ußh- und iianufaktur^/aren' Geschäft 

5ing t)stern 182o nach Oldesloe, später nach Lüneburg^ 1H2Ü nach -timaburg wo er 

120 ) 
zm 2. 12» 1B28, 64 Jahre alt, starb. üeber beide -t'ersönliclikoiten ist in den 

Biographien Heinrich üeine's ausführlich gehandelt; das dort festigte soll hier 
aicht v/iederholt jerdon, ebenso 'wenig die i»ebensgeschichte von Heinrich neino 
selbst, hfiinrich heine blieb ohne i^aciikomruen. iJle i^escendenz seiner jüngeren i>e- 
schwister diarlotte, Gustav und -»^ximilian iieine hat Verfasser nicht v/eiter verf- 
rolgt. 

2«Uosinann ^erend und itecha ^ans wxirden die otama- 
ii 121 ; 

3ltorn der verzweigten hannoverschtjn üanilie Jserend. .^ir wissen von einem oohn 

öohrens (iscerinann) in iiannover, einem guten üebraisten, der iux übrigen die iialbe: 
Städter Uelehrtenstif tung der r'milie verwaltete; er starb a^ 29. 2. 17B4. ^t war 
/erheiratet mit Mirjam, i'oohter des gleichfalls der r'amilie ^ans entstaniaenden 
David Michael Jiavid (vgl. unten o, ..,). i^eide hatten 3 iwinder: 

i.öb leerend ,-^7. 2. 1819, 
Mora -öerend ,-f 25. lo, 1847, 

beide nur deu i^amen nach bekaniit, und 



119) ueber i:'eira von (xeldern, die utter von Heinrich i^ieine, ausser den 
Biographien des i^iohters: i\.arpeles im ueaenKbuch zur j^rinneruhg an -David A.uufmann 
:>. 497 ff,, Jl^avid i^aufniann, aus Heinrich iieiue*s ^hiiensaal (i^reslau lb96) ^ 178 
"f 

120 ; ueber seine -fersönlicuikeit, die sein oohn recht einseitig geschil- 
lert hat,: Aarpeles a. a. <J. i^. 496 fr., 5()0 fi\ 

121) ueber sie ^ronemann o. bo ff, ferner onmuel, beschichte der «^uden 
Ln ötadt und "tift jc;'!sen, 19o5, unil ijolmumn, i^er polnische -^orident ISerend i»oh- 
aann. 



- 5b -- 



ichael i^erend , der, dreimal verheiratet, 
eine zahlreiche iiiachkorxionschaf t hinterliess, über 
die deiii ^erfascer nur das von Cxroneuaiin («^. 88 ff.) 
-berichtete "bekannt ist (vgl. im einzelnen die ^intra- 



'i'räij;er des i^tuuens uans sind so in a^r ^esaiaten bekannten X»escendenz von 
Samuel U-anc nicht uohr vorhanden, sie ist, soweit vvir sie kennen, aufgegangen in 
den /amilien iieine, i3erend \ind i^essau üans. 

C. 

Israel Joseph iJ^athan urans , ein i^/eitere oohn von öalmann 

Cxans und Jente namoln, //urde der ^toL^iaVater einer .iiederum recht unifassenden 

■gar.ii lie> Auch in ihr ist der j^*aiue u-ans nicht Lis auf die ijregenv/art nachweisbar, 

sondern nur ctv/a bis I800. 

i*^athan i>ans 7;ar verheiratet initu bprinze ^oldzieher, Tochter von ik^oses 

122) 
Aron Croldzieher iii nainburg . .»ir ;*issen nichts über beider -t^ersönlichköit und 

123) 
bchicksale. Nathan uans starb au 3o. 4. 1689 , seine -^rau aia 3. i^ezember 1728 

bie hinterliessen 6 iv.inder, von denen v/ir nur 3 mit XJauen kennen: 

^l'Jiüchen ^ans , verheiratet init ihrem V'etter 

oalmann i/üsseldorf (vgl. unten), * 1. 2. 1736 in xianno- 
vor ; 

s ^in/f G e lehrter^ 

öalu^ann ^ an s TV^ifrig iu Taliaudstudiuu, =t 19. 7. 
1762 in Hannover in hohem ülter, auch er durch Aieirat 
lüit der i'a.'uilie iKiseeldorf verbunden (r^eine J?rau war 
seine ^^rossnichte i^räunle i^tisseldorf , Tochter von ^^sos 
baimann urüsseldorf, -f 4. 1. 1774) 124); von ihrer l>es- 
cendenz kennen .vir niar einen öohn öelig ü-anä, -♦■ 25. 9. 
I802, und dessen 3 oöhne Uottschalk, Äatii^in und ^almann 
(vgl. Stammbaum) 125); 

iiippora vjnns, die u-attin des noffiUctors i.lia 

>v u 1 f f in i>essau und bta.:2autter einer selir weit 
verz»;cigten ^achkoirimenpchhf t. 



122) aus dor angesehenen nambur.>jer 'amilie ^oldzichor; über sie z. i3, 
iAickesz, ^ur v/ercuicnte und ue lealogle uer ersten i?'tuailien der hochdeutschen Isra^ 
eliteu-vjt'ineindcn in na^nburg-^ilto la, iiaiaburg 1915, b. 4ü f. 

123) Urabsolirif ten: uronemann ii 7^ Lc/insky in i^Aonatsrchrift f-lr be- 
schichte und 'isr Giisciiaf t des <^udüUtu.üP. 45 (19ol) r-C7. 

124 > vironemann ö. 23 u. Ii 8, -^ewinsit^ a. a. <^. ^. 567. 
135) CjronOi^iann »^.23. 



- 39 - 

L'lia Wulff, boiiii dos ^^ffiiktors -^ses ±Jenjax^n V/ulff in 

126) 
Dessau, gehorte einer anii;esehenen i^eßw^aaer i^'aioilie an, i:.r /.urde früh vjehilfe und 

Vertreter des Vaters, ivie dieser zum ^^offaktor ernannt, war x'ächter des Slbzolls 

und "be^rzohnte ein eigenes üaus. i^asa^imen mit seiner Oattin hatte er in I^essau eine 

vornelirne, rtreng religiöse näusliclikeit, weithin bekannt und gastfrei, HLia ^ulff 

hatte es zu grossem vVohlstand gebracht, aber noch zu ^ebziAten des ^aters ergaben 

sich grosse geschäftliche Verluste. Ar starb bald dtirauf , am 17. 3, 1754. ^eine 

»»itwe zog nach Berlin, wo sie am lö. 11. 1759 gestorben ist (Grabstein ^r. 961 )• 

^on ihren i^ indem sind uns 4 bekannte 

3sther tf«ulff,+ 17. 3. 1751, nur dem infamen nach 
bekannt* 

i^ea Wulff, verheiratet mit dem i^essauer Vorkaut or 
ü. Nathan ben -**oses üalisch, -Uescendena unbekannt! 

-Daruch vi^iilff (Airuch Lessau), -♦•So. 3. 1778 in 
Berlin, verheiratet mit -i:*orel (h 13. g. 179G); jine 
Tochter iSisra »var verheiratet mit ^yolf i^issa {-^ 28. 8. 
1756 in i^lberstadt); 

ö 1 m c h a -Mo n e m (jbonex^ i^es^.au, Benjamin Wulff), über 
dessen Kaciikommen&chaft »*ir grosee^itoils unterrichtet 
sind, 1;^7> 

128) 
•Jimciia i^onem, der mit Lea i'ifallich, Tochter von Jr, Isaak i.allich, 

verheiratet war, t>ing nach Berlin, i^o er 17;i;3 ein üauptprivileg erhielt und eine 
i'archentfabrik betrieb, ^r starb dort am 18. 5. 1756, atine iJ'rau am 1. 12. 1767, 
lAirch ihre beiden Mndor wurden sie die ^^tauimeltern der beiden bekannton und an- 
gesehenen Berliner -*?amilion '.Vulff und Itzig; 



129) 



der oohn, Isaak -c^enjamin i*ulff (gen. Lisok 
3tfiBB;>npqbcx±^2:^v 



i'ossau) 



, brachte es in Berlin zu solchem -^xüsehen, uass er 1766 ein ^eneral- 



privileg mit den -tiechten christlicher Aaufleute erhielt, i^t aar mit seinem öchwa- 



126)mi!Sum Jf'olgenden: -ß^iax ^reudenthal, aus der neimat Moses i^ndelssohns . 
»>«KDses -Benjamin v»ulff und seine i?'amilie, als -^''aclLüom^en des i^scs isserles. Berlin 
1900. b. 133 ff. 

127; ^gl. rreudenthal a. a. ^. b. 139 ff. 

128) üober die J?amilie ««allich vgl. oben Anm. 77. 

Iai9) Ueber ihn: i?'reudenthal a» a* o. 0. 14o ff. 



- 40 - 
ger Daniel Xtzig Ugl, unten) zusoiiiiiien jeächter des Bronnholzhiindluiigs-Octrois, 
l)9sass eine ü^attunfabrik und griindete 1774 zusaLinen üiit seinen J^effen ^-ioses Dc,nu\ 
Itzig beidenfal)riis:en in iiJerlin und ^^otsdam, 1777 aucii in Bernau, mit einer gros- 
sen i^rdduiction, auch an ^amat. in der üremeinde war er Aeltoster. j^^t gehörte zu 
den Vertrauten von ii)ses ^Mendelssohn, ^t war verheiratet mit Mendel «orchardt 
i^isak Dessau stc^b am y.2, 1. 18o2, seine ^rau am 6. 5. 1825. ^on seinen Mndern 
kennen wir nur einzelne mit tarnen; einige waren verheiratet mit ihren Vettern 
tzw. Cousinen aus der i?'amilie Itzig. üeber die weitere Descendenz der i^amilie ^ 
Wulff hat Verfasser -^rmittluiigen nicht Eingestellt. 

die Tochter, Mirjam Wulff, geboren im i^ebruar 

l3o j 
1727, heiratet 1748 ^ a n 1 e 1 Itzig , der, aa IB. z\ 1722 in Märkisch- 

>'riedland geboren, öiaer der angesehensten und erfolgreichsten t^esohäftsleute 
Berlins ^ar. i-ersönlich als edel, vornehra, uneigenn-ätzig geschildert, bogroundet 
mit ^ses Mendelssohn, uimat er in der Jsorliner Judeiischuf t als uberlandesälte- 
ster eine hervorragende ^^telluag ein und ist zusactuen xait seinexa üchwiegersohn 
iJavid i'riedländer lange ^.eit in den Bestrebungen einer Hoforn des Jad^ietmas u:;d 
seiner %Qncipatlon tätig, ir erhält für sich und. seine "achkoanion 1791 ein Jüa- 
turalisationspatent, das, ^^f-& in seiner .^rt, die Familie fast in Jeder £ßzio- 
zu wirklichen Bürgern madit. Als Teilhaber der i-'irma Ithig, %hruiia & oohn «ird 
er «tünzunternehiiier, 1756 von ifriedrich dea ^rossen zua -Üinzjuden ernaint 1797 
von -friedrich .vilhelm ix. auiü üofbunkier. ^.r besass zuletzt eine J^ederfabrik in 
i-otsdum, ein -iseahüttemerk in üorge und in «'oigtsfeld, näuser, «itterg-äter And 
andere gesciiäf tliche *Jnternehiaui:igeu. In eieia i'alast führte er ein grosses OaviB 
besonders junge jü<iiache i>elehrte .vurden von iha herangezogen. Er starb am 21. 5 
1799 i)i Berlin. 

Daniel Itzig und -Ürjaia Wulff liatten 16 fi-indor. oie und ihre "achJ 
koamen^^die^sich^zua^-l'eil Ü i t z i g nannten, sind, soweit bekannt, in dem 

130) Ueber ihn i'reudenthal a. u. w. a. 143 ff.. Ooii-er üpc,ohif>i,<-o a^-^ 
Juden in Berlin, Berlin 1871, o. I 84. lo4, il 93 f . ilid pasSlA. ^^"^ 

131) üoiger a. a. u. I lo4, iX 147 ff. 



- 41 - 

Stammbaum verzeichnet, ünternden üindern sind hervorzuJie"ben 

Moses I/aniel J-tzig ,-+- 1?ü;5, der uit peinem 
unkel ii*icak ojesi^au zucaiAiien s.;üi beidenfabriiien be- 
gründet; 

islümciien Itzig , geb. I?ö2, -^ 1814, o-attin des 
bekannten iiavid i^'riedländer, ^vorstehers eines i:3erliner 
iiandlungsiiauses, ;:3Ciirif tstellers and i^'reundes von .i-iose.| 
^^ndelssolm, führenden iiopf es bei der ^or"bereitiing 
ues preussischen Juden-i^dii5:tes von 1812 lo2^; 

isaait Daniel itzig, ^eb. 175o, -f 186o, Oberho: 
bankier i?*riedrioh »T»ilh%jjx5 Li. und c;haus3eel:)auinspek- 
tor, iiiit i^avid -t'riedländer zusaii*.aen Ueneraldeputierter] 
der preussischen Judenschaft, ^ilfbegriinder und erster 
Vorsteher der i^erliner jüdischen üreischxile 15^3); 

Bella (BabetteJ Itzig , geb. 1749, -f 182*, verhei- 
ratet mit baloinon, -uUitter von Jakob lialomo Bartholdy 
(1779 - 1825), deia preussischen ü-eneralkonsul jsuetasc 
in Kom und -tUblizisten, und von Lea, der ^j^attin von 

Ahrahaiü iAendelssohn-±5artnoldy und Mit t er des Aompo- 
niston IM). 

D. 

Wir Kennen schliesslich einen erheblichen Teil der NachkouEüenschaftl 

einer der i'öchter von baimann Cxans und Jente iiameln, der Cj e 1 1 e t^ela) Cj a n 

die i]ait balmann Eljakim Urottschalk J^evi in i^üsseldorf verheiratet war und so die 

Stammutter mehrerer bekannter iJ'amilien geworden ist, so aer i^'amilie iKisseldorf , 

Michael l^avid, von Feldern und danit mütterlicherseits irficderum von heinrich 

heine* Vir kennen nicht ihr Ueburts- und 'i'odesdatum und v;issen nichts über ihr 

135) 
Leben, ihr i-iann starb, 95 Juhre alt, um 26. 13. 171o in iKisceldorf . 1 



Von ihren 8 n-indern, 4 oöhnen und 4 Töchtern, sind uns 3 bextannt- 

fi a m 3 o n , liabbiner in iKisf eldorf , -f /i75o; z..ei seiner 
Ainder^Jty^ «J-elle (^ 1754) und i:«l.iakim üottschalk 
(^ 178o7f^55nst .var über diesen A#eig der i^amilie 
nichts mehr festzustellen; ^^T^ 



132) lieber David i?riedländer: iiitter, i>avid ^'riedländer, Berlin 1861; 
Geiger a. a. ^. iix I 84, 91 ff., 132, l*i3, 169, 187, 11 161, 182, 242, 249; 
The Je»iish r.noyolopedia V 514 ff. 

133) ij'r eudentlial a. a. 0. \^. 147 ff. 

134) Üeber diesen i^eig der iJYuailie (die i?*amilien Mendelssohn-Bartholdy, 
hensel, i^irichlet) ist alles if^isc enb^erte zu entnehmen dem schönen Buch von hen- 
sel. Die i?*am11ie --iendelssohn« 

135) i:»um >*olgenden: Cxronemann^b., Z% ff.^ ^^^ . •^.^^^•^^^ 



/ZuZr, 




^A^iMÄV"/rÄ5/ r rr/, S3, ^s. 



rsr^f/^, /tb^c^^'^t^^M'*-^^ Ä. ^. ^:^ ^JTT 




- 42 - 

^ 0, 1 Ok li i-'üsseldorf , der den h^uuiovör- 
schen '^\yclß der i?'am1lie Misseldorf "begnindet - 
ü^ber ihn uiid seine ^acliiiOukaeii uiiteu I - ; 

hrr äanle i^-dsseldorf , verheiratet mit 
Juspa von U-eldern - v^^l. unteii II — , 

I. 

Atraham b a 1 o ^ o n oaiLnonn i; li s s o 1 d o r f , der sich Levi 

nannte, i^lng nach Hannover, ho er seine Gonsine Blümchen, Tochter von Nathan 

^ans heiratet. 1719 zum üof Juwelier ernannt, 'Vorsteher der hannoverschen (xeiüeitndel 

ein reicher iind angesehener -*iann, um die troiaeinde verdient diixch eine i>ynagogen- 

136; 
bchenkiing, starb er im Alter von 8o Jahren am 17. 4. 1745 » 

»^aloxaon Düsseldorf hinterlioss 4 ü^indor: 

liathan -Düsseldorf , wie der Vater hof Ju- 
welier in Hannover, zweimal verheiratet, noch vor 
dem /ater gestorben am 23. 4. 1741 137;; über 
seine l'escendenz ist nichts beicannt# 



Moses i^üBseldorf 
iiachl:omaen unten 1 - ; 



- über ihn und seine 



Esther l;>ü3seldorf , verheirat<^t mit ^ron 
^ir Julies Jaffe, ooha des :-(iarcus Jafio ochlesinge: 
in >"vien, eines vveithin bekannten ^/iener Bankiers, 
in Hannover lebend und hier ijustorben am 12. 4. 
1770 13ö); wir wissen nur von einem bohn Benja- 
min »i^olf , ^eb. 1639, son^t nichts von iiirer ^^achk* 
menschaf t; 

i^indchen I>üsseldorf , verheiratet mit 
iiichael i^avid — v^l. unten 2 - . 

1. 
Moses i^üsseldorf , nox^ju/zelier in üannover, der nach 

dem *l*ode des Vaters das nandlun^shaus fortführt, übertrifft noch die -4:fdrd^e 

des V^aters uiiä iiat wie dieser eine t^ehr angesehene *->tellung in der hannoverschen 

139) 
Gei.i(?inde. ^r r/ar z»/eimtil verheiratet und starb am 16. 5. 1761 , Ueber seine 

140 )' 
5 A^inder und deren JUescendenz int nur das beicunnt, was ^ixonemann an -^amen 






t4u^. 




ürl^ 



136> \^ijl. Uroneuijann i^. 3o f J^ü-rabachrif t : uronemtiun II 16. 
137) v>rone.üann ü. 3o und H 16. 



140 ; ö. 32 ff. und i± 21 ff. ^ 



/^2vi^, 



<6u€j^t^^j8^€.t^ 




sjy. 



- 43 - 



und Daten zusammengestellt hat und Tras in den iittiijia'b»iuin der Familie G-ons ''*i'bertro,-| 
gen ist. 



141) 



nindchen JJüßseldorf *mr ait Michael x^a- 



V i d verheiratet (.^.braiiam «/eciiiel i^ichael nalevi)^ der, aus einer ü^\l'berstädte7'| 

Levitenfamilie stjiiümond, nach Hannover ging und hier ein iiandlungshaus gründete, 

duG nach aeu, ^usaiiiaenbruch des nauses Oohen dessen führende *^tellung -Ihernahm. 

Michael i^uvid .i'urde 1713 nof- und lUiiOiaeragent, in der v>cmeinde hatte er eine 

selir sngesehene ^^tellung; ^..ehrere i^^tif t\ingen nüiren von ih^i her. beine i^rau start] 

vor ihm, am 11. 3. 1729, und hinterliess 9 Kinder; i^iohael üavid, der nochmals 

geheiratet hatte, starh am i;4. lo, 1758, Ilire außBorordentlichh verz¥»eigte is^ach- 

^ 142) 

koromenscliaf t ist, nach den '^ronamann* sehen Angaben , in dem btammbaum der 

i?'aiiiilie G-aus vorzeiolinet; da über KaLion \ind i^aten hinaiir nur weniges über sie be-| 

kannt ist, kann hier von der '''iedergabe dieser jvngabon abgesehen werden. 

11. 

Bräunle xiüsseldorf (i^roindele) begriindet d'.irch ihre 

'She mit J u s p a (Josef > von Feldern wiudeiTum eine hochb angesehene und 

143) 
weit verzweigte i?*amilie • Juspa, 6ohn eines itabbi itSKsfjfx, Jakob, erhielt ei- 

ne gelehrte Erziehung auf rabbiniscnen nochschulen und übernalim nach den l*ode 
seines Schwiegervaters öalomon ^Ijaiiim ^ottschalk in fi^isseldorf dessen Geschäft, 
das er mit grossem i^rfolge fluirte, ür schuf sich eine grosse gesellschaftliche 
c^tellung, verf^Jgte über angesehehne Verbindungen und über i^eziehungen zum kur- 
fürtstlichen nofo. ü^uter auf trete^xde geschäftliche Schwierigkeiten und -angriffe 
wurden erfolgreich abgoaclilagen. 1712 erhielt Juspa von ürelderu t^in kurftirstli- 

ches Privilegium «ur ^rbauuug von iiaus und o^^nagoge mit itbgabenfreiheit ffir 3o 

144; 
Jahre. Juspa von Ueldorn starb in i/üßsoldorf 1727. 



141) oebür ihn: uronemivrui i^. 91 ff. 
94 ff. 
sber sie^: i^avid Aaufiiiann, aus ueinrioh iieine's iumonsaal (Breslau 

ia9G) b. 47 ff. 

144) uober Juspa von Ureldern: iiavid iwaufmann a* a. ^. o. 47 ff., 56 ff» 



«^ ~J. JL / >-» t< 

142) o. 94 ff. 

143) uo' 



- 44 

145) 



oeine 4 minder* 



i** r a d , verheiratet x.iit deu ol^eii schon orv7ähaten be- 
iianntea üerliner nof ju./elior Jost ^jiGbrnaun; iJe.s- 
cendonz nicht "bekannt # 

Mee n a c h e ra gen, Mendele (füaanuel) von ij o 1 d e rn,| 

verheiratet lait i-ieoiiele -rtüin^aniira; von ihren -hin- 
dern kenneu .7ir äien Arzt ^**oseG von ixeldern, der 
174^ aa der Mnivei^itat in xiuir.bi.'r'^ proiiioviort hat- 
te, und eine i'ochter barla, die ihren ^nkel Iptik 
von vj.ildern heiratet; h eitere JUei^conderxZ nicht "be- 
karint ; 

Isak von Ureldcpn, verheiratet :ait seiner 

lachte oarla; tioer "beide .lichtB a'oitores "bekaint; 

i2EL2HX 146) 

i^azarus von i» eidern, 
geb* 1675 in I>üsBeldorf , der bara i-ea, Tochter des "beiLannten Wiener Bankiers 
öimon Michael, heiratet und in ^vien Teilhaber in dem vieschäftchause seines öchwifj 
^ervaters wird. Als nach dessen Tode (173.9) die ^rneueriing jom des zunächst noch 
lo Jahre weiter laufenden ^chutzbriof es fraglich wird, geht i«azarus von Feldern 
nach Düsseldorf und fülirt dort, nach dem Tode seines Vaters 1727 wie dieser zum 
Jülich und -^ergischen noffaktor erniinnt, zusaijmen mit seinen ßrüdern ii'raanuel lind 
Isak dessen Geschäft fort, imch Jaliren häufen sich die geschäftlichen ^^chwierig- 
keiten, aus iieereelieferungen entstehen kostspielige -Prozesse, die Teuerung von 
1739 bringt schwere Verluste, die ""rziehung von 11 hindern, von denen die «^öhne 



auf berüiimten Talmudhochschulen vorgebilaet .-erden, vorsoiilingt den iteot de 



s 



grossen, vienn auch wohl überschätzten Vermögens. Lazarus von Feldern stirbt, sei 

Jahren ein erledigter ^i^iann, dun i0.ter von 74 Jahren am 24. 11. 1769. 

Von seinen i^indern, die, soweit begannt, in dem Stammbaum verzeichnet 

sind, sind hervorziiiieben ji^imon von Ueldorn , bekannt durch soini 

147 > 
abenteuerlichen Lebenslauf ; ihm danken wir, .?ie bereits ei%?ähnt, einen aus- 

fül'xrlichen «Stammbaum aer i-'amilie iron Ueldem. i?'erner &ottschalk von 



145) Vgl. David i^ufmann a. a. ^. ö. 67 ff. 

14?) aargentellt von i^avid ^auf^iaun a. a. ^. 0. loo ^f. 

146^ ^^1. David üaufiiiannn a. a. u, o. 77 ff, 171. 



1413) 



- 45 - 



Ir e 1 d e r n , J^isseldoirfer iirzt, der, vjie sein unkel, in Duistiirg proajovior 

149 > 
hatte. AUS seiner ^hej/L nit oarla -dock ^loim&jiLr drei -»^indor, »i'osef von 

ly e 1 d e r n , .»iederuia ^irzt, der jimg eturb, den »j-elehrten o i xa o n von 

Feldern imd veira von Feldern ,die Aitter von iieinrich 

150 ; 
üeine. iJie weitere i^escendeiiz der iJaiüilie von u-eldern ir>t nicht^ekannt. 



\ 



i bo v/eit in grossen Oinrissen die aui^ebroitete iÄaclikomLien.schaf t ei 

nes iJiepaares, des öalinann Oans und der Jonte Hameln in iiünno^ver. Äine grosse 

itahl von Lücken "bleibt, der ötaanibauiü ist nicht entfernt vollständig, aber doch 

inji den bis jetzt festgestellten reilen sowohl fainiliengesohichtlich wie kultur- 

historisch interessant ^^^mx^. weiterer -arbeit xauas vorbehalten bleiben, die vo; 

handenen Micken nach i>^glichkeit aus zufüll en,fehÄnde ^a*üen und -^^aten zu be»H- 

schaffen«^ eine Einzahl von i'ragern des l^iainens (xans, die bisher nicht einzuordne' 

151 ) L 

waren , in Beziehung zu den festgestellten Zweigen der ^esamtfauilie zu brir^ 

gen und vor allom den so gewonnenen ^ehr nur formalen liahuen auszufüllen durch 

lebendige Darstellung von ir'ersonen uud aeitgeschichtlicheci hintergrund - eine 

Aufgabe, die bisher nur skizzenhaft und ungleichiaässig im einzelnen ^teilen dien 



eer Arbeit angedeutet werden konnte« 






148) /gl, David ü^iufinann a* a. ^, o. 161 ff. 

149) a. a. <^. ö. 174 ff. 

150 ) Vgl. oben .ruxm. 119. 

151) oo etwa x.evien una üaluann G-ans, aus 17^5 bei '^run^ald erkühnt - 
^hanna, tiindele und l»asi üans aus den ^^lo^uoiren des ^höbus Uans - -^yer Itzig 
und öara Gans aus deia Tagebuch von »^ta. Jt'hil. uans - -uosetj Uans aus i/Oneburg 

nannt - die auf 

vermutlich der 

xiogasen (i^ov. ^^osen), aus der uer i^erliner iiubbiner o. üans sta^ii-it - einii^e in 

dem Gräberverzeichnis des -berliner -»^rieohofes an der bchönhaiiscr ^llee Genannte 

(Brendel Gans geb. üili^nn, + io41 - i^\u, Guns, -f 1675 - ^va Gans -f lo79 - Gliir- 

Gans, -»- lübo - 6igism-ind ^ans -f lü77) u. a. ' 



AJR INFORMATION November, 1968 
W, Rosenstock 



THE DESCENDANTS OF JENTE HAMELN 

An Interesting Genealogy 



In German-Jewish history the town of 
Hameln is usually associated with the memoirs 
of Glueckel von Hameln, which convey a vivid 
picture of the life of Jewish families in 
Central and Western Germany in the seven- 
teenth Century. It was the time after the 
Thirty-Year War, and though the idea of the 
political emancipation of the Jews was not yet 
conceived, many Jewish families had already 
achieved a high social status due to their 
economic position. Glueckel von Hameln's 
husband, Chajim, was a member of such an 
old-established family. 

The genealogist, Ludwig Lazarus (Han- 
over), has undertaken the task of tracing the 
descendants of Chajim's sister Jente (about 
1623-1695), who was first married to Salomon 
Gans and, after his death in 1654, to the Han- 
over financier Leffmann Behrens Cohen (1634- 
^K- 1714). She had nine children, six by her first 
*/' "^ and three by her second marriage. The 



Xt 



descendants are recorded in 15 tablets which, 
so far, have not been published but on which 
the author has based a number of widely 
reported lectures in Germany, 

One of the interesting aspects of this family 
record is the great number of intermarriages 
between the leading families. Thus we learn 
that both Heine's father, Samson Heine, and 
his mother, Betty van Geldern, were descend- 
ants of Jente because, several generations 
before, the Heines as well as the van Gelderns 
had married into the Gans family. 

Among the Gans descendants in the male 
line are the Jurist Eduard Gans (1797-1839) 
and his cousin, the industrialist Ludwig Aron 
Gans (1794-1871), a co-founder of the Cas- 
sella Chemical works in Frankfurt. Eduard 
Gans* sister was the mother of the Assyro- 
logist Julius Oppert. 

One of Jente's descendants married into the 
Berend family of Hanover. Among their 
descendants are the mother of Karl Wolfs- 
kehl, the wife of Chacham Bernays (Ham- 
burg), the philologist Jakob Bernays, the 
Goethe expert Michael Bernays, and Sigmund 
Freud's wife, Martha Bernays. 

The first member of the family who married 
out of the faith was, as far as can be seen, 
Rebekka David (1759-1847). She became the 
mother of the composer of church music, Karl 
Spitta, and the grandmothcr of the music 
historian Philipp Spitta and the Protestant 
theologian Friedrich Spitta. Another des- 
cendant of the earlier generation, who married 
a Gentile, became the ancestor of Pieter van 
Vollenhofen, the husband of Princess Margriet 
of Orange. 

Through her granddaughter Zippora Gans, 
who married Elias Wulff, Jente became a 
progenitor of the Itzig family in Berlin. A 
complete family tree of the Itzig's would be a 
major work in itself. Among the descendants 
in the male line, Lazarus lists Julius Eduard 
Hitzig (1780-1849), whose daughters married 
into the — non-Jewish — Kugler and Baeyer 
families. Itzig's granddaughter, Margarete 
Kugler, married the poet Paul Heyse who, 
through his mother, Julie Saling (formerly 
Salomon), was a second cousin of Felix 
Mendelssohn Bartholdy. Through their grand- 
daughter Lea Salomon (wife of Abraham 
Mendelssohn Bartholdy), the Itzigs were 
also ancestors of Felix Mendelssohn Bart- 
holdy and his sister, Rebekka Lejeune-Dirich- 
let, from whom Leonhard Nelson (1882-1927) 
descended. 



One of Lazarus's tablets deals with the 
family of Daniel Itzig's son-in-law David Fried- 
laender (1750-1830), the Champion of Jewish 
emancipation. It includes Fontane's friend 
Georg Friedlaender (1843-1914), a judge in 
Schmiedeberg (Riesengebirge). Fontane's 
letters to Friedlaender were published a few 
years ago. Some of them carry remarks about 
the behaviour of Jews which are by no means 
flattering but which are framed as if they 
were addressed from one Gentile to another. 
Apparently, it did not occur to Fontane that 
Friedlaender, though a Christian in the third 
generation, was entirely Jewish by origin. 
One of the descendants of David Friedlaender 
married the historian Johann Gustav Droysen. 

Another member of the family, Jeanette 
Cohen, married the protagonist of the Jewish 
Reform movement, the financier Israel Jacob- 
son (1768-1828). Her brother's daughter 
became the wife of the architect Edwin Oppler 
and the mother of the artists Ernst and 
Alexander Oppler. The genealogy also 
includes the politician Johann Hermann Det- 
mold (1807-1856), the art historian Max J. 
Friedlaender (1867-1958), Theodor Lessing 
(1872-1933), and the author Carl Sternheim 
(1878-1942). 

By the marriage of Charlotte Oppenheim to 
Moritz Warburg, Jente also became the 
ancestress of later generations of that famous 
Hamburg banker's family. Another descendant 
was the wife of the geopolitician General Karl 
Haushofer and the mother of Albrecht Haus- 
hofer who was murdered by the Gestapo in 
1945. 

The tablets are set up with great accuracy 
and in a very clear layout. Of course, the 
author could not follow up all branches 
of the family and gave preference to those 
which included famous Personalities. It 
would be impossible to compile a füll family 
tree, which would have to comprise several 
thousand names. It would, however, be 
gratifying if the author continued his research 
work by adding particulars about other 
branches of Jente Hameln's family as far as 
the data can be made available, and if he also 
published a monograph on this interesting 
subject 




Page 5 

Old Acquaintances 

Obituary: Rosel Guerster, wife of the former 
Cultural Attache to the German Embassy in 
London, died in Munich at the age of 61 ; she 
was a Singer by profession.— The opera singer, 
Anni Konetzni, died in Vienna aged 66 years' 
She was paralysed for the last 13 years of her 
hfe.— Lotte Pohlmann, wife of the actor Eric 
Pohlmann, herseif an actress, died in London 
—Karl Rankl, the 70-year old Austrian con- 
ductor, died in Salzburg. 

This and That: Fritzi Massary agreed to 
Sponsor the German premiere of the Gertrude 
Lawrence film, "Star", starring Julie 
Andrews.— Oliver Tobias, who is in the contro^ 
versial musical, " Hair ", at London's Shaftes^ 
bury Theatre, is the 21-year-old son of the 
German actress Maria Becker and of Robert 
Freitag, a grandson of the late Maria Fein and 
the late Theodor Becker. 

Austria: Blanche Aubry and Ewald Baiser 
received this year's Josef Kainz Medal — 
Heinrich Schnitzler directed his father's 

Liebelei" at Vienna's Josefstadt.— Marika 
Koekk and Karl Schoenbeck are in "Hello 
Dolly» at Theater an der Wien.— Sabine 
Sinjen appeared in Anouilh's "Die Lerche" 
directed in Vienna by W. Kraut. 

Mtlestones: Ernst Josef Aufriebt, director of 
Berlin's Schiffbauerdamm Theater, where the 

in^o^^^Tf ^^"^P^^ " w-'^s first produced in 
1928, celebrated his 70th birthday ; he is again 
livmg in Berlin.— Bernhard Ette, the Berlin 
dance band conductor of our youth, is also 
70 years old, and now lives in retirement in 
Bavaria.— Friedrich Torberg, Viennese novel- 
ist, critic, translator and former editor of the 
Austrian monthly Forum, is 60 years old • he 
suryived the Nazi regime in the States and is 
again living in Vienna.— Hans Leip, the man 
w^7J,°.*^ "^^"^ Marien" during the First 
World War, is 75. Born in Hamburg, he now 
lives in Switzerland. His famous song has 
been translated into 70 languages. 

I\ews from Everytchere: During a lecture 
tour of Germany 84-year-old Max Brod opened 
an exhibition of his works in Dortmund — 
Juhus Hollos, organiser of Axel Springer's 
foreign service, has resigned from the board 
of Hamburg's daily Die WcZf.— Greta Keller 
will take the lead in the musical " Riverside " 
to be produced in Berlin.— Eric Burger now 
domiciled in Zürich, is translating Paddy 
Chayefsky's "The Latent Heterosexual" into 
German. 

Germany: Trude Kolman directed Joyce 
Rayburn's " Geliebtes Scheusal ", starring 
Wolfgang Lukschy and Eva Pflug, at her own 
"Kleine Freiheit" in Munich.— Erika Mann 
introduced a reading of the works of Thomas 
Mann on the radio.— Leonard Steckel and Will 
Quadflieg will star in Dyer's " The Staircase " 
("Unter der Treppe"), directed bv Harry 
Mayen, at Berlin's Renaissance-Theater.— 
Edward Rothe is to produce Bruno Franic's 
"Sturm im Wasserglas" at Hamburg's 
Kammerspiele.— O. E. Hasse, appearing in 
" Wallenstein " in Duesseldorf, will star in the 
Berlin production of John Osborne's "Hotel 
Amsterdam".— Erich Kaestner's "Konferenz 
der Tiere " is to be made into a cartoon film — 
Pamela Wedekind's daughter, Carola, has 
become a member of Hamburg's Schauspiel- 
haus ensemble.— Bernhard Wicki and his wife, 
Agnes Fink, will tour in Arout's "Herr der 
Schoepfung ".—Fritz Fischer is to direct 
" Guiditta " in Essen.— Otto Tausig is directing 
"Cyrano de Bergerac " in Cologne— Inge 
Meysel will take the lead in " So war Mnma " 
(" I Remember Mima "), directed by Margit 
Weiler, at Hamburg's Thalia. 

PEM 



Page 6 

//. W. Freyhan 



THE GASE OF RICHARD STRAUSS 



" I was a little shocked by your Programme " 
— this comment by Romain Rolland on 
Strauss's " Sinfonia Domestica," could 
describe the mixed feelings with which one 
opens George R. Marek's book on Richard 
Strauss,* after noticing its sub-title, "The 
Life of a Non-Hero " (a pun on " Ein Helden- 
leben," of course). Fortunately, the author 
does far better than this sub-title leads one 
to expect : his study is neither merely bio- 
graphical, nor is it an attempt to belittle a 
composer whose Status on the musical scene 
was unrivalled at the beginning of this Cen- 
tury and, what matters more, whose works 
continue to flourish in the world's opera 
houses and concert halls, giving immense 
enjoyment to millions of music-lovers every- 
where. 

It is known that Israel provides an excep- 
tion : it maintains a ban on Strauss's music 
because of his attitude during the Third 
Reich, and although this ban is widely opposed 
by many Israelis it has not been lifted so far. 
Marek — himself a native of Vienna who later 
became a leading executive in the American 
record industry — devotes a whole chapter to 
Strauss's position during the Nazi period, and 
this, in connection with the Israeli ban (which 
'JVlarek does not mention), will attract the 
special attention of readers of this Journal. 

The volume is well produced and illustrated. 
A few minor errors have slipped in, though, 
and there are some omissions in the index. 

In his preface, Marek states that he is look- 
ing " at the man more than at the music." 
One may accept this self-limitation since, in 
the same paragraph, he directs his readers 
to several authors who should be consulted 
for a more detailed study of the music. Never- 
theless, he does deal at some length with the 
major works, and his comments are not only 
immensely readable, as is the whole book, but 
show much artistic insight, expressed entirely 
in non-technical terms. 

Marek's judgement has little in common 
with that of the avant gardists who cannot 
forgive Strauss the conservative turn he took 
after having approached the borders of 
tonality in Elektra. He is thoroughly in sym- 
pathy with Strauss's late romanticism, and his 
doubts are concerned less with the style than 
with the degree of Inspiration in the later 
operas. The interesting point is that he links 
this •' decline " not only with the composer's 
Personality but tries to bring the general Ger- 

* George R. Marek. Richard SIrauM : Th« LH« of a 
Non-Haro. Gollancz. 45/-. 



J. C. Gilbert Ltd 



* 



Columbia House 

Aldwych 
London, W.C2 



man Situation after the 1914-18 war into the 
argument. 

"It is my belief that though he did not 
suffer, the war and all that followed after— 
the inflation, the disappearance of the Ger- 
man middle-class, the unstable governments, 
the threat of no government at all, the unem- 
ployment, the nightmares of despair and false 
hopes that buffeted the life of Germany and 
Austria until the worst arrived in 1933— pro- 
foundly influenced Strauss the artist. . . . With 
the sinking of the German civilisation 
Strauss's brain and heart declined. . . . When 
romanticism was slashed by the bayonets 
Strauss lost his roots." 

To be quite fair, one ought perhaps to quote 
more fully— even so, Marek's image of the 
1920s seems over-simplified and somewhat 
superficial ; furthermore, the worse conditions 
after 1945 produced that romantic "sunset" 
of the Last Songs ! Marek's answer here— 
to some extent " conjecture," as he admits— 
is that "the sorrow and the suffering that 
swirled around him may finally have reached 
his soul." 

Marek extends his descriptions of the his- 
torical background to every period of Strauss's 
life but, in doing so, he relies mainly on a 
number of Anglo-Saxon writers, except for 
his own memories of post-1918 Vienna. One 
cannot help feeling that the over-simplification 
to which he himself confesses affects the 
validity of his arguments. 

The chapter which covers the years 1933-45 
begins with this brief statement, which could 
not be bettered : " Strauss was not a Nazi. 
He was not an anti-Nazi. He was one of 
those who let it happen." 

Strauss's relations with the Nazis under- 
went a steady deterioration. His initial col- 
laboration, above all, his acceptance of the 
Presidency of the Reichsmusikkammer, was 
motivated chiefly by professional hopes : he 
had fought for the interests of musicians all 
his life and expected some beneficial results 
from the new Organisation. To secure the 
favours of the new regime he did a few 
unpleasant things : he took over a concert 
which was to be conducted by Bruno Walter ; 
likewise, he took over at Bayreuth after Tos- 
canini had refused to come. He drew the line 
only when his own artistic interests were at 
stake : he insisted on having Stefan Zweig 
as his librettist in "Die Schweigsame Frau," 
and tried to fight it out with Hitler and Goeb- 
bels. He countered successfully a clandestine 
attempt to omit Zweig's name on the Pro- 
gramme. On discovering that the proof sheet 
just referred to the libretto as " adapted 
from the English of Ben Jonson ", Strauss 
" reddened deeply and said : ' You can do 
what you like, but I am leaving tomorrow 
morning. The Performance will have to take 
place without me '. Then he took the proof 
and wrote in the name of Zweig. The correct 
Version of the Programme was restored, 
Strauss stayed, the premiöre took place " 
(1935). 

A more than frank letter to Zweig was inter- 
cepted by the Gestapo and placed before 
Hitler. As a result, Strauss was forced to 
resign his post. In a subsequent letter to 
Hitler he now attempted to make excuses 
while committing his true feelings, including 
his gratitude to Jewish friends and artists, to 
some secret notes under the heading 
" Geschichte der Schweigsamen Frau " which 
were found among his papers after his death. 
He expressed his lack of concem with the war 



AJR INFORMATION November, 1968 

after Nazi officials tried to billet evacuees on 
him ; consequently, the Party ostracised him. 
The real shock for him came when the great 
opera houses of Germany and Austria were 
closed or destroyed ; for the destruction, he 
blamed the Allied " barbarians ". And so on 
— certainly the record of a " non-hero ", but 
hardly of a Nazi ! One need not grudge him 
his " denazification " after the war. 

His father had indoctrinated him with a 
mild degree of antisemitism, which was rein- 
forced by some of his early friends. Later, 
he rather mellowed in this respect : he had 
many Jewish friends (one of whom— the Ber- 
lin Kommerzienrat Willy Levin — he immor- 
talised in Intermezzo), and he took to his heart 
his Jewish daughter-in-law (now the hostess 
at his Garmisch villa), and did his best to 
Protect her and his grandchildren from perse- 
cution; this, of course, necessitated special 
caution on his part. 

His greatest librettist, Hofmannsthal, was 
of partly Jewish descent, and his admiration 
for Max Reinhardt, with whom he founded the 
Salzburg Festivals, knew no bounds. There 
was also much mutual respect and a friendly 
personal relationship between him and Mahler 
whose symphonies he helped to introduce to 
the public. 

All in all, his record is not free from 
blemishes. But most of his weaknesses sprang 
from the same root : he himself has expressed 
it neatly, though undoubtedly with deliberate 
provocativeness and exaggeration, in the 
famous letter to Zweig : " For me there are 
only two categories of human beings, those 
who have talent, and those who have not. 
For me, people exist only when they become 
the audience ; whether that audience is made 
up of Chinese, Upper Bavarians, New Zealan- 
ders, or Berliners is all the same to me. . . ." 

The ivory-tower outlook and the "sacred 
egoism " of the artist, certainly ! But, true 
to this outlook, Strauss was— unlike Wagner 
— a generous colleague, never reluctant to 
serve the cause of those of his fellow- 
musicians who "had talent," including non- 
German composers like Elgar. 

If one weighs all the evidence, the Israeli 
ban seems misplaced. National dignity is not 
really involved, and the ban operates to the 
detriment of Israeli music-lovers. 

In 1947, two years before his death, the 
aged Strauss was welcomed in London, where 
Sir Thomas Beecham had arranged a Strauss 
Festival. I heard the 83-year-old master con- 
duct his Don Juan, then already a classic for 
half-a-century, and I confess that it was one 
of the most moving experiences of my life. 
Marek, although not an uncritical observer, 
frequently reveals his share of such enthusi- 
asm, and his book is none the worse for it. 



Your House /or:— 

CURTAINS, CARPETS, LINO, 
UPHOLSTERY 

SPECIALITY 

CONTINENTAL DOWN 
QUILTS ! 

ALSO RE-MAKES AND RE-COVERS 
ESTIMATES FREE 

DAWSON-LANE LIMITED 

17 BRIDGE ROAD, WEMBLEY PARK 
Telephone: 904 6671 

personal attention of Mr. W. Shackman 



AJR INFORMATION June, 1962 



Page 13 



tf ermann Schwab 



BEHREND LEHMANN OF HALBERSTADT 



Tercentenary of a ' Court Jew 



n 



The precarious existence of the Jews in 
Germany in the seventeenth and eighteenth 
centuries was at times relieved when there 
appcared men of exceptional stature who along- 
side with their knowledge of Jewish learning had 
possessed themselves to an unusual degree of 
worldly wisdom. This latter qualification secured 
entrance to the palaces of the local ruiers, who 
entrusted them with important missions and 
raised their Status to that of "Court Jews". 
Freed thus from the then current humiliating 
Jew-Iaws they were often able to ease the 
despotic and cruel conditions under which their 
brethren lived. 

One of the most impressive figures among them 
was Isachar Bärmann, known as Behrend 
Lehmann, who was born 300 years ago in 
Halberstadt. His father, Juda Lehmann, a 
wealthy merchant, was one of the representatives 
of the Jewish Community. When Behrend was 
eight years old the Halberstadt Synagogue was 
destroyed by the mob. 

Nothing is known about Behrend's formative 
years, and the historian of the Jewish Community 
of Halberstadt, Rabbi B. H. Auerbach, does not 
begin Lehmann's biography before the end of the 
seventeenth Century. At that time he was already 
very wealthy and well known not only in the 
Jewish World but also to the ruiers of Dessau, 
Brunswick and Saxony. His house was the 
rallying point of all those who were poor and 
distressed. 

Benefactor to Jewish Scholarship 

At that time fires had emptied the Yeshivoth 
and houses of the Jews in Germany, Hungary and 
Poland of Hebrew books, and many calls for help 
reached Halberstadt. "Ten people had to learn 
from one book." Behrend Lehmann ordered new 
ed.tions in the printing houses in Jessnitz 
(Anhalt), Amsterdam and Venice and distributed 
them through those countries. He further 
obtained the permission to reprint the Talmud 
from the Elector Frederic III of Brandenburg 
(since the peacc treaty of Westphalia in 1648 
Halbersladt belonged to Brandenburg) and pro- 
vided for the support of six Talmud scholars for 
three years, who supervised the printing and 
editing at a printing-house at Frankfort-on-the- 
Oder. The work in twelvc volumes apF)earcd 
with " the Elector's most gracious patronage ". 

In his native town two monuments, the Klaus 
and the synagogue. for more than 200 years bore 



witness to his piety and generosity. He built the 
Klaus in 1703 with dwellings for three, later two, 
Talmud scholars to pray, to learn, to teach and to 
act as Beth Din ; a foundation secured their liveli- 
hood. 

With the Elector's permission, he commissioned 
famous architects to build a synagogue. In the 
style of the late Baroque, its exceptional height 
crowned by a cupola and surrounded by gilded 
imitations of the implements of the Temple, it 
became one of the most beautiful synagogues in 
Germany. It was consecrated in 1712. 




INFERIOR OF HALBERSTADT SYNAGOGUE 

Both Klaus and synagogue were situated, 
according to mejiieval German law, oflf the main 
Street. Both were destroyed in the night of 
November 9th, 1938. 

The foundation of schools and the support of 
teachers fit well in this picturc of a charitable 
Personality. 

Behrend Lehmann also succeeded in many cases 
to obtain " letters of safe conduct " for people 
who were without a permanent residence. In this 
wav he became the founder of new congregations 
in Halle and Magdeburg, from which towns Jews 
had been expelled 200 years previously. 

One of Lehmann's financial enterprises. which 
procured the means for his unique benefactions, 
is of historical interest. Elector Frederic August 
IT of Saxony, calied " The Strong ", was one of 



his noble clients. August, who lived in the 
greatest luxury, longed for the crown of a King. 
This was only obtainable in Poland, which had 
an elective monarchy and whose noble electors 
were forever short of funds. By the death of 
King Johan Sobiesky in 1696 the throne had 
become vacant. Ten million Polish Florins 
were its price. 

Since Poland was a Roman Catholic country 
it was necessary for August and his family to 
adopt Catholicism in order to qualify for the 
crown. They were converted in 1697. The result 
was that Brandenburg (later Prussia) became the 
most important State in Germany, Saxony now 
taking second place, with far-reaching and fateful 
political consequences in the future. Behrend 
Lehmann was asked by August to find the 
millions for him, and he obtained them through 
the sale to Brandenburg of two Saxon principali- 
ties. Now calied " Der Königliche Resident ", he 
accompanied August on his journey to Poland 
and attended the coronation at Lemberg. The 
Jews of Poland welcomed the " Halberstädter 
Shtadlan " enthusiastically, and Rabbi Hirsch 
Biala, known as " Charif ", returned with Behrend 
Lehmann to become Rabbi of Halberstadt. 

Behrend Lehmann died in 1730. His colourful 
life, interwoven with legend, belongs to the history 
of German Jewry and was related, 150 years after 
his death, in a charming story by Rabbi Marcus 
Lehmann, of Mayence. It will soon be published 
in an English translation. 



GHETTO DIARIES RECOVERED 

Dr. Abraham Katsh, Chairman of the Depart- 
ment of Hebrew Education of New York Univer- 
sity, has obtained the most complete account yet 
of life in the Warsaw Ghetto. The document 
was handed to him by a Pole, Mr. Wladyslaw 
Wojcek, recently arrived from Warsaw, who 
kcpt it hidden during the war for its author, a 
Mr. H. A. Kaplan. 

The author of the diary, which is in Hebrew, 
was the principal of a Hebrew high school in 
Warsaw when war broke out. He then decided 
to change the entries from a record of personal 
affairs to one that would " record for posterity 
the atrocities committed by the Nazis ". In the 
cntry dated August 1, 1942, he stated : "The 
whole nation is sinking in a sea of horror and 
cruelty. I do not know if there is one pcrson 
who reports daily the tragic events of our time ". 

Mr. Kaplan, whose fate is not known, gave the 
diary to a friend. 

Dr. Katsh obtained from Poland a microfilm 
of Emanuel Ringelblum's " Note from a Warsaw 
Ghetto" recovered from the ruins in 1946 and 
1950. This account is in Yiddish but is not in 
perfect condition. 

Dr. Katsh has devoted considerable time to 
microfilming the vast collcction of Judaica in the 
Lenin Library of the Soviel Union and other 
libraries. — (J.C.) 



Page 14 



AJR INFORMATION June. 1962 



OBITUARY 



DR. LUDWIG COHN 

Dr. Ludwig Cohn (formerly Breslau), the well- 
known expert on care of the blind, died in Rotter- 
dam at the age of 85. Despite his handicap Dr. 
Cohn, who became blind when he was seven 
years old, went to an ordinary secondary school 
and afterwards studied philosophy in Breslau and 
Berlin. He obtained his doctor's degree in Berlin 
in 1903. Later on he studied Law and Economics 
and graduated for a second time, as Doctor of 
Law, at Breslau University. During the First 
World War Dr. Cohn was put in Charge of caring 
for blinded soldiers. He also lectured on 
subjects connected with the rehabilitation of 
blind people at Breslau University and other 
places inside and outside Germany. At the same 
time he was a tutor to blind students, as well as 
adviser to Government authorities. In 1933 Dr. 
Cohn went to Prague, from where he had to flee 
to Holland when the Germans marched into 
Czechoslovakia. He again became a persecutee 
after the occupation of the Netherlands and was 
deported to Theresienstadt. He survived the camp 
and resettled in Holland. After the establishment 
of the State of Israel Dr. Cohn was invited to 
advise the Israeli Government and received an 
honorary doctorate from the Hebrew University in 
1957. 

Both by his own courage and by his con- 
structive work he became an Inspiration to many 
people afflicted by blindness. At the same time, 
he was widely respected and liked as an energetic. 
optimistic and highly educated pcrsonality. 



MISS CLARICA DAVIDSON 

Miss ClarJQa Davidson, who passed uway in 
London recently, was well known within the Com- 
munity as a generous supporter of many Jewish 
causes and as a gifted and devoted organiser of 
lunctions for their benefit. Former refugees have 
special rcasons to remember her with gratitude. 
Throughout the years she was the Chairman of 
liie Concert Committee of Self-Aid ; in this 
capacity she was largely instrumental in the 
preparation of the programmes and also in making 
the functions financially successful. 

BERTHOLD STRAUSS 

Mr. Berthold Strauss passed away in London 
:it the age of 60. He was a former President 
of the Adath Yisroel Synagogue and an Executive 
member of the Poale Agudas Israel World Orga- 
nisation. He was also the author of a compre- 
hensive bibliography, " Ohel Baruch ". and of a 
book about a strictly Orthodox family in Fran- 
conia, the Rosenbaums of Zell, which was 
reviewed in this paper only a short while ago. 

DR. MAX GRUENTHAL 

The psychiatrist Dr. Max Gruenthal died in 
New York at the age of 70. He was a recog- 
nised authority in his field both in Berlin, where 
he lived until 1936, and in the United States, 
where he soon established a reputation as a 
medical Consultant, a contributor to scientific 
periodicals and a lecturer at international con- 
grcsses. 



RABBI ISRAEL NOBEL 

Rabbi Israel Nobel died in Israel at the age of 
84. He was the rabbi of the communities of 
Filehne and Schneidemuehl and, later on, accepted 
a " call " to a Conservative Private Synagogue in 
Berlin. Afterwards he officiated at the Berlin 
Ryckestrasse Synagogue, where he was an 
encouraging spiritual leader during the years of 
Nazi persecution. Rabbi Nobel was the son of 
the Halberstadt Rabbi Josef Nobel and a brother 
of the late Rabbi N. A. Nobel, of Frankfurt. 



VICTIMS OF NAZISM NOT PASSIVE 

Mrs. Rachel Erlich, wife of Professor A. Erlich. 
spoke at a Warsaw Ghetto memorial meeting 
organised by the Friends of Viddish at the 
Reading Room and Institute, London, E.l. She 
Said that the accusations of passive behaviour on 
the part of the victims of Nazism which came 
from many quarters — often Jewish — were a gravc 
injustice to those who perished. 

Those who were not there could not understand 
the reality of living in a ghetto or concentration 
camp, Mrs. Erlich stated. The humanity of the 
victims in spite of being deserted by everyone in 
the World ; the belief that justice would prevail ; 
and the armed uprising against the Nazis without 
any help from outside, and with no hope of 
success, signified that they still believed in a 
World where freedom meant something. 

Mrs. Erlich added : " Before they died these 
people led a creative life. Their cultural contri- 
bution was enshrined in their writings, poetry and 
prose. and in the Yiddish language — Jewry's heri- 
tage. As far as heroism is concemed, those people 
who lived through the tragedy and remained 
with high moral principles were no less heroes 
than those who took up arms and died."— (J.C.) 



FAMILY EVENTS 

Entries in the column Family Events 
are free of Charge. Texts should he 
scnt in hy the 18th of the month. 

Births 

Traffurd. — On May Ist, to John and 
Ursula (n^e Mayer), 62 Barn Rise, 
Wembley Park, Middx., a son, 
Graham Stephen, brother to Caren 
Henrietta. 

Birthdays 

Cahn.— Mrs. Lore Cahn, of 23 
Broadhurst Gardens, London, N.W.6, 
celebrated her 80th birthday on 
April 26th. 

Deaths 

A<»cli. — Mrs. Rosa Asch, formerly 
Hove, Sussex, died in West Berlin on 
February 27th. in her 83rd year. 
Deeply mourned by her son, Dr. 
med. Heinz Werner Asch, Berlin- 
Tempelhof, Park Strasse la. and bv 



Mittler. — Dr. Gustav A. Mittler, of 
76 Vesper Road, Leeds, 5, passed 
away peacefuUy in hospital on May 
5th, in his 68th year. Deeply 
mourned by his wife Trude. son 
Peter, daughter-in-law Helle, and 
grandchildrcn. Also by brother 
Peter (Israel) and sister Käthe 
(U.S.A.). 

Weil!.— Mr. Ludwig Weill (formerly 
Munich) passed away peacefully on 
May 2nd. and his wife Ciaire (n6e 
Einstein) passed away suddenly on 
May 9th, both in Israel. Deeply 
mourned by their relatives, Benno and 
Eva Weill. Long Eaton. Nottingham. 

Consecration of Memoria] Stone 
KarieL — The memorial stone in 
memory of the late Mr. Hugo Kariel 
will be consecrated at the Liberal 
Jewish Ccmetery, Willesden. on Sun- 
day. July Ist, at 1 p.m. 

CLASSIFIED 

Situation^ Vacant 

,NWALTSBUER(